Star Wars Week II – Interlude

Letztes Jahr gab es zur Halbzeit etwas, was nicht aus der Franchise stammt und diese Jahr halte ich es genauso. Erneut mit einer Parodie und sogar mit der gleichen: Spaceballs. Diesmal halt nur die recht neue Animated Series. Bis zu meiner Woche letztes Jahr wusste ich gar nicht, dass es die überhaupt gibt, scheint eher untergegangen zu sein, wie die ganzen schwachen Direct to DVD Sequels zu Kinofilmen, die keine Sau kennt und wo man dann irgendwann durch Zufall mitbekommt, dass es ja ganze 3 Butterfly Effects gibt, 5 God’s Armies, 4 Species und so weiter und so fort gibt.

Star Wars wird allerdings nur in der allerersten Folge, Revenge of the Sithee, aufs Korn genommen, wo wir erfahren dürfen, wie aus dem kleine Sklavenjungen Pannakin Crybaby der bekannte Dark Helmet wurde. Wobei allerdings hauptsächlich „Möpse sind witzig“-Jokes gerissen werden, die nun wirklich nicht sonderlich witzig sind, wenn man keine 12 mehr ist.

Die weiteren Episoden nehmen sich dann Grand Theft Auto, Lord of the Rings oder Pirates of the Caribbean an. Wobei ich wie bei den Ewoks und Droids nur exemplarisch die ersten drei Folgen geschaut habe, statt die ganze Serie. Aus dem gleichen Grunde: Sie ist nicht sonderlich gut. Klar, Mel Brooks Humor war schon immer ziemlich flach und dämlich, aber in den 80ern immerhin trotzdem ganz witzig. Irgendwann Mitte der 90er mit dieser Bram Stokers Dracula Parodie hat das aufgehört. Ein Spaceballs Kinofilm finde ich zwar jetzt auch nicht mehr ganz so zum Schreien komisch, wie als kleines Kind, doch ganz amüsant ist der auch heut noch für mich, ein  Spaceballs TAS konnte mir drei Folgen lang kein einziges Schmunzeln abgewinnen.

Star Wars Week – Interlude

And now to something not so completely different: Spaceballs. Wenn du erfolgreich bist, wird sich früher oder später jemand über dich lustig machen. Mel Brooks hat eine Kariere darauf aufgebaut, beliebte Filmgenre zu verarschen. Und die sind zum Großteil sogar alle witzig!

Spaceballs nimmt sich die Space Operas der 70er/80er vor, dabei allerdings hauptsächlich die Star Wars Trilogie, mit einen Witz über Star Trek oder Alien hier und da. Planet Spaceball geht die Luft aus, also entführen sie die Prinzessin, um den Zugangscode zur Kuppel von deren Heimatplaneten zu bekommen und mit einem Hausmädchen-Transformer die ganze Luft abzusaugen. Nur hat Lord Helmet die Rechnung ohne Lone Starr, seinem Mog (Man-Dog) und das Schwartz gemacht!

Der Humor von Mel Brooks ist der, der in die ganz dämliche Richtung geht. Jemand befiehlt „Durchkämmt die Wüste“ und anschließend sieht man, wie mit riesigen Kämmen die Wüste gekämmt wird, unter dem Kommentar „Nehmen wir das vielleicht etwas zu genau?“. Nur weil das alles auf dem Niveau eines Blondenwitzes ist, ist es natürlich nicht minder spaßig. Zumindest als Kind konnte ich mich über Filme wie Spaceballs, Robin Hood: Männer in Strumpfhosen oder Die verrückte Geschichte der Welt tot lachen. Mittlerweile lache ich nicht mehr ganz so laut über Spaceballs, verdrehe hier und da auch mal die Augen, aber unterm Strich isses immer noch ein unterhaltsamer und witziger Film.