A Grizzly Encounter: Monster Hunter Rise Post Village Credits (Part 3)

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Der Mangamalo ist erlegt, die Gefahr ist von Kamura abgewandt, und das ganze Dorf hat feiern können. Wir sind der Held des Dorfes. Und was macht ein Held so den ganzen Tag? Ja das, was ein Jäger am besten kann: Einfach die bekannten Monster weiter verprügeln.

Oder auch neue Monster verprügeln. Denn kurioserweise endet die Village Storyline zwar am Ende von Rang 4, es gibt anschließend allerdings noch zwei volle Ränge mit jede Menge noch nicht gejagter Monster, die durchgangen werden können. Wer das alles macht darf dann im Hub sogar mit dem High Rank einsteigen, statt dort sich erneut durchs Low Rank prügeln zu müssen.

Und ja, die Gathering Hub gibt es da auch noch. Wo bestenfalls im Multiplayer noch mehr und härterere Aufgaben auf einen warten. Inklusive ein paar weniger dort exklusiver Monster. Und sogar noch ein wenig Story mehr, die aufgedeckt werden kann. Also auf den Hund gestiegen und zu viert ins Vergnügen geritten.

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Auch die Post-Story geht da los, wo die Storyline begann: In den Bambusbewaldeten Shrine Ruins. Dort treibt nun nämlich das Flaship aus Freedom Unite, Nagacuga (der Pouncing Shadow) sein Unwesen. Zeit den beliebten Fledermauspanther zu exterminieren.

Nargacuga ist dabei gewohnt schnell, wie wir das von Wyvern gewohnt sind, die dieses Skelett benutzen, worunter beispielsweise auch Barioth gefallen ist. Genau wie bei ihm ist dann auch bei Nargacuga darauf zu achten, dass wenn es zu einem Schwanzschlag kommt, jener einen wesentlich weiteren Bogen macht, als man das eventuell erwartet. Desweiteren darf Nargacuga auch eine Doppeldrehung mit Schwanzschlag machen oder ihn brutal zu Boden rammen. Zudem springt Nargacuga viel, gern auch mit Attacke mehrmals auf einen zu.

Nargacuga ist ein intensiver Kampf, denn das Monster ist schnell, teils schwer auszuweichen oder zu treffen, weil es ständig woanders hinspringt, und teilt gut Schaden aus. Es sollte sich allerdings daran gewöhnt werden, es zu bekämpfen, denn Nargacuga-Materialien werden für viele gute Waffen benötigt.

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Statt wie üblich die Questliste einfach der Reihe nach voranzugehen, bin ich anschließend etwas weiter nach unten gesprungen. Um im Flooded Forest Mizutsune (Bewitching Dancer), den coolen Leviathan aus Generations, dessen Design perfekt zum asiatischen Rise passt, zu bekämpfen. Denn ich dachte, es wäre mal wieder Zeit für eine neue Rüstung, und die von Mizutsune sieht schick aus.

Eine seiner Attacken, die eigentlich viele sind, ist das Sprühen eines Wasserstrahls. Das kann Mizutsune nämlich geradeaus, von Seite zu Seite, im Kreis drehend um sich, und sogar beim Schlittern über das Kampffeld. Wird man davon getroffen, gibt es eine Water Blight aufs Auge. Auch seine Seifenblasen kann er wahlweise als eine große oder mehrere kleine spucken. Wird man von denen erwischt, ist man selbst mit Seifenschaum belegt, und schliddert beim Kampf schwerer kontrollierbar. Zudem kann Mizutsune das eigene schliddern übers Kampffeld natürlich für Rammattacken nutzen oder mit dem langen Schwanz nach einem schlagen.

Am Ende des Tages fand ich den Leviathan allerdings nicht so schwer. Sein vieles hin und her schliddern macht Mizutsune manchmal etwas anstrengend, aber mit selbst viel rumrollen ist ihm häufig gut ausgewichen. Die Rüstung hatte ich dann doch nicht gemacht, da die inhärenten Skills fürs Longsword nicht so gut sind.

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Also doch vorerst beim Bishaten Set geblieben. Mit dem gehen wir in den Shrine Ruins nun Zinogre (Lord of Lightning) an. Bei dem war auch ziemlich klar, dass er in Rise sein wird, bei all der Anlehnung an Monster Hunter Portable 3rd, in dem Zinogre das Flagship ist.

Jedermanns liebster Hund kämpft insgesamt sehr brachial. Mit schnellen Rammattacken. Oder in dem er die Vorderpranken zu Boden haut. Eventuell auch mit einem Schwanzflip oder einem großen Sprung, bei dem er auf den Rücken fällt. Zwischenzeitlich beginnt er auch immer wieder einen Aufladeprozess. Ist dieser abgeschlossen, kommen viele der genannten Attacken zusätzlich mit elektirschen Entladungen daher. Außerdem kann er mit seinem Wolfsgehäul Blitze regnen lassen.

Die beste Öffnung, um Zinogre zu attackieren, ist dann auch genau jener Aufladeprozess. Zum einen natürlich, weil er währenddessen stillsteht. Aber auch, weil man ihn damit aus jener Aktion herausschlägt und die Elektrifizierung des Kampfes hinauszögert. Insgesamt ein spaßiger Kampf, auch wenn es manchmal echt hart ist, Zinogre ausweichen zu wollen.

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Wir siedeln über in die Sandy Plains, bleiben aber bei einem sehr aggresiven Monster. Als nächstes in der Liste ist nämlich der T-Rex aus Monster Hunter World Anajanath (Relentless Ruffian) anzutreffen.

Der benutzt hauptsächlich seinen mächtigen Kopf oder Schwanz für Attacken. Beispielsweise beißt er direkt vor sich oder schwenkt das Kinn schlicht hin und her. Oder nimmt lange Anlauf für eine Rammattacke, während der er den Boden rassiert. Sogar einen Stein kann er einem via Kopfball entgegenschleudern. Dazu kommt noch, dass er in Rage versetzt plötzlich Feuer spuckt. Mit dem Schwanz kann er die üblichen Hiebe vollführen. Und auch mit den Füßen treten, sollte man versuchen sich unter ihm aufzuhalten.

Das Feuer ist dabei definitiv die Attacke, auf die am meisten geachtet werden sollte, weil sie einfach den meisten Schaden macht. Der Tritt tatsächlich eher wenig, weswegen unter ihm zu stehen immer noch keine schlechte Idee ist. Ich fand ihn tatsächlich gar nicht mal so hart und das er mir direkt beim ersten Kampf seine Plate überließ ist sowieso sehr nett vom Anajanath gewesen.

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Das war eines der neuesten Monster, die es in der Franchise gibt. Zurück in den Lava Caverns hingegen ziehen wir gegen eines der allersten Monster ins Feld: Ratahlos, der King of the Skies. Passend zu seiner Partnerin, die Queen of the Land war.

So unterschiedlich gestalten sich die Angriffe der beiden auch gar nicht. Auch Rathalos kann beißen und rennen und eine Schwanzdrehung machen. Sogar Feuerbälle spucken, wenn er Lust hat. Bei Rathalos befindet sich das Gift allerdings in den Klauen statt des Schwanzes. Und er geht wesentlich häufiger in die Luft als Rathian. Von wo aus er einen gern im Sturzflug anvisiert. Von dort oben kann er allerdings auch einen auf Flammenwerfer machen und diesen Feueratem seitlich über das Kampffeld ziehen.

Genau jene neue Feuerattacke ist es, mit der ich die meisten Schwierigkeiten hatte, nicht von ihr getroffen zu werden. Und sie ist auch jene, die so ziemlich den meisten Schaden macht. Wie gefährlich sich Rathalos gestaltet hängt eh immer davon ab, wie viel er letztendlich wirklich in der Luft verweilt, dem mit Flash Bombs notfalls abgeholfen werden kann.

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Damit sind wir beim letzten Urgent Quest in der Village Quest Line angekommen. Denn in den Shrine Ruins muss der neue Leviathan Almudron (Hermit of the Swamp) erlegt werden, um den 6-Sterne-Rang zu öffnen. Der stellt sich zu einer richtigen Schlammschlacht.

Das im wahrsten Sinne des Wortes, denn Almudron kann eben Schlamm kontrollieren. Um den Boden so aufzuweichen, dass er locker dort hindurchschwimmen kann und somit teilweise nur sein Kopf und Schwanz angreifbar sind. Er kann aber auch Schlammwellen verursachen. In jene zu geraten macht Schaden und verlangsamt natürlich die eigenen Bewegungen, während im gelben Schlamm festzustecken sogar kontinuierlich die Lebensleiste heruntergehen lässt. Der Greifer-Auswuchs seines Schwanzes kann eine ganze Schlammkugel aufgreifen, um die einem um die Ohren zu hauen. Auch zu Schutzwänden lässt sich der Schlamm aufstapeln. Jedoch auch ohne Schlamm einzusetzen kann er einem gefährlich werden, beispielsweise durch seine diversen Schwanzschläge

Ein echt nerviger Kampf, denn Almudron ist groß, schnell und kann den Schaden flux aufbauen. Ich habe mit dem zumindest immer meine Probleme. Egal wo ich bin, wenn er was mit seinem langen Schwanz macht, werde ich scheinbar fast immer getroffen.

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Einen letzten Rang gibt es also unter den Village Quests noch. Darunter auch ein weiteres neues Monster in den Frost Islands. Goss Harag (The Limb Reaper) nämlich, dessen Design von Namahage-Oni inspiriert ist. Nach dem doch ziemlich harten Almudron-Kampf habe ich mir aber erst mal noch ein Set aus Zinogre, Barioth und Ingot gemacht, bevor ich das Finale anging, statt weiterhin in Bishaten rumzulaufen.

Der bärige Gegner versucht viel einen zu rammen oder mit den Pranken zu treffen, die er vor sich zu Boden haut. Auch hat er eine Sprungattacke drauf, die mit einem Aufreißen des Bodens einhergeht. Einen Eisstrahl kann Goss Harag auch von sich geben, gern zunächst weitläufig geradeaus und dann etwas kürzer aber dafür vor sich hin und her gleitend. Wenn das Monster in Rage ist, benutzt es jenen Eisatem, um die Pranken mit Eissicheln zu versehen, die seinen Schlägen mehr Schaden und Reichweite verleihen und mit neuen Schlag- und Wirbelattacken daherkommen.

Dafür sind die in Rage rot erscheinenden Körperteile aber auch besonders gute Schwachzonen zum attackieren. In der Village Quest Line mit geupdateter Ausrüstung fand ich ihn dann gar nicht so schwer, wenn sein Kampf auch ziemlich cool und aufregend ausschaut. Später im Hub gehen aber tatsächlich häufiger mal Jäger bei Jagden auf Goss Harag drauf.

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Rapide dem Ende der Village Quests nahend, bleiben wir zunächst in den Frost Islands. Denn das Falgship aus Freedom 2, Tigrex (Absolute Power) stromert dort nun durch den Schnee.

Tigrex ist dafür bekannt, ein fleischgewordener Bulldozer zu sein, und dem bleibt Rise sich treu. Viele seiner Attacken bestehen also daraus, dass er schnell hin und her rennt, um einen über den Haufen zu rammen. Gern mit Richtungswechsel zwei oder drei Mal hintereinander. Und durchaus auch mal in einem Dreher mit Schwanzschlag endend, den er auch ohne vorigen Anlauf jederzeit ausführen kann. Desweiteren gibt es noch ein paar Bissattacken und einem Sprungangriff. Und in Rage wird er schneller.

Wie gesagt war meine Rüstung mit Upgrades versehen, damit sie mich anschließend durch den Anfang der Hub-Quests bringen können würde, weswegen auch die späten Village Quests nicht so fordernd waren. Doch Tigrex macht dennoch ganz gut Schaden und seine Hitboxes, auch wenn die in Rise generell besser als in vorigen Spielen sind, sind dennoch weiterhin immer mal leicht fragwürdig.

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Fürs finale Monster in der Village Line geht es in die Sandy Plains und noch weiter in die Seriengeschichte zurück als den Tigrex der zweiten Generation. Nun bekommen wir es nämlich mit Diablos (Tyrant of the Desert) zu tun, dem gefährlichsten Herbivoren aus dem bereits allerersten Monster Hunter.

Diablos ist groß und endet spitz. Sowohl am Kopf in zwei Hörnern wie in einen zweigeteilten Schwanz. Mit diesen beiden Dingen rückt er einem dann auch auf die Pelle. So kann Diablos, sollte man hinter ihm stehen, den Schwanz hin und her schlagen, während er, sollte man vor ihm sein, den Kopf hin und her wirft. Bei beidem unterschätzt man die Reichweite gern mal. Eine Rammattacke unter Anlauf führt Diablos auch gern aus, oder vergräbt sich im Sand, um einen dann von unten aufzuspießen.

Diablos fand ich ehrlich gesagt sogar etwas einfacher als Tigrex, weil ich ihm besser ausweichen konnte. Allerdings kommt es auch etwas darauf an, wie viel er hin und her rennt oder sich vergräbt. Ein neues Story-Highlight fürs Beenden der Village Quests gibt es übrigens nicht.

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Allerdings darf, nachdem man sich durch 6 Low Rank Ränge im Village geschlagen hat, zumindest der Low Rank Teil der Hub-Quests übersprungen und dort direkt bei Rang 4 im High Rank eingestiegen werden. Ganz so viele neue Monster gibt es in den auf Multiplayer angelegten Hub Quests allerdings nicht. Der erste ist sogar erst das Urgent, welches den vierten Rang beendet: Jyuratodus (Sinister Swamp Shadow) im Flooded Forest.

Der Schlammfisch benutzt jenen gerne als Attacke oder Hilfe. Beispielsweise kann er einem Schlammklumpen entgegenspucken oder Schlammpfützen hinterlassen, die einen verlangsamen. Sich selbst wälzt er auch gerne im Schlamm, damit die nächsten Attacken weniger Schaden machen, bis die Schicht wieder abgeschlagen ist. Sich eingraben und aus dem Boden heraus attackieren kann er auch. Zuguterletzt hat Jyuratodus auch eine Schlidderattacke, einen Schwanzschlag oder einen Hüftschwung drauf. Also schon kein kleines Arsenal an Moves.

Schon etwas kurios, dass man dieses einfache und nicht sonderlich beliebte Monster aus dem Anfang von World gewählt hat, um ein High Rank und Hub exklusives Monster zu sein. So schwer ist der Jyuratodus nämlich immer noch nicht, auch wenn sein vieles Rumgeplantsche manchmal nervt.

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Das nächste neue Monster, und diesmal tatsächlich komplett neu, da für Rise erschaffen, stellt sich erst halb durch den sechsten Rang. Und kommt sogar mit etwas neuer Story-relevanz daher. In einer Rampage gillt es nun den Wind Serpent Ibushi (Breath of Ire) davon abzuhalten, das Dorf zu erreichen.

Rampages sind die Festungs-Siege der früheren Spiele, aber durch Tower Defense interessanter gemacht. Drei Horden an Monstern werden nach und nach eintreffen, jeweils von einem stärkeren Monster angeführt. Via automatisch schießender und manuell von den Spielern nutzbaren Festungsanlagen müssen die davon abgehalten werden, bis zur letzten Befestigung vorzudringen und jene zu zerstören. In der hiesigen Rampage ist das Hauptmonster der dritten Welle natürlich der Elder Dragon Ibushi. Der ziemlich direkt sofort zur letzten Festung vordringt, um den Kampf spannender zu machen.

Der herumschwebende Leviathan schlägt dabei gerne mit seinem Schwanz um sich oder propellert sich vorwärts. Auch kann er Drachenenergie und Luftwirbel freisetzen, um die Jäger zu schaden. Es wäre sicher interessant, ihm außerhalb einer Rampage zu bekämpfen, was aber nicht möglich ist. Da es in Rampages unendlich KOs geben darf, es nur darauf ankommt, dass die letzte Mauer nicht fällt, ist er gar nicht so schwer. Besonders wenn man während des Counter Signals mit den verstärkten Waffen angreift. So ist er eigentlich recht schnell vertrieben.

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Rang 6 bietet aber nicht nur auf halbem Wege diesen Rampage-Urgent, sondern natürlich auch wie üblich am Ende noch ein weiteres, um den nächsten Rang freizuschalten. In den Lava Caverns wird gegen Rakna-Kadaki (die Wandering Widow) gekämpft, deren Inspiration aus mehreren Spinnen-Yokai zu stammen scheint.

Die riesige Spinne benutzt ihre Fäden natürlich zu ihrem Vorteil. Beispielsweise sprüht sie Strahlen von sich, die einen einweben, wenn sie treffen, was zu kurzer Bewegungsunfähigkeit führt. Auch trägt sie einen gigantischen umspunnenen Sack auf dem Rücken, den sie niederrammen kann. Oder aus ihm ihre mitgetragenen Kinder lässt, damit sie Feuer spucken. Das kann Mammi aber auch, deren Feuerwerfer-Attacke ist so ziemlich der gefährlichste Angriff in ihrem Repertoire. Mit den Reißfängen um sich klauben kann sie zudem auch noch.

Rakna-Kadaki fand ich tatsächlich einen der eher fordernden Kämpfe im Spiel. Hauptsächlich wirklich, weil Feuer in Monster Hunter Rise so potent ist und ihre Flammenattacken dahingehend ziemlich schnell ganz schönen Schaden verursachen können.

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Weiterhin in den Lava Caverns treffen wir im siebten und finalen Rang der Gathering Hub Quests auf einen altbekannten Primaten. Rajang (Destruction Incarnate) aus der zweiten Generation, und eines der beliebtesten Monster.

Der brachiale Affe weiß dabei viel mit seinen Fäusten auszuteilen. In einen oder mehreren Hieben großräumig vor sich. In dem er sie mit einem Sprung zu Boden rammt. Oder Kreisdrehend Kinnhaken austeilt. Wie eine Flipperkugel kann er aber auch zusammengerollt über das Kampfareal springen, einen Elektroball nach einem werfen, oder einen ganzen Megabeam aus dem Maul abfeuern. Dies teilweise wohlweislich erst dann oder dann stärker und länger, wenn er in Rage ist und sich sein Fäll golden aufsträubt.

Am Besten wird deswegen auf den Schwanz eingeschlagen, was nämlich den gefährlichen Ragemodus verkürzt. In seiner normalen Form ist Rajang diesmal dann gar nicht mal so schlimm, wie sein Ruf einem weiß machen möchte.

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Zum Ende stellt sich dann noch mal ein weiteres Storyline-Monster zum Kampf. In einer besonderen Arena geht es gegen Thunder Serpent Narwa (Lady of Lightning), die das weibliche Pendant zu Ibushi darstellt. Und von daher ein sehr ähnliches Design aufweist.

Darunter dann auch die gleiche Bissattacke, Schwanzschläge und sich über die Arena propellern zu können. Narwa hat allerdings auch wesentlich mehr Energieattacken drauf. Beispielsweise jene als Bälle oder Ringe von sich zu blasen. Oder einen Beam quer über die Arena zu spucken. Vom Schwanz aus können auch mehrere Energiestrahlen ausgehen, entweder in gerader Linie oder kreisend nach außen. Zudem gibt es eine Superattacke, wenn sie sich zusammenrollt und nicht rechtzeitig herausgeschlagen wird.

Um möglichst viel Schaden zu machen, sollten daher ihre leuchtenden Körperteile angegriffen werden, auch wenn ihre Schwebebewegungen das gezielte Angreifen und Ausweichen nicht immer ganz so einfach machen. Zudem gibt es Hilfe in der Arena. Zu gewissen Zeiten werden Wyvernshot und Dragonator für ordentlich Bonusschaden freigeschaltet. Und Narwa beschwört immer mal wieder schwebende Inseln, auf die sich zum Schutz gerettet werden kann, auf denen teilweise aber auch Ballista stehen. Anschließend ist die Handlung dann vorerst beendet, mit starkem Hint darauf, worauf eine G-Rank-Erweiterung aufbauen wird.

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Neben jenen Hauptmonstern gibt es aber auch noch drei etwas spezielle über den Spielverlauf. Nämlich die Apex Monster. Apex Azuros stellt sich beispielweise als Urgent, um den vierten Hub-Rang freizuschalten. Apex Rathian und Apex Mizutsune hingegen sind komplett optional.

Besonders an ihnen war, dass sie wie Ibushi exklusiv nur in Rampages als deren finales Monster angetroffen werden konnten. Und es wie er auch sofort bis zur finalen Defensivlinie schaffen, um mehr Spannung reinzubringen. Das Ding ist allerdings, dass sie nicht so wahnsinnig besonders sind. Eigentlich stellen Apex Monster nur vergrößerte und lila-schwarz eingefärbte Versionen des normalen Monsters mit höheren Statuswerten dar.

Apex Mizutsune mag seine Blasen auch als Explosionen nutzen können. Und Apex Rathian verteilt auf dem Boden Stacheln, die einen Giftaura aussondern. Komplett gleich sind sie also nicht. Aber so wahnsinnig spannend neu gegenüber ihren normalen Varianten eben auch nicht. Und wie bei Ibushi halt hauptsächlich dadurch schnell besiegt, dass die besten Festungsanlagen genutzt werden, bis man via Counter Signal ordentlich mit den normalen Waffen austeilen kann. Das Monsterbuch gibt ihnen allerdings ihren eigenen Eintrag, also sind sie offiziell neue Monster.

Plump and Juicy: Monster Hunter Rise Village Story (Part 2)

Endlich war es da, das neue Monster Hunter. Da wird doch erst Mal der gewohnte rotbeschopfte Hunter erstellt. Diesmal direkt mit den etwas asiatischeren Gesichtszügen, damit es thematisch schön passt. Immerhin sind wir ja hier im Dorf Kamura inmitten der japanischen Kirschblüte aufgewachsen und müssen da optisch zu passen.

Dann noch eine Katze und zum ersten Mal in der Geschichte von Monster Hunter einen Hund erstellt, und zu dritt kann es losgehen. Nachdem wir uns die Jäger-Lizenz geholt haben und ein Langschwert zugesteckt bekamen, was aber alles erfreulich schnell geht. Rise hält einen nicht so lange auf, wie World das zu Spielbeginn noch tat.

Wir sind also bereit mal wieder Monster zu schnetzeln oder alternativ zu fangen, zwischdurch ordentlich Dango-Stäbchen schaufeln, Hunde und Katzen hinter den Ohren kraulen, und unsere eigene Eule zum Scouting ausfliegen zu lassen. Immerhin haben sich Magnamalo und die Rampage nach 50 Jahren wieder gezeigt und dass gehört doch aufgehalten, so wie man in Monster Hunter alles aufzuhalten weiß: Draufknüppfeln.

Also das asiatische Dorf Kamura erkundet und im ersten Gebiet der Shrine Ruins im ersten Rang mit ein paar der üblichen Einstiegsquests kennengelernt. Gegenstände sammeln und kleine Monster erlegen, das Übliche also. Erst als Urgent am Ende des ersten Ranges kommt wie immer die erste große Jagd um die Ecke. Und zwar gegen den Great Izuchi, im Intro auch als Trinity of Terror betitelt.

Der Titel kommt von daher, dass er wie alle Great Irgendwas in der Regel zwei kleinere Izuchi-Raptoren an seiner Seite hat. Von denen der Great Izuchi auch immer wieder mal neue hinzuruft, wenn man die aktuellen besiegt hat. Die verkomplizieren den Kampf ein klein wenig, aber nicht wesentlich. Der Great Izuchi an sich hat eher wenige Attacken drauf, wie nach einem zu springen, mit dem Sichelschwanz zu schlagen oder einen anzuspucken. Er ist halt relativ wendig und ein kleines Ziel, weswegen gern mal ein Angriff danebengeht.

Leicht ist das Einstiegsmonster natürlich dennoch, zumal er auch immer zwischendurch mal außer Atem ist und dann ohne Rücksicht auf ihn eingeschlagen werden kann. Schaden kann er für einen Starter allerdings schon austeilen, wobei ich allerdings auch noch in der Anfangs-Ausrüstung hier war.

Mit dem Sieg über den Great Izuchi ist offiziell der zweite Rang geöffnet. In dem geht es auch gleich weiter gegen dan Bären Arzuros (Bloodlust Incarnate), der ebenfalls die Bambuswälder um die Shrine Ruins unsicher macht.

Weiterhin ein relativ simpler Kampf mit wenigen Moves in seinem Repertoire. Wenn er sich imposant auf die Hinterbeine stellt, dann schlägt er gern mehrmals mit seinen Pranken um sich. Oder versucht einen in die Zwickmühle zu nehmen. Ist er hingegen auf allen Vieren, kann er eine Rammattacke ausführen. Von daher ist es allgemein natürlich eine gute Taktik zu versuchen eher hinter im zu bleiben und Arzuros den Arsch zu versohlen. Aber Achtung wenn er sich hinsetzt, denn er kann nach hinten eine Arschbombe ausführen.

Wird man allerdings getroffen, sollte der Schaden nicht unterschätzt werden. Mir war es tatsächlich geschehen, dass ich einen Knockout einkassieren musste. Aber die Anfangsrüstung hat natürlich auch nur einen Punkt an Defensivwert zu bieten.

Für den nächsten Kampf geht es in eine neues Gebiet. Die schneebedeckten Frost Islands werden vom Great Baggi (Cunning Usurper) unsicher gemacht. Damit is also auch ein Raptor aus Monster Hunter Tri zurück, um sich bei den einfachen Einstiegsmonstern breit zu machen.

Diese Raptoren ähneln sich im Kampf immer stark, weswegen auch viel aus dem Kampf gegen den Great Izuchi Anwendung findet. Er ist ein schlankes und viel hüpfendes Ziel, das deswegen nicht immer ganz einfach zu treffen ist. Die Spucke des Great Baggis hat allerdings noch den Nebeneffekt, dass sie einen einschläfert. Zudem hat er weniger einen Schwanzschlag und vielmehr einen seitlichen Hüftsprung drauf. Natürlich kommt auch der Great Baggi mit einem Rudel an kleinen Baggis um die Ecke.

Sollte allerdings dennoch nicht lange dauern, bis man ihm den Gar ausgemacht hat. Ich fand ich zumindest wesentlich einfacher zu besiegen, als den vor ihm in der Liste stehenden Arzuros. Dennoch habe ich mir Sorgen um meine Defensive zu machen begonnen. Desegen auch direkt das Set des Great Izuchis geschmiedet, um das Starter-Set auszutauschen.

Für das letzte Monster im zweiten Rang bleiben wir auf den Frost Islands. Hier bekommen wir es nun mit dem Schneehasen Lagombi (Silver Slider) zu tun.

Ähnlich wie der Arzuros kann er sich auf die Hinterbeine aufrichten und dann mit den Pranken um sich schlagen. Auf allen Vieren verhält er sich dann allerdings leicht anders. Denn er schliddert über das Eis, statt nur zu rennen, weswegen seine Bahn nicht immer ganz so einfach abzuschätzen ist. Außerdem rollt er gern einen Schneeball zusammen, den er dann nach dem Jäger schmeißt.

Erneut ist hinter ihm zu bleiben eine ganz gute Taktik, wobei gewohnt auf eine Rückwärtsrolle geachtet werden muss. Ansonsten habe ich hier so richtig schön merken können, wie viel weniger Schaden so ein Monster austeilt, wenn Rüstung angezogen wurde, die 10 statt 1 Punkt Defensive hat.

Es geht zurück in die Shrine Ruins für das Urgent des Ranges. Bekämpft wird Aknosom (Feathered Frenzy), der Vogel, der einem Regenschirm gleicht. Mit deutlicher Inspiration vom bekannten Schirm-Yokai Kasa-obake.

Es ist dann auch besonders darauf zu achten, wenn Aknosom sich auf ein Bein stellt und eine Tänzer-artige Haltung mit den Flügeln einnimmt, denn anschließend wird er mit genau jenen um sich schlagen. Desweiteren kann er kurz auffliegen oder schnell auf einen zurennen. Gern dabei in einer Pickattacke mit dem Schnabel endend. Sogar Feuer spucken kann der Vogel, dem etwas schwerer auszuweichen ist, weil es sich als Feuerpfütze auf dem Boden verbreitet.

Vom ziemlich schnellen und wendigen Monster kann man natürlich schon die eine oder andere Attacke einstecken müssen, bis sich an ihn gewöhnt wurde. Mit der aufgebesserten Ausrüstung war Aknosom aber letztendlich auch kein allzu großes Problem.

Zurück ins feuchte Schneegebit der Frozen Island bekommen wir es mit Tetranadon (Amphibious Wrestler) zu tun. Und sind offiziell im dritten Rang angekommen. Die Inspiration des Monsters kommt eindeutig von Wassertieren wie Fröschen und Schnabeltier, hat aber als Yokai-Bezug auch etwas vom Kappa.

Tetranadon kann auf einen zurennen, in die Höhe springen und dann niederregnen, oder seitlich umkippen. Auch kann er einen aufgreifen und dann an einem rumbeißen. Als Besonderheit ist Tetranadon zudem das Monster des Spieles, welches sich ungemein aufblasen kann a la Zamtrios und Great Jagras. Damit wird er langsamer und behäbiger, die Erschütterungen seiner besonders einschlagkräftigen Attacken werfen allerdings auch Steinschlag auf.

Das Monster kann definitiv hart reinhauen, wenn es einen trifft, wie man das von einem neuen Rang auch erwarten sollte. Allzu schwer ist es aber dennoch nicht. Besonders dann, wenn man ihn relativ schnell wieder aus seinem aufgeblähten Stadium herausgeschlagen bekommt.

Nun geht es in ein neues Gebiet, nämlich der Wüstensteppe der Sandy Plains. Dort treffen wir einen aus World bekannten Vogelraptor wieder, nämlichden den Kulu-Ya-Ku (Ovivore Outlaw).

Auch jener kann einen wie üblich anspringen, zusätzlich auch noch mit seinen Klauen um sich hieben. Besonders an ihm ist, dass er mit jenen auch Gegenstände aufheben kann. Hat er einen Stein in den Händen, ist er ein Stück vorderndern, denn frontale Attacken auf ihn werden davon geblockt. Während seine Hiebe und Sprünge mit dem Felsen natürlich mehr Schaden anrichten. Neu ist, dass er nun auch einen Krug aufheben kann, der sich aber auch wesentlich einfacher aus seinen Armen schlagen lässt als die Steine.

Besonders an seinen Seitenlagen hat man allerdings vergleichsweise wenig zu befürchten, da fast alle seine Attacken nach vorne abgehen. Muss halt darauf geachtet werden bei dem wendigen Raptor auch seitlich zu verbleiben. Dennoch war er für mich wesentlich einfacher als der Teranandon.

Wir bleiben in den Sandy Plains und kommen zum Chu-Chu-Zug aus Monster Hunter Tri: Barroth (Wasteland Warrior). Der wird ja seither auch recht häufig rausgekramt.

Barroth ist ein Dickschädel. Sein Kopf hat besonders harte Hornplatten, dementsprechend benutzt er auch vornehmlich jenen, um anzugreifen. Ihn beispielsweise hin und her zu schwingen oder auf den Boden zu rammen. Manchmal macht er auch ein Geräusch wie ein Zug und versucht einen dann niederzurennen und dabei mit dem Kopf zu rammen. Wer hinter ihm stehen bleibt, kann sich noch einen Schwanzschlag einfangen. Barroth wälzt sich außerdem gerne im Schlamm und schleudert jenen dann von sich. Das hinterlässt Pfützen, in denen man kleben bleibt und die Water Blight verursachen, was hart auf die Stamina geht.

Insgesamt sind die meisten Attacken von Barroth nämlich eigentlich gar nicht so schwer auszuweichen, wenn er allerdings trifft, dann macht er schon ordentlich Schaden. Dementsprechend sollte man sich natürlich möglichst vom Schlamm fernhalten, um nicht unnötig in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt zu werden.

Ein weiteres neues Gebiet geht nun mit dem Flooded Forest auf, einem Dschungel mit Aztekenpyramiden. Hier stellt sich ein besonderes Monster in den Weg. Besonders in dem Sinne, als dass es aus einem vorigen Teil stammt, mir allerdings noch komplett neu war: Great Wroggi (Venomos Comander).

Ganz so interessant ist er dann allerdings doch nicht. Denn es ist ein weiterer Raptor, und die kämpfen bekanntlich alle etwas ähnlich. Er springt einen an, er springt aus dem Weg. Er macht eine Schwanzdrehung oder einen Hüftsprung zur Seite. Außerdem hat er kleine Wroggi dabei, die das Geschehen chaotischer gestalten. Die Besonderheit beim Great Wroggi ist, dass er vergiften kann. Und das nicht einfach, wenn er einen anspuckt, sondern er hinterlässt eine Giftschwade auf dem Kampffeld.

Damit ist er das erste Monster in Rise, für das besser mal Gegengifte mit ins Gepäck gepackt werden. Wobei es meist nicht super schwer ist zu sehen, wann der Great Wroggi sein Gift macht, um dem auszuweichen. Aber die kleinen Wroggi von den Seitenlinien vergiften einen auch schon schnell mal. Den Kopf des Great Wroggi zu brechen hält ihn zusätzlich vom Giftspeien ab.

Wir bleiben im Flooded Forest und bei altbekannten Gesichtern aus der dritten Generation. Der Royal Ludroth (Mane Contender) stellt den ersten Leviathan in Monster Hunter Rise dar, nachdem sie Monster Hunter World aussetzen mussten.

Als solcher benutzt der Royal Ludroth gern mal die Länge seines Körpers, um Schaden zuzufügen. Beispielsweise mit einer Rolle oder einer Drehung. Auch rennt er gern mehrmals auf dem Kampffeld vor und zurück. Wasserkugeln kann er auch spucken, mehrere oder einzeln. Wird man von denen getroffen, verursacht das wieder Water Blight. Der Royal Ludroth ist zudem ebenfalls eine große Variante einer kleineren Monsterart, es ist also nicht unüblich, dass sich die ohne Mähne ausgestatteten normalen Ludroth in den Kampf einmischen.

Ehrlich gesagt finde ich den Royal Ludroth allerdings erneut ziemlich einfach zu besiegen. Da so viel an senem Körper so stark sichtbar zerstört werden kann, wie beispielsweise den Schwanz abzuschlagen oder die Mähne zu brechen, sieht der nach kurzer Zeit auch ziemlich mitgenommen aus. Da fühlt man sich fast schlecht dafür, was man ihm so antut.

Mit einem Schrei meldete er sich im Trailer an und kurz darauf war die Gewissheit gebracht, auch Meme-Monster Khezu (Blank Stare) ist mit von der Partie. Ich weiß ja bis Heute nicht, warum der beliebt ist, außerhalb von ausgelutschen „lulz der sieht aus wie ein Penis“ oder „lol beste Musik im Spiel“ (Khezu ist das einzige Monster, welches keine Kampfmusik hat). Bekämpft wird er in den Frost Islands.

Khezu ist ein Elektromonster. Er kann mit ihr nach einem Spucken, er kann ein ganzes Schild aus Elektrizität um sich herum beschwören, und er kann beim Springen auch eine elektrische Ladung absondern, wenn er in Rage ist. Zudem ist der Hals verlängerbar, er kann also mit gewisser Reichweite nach einem beißen. Wahlweise auch von der Decke hängend. Und die Sprünge nach einem hat er, wenn nicht in Rage, natürlich auch ohne Blitzbegleitung drauf.

Khezu ist wirklich nicht sonderlich schwer. Seitlich reinrollen, drauf klöppeln, bereit sein wieder rauszurollen, sollte er blau zu leuchten beginnen, was sein schadendes Schild ankündigt. So toll wie die Kämpfe der neueren Monster in Rise sind, merkt man so richtig deutlich, wie langweilig der Kampf gegen einen Altbestand aus der allerersten Generation mittlerweile geworden ist.

Den Vergleich an sich bekommen wir auch direkt mit dem Urgent geliefert, welches diesen Rang beenden und den nächsten aufmachen wird. Zurück in den Shrine Ruins stellt sich nämlich das frischgebackene Monster Bishaten (Frenetic Ascetic). Was ein wenig wie ein geflügelter Affe aussieht ist von den Tengu-Yokai inspiriert.

Besagt Flügel benutzt Bishaten allerdings hauptsächlich dazu, um seinen Bewegungsabläufen unberechenbaren Schwung zu verleihen. So kann er nämlich schon mal mit Drehungen über das ganze Kampffeld wedeln. Gern auch abschließend mit einem seiner Schwanzschläge. Jener endet auf einen Griff, der Bishaten besonders Halt verleiht, ihn bei wiederholtem Angriff aber auch umwirft, wodurch er seine Früchte fallen lässt, die nun gegen ihn verwendet werden können. Er selbst benutzt sie, um mit ihnen um sich zu werfen, gelb schadet, pink vergiftet. Hebt Bishaten eine gelbe Frucht hoch und verdeckt sich mit den Flügeln die Augen, muss aufgepasst werden, denn beim Wurf kommt es zu einem Lichtblitz, der den Jäger offen für Angriffe lässt.

Die einzige Art und Weise, die ich bemerkt habe, durch die es keine Blendung durch den Lichtblitz gibt, ist rechtzeitig den sogenannten Superman Dive zu machen. Währenddessen hat man nämlich Invisibility Frames. Insgesamt ein wirklich spaßiger und aufregender Kampf.

Ach ja ein Rampage-Urgent, welches mehr als Tutorial für diese Missionen gilt, inklusive einem ersten Blick auf das Flagship von Monster Hunter Rise gab es auch noch, um den dritten Rang zu beenden. Das erste reguläre Monster im vierten is Somnacanth (Soporific Siren), inspiriert von Meerjungfrauen. Die japanischen Ningyo sind allerdings häufig bestialischer dargestellt als ihre traditionel westliche Variante.

Beim Leviathan ist es erneut teils nicht einfach, sich vor den Attacken des langreichenden Körpers in Schutz zu begeben. Wenn Somnacanth beispielsweise mit dem Kopf um sich peitscht, auf einen zugleitet, oder nach einem springt. Nebenbei kann sie auf Distanz auch noch Stacheln nach einem werfen. Eine Statusveränderung hat Somnacanth ebenfalls drauf: Schlafgas, welches als Strahl ausgestoßen, weitreichend im Kreis um das Monster rum, oder in Pfützen auf dem Kampffeld hinterlassen werden kann. Auf dem Rücken schwimmend holt Somnacanth gern mal eine Muschel hervor, die entweder zu einer Explosion oder einen Lichtblitz führt.

Das ziemlich cool designte Monster hat also eine ganze Menge Attacken drauf, die einen beständig während des Kampfes auf trab halten. Besonders hart auszuweichen ist dabei dem im Kreis ausgestoßenen Schlafgas, über welches sich im Prinzip nur per Wirebug-Sprung hinweggerettet werden kann.

In den Frost Islands wartet als nächstes Barioth (Flurry of Frosted Fangs) auf uns. Die geflügelte Säbelzahnkatze ist ja vom Design her eines meiner liebsten Monster. Bin natürlich auch etwas dadurch vorgeprägt, dass er mit Tri in meinem ersten Monster Hunter war.

Barioth ist schnell. Sehr schnell sogar. Er springt viel über das Kampffeld, um aus dem Weg zu kommen, wenn man ihm eins überzigehen will, und wieder nahe zu sein, um einen eins auszuwischen. Gern mal durch diverse Prankenhiebe. Oder auch einen Schwanzschlag, der im weiten Halbkreis um ihn herum angesaust kommt. Manchmal springt er auch in die Luft und macht eine Arschbombe auf einen. Wenn er kurz auffliegt, führt das in der Regel zum Spucken eines Einswirbels, der mit Ice Blight erneut die Stamina kastriert.

Es ist tatsächlich schwer beim sich ständig bewegenden Ziel mit guten HP-Puffer die Oberhand zu behalten. Fühlt sich aber auch unglaublich gut an, wenn man anfängt ihm Teile zu brechen. Wie beispielsweise den Schwanz abzuschlagen (was auch dessen Attacke ungefährlicher macht), die Zähne auszuschlagen, oder die Flügel zu brechen (was Barioth einen Teil seiner Agilität raubt).

Vom kühlsten Gebiet des Spieles geht es mit den Sandy Plains wieder in das wärmste. Hier wartet nämlich ein absoluter Main Stay auf uns. Denn Rathian (Queen of the Land) ist bisher in jedem Monster Hunter seit dem allerersten auf der PS2 vertreten gewesen.

Rathian ist zwar geflügelt, bewegt sich aber häufiger an Land. Beispielsweise, um einem den Schwanz mit einer Doppeldrehung ums Ohr zu hauen. Oder einen niederzurennen. Gern mal wiederholt hin und her. Auch zu beißen weiß sie. Und Feuerbällen können gespuckt warden, entweder einzeln oder drei kurz hintereinander. In die Luft begeben wird sich Rathian dennoch immer mal wieder kurzzeitig. Das führt meistens zu einem Salto-Schwanzschlag. Der auch vergiftet, ein Status, der in Monster Hunter Rise nicht zu unterschätzen ist. Und leider ist es wieder so, dass sie einen selbst dann mit der Attacke noch vergiften kann, wenn man ihr den Schwanz abgetrennt hat.

Tatsächlich hat mich Rathian so gut bearbeitet bekommen, dass ich zwei Knockouts hatte, bevor ich den Kampf für mich entscheiden konnte. Immerhin gab es zur Konsolidierung direkt eine Rathian Plate in den Questgewinnen überreicht. Ich habe mich dann dazu entschieden, Bishaten etwas das Leben schwer zu machen, bis ich seine Ausrüstung komplett hatte. Der Defensiv-Wert vom Great Izuchi Set hinkte langsam einfach hinterher.

Nach der Jagd eines Monsters, das seit der allerersten Generation dabei ist, geht es nun gegen eines, welches erst diese Generation hinzugestoßen ist. Im Flooded Forest wartet nämlich Tobi-Kadachi (Flying Sparks) darauf, filletiert zu werden, der urpsrünglich aus World stammt.

Die Flughörnchen-Echse zeichnet sich übrigens hauptsächlich durch ihre Geschwindigkeit aus. Permanent hüpft und rennt Tobi-Kadachi auf dem Kampffeld hin und her, was es entsprechend schwer macht, ihn immer im Blickfeld zu haben. Da steckt sich schon schnell mal eine Attacke aus dem Nichts ein. Wenn er beispielsweise nach einem beißt oder einen Schwanzschlag ausführt. Oder einen Gleitsprung mit abschließendem Schwanzhauerei vollführt. Gern das auch alles, nachdem er sich elektrisch aufgeladen hat, was den Schaden selbstreden entsprechend erhöht.

Ich weiß nicht, aber mit dem Tobi-Kadachi bin ich noch nie wirklich gut fertig geworden. Das war schon in World und Iceborne so. Und auch in Rise ist das nicht viel besser. Ich stecke einfach sehr häufig Attacken ein, denen ich versucht habe auszuweichen, oder Tobi-Kadachi ist schon wieder weggesprungen, wenn ich ihm eins überziehen will. Von daher ist es gut, dass wir ein Equip Upgrade vollführt hatten.

Von den Feuchtgebieten kommen wir wieder in die heiß-trockenen Lava Caverns. Wo wir uns der roten Kugel an Ameisenbär Volvidon (Crimson Cannonball) gegenüberfinden.

Da er das Azuros-Skelett benutzt, kann auch er sich wahlweise auf allen Vieren bewegen oder auf die Hinterbeine stellen. Wenn er steht die üblichen Prankenhiebe regnen lassen, auf allen Vieren hingegen hin und her rennen. Außerdem benutzt er die lange Zunge, um Jäger zu sich zu ziehen, damit sie sich plötzlich in Reichweite seiner Nahkampfattacken wiederfinden. Volvidons ganz besondere Besonderheit ist allerdings, dass sich das Monster zu einem Ball zusammenrollen kann. Um aus dem Weg weg respektive Jäger zu überrollen, auch gern mit einem vorherigen Sprung wie eine Kanonenkugel herabregnend.

Ich fand den Volvidon tatsächlich einfacher als den vorigen Tobi-Kadachi zu besiegen. Den Kampf an sich allerdings dennoch etwas nervig. Haupstsächlich deswegen, weil ich nie gut sehen konnte, in welche Richtung das Monster nun rollt, so das er mich damit echt häufig erwischt hatte.

Wir bleiben in den Lava Caverns und wenden uns wieder einem Monster aus der allerersten Generation zu, dem Basarios (Bellowing Boulder). Wer auch immer diesen Langweiler von einem Kampf zurückhaben wollte. Im Gegensatz zum Khezu hat Basarios ja nicht mal unlustige Memes auf seiner Seite.

Der lebendig gewordene Steinhaufen ist natürilch entsprechend schwer zu schädigen, denn abgesehen von Beinen und Bauch prallen Waffen viel von ihm ab. Wobei er „weicher“ wird, sobald er sich erhitzt hat und teilweise rot glüht. Um beispielsweise einen Feuerstrahl nach einem zu spucken oder feuriges Gas um sich herum auszustoßen. Alernativ hat er auch noch Schlafgas oder Giftgas im Gepäck, um mit diesen zwei Statusveränderungen zu kommen. Eine Rolle oder Ramme kann er vollführen. Und sich vergraben und einen dann von unten aus dem Boden anzugreifen versuchen.

Ich fand Basarios allerdings tatsächlich ungemein einfach und simpel. Schon alleine deswegen, weil er nicht sonderlich schnell ist. Natürlich ist es auch sehr nützlich, wenn eine Waffe mit hoher Schärfe mitgebracht wird, um das Abprallen und den verringerten Schaden zu minimieren.

Ein Monster hat der vierte Rang allerdings noch zu bieten, bevor wir das Urgent machen. Und zwar wartet nach einem Monster aus der allerersten Generation wieder eines der neuesten auf uns. Im Flooded Forest stoßen wir nämlich auf Pukei-Pukei (Gluttonous Gullet) aus World.

Der hat sich noch nicht verändert, als recht aktuelles Monster ist der Kampf ja weder öde noch hatte sein Moveset großartig Zeit zu altern. Das geflügelte Chamäleon kämpft mit Gift. Welches er vorzugweise vor sich spuckt. Ist der Schwanz allerdings aufebläht, kann er es auch nach hinten aussondern. Desweteiteren kann er eine Drehung vollführen, um einen mit dem Schwanz zu schlagen, einen niederrennen, oder kurz in die Luft gehen um mehrere kleine Sprungattacken auszuführen. Zudem ist die Lange Zunge dazu geeignet, mit ihr nach einem zu hauen.

Auch den Pukei-Pukei fand ich insgesamt nicht so schlimm zu bekämpfen, habe das aber natürlich  ausreichend kürzlich erst in World/Iceborne gemacht. Wobei ich schon häufiger von ihm vergiftet wurde, als mir das lieb war, und ich natürlich wie immer notorisch die Gegengifte vergesse. Zum Glück wachsen Herbs und Antidote Herbs ziemlich großzügig auf den Maps in Rise.

Damit sind wir angekommen, und zwar nicht nur beim Urgent, welches Rang 4 beendet, sondern dem Flagship von Monster Hunter Rise. Magnamalo (Barbarous Beast) stellt sich in den Shrine Ruins zum Kampf. Und der Jäger sich ihm, um die Gefahr, die dem Dorf Kamura von ihm droht, auszuschalten.

Der Höllenfeuer-Hund kann dann tatsächlich auch einige Attacken, die dem Zinogre sehr ähneln. Beispielsweise mit der Pranke um sich schlagen, beißen, oder direkt zu Boden boxen. Zustäzlich hat er es drauf seinen Schwanz vor sich in den Boden zu rammen. Besonders ist Magnamalo aber durch sein Höllenfeuer, welches in Rage sogar noch potenter und heller wird. Das kann er nutzen, in dem er es als Strahl vor sich abfeuert, oder in kleineren Orbs. Oder als Pulver in der Luft zerstreut, welches dann explodiert. Oder als spontane Explosion direkt um sich herum losgehen zu lassen. Wird man von einer Höllenfeuer-Attacke getroffen, führt das zu einer neuen Status-Blight, die allerdings wie der Blast-Status dazu führt, dass er nach einer gewissen Zeit explodiert.

Dem kann sich beispielsweise entledigt werden, in dem mit Wirebug weggesprungen wird, was eine Höllenfeuer-Bombe für Magnamalo hinterlässt. Magnamalo ist schon ziemlich ehrfurchtgebietend, sowohl vom Design, wie von der geilen Mucke, die während des Kampfes spielt. Aber auch weil er hohe Geschwindigkeit und hohen Schaden verbindet. Er war tatsächlich das erste Monster, das ich in einer Falle gefangen habe, um den Kampf zu verkürzen, weil er im Rage-Modus echt höllisch wird. Anschließend wird einem dann dazu gratuliert, dass man es zum Held des Dorfes gebracht hat, und die Credits laufen. Village Quest Line sozusagen beendet, zumindest den Story-Part davon.

The Rampage Approaches: Monster Hunter Rise (Part 1)

ava-2615Weiter geht es in den Monster Hunter Wochen. Die scheinen so schnell kein Ende zu finden bei mir. Aktuell geht es natürlich, passenderweise, um den aktuellsten Eintrag in die Franchise: Monster Hunter Rise. Das ist ja vorerst Switch-exklusiv (eine PC-Version folgt nächstes Jahr) Ende März erschienen und auch direkt in mein portables Nintendo-Gerät gewandert.

Capcom hatte nach Monster Hunter World ein Problem. Eines, welches jeder gerne hätte. Das Teil hat sich unglaublich gut verkauft. Wir reden hier von über 20 Millionen abgesetzter Einheiten, wodurch World zum bestverkauften Spiel in der Geschichte Capcoms wurde. Die Frage der Fragen ist allerdings nur, ob sich das wiederholen lässt. Gerade wenn man nach Japan schaut, welches bisher eigentlich die Region mit den hohen Absatzzahlen von Monster Hunter war. Die dortigen Verkaufszahlen machten nämlich nur einen kleinen Teil bei World aus, nicht schlechter als die vorigen paar Spiele, aber weiterhin nicht nahe dem Meilsenstein der 5 Millionen verkauften Monster Hunter Portable 3rds.

Also scheint sich Capcom dazu entschlossen zu haben, genau dort anzusetzen, um die Japaner wieder ins Boot zu holen. Ich habe Portable 3rd selbst aktuell in Pausen zwischen Rise gespielt. Und die Inspiration, die von Anfang an klar erkennbar war, ist nicht von der Hand zu weisen.

Auch das hiesige Dorf hat ein sehr asiatisches Design. Das erste Gebiet der Shrine Ruins erinnert von der Atmosphäre ebenfalls an die Misty Peaks. Das Flagship-Monster Magnamalo basiert auf dem Zinogre-Skelett. Viele der wiederkehrenden Monster gibt es tatsächlich auch in Portable 3rd. Und die Quest-Struktur ist erneut auf eine Guild Hub fürs Multiplayer und eine Village Quest Line fürs Solo-Spiel aufgeteilt. Wobei die Handlung etwas verfrüht nach dem Sieg übers Flagship am Ende von Rang 4 stattfindet, obwohl das Dorf danach noch 2 weitere Ränge bereitstellt. Die Parallelen sind auf jeden Fall stark im Spiel verankert. Das ist natürlich per se nicht schlecht. Portable 3rd galt lange als eines der besten Spiele, das Design ist gefällig, und für den Westen ist das sowieso alles neu, weil wir Portable 3rd nie offiziell erhalten haben, während Japaner es auch bereits vor 10 Jahren gespielt haben, es also durchaus nicht das frischeste Erlebnis im Gedächtnis sein sollte.

Abgesehen davon sind die meisten spielerischen Modernisierung von World übernommen und neue hinzugefügt worden, so dass Rise eben nicht wie ein Rückschritt wirken muss, sondern einen weiteren nach vorne macht. So sind die Waffen nicht nur so flott wie vorher, sondern ihre Nutzung noch geschmeidiger geworden. Es gibt eine unglaubliche Mobilität in Rise, die sich wirklich bei allen Waffen bemerkbar macht. Dadurch noch verstärkt, dass mit den neuen Wirebugs schnell diverse Spezialattacken ausgeführt aber auch in alle Richtungen aus dem Weg gezoomt werden kann. Diese Wirebugs ersetzen sozusagen die Clutch Claw aus World und gehen wesentlich natürlicher von der Hand. Abgesehen davon erfolgt das Mounting der Monster jetzt auf diese Art und Weise, was ebenfalls wesentlich organischer wirkt. Dass man die Monster dabei nun sogar reiten und damit andere Monster im Gebiet für Extra-Schaden angreifen kann, ist sowieso klasse.

Natürlich kann die Bewegung mit den Wirebugs auch genutzt werden, um die Gebiete so frei wie nie zuvor erforschen zu können. Es war noch nie so einfach möglich wortwörtlich Berge zu überwinden. Dieses Erforschen zahlt sich in Rise auch aus, denn neben Gather Spots gibt es auch einiges an Wildleben zu entdecken, von denen diesmal ein Großteil sogar hilfreich ist, in dem sie die HP oder Stamina fürs aktuelle Quest erhöhen oder hilfreiche Effekte im Kampf haben. Nur das man das Endemic Life diesmal nicht als Haustier in den eigenen Raum stecken darf ist schade.

Apropos Haustier. Im Solo-Abenteuer können nun wieder zwei Helfer mitgenommen werden. Und erstmalig gibt es neben Katzen nun auch Hunde-Kompanions. Hunde sind eh viel besser als Katzen. So rein generell gesehen. Wer natürlich auf schnödes kapitalistisches Nutznießen gehen will, da sind die Skills der Katzen immer noch besser. Mit dem Hund reitet es sich dafür aber auch Bewegungsschneller durch die Gebiete. Im Solo-Spiel kann sich ich ja eh von jedem einen eingesteckt werden (zwei der gleichen Art sind auch möglich), so dass sich gar nicht entschieden werden muss. Im Multiplayer ist allerdings dann tatsächlich nur noch einer dabei. Was auch neu ist, bei vier Jägern in der Gruppe immer noch vier Helfer dazu zu haben. So ein Monsterkampf, wenn alle gerade wild ihre Kombos und Skills niederprasseln lassen, kann schon zu einem recht unübersichtlichen Blitzgewitter werden. Tipp: Auf jeden Fall einen Punkt in Flinch Free in die Ausrüstung stecken, um nicht von den Schlägen anderer gestört zu werden. Tipp 2: Auf jeden Fall das Voice Acting für die Jäger ausschalten, wenn man nicht eine Kakophonie aus gleicher Phrasendrescherei haben will.

Schön finde ich zudem, dass zwei Monster jetzt nicht ewig im gleichen Gebiet beieinanderbleiben, sondern relativ schnell eines fortgeht. Dass Decos für die Skills jetzt wieder selbst geschmiedet werden und das RNG-Glück nur am ausgerüsteten Talisman hängt, finde ich ebenfalls viel besser. Jetzt kann ich maximal ein Item-Stück nicht up to snuff haben, statt das mir gefühlt zwei Dutzend gute Decos fehlen. Wäre allerdings schöner, wenn es immer noch die Expeditionen gäbe, um schneller an die Materialien der Monster zu kommen statt ständig die gleichen Quests zu wiederholen.

Als jemand, der besonders auf die Monster- und Areal-Introszene steht, gefällt es mir persönlich natürlich besonders, dass die so dramatisch wie noch nie sind. Nicht nur wird neben dem Monsternamen nun ein Titel eingeblendet, sondern sie sind auch eingesprochen. Als Haiku-Reime!

Ansonsten ist nett, dass die Key Quests weiterhin eindeutig vom Rest abgesondert sind, so dass jene priorisieren werden können, sollte man schneller durch den Rang kommen wollen. Beziehungsweise um unschöne Quests auszulassen, wenn sie nicht darunterfallen. Davon gibt es aber eh nicht viele, weil sich Rise mit schnöden Gather-Quests ziemlich zurückhält. Und wenn es dann doch eines gibt, dann sind diesmal auf der Karte direkt die Stellen markiert, wo die Ziel-Items hergeholt werden können.

Eventuell fühlt sich deswegen das Spiel für viele auch arg kurz an, weil es eben nicht seine Ränge mit vielen ABM-Füll-Quests aufbauscht. Abgesehen davon ist es wie erwähnt so, dass Village und Hub wieder getrennt sind, statt das wie in World Solo und Multiplayer die gleichen Quests annehmen. Dadurch wird ihre Anzahl eben noch ein mal weiter aufgeteilt und die beiden Listen wirken kürzer, weil es nicht eine große mehr gibt. Zudem ist wie in den alten Teilen Village komplett Low Rank und der High Rank erst im Hub drin, weswegen man natürlich vermeintlich noch einfacher durch den Solo-Teil kommt. Dabei bietet der knapp 30 verschiedene Monster, also wirklich nicht wenige. Dennoch war ich in 15 Stunden durch.

Und bin dann weitere 100 in die Gathering Hub gegangen. Diesmal habe ich tatsächlich mit anderen gespielt. Leute, die ich kenne. Mit Fremden fast nie, auch wenn man relativ einfach Quests beitreten kann in diesem Teil. Was eh etwas kurios ist, ist die Tatsache, dass sich die Hub-Quests tatsächlich automatisch von der Schwierigkeit her der Jäger-Gruppe anpassen. Es gibt also ein gewisses Down-Scaling auf eine Person, auch wenn die Monster dennoch härter als in Village bleiben. Fragt man sich halt erst recht, warum es nicht eine große Master-Liste für alle gibt. Aber gut. Da ich diesmal nicht zu billig war, um mir ein Online-Abo zu holen, maßgeblich auch weil Nintendo Online vergleichsweise echt billig ist. Und weil ich Leute hatte, mit denen ich mich zu spielen getraut habe, habe ich eben nicht nur den Solo-Teil des Spieles erlebt, sondern auch Mutliplayer. Und das hat echt Spaß gemacht.

Die große Neuerung im Spiel, das eigentliche Gimmick, sind natürlich die Rampages. Die sind im Prinzip eine Tower Defense Variante der vorigen Sieges. Und damit kann ich ihnen zumindest zu gute halten, dass sie wesentilch involvierter wirken. Statt einem Monster kommen nun mehrere Horden an Monstern nacheinander rein. Und es wird mit selbst platzierten Verteidigungsanlagen und der eigenen Waffengewalt gegengehalten, auf das die letzte Mauer nicht fällt. Zunächst fand ich die ehrlich gesagt immer noch nicht so geil, aber immer mal wieder zwischendurch eine Rampage zur Abwechslung mache ich mittlerweile tatsächlich ganz gern. Etwas schade ist, dass gewisse Monster nur in ihnen statt frei verfügbar bekämpft werden können. Aber zumindest die Apex-Varianten scheinen mit den Free Title Updates nun nach und nach ihre Rampage-Exklusivität zu verlieren.

Also ja, 100+ Stunden innerhalb der ersten wenigen Wochen im Spiel gerissen. Kann mich eigentlich nicht beschweren. Rise ist ne launige Sache geworden und mit den regelmäßgen Free Title Updates wird es auch eine Weile lang immer wieder einen Grund geben, reinzuspringen und ein paar weitere Stunden zu reißen.

AC New Horizons: Full Year Cycle (Day 318-366)

Es ist vollbracht! Ein Jahr des täglichen Spielens von Animal Crossing: New Horizons liegen hinter mir. Um ganz ehrlich zu sein hätte ich es wohl in jedem anderen Jahr nicht durchgehalten. Im Gegensatz zu New Leaf hat mich der neueste Teil nämlich nicht ganz so geflasht. Aber zu Zeiten von Corona war es schon ganz angenehm wenigstens eine konstante Routine zu haben, und wenn es nur für schnelle 15 Minuten am Tag war.

Erneut gibt es natürlich keine neuen Tiere für Museum im Februar zu verbuchen. Dafür aber einen neuen Bewohner auf der Insel. Deli wollte wegziehen, und ich habe das dann auch mal erlaubt. Ein letztes Mal also Island-Hopping betrieben, um einen neuen Bewohner zu finden. Und diesmal war es mir tatsächlich geglückt auf Raymond zu stoßen. Ich muss ihn wohl mit meinem schicken monochromen Anzugs-Outfit herbeibeschworen haben. Scheinbar hatte ich seinen Charakter-Typus auch noch nicht, denn nach langer Zeit konnte ich über Raymond auch mal wieder neue Emotes lernen.

Geburtstage anderer Bewohner gab es gleich zwei zu verbuchen. Und zwar zweier, die schon lang bei mir auf der Insel sind: Sprinkle und Sheldon waren diesen Monat dran. Daneben gab es natürlich aber auch noch echte Feiertage.

Das chinesische neue Jahr war am 12. dran. Zeichnete sich aber nur dadurch aus, dass einige Bewohner einem ein Frohes Neues Jahr wünschen. Zwei Tage später stand immerhin auch schon der Valentinstag an. An jenem bekommt man von den Insel-Bewohnern entweder Blumen-Bouquets oder ein Schokoladenherz geschenkt. Das auch jeweils in unterschiedlichen Farben. So bin ich an vier Blumen unterschiedlicher Farbe gekommen und die sechs geschenkten Schokoladenherzen wiederholten sich auch erst nach vier verschiedenen Farben.

Karneval war auch, mit Konfetti in der Luft und allem, was zu einem richtigen Festival-Event dazugehört. Auch in der Luft waren Federn unterschiedlicher Farben, die mit dem Netz gefangen werden konnten. Wenn man Event-Pfau Pave jeweils drei der gleichen Farbe oder eine in Regenbogenfarben übergibt, gab es ein Event-Item der gleichen Farbe von ihm überreicht. Die Regebogenfeder konnte man notfalls auch via DIY herstellen und die anderen Farben mit den in bunten Outfits herumtanzenden Insel-Bewohnern gegen andere tauschen.

Gab aber auch so bei Nooks und im Katalog jede Menge neuer Sonderitems. Für Karneval, für Valentinstag, zum Neuen Jahr, dem Superbowl oder für das japanische Mädchenfest.

Redd kam im Februar zwei Mal auf meiner Insel vorbei. Bei beiden Besuchen auch mit Bildern, die echt waren. Hat mir beim ersten Mal dennoch nix geholfen, weil ich es schon besaß. Beim zweiten Versuch konnte ich aber immerhin das Quaint Painting der Milchmagd abstauben. Eines Tages hatte ich überraschend auch an einem Brief von Joey als Geschenk ein Serene Painting, welches sich aber wenig überraschend als Fake herausstellte. Hab es dann mal an Raymond weiter verschenkt.

Zudem war am 25. Februar dann der Spuk mit dem Schnee vorbei und die Insel konnte neu ergrünt in den finalen Monat meines Spielens übergehen.

Damit also in den letzten Monat vor dem Ende des vollen Jahres des Spielens, beziehungsweise in die letzen 21 Tage davon. Mit einem Pi-Kuchen für den Pi-Day (Pi Pie), ein paar Glückskleeblatt-Sachen zum St. Patricks Day und als ganz neues Update jede Menge Mario-Items, um die Insel umzugestalten.

Zudem gab es die letzten beiden Tiere in Form von Seekreaturen. Der Firefly Squid war super schnell gefangen und ist mit seinen Leuchtstreifen echt hübsch anzusehen. Dutzende davon und ungefähr drei Stunden des Angelns später war mit der Spider Crab anschließend auch endlich dieser Teil der Museums-Kollektion vervollständigt.

Redd kam noch zwei Mal vorbei. Beim ersten Besuch war das Dynamic Painting neu (das berühmte japanische Gemälde der Großen Welle), beim zweiten Besuch hatte ich leider das einzige Nicht-Fake schon. Dafür schickte mir Sheldon allerdings ein Common Painting (die Ährensammler) zu, welches sogar ein echtes Exemplar und neu im Museum war.

Der letzte Geburtstag auf der Insel gehörte übrigens Midge, die diesen Monat noch dran war.

Zum Schluss gab es noch die goldene Axt, nachdem ich ein paar weitere zerbrochen habe. Womit ich dann alle Gold-Werkzeuge abgesehen von der Schaufel hatte. Die Schaufel ist mir natürlich am vorletzten Tag, an dem ich gespielt habe, prompt zerbrochen, so dass ich noch ein letztes Mal eine neue craften durfte. Das hat mit mir das ganze Jahr über nicht geklickt.

Am 21. März an sich (eigentlich ja der 366. Tag) gab es übrigens nichts besondres. Nicht mal bei der Ansprache zu Spielbeginn hat Isabelle erwähnt, dass wir vor einem Jahr die Insel verreinnahmt haben. Als Spezial-Item fürs Einjährige gab es allerdings schon einen Kuchen, der wurde allerdings bereits am 18. In die Post gesteckt. Mal so ein kleines Feuerwerk auf dem Dorfplatz hätte es schon sein können.

Damit sind dann 366 Tage des Insellebens rum. Alle Tiere und Fossile im Museum veraktet, allerdings nur 18 der Kunstwerke. Mit den Bewohnern Sheldon, Plucky, Punchy, Sprinkle, Midge, Octavian, Bree, Joey, Beau und Raymond zum Schluss. Sheldon und Plucky dabei die zwei OGs, die am ersten Tag mit mir hierher gezogen waren. 290 Stunden Spielzeit. Ein Cafe hat es letztendlich leider nie gegeben. Goodbye Yumemi Island.

AC New Horizons: Changing Years (Day 256-317)

Wir gehen beständig den Ende entgegen. Der vorletzte Doppel-Monats-Eintrag ist hier. Diesmal werden der Dezember und Januar abgehandelt.

Der Dezember startet erst Mal direkt mit süßer neuer Deko bei den Nooks und dem Rathaus. Später im Monat sogar mit Weihnachtsbaum. Außerdem verkaufen Nooks jetzt Kinderspielzeuge. Dachte ja zuerst, dass ich die später brauche, um sie zu Weihnachten den Bewohner zu schenken. Stellte sich heraus, dass dem nicht so war.

Neue Tiere gab es genau einen Fisch (Pond Smelt) und eine Seekreatur (Lobster) zu Monatsbeginn, für das letzte Insekt (Dung Beetle) musste gewartet werden, bis Schnee gefallen war. Weil die die Schneebälle rumschieben, aus denen man Schneemänner bauen kann. Damit waren dann das Insekten- und Fisch-Abteil des Museums offiziell komplettiert! Zwei neue Goldwerkzeuge für mich. Oder zumindest die DIYs für sie.

Auf besagten liegengebliebenen Schnee musste leider bis zum 11. gewartet werden, irgendwie dachte ich, dass dies schneller gehen würde. Auch sind nun Schneeflocken, große wie kleine, im Wind mit dem Netz zu fangen. Die braucht man für die DIYs, die es von perfekten Schneemännern für die Eisgegenstände gibt. Die habe ich sogar alle bekommen, weil die Schneemänner zu bauen netterweise nicht allzu schwer ist. DIYs für die Weihnachtskugeln, die aus den mit Lichterketten geschmückten Nadelbäumen fallen, habe ich hingegen so gut wie keine bekommen.

Ich muss aber sagen, dass ich die Wintermonate in Animal Crossing echt angenehm finde, besonders wenn man abends unterwegs ist. Wenn unter dem klaren Sternenhimmel der Schnee glitzert, der unter den eigenen Schritten so einen schönen Crunch macht, während im Hintergrund die illuminierten Bäume leuchten. Das hat was schön Entspannendes und ist so ein schöner Kontrast zur Realität, wo im Winter kein Schnee mehr zu fallen scheinen will. Zumindest wo ich lebe. Dass die Dorfbewohner so gern in Mänteln durch die Gegend laufen, macht es nur noch kuscheliger.

Redd war den Monat übrigens zwei Mal da. Beim ersten Mal hatte er ein echtes Bild mit, das ich schon besaß, beim zweiten Besuch hatte er gleich zwei echte dabei, die ich beide noch nicht hatte. Habe mich dann für den perfekten Menschen entschieden, weil es mich wahnsinnig macht, dass er davon so gut wie immer das Fake mit dem Kaffeefleck dabei hat.

Und natürlich gab es auch in New Horizons zwei Feiertage. Zunächst Weihnachten, wo das Rentier einen darum bittet Weihnachtspapier zu bringen. Das ist ein einfaches DIY mit den Weihnachtskugeln. Anschließend darf man für ihn auch noch Geschenke verteilen. Das geht aber wesentlich einfacher als in New Leaf, da automatisch eines überreicht wird, man muss nicht mehr vorher in Erfahrung bringen, was die Bewohner haben wollen, und dann raussuchen. Zu Silvester gibt es an sich nichts zu tun, außer zum Countdown auftauchen und mit allen Bewohnern auf der Plaza in Partyhüten das Feuerwerk anzusehen. Wobei drei Bewohner bei sich zu Hause sind und dort auf die Neujahresgrüße warten.

Der Januar war dann der erste Monat, zu dessen Beginn es keine neuen Tiere fürs Museum zu fangen gab. Immerhin sind die Fische und Insekten fertig. Und die beiden verbliebenen Seekreaturen kommen beide erst im März raus, dem letzten Monat, den ich spielen werde. Ist aber ja letztendlich auch nicht mehr lang zu warten, bis es soweit ist.

Es gab allerdings mal wieder ein Geschenk von Muttern, ein nettes Bild, und überraschend viele Spezialitems mit Neujahresthematik im Katalog zu bestellen. Und am ersten des neuen Jahres sogar eine unikate Hintergrundmusik, die den Tag über gespielt wurde. Wir machen uns immerhin alle gerne vor, dass mit dem Wechsel in ein neues Jahr alles plötzlich ganz anders und potentiell sogar besser wird. Einen wirklichen Festtag oder Event gab es im Januar allerdings freilich nicht zu bestreiten. Beziehungsweise kommt es darauf an, worunter man die Tuniere fasst, denn es gab ein Fischfangtunier, das letzte im Quartalrhythmus eines Jahres.

Eine Sache, auf die ich zudem die ganze Zeit gewartet habe, waren die Nordlichter am Himmel. Die können grundsätzlich immer auftauchen, wenn es geschneit hat, also circa von Mitte Dezember bis Mitte Februar. Angeblich sind sie in klaren Nächten, in denen es zudem Sternschnuppen gibt, besonders wahrscheinlich. Jedoch insgesamt sehr rar. Und ich spiele ja nicht oft meine tägliche AC-Runde nach 7 Uhr abends. Deswegen habe ich es mir im Januar vorgenommen, häufiger abends noch mal kurz reinzuspringen und nachzuschauen. Ein paar Sternschnuppennächte, die nur die hell leuchtenden Doppelsternkonstellationen am Himmel offerierten später, und am 13. Januar war es endlich soweit. Als ich um kurz vor Zehn ins Spiel sprang, war noch tote Hose, wenige Minuten später, nach dem die neue volle Stunde schlug, baute sich dann aber eine Aurora Borealis auf. Wunderhübsch.

Redd war zwei Mal da, beides mit Kunstwerken, die ich noch nicht hatte. Beim ersten Mal habe ich die Robust Statue des Diskobolos gekauft. Und dann am nächsten Tag, weil ich zu sehr auf Autopilot gespielt habe, nicht dem Museum gespendet, sondern im Item-Bulk des Tages an die Nooks verkauft. Ich Idiot. Es wäre aber auch echt viel einfacher, wenn man das Zeug gleich bei Redd mitnehmen und zum Museum schleppen könnte. Beim nächsten Besuch von ihm gab es dann die Valiant Statue der Nike von Samothrake. Diesmal bin ich sicher gegangen, direkt nachdem ich die große Statue aus dem kleinen Briefumschlag gezogen hatte, zuerst zum Museum zu gehen und sie der Eule in die Hand zu drücken, statt erst meine Runde über die Insel zu drehen und sie potentiell wieder zu vergessen und versehentlich zu verkaufen.

Was ja auch irgendwie witzig ist, ist, wenn die RNG des Spieles in Schieflage gerät. Wenn beispielsweise an einem Tag sowohl das DIY aus der Flaschenpost wie das, welches einem der mit Crafting beschäftige Bewohner überreicht, genau der gleiche Peach Rug ist. Das hatte ich zumindest diesen Monat. Genau wie mir an einem anderen Tag zwei Mal das gleiche Item geschenkt wurde, ein mal in der Post und dann beim Sprechen mit einem Bewohner jeweils als Geschenk.

Trials of Mana

Seiken Densetsu 3 war immer einer der heiligen Grale der Spielerlandschaft. Damals groß als Secret of Mana 2 in Spielemagazinen hochgehyped, aber letztendlich doch nie erschienen. Wir alle wollten es spielen. Da war es auch nicht verwunderlich, dass es zu einer der frühesten Fanübersetzungen gehörte. Die ich mir aber eigentlich erst spät reinzuziehen gedachte. Damals, 2016, als ich zum 25-jährigen wieder mal den Erstling spielte.

Hatte Seiken Densetsu 3 dann aber nach einigen Stunden genervt abgebrochen. Sah zwar super aus, aber spielerisch fand ich es viel zu zähl. Ständige Gegner und sobald man in einem Kampf ist bewegt man sich nur soch so frickelig. Ständige nervige Statusveränderungen und überstarke Bosse. Mir machte es schlichtweg keinen Spaß. Aber nachdem das Spiel zunächst zum ersten Mal im Original offiziell lokalisiert in der Collection of Mana in den Westen kam, folgte darauf mit Trials of Mana sogar ein vollwertiges Remake. In dieser Form gab ich dem Spiel dann noch mal eine Chance.

Es sieht auch weiterhin echt schön aus. Also so high end wie auf dem SNES natürlich nicht, es ist immer noch ein budget Remake. Und die detaillierten 2D-Pixelsprites haben eh einen ganz anderen Charme als 3D-Modelle. Aber es sieht schon mal nicht so low budget aus wie Adventures of Mana oder das Secret of Mana Remake. In dem Grafikstil könnte ich mir durchaus mehr 16bit-Klassiker neu gemacht vorstellen. Eigentlich passt es ganz gut.

Von der Spielstruktur ist es übrigens gleich geblieben. Trials of Mana gibt einem die Auswahl aus sechs Charakteren, wobei einer der Haupt-Hauptcharakter ist und zwei andere als Kompanions in die Truppe gestellt werden. Im Remake kann allerdings den Prolog von allen drei gespielt werden. Hier gibt es sogar ein wenig Wiederspieltwert. Eben nicht nur, um die anderen drei Prologe zu sehen. Sondern im Prinzip nimmt das Spiel an einigen Stellen kleine Abstecher in Charakter-spezifische Storylines. Letztendlich gibt es dadurch drei leichte Variationen der Geschichte, weil die Nebenhandlung zweier Charkatere immer zusammenläuft. Um alles gesehen zu haben muss also drei Mal durchgespielt werden. Mit 20 Stunden ist das ja zum Glück ein ziemlich schnelles Spielvergnügen.

Allgemein geht alles ziemlich zackig. Die Handlungsszenen sind genug, um einen weiterzutreiben, halten aber nicht mit endlosen aufgefüllten Dialogen auf, um mehr draus zu machen, als letztendlich da ist. Ist sich auch nicht zu schade darum, sich über sich selbst lustig zu machen. Ich fand es zum Beispiel witzig, dass in jedem Prolog der jeweilige Charakter zu so einem Typen nach Wendel muss, weil der angeblich die Lösungen zu jedem Problem weiß, und der Typ einfach mal überhaupt nicht helfen kann. Nur damit in Angelas Prolog sich die Wahrsagerin genau darüber lustig macht. Die Handlung weist eine gute Balance zwischen witzigen Einlagen und ernstgemeinten Momenten auf und ist sich einfach immer netterweise klar, dass sie nicht weltbewegend ist.

Schön finde ich auch die neuen Quest-Marker, die einem immer anzeigen, wo es jetzt genau weiter geht. Wo im Dungeon hingegangen werden soll. Welcher NPC die nächsten Infos bereithält. So muss sich nicht durch jeden NPC gefragt werden, der eh nur sagt, dass ihm die Nase läuft, wenn man das nicht will. Und wer erst mal alles erkunden will, läuft nicht mehr versehentlich in eine Story-fortschreitende Szene.

Vom Gameplay her sind wir im Remake auch wesentlich moderner. Es ist immer noch ein Action-RPG, bei dem munter zwischen den Charakteren hin und her gewechselt werden kann. Viel druff kloppen und mal nen Skill werfen ist meist eine gewinnende Taktik. Aber mittlerweile kann man schon mal springen, um fliegende Gegner zu erreichen. Und es gibt sichtbare Danger Zones auf dem Spielfeld, um Magien aus dem Weg gehen zu können. Das ist schon eine massive Verbesserung zum Vorgänger. Einem Kampf zu fliehen ist auch nicht mehr so schwer. Das eigene Empfinden mag hierbei je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad variieren. Wobei ich schon fand das es zumindest in Kapitel 5 einen deutlichen Anstieg an Härtegrad gibt. Als wäre das Kapitel dafür gemacht, bereits die dritten Jobklassen zu haben, die man aber erst gegen Ende bekommt.

Diese Berufe zu wechseln benötigt es neben dem richtigen Level nun nämlich auch Samen. Und die scheinen einfach seltsam spät im Spiel untergebracht. Ich war schon weit über dem Wechsellevel, als ich endlich genug davon hatte. Zumal man zwar nur Samen für den Job der aktiven Charaktergruppe bekommt, aber dafür eventuell für einen Jobwechsel, den man nicht vollziehen will. Abgesehen von wenigen kleinen Anstiegen ist das Spiel allerdings nicht sonderlich schwer, besonders wenn es nicht zu schade ist im Notfall einfach Items zu spammen.

Das ich nach dem Ende des Spieles tatsächlich noch motiviert war für knapp fünf weitere Stunden zu spielen, obwohl ich selten nach den Credits weiterzocke, sollte beweißen, dass ich meinen Spaß mit dem Remake hatte. Anschließend gibt es nämlich als neuen Content das Abholen der vierten Jobklasse und ein neues Bonusdungeon mit Boss. Das ist zwar der übliche etwas unkreative Remake-Bonus eines langen Dungeons, welches schlichtweg aus Versatzstücken und Bossen des Hauptspieles zusammengebastelt ist, aber gefällig genug war es.

Mana war nie die weltverändernde A-Riege von Square, sondern immer komfortabel im gut unterhaltenden B-Stapel der Spielebibliothek zu finden. Und genau da ist auch das Trials of Mana Remake gut beheimatet. Wer mal wieder ein schönes buntes RPG spielen will, das sich nach den guten 90ern anfühlt, aber doch ein paar moderne Verbesserungen parrat hält, ist hier nämlich genau an der richtigen Stelle.

AC New Horizons: Pumpkins & Mushrooms (Day 192-255)

Kürbismonat Oktober war angebrochen. Und an dessen Ende stand natürlich Halloween an. Weswegen Jack direkt eine Nachricht schickt, man solle sich vorbereiten, und sogar sein Portrait hinzufügt. Wie nett. Auch schön ist, dass die Deko beim Nook Shop aufbereitet wurde und über den Monat hinweg auch die Stadthalle langsam mitgemacht hat.

Kürbisse konnten diesmal sogar selbst angebaut werden. Leif und die Nooks haben Pflänzchen verkauft, die dann alle paar Tage Frucht getragen haben. Zwischen einem bis drei Kürbissen, je nachdem, wie häufig sie gewässert worden waren. Die sind wichtig für die neuen DIYs und natürlich deren Kolorierungs-Varianten. Denn neben den normalen orangenen wuchsen seltener auch mal gelbe, weiße oder grüne Sorten. Was ich hier auf jeden Fall super toll geregelt fand, war, wie man an diese neuen Gegenstände gekommen ist. Denn jeden Tag kann man ja einen Bewohner in seinem Haus ein DIY machen sehen, der einem dann ein Rezept überreicht. Und im Oktober waren das eben häufig auch die Kürbis-DIYs, statt wie sonst immer auf Flaschenpost und Ballons hoffen zu müssen. Zusätzlich gab es die fertigen Möbel sogar bei den Nooks in der saisonalen Ecke direkt zu kaufen. So sollte das mit denen immer sein wenn ihr mich fragt.

Auch gab es Süßigkeiten zu kaufen, die für Halloween an sich wichtig wurden. Allerdings nur ein Stück pro Tag, was ich etwas verschwitzt hatte bis der Monat schon halb rum war. Ich wollte im Bulk kaufen, nicht wissend, dass das nicht möglich ist. Aber so viel braucht man an Halloween letztendlich eh nicht, ich hatte mehr als genug. Neue Augen- und Hautfarben sind fürs Kostümieren ebenfalls freigeschaltet worden.

Redd war übrigens drei Mal bei mir. Zumindest seit meinem letzten Bericht. Das erste Mal war theoretisch noch auf die letzten September-Tage, wodurch es in dem Monat sogar vier Besuche waren. Eine neue Statue gab es. Die zwei zusätzlichen Male im November an sich hatte er auch netterweise je ein neues Gemälde dabei. Passend zum Monat unter anderem das Island of the Dead Bild. An Viehzeug gab es hingegen nur zwei neue Seekreaturen. Der Spiny Lobster war schnell gefangen. Das Venus Flower Basket hat mich wesentlich länger gebraucht, bis es endlich eingesackt war.

Schneeleopard Bianca wollte meine Insel übrigens verlassen und ich habe sie mal machen lassen, weil ich nicht super an ihr hänge. Wie immer hatte ich mir vorgenommen, dass ich mit meinen enorm vielen Nook Points einfach auf Island Hunt Tour gehe, bis ich Julian oder Teddy oder Raymond bekomme. Habe dann aber doch nach einigen Versuchen aufgegeben und mir Beau genommen. Ein ganz süßes Reh.

Als Halloween dann kam, war ich ehrlich gesagt etwas überrascht, dass es da scheinbar gar nicht mehr viel zu tun gab. Ein paar wenige weitere Spooky DIYs konnten als Rezept und direkt als Item gewonnen werden, in dem man Bewohner Bonbons oder Jack Lolipops gab. Wer mehr Süßigkeiten braucht, konnte Bewohner auch erschrecken durch das Tragen eines Kostüms, wobei einem da Jack auch direkt aushilft und einfach sein Outfit überreicht. Das Event war vom Design her ganz cool aber überraschend kurz. Wahrscheinlich weil es diesmal echt auf einen Tag begrenzt war statt wie die vorigen eine ganze Woche zu gehen. Dafür konnte man vorher schon Items erstehen.

Interessant ist, dass die Kürbisse übrigens auch nach Oktober weiterwachsen. Wobei ich die meisen Beete dennoch entfernt habe, man braucht sie ja nicht mehr. Neu wachsend sind die Pilze. Die natürlich auch mal wieder neue DIYs mit sich bringen. Leider wieder abhängig von rumfliegenden Luftballons, so dass ich über den ganzen Monat nur ein einzelnes abgegriffen habe. Ahornblätter können ähnlich wie die frühjährliche Kirschblüte ebenfalls gefangen werden. Dafür habe ich gar keinen DIYs. Aber vielleicht sind sie auch nur dazu da, um die schon bestehenden Laub-DIYs anzupassen.

Mein Haus jetzt endlich komplett eingerichtet, nachdem ich noch etwas Deko verteilt und einen Halloween-Raum im Keller eingerichtet habe. Wie immer hat sich natürlich viel mehr Zeug angesammelt, als in die Räume passt. Wobei die Nebenräume, wenn ich nicht ganz täusche, in New Leaf auch größer waren. Oder? Ist ja auch egal. Total viel Deko liegt also ungenutzt im Storage. Welches man neu auch noch mehr erweitern darf. Was aber nur für Leute nötig sein sollte, die jeden Gegenstand sammeln. Ich bin bei meinem komplett ausgebauten Haus jedenfalls so schon bei maximal 1.600 Gegenständen, die ich lagern kann, welches bei weitem nicht ausgereizt sind. Die Happy Home Academy zufrienen zu stellen geht diesmal auch ganz einfach. Ich hatte schon einen S-Rang als nur ein paar Möbel rumgestanden hatten.

An Fangtieren gibt es im November ein neues Insekt (eine blaue Libelle) und einen neuen Fisch (Blowfish), die ich beide ziemlich schnell und einfach gefangen hatte. Seekreaturen sind es hingegen gleich fünf neue, von denen viele ein wenig rar sind, die Snow Crab mich von allen am Längsten dauerte. Bald sind die Museumsabteile vollständig. Abgesehen natürlich von der Kunstausstellung. Redd war zwei Mal im November da. Jeweils mit einem Kunstwerk, welches echt war. Das Serene Painting besaß ich allerdings schon, während das Glowing Painting neu war.

Mitte des Monats war mein Geburtstag. Mein BFF Punchy hat mich zur Feier abgeholt, wobei es schon schade war, dass mein anderer BFF Sheldon nicht anwesend war. Bei der eigentlichen Feier mit den Kerzen ausblasen versteht sich. Anschließend auf dem Stadtplatz, wenn K. K. Slider einem ein Ständchen singt, steht er mit allen anderen Bewohnern schon dabei. Und jeder Bewohner und NPC der Insel gibt einem in New Horizons sogar eine Geburtstagskarte, die währenddessen über den Bildschirm läuft. Sheldon hat mich als seinen Swole-Mate bezeichnet, ich konnte ihm also nicht mehr böse sein die eigentliche Feier verpennt zu haben.

Ende des Monats war Thanksgiving, wo man wieder mal dem Koch für alle vier Speißen die Zutaten anschaffen soll. Ich fand das Fangen von Fischen und Seekreaturen dafür ehrlich gesagt ein wenig nervig. Außerdem hatte ich das Glück noch Kürbisse im Storage zu haben. Wer die alle weggegeben hat, hatte natürlich potentiell ein Problem den Kürbiskuchen herzustellen. Jedenfalls hatte ich dann keinen Lust mehr fürs letzte Rezept die Geheimizutat auch noch fangen zu müssen und es dabei sein lassen. Netterweise kann man die Möbel auch wieder bei den Nooks kaufen statt nur vom Event an sich zu bekommen.

Ah, Marshal war übrigens der erste Camper auf meiner Insel, den ich cool fand. Das weiße Resting Bitch Face Hörnchen. Leider hatte ich keinen Platz mehr für ihn.

AC New Horizons: Acorn Harvest (Day 134-191)

Da es diesmal eigentlich nicht so wahnsinnig viel zu berichten gibt, kommt kein monatlicher Eintrag, sondern einer für die letzten beiden gebündelt. Hier also für August und September, als der Spätsommer in den Herbst überging. Mit heller werdendem Gras und dem Wechseln der Azaleen zur Duftblüte was die blühenden Büsche angeht.

Neue Fangviecher gab es ja im August nicht allzu viele, und ich hatte sogar richtig viel Glück mit der Softshell Turtle, die mir total schnell an die Angel ging. Der Moray Eel ist auch einfach zu sehen durch den langen Schatten. Zumindest sobald ich den auch als solchen wahrgenommen habe, weil er überall als “Medium” Schatten bezeichnet wurde und ich den daher zunächst als zu groß abgehakt hatte und auf was kleineres wartete. Am spätesten und erst auf einer Random-Insel-Reise gingen mir der Rochen und Rice Grasshopper ins Netz. Während die Migratory Locust ganz zufällig, als ich zurück auf meiner Insel war, plötzlich vor mir saß und zum Glück geduldig wartete, bis ich mein Netz draußen hatte, statt sofort wegzuspringen.

Redd war diesen Monat sogar zwei Mal da. Beim ersten Besuch war die Denker-Statue sogar echt, beim zweiten natürlich mal wieder alles nur Fakes. Ich verstehe echt nicht, warum ich mit dem so ein mieses Glück habe. Oder der Guide, bei dem ich reinschaue, hat ne Verwechslung. Was ich ja auch bei den Besuchern gut fände, wäre, wenn man zumindest einen davon vom Besuch verbannen könnte, so dass mehr Slots für andere offen sind. Ich bräuchte keine regelmäßigen Besuche von Sahara zum Beispiel. Aber dafür ist natürlich wie immer das Besuchen anderer Leute gedacht, die andere Sachen aktuell bei sich auf der Insel zur Verfügung haben.

Apropos: Ich bin dann auch online zu anderen gegangen. Ursprünglich wollte ich ein Jahr Nintendo Online öffnen, was ich eventuell auch irgendwann immer noch mache, habe dann aber erst mal die 7 Tage Probe-Abo aktivieren können. Zunächst einmal habe ich Phil auf seiner super durchorganisierten Insel besucht und das neue Feuerwerk mit ihm angeschaut. Ein paar blumige Präsente wie den von mir so ersehnten Kirschbonsai gab es sogar auch. Etwas später habe ich dann noch Sora auf seiner von Blumen dominierten Insel besucht, der mir die restlichen Früchte gegeben hat, so dass ich jetzt doch alle Sorten bei mir auf der Insel habe.

Ansonsten war wie erwähnt der Monat des Sommerfeuerwerks, wie es in Japan Tradition ist. Mit Yukata zu kaufen und custom Designs in den Himmel feuern zu können etc. Jeden Sonntag Abend. Am 22. gab es zudem ein weiteres Bug-Off. Ich habe die 2.5 Millionen an Schulden abbezahlt, bin nun also komplett frei von ihnen. Die Muse zur Inneneinrichtung wollte allerdings im August noch nicht kommen. Dafür habe ich meine eigenen wild wuchernden Blumen endlich mal stark zurückgestutzt. Wobei ich dadurch jetzt eher wild versteute Blumenquadrate auf meiner Insel habe. Ob das viel besser aussieht, sei mal dahingestellt. Ach ja, die Goldene Schleuder kam ebenfalls endlich an einem Ballon vorbeigeschwebt, beziehungsweise deren DIY.

Was ich übrigens jetzt erst gemerkt habe, weil ich nämlich ewig nicht mehr im Museum bei den Ausstellungen war, ist, dass sich nun verschiedene Käfer am großen Baum bekämpfen können. Das ist ganz süß. Früher waren es glaube ich nur Trantel und Skorpion, die miteinander gekämpft haben, was sie dafür hier nicht tun. Apropos, natürlich kam auch der September mit neuem Fang-Vieh-Zeug daher. Wobei einige davon welche waren, die schon in vorigen Monaten fangbar waren, und jetzt erneut aufgetaucht sind.

Mitten Crab, Salmon und King Salmon, sowie der Pike hatte ich alle schnell, weil es am Ersten des Monats wie bei mir scheinbar üblich ist mal wieder geregnet hat. Überhaupt hatte der September viele Regentage. Turban Shell, Oyster, Umbrella Octopus und Nautilus waren ebenfalls schnell gefangen, der Sweet Shrimp brauchte mich diesmal etwas länger. Für den Monarch Butterfly, Red Dragonfly und die zwei Crickets bin ich dann auf eine Random Insel gesegelt, um dem Regen zu entgehen. Jetzt fehlen tatsächlich nur noch jeweils zwei Insekten und zwei Fische in der Sammlung. Allerdings noch zehn Tauchkreaturen.

Ab September können nun Eicheln aus den normalen und Zapfen aus den Nadelbäumen geschüttelt werden. Die sind random wie die Äste, also darf man im Zweifelsfalle viel Schütteln, bis was rausfällt. Ehrlich gesagt habe ich die meisten Tage vergessen, dass dies ja jetzt geht. Neue DIY-Rezepte fallen einem für sie ebenfalls frei nach RNG in den Schoß, wobei ich schon froh war, dass ich den neuen Bonsai bekommen habe. Ansonsten waren sie bei mir nämlich mal wieder rar, wobei ich ja auch jeden Tag nur kurz ins Spiel schaue, statt Ballons zu farmen.

Wo wir bei Dingen sind, die ich gern vergesse. Ich spiele in der Regel nicht abends. Wenn es dann doch passiert, erinnere ich mich immer mal wieder daran, dass ich das evenuell etwas häufiger tun sollte. Um den Geist zu treffen. Und natürlich für die Sternschauer und damit einhergehenden monatlich wechselnden Horoskop-Möbel-DIYs. Aber ja, wenn ich nicht zufällig gerade erst am Abend Zeit habe oder Isabelle einen Sternschauer ankündigt (und ich ihr auch zuhöre statt durch den Dialog zu hämmern), denke ich da nie dran.

Nachdem ich mich immer über Redd beschweren muss, war er im September übrigens gleich drei Mal bei mir zu Besuch. Beim ersten Mal hatte er ein echtes Kunstwerk dabei, aber prompt war es natürlich eines von den gerade mal acht, die ich schon im Museum hatte. Beim zweiten und dritten Besuch konnte ich allerdings endlich jeweils eine neue Sache abstauben. Mehr davon bitte auch in den nächsten Monaten.

Was war sonst neu? Ich mag natürlich die Herbstdeko beim Nook-Shop. Am 26. gab es das letzte Bug-Off des Jahres, wobei mir die Trophies verraten, dass ich wohl eines der vier verpasst habe. Meine Bewohner haben ein Faible dafür mir Süßigkeiten-Kosenamen wie Biscuit oder Butterbeans zu geben. Bree hat endlich einen davon angenommen statt jenen, der nicht genannt werden soll, weiter zu benutzen. Ich wunderte mich, als ich ein DIY für ein Schild bekam, weil ich das doch schon längst kannte. Habe dann gemerkt, dass ich bisher nur das “gedrehte Schild” kannte, statt das gerade, und musste mal wieder für mich feststellen, dass es richtig dämlich ist, wie restriktiv die DIYs sind.

Manchmal haben zwei Bewohner ja einen kleinen Streit und man wird beauftragt, zur Wiedergutmachung ein Geschenk mit einem zufälligen Gegenstand zu überreichen. Das Deli allerdings Bianca ein Comedian Outfit überreichen ließ, ist mal total passiv-aggressiv und savage, finde ich.

Zum Schluss hab ich noch ein paar von meinen Chrysanthemen-Blumenfeldern entfernt und mit anderen ersetzt. Chrysanthemen, Tulpen und Anemonen waren die Arten, die es bei mir gleich zu Beginn gab, weswegen meine meisten Felder solche waren. Rosen, Hyazinthen, Cosmos, Lilien und Veilchen kamen erst später dazu und hatten bisher je nur ein Feld. Und da ich die Chrysanthemen eh nicht so schön fand, hab ich ein paar dieser Felder entfernt und mit je einem zweiten der bisher unterrepräsentierten Sorten ersetzt.

AC New Horizons: Dive in (Day 102-133)

Es ist die Zeit des Summer-Updates gekommen in New Horizons. Eigentlich ist das in der Exekution auch nicht so anders, als Dinge, die bereits im Spiel sind, erst mit der Zeit freizuschalten. Dennoch find ich diese DLC-Nachreichung nicht ganz so geil.

Hilft wahrscheinlich nicht, dass erst mal was hinzugekommen ist, was ich eh nicht vermisste: Das Tauchen. Zugegeben ist es hier in New Horizons allerdings nicht so nervig wie in New Leaf, weil fast keine der Viecher einem im Affenzahn davonschwimmen. Dennoch hätte ich es nicht gebraucht, neben Fischen und Insekten mir nun auch noch Sorgen um eine dritte Liste an Seefrüchten zu machen, die ich jeden Monat hinbekommen muss, wenn ich das Museum vervollständigen will. Schon gar nicht in einem Monat, in dem sowieso bereits gefühlt hundert neue Käfer aufgetaucht sind, die alle von den Bäumen gepflückt werden möchten. Blathers muss den Juli echt hassen.

Finde es aber echt gut, dass es zumindest einiges an neuen Käfern gab, die der Franchise komplett neu sind, vor allem auch sehr bunt-schillernde. Statt nur Zikaden und Hornkäfer. Von letzteren allerdings jede Menge. Einige der großen Baumkäfer haben mich echt ewig gebraucht, selbst beim Fangen spezifisch auf kleinen Reiseinseln, wo immer schnell die vier Strandpalmen durchzirkelt werden können. Was aber sehr geholfen hat, war den Tipp zu lesen, dass man sich bei jenen genauso Anschleichen kann wie bei Skorpion und Tarantel. Mit rausgeholtem Netz drauflosstiefeln und wenn sie innehalten, einen also entdeckt haben, stehenbleiben bis sie sich wieder zu bewegen beginnen. Das hat das Fangen der schreckhafteren Käfer um einiges vereinfacht.

Mussten sie halt nur noch auftauchen, nicht? Erst über eine Woche in den neuen Monat hinein, nach mehreren Inselsessions von mehreren Stunden, hatte ich zumindest endlich eine Zikadenhülle und den Golden Stag. Nachdem ich beim ersten Goldie zunächst versehentlich die Palme getroffen und ihn verjagt hatte. Zum Glück tauchte ein zweiter innerhalb einer halben Stunde auf, statt weitere Tage warten zu müssen.

Dafür gab es diesmal immerhin so gut wie keine neuen Fische, und da es die ersten Tage des Monats mal wieder dauernd regnete, waren die wenigen alle schnell gefangen. Der Napoleonfisch sogar quasi direkt, der Mondfisch dauerte lediglich etwas länger bis Tag Zwei des Monats. Was Tauchkreaturen anging, dauerten wirklich nervig lang nur der Vampirtintenfisch und der Giant Isopod. Leider sieht man vorm Tauchen ja nicht, was es für eine Schattengröße ist und muss mehr oder weniger alles jagen, was sich ergibt. Der Isopod ist auch noch eines der wenigen sehr schnellen Kreaturen, aber in der Regel dauert es nicht zu lange, bis man sie an eine Bande getrieben hat und einfach schnappen kann, wenn sie wieder auf einen zu zurückschwimmen. Schon echt interessant, dass Blathers sich allerdings nicht an den Insektoiden Wasserkreaturen stört. Ganz nett ist auf jeden Fall, dass sie sich ziemlich organisch in die bestehenden Fischbecken einsortieren. Ich hab zunächst nach einem neuen Abteil im Museum gesucht, bis mir das endlich auffiel.

Pascal der Bieber oder Otter oder so ist natürlich auch da, um einem leckere Muscheln abzunehmen. Dafür gibt er nun DIY-Rezepte für das Meerjungfrauenset und die Perlen, die als Zutaten dafür nötig werden. Ach und Gulivar wird jetzt manchmal als Pirat angespült, dessen Smartphone ertaucht werden muss, und das anschließend eindeutig noch kaputt ist, aber wenns ihn glücklich macht. Hatte ihn sowieso nur ein Mal bisher bei mir, dafür mehrmals die normale Version. Ich wäre übrigens dafür, dass beim nächsten Update eingestellt wird, dass Gulivar nicht mehr fünfzig Textboxen redet, um einem den Auftrag zu geben, den man eh schon kennt. Wir könnten dabei auch gleich festlegen, dass Fossile geschätzt werden können, ohne sich durch fünf Blathers-Texte zu klicken.

Dass sich was an existenten NPCs ändern lässt, beweist immerhin, dass K. K. Slider nun auf den freien Sonntagabend-Slot geht, wenn es am Samstag, wie in diesem Monat, ein Turnier gibt. Offiziell darf ja nur ein Besucher pro Tag da sein. Aber da das Rübenschwein eh nur morgens da ist und K. K. erst abends, find ich es gut, die beide zur Not auf den gleichen Tag zu legen, statt einen der wirklich raren Bewohnerslots wegzunehmen. Beim Bug-Off oder Fishing Tourney hab ich diesen Monat übrigens kaum mitgemacht. Für ersteres war ich sogar zu spät im Spiel, weil ich es total vergessen hatte. Gibt aber glaub ich eh immer die gleichen Preise, von daher halb so wild.

Apropos rare Besucher. Redd war doch diesen Monat sogar gleich zwei Mal bei mir! Zuerst war ich genervt, weil er zum zweiten oder dritten Mal in Folge nur Fälschungen dabei hatte. Punchy, mein Bestie, wollte mir sogar mit dem Geschenk eines Solemn Paintings aushelfen, was sich aber ebenfalls als Fälschung herausstellte. Beim zweiten Besuch hatte Redd dann aber gnädigerweise ein echtes Kunstwerk dabei, das ich auch noch nicht hatte (aber welche hab ich schon). Label find ich übrigens kurios… bisher habe ich nämlich noch keinen einzigen Modetest von ihr versemmelt, solange ich das Kleidungsstück angezogen habe, was sie einem gibt, auch wenn ich sonst nichts anpasse.

Sind die Blitzgewitter eigentlich neu? Ich achte ja nicht so auf den Himmel. Und vielleicht ist es auch RNG. Aber ich hatte zum ersten Mal, aber dafür mehrmals diesen Monat, dass der Himmel komplett grau war und es immer mal wieder Lichtblitze gab. Genau wie richtig geile Turmartige Wolkenformationen ganz wie aus einer Sommerurlaubsreisebroschüre.

Weitere Observationen: Octavian hat mir sein Rubber Apron geschenkt und ich spaßeshalber einfach direkt ihm zurück. War süß zu sehen, dass das Spiel für diesen Fall eine unikate Textbox bereithält, bei der sich die Bewohner dafür bedanken, weil sie es bereut haben, das Item verschenkt zu haben. Auch irgendwie witzig finde ich, dass die eindeutigen Grabmäler einfach als Western/Zen Style Stones bezeichnet werden vom Spiel.

Desweiteren ist mein Haus jetzt komplett ausgebaut, aber noch lang nicht eingerichtet. Der finale Betrag ist auch noch nicht abbezahlt. Del ist weggezogen und ich hab auf einer Insel dafür Joey eingesackt. Das ist eine süße Ende mit Bärchenpulli und dicken Brauen. Ach und gerade die süße Bree hat mich um einen neuen Nicknamen für mich gebeten. Ich war wohl gerade schräg drauf, und hab überlegt, was das schlimmste ist, was mir einfallen könnte. Und das scheinbar direkt wieder verdrängt. Als Bree nämlich am nächsten Tag „Wait for me, boipussi“ über die halbe Insel schrie, war ich von scheinbar meiner eigenen Entscheidung angeekelt. Manchmal übernehmen ja Bewohner Sprechweisen anderer. Bisher haben mich aber leider alle nur gefragt, ob sie mich genauso nennen können, statt das Bree den neuen ändern will. Ihr den Mund mit Seife auswaschen lassen will ich aber auch nicht. Ich mag Bree.

AC New Horizons: Bug-Off (Day 69-101)

Der Juni ist (fast) überstanden und wie mir ein Achievement am 28. auf der Spiel-internen App versicherte, so sind es auch die ersten hundert Tage mit dem Spiel. Wir befinden uns jetzt also im zweistelligen Bereich!

Was natürlich am Allerwichtigsten diesen Monat war, ist der Walhai! Zusammen mit anderen neuen Tieren, von denen zumindest die Fische zum Großteil einfach zu sehen waren, weil viele den neuen eben welche mit Haiflosse waren. Ich hatte eigentlich bei allen nicht allzu lang gebraucht, um sie zu fangen. Hat aber auch den ersten Tag direkt geregnet, was zumindest bei den vielen großen Fische meist hilft.

Der Moskito ist tatsächlich das gewesen, was mir als allerletztes ins Netz gegangen ist. Aber die sind ja auch nicht ganz so einfach zu sehen/spawnen. Für die seltenen Bauminsekten war ich eh wieder auf eine random Insel gegangen, wo sich Tiere einfacher fangen lassen, da die durch ihre geringere Größe überschaubarer sind. Jetzt haben wir im Museum zumindest auch endlich jedes Aquarium mit ein paar Fischen bestückt, nachdem das größte für die Flusstiere die ganze Zeit bedächtig leer stand, im dem nun aber endlich Amazonasfische zu finden sind.

Natürlich auch direkt zu Beginn des Monats neu war die Hochzeitsaison, wo die beiden Alpakas aus New Leaf von einem verlangen, Hochzeitsfotos zu machen. Nachdem das Set richtig dekoriert ist. Wobei ich selbst an dem Tag ein Möbelstück bekommen hatte, an dem meine Deko nicht zufriedenstellend war. So wirklich versemmeln kann man das also denk ich mal wieder nicht. Höchstens so wie ich notorisch vergessen auf die Fotostudio-Insel überzusetzen und es überhaupt täglich zu machen. Die Möbel find ich jetzt aber eh nicht so unglaublich wichtig.

Am Ende des Monats, dem 27., gab es dann noch zusätzlich das Buff-Off. Bei dem einfach quantitativ viele Insekten gefangen werden müssen, um gegen die Punkte ebenfalls unikate Möbel einzutauschen. Erneut find ich die jetzt nicht so wahnsinnig wertvoll, aber es ist ja auch relativ schnell und problemlos gemacht.

Für mein Haus habe ich nun die knapp 700k des Darlehens abbezahlt, was mir das Dachgeschoss und ein Aufstocken auf über 1 Millionen Schulden eingebracht hat. Das ist glaube ich allerdings die vorletzte Stufe bereits. Hab ja ehrlich gesagt immer noch nicht wirklich innen drin dekoriert.

Dafür aber die Insel an sich. Wobei ich sagen muss, dass es mir schon irgendwann tierisch auf den Keks ging, mir von Isabelle „Dekorier die ganze Insel“ ad nauseam anhören zu müssen, weil ich noch mehr Zäune oder Nook-Möbel aufstellen sollte. Da ich meine Insel gern etwas natürlich von der Optik habe, was natürlich nur eine Ausrede ist, um eine fehlende Kreativität zu maskieren. Mit wild wuchernden Blumen und Baum-Relokation, nur wenn sie absolut im Weg von Wegen sind. Und ganz so viele Sachen habe ich als Nicht-Online-Spieler nun auch nicht im Katalog. Also ein Vorplatz mit Brunnen vor das Museum. Ein paar Banken mit Laternen an Fluss- und Kliffbuchten. Ein wenig Entspannungsliegen mit Bällen zum Spielen an die Strandpromenade. Viele Bambusgegenstände in der Asia-Ecke. Campingplätze, natürlichere Brunnen und Wind- sowie Solarkraftgewinnung auf die Berge. Noch ein paar Tische und Piknikplätze hier und dort. Häuser umzäunt und die Vorgärten etwas unmotiviert bestückt. Irgendwann war es dann tatsächlich endlich bei fünf Sternen angekommen und ich habe die Goldgießkanne abgestaubt.

Warum blühen die Büsche eigentlich nur Saisonbedingt, wenn das bei den Blumen und den Früchten nicht der Fall ist?

Auch neu ist die Nook-Shopping-App, mit der ich jetzt jederzeit aus dem Katalog bestellen kann. Über 100k an Meilen haben sich angesammelt, statt bei 99.999 stehenzubleiben wie ich erwartete. Was will man mit denen auch schon groß machen. Redd ist notorisch nicht aufgetaucht. Im ganzen Monat hatte ich nur einen Besuch von ihm und laut Internet-Guides waren alle vier Kunstwerke, die er da hatte, Fälschungen. Ich hätte gedacht das eines davon immer echt sein muss. So war es doch zumindest in New Leaf, oder? Ach, Poster von Bewohnern, die mich mögen, darf ich jetzt bestellen.

Übrigens haben meine Bewohner aufgehört mich Boss zu nennen und mir Polizeiuniformen zu schenken. Stattdessen nennen sie mich Dumpling und geben gern Regenmäntel. Scheinbar bin ich offiziell von einem Dom zu einem Sub degradiert worden

Ich finde es übrigens immer noch schade, wie häufig ich DIY-Rezepte bekomme, die ich schon habe. Auch fände ich es echt schön, wenn die flexibler wären. Wenn man selbst experimentieren dürfte. Ein Rezept für einen Tulpenkranz bekommen? Warum darf ich die Tulpen nicht mit anderen Blumen austauschen, und die anderen Kränze so direkt auch machen, statt für jede Spezies ein eigenes Rezept finden zu müssen? Warum kann ich in der Hyazinthenlampe nicht die violetten Blüten mit einer anderen Farbe ersetzen, die ich habe? Solche Rezeptexperimentiererei wie bei den Atelier-Spielen eben, bei denen ähnliche Inhaltsstoffe sich substituieren können. Fänd ich zumindest gut.