Oh my God, I’m a Republicunt

ava-1690Letztes Jahr sind die Bücher mit 13 (ein halb) Episoden beendet worden, und diesjährig war es dann auch in der TV-Landschaft vorüber, was die Abenteuer der Sookie Stackhouse angeht. Nicht, dass True Blood wirklich noch viel mit den Büchern zu tun hätte, das hat die Serie irgendwo zwischen Staffel 3 und 4 aufgegeben.

True Blood: Season 7 schaut sich dann auch bestechend… fanficy. Die Serie ist enorm darauf bedacht, jedem Charakter ein Ende zu geben. Nicht im Sinne von endgültig – ein paar Hauptcharaktere sterben allerdings schon –, sondern das Topf-Decke-Syndrom macht sich breit. Quasi 95% des Casts, der diese Staffel überlebt, findet jemandem. Selbst Hoyt kramen sie wieder hervor, damit Jessica ihre erste (und somit wahre) Liebe zurückbekommen kann, bringt gleich noch eine Verlobte mit, die auf Jason abfallen darf, womit die gebrochene Freundschaft der beiden Buddies auch wieder gekittet ist. Na wenn das nicht mal schön fein und sauber ein Abschluss ist, dann weiß ich auch nicht. Selbst Taras verdammte Mutter bekommt vage Visionen von ihrer Tochter, und all das nur, damit sie sich selbst endlich vergeben kann so eine schlechte Alkoholiker-Mutter gewesen zu sein.

Dieses jedem Charakter einen fein säuberlichen Abschluss zu geben, jeden jüngeren Charakter unter die Haube bringen zu müssen… das ist einfach seltsam, und stinkt eben so ein wenig nach schlechter Fanfiction zur Show. Zumal es auch die eigentliche Haupthandlung untergräbt.

Denn eigentlich gibt es jetzt ja Vampir-AIDS. TruBlood gibt es nicht mehr, weswegen Vampire wieder zu Feinden der Menschheit werden, da sie nun wieder an der natürlichen Quelle saugen müssen, aber weil Hepatitis-V in vielen Blutbahnen ist, wird auch ein Großteil von ihnen unheilbar krank – und damit nur noch verzweifelter. Nur behandelt True Blood: Season 7 das alles so ein wenig wie den B-Plot zum Hauptplot des „Jeder muss einen Partner finden“. Eine Gruppe infizierter Vampire kidnappt ein paar Charaktere zu Beginn der Staffel, aber nachdem sie befreit wurden, ist die neue Gefährlichkeit vieler Vampire nicht mehr wirklich ein Thema. Für die Krankheit an sich wird schnell und fein sauber ein Heilmittel gefunden, statt dem weiter nachgehen zu müssen. Während Eric und Pam, sowieso schon immer die Highlight-Charaktere der Show, bei deren jeglichen Auftretens selbst die schlechteste Staffel wieder lebendig wird (herrlich hier die Rückblicke zu ihnen in die 80er und 90er mit den schrecklichen Outfits und Frisuren der Ära, ganz im Kontrast zu den stinklangweiligen Flashbacks von Bill zu seiner Familie), mit der Yakuza kämpfen und das Heilmittel für Vampir-AIDS jagen, ist die Staffel eigentlich mehr damit beschäftigt, schnell nach Bon Temps zurückzukehren, damit wir herausfinden, ob Sookie und Bill doch noch eine Chance haben, oder ob Lafayette mit dem niedlichen Vampir angebandelt bekommt.

Das ist dann auch das Hauptproblem der Staffel. Nicht das sie keine Handlung hätte, sondern das sie sich nicht sonderlich für sie interessiert, damit jeder seinen Partner finden und Kinder zeugen und glücklich bis zu ihrem Dahinscheiden leben können. Es ist streitbar, ob man True Blood wirklich je als „gut“ bezeichnen konnte, aber zumindest langweilig war es bisher nie. Nicht mal der dämliche over the top Blödsinn der vorigen Staffeln ist mehr da. Das zieht der finalen Staffel ziemlich viel Unterhaltungswert ab – wenn es nicht gerade um Eric und Pam geht. Und auch hier find ich es etwas schade, dass ausgerechnet Powerfrau Pam jede zweite Folge von jemandem gefangen gehalten wird, nur damit Eric dahin gezwungen werden kann, wo der Plot ihn braucht. Meh, underwhelming Ending.

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Dead Ever After & After Dead

ava-1685Nach dreizehn Büchern im Jahresrhythmus sind die Southern Vampire Mysteries, oder Sookie Stackhouse Novels, oder wie man sie auch immer nennen will, Anfang letzten Jahres zu einem Ende gekommen. Und hiermit habe ich dann auch die ganze Reihe durchgestanden.

Es ist definitiv das letzte Buch, so viel ist schon mal klar. Wir begleiten Sookie also auf ihrem letzten Abenteuer, das letzte Mal das sie eine Leichenspur nach sich ziehen wird. Diesmal ist sie das Hauptziel des Mysteriums, haben sich doch die paar Hauptantagonisten, die vorige Bücher überlebt haben, zusammen getan, um ihr das Leben schwer zu machen. Genau genommen um ihr einen Mord anzuhängen. Besonders gut sind sie darin nicht, ein blinder mit einem Krückstock würde es seltsam finden, wenn eine Leiche, die mit Sookies Schal erdrosselt wurde, zusammen mit diesem Schal einfach im Müllcontainer hinter ihrer Arbeitsstelle auftaucht. Besonders wo die Bar im Nirgendwo ist, man die Leiche also auch einfach ein paar hundert Meter weiter in den Wald hätte werfen können. Das ganze Ding schreit also geradezu nach Setup. Aber die Polizei versucht sie dennoch unbedingt eingelocht zu bekommen, weil manipuliert durch Magie und so. Praktischerweise hat Sookie aber die vorigen dutzend Bücher über nicht nur Leute gegen sich aufgebracht oder (unfreiwillig) zum Tode verholfen, sondern sich auch den einen oder anderen Freund oder zumindest ihr schuldigen Verbündeten erworben. Deswegen kommt auch eine kleine Gruppe an die Vorgänger überlebend habenden Mitstreitern zusammen, um ihr aus der Misere zu helfen.

Ach ja, und natürlich von wirklichem Interesse ist, für wen sich Sookie denn nun endlich romantisch entscheiden wird, nachdem sie sich in zwölf Büchern quer durch die supernatürliche Nebenwelt gevögelt hat. Und ich muss wirklich sagen, hier hat mich das Buch echt überrascht, denn Sookie trifft die logische Entscheidung. Eine dauerhafte Beziehung mit einem unsterblichen, nie alternden Vampir würde nie funktionieren, es sei denn man ist bereit selbst zu den Untoten zu wechseln. Da sie das nicht ist, ist eigentlich ihr sowie Eric klar, dass aus ihnen nix wird. Bill ist natürlich aus gleichen Gründen raus. Stattdessen kommt die Rolle zum Zuge, die in diesen Büchern immer die Arschlochkarte zieht, nämlich der langjährige Kindheitsfreund oder Äquivalent, der seit Jahren ausharrt, aber normalerweise auf einen Nebencharakter abgeschoben wird, da er zu langweilig eine Wahl für Paranormal Romance ist, aber jemanden abbekommen muss, damit der Hauptcharakter nicht so unsympathisch aussieht, nachdem sie mit seinen Gefühlen gespielt aber doch den exotischen Bad Boy, den sie emotional reparieren kann, wählte. Angeblich ist das Ende auch echt unbeliebt unter vielen Leserinnen, und ich würde mal darauf tippen, dass es tatsächlich die Partnerwahl ist, statt Team Bill oder Team Eric zuzuspielen.

Was den Plot um die Beseitigung von Sookie selbst angeht… eh, ich nehm mal an die ist das Buch über recht passabel. Gegen Ende fällt es etwas auseinander, weil der echte Drahtzieher nur überrascht, da wir ihn eigentlich für aus dem Weg gehalten haben, und er geradezu beliebig plötzlich auftaucht, zumal auch keinen besonders guten Grund hat ausgerechnet die Schuld komplett auf Sookie abzuwälzen, und etwas unnötig kompliziert war sein Plan sowieso. Aber wenn Southern Vampire Mysteries eines ist, dann zumindest sich eigener Schwächen häufig bewusst, und so meint auch direkt ein Charakter, dass sich der Kerl einfach eine Knarre kaufen und sie hätte erschießen sollen, was aus dem Nichts kommend sicherlich besser funktioniert hätte, als dieser übertrieben komplexe Irrsinnsplan, den er angeleiert hat.

Ein halbes Jahr später ist dann übrigens noch After Dead erschien, weniger ein Buch und mehr ein Pamphlet, da nur einen Bruchteil der Seiten der eh schon kurzen Hauptbücher, davon das erste Drittel Danksagung einnehmend. Denn viele Leserinnen wollten wohl wissen, was nach dem Ende von Dead Ever After, welches tatsächlich bis fast zur letzten Seite aufgeschoben wird, statt einen Epilog zu bieten, mit den Charakteren geschehen ist, selbst den weniger wichtigen unter ihren liebsten Nebencharakteren.

After Dead ist dann auch tatsächlich einfach jeder Charakter, der je vorgekommen ist, und nicht das Zeitliche gesegnet hat, nach und nach aufgelistet, mit irgendwas zwischen einem Satz bis einer halben Seite darüber, was aus ihnen geworden ist. Als jemand, der die ersten 10 Bücher in 2011 und 11-12 auch vor einem Jahr gelesen hatte, haben mir natürlich prompt 90% der Namen gar nichts mehr gesagt. Aber Zielgruppe bin ja auch nicht ich, sondern sind die Hardcore-Fans, die jeden Topf einen Deckel finden sehen wollen.

Dead Reckoning & Deadlocked

ava-1403Kommen wir also nach fast zwei Jahren zurück zu unsrer Freundin Sookie Stackhouse, zumindest in Buchform. Man mag oder mag sich nicht daran erinnern, in 2011 las ich mich durch alle damals erhältlichen Bücher, derer da waren genau 10. Da jährlich eines erschien und das Release eines hinterher hinkte, gibt es mittlerweile also schon 13 – und das war’s, die Reihe ist abgeschlossen. Das mag viel klingen, aber Young Adult Novels sind wie die japanischen Light Novel: Kurz, einfach geschrieben, und erscheinen dafür meist als langreichende Serie.

Dead Reckoning nennt sich Roman #11: Sookie ist also mit Eric verheiratet und lebt mit Elfenfamilie Claude und Dermot zusammen, nachdem das Portal in ihr Reich endgültig geschlossen ist. Erics Erschaffer ist tot, dafür hat er einen neuen Vorgesetzten, der ihm nicht wohlgesonnen ist. Das ist im Groben der ganze Kontext, den mir das Buch gab, denn wenn ich ehrlich sein muss, hatte ich davon alles, sowie was sonst in den vorigen Büchern geschah, schon wieder vergessen. Es gibt spannendere Handlungen, als jene der Sookie Stackhouse Novels, an denen ich mich nach 24 Monaten nicht mehr erinnern könnte, von daher ist dies wohl nicht weiter überraschend.

Worum es diesmal geht sind hauptsächlich Geheimnisse. Sookie erfährt etwas mehr über die geheimnisvolle Liaison ihrer Großmutter mit einem Elf, sowie gelangt dadurch an einen Magical McGuffin, das ihr einmalig einen persönlichen Wunsch gewähren kann, und welches sicherlich später noch mehr als wichtig wird, hier aber keinen Gebrauch findet. Außerdem gibt es wohl einen geheimen Grund, warum Claude und Dermot bei ihr einziehen wollten, den sie allerdings ebenso nicht rausfindet. Und Eric hält etwas vor ihr geheim, eines der Geheimnisse, die nicht auf ein späteres Buch verschoben werden, sondern tatsächlich hier gelüftet wird, und in den folgenden Bänden genutzt werden kann, um das Dreieck zwischen Sookie, Eric, und Bill fürs Finale noch einmal aufleben zu lassen. Als Haupthandlung dient allerdings der kalte und dann offene Kampf gegen Victor, Erics nicht gerade friedfertigen neuen Lehnsherren; sowie das die verrückte Werwölfin Sandra Pelt Sookie, nachdem keiner mehr da ist der sie zurückhalten kann, umbringen will.

Man merkt dem Buch also deutlich an, dass es dem Ende der Serie entgegen geht, viele Weichen werden gelegt um wieder aufgegriffen zu werden, und mit Sandra ein altes Überbleibsel an Handlungsstrang beendet.

Buch #12, Deadlocked, setzt dann genau dort an. Sookie muss bald herausfinden, dass Claude nicht das harmlose Arschloch ist, das er zu seinen schien, und somit wird die ganze Elfen-Geschichte hier zu einem Ende gebracht – auch ihr Magical McGuffin muss sie dafür nutzen, welches sie eh nur in Gefahr brachte. Auch mit Erik geht es auseinander und Sams eifersüchtige Freundin wird aus dem Weg geräumt. Bühne frei fürs Finale also.

Ich muss ja sagen, ich fände es ganz cool, wenn Charlaine Harris sowohl Team Eric wie Team Bill auf den Schlips tritt und Sookie mit Sam enden lässt. Was erklären würde, warum sie sich in Buch 12 plötzlich Gedanken drüber macht, dass sie ja nie selbst Kinder haben wird, wenn sie mit lebenden Leichen zusammen ist. Dass sie jemand zum Vampir macht kann ich mir eh nicht vorstellen.

Ist auch egal, wie waren also Buch 11 und 12 nun? Wie erwähnt scheint Band 11 die Weichen fürs Finale zu legen, woraufhin Band 12 dann noch ein wenig die Welt aufräumt, was das Schicksal von Nebencharakteren, und –handlungen angeht, sowie natürlich das Beziehungsdreieck wieder aufzubrechen. Beide haben natürlich wie üblich ein in sich geschlossenes Southern Vampire Mystery, welches gelöst werden muss, doch hauptsächlich fühlen sie sich eben wie die Vorbereitung aufs Finale an. Kurzweilig zu lesen, einfach zu verdauen, und nie wirklich langweilig sind sie allemal, aber eben gewohnt auch nichts Spektakuläres.

Destiny is too much of a bitch to keep fighting

ava-1363True Blood ist nun also in seiner Season 6 angekommen, während die Bücher, auf denen die Serie basierte, mittlerweile tatsächlich nach 13 Instanzen ihr Ende gefunden haben. Nicht, dass dies wirklich was bedeuten würde, eine Serie wird es kaum auf 13 Staffeln schaffen, und mit dem Stoff der Bücher hat sie sowieso schon längst überhaupt nichts mehr zu tun. Genau genommen fühlt sich Season 6 an, als würde man sich langsam aber sicher auf ein großes Finale hinarbeiten, wir werden also sehen, ob die nächstjährige Season 7 vielleicht das Ende bedeutet.

Season 6 hat übrigens diesmal nur 10 Folgen, statt der üblichen 12, weil Hauptaktrisse Anna Paquin schwanger ist, und man somit enden wollte, bevor es zu ersichtlich ist – gerade in einer Serie wie True Blood, bei der man nicht gecastet wird, wenn man nicht damit Ok ist, mindestens jede zweite Folge nackt auf dem Bildschirm zu sein.

In der letzten Staffel hat die Autorität der Vampire also die eigenen TruBlood-Fabriken zerstört, damit sich ihre Spezies aus Hunger gegen die Menschheit erheben muss, nur dass die Autorität, und somit die politische Führung der Vampire, selbst gemeuchelt wurde, während Halbgöttin Lilith auferstand, um die die Vampire anscheinend eine Religion gebildet haben, nach der Gott Adam und Eva als Nahrungsquelle für sie erschuf.

Da setzen wir nun also an, und dürfen schnell herausfinden, dann die Menschheit in all der Zeit des wackeligen Friedens seit des Coming Outs der Vampire sich natürlich nicht zurückgelehnt und Däumchen gedreht hat. Nein, das Militär hat effektive Waffen gegen die Blutsauger und die Vampire selbst mit ihren Übergriffen nun die Ausrede geliefert, jene auch einzusetzen. Also gibt es eine Ausgangssperre für Vampire, wer dies – auch ob des immer noch vorherrschenden Hungers zwecks TruBlood-Mangelware – missachtet, wird angegriffen und in eine Versuchsanstalt gesperrt, in der an Vampiren rumexperimentiert wird.

Bill, der Liliths Blut getrunken hat, und damit selbst nun halbgöttisch ist, hat derweil eine Vision, wie all unsere Hauptcharakter-Vampire in einem Raum jener Anstalt gepfercht sind und dem tödlichen Sonnenlicht ausgesetzt werden. Und als neue Vampirmutter will er das natürlich verhindern. Der Schlüssel dazu könnte der Vampir-Elf-Mischling sein, den Lilith vor tausenden Jahren erschuf, da das halb-elfische Blut die Restriktionen, die einem Vampir unterliegen (ins Haus eingeladen werden zu müssen, kein UV-Licht zu ertragen etc.), auscancelt. Der wiederum will allerdings Sookie zu seiner Vampir-Elf-Braut machen.

True Blood ist ja eine dieser Serien, bei denen ich nach ein paar Staffeln die Hoffnung aufgegeben habe, und sie mehr aus Obligation und morbider Kuriosität schaue, um zu sehen, über wie viele Haie sie diesjährig wieder springt.

Doch ich muss sagen, Season 6 fand ich ganz Ok. Ich denke, dies liegt hauptsächlich daran, dass die saublöden Einfälle minimalisiert werden – der Blödsinn über die Vampirbibel ist, obwohl Lilith stark im Plot involviert ist, kaum von Wichtigkeit – und vor allem nicht hunderte von schrägen Subplots des viel zu großen Charakter-Casts jegliche Haupthandlung ausdünnen. Nein, True Blood ist seit Jahren endlich mal wieder kohärent, mit einer weitestgehend geradlinigen und nachvollziehbaren Haupthandlung, die nur hin und wieder für kleine Exkurse zu den Nebencharakteren unterbrochen wird. Und es ist endlich mal wieder eine Handlung, die zählt und überrascht. Es ist immer schwer zu sagen, wo die anscheinend auswegloser werdende Situation als nächstes hingehen wird, aber eben nicht, weil die Ereignisse so batshit sind. Großes steht nun, wo Vampir und Menschheit wohl nicht mehr einfach koexistieren können werden, auf dem Spiel, vielleicht könnten sogar Charaktere das Zeitliche segnen, wer weiß. So wie die Staffel endet, ist sogar mal viel abgeschlossen, gäbe es die letzte Szenen nicht, man möge fast denken dies sei das Ende der Serie, da nicht ewig viele Handlungsstränge für die nächste Staffel offen bleiben. Und für diejenigen, die die Serie für die eh nie wenigen Schauwerte schauen: Klar, viel gooige Fleich- und Blutmasse gibt es erneut, ein paar abgerissene Körperteile, sowie nackter Haut inklusive Full Frontal Nudity beider Geschlechter.

I’m a gay vampire American

ava-1160Vorwärts geht’s, Staffel 5 von True Blood! Der Recap zu Beginn der ersten Episode hat mir lauter Sachen gezeigt, an die ich mich gar nicht erinnern konnte, dass sie überhaupt in Staffel 4 passiert sind, mir aber noch mal gut ins Gedächtnis gerufen, was ein Trainwreck die Serie doch geworden ist. Sie erholt sich hier nicht.

Nachdem Sookie mit den beiden gebrochen hat und die Autorität hinter ihnen her ist, weil sie die vorige Obervampirin umgebracht haben, versuchen Bill und Eric also unter falschem Namen das Land zu verlassen. Tara derweil ist ziemlich tot, weil sie den Schuss, der für Sookie bestimmt war, abgefangen hat. Doch Sookie überredet Pam, sie zur Vampirin zu machen. Der ehemalige Anführer der Anti-Vampir-Sekte taucht – nun ein Vampir selbst – auf der Türschwelle von Jason auf und erklärt ihm, dass er nun schwul und total in ihn verknallt ist. Sam derweil nimmt für Alcide die Schuld am Tod des vorigen Packtoberhaupts auf sich. Terry bekommt Besuch von einem Bekannten, der ihm offenbart, dass nicht nur Terrys sondern auch seines und anderer Häuser abgefackelt wurden, wegen der Sache damals im Irak. Russell ist auferstanden und wieder unterwegs.

Das ist nur Folge 1. Und nichts davon passiert im Buch. In keinem der über zehn. Das fünfte Buch, Dead as a Doornail, dreht sich hauptsächlich darum, dass jemand beginnt, die Gestaltwandler und Werwölfe zu erschießen, sowie den Kampf darum, wer der neue Leitwolf des Rudels wird. Das ist – abgeändert – auch in der hiesigen Staffel. Als Subplots, von denen es sowieso mal wieder gefühlte hundert gibt. Die alle schnell an Interesse verlieren lassen, weil man mit den meisten nie sonderlich lange zu verbringen scheint, sondern die Folgen hektisch ständig hin und her und wieder zurück springen, um all die Handlungen und Charaktere jongliert zu bekommen. Die meisten Stränge ziehen sich tatsächlich bis in die finale Folge, statt schon mal früher beendet zu werden, um ein aufgeräumteres Ende bringen zu können. Stattdessen müssen all diese überlanggezogenen Nebengeschichten auch noch irgendwie gelöst werden und meist tun sie es in wenig spektakulärer Art. Ich muss zugeben, häufig hatte ich sogar schon wieder von der Existenz vieler von ihnen vergessen, als die Serie wieder zu ihnen zurückkam. So nach dem Motto: Ach ja, da war ja noch was.

Die Haupthandlung ist absoluter Blödsinn um etwas, was bisher in keiner Staffel erwähnt wurde, weil es eben nicht in den Büchern ist. Anscheinend sind die Vampire jetzt religiös. Und Christen. Die haben ihre eigene Bibel, laut der Gott ein Vampir ist und Lilith in seinem Ebenbild geschaffen hat, danach Adam und Eva, damit sie was zu fressen bekommt. Die Autorität hat sogar eine Phiole mit Liliths Blut, die sie beschützen. Nun gibt es zwischen jenen Anführern einen Coup, da einige heimlich nicht mehr dem Mainstreaming, also dem Ziel der netten Koexistenz, folgen wollen, sondern lieber die Nachfahren von Adam und Eva als ihr Schlachtvieh behandeln wollen. Das hat man sich wohl aus dem Arsch gezogen und zum Hauptplot gemacht, damit die Vampire was zu tun bekommen, die im fünften Buch kaum vorkamen. Jedoch ist das alles ziemlich blöd und nicht wirklich sonderlich interessant gemacht. Hut ab allerdings, dass die Serie sich traut, den alten Langweiler Bill zu einem Bösewicht zu machen, auch wenn er ein beschissener ist.

Von daher… Jark-Jumping-Moment war irgendwann in Staffel 4, nachdem sich die Serie schon eine Weile auf wackeligen (und von den Büchern weit entferntem) Eis bewegt hat und Staffel 5 tut nichts, damit sie sich wieder gefangen bekommt. Man schaut noch, um zu sehen, was für ein Blödsinn als nächstes kommt, nicht mehr, weil die Serie so toll wäre. Wobei, manchmal, in den Charakterinteraktionen, da kommt ein wenig Freude auf. Rettet die Handlung aber nicht, keine der Hundertschaft.

Dead and Gone & Dead in the Family

So, die letzten beiden Bücher der Southern Vampire Mysteries sind gelesen. Also nicht die letzten, im Sinne von Finale, die Serie läuft noch weiter und diesen Mai ist in den USA auch das elfte Buch erschienen (es scheint grundsätzlich so ziemlich jährlich jeden Mai das nächste zu erscheinen), aber das letzte, was ich mir bisher ausleihen konnte.

In Vampirgeflüster outen sich die Wergeschöpfe, treten ans Licht der Öffentlichkeit wie es die Vampire vor einigen Jahren taten. Letztendlich hat die Haupthandlung damit allerdings nichts zu tun, sondern gibt dem Rätselraten, als Crystal gekreuzigt aufgefunden wird, nur die Nuance, dass der Täter natürlich auch vielleicht einfach was gegen Lykanthropen hatte. Stattdessen geht es mehr um Sookies Elfenerbe, da ein Krieg zwischen jenen entbrennt, die mit Menschen leben und jenen, die sich in ihre eigene Welt verkriechen und alle Halbblüter umbringen wollen.

Ganz ehrlich gesagt mäandert das Buch zunächst so ein wenig vor sich hin, was man gegen Ende fast wieder vergisst, da es dann plötzlich wirklich richtig ab geht. Außerdem wird ein wenig Hausputz betrieben. Lang angelegte und lang vergessene Handlungsfäden werden hier sogar mal wichtig und zum Abschluss geführt und viele unnötig gewordene Charaktere kommen ums Leben, selbst Sookie und Bill überleben die Angelegenheit nur um Haaresbreite.

Nachdem sie an den Rand des Todes gefoltert wurde, beginnt Vor Vampiren wird gewarnt dann statt mit richtigen Kapiteln zunächst mit ein paar kurzen, fragmentierten Abrissen von den ersten Wochen nach den Ereignissen des letzten Buches, Sookies langsamen Genesungsprozesses und der Realisierung, dass sie nie wieder dieselbe sein wird. Und im Rest des Buches… passiert nicht sonderlich viel, häufig ist einem überhaupt nicht bewusst, was da jetzt überhaupt für ein roter Fanden an Haupthandlung bestehen soll. Einige Dinge passieren, einige andere Dinge passieren, aber eine große Storyline ist da nicht dahinter.

Das Thema des Buches scheint Familie zu sein, der Originaltitel Dead in the Family legt dies ja nun auch mal nahe. Eric bekommt Besuch von seinem Schöpfer und dessen neuen Toy Boy, Bill ebenfalls von einer „Schwester“, Cousin Claude zieht bei Sookie ein, Jason kommt etwas häufiger vor. Und die Bedrohung für Sookies Leben diesmal ist der Elf, der Claudine, welche im vorigen Buche beim Beschützen von Sookie starb, geschwängert hatte und auf Rache sinnt.

Es ist gerade mal ein paar Stunden her, dass ich das zehnte und ein paar Tage her, dass ich das neunte Buch beendet habe. Und ich hatte schon ein paar Probleme, mich daran zu erinnern, was überhaupt passiert war. Das ist kein gutes Zeichen. Die Reihe ist halt schon sehr durchschnittlich, jedes Buch ein kleiner Snack für zwischendurch, der zwar nicht fad ist, aber auch nicht wirklich richtig füllt. Immerhin hat mich die überbordetere vierte Staffel von True Blood gelehrt, die simple Struktur der Bücher anzuerkennen.

You can’t trade magic like fucking Pokemon cards

Ach, ist schon wieder ein Jahr vorbei? Wie die Zeit doch verfliegt, es kommt mir so vor, als hätte ich vor kurzem erst die dritte Staffel gesehen und nun ist bereits die vierte von True Blood durch. Wobei es wohl doch eine Weile her ist, am Rückblick zu Beginn der ersten Folge habe ich doch merken müssen, an wie wenig ich mich von der dritten Staffel erinnern konnte. Was wohl auch daran lag, dass die vorige Staffel Subplot-Supergau war und man sich das Knäuel an Handlungssträngen schlecht alles merken konnte.

Basierend auf dem vierten Buch, Dead to the World… zumindest wird dem so behauptet, denn letztendlich hat es so gut wie nix mit dem zu tun, was in jenem geschieht. Oder in irgendeinem der Bücher. Kaum in der Feenwelt angekommen, flieht Sookie schon wieder, da die doch nicht so koscher sind und zurück in der Realität ist plötzlich über ein Jahr vergangen. Tara ist jetzt lesbisch und verdient sich ihr Geld in New Orleans mit Boxkämpfen. Sam hat immer noch Probleme mit seiner White Trash Familie. Bill ist König von Louisiana. Houyt und Jessica haben Beziehungsprobleme, da es sie nach mehr gelüstet. Andy ist abhängig von Vampirblut. Lafayette und sein Freund geraten an einen Hexenzirkel, dessen Experimente überhand gewinnen. Jason wird von den Hot Shot Einwohner gefesselt und zwecks frischer DNA für die inzestuös geschwächte Werpanther-Gemeine von allen Frauen der Reihe nach vergewaltigt. Die Vampire legen sich mit den Hexen an, was darin resultiert, dass Eric sein Gedächtnis verliert und bei Sookie unterkommt und Pam langsam das Gesicht weg fault. Arlenes Baby wird von einem Geist bedroht. Der Geist einer zur Zeiten der Inquisition von Vampirpriestern geschändeten Hexe versucht mit Necromancy Kontrolle über die wandelnden Untoten zu gewinnen und sie so alle in die Sonne gehen zu lassen, auf das sie brennen. Lafayette erwacht als Medium, was ihn ebenfalls zum idealen Besetzungsopfer der Geister macht. Alcede und Debbie sind wieder zusammen.

Und so weiter, ich vergesse jetzt bestimmt gut hundert Handlungsebenen der vierten Staffel. Ja, es ist mal wieder eine Menge, mit dem die 12 Stunden gefüllt sind. Und nichts davon passiert in irgendeinem Buch, abgesehen vom Gedächtnisverlust von Eric, der sich als Kuschelvampir in Sookie verliebt und vice versa; Jasons Gefangenschaft und Biss um ihn zum Werpanther zu machen; und das Sookie am Ende Debbie mit einer Schrotflinte über den Haufen schießt. Alles allerdings auch in komplett anderem Kontext, als das im vierten Buch der Fall ist.

Sein eigenes Ding zu machen ist allerdings ja grundsätzlich nicht schlecht. Wenn die Einfälle denn gut gelungen sind. Und hier strauchelt True Blood Season 4 gewaltig. Die ersten 5 Folgen oder so bin ich ja noch weitestgehend auf einer Wellenlänge mit dem, was hier passiert. Aber dann wird es ehrlich gesagt ziemlich dämlich. Das Ganze ist einfach zu einem heillosen Durcheinander angewachsen, von dem anscheinend selbst die Macher nicht mehr so recht wissen, wie das fortgeführt werden soll. Also wird einfach alles mal ausprobiert, irgendwas wird schon klappen, viel tut dies aber nicht. Es hat mich regelrecht ein wenig an die späteren Staffeln von Lost erinnert, die auch ein wenig konfus waren und nur noch Sachen gebracht haben, um zu überraschen und schockieren, nicht mehr, weil das Geschehene wirklich eine Daseinsberechtigung hat. Man verliert die Bindung zu dem, was hier abgeht. Zeug passiert, und dann noch mehr und irgendwie ist man ja schon auf eine morbide Art fasziniert, sich aber auch voll und ganz bewusst, was für ein Blödsinn es ist.

Und dann passiert es, die letzten beiden Folgen kommen um die Ecke… and True Blood is officially jumping the shark. Es war echt fast schmerzhaft, sich durchs Finale schauen zu wollen. Und die 12. Folge scheint sowieso nie enden zu wollen, weil es drei Quadrillionen Handlungsstränge auf einmal zu einem Ende bringen muss.

From Dead to Worse

Ging dann jetzt doch richtig schnell, auch das achte der Southern Vampire Mysteries/Sookie Stackhouse/True Blood Bücher zu beenden. Der Titel diesmal ist… Ein Vampir für alle Fälle… glaub ich, wenn ich bei die schrecklich generischen deutschen Titeln da jetzt nichts durcheinander werfe, ich hab das Buch gerade leider nicht in Reichweite.

Auch was genau jetzt passiert ist, muss ich mich erst mal drüber sammeln, zwei Bücher direkt back to back gelesen zu haben, da fließt das auch so irgendwie ineinander. Wobei dieses Buch an allen Fronten arbeitet. Zum einen mal wieder Sookies Liebesleben. Sie trennt sich von Wertiger Quinn, während Vampire Eric und Bill wieder stärker auf Kuschelkurs gehen. Was draus werden tut zwar noch nicht, aber da kommt noch was.

Mit ein paar Nebencharakteren/-handlungen passiert auch wieder was. Hexe Amelia bekommt endlich Bob wieder in einen Menschen verwandelt, Sookies Bruder Jason hat Eheprobleme, und das Elfenerbe Sookies kommt wieder ein wenig zu tragen, da sich ihr supranaturaler Großvater meldet.

Was die Haupthandlung angeht, ist Krieg. Zumindest nennt das Buch die beiden Sachen Kriege, auch wenn es sich eher in einem kurzen Scharmüzel ergeht und Serienüblich dann schnell wieder vom Tisch und erledigt ist. Der Werwolfkrieg ist einfach ein anderes Rudel, dass das Revier der ansässigen übernehmen will, weil Hurrikan Katrina ihres zerstört hat. Ähnliches im Vampirkrieg, wo die Nevada-Vampire das von Katrina geschwächte Louissiana übernehmen. Wie gesagt, sie tauchen auf, es wird etwas gekämpft und dann ist die Sache auch schon wieder vom Tisch. Etwas seltsam schon, dass dies immer am Arsch von Amerika, wo Sookie wohnt abgeht, gerade die Staatenübernahme der Vampire.

Dadurch ist’s immerhin wieder eines der spannenderen Bücher, was schon mal gut ist. Und wie immer rettet es auch schon viel, dass es nicht immer total ernst ist, sondern einen guten Sinn für Humor und sich selbst nicht zu ernst zu nehmen hat. Sookie ist nicht mehr so nervig, wie zu Beginn der Serie, wird über die Reihe sowieso ein runderer Charakter.

All Together Dead

Was passiert unserer Sookie Stackhouse also im siebten Buch der Reihe, Vampire schlafen fest?

Das große Vampirtreffen, deren Convention sozusagen, steht an, zu der sie alle zusammen kommen, um Richtsbeschlüsse zu fällen, neue Erungenschaften zu bestaunen und die Könige und Königinnen der Staaten natürlich, um Politik zu betreiben. Sookie soll als Gedankenleserin ihrer Königin behilflich sein, die zudem momentan nicht mehr die beste politische Stellung genießt, da Hurricane Katrina ordentlich gewütet hat. Anschläge auf die Königin und das Hotel, in dem das Treffen stattfindet, sind die Folge und es muss natürlich herausgerätselt werden, wer dahinter steckt und warum. Abgesehen davon, die Beteiligten vielleicht auch noch vor dem nahenden Bombenanschlag zu retten.

Das siebte Buch war wieder spannender, es passiert mal richtig was. Ok, das ist vielleicht nicht ganz fair, die Southern Vampire Mysteries sind kein Twilight, es passiert in jedem Buch was. Nur von Interesantheitsgrad hat das hier gebotene mal wieder etwas mehr zu bieten. Es hilft wahrscheinlich, dass wir endlich mal aus dem Bon Temps Kleinstadt-Szenario raus kommen. Ansonsten ist es natürlich schon etwas selstam, dass Sookie so in alles involviert ist, was geschieht, alles mitbekommt, für alles eine Lösung parrat hat und kein Charakter sich zu schade ist, ihr sein Herz auszuschütten. Aber das muss bei einem Buch wohl so sein, das komplett aus der Sicht eines Charakters geschrieben ist: Damit wir wissen, was los ist, muss auch Sookie alles auf die eine oder andere Art und Weise erfahren.

Die Königin kommt auch aus all den Beschuldigungen um sie vielleicht etwas zu leicht heraus, aber gut, von den Büchern einen wirklich politisch verwickelten Plot sollte man natürlich eh nicht erwarten. Immerhin endet es im wahrsten Sinne des Wortes mit einem ordentlichen Knall, vielen Verlusten und Dingen, die wohl noch spätere Auswirkungen zeigen werden, die Reihe wurde also mal ordentlich durch und wach gerüttelt.

Definitely Dead

Das sechste Buch, Ball der Vampire oder so ähnlich, ist bereits auch durch. Wie gesagt, sind ja sehr kurze, einfach geschriebene Jugendbücher, da hat man mal schnell ein oder zwei von runter gerissen.

Diesmal geht es um… lass mich nicht lügen… die fließen irgendwie so ineinander, da ist es schwer im ersten Augenblick genau zu wissen, was wo passiert ist, zumal die letzten beiden Bücher eh schrecklich unfokussiert waren. Ach ja, Sookie bändelt mit einem Wertiger an, wird von der Vampirkönigin von Louissiana eingeladen, die eine Affäre mit ihrer Schwester hatte. Nun heiratet sie den Vampirkönig eines anderen Bundesstaates und das ganze hat reichlih Verwicklungen und Sookie muss wie immer helfen, das aufzulösen, was wie immer in einem großen Kampf und einige Tode endet.

Zudem wird Sookie immer mal wieder von Werwölfen angegriffen und zusammen geschlagen, es hat also noch jemand speziel auf sie abgesehen. Is ja auch nich mehr neu.

Wie gesagt, es wirkt erneut mal wieder irgendwie so nicht richtig fokusiert. Hier passiert ein wenig, dort passiert was, aber so richtig mit gehen tut man nicht und so richtig zusammehängend wirkt es schon mal gar nicht. Dazu kommt noch, dass die beiden „Mysterien/Geheimnisse“ dieses Buches schrecklich durchschaubar sind, sowohl wer es auf sie abgesehen hat, als auch die politischen Intrigen hinter der Hochzeit. Und dazu noch, das sich die Struktur der Bücher, die grundlegenden Ereignisse, so schrecklich ähnlich sind, dass es langsam auch nur noch nach „going through the motions“ wirkt.

Außerdem findet Sookie hier nun ein paar Dinge raus, die in der TV-Serie schon länger bekannt sind. Sie hat also Elfenblut, Elfe Claudine ist ihr Schutzengel und Bill wurde beauftragt, sich ihr an den Hals zu werfen. Gerade letzteres hat hier allerdings nicht die gleiche Gewichtigkeit, wie in der Serie, da sie hier ja eh schon mehrere Bücher lang nicht mehr zusammen sind.

Wirkt eh mehr wie ein Brückenbuch, bis es mal wieder richtig los geht, bleibt zu hoffen, das dem so auch wirklich ist.