Winter’s Tale

ava-2107Akiva Goldsman hat mir jetzt erst mal gar nichts gesagt. Das ist der Regisseur vom auf einem Roman basierenden Winter’s Tale – ein wenig bekannter und noch weniger gemochter Film, in dem allerdings jede Menge bekannter Gesichter zu sehen sind. Da scheint der Herr Goldsman bei vielen Schauspielern die Leichen im Keller zu kennen, um sie hierfür verpflichtet zu bekommen. Ihn ge-Wikipedia-ed ist der gute Mann auch tatsächlich schon sehr lang im Business, allerdings normalerweise als Schreiber, selten auch Produzent, abgesehen von zwei kommenden Filmen ist Winter’s Tale allerdings sein einziger Posten in der Regie. Als Schreiberling war er übrigens an so unterschiedlichen Projekten beteiligt wie zum einen dem Oscar-prämierten A Beautiful Mind, aber auch dem berühmt-berüchtigten Batman & Robin.

Der Film hat auch bei den wenigen, die ihn geschaut haben, so den Ruf weg ein ziemlich verworrener und unsinniger Mist zu sein, ob er genau deswegen aber unterhält ist dann schon wieder strittig. Ich fand Winter’s Tale nun ganz ehrlich gesagt gar nicht so schwer zu folgen oder so extrem beliebig aneinandergereiht. Der Film versucht halt eben ein modernes Märchen zu sein, und geht deswegen auch davon aus, dass man einige Ding eben einfach so als solche schluckt. Das tun wir bei klassischen Märchen in einer Fantasy-Welt auch ganz gut, bei einem Winter’s Tale, welches im realistischen New York der Moderne und vor knapp 100 Jahren angesiedelt ist, ist unser so schöner Suspension of Disbelief aber gleich auch ein Stück weniger stark.

Es gibt also zwar viel luftiges Gebrabbel im Film darüber, dass die Sterne eigentlich Menschen sind, die nachdem sie in die Nachwelt eingehen, ihre Flügel bekommen. Dass wir alle über Licht miteinander verbunden sind. Viel über Schicksal und Bestimmung. Aber darunter ist eine ziemlich einfach nachvollziehbare Grundhandlung.

Die da nämlich wäre, dass Colin Farrell als Waisenkind aufgewachsen ist und sich als Dieb durchs Leben geschlagen hat, für einige Zeit beim Kriminalboss Russell Crowe arbeitete. Der wollt ihn zu seinem Nachwuchs heranzüchten, aber irgendwann haben die beiden miteinander gebrochen und nun will Crowe Rache. Warum genau gebrochen wurde, warum genau er jetzt so stinkig ist, dass er Farrell unbedingt tot sehen will, sind so Sachen, die dem Film nicht wichtig sind, und die deswegen auch nicht mal in einem Halbsatz kurz erklärt wurden. Es sei denn vielleicht von Crowe, denn ich hab ehrlich gesagt nur jedes zweite Wort verstanden, was der gute Kerl, Gott möge sein Talentfreies Herz schützen, so vor sich hin genuschelt hat.

Bei einem Einbruchsversuch jedenfalls stößt Farrell auf eine hübsche Rothaarige, und die beiden Seelenverwandten verfallen augenblicklich der Liebe auf den ersten Blick. Sie ist allerdings nicht nur aus gutem und reichen Hause, sondern auch tödlich erkrankt. Doch die beiden verbringen ein wenig Zeit miteinander, bis sie dann stirbt. Wobei ohne das dies jemand herausfinden würde, Crowe da ein wenig nachgeholfen hat.

Sobald wir für das Finale ins aktuelle Jahr kommen, wird es dann ein wenig wirrer, weil die übernatürlichen Ereignisse stärker an Bedeutung gewinnen. Auf jeden Fall lebt Farrell unter Amnesie noch, weil jedem Menschen ein Wunder zusteht, und das seiner Rothaarigen lies ihm am Leben. Damit er hier und jetzt sein Wunder dafür nutzen kann, um die Krebskranke Tochter von Jennifer Connelly zu retten.

Die übernatürlichen Ereignisse, die in dieses Fabel eingebunden werden, sind wahrscheinlich, was so viele Leute etwas sauer aufstoßen lässt, und das nichts von jenen erklärt wird, warum sie den Film schwer zu folgen finden. Denn wie gesagt, wenn man die einfach so schluckt, sofern man das kann, und sich auf die Hauptstory fokussiert, ist das gar nicht so komplex. Aus irgendwelchen Gründen ist Crowe halt ein Dämon, und der Film kann nie so ganz klar machen, wer davon überhaupt weis und wer nicht. Als Spirit Guide taucht ein weißes Pferd mit Flügeln auf, um Farrell, der es nur „Pferd“ nennt, zu helfen. Amnesie ist jetzt auch kein sonderlich guter Erklärungsgrund, warum Farrell so mal dezent nicht auffällt, dass er 100 Jahre über weder stirbt noch auch nur altert. Will Smith, der alte Charmeur, ist als gelangweilt-trockener Lucifer komplett fehlgecastet. Und während die Liebesgeschichte in der Vergangenheit durchaus ihre Momente hat, ist die Jetzt-Timeline mit ner knappen halben Stunde viel zu kurz, als das man sich was darum scheren würde, was mit dem Kind geschieht. Und dabei cheatet der Film schon, in dem er die immer hinreißende Jennifer Connelly als die alleinerziehende Mutter castet, und dem Kind Krebs gibt. Als für mich unbekannte Charaktere, die erst kurz vor Schluss im Film auftauchen, wirkt das halt dennoch nicht.

Von daher macht Winter’s Tale auch wenn man es als modernes Märchen, welches seine Übernatürlichkeiten gar nicht erklären will und für einen vielleicht auch nicht muss, und vielleicht auch eine Botschaft ist sich nicht vor dem Tod fürchten zu müssen, durchaus nicht alles richtig. Ein paar Erklärungen wären mir auch lieb gewesen, wie gesagt, Suspension of Disbelief trägt einen in einem 90% realistischen Setting nur so weit. Auch Harry Potter muss erst mal gewisse Dinge seiner Magie-Welt etablieren, bevor wir schlucken, was diese Zauberlehrlinge alles veranstalten können, und die Reihe geht extra von realer Realität auf Hogwarts über. Wobei es halt hauptsächlich am zweiten Part in der Moderne für mich hapert, rausgelassen und verlängert könnte der Film wesentlich besser wirken. Traditionell jede Weihnachten anschauen, weil er so schön ist, werde ich ihn definitiv nicht, aber ganz so mies und unverständlich fand ich ihn nun auch wieder nicht. Ist vielleicht gerade das Problem, wenn er für mich genauso lächerlich und lachhaft wäre, wie für so einige andere, könnte ihn das zum entsprechend wiedergeschauten Kultfilm machen, statt in der Vergessenheit zu verschwinden.

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Treevenge & Don’t Open Till Christmas

ava-2106Statt der üblichen zwei Einträge an zwei Feiertagen gibt es stattdessen was weihnachtlich-festlichen Horror-Gruß von mir ein Double-Feature. Und zwar weil es diesmal keine zwei Filme von Spielfilmlänge gibt. Neben einem Film voller Länge gibt es sozusagen als zusätzliches Schmankerl noch eine bluttriefende Sahnehaube oben als Einleitungs-Einstimmung in Form eines Kurzfilmes drauf.

Der da wäre Treevenge, ein offensichtliches Portmanteau aus Tree und Revenge. Hierbei handelt es sich um einen 16-minütigen Kurzfilm von Jason Eisener, der auch Segmente zu den bekannteren Horror-Filmen The ABCs of Death und V/H/S/2 liefern sollte.

Und wir beginnen im beschaulich verschneiten Wald voller hübsch gewachsener Nadelbäume. Doch die Idylle wird schnell durchbrochen, wenn ein Haufen Hillbillies mit rostigen Sägen und Äxten, schreiend und fluchend wie Wikinger auf Beutezug, über den Wald herfallen. Wild um sich schlagende Äxte, röhrende Kettensägen, fliegende Holzsplitter, und die Bäume fallen wie die Fliegen. Nicht nur die ansehnlichen, die in Jutesäcke gesperrt und verschleppt werden, sondern auch die hässlichen, die direkt vor Ort auf einem Scheiterhaufen das Zeitliche segnen dürfen. Als besonderes Schmankerl untertitelt der Film die panischen Schreie und verwirrten Aussprüche der Bäume.

Ankommen tun, zumindest jene die überleben, die Nadelbäume auf dem Sklavenmarkt, wo sie in Reihe und Glied aufgestellt und von Schaulustigen begutachtet werden, bis sie ihren Favoriten herausgepickt haben, und erneut eine blinde Entführungsfahrt zum Wohnzimmer der neuen Master beginnt. Wo die Bäume unter manischem Lachen angekettet und mit ordinärem Schmuck verziert werden.

Doch sie warten nur ihre Chance ab, bis am nächsten Morgen die ganze Familie zur Bescherung direkt vor ihnen sitzt. Und dann beginnt das Vergeltungs-Massaker. Die Bäume greifen sich ihre neuen Herren und deren Familien, schlitzen sie mit den spitzen Ornamenten auf, würgen sie mit ihren Ästen, stecken Nadeln in jede Körperöffnung, oder hauen mit ihrem Stamm deren Köpfe zu Brei.

Was eine Gaudi! Simple Idee, nämlich das allweihnachtliche Abholzen und Aufstellen von Nadelbäumen als ein Massaker und sukzessive Revenge-Horror aufzuziehen. Kurz und bündig, extrem übertrieben und manisch geschauspielert, und schön fies blutig im Abgang. Wer zu Weihnachten nur kurz Zeit hat, bekommt hier den perfekten Happen Festtags-Horror geboten.

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Don’t Open Til Christmas ist wieder ein etwas älterer Weihnachtsslasher, nämlich stammend aus 1984, mit gewohntem Feature Length. Und wohl etwas problematisch gewesen aus der Türe zu kriegen. Erster Regisseur stieg aus, zweiter war dies nur für eine knappe Woche, dritter lies Dinge umschreiben und neu filmen, und letztendlich kam der erste Regisseur zurück, um alles zu einem Ganzen zusammenzuflicken und zwei Jahre nach Drehbeginn endlich fertig zu haben.

Merkt man dem Film leider auch irgendwie an, dass viel zwischenzeitlich geändert, schnell abgedreht, oder schnell zusammengeschustert ist. Manche Szenen wirken von ihrer Kameraführung und ihrem Schauspiel eher wie ein Indie-Projekt. Die Reihenfolge der Szenen ist fast beliebig und viele enden einfach abgehackt und eine neue beginnt genauso ohne wirkliche Überleitung warum wir jetzt wo ganz anders sind und was ganz anderes sehen. Ja die Investigations-Szenen von New Scotland Yard in die Weihnachts-Mordserie und die geradezu random eingestreuten und oftmals viel zu kurz gehaltenen Kill-Szenen wirken geradezu wie aus zwei komplett unterschiedlichen Filmen kommend. Dazu dann noch einige Momente, wo Charaktere eindeutig nachträglich mit anderem Dialog übersynchronisiert wurden, ein Sound-Mix bei dem man manchmal die Dialoge eh kaum über die laute Musik hört, und ein total unzusammenhängendes Ende. Ja das dies hier ein Problemprojekt war, das notdürftig irgendwie rausgehauen wurde, ist schon ziemlich deutlich zu erkennen.

Leider ist es auch kein sonderlich launiger gut-schlechter Film geworden, sondern um ganz genau zu sein ein eher ziemlich langweiliger. Wie bereits erwähnt sind die Kill-Szenen eigentlich viel zu kurz und ziemlich unkreativ und für heutige Verhältnisse auch harmlos, um wirklich Stimmung zu bereiten. Die meisten Opfer werden noch bevor sie richtig realisieren, dass sie sich in Gefahr befinden, mit einem Klappmesser abgestochen und die Szene ist auch schon rum. Mit zwei Ausnahmen zumindest, eine längere Verfolgungsszene zur Filmmitte hin ist stimmungsvoll, und das dem einen Weihnachtsmann auf dem Pissoir der Schwanz abgeschnitten wird wenigstens unerwartet kreativ.

Auch sicher unerwartet ist, dass der Film gegen Ende plötzlich das Mädel und ihren Freund, denen bisher weite Teile über gefolgt wurde (ihr Vater ist das erste Opfer und er steht unter Mordverdacht), komplett aus dem Film verschwinden. Er ist irgendwann einfach nicht mehr dabei, und sie wird ermordet, und ein anderes Mädel darf plötzlich für die letzte Szene unsere Heldin abgeben, die gegen den Mörder ankämpft. Und das auch noch, obwohl sie eine Stripperin ist. Zusammen damit, dass das Aktmodell den Film überlebt, ist klar, dass wir hier keinen amerikanischen Slasher vor uns haben können.

Egal, so unsinnig und schlecht gemacht der Film ist, so wenig davon ist eben wirklich unterhaltsam, da der Film wirklich weitestgehend ohne spannende, grausame, oder freiwillige noch unfreiwillig komische Einlagen aufwartet. Kann also getrost übersprungen werden.

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Rare Exports: A Christmas Tale

ava-1949Auch bei Rare Exports handelt es sich um einen weihnachtlichen Horrorfilm aus dem europäischen Ausland, diesmal war Finnland der Übeltäter. Und auch dies hier ist ein „was wäre wenn… der Weihnachtsmann ganz fies wäre“.

Denn an der finnisch-russischen Grenze hat ein Unternehmer einen Haufen Kerle angeheuert, um ein altertümliches Grab im Berg freizulegen: Das des Weihnachtsmannes. Weil der war ursprünglich ja mal ein Monster, welches die Kids bestraft hat, die nicht artig sind. Und welches Kind ist schon das ganze Jahr über wirklich durchgängig artig? Gar keines natürlich.

Jedenfalls gibt es auch einen Haufen Finnen auf der anderen Seite des Zaunes, deren Ertrag darin liegt, Rentiere zu herden und schlachten. Und plötzlich liegen alle Tiere tot am Fuße des Berges. Und dann verschwinden alle ihre Kinder abgesehen vom nervigsten. Einen verwilderten Greis mit Rauschebart, der um sich beißt und nur dann animiert, wenn Nerv-Kind in der Nähe ist, bekommen sie ebenfalls gefangen. Doch dann geht der Film in eine etwas andere Richtung, als man nach dem Suspense-Build-up gedacht hätte.

Rare Exports ist ein ganz cooler und definitiv unterhaltsamer Film, aber ein etwas unebener. Die erste Stunde mit dem langsam aufbauenden Mysterium um den Weihnachtsmann und den Gefangenen sind echt gut aufgezogen. Ein Fehler war definitiv, dass das Nerv-Kind letztendlich der Fokus des Filmes ist, statt das die Erwachsenen zentraler sind. Das gibt dem Film stellenweise fast den Beat eines Action-Filmes für Kinder.

Und dann, wenn nach der ersten Stunde die Sache aufgelöst wird, dann passt das irgendwie nicht mehr so ganz. Die Sache ist die, Rare Exports war zunächst ein Kurzfilm im Internet, der zwecks guter Resonanz in den Abendfüller gewandelt wurde. Und nach einer vollen Stunde des Aufbaus geht der Film urplötzlich wie gehetzt direkt in einen Klimax über, der weder so richtig passen will, und mit knapp 10 Minuten auch zu plötzlich, kurz und holprig daher kommt. Tatsächlich so, als wäre dieses Finale der Kurzfilm gewesen, und man habe einfach eine Stunde Suspens davor gehängt, um den Film zu strecken. Denn jene 10 Minuten auf sich alleinstehend sind eigentlich eine ganz clevere und schwarzhumorige Punchline auf die Verkommerzialisierung von Weihnachten. Nur passt es halt nicht ans Ende eines Filmes, der vorher eine Stunde lang Lost-Mystery war.

Aber auf sich alleinstehend sind beide Teile des Filmes doch ziemlich gut, wenn sie besser zusammenpassen würden, wäre Rare Exports definitiv ein hochgepriesener Geheimtipp für die Festtage, so enttäuscht das Ende halt etwas, aber das macht die Reise dorthin ja nicht schlechter. Eben ganz wie damals bei Lost.

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Sint

ava-1948Sint, oder auch als Saint oder Saint Nick bekannt, ist unser diesjähriger Eintrag in die weihnachtlichen Horrorfilme. Mehr oder weniger, denn wie der dritte Titel durchblicken lässt geht es hier um den Nikolaus, also spielt es technisch gesehen in der Nacht auf den 6. Dezember, nicht über die Weihnachtsfeiertage. Aber ein weißbärtiger Kerl in rotem Outfit bringt im verschneiten Amsterdam Leute um? Weihnachtlich genug würde ich mal sagen.

Das Szenario ist im Prinzip ein was wäre wenn. Nämlich ein was wenn St. Nikolaus kein Heiliger wäre, sondern ein Dörfer terrorisierender Pirat? Zeigt uns nämlich der Beginn des Filmes, zu dem er mit seiner Piratencrew ein holländisches Dorf unsicher macht, diversen Tribut fordernd, wenn sie nicht wieder überfallen werden wollen. Also fackeln die Dorfbewohner nicht lang und stecken dessen Schiff an, auf das er verbrennt.

In den 70ern dann sehen wir, wie Zombie-Nick und seine Crew eine Familie in einer Hütte umbringen. Und da das hier kein amerikanischer Horrorfilm ist, dürfen sogar drei Kids im Alter von 10 und drunter daran glauben. Nur einer bleibt übrig, der kommt später wieder in den Film… mehr oder weniger.

Richtig los geht es nämlich dann im Hier und Jetzt, man erzählt sich bereits den Mythos vom immer wenn ein Vollmond auf den 6. Dezember fällt umgehenden Zombie-Piraten-Nikolaus, der nicht nur die bösen Kinder umbringt. Unsere Hauptcharaktere sind schnell abgedeckt und unsympathisch gemacht: Tussi macht mit ihrem Typen schluss, weil der mit der besten Freundin fremdgegangen ist, was aber auch nicht weiter schlimm war, denn sie selbst war auch nicht wirklich treu.

Und der Rest des Filmes… ist irgendwie fast unzusammenhängend. Nachdem die Erste dran glauben muss und eine Augenzeugin den Mörder als jemanden im Nikolaus-Outfit identifiziert, der besagte untreue Kerl als solcher verkleidet mit den Überresten seiner ermordeten Freunde aufgefunden wird, hat die Polizei ihren Sündenbock gefunden. Nur um dann doch etwas überrascht zu ein, wenn Nikki weiterhin über die Dächer reitet und seine schwarzverkohlten Peter die eigenen Reihen ausdünnen und dutzende an Kindern verschwinden.

Sint macht in einigen Szenen durchaus Spaß. Die Tatsache das hier auch kleine Kinder sterben können macht beispielsweise schnell klar, dass jeder dran glauben kann, und das jeder moralisch etwas grauer ist, bestätigt dies. Nur damit dann letztendlich eigentlich doch relativ genau die überleben, von denen man es sich dachte. Die doch recht zahlreichen Mordszenen sind ganz spannend, und Zombie-Nick auf hohem Rosse über die Dächer zu jagen, während die Polizeit auf ihn schießt, hat definitiv auch was witziges. Die Szenen dazwischen leiden nur leider etwas darunter, dass man nicht wirklich so eine Identifikationsfigur hat und genau genommen außer des Hauptkerls viele Figuren einfach aus der Narration verschwinden und genauso unmotiviert wieder auftauchen. Dessen Love Interest sieht man fast den ganzen Film über nicht mehr, und den nun erwachsenen Polizist, der der einzige Überlebende aus der 70er-Szene ist, ist auch erst wieder ganz am Ende kurz mit dabei.

Aber wenn es rund geht, dann bekommt man hier schon ziemlich launige und überraschend actionreichen Horror geboten. Vielleicht nicht ganz so schön trashig oder schwarzhumorig, wie man das hineingehend vielleicht gehofft hätte, aber schon ganz brauchbar gewesen.

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Silent Night

ava-1734Die weihnachtliche Horrorfilm-Tradition wird eisern fortgeführt, und zwar in diesem Jahr mit einer Franchise, die bereits zweimalig zu lesen war hier im Blog. Den Kult-Klassiker Silent Night, Deadly Night hatten wir in 2011, und seine vier Nachfolger das Jahr darauf. Ebenfalls aus 2012 stammt nun auch Silent Night, das Remake des Originals.

Ist dann aber doch gleich mal gar keines, sondern mehr ein Re-Imagining. Gleiche Grundthematik natürlich: Ein Slasher-Film, bei dem der Mörder zu Weihnachten als Santa Claus verkleidet eine Kleinstadt von der Einwohnerzahl her noch ein wenig kleiner macht. Der Film verläuft allerdings weitestgehend anders, lediglich gibt es ein paar Nods in Form von Todesarten zum Original. Auch hier wird ein Fast-Vergewaltiger mit einer Lichterkette ermordet – allerdings per Elektroschock, nicht Strangulation (wusste gar nicht, dass solche Lichterketten Starkstrom aushalten), die zu enge Lichterketten-Kette gibt es allerdings sehr wohl noch bei einem anderen Mord. Ähnlich aufgeteilt wird die ikonische Hirschdeko des Originals, denn auch Silent Night spießt ein Mädel, dass gerade voreheliche Kopulation mit ihrem Freund haben wollte, auf einem Geweih auf – allerdings fehlt hier das wichtigste, ist sie doch nicht barbusig, was wieder ein anderes Mordopfer übernehmen darf, die in einen Holzhäcksler geworfen wird. Sogar vom „Garbage Day“ darf jemand reden, dabei stammt das Meme nicht mal aus dem ersten Teil.

Was ich sehr interessant finde, ist der Umkehrtrend im neuen Film. So wird immer gern bemängelt, dass moderne Remakes von Slasher-Klassikern sich zu viel Zeit nehmen, den Menschen hinter dem Mörder zu zeigen. In Silent Night, Deadly Night folgen wir Billy vom Tag, an dem der Weihnachtsmann seine Eltern tötet, zu den Terrornonnen im Waisenhaus, bis er dann als Erwachsener seine kleine Mordstour startet. Auch in Silent Night gibt es einen Grund, warum der Mörder mordet, was auch ziemlich schnell klar ist, da er den fiesen Kindern ein Päckchen zur Ankündigung des Ablebens da lässt, und zwar selbst Leuten, die wir vorher nicht etwas moralisch Verwerfliches machen sehen, auf dessen Basis er sie ironisch umbringen kann, allerdings wird jene Erklärung schnell in den finalen 3 Minuten vor den Credits durchgewunken.

Ansonsten… möh. Keine Ahnung, war ok der Film, so als Standard-Slasher. Mir fehlt ein wenig der Spaß, den man mit dem Original haben konnte, weil der einfach dümmer war und ein gewissen alten Charme mitbringt. Silent Night ist dafür zu modern aussehend und zu grimdark in der Aufmachung, um wirklich die gleiche Festtags-Gaudi mit dem Ding zu haben.

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Black Xmas

ava-1471Es ist mal wieder Weihnachten, und das bedeutet natürlich hier gibt es einen der drölfzillionen Horrorfilme, die zu den Festtagen angesiedelt sind. Diesmal Black Xmas (oder doch Christmas, wie die Title Card gegenüber den Covern behauptet), dem 2006er Remake des 1974er Slasher-Filmes. Oder wohl eher Reimagining.

Denn die neue Version nutzt das Original nur als grobes Grundgerüst. Wenn ich genau darüber nachdenke, ist das gar nicht so unlogisch, denn das Original WAR nur ein Grundgerüst. Ein Killer bringt über den Lauf von 90 Minuten eine Gruppe Studentinnen in einem Verbindungshaus um, macht zwischendurch immer mal wieder einen verstörenden Anruf, der keinen Sinn ergibt. Das ist quasi nicht nur eine grobe Zusammenfassung des Originals, sondern tatsächlich der ganze Film. Denn das Besondere an Black Christmas war, dass alles komplett offen bleibt. Wir finden nie heraus, wer der Killer ist, bekommen ihn gar nicht erst zu Gesicht, oder warum er sich gerade diese Gruppe zum Morden ausgesucht hat.

Im neuen Black Xmas ist das alles ganz anders, ähnlich wie Rob Zombies Halloween bekommen wir hier jede Menge Hintergrundgeschichte zum guten Billy, der von seiner Mutter misshandelt wurde, mit ihr sogar ein Kind hatte, und irgendwann zu Weihnachten Plätzchen aus ihr gemacht hat. Außerdem haben wir noch einen zweiten Killer, was aber keine große Überraschung ist, da die ersten Mädels sterben, bevor wir Billy überhaupt der Anstalt entfliehen sehen, und wir bekommen auch bald in einem Flashback nahegelegt, wer das wohl sein wird.

Dass es diesmal kein (unaufgelöstes) Rätselraten um die Identität des Killers gibt, fand ich gar nicht mal schlimm. Was ich schon etwas weniger nett fand, ist das es die andere überraschende Eigenheit des Originals nicht ins Remake gemacht hat: Es war verdammt schwer rauszufinden, wer das Final Girl sein wird, während es hier von Anfang an absolut offensichtlich ist. Wobei mindestens zwei weitere Mädels immerhin auch gute Überlebenschancen haben, somit können wir zumindest um jene bangen.

Die dritte Besonderheit des Originals fehlt übrigens auch: Die POV-Shots, da wir nun ja wissen, wer der Killer ist. Allerdings ist das Motiv des allen beobachtenden Auges noch da, so sehen wir hier und dort doch Billy aus einem Loch in der Wand lugen etc., und der Killer hat einen Fetisch dafür, seinen Opfern die Augen auszureißen. Das andere Bindeglied des Filmes ist wohl die Familie, nämlich nicht nur Billys Psycho-Family, sondern auch die Mädels scheinen zum Großteil familiäre Probleme zu haben, die kurz erwähnt werden.

Die etwas unfreiwillig komischen Einlagen sind übrigens aus dem Film verschwunden, wenn man nicht mitrechnet, wie Horrorfilm-blöd alle sind. Der Wächter in der Anstalt lässt sich einfach von Billy dazu verleiten, alleine in dessen dunkle Zelle zu gehen. Selbst nachdem die Angelegenheit freaky wird und klar ist, dass ein Killer im Haus ist, weigern sich die Mädels, jenes zu verlassen, weil sie ihre vermissten Verbindungsmitglieder suchen wollen, die sie seit Stunden nicht mehr gesehen haben. Sorry Leute, aber wenn wir mal in einem Haus landen, in dem ein Killer in den Wänden steckt, und ihr geht verloren, dann habt ihr Pech gehabt, ich bin nämlich weg.

Interessant am Film ist übrigens auch durchaus das Casting, so wird man die meisten der Mädels zumindest optisch wiedererkennen. Aus Sachen wie Buffy, dem Nightmare Remake, oder den Final Destinations beispielsweise. Überhaupt ist der Film sehr gut geschauspielert, gerade Billys Mutter.

Mir hat Black Xmas auf jeden Fall gut gefallen. Die großen Unterschiede zum Original halten ihn frisch, die Charaktere sind keine Arschlöcher, es kommt so gut wie nie zu irgendwelcher Downtime und die Morde sind schön brutal ohne super eklig zu werden. Ich war gut unterhalten.

In diesem Sinne: Frohes Feiern.

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Black Christmas

ava-1171Halloween mag dem Slasher-Genre zu Popularität verholfen haben, jedoch der erste Vertreter des Genres ist es natürlich nicht. Welchem Film dies gebührt, sei mal dahingestellt, da es Ansichtssache ist, was man schon alles als Slasher zählt, ob beispielsweise Hitchcocks Psycho 1960 bereits einer wäre, oder ein Genre-Vorgänger ist. Eindeutig vor Halloween erschienen sind aber, sogar im gleichen Jahr 1974, die beiden Weihnachts-Slasher Silent Night, Bloody Night und Black Christmas.

Black Christmas bleibt dabei übrigens eine recht geradlinige Sache. Ein Haufen Studenten (hauptsächlich Studentinnen einer Verbinder, genau genommen) werden nach und nach zu Weihnachten von einem Killer umgebracht, plus/minus ein paar ihm in die Quere kommende Hausmütter oder Stecher der Mädels. Das war es im Prinzip auch schon. Im Gegensatz zu Halloween wissen wir Zuschauer beispielsweise nicht von Anfang an, wer der Killer ist, sondern es darf lustig drauf los geraten werden. Nicht dass es einem was bringen würde, denn wir finden es tatsächlich nie heraus. Wir sehen ihn nie. Alle Szenen mit ihm sind komplett als POV-Shots, die so viele bei Halloween dann ja so cool fanden, vorhanden, abgesehen von einer Konfrontation, bei der er aber auch immer im Dunkeln bleibt (er trägt also keine Maske oder Ähnliches). Eine andere Sache, die dann erst ganz viel später in Scream wieder cool gemacht wurde, ist, dass er die Mädels regelmäßig anruft. Allerdings nicht, um mit ihnen Genre-Rätselspielerei zu betreiben, sondern sie sind wesentlich… verstörender, da sehr unsinnig und manisch-psychotisch-verquer. Erneut, wir finden nie heraus, was das Motiv des Killers ist, warum gerade diese Mädels dran glauben müssen oder was es eben mit jenen Anrufen auf sich hat, die durchaus hinten, dass es dahinter eine Bedeutung gibt.

Erfrischend entgegen jeder Genre-Konvention ist es auch nicht ganz so einfach, ein Final Girl herauszusehen, bzw. ob es überhaupt jemand überleben wird. Zunächst ist ein Mädel ziemlich zentral, die säuft und flucht aber wie ein Seemann, verschwindet im Mittelteil schon Mal eine halbe Stunde ganz aus dem Film. Das Mädel, welches ihren Platz im Rampenlicht dann einnimmt, ist schwanger und wird abtreiben. Ist also nicht so, dass es hier einen weiblichen Charakter gäbe, der ganz keusch und abstinent lebt und alle anderen systematisch unsympathisch gemacht würden.

Ich fand Black Christmas zumindest ganz spaßig. Recht frisch und kreativ, soweit dies für einen Slasher möglich ist, weil eben vor Festlegung der Konventionen erschienen. Die Morde sind ganz ok, einige Szenen ziemlich nett-lachhaft. Muss sich halt drauf eingestellt werden, dass es überhaupt gar keine Auflösung in irgendeiner Hinsicht gibt.

In jenem Sinne mal wieder: Frohe Feiertage.

blackxmas

Silent Night, Deadly Night 5

ava-1170Auch Silent Night, Deadly Night 5: The Toy Maker, der bisher letzte Film der Franchise, hält sich vom Rest der Serie unabhängig. Mehr oder minder, denn zwei Schauspieler aus Initiation tauchen wieder auf. Einer davon ist nur ein Cameo und kann nicht der gleiche Charakter sein, weil der da so ein wenig gestorben ist, während die andere eine Kim spielt, bei der nicht klar ist, ob es wirklich die gleiche Person oder eben ein nur ein Wink für Serienfans sein soll. Ich tippe mal auf letzteres, nicht das es wichtig wäre.

The Toy Maker ist übrigens nicht nur ein Feiertags-Horror, sondern auch ein Horror-Märchen, bekommen wir hier doch eine Version von Pinocchio geboten. Wenn Gepetto ein Säufer wäre, der seinen „Sohn“ misshandelt, was diesen zum Mörder macht. Ach ja, Spoiler. Nicht, dass es nicht ziemlich offensichtlich wäre, dass der Spielzeugmacher und sein creepy (und für ihn viel zu junger) Teeniesohn wahrscheinlich jene sind, die hinter dem Killerspielzeug stecken. Wobei uns der Film ja schon noch einen Red Hering bietet in Form des Stalkers, was aber nur bedeutet, dass wir zunächst nicht wissen, ob alle drei Killer sind, oder eben doch nur Petto und sein Pino.

Etwas schade ist zumindest, dass der Film sehr unimaginativ bleibt, wenn es um die Tode geht. Das Killerspielzeug ist nicht weiter berauschend, es gibt nicht viele Attacken und dann überleben auch noch ein paar der eh schon wenigen Opfer. Warum darf man das nervende Kind und den nuttigen Babysittern gleich noch mal nicht töten? Nein, leider waren die paar Tode, die es gibt, genau wie die Attacken auf jene, die letztendlich entkommen, wenig interessant gestaltet. Ich mein, der Body Count vom Vorgänger existierte bis kurz vor Schluss quasi gar nicht, aber da gab es wenigstens die herrlich ekligen Szenen mit den Insekten. Ist schon etwas schade, denn die durchgedrehte, unsinnige Handlung, merkwürdige Beweggründe und Reaktionen der Charaktere und mäßiges Schauspiel haben das Potential zu einem dämlich-unterhaltsamen B-Horror. Das ist der Film immer noch, aber eben was den Horror angeht etwas unbefriedigend.

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Silent Night, Deadly Night 4

ava-1165Nach drei Teilen, die zumindest (mehr oder weniger) durch den Weihnachtsmann-Killer zusammengehalten wurden, geht Silent Night, Deadly Night 4: Initiation nun dahin, komplett unabhängige Geschichten zu erzählen, die nur zur Weihnachtszeit spielen. Es ist noch nicht mal ein Slasher. Ja selbst die Tatsache, dass Weihnachten ist, ist komplett vernachlässigbar.

Stattdessen geht es in Initiation um einen bösen Kult an Hexen-Lesben. Reporterin Kim möchte den Tod einer Frau, die selbstentflammte und von einem Dach sprang (zumindest scheint keiner wirklich dran zu glauben, dass eine Frau mitten in der Nacht von jemanden angezündet und runtergeschmissen werden kann, sondern das mal so ganz spontan passierte) investigieren. Doch diese misogynen Schwein-Männer geben den Job lieber an einen anderen Mann, weil Frauen sind ja nicht fähig und so. Investigieren tut sie’s trotzdem und trifft auf eine Buchhändlerin, die sie ihrem kleinen Naturfreundinnen-Zirkel vorstellt und tolle Sachen zu essen und trinken gibt.

Und so beginnt Kim zu halluzinieren, ihren Schweine-Mann-Freund nicht mehr so toll zu finden, riesige Schaben in ihrer Wohnung zu finden und von den Naturfreundinnen einen eklig-großen Wurm in den Bauchnabel gepflanzt zu bekommen, der dann noch enorm-eklig-größer wieder aus ihrem Mund kommt.

All das, um… ja, lange Zeit weiß man nicht so genau, wozu all dies. Außer, um Kim auch zu einer der Ihrigen zu machen? Ja, so ziemlich. Und sich natürlich an den Männern zu rächen, die ja eh alle Schweine sind, die Frauen nur ausnutzen.

Klingt jetzt alles herrlich verrückt und dämlich, jedoch nimmt sich der Film dabei erneut leider ziemlich ernst. Das hätte ganz schöner Trash werden können, aber irgendwie geht ihm der ganze Spaß an seinem Irrsinn flöten. Dämlich ist er natürlich immer noch, nur eben nicht so häufig auf eine launige Art. Ganz schlecht ist Initiation allerdings nicht, definitiv ist man hier doch besser unterhalten, als in Better Watch Out. Schon alleine, weil er ein echt ekliger Film ist. Der Body Count mag bis kurz vor Ende nicht existieren, aber all die ekelhaften Kriechtiere, die durch den Film schleimen und der Body Horror, jene eingepflanzt zu bekommen/zu gebären… ewww!

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Silent Night, Deadly Night III

ava-1159Auch Part II lies Tür und Tor für ein Sequel offen, in dem es den erschossenen Killer ganz stereotyp auf den letzten Shot doch wieder die Augen öffnen ließ. Und auch Silent Night, Deadly Night III: Better Watch Out setzt dort an, aber nicht ganz wie erwartet. Ricky ist nämlich komatös, ja seine Schädeldecke sogar – warum auch immer – entfernt und das Hirn von einer durchsichtigen Plastikschüssel geschützt.

Protagonistin hier ist die blinde Teenagerin Laura (gespielt von einer Schauspielerin, die etwas wie eine 30-jährige 80er-Version von Jennifer Connelly aussieht), die über Super-Science mit dem Hirn von Ricky verbunden ist und so dessen Unterbewusstsein streichelt, weil sich der dieses Experiment durchführende Doc was davon verspricht, auch wenn ich mir nicht mehr sicher bin, der Film erkläre einem je wirklich, warum genau er das tut.

Is ja auch egal, es wird Weihnachten, Laura von ihrem Bruder und dessen Freundin (die verstörend wie ein Double von Laura aussieht, was recht unangenehme Untertöne auf die Geschwisterbeziehung wirft) abgeholt, um traditionell zur Omi zu fahren, während just Ricky entschließt, zu erwachen und der mit ihm mental verlinkten Laura zu folgen. Er schafft es sogar, vor ihnen anzukommen, obwohl er immer noch wenig mehr als ein laufendes Gemüse ist, dass von rotem Zeug zum Morden animiert wird.

Silent Night, Deadly Night III lässt sich vor allem mit einem Wort summieren: Langweilig. Die Camp Value der Vorgänger geht dem Film einfach irgendwo komplett ab, trotz dummer Einfälle wie die mentale Verlinkung, die Salatschüssel auf dem Kopf des Killers oder das niemand, den er auf seiner Reise zur Omi, inklusive Omi selbst, trifft, ihn irgendwie merkwürdig findet. Es gibt keine wirklich dämlich-lachhaften Szenen oder Dialoge, das unterdurchschnittliche Schauspiel ist nicht sonderlich amüsant, es passiert absolut nicht viel im Film, noch nicht mal sonderlich viele oder kreative Morde. Es ist ein Schnarchfest. Schade, denn die Traumsequenz zu Beginn ist eigentlich recht interessant gewesen.

Etwas merkwürdig auch, dass die Flashbacks, die Rickys Geschichte erzählen, eigentlich welche zu seinem großen Bruder aus dem ersten Teil sind.

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