Predator Week – Predator

ava-1187Kommen wir nun also zu den Gegnern der Aliens, bzw. der Xenomorphs, wie die Alien-Aliens manchmal genannt werden, denn Alien-Rassen sind sie ja beide, mit der Predator-Franchise. Auch hier hab ich zumindest die ursprünglichen zwei Filme schon mal vor Ewigkeiten gesehen. Warum, weiß ich gar nicht, vielleicht eben nur wegen der Alien-Assoziation. Denn ich mag diese typischen 80er-Jahre-Actionflicks a la Rambo und so Zeug überhaupt nicht, hab ich mich auch nie wirklich für interessiert. Wenn dann muss es schon stylishes Zeug a la Matrix sein, statt eine Anabolikaleiche, die im Dschungel Reihenweise Thais über den Haufen schießt.

Arnold Schwarzenegger und sein Spezialteam werden also in den Dschungel geschickt, auf eine Rettungsmission eines dort verschollen gegangenen Einsatzkommandos. Gerettet bekommen sie die nicht, dafür aber zumindest die Terroristen, die sich ihnen angenommen hatten, um die Ecke gebracht. Mission erledigt, steht jetzt eigentlich nur an, sich wieder zum verabredeten Standort durchs Gestrüpp zu schlagen, damit sie dort vom Helikopter abgeholt werden können. Doch dann verlieren sie ein Mitglied ihrer kleinen Mannschaft nach dem anderen an einen unsichtbaren Feind.

Die Handlung vom ersten Predator ist also erneut ziemlich schlicht: Militärs unter Vorwand in die grüne Hölle geschickt, wo ein Alien sie zu tote stalked, bis der Kerl auf dem Poster als letzter Überlebender das Vieh ausgetrickst bekommt.

Was schon wesentlich interessanter wäre, der Film aber verspielt, ist das Rätselraten, worum es überhaupt geht. Immerhin sind die erst mal nur im Dschungel, um gegen die Guerillas zu kämpfen. Und den Predator sehen wir in voller Montur erst nach 50 Minuten. Von daher könnte man die Zuschauer durchaus etwas im Dunkeln lassen, was nun überhaupt die Gefahr ist. Könnten ja einfach weitere Guerillas sein oder ein anderes Einsatzkommando, immerhin ist etabliert, dass an der Mission was nicht koscher ist. Sicher, mich kann man nicht mehr hinters Licht führen, immerhin weiß ich, dass es um ein Alien geht und wie es aussieht, doch hätte ich den Ansatz dennoch ganz nett gefunden. Allerdings verspielt der Film das, in dem er direkt mit der überflüssigen Szene anfängt, wie ein Raumschiff gen Erde düst und dann später ein paar Shots auf die eindeutig nicht menschlichen Hände des Stalkers.

Ansonsten ist es ein ganz brauchbares Actionfest, nehm ich mal an, besonders sobald das Team um Arnie um die Ecke gebracht ist und es nur noch er gegen den Predator heißt. Natürlich sollte man nicht allzu lang drüber nachdenken. Warum die Predators beispielsweise mitten im Nirgendwo, mit maximal eher primitiv bewaffneter Bevölkerung, auf ihre glorreiche Menschen-Trophäenjagd gehen. Oder warum diese Masken nur Infrarotsicht offerieren. Sicher, um Lebewesen im undurchsichtigen Dschungel aufzuspüren – vorausgesetzt natürlich sie sind warmblütig – mag das gut klappen. Doch da man in diesen POV-Shots sonst absolut nichts erkennen kann, frag ich mich eher, wie der Predator es schafft, nicht alle 3 Schritte gegen einen Baumstamm zu knallen. Das Vieh gegen Ende nicht sprechen zu lassen, wäre auch die coolere Entscheidung gewesen.

predator1