Thor: Ragnarok

Ganz wie der Captain America, bekam auch Thor in jeder der drei Phasen des Marvel Cinematic Universes einen Film in seiner eigenen Trilogie spendiert. Thor: Ragnarok unter neuen Screenwritern und Regisseur, die bisher nicht im MCU tätig waren.

Ist ja auch irgendwie kompliziert in der Herrscherfamilie Asgards. Nicht nur ist Göttervater Odin verlustig gegangen und Trickster Loki impersoniert ihn, sondern nachdem sie Odin in Norwegen aufspüren, gibt er seinen zwei meist eher suboptimal miteinander auskommenden Söhnen ein letztes Goodbye und stirbt. Hinterlässt also einen Thor, der den Thron nicht wirklich will, und einen Loki, der ihn besser nicht innehaben sollte. Passenderweise kommt prompt die nächste Familienkomplikation auf die Bühne: Hela. Odins Erstgeborene und Totengöttin, hatte ihm dabei geholfen die neun Reiche zu erobern und wurde von ihm verbannt und aus der Historie von Asgard gelöscht, nachdem er friedlich weitermachen wollte, sie allerdings nicht. Und die ist sehr wohl bereit, nun auf dem Thron zu sitzen.

Wahnsinnig herzig ist die Familienzusammenkunft mit der Schwester, von denen sie nie wussten, allerdings nicht. Hela zerstört erst Mal den Hammer Thors und Loki verhilft den beiden schnell zur Flucht, wobei Thor allerdings auf Sakaar, einem Müllplaneten am Rande des Universums, landet, wo der Alleinherrscher Grandmaster ihn in die Arena zur Volksbelustigung antreten lässt. Währenddessen übernimmt Hela Asgard.

Ich mag die MCU, ich habe auch bereits mehrmals geschrieben, dass ich die alle als sehenswert ansehe. Einen Abend bekommt man mit jedem der Filme gut rum, auch wenn nicht alle ganz so geil sind. Absolut schlecht finde ich keinen. Wobei ich glaube ich mit einigen aus Phase 1 und 2 mittlerweile etwas stärker gelangweilt wäre, weil sie nach dutzenden Filmen im Vergleich sehr generisch sind. Das ist glaube ich auch das Problem, welches ich mit Doctor Strange hatte, es scheint ein Film aus Phase 1 zu sein, der irgendwie in Phase 3 gerutscht ist. Es fehlt ihm das gewissen etwas und einfach nur als passabler Superheldenfilm aufzukreuzen reicht mittlerweile nicht mehr.

Das schreibe ich deswegen, und nerve euch dahingehend zum xten Mal mit, weil ich die vorigen zwei Thor-Filme an den unteren Rand der MCU-Hackordnung ansiedeln würde. Denn der erste ist absoluter Standard, während der zweite ziemlich uneben und in sich diffus ist. Umso größer war meine Überraschung, dass sich Thor: Raganrok sofort ziemlich an die Spitze katapultiert und einer der besten Filme der bis dato fast 20 geworden ist!

Chris Hemsworth ist bespielsweise echt gut mit Comedy! Die vorigen Filme haben ihm hier oder dort mal einen One-Liner gegeben und etwas mit dem „Fish out of water“ auf der Erde gespielt. Aber das Script von Ragnarok gibt ihm jede Menge witzigen Dialog, Szenen, die heroisch anfangen, nur um ihm den Boden unter den Füßen zu entziehen und etwas trottelig wirken zu lassen, und sogar die Oberhand über Loki darf er hin und wieder haben. Und der Hemsworth spielt das richtig gut, man muss ihm halt nur die Möglichkeiten dafür schreiben.

Und der Rest ist genauso gut gespielt und geschrieben. Cate Blanchett als Hela ist beispielsweise sowieso die coolste Sau und saugt jeden Tropfen aus dem Script in ihre Performance. We stan a Queen like this, selbst wenn sie eine genozidale Todesgöttin ist. Tom Hiddleston kann in meinen Augen sowieso nix falsch machen, und der hat eh immer seinen Spaß damit, Loki zu portraitieren und was schon in den vorigen Filmen eines der wenigen Highlights. Jeff Goldblum als exzentrischer Grandmaster spielt ihm dennoch die Show. Hulk kommt auch vor, und ich glaube Thor: Ragnarok schafft es tatsächlich der erste Film zu sein, in dem ich mich was um ihn schere. Sein eigener Film hat es nicht hinbekommen, so gut anzusprechen, was es eigentlich bedeutet mal Banner und mal Hulk zu sein, zumindest aus der Sicht des Hulks an sich, der ja häufig nur als Mittel zum Zweck genutzt wird und dann wieder schnell verschwinden soll. Was bedeutet es eigentlich für den Hulk so ungeliebt zu sein? Ich fand es übrigens auch sehr interessant, dass der Film direkt anspricht, dass Odin gar nicht so ein liebenswerter Monarch ist, oder zumindest nicht immer war. Ruler of the Nine Realms klingt natürlich gut, wir denken aber nicht automatisch so weit, zu hinterfragen, wie er an diese neun Reiche überhaupt gekommen ist. Eben mit blutiger Eroberung, die man dann passenderweise, weil Geschichte nun mal von den Gewinnern geschrieben wird, einfach fürs eigene Image streichen lässt. Auch gerade mit dem Ende ist das Hinterfragen gegebener Machtstrukturen definitiv ein Thema.

Die Optik und Akustik ist übrigens auch sehr gefällig. Das Ding von Guardians of the Galaxy, gerade Vol.2, war ja bereits, hier etwas Retro-Nostalgie aber in modernem SFX-Gewand zu bieten, und Thor: Ragnarok geht voll auf die Schiene. Es erinnert halt stark an SciFi der 60er/70er, als noch nicht alles steril farblos war, sondern überraschend bunt. Stark gemixt mit den 80ern, weil die Farben zusätzlich gern neon gehalten werden und der Soudntrack voller Synth ist. Dass alles wie gesagt in der Technik der Moderne, aber vom Stil her stark daran angelehnt. Wer will, kann dies natürlich als billiges Anbiedern sehen. Aber wenn es wirklich so durch und durch den Style und die Vibes des Filmes ausmacht, find ich das schon geil, und auch wenn diese 80er-Ästhetik aktuell mehr und mehr im Kommen ist, wirkt es in Ragnarok soweit noch frisch und sich eben von der spröden Optik vieler voriger Superheldenfilme abhebend. Mir hat es echt gefallen.

Ganz ehrlich, ich fand den ganzen Film eine absolute Gaudi. Wenn man keine coole Action sieht, dann wird charmant rumgeblödelt, und das alles in einem absolut treffsicheren interessanten Stil gepackt. Den Film wird man sich gern wiederholt ansehen.

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Spider-Man: Homecoming

Ob Spider-Man im MCU auftauchen würde, war lange nicht klar. Die Sache ist nämlich die, dass der Comicbuch-Charakter an sich zwar Marvel gehört, die Filmrechte allerdings von Sony gehalten werden, dementsprechend Marvel/Disney nicht einfach Filme mit ursprünglich ihrem eigenen Charakter drehen dürfen. Letztendlich hat man sich dann natürlich doch geeinigt, bei all dem Geld, welches die MCU-Filme einspielen, war das sicherlich nur eine Frage der Details, welche Kuchenstückgröße an wen geht. Und damit sah man 2017, 15 Jahre nach der Trilogie von Sam Raimi, mittlerweile die dritte Inkarnation des Netzschwingenden Superhelden auf den Leinwänden der Lichtspielhäuser.

Da er bereits in Civil War aufgetaucht war, und die Filme in der Chronologie spielen, in der sie released sind, gibt es hier keine Szenen, wie Peter Parker genau zu Spider-Man geworden ist, sondern er hat die Kräfte direkt schon. Nicht das er damit viel machen kann, er wird nämlich nach der Gaudi, die er im Kampf Team Stark vs Team Rogers hatte, wieder in New York abgesetzt, um sich auf die High School zu konzentrieren und vielleicht ein paar Bankräuber nebenbei zu stellen und alten Omis über die Straße zu helfen.

Ein hormoneller Teen mit Superkräften findet es natürlich gar nicht geil, an der kurzen Leine gehalten zu werden, und da dem beliebtesten Mädel der Schule hinterher zu lechzen und zu Internetpornos zu masturbieren auch nicht die kompletten Tage gefüllt bekommt, wenn man als Genie nicht lernen muss, lässt er sich auf gefährlichere Deals ein. Beispielsweise wenn er versucht eine Bande zu stellen, die mit der Alientechnologie, die bei den Avengers-Kämpfen abgefallen sind, Superwaffen unter die Leute bringen. Was natürlich nicht gut und mit einem Anschiss von Tony Stark endet. Peter muss sich anschießend also noch mehr beweisen als eh schon.

Ganz ehrlich bringe ich Spider-Man: Homecoming stark gemischte Gefühle gegenüber. Manche Parts mochte ich, manche fand ich langweilig, und es war immer das gleiche Muster. Denn die Teile mit Spider-Man, mit dem agilen witzigen Kerl in der Spandex, der sich durch die Hochhausschluchten schwingt und darunter doch ein leicht tapsiger Teen ist, die fand ich gut. Seine Interaktionen mit Tony Stark als Mentor auch, gerade am Ende des Filmes. Seine Naivität und das Gutmenschentum passen zu so einem jungen Charakter auch viel besser, während es mich in einem Film mit einem älteren Helden sicherlich eher gestört hätte, aber Spider-Man ist halt wie ein gutmütig-niedliches Hündchen.

Die Parts die ich nicht mochte, waren hingegen die mit Peter Parker. Ich habe ja bereits mehrmals bei anderen Filmen geschrieben, dass ich die Origins Stories langsam leid geworden bin, weil sie alle gleich sind. Spider-Man hat so gesehen zwar keine Origins Story, was ich zunächst gut fand, aber da Homecoming sein erster Standalone-Film ist, grast er dennoch viele der gleichen Story-Beats ab. Abgesehen davon bin ich diese High School Handlungen eh mehr als leid. Er hat also einen dämlichen Freund, der ihn fast auffliegen lässt. Er ist ins hübscheste Mädel der Schule verschossen. Es gibt einen Neider, der ihn hänselt. Gähn. Ich mag Homecoming dafür gratulieren, dass er diese Klischees nie bis zum unerträglichen Ende ausreizt – Peter zerstreitet sich nie mit seinem besten Freund, oder mit den anderen aus seiner Gruppe, selbst als er sie in Washington sitzen lässt, um rum zu spidern, und auch das Mädel mag ihn eigentlich auch… aber das macht die High-School-Teile der Geschichte auch nicht interessanter.

Was ich erneut gern erwähnen will, ist das tolle Casting im MCU. Tom Holland ist perfekt als Peter Parker Spider-Man. Wie 15 sieht er natürlich nicht aus, aber er spielt ihn genauso, wie ein Laie wie ich mir einen Spider-Man vorstellen würde. Als weiteres Schmankerl wird der Bösewicht übrigens von Micheal Keaton verkörpert. Nachdem er also selbst mal einen Superhelden in Batman und Batman Returns verkörperte und in Birdman einer kritischen Auseinandersetzung dessen, ist er nun auch als Comicbuch-Bösewicht zu sehen gewesen (Name Vulture, er bleibt also bei den aviatischen Bezeichnungen).

Spider-Man: Homecoming ist also einer jener Filme, die ich mehr mögen möchte, als ich das tue. Oder gerne häufiger mögen würde. So gut mich einige Parts unterhalten hatte, bin ich halt bei anderen nicht ganz mitgegangen. Damit würde ich es also erneut eher ins Mittelfeld des MCUs setzen, nicht weil er durchschnittlich, sondern weil er durchwachsen ist.

Guardians of the Galaxy Vol.2

Der nächste Film in der Reihe der MCUs auf den Weg zum Endgame ist James Gunns Guardians of the Galaxy Vol.2. Meine Trash-Babies und Gegengewicht zu den so aalglatten Avengers sind zurück!

Star Lord hat keine Familie, denn sein Vater war nie präsent, seine Mutter ist am Krebs gestorben, als er noch jung war, und kurz darauf wurde er von Piraten ins All entführt. Aber das stellt sich nun zum Teil als Lüge heraus. Sein Vater ist gar nicht David Hasselhof, sondern der Halbgott Ego, der ihn endlich gefunden hat, nachdem die Piraten ihren Teil seines Auftrags, seinen Sohn zu ihm zu bringen, nicht erfüllt haben.

Als Mitt-Dreißiger, der plötzlich zum ersten Mal seinen Vater trifft, ist Star natürlich der ganzen Angelegenheit gegenüber skeptisch, doch seinen Ziehfamilie der Guardians überzeugt ihm davon, dass es zumindest einen Versuch wert ist, mit ihm zu gehen. Irgendwo dazwischen mischen sich die Space-Piraten ein, werden Baum und Waschbär gefangengenommen, taucht die blaue rachsüchtige Schwester des grünen Weibs auf, und stellt sich Stars Vater als wenig vertrauenswert heraus.

Ich glaube die Guardians of the Galaxys sind meine liebsten Filme im MCU, oder zumindest ziemlich unter den Tops. Mir gefällt einfach der flapsige Humor, dass sich gegenseitige Necken der mülligen Charaktere, die Sprücheklopferei, das Timing, und natürlich auch die wenig dezent an Nostalgienerven ziehenden Untertöne an 80er-Romantik.

Von der Handlung her hat mir der zweite Teil ebenfalls weitestgehend gefallen. Die ganze Angelegenheit wirkt fast persönlicher und kleiner, obwohl so viel geschieht, so viele Charaktere auftauchen, und am Ende erneut die Galaxie gerettet werden muss. Einfach dadurch, dass es eben in die Jugend von Star Lord hineinspielt. Lediglich den Mittelteil fand ich ein wenig holprig. Es wirkt fast so, als hätte man auf das Spektakel und die Charakter(neu)einführungen zu Beginn zu viel Zeit verloren, und nicht mehr genug der Spielzeit zur Verfügung, um elegant in das zuspitzende Finale einzuleiten. Das führt zu ein paar sehr erzwungenen Charaktermomenten. Wenn sich die beiden Schwestern in der Höhle kloppen und ihre innersten Gefühle offenbaren, wenn gleiches fast gleichzeitig zwischen Rocket und Yondu geschieht, und an dritter Ortschaft Ego seinen fiesen Masterplan in allen unnötig Schnäuzer-zwirbelnden Details seinem Sohn offenbart.

Dabei mag ich die Charaktermomente eigentlich durchaus. Beide Auseinandersetzungen im vorigen Beispiel, welche die Enttäuschung Nebulas ihrer Schwester oder die Gemeinsamkeiten zwischen Rocket und Yondu aufzeigen, finde ich an sich eine gute Idee. Sie hätten nur nicht ganz so forciert wirken müssen. Sie sind auch wichtig. Zum einen natürlich, um den Film zu mögen, damit er etwas tiefer geht als nur das optische Spektakel und die flotten Sprüche. Damit gemerkt wird, dass er doch Herz hat. Aber eben auch, weil Familie eine durchgehende Thematik ist. Dass sie eben auch an anderer Stelle statt nur in der Blutsverwandtschaft gefunden werden kann. Und das dies ein besonderes Band ist, welches über reine Freundschaft hinausgeht.

Und joa, viel mehr habe ich eigentlich schon nicht zu sagen. Für mich war Guardians of the Galaxy Vol.2 das Wohlfühl-Rundumpacket. Mit netten Charaktermomenten, großen Special Effects, und treffendem Humor. Gut, dass man Gunn nun doch für den dritten Teil erneut verpflichtet hat.

Doctor Strange

Ja, der dritte Superhelden-Film in Reihe. Ich schwöre, ich zocke auch noch, aber die Muse drüber zu schreiben ist mir momentan einfach nicht so gegeben. Über 120-Minuten Film rotzt sich einfach viel schneller mal was hin, als Mist über ein 50-Stunde-RPG verzapfen zu müssen.

Doctor Stephen Strange, und ja das ist sein Name, hat alles, was man wollen kann. Der Star-Neurologe ist smart, erfolgreich, reich, hat eine Affäre mit seiner attraktiven Kollegin, und trotz seiner maßlosen Arroganz streicheln ihm alle unaufhörlich das Ego. Doch Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, und so landet er in einem selbstverschuldeten Autounfall, der ihm die Hände zertrümmert.

Vom Chaoseffekt des Lebens zurechtgestutzt, versucht Strange natürlich jede Behandlung, die ihm den vollen Zugriff auf die Feinmotorik seiner Hände zurückgeben könnte, stößt in seinem Frust seine Christine von sich, und landet letztendlich beim letzten Strohhalm: Er stöbert einen Kerl auf, der trotz hoffnungsloser Diagnose die Funktion seiner Beine zurückerlangte, welcher ihn nach Kamar-Taj in den Himalayas schickt.

Dort trifft er auf die sogenannte Ancient One, die über das Multiversum und das Leiten von Energie ihn Magie lehrt. Jede Menge esoterisch klingendes Zeug, mit dem der gelehrte Strange natürlich zunächst nichts anfangen kann, aber welche Wahl hat er schon? Und letztendlich stellt er sich nach Anfangshürden als begabter aber alles hinterfragender Musterschüler raus, der die Welt vor der Gefahr des abtrünnigen Ex-Lehrlings Kaecilius retten muss.

Doctor Strange erscheint mir mehr einer jener Subjekte zu sein, die ich eher in die 70er/80er der Superhelden-Filme einreihen würde, als da so einiges Merkwürdiges umgesetzt wurde. Ähnlich wie Ant-Man (ja, ich werde eine Ausrede finden, den in jedem weiteren MCU zu erwähnen!) will es konzeptionell auf den ersten Blick nicht in die ernste moderne Ära und ihre Optik passen. Deswegen gehe ich erneut davon aus, dass diese B-Riege hauptsächlich ihr grünes Licht bekommen hat, weil die A-Riege bereits abgegrast ist, aber nach fast zwei Dekaden er „neu“-aufgekommenen Popularität des Superheldengenres das Publikum diesem dennoch bisher nicht überdrüssig geworden ist.

Scheinbar musste man auch ein Schauspieler mit einem „interessanten“ Gesicht oder „Gesicht mit Charakter“ gewesen sein, um beim Casting der Hauptrollen weiterzukommen. Doctor Strange wird verkörpert von Benedict Cumberbatch, die Ancient One ist niemand anderes als Tilda Swinton, und Kaecilius wird dargestellt von Mads Mikkelsen. Wer hätte gedacht, dass man jene drei Schauspieler mal prominent in einem Superheldenfilm zu sehen bekommen würde?

Aber jetzt mal endlich dazu, wie mir der Film gefallen hat. Eh, joa so ein wenig. Auf einer basischen Linie gesehen war er schon Ok umgesetzt und ich war nicht maßgeblich gelangweilt, bleibe bei meiner Meinung, dass die MCU-Film alle ganz schaubar sind. So wirklich einen meiner Highlights werde ich ihn allerdings nicht nennen. Über die vielen Filme des Genres bin ich ja in den letzten Jahren ein wenig zu dem Ergebnis gekommen, dass die Origins-Storys häufig nicht der interessanteste Teil einer Superheldenreise sind. Was eventuell aber auch maßgeblich dadurch mitbeeinflusst ist, dass wir einfach so erbrechend viele davon vorgesetzt bekommen haben und die Grundbeats sich zu sehr ähneln.

Abgesehen davon finde ich allerdings auch nicht, dass es beispielsweise Cumberbatch schafft den Film zu tragen. Man sollte meinen das Ginge, immerhin schafft er das bei Sherlock und so unterschiedlich sind sich die Figuren zunächst charakterlich gar nicht mal. Vielleicht fehlt ihm einfach das Gegenstück eines Holmes in Doctor Strange, aber den Lead habe ich ihm hier nie abgekauft. Irgendwie wirkt die Figur des Strange aber auch merkwürdig von den anderen Figuren und den Ereignissen des Filmes distanziert, vielleicht gab ihm also auch einfach das Script nicht genug her.

Gefallen haben mir allerdings die visuellen Effekte sehr. Sowohl das trippige Multiversum, als auch das Realitätsfalten in der Spiegelwelt, wenn aus der Umgebung ein Escher-Gemälde wird, sozusagen der Inception-Effekt aber noch extremer. Da ist es richtig schade, dass der Rest des Filmes so konventionell ist.

Captain America: Civil War

2016 ist die dritte Phase des Marvel Cinematic Universes losgetreten worden, und diesmal die ganz heiße, die mit den meisten Filmen in kürzester Zeit auf das große Happening Avengers: Endgame hinarbeiten sollte. Wer weiß, ob der Superhelden-Hype nicht doch nach all den Jahren irgendwann mal endet, da gehört noch Mal alles rausgeholt. Da ich abgesehen von Ant-Man and the Wasp noch keinen der Phase gesehen habe, steht mir also noch einiges bevor. Angefangen mit dem dritten Captain America.

Die Avengers haben sich also gegründet, sind angewachsen, und haben ihre ersten großen Einsätze hinter sich gebracht, all das mehr oder minder mit Tony Stark und Steve Rogers als Köpfe und Gesichter des Teams. Aber auch das beste Ehepaar verkracht sich mal. Im hiesigen Falle wird dies dadurch ausgelöst, dass die UN den Avengers ein Ultimatum stellt: Sie können nicht mehr unkontrolliert als private Organisation, die nur vor sich selbst Rechenschaft ablegen muss, überall auf dem Globus die Weltpolizei spielen und dabei auch noch jede Menge Kollateralschaden verursachen. Stattdessen sollen sie sich der UN unterstellen, welche dann das Sagen hat, wann und wo die Avengers eingesetzt werden.

Captain America will jenes Abkommen nicht unterschreiben, weil er weiterhin der Meinung ist, es ist besser nur vor dem eigenen Gewissen ihre Einsätze rechtfertigen zu müssen, statt sich durch die Agendas der UN manövrieren zu lassen. Iron Man hingegen vertritt die Meinung, dass sich den Regulationen einer höheren Stelle zu unterwerfen die bessere Lösung ist. Beide Standpunkte werden, gerade da man zunächst meinen sollte jede Rolle wäre eher der anderen zugeneigt, durch aktuelle Ereignisse in ihrem Leben gebildet und weiterhin untermauert. Das führt zu einem Riss in den Avengers, besonders nachdem ein Attentat scheinbar auf den Winter Soldier geht, der nun gejagt wird.

Um ehrlich zu sein ist Civil War eigentlich weniger Captain America 3, als vielmehr Avengers 2.5. Ist so gesehen auch nicht überraschend, denn mittlerweile sind die Avengers etabliert und Stark und Rogers stehen an deren Spitze. Es gibt halt keinen wirklich guten Grund, wie man Captain America für seinen „eigenen“ Film wieder von ihnen trennen kann. Beziehungsweise ist Civil War der Prozess jener Trennung.

Was mir hierbei besonders gefallen hat, ist, dass es eben nicht die übliche Superhelden-Schoße ist. Civil War wirkt persönlicher und direkter, und das trotz des großen Casts an Charakteren. Zwei wichtige Themen sind zum einen die persönliche Überzeugung eines jeden, und wie jene sich nicht zwangsläufig erschüttern lässt, nur weil Freunde und Familie einer anderen folgen. Beide Seiten des Konflikts im Film sind dabei absolut nachvollziehbar. Sowohl diejenige, die sich nicht von Politik lenken und eventuell korrumpieren lassen will, als auch diejenige, die nicht eine immer größer werdende Gruppe an Leuten mit Superkräften einfach unkontrolliert ihr eigenes Ding machen sehen will. Und dann als zweite Thematik was für ein Katalysator und Motivationsgrund persönlicher Verlust sein kann, eventuell hineingehend in die enorme Zugkraft von Rache.

Tatsächlich ist hier der Antagonist auch kein Superschurke, der die Welt mit seinen Kräften unterjochen will. Es ist kein Boss einer weltumfassenden Firma oder Geheimorganisation, die mit Supermenschen die Welt erobern wollen. Es ist ein relativ normaler Mann, der durch einen Einsatz der Avengers alles verloren hat, und nun seinen lang angelegten Racheplan in die Tat umsetzt. Nicht, indem er Druck von außen anlegt, in der Hoffnung die Avengers zu beenden, was sie wahrscheinlich nur noch wesentlich stärker zusammenschweißen würde. Sondern in dem er die Saat des Misstrauens unter ihnen streut und sie von innen heraus erodieren will, damit sie von sich aus auseinanderfallen.

Am Ende des Filmes sind wir uns auch nicht so ganz sicher, ob er das nicht vielleicht sogar geschafft hat. So richtig wahrscheinlich nicht. Immerhin ist ein anderer der Interessanten Aspekte des Filmes, auch wie die Avengers mehr oder weniger eine Familie sind. Selbst wenn sie sich auf unterschiedlichen Seiten wiederfinden, und sogar gegeneinander kämpfen, so winkt dabei immer das Gefühl mit, dass alle eine stille Übereinkunft haben dies wieder kitten zu können, sobald sich der Staub gelegt hat und alle weiterhin Freunde sind. Dieses Gefühl von Kameradschaft macht den emotionalen Kern des Filmes aus. Und das Ende, wenn Steve und Tony vielleicht doch final miteinander zu brechen drohen, umso klimatischer.

Was natürlich auch viel Kurzweil in die zweieinhalb Stunden des Filmes bringt, sind die vielen Action-Einlagen, die nicht fehlen dürfen. Und natürlich einem guten Dutzend an Superhelden zumindest hin und wieder mal neben den beiden Hauptakteuren ihren Moment im Rampenlicht zukommen zu lassen. Am Ende stehen sich in den Fronten tatsächlich sechs gegen sechs entgegen, nachdem für mich überraschend bereits sowohl Black Panther als auch Spiderman mit dabei sind, wo ihre Filme doch erst ein bis zwei Jahre später erscheinen sollten. Hier fiel mir auch mal wieder auf, wie unglaublich gut das Casting der Franchise ist. Robert Downey Jr ist perfekt als Tony Stark, Chris Evans als Steve Rogers, sowie die beiden hier nicht anwesenden Chris Hemsworth und Tom Hiddleston als Thor und Loki, und auch für die Rolle des Peter Parker hätte man wohl kaum jemand besseren als Tom Holland finden können.

Somit fängt für mich die dritte Phase tatsächlich mit dem gewollten Paukenschlag an. Captain America: Civil War ist bisher einer meiner Favoriten unter den nicht wenigen Filmen des Marvel Cinematic Universes gewesen.

Shazam!

Es war mal wieder Zeit fürs Kino, und irgendwie ist es dieses Jahr sowieso fast unmöglich, in einem Lichtspielsaal zu landen, in dem nicht gerade ein Superhelden-Film läuft. Diesmal wenden wir uns wieder dem DC-Universum zu, weil mittlerweile ja alles sein eigenes Extended Universe ist, welches nicht unbedingt die meisten Fürsprecher für sich verbuchen kann.

Wir beginnen zunächst mit einem ziemlich langen Rückblick, bei dem ein kleiner Junge, der von seinem Vater und älteren Bruder nicht gut behandelt wird, sich plötzlich in einer Höhle mit einem Magier und Statuen der sieben Todsünden wiederfindet. Und einer mächtigen Kugel, die ihn in Versuchung führt, weswegen er den Test ein Superheld zu werden vermasselt, schreiend wieder ins Auto zurückversetzt wird, weswegen seine Familie verunglückt.

Im Hier und Jetzt folgen wird dem Teenager Billie Batson, womit auch klar sein sollte, da jener der eigentliche Hauptcharakter ist, dass die Anfangsszene die Origin-Story des Bösewichts darstellen muss. Billie wurde von seiner Mutter als Kind verlassen, haut regelmäßig von seinen Ziehfamilien ab, um sie erfolglos zu suchen, und wird gerade von einem Paar aufgenommen, die selbst durch das Pflegesystem gegeben wurden, und fünf weitere Ziehkinder bei sich aufgenommen haben.

Doch auch Billie wird vom Zauberer in die Höhle gezappt, der in all den Jahren keinen Menschen reinen Herzens finden konnte, um ihm Mächte zu übertragen. Doch unser Bösewicht hat mittlerweile einen Weg hierher gefunden, den Machtlichtball entwendet, und die sieben Todsünden sind in ihn eingedrungen, weswegen der sterbende Magier keine Zeit mehr hat, wählerisch zu sein, und Billie die Macht überträgt sich in einen Superhelden zu verwandeln, wann immer er „Shazam“ ruft.

Jetzt gehen wir so ziemlich durch die zu erwartenden Ereignisse. Billie, ja eigentlich noch ein dummes Kind im Körper eines Erwachsenes, der zusätzlich Superkräfte hat, macht sich darauf eine ordentliche Gaudi. Und missbraucht die Kräfte auch ein wenig, aber auf meist ziemlich harmlose Weise, halt maßgeblich für Blödsinn, die in den Kopf eines 14-Jährigen kommen würden. Er enttäuscht seinen neuen Ziehbruder etwas, muss sich aber irgendwann eingestehen, jetzt doch einen Ort gefunden zu haben, den er Familie nennen kann, und am Ende besiegt die neugefundene Bande das Böse.

Ich hatte erwartet, dass mir mit Shazam so ein wenig DCs Ant-Man geboten wird. Ein etwas kleinerer und auf sich besonnener Film, der einfach durch seinen guten Humor und charismatische Charaktere zu punkten weiß. Und in die Kerbe versucht Shazam tatsächlich auch zu schlagen. Beispielsweise bekommt man nie das Gefühl, Dinge oder Referenzen nicht zu verstehen, wenn man die anderen DC-Filme nicht geschaut hat, da Shazam schon auf sich alleine steht. Und es ist ein nicht ganz so großes oder abgehobenes Erlebnis. Und hat viel Humor zu bieten.

All das jedoch irgendwie in einem abgeschwächten Rahmen. So richtig nahe gingen mir beispielsweise keine der Charaktere und auch das Schauspiel derer nicht. Lediglich Mark Strong macht sich richtig gut als erfuhrt gebietender Fiesling. Aber insgesamt gibt das Script niemandem wirklich genug, um so wirklich damit arbeiten zu können, und wenn dann wirkt es aufgesetzt. Es ist von Anfang an klar, dass Billie irgendwann zu seiner neuen Familie stehen wird, aber irgendwie macht er das gegen Ende dann einfach, ohne dass man wirklich groß ein Wachstum seines Charakters dahingehend miterlebt hätte. Zudem ist der Film tonal etwas merkwürdig, die todernsten Szenen wie der Start wollen nicht so wirklich zum leichtherzigen Rest passen.

Aber es ist durchaus nicht alles schlecht, was hier geboten wird. Auch wenn er manchmal vielleicht etwas zu blöd ist, so funktionieren doch erstaunlich viele der Witze. Zumal sich der Film meist eh nicht zu ernst nimmt, wie man das schon an den lächerlich aufgebauschten Muskeln des Heldenkostüms sehen kann, welches nicht den Hauch eines Vorwands gibt, sie idealisiert-realistisch wie in anderen Superheldenfilmen aussehen zu lassen. Und ich mochte auch wirklich, wenn damit gespielt wird, dass hier Kinder im Körper eines Erwachsenen stecken. Langweilig wird er nun auch nicht wirklich.

So eine richtige Empfehlung kann ich dennoch nicht aussprechen. Shazam ist nett und nicht mehr. Aber auch nicht weniger. An einem langweiligen Filmeabend kann man ihn sich antun, aber man muss dafür nicht extra ins Kino wandern. Mit „ist schon ganz Ok“ scheint er aber, und ich spreche hier lediglich von Hörensagen, sogar noch einer der bessern DC-Filme zu sein.

Ant-Man and the Wasp

Am Wochenende war Open-Air-Kino angesagt, welches mit Ant-Man and the Wasp nicht nur seine dies-sommerliche Öffnung beendete, sondern auch die Aufführungsrunde des Filmes abschloss. Wird ja mittlerweile auch etwas kalt dafür, sich unter freiem abendlichen Himmel auf Holzbänken den Hintern wund zu sitzen.

Unglaublich, dass dies schon der zwanzigste Film in Marvels Cinematic Universe ist, und dies gar nicht (Marvel) Superheldenfilme einschließt, die nicht dazugehörig sind, jedoch zur gleichen Zeit rauskommen, wie die Deadpools oder den kommenden Venom. Zuletzt habe ich mich tatsächlich in 2015, zur Zeit der Kinoaufführung des ersten Ant-Man, mit denen beschäftigt und mich durch die sogenannte Phase 2 geschaut. Dazwischen habe ich jetzt sieben Filme der Phase 3 verpasst, bis wir bei Ant-Man and the Wasp angekommen sind.

Deswegen hat mir zu Beginn auch direkt etwas Kontext gefehlt, da Scott Lang nun ohne Ant-Man-Anzug unter mehrjährigen Hausarrest wegen eines internationalen Zwischenfalles steht, weswegen Hope und ihr Vater Hank untergetaucht sind. Das hat wohl alles was mit Ant-Mans Auftreten im dritten Captain America zu tun.

Das ist halt immer so ein wenig das Problem an diesen Shared Universes. Es ist natürlich für Leute, die es verfolgen, sehr schön, die diversen Charaktere miteinander interagieren zu sehen und das Gefühl zu bekommen, dass es ein größeres Bild gibt, welches über die Ereignisse eines einzelnen Filmes hinausgeht. Für die Firmen klingeln auch die Kassen besser, wenn man wegen Cameos von Lieblingen auch Filme außerhalb deren Franchise anschauen muss und diverse Crossover als große Happenings hypen kann. Kann natürlich etwas schal wirken, wenn man genau dies nicht macht, nicht alle Filme verfolgt, und sich plötzlich Lücken öffnen. Ganz davon abgesehen, dass es fraglich ist, ob das Marves Cinematic Universe ganz wie die Comic-Crossover-Großereignisse, die die Filmfranchise inspiriert haben, nicht irgendwann unter dem eigenen Gewicht zusammenbricht, oder sich der Hype einfach nicht ewig fortsetzen lässt – bei zwanzig Filmen und steigend nicht unwahrscheinlich.

Nicht dass es wirklich sonderlich schwer gewesen wäre reinzukommen, da Ant-Man and the Wasp ziemlich schnell zu Beginn klarmacht, was die veränderte Situation angeht. Man merkt halt nur, dass man was verpasst hat, wenn CapAm3 nicht geschaut wurde. Wir müssen ja eh nur wissen, dass Scott nicht mehr Ant-Man ist, kurz vorm Ende seines Hausarrestes steht, und Hope und ihr Vater keinen Kontakt mehr zu ihm haben. Bis dann der rote Faden-Aufhänger des Filmes kommt, nämlich das Scott eine Vision von Hopes Mutter hat, die vor Jahrzehnten sich bis in den Mikrokosmos geschrumpft hat, um eine Bombe auszuschalten, und seither dort gefangen ist. Scott war ja im letzten Ant-Man ähnlich weit geschrumpft, jedoch wieder herausgekommen. Hope und Hank suchen sowieso nach einem Weg sie zu retten, und nachdem Scott von seinem seltsamen Traum berichtet, entführen sie ihn schnell, um ihnen helfen zu können. Ist den beiden ja was schuldig.

Allerdings gibt es dann noch zwei dem nicht so wohlgesonnenen Gruppen. Zum einen die Schwarzhändler, bei denen Hope die Komponenten für die Forschung kauft, und die die neue Technologie haben wollen, um sie gewinnbringend unter den Mann zu bringen. Und dann noch Ghost, eine Ex-Shield-Geheimwaffe, deren atomarer Aufbau seit einem gescheiterten Experiment eines Ex-Kollegens von Hank ständig zerfällt und sich wieder zusammensetzt, weswegen sie einfach durch Wände etc. hindurchgehen kann. Dummerweise bringt sie das demnächst auch um, doch sie erhofft sich von der Energie, die Hanks Frau angesammelt haben sollte, die Rettung. Scott muss also den Anzug des Ant-Mans wieder anziehen, und neben Hope als Wasp in Aktion treten, und all das, ohne dass die Bullen herausfinden, dass er seinen Hausarrest verletzt.

Mir sind die Ant-Man-Filme ja sehr gefällig. Einfach weil sie es sich leisten können ein Stück gegen den üblichen Strom der Einträge ins Marvel Cinematic Universe zu schwimmen. Sie sind sich halt bewusst, dass sie „nur“ Ant-Man sind, und nicht das große Happening schlechthin, welches schon alleine durch den vorstehenden Superhelden massiv Leute anzieht. Deswegen nehmen sich die Filme durchgängig nicht allzu ernst und streifen selten die humorigen Untertöne ab. Klar sind auch andere Filme im MCU mal witzig und leisten sich auch was auf Kosten ihrer Hauptdarsteller, aber ein Ant-Man darf noch etwas verquerer sein, sich mehr über ihn lustig gemacht werden. Ist eben „nur“ Ant-Man, gell, nicht Thor oder Captain America.

Nebenbei sollte zudem absolut gewürdigt werden, dass Hope bzw. The Wasp nicht zu kurz kommt. Die anderen MCU-Filme sind was weibliche Repräsentation angeht häufig stark unterbesetzt, und abgesehen von Black Widow jene meist auf Love Interest Nebenrollen beschränkt. Wie viel bekommt die arme Natalie Portman in den Thoren oder Gwyneth Paltrow in den Iron Men schon zu tun? Evangeline Lillys Charakter hingegen wird in diesem Film als mindestens genauso wichtig und genauso kompetent (bzw. sogar wesentlich kompetenter) als ihr männlicher Superhelden-Partner dargestellt. Ghost oder Hanks Frau sind natürlich kleinere Rollen, aber auch jene werden als ebenbürtige Gegen-/Mitspieler angesehen, wenn sie denn mal auftauchen.

Ein wenig holprig von der Handlung her ist der Film leider schon, denn irgendwie vermisste ich stellenweise einfach den Fokus darum, was jetzt genau wichtig ist und wer jetzt genau der Antagonist sein soll. Die Post-Credit-Szene, die den Film ins größere MCU-Geschehen einbindet, passte tonal auch nicht zum eher leichtherzigen Restfilm. Aber abgesehen davon hat mir der Film wieder sehr gut gefallen, als kleinerer, unaufgeregterer Eintrag ins MCU. Der dennoch viel Action bietet, mit den Schrumpfungen auch visuell etwas anderen Flair in jene Action-Shots reinbringen kann, und der vor allem durch seinen Humor und die absolut charismatische Darbietungen seitens Lilly und Rudd glänzt.

Suicide Squad

ava-2081Ich war im Kino, und in 3D, und bunt! Mein Allererster in 3D sogar, denn bisher konnte ich mich vor dem Aufpreis-Gimmick hüten, jedoch lief Suicide Squade Ende September eben nur noch in tiefenwirkend, also halt so. Wie bei vielen Brillenträgern, bei denen die Augenwerte nicht sonderlich nah aneinander sind, sehe ich übrigens auch gar nicht den ganzen Effekt. Im Prinzip sehe ich das Bild schon plastischer, aber eben nur einen Tiefeneffekt zu dem, was in den Hintergrund gehen soll, so gut wie nichts von den Sachen, die nach vorn herausstechen müssten. Von daher kann ich nicht sagen, dass es mir den Aufpreis wert ist, ich wäre mir nicht mal sicher, der komplette Effekt wäre das, aber zunächst ganz cool ist es schon, dass die Szenerien greifbarer wirken.

Aber zurück zum Film, der mir jene Jungfräulichkeit genommen hat: Suicide Squad. Der mit dem ganze schlechten Ruf im sowieso schon verrufenen DC-verse. Nach einer bescheidenen Reaktion auf Man of Steel und einer desaströsen auf Batman vs Superman der Film, der obwohl schon komplett abgedreht war, noch mal komplett umgeschnitten wurde, irgendwann muss man doch mal einen Wurf nahe den Marvels landen, von denen selbst die weniger beliebten meist als „anständig aber etwas Einheitsbrei zum Rest“ durchgewunken werden.

Ob Suicide Squad die Not-OP geholfen hat, mag ich mal bezweifeln, ob es je ein guter Film war lässt sich so oder so nicht mehr sagen. Vielleicht gibt es ja mal einen Director’s Cut der ursprünglichen Version, dann kann man ja sehen, ob da mehr zu holen war, oder das jetzige Suicide Squad auch nichts ruiniert hat, was eh nicht da war. Vielleicht war zumindest mal irgendwas da, denn was ich auf der Leinwand mir anschauen durfte, waren 2 Stunden nichts. Nichtssagende Charaktere in generischer Action, ohne das ein einzelner Witz oder emotionaler Moment gezündet hätte, und über den selbst zu meckern fast wie Zeitverschwendung wirkt, da er ernsthaft nicht scheint, als hätte er je versucht irgendwas darzubieten, das man hätte mögen oder hassen können. Suicide Squad hat sich wie ein Fisch am Land röchelnd vor einen gelegt, drei mal nutzlos mit dem Schwanz geplatscht, und ist dann sofort krepiert.

Es ist schon fast etwas merkwürdig, so einen Assembly-Film zu haben, zu dessen Team es nicht zumindest teilweise einzelne Filme mit der Origins-Story gibt. Zumal es sich verdammt danach anfühlt, als sollte man diese Charaktere kennen, Suicide Squad selbst krümmt kaum einen Finger, um sie einem nahe zu bringen. Oh sicher, ein paar Sätze, mal mehr mal weniger, werden über jeden fallengelassen. Ja ziemlich redundant beginnt der Film sogar mit 3 Szenen, ein Mal beim Essen, eine im Konferenzraum, die dritte dann Vorort im Gefängnis, in denen Amanda Waller jemandem erklärt, was für ein Team sie zusammenstellen will, und uns jeweils die Fähigkeit jedes Bösewichts präsentiert wird, plus vielleicht kurz was zur Familiensituation. Dennoch wirft der Film solche Sachen so nebensächlich ein und versucht so schnell wieder von der eigentlichen Hintergrundgeschichte wegzukommen, dass man sich kaum was um irgendeinen scheren kann. Und so viel unser Himmelsfahrtkommando im großen Finale was davon tönt, dass sie alle zu sowas wie einer Familie geworden sind, so wenig Indiz gibt es im Film, dass sie wirklich als Einheit zusammengewachsen sind. Die Szene in der Bar war wohl als jener Moment gedacht, ist aber ein kurzer insularer Moment, der sich weder wiederholt noch einen Aufbau dorthin hat, und erneut so lapidar hingeschludert wird, dass man sich einfach nicht um die Leute schert.

Am Schlimmsten getroffen haben wird es Harley Quinn und den Joker, Jared Leto hat sich ja nicht umsonst darüber ausgelassen, dass zahlreiche Szenen mit ihm im Endprodukt fehlen. Abgesehen das der sonst so gute Method Actor als Joker im hiesigen Resultat eh eine miese Figur macht, es ist ja nicht so, dass die Versatzstücke zu den anderen Charakteren, die übergeblieben sind, jene sonderlich gut aussehen ließen. Man merkt auch wirklich, dass hier viel fehlt. Zwei Szenen deuten so viel tiefer gehendes psychologisches Geflecht in der Beziehungsdynamik zwischen ihm und Harley an, aber so wirklich was präsentiert bekommen wir nicht, die beiden Szenen hätten genauso gut nicht da sein können, und man wäre wenigstens nicht so irritiert, dass man die wahre Vorgeschichte der beiden nie zu sehen bekommt. Irritierend sind eigentlich alle Szenen mit dem Joker, und zwar nicht nur wegen Leto, sondern weil sie so beliebig aus dem Nichts eingestreut scheinen. Der Anfang des Filmes hat mehr zufällig als passend hier und dort mal eine Szene mit ihm, dann scheint der Film für eine weitere Strecke seine Existenz fast komplett zu vergessen, nur damit dann genauso random eine weitere Joker-Szenen aus dem Nichts auftaucht, die ihn endgültig aus dem Rest des Filmes streicht.

Es ist so eindeutig, dass der Joker mal eine größere und präsentere Rolle gespielt hat, die komplett kaputt geschnitten wurde, so dass es fast besser wäre, man hätte ihn komplett rausgenommen. Der Joker wäre, theoretisch zumindest, auch ein besserer Antagonist gewesen als Enchantress. Das sie sich aus dem Team ab machen wird, wird ziemlich schnell klargemacht, dann tut sie es auch schon, und für den Rest des Filmes lehnt sie sich erst Mal zurück und zaubert eine Schrottkugel zusammen, während der Squad gegen ihre Fischeier-Menschen kloppen kann. Ihr Bruder ist präsenter und wirkt gefährlicher als sie. Hier wäre es sicher cooler gewesen, wenn ein herrlich verquerer Joker der Hauptbösewicht für den Großteil des Filmes gewesen wäre, und als Late-Game-Reveal nach dessen Niederlage dann Enchantress noch draufgesetzt würde. Auf sich alleine ist sie mit der blasseste Charakter in einer Riege aus Blässlichen.

Harley Quinn beispielsweise ist auch zu einer Nervensäge degradiert worden, die am Laufenden Bande unkomische One-Liner vom Stapel lässt, und sonst wenig bis gar nichts tut, oder bis zum Finale zumindest. Margot Robbie hat sicherlich Einsatz gezeigt, denn die Hot Pants, die sie trägt, hat sicherlich zur kompletten Zeit des Shoots für eine wundgeriebene Vagina gesorgt, aber wie mit so ziemlich allen anderen Akteuren im Film, kann man nicht behaupten, im Suicide Squad, so wie er ins Kino kam, einen sonderlich belebten Charakter von ihr präsentiert zu bekommen.

Der einzige Charakter, der es halbwegs fertigbringt, dass man sich was um ihn schert, ist Deadschot. Und ich bin mir nicht mal sicher, dass es daran liegt, dass der Film ihn besser behandelt – was er schon ein wenig tut, immerhin hat Deadshot nach Harley mit die meisten Szenen, bekommt in ihnen aber auch was zu tun – und nicht mit einfach daran, dass Will Smith viel zu charismatisch ist, um sich nicht um seinen Charakter und dessen Tochter zu scheren. Er ist auch der Einzige, dessen ein oder zwei Sprüche etwas witzig sind, wahrscheinlich wieder mehr durch Smits Charme statt des eigentlichen Scripts verdankt.

Warum können die Militärs eigentlich wild um sich schießen, und die Fischei-Menschen laufen munter weiter, wenn aber Deadshot eine Kugel in sie setzt, oder Harley mit einem Baseballschläger auf sie einhaut sind sie futscht? Ich mein der unterrepräsentierte Rest-Squad hat ja wenigstens Superkräfte, aber Deadshot und Harley haben doch auch nur die gleiche Kraft/Munition, mit der jeder Normalo kämpft. Und wer hat sich das Design des Filmes ausgedacht? Gerade was die Spezialeffekte angeht, könnte er nicht langweiliger dreinschauen. Die Gegner sind wie gesagt einfach nur deformierte Humanoide, die wie aus Froschlaich gemacht wirken, nicht sonderlich spannend oder Ehrfurchtgebietend. Dass ganze CG-Zeug, das einem in 3D um die Ohren gehauen wird, ist auch nur irgendwelche Splitter und Altmetall, selbst Enchantress ultimative Zerstörungsmaschine sieht aus wie ein Michael-Bay-Transformer Mitt-Verwandlung. Und der Kampf am Ende gegen sie erst, da sieht man ja gar nichts, weil der Film das komplette Geschehen mit Partikeleffekten, die in den Vordergrund (und aus dem Bildschirm heraus) fliegen (sollen) verdeckt.

Ne, Suicide Squad ist echt eine Nullnummer. Das Ding wirkt wirklich wie ein 3-Stunden-Film, aus dem man 1 Stunde an Content genommen hat, so dass nur die leere Hülle dageblieben ist. Unidentifizierbare Charakter, die wie an Fäden gezogen von einer generischen Action-Szene in die nächste gezerrt werden, alles ohne Biss, Witz oder Emotionen, sondern auf Impotenz runter kastriert. Ironischerweise ist wahrscheinlich die einzige Sache, weswegen ich dennoch nicht total gelangweilt war, das Erlebnis es schön cineastisch an der großen Leinwand und in 3D gesehen zu haben. Obwohl ich nicht raten würde, dafür Eintritt zu zahlen, schläft man so wenigstens nicht halb durch den Film ein, wie das zu Hause am TV der Fall wäre.

Superhero Sunday – Birdman

ava-1943Das (vorläufige?) Ende meines Superhero Sunday Reboots läutet ein Film ein, der gar kein Superhelden-Film ist. Sollte aber auch nicht weiter verwundern, denn Birdman (or The Unexpected Virtue of Ignorance) war mit 9 Nominierungen und 4 Gewinnen der Sieger der Oscars (zusammen mit Grand Budapest Hotel), und wann würde schon je ein Superhelden-Film bei den Academy Awards auftauchen?

Michael Keaton Riggan Thomson war mal ein ganz großer Star in den 90ern, denn immerhin war er Batman Birdman. Als er allerdings von jenem Mainstream abspringen und als seriöser Akteur Achtung gewinnen wollte, verschwand er ziemlich schnell aus dem Auge der Öffentlichkeit, kann jetzt nur noch neidisch zusehen, wie durch den Superhelden-Boom des neuen Jahrtausends die Downey Jr.s, Hemsworths und Evans dieser Welt Millionen verdienen.

Doch Thomson ergreift seine sozusagen letzte Chance. Er ist beim Broadway, hat ein eigenes Stück geschrieben, in dem er selbst spielen wird. Große Kunst, nicht sinnfreies Hollywood. Nur muss das Stück überhaupt noch Erfolg haben, denn es stehen gerade mal die Proben an.

Die 2 Stunden Birdman decken dabei so ziemlich genau den Zeitraum von den ersten Proben vor richtigem Publikum bis zur Eröffnungsnacht ab. Zeigen Thomsons langsamen Absturz, als sein letzter Versuch doch wieder relevant zu werden zu scheitern droht. Die Streitereien der anderen Akteure hinter den Kulissen. Das schizophrene hin und her das Theater als höhere Kunst über Hollywood-Schund zu sehen, jedoch gleichzeitig der Neid da dort das wahre Geld gemacht wird. Alternde Schauspieler in einer immer schnelllebigeren Welt, die neue Auswüchse um sich im Auge der Öffentlichkeit zu halten, nicht nachvollziehen können. Der Verlust von Würde und Achtung des Filmindustrie, jetzt wo Social Media einen für nichts berühmt machen kann, das Ende der erhabenen Stars aus dem goldenen Zeitalter.

Es ist also ziemlich klar, warum Birdman (or The Unexpected Virtue of Ingorance) ziemlich beliebt bei der Academy ist. Denn es ist ein Film übers Schauspiel, mit ein wenig Anklage ans Mainstream-Hollywood, welches bei den Awards niemals Chancen haben würde. Und eben eine Charakterstudio, gleichzeitig Drama wie unterschwellig humorig. Zusammen mit dem Aufhänger alles wie einen durchgängigen Shot wirken zu lassen, in dem es (fast) keine harten Cuts gibt, sondern immer jemandem in die nächste Szene gefolgt wird.

Droht also fast zu prätentiös zu werden? Überraschenderweise nicht. Birdman ist gefällig, denn der universelle Drang dem eigenen Leben eine Bedeutung zu geben, funktioniert. Die verqueren Charaktere und der trockene Humor helfen das Ding lebendig zu halten (denn wenn man es genau betrachtet, besteht der Großteil des Filmes daraus, dass Charaktere sich anschreien oder indifferent sind). Und wir mögen unsere Underdogs wie Thomson sowieso, denen das Leben scheinbar nur Steine entgegen wirft. Das Birdman zusätzlich super geschauspielert ist und echt coole Mucke aufweist, ist da noch Bonus obendrauf.

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Superhero Sunday – Age of Ultron

ava-1940Ok, die Avengers haben also Lokis Zepter den Nazis bei Hydra abgeluchst, Tony Stark sich dabei aber eine Horrorvision von Scarlet Witch eingefangen. Das bestätigt ihn in seinem Plan eine KI zu schaffen, die die Welt schützt, da die Avengers alleine das nicht schaffen können. Tony Stark scheint nicht sonderlich viele SciFi-Geschichten zu kennen. Dann gibt er dem Ding auch noch den Namen Ultron.

Es kommt, wie es kommen muss, und die KI verselbstständigt sich und eruiert, dass die größte Gefahr für den Planeten die Menschheit an sich ist, und wir sozusagen vor uns selbst geschützt werden müssen, was sicherlich nicht unbedingt ein Trugschluss ist, aber mal so gar nicht mit unserem Willen der Persönlichkeitsentfaltung einher geht. Na ja, notfalls kann man das Leben auf dem Planeten wie damals bei den Dinos ja mit einer globalen Katastrophe resetten. Zumal Ultron doch ein wenig was von seinem Schöpfer abbekommen hat, und somit vielleicht doch nicht einfach nur objektiv-kühl kalkuliert, sondern einen gewissen herrischen Unterton mitbringt.

Das ist natürlich eine ganz bewusste Entscheidung, denn Joss Whedon ist ja nicht dumm und weiß, dass unterhaltsame Bösewichter besser sind, als blasse Fieslinge. Deswegen ist Hydra ja auch kein großes Ding, sondern im ersten Teil Scherzbold Loki, und so bekommt auch in Age of Ultron eben Namensgeber Ultron ein paar flapsige Stark-Sprüche drauf. Ganz mit seinem Vorgänger mag er da nicht mithalten können was den Unterhaltungswert angeht, aber einen Tom Hiddleston als Loki übertrumpft man auch nur schwerlich, dafür ist Ultron etwas bedrohlicher.

Dass Whedon allerdings eher in der TV-Landschaft zu Hause ist, merkt man dem Pacing seiner Filme immer etwas an. Im Falle von Age of Ultron hat sich das mittlerweile fast revidiert. Besonders die erste Stunde ist ein stringentes Feuerwerk aus Action und Charakterinteraktionen, und der beste Teil des Filmes. Dann jedoch kommt der Rückzug aufs Landhaus, ein sehr Whedon-esques Segment der Charaktermomente, aber doch ein Teil, in dem der Film schlichtweg mal eine halbe Stunde komplett zum Erliegen kommt. Das ist allerdings auch schon das einzige Pacing-Problem des Filmes, danach geht es fast eine Stunde lang ins Action-geladene Finale. Und gerade die Kampfsequenzen sind diesmal etwas besser umgesetzt und gerade auch besser, was das Charakterzusammenspiel angeht.

Gerade mehr im TV gemacht zu haben kommt Whedon bei den Avengers andererseits vielleicht auch wieder zugute, denn dadurch ist er doch recht gut darin, den ganzen Cast zu handhaben, statt das der Film unter der Anzahl an Persönlichkeiten zusammenbricht, zumal mit Quicksilver und Scarlet Witch ja nun noch zwei weitere Figuren hinzu kommen. Dabei ist Whedon überraschend gut darin, den Charakteren in Age of Ultron Szenen zuzuschustern, die normalerweise eigentlich als zweite Geigen eher so gut wie nichts zu tun bekommen würden. Wie häufig müssen wir denn auch die gleichen Charakteristiken von Thor, Iron Man und Captain America durchkauen, wenn die in deren eigenen Trilogien schon tot geredet sind? Stattdessen gibt es halt mal mehr zu Hawkeye und Black Widow, die selbst im ersten Avengers eigentlich nicht viel taten. Aber auch hier ist Whedon sich bewusst, dass die Normalos des Teams eben nicht mit den Halbgöttern mithalten können, und baut deren menschliche Seite aus. Selbst Cobie Smulders bekommt ein paar nette Szenen.

Abschließend gefällt mir Age of Ultron besser als der erste Avengers – welcher ich ja auch bereits schon gut fand. Minus Loki, dafür mag ich die Charakterinteraktionen hier mehr, und die Action, und eigentlich auch die Handlung, also schon fast mehr oder minder alles. Mein Favorit aus dem Marvel Cinematic Universe ist er nicht ganz, Guardians of the Galaxy reihe ich drüber ein, und was nicht-Marvels seit der Jahrtausendwende angeht wohl auch noch The Dark Knight und X-Men: Days of Future Past, aber dann kommt doch schon Avengers: Age of Ultron sag ich jetzt einfach mal aus dem Bauch heraus.

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