Volcanion and the Mechanical Magearna & I choose you!

Da sind wir wieder, zurück bei den Pokemon-Filmen. Man sollte meinen das, nachdem ich zum 20. Geburtstag der Franchise alle damals erreichbaren 18 Filme geschaut habe, und zum Entschluss gekommen bin, dass die nach dem Dritten alle einem das Leben nicht bereichern, ich von ihnen fern bleiben würde. Falsch gedacht, denn Nostalgie ist viel stärker als Rationalität. Und da der 20. Film zurück an die Anfänge gesehen sollte, war mein Interesse geweckt.

Ist aber irgendwie auch schon blöd, so einen Film zu überspringen. Zwangsneurose vor Rationalität wird also zunächst einmal Pokemon the Movie XYZ: Volcanion and the Mechanical Magearna angeschaut, welcher im neunzehnten Jahr in Folge vom Fließband gelaufen ist.

Wir sind also mit der Truppe aus der anhängenden XYZ TV-Staffel unterwegs, auch wenn nie so klar ist, ob die Filme überhaupt in der gleichen Kontinuität angesiedelt sind, oder nicht, da sie mal auf sie Bezug nehmen und ihr mal widersprechen. Jedoch sollte man sich über den Pokemon Canon lieber keine Gedanken machen, wenn man von seinen Mitmenschen noch für voll genommen werden will.

Unsere Truppe ist als Satoshi, der Jesus der Franchise, mit seinem cheatigem Pikachu, gefolgt von Citron, Serena und Eureka. Und die Eröffnungsszene, ganz traditionell ein gut durchanimierter Pokemon-Kampf zu einem Insert Song und Credits, ist gleich etwas… merkwürdig. Während Satoshi nämlich mit Citron den spaßigen Hahnenkampf vollführt, sieht man die beiden Mädels Serena und Eureka im Hintrgrund die Wäsche der Gruppe waschen und aufhängen. Die Geschlechts-Stereotypen sind also ab Minute Eins voll im Gange.

Zum Glück errettet uns das Poster Boy Legendary des Filmes, Volcanion, welches von Bösewichten verfolgt in die Gruppe kracht und über Cyberhandschellen an Satoshi gebunden wird. Volcanion ist ein ziemlich unterhaltsames Kerlchen, weil er ein Tsundere ist, der wie ein Kleinkrimineller spricht. Satoshi, der echt ein Problem mit seinem Langzeitgedächtnis zu haben scheint, ist übrigens erneut total überrascht, dass ein Pokemon reden kann…

Jedenfalls geht diesmal alles um das Königreich Azoth, welches einen leichten Steampunkt-Einschlag hat, aber dann doch nicht so richtig Steampunk ist, und welches vom legendären Metropolis-Cyborg-Pokemon Magearna beschützt werden sollte, welches aber irgendwann verschwunden ist. Weil sie nämlich auch eine gefährliche Waffe ist, die zum Untergang geführt hat, und deswegen zur Weide der misshandelten Pokemon von Volcanion flüchtete. Und der eindeutig fiese Berater will den eigentlich nur nerdig auf Wissenschaft stehenden Prinzen des Königreiches ausnutzen, Magearna wiederzubekommen, während Volcanion dies aufzuhalten versucht.

Wo wir auch schon wieder bei den Geschlechts-Stereotypen wären. Denn das mechanische Pokemon Magearna hat einen Running Gag, dass sie um ihr Gewicht besorgt ist, und wird von den beiden Mädels der Gruppe direkt erst Mal mit einer Schleife aufgebrezelt. Ich mein, da sie auch als Hausmädchen der Prinzessin von Azoth erschaffen wurde, kann das Mädchenhafte Verhalten erklären, aber dann fragt man sich wieder, warum die ultimative Waffe als Spielkameradin eines kleinen Mädels doppeln sollte.

Dass die wilden Pokemon, die unter Volcanions Obhut stehen, sich übrigens vor unserer Gruppe verstecken, wird als absoluter Fauxpas angesehen. Statt die einfach in Ruhe zu lassen, müssen sie also gezwungen bespaßt werden, bis das Eis gebrochen ist und die alle mit Jesus Satoshi abhängen wollen, wie sich das gehört.

Jedenfalls wird dann irgendwann noch halbherzig das dritte Legendary Zygarde eingeworfen, und am Ende gewinne die Guten, die Bösen sind besiegt, und der Prinz geht um seinen Horizont zu erweitern auf seine eigene Pokemon-Wanderschaft, damit die Schwester den Thron für sich alleine hat.

Die Mega-Evolutionen sind auch ziemlich plakativ im Film, jedoch könnten sie nicht mehr wie ein Marketing-Tool für die Spiele wirken, denn so exzessiv aber auch lapidar wie damit um sich geworfen wird, entsteht definitiv kein Hype um sie. Ein Haken an der Checkliste, so wie man den ganzen Film eigentlich beschreiben kann. Nichts ist direkt super langweilig, aber auch nichts besonders aufregend, alles geht so durch die gewohnten Schritte zum gewohnten Ende. Ein weiteres Jahr, ein weiterer Film fiel vom Fließband.

Und damit sind wir jetzt beim Reboot-Film Nummer 20 angekommen, Pokemon the Movie: I choose you! Eine Neuanimation des Beginns der TV-Serie, von daher immer noch mit Satoshi und seinem Pikachu.

Zunächst auch erst Mal alles wie gehabt. Satoshi schaut sich zu lang Pokemon-Kämpfe im Fernsehen an und verschläft deswegen den entscheidenden Tag, an dem der 10-Jährige sich sein Pokemon bei Professor Oak abholen darf. Und da scheinbar immer nur eines von jedem der drei Starter vorrätig ist, schaut derjenige in die Röhre, der erst al Vierter vorbei kommt. Doch praktischerweise hat Oak noch ein Pikachu, welches aber total störrisch ist und nicht in seinen Monster Ball will.

Nach ungefähr zehn Minuten sind die beiden vom Schwarm Onisuzume angegriffen worden, Satoshi durfte seine großherzige Geste vollführen, Pikachu alle niedermähen, und die beiden sind Freunde. Opening Credits zum Original-Song der ersten TV-Staffel und eine Montage der anfänglichen Abenteuer der beiden, und sobald wir wieder einsteigen sind die schon bei der dritten Arena.

Die ersten beiden werden wohl übersprungen, weil die Urgesteine Kasumi und Takeshi außen vor gelassen werden. Stattdessen trifft Satoshi auf die Neugebauten Makoto und Souji, als alle drei versuchen das Entei zu fangen, welches in den Wäldern herumläuft, und mal so richtig eins auf den Deckel bekommen. Dann darf der fiese Trainer Cross noch sein Hitokage aussetzen, weil es ihm zu schwach ist, und nachdem Satoshi es gerettet hat, sind alle drei wirklich dicke Freunde oder so.

Wie man sieht nutzt der Film zwar diverse Szenen aus der alten Reise von Satoshi – der dramatische Abschied von Butterfree wäre eine weiteres – und setzt sie in eine neue Naration. Und teilweise mit Pokemon, die es in der ersten Generation noch nicht gab. Natürlich macht es Sinn, dass es die eigentlich schon immer hat gegeben müssen, und Ho-oh war schon immer merkwürdigerweise früh im Anime aufgetaucht.

Durch den bekommen wir auch die Haupthandlung des Filmes. Er hinterlässt nämlich Satoshi seine Regenbogenfeder, was ihn irgendwie zum Rainbow Hero macht, und die drei legendären Hundepokemon anzieht. Was der Rainbow Hero genau ist, wird nie so direkt gesagt, aber es ist eine gute Ausrede, um dem Team mit dem Tensei-Berg ein Ziel zu geben. Aber vorher darf Satoshi noch mal kurz, nachdem er einen Kampf gegen Cross verliert, an der Freundschaft zu seinen Pokemon zweifeln und wie jener nur an Stärke denken, was ihn einen Alptraum in unserer realen Welt ohne Pokemon einbringt. Schräg.

Beim Tensei-Berg angekommen gibt es dann noch mal eine Auseinandersetzung mit Cross, die Satoshi diesmal gewinnen darf. Lehren darüber, dass man auch mal verlieren darf, oder das nicht nur reine Stärke sondern auch Freundschaft Macht verleiht wurden gelernt. Satoshi darf sogar zugeben, dass er ebenfalls ein Gewinner sein will wie Cross, nur eben nicht um jedes Mittel. Und dies wäre ein netter Punkt gewesen, um mit guter Moral einen bodenständigen und zurückgehaltenen Film enden zu lassen.

Stattdessen gibt es den großen, blöden Klimax, der scheinbar von Nöten ist. Und dann verliert mich der Film ehrlich gesagt. In dem Cross die Regenbogenfeder durch sein schlechtes Herz verseucht oder so, übernimmt der eigentlich gute Spirit Guide des Rainbow Heros dadurch alle Pokemon, die gegen unserer Helden dramatisch kämpfen. Satoshi und Pikachu haben ihren heroischen Auftritt. Pikachu spricht! Satoshi stirbt! Aber dann ist er doch wieder da und darf gegen Ho-oh antreten, und alles ist gut?

Und damit klingt der Film über den eigentlich Eröffnungs-Monolog der anderen Filme zur Pokemon-Welt aus, diesmal allerdings über Szenerien voriger Filme. Dann starten die Credits zu einem melancholischen Lied, und zeigen uns nach und nach die vorigen Weggefährten von Satoshi. Nostalgie eben.

Ich habe gemischt Gefühle zum Reboot-Film. Den ganzen alten Ballast über Bord zu werfen, und stattdessen einfach noch mal klein mit der frischen Abenteuerreise eines neugebackenen Trainers zu beginnen, finde ich gar nicht so übel. Gleichzeitig jenen erneut Satoshi sein lassen und einige alte Szenen einbauen für die Nostalgie ist auch nicht verkehrt. Aber es bleibt eben nicht der nette, kleine Abenteuerfilm, sondern zwingt dort ein dramatisches Finale ein, gestützt auf einer halbgar eingebauten Legende. Das wirkt etwas Fehl am Platz. Der Rest war ordentlich.

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Nuzlocking Pokemon X! Episode 4: Everyone is a Stranger

Team Flare ist schrecklich unoriginell. Ihr Versteck ist in der größten Stadt der Region, hinter einem Geheimgang verborgen, und darinnen finden wir ein Teleporterlabyrinth, während uns die Grunts freudig nach dem Sieg über sie in die Geheimpläne einweihen. Die einzige Besonderheit ist, dass wir den Boss direkt zu Beginn statt Ende des Gebäudes besiegen, allerdings durch das Ding hindurch weitere Minibosse in Form von anderen höheren Positionen haben. Außerdem ist hier Frankensteins Monster eingesperrt und erzählt uns eine Geschichte von einem Kerl, der vor 3000 Jahren sein Pokemon im Krieg verloren hat und daraufhin einfach mal so eine Maschine baute, die Tote wiedererweckt, dann aber doch eine ultimative Waffe draus machte, um den Krieg zu beenden.

Allerdings hat Flare noch eine zweite Geheimbasis direkt unter der neu erwachten Waffe. Flordelis erneut zu Beginn besiegt, weil ich für jedes seiner Pokemon ein effektives in meinem Team habe, dann noch ein paar Doppelkämpfe und das legendäre Pokemon Xerneas steht mir gegenüber. Und Cyber Deer ist im ersten Hyperball gefangen, habe nicht mal den Meisterball rausgeholt. Anschließend gibt’s noch einen Kampf gegen Flordelis, wobei sein Garados diesmal eine Mega-Evolution durchmacht… und Pikachu und Ryu tot schlägt (*゚ロ゚) Der letzte Verlust ist eine Weile her. Flordelis besiegt bleibt von Team Flare im wahrsten Sinne des Wortes nur ein Loch im Boden.

Die frei gewordenen Slots im Team werden mit Free Hugs und Sixfeet dem auf Route 18 gleich anschließend gefangenen Fermicula besetzt. In Mosaia angekommen entschuldigt sich Professor Platan für die Aktionen seines Ehemanns und fordert uns zum Kampf gegen die drei Kanto-Starter auf, welcher total einfach ist. Auf Route 19 fangen wir McBeal das Flunschlik, das Sixfeet schon wieder ersetzt. Hier gibt’s auch Überraschungskämpfe gegen alle drei Freunde. Steinkante kann Lizzy schon ziemlich gefährlich werden. Die zwischen den Routen befindliche Omega-Höhle bringt Stollrak Rhino mit sich, und gefährliche Trainer, deren Kampfpokemon teilweise Stein-Moves oder Steinpokemon Finale einsetzen können.

Durch Fractalia City rennen wir erst mal nur durch, fangen auf Route 20 Duckface das Hypnomorba, welches sich nach einem Level up zu Morbitesse entwickelt und den Platz von Free Hugs im Team bekommt, sowie Emo das Zoroark im Pokemon-Dorf, welches den Platz von Gust bekommt. Damit haben wir den Arenaleiter von Fractalia City auch wieder in seiner Eis-Arena und können um den letzten Orden kämpfen. Zwischen den Feuerangriffen von Lizzy und dem Gesteins-Katapult von Tenchufrog sind die Gegner hier kein Problem, wobei das Arktilas vom Arenaleiter schon furchteinflößend war, weil es trotz Effektivität kaum Schaden von Katapult nahm und ich Flammenwurf einsetzen musste.

Über Route 21 mit dem Fang vom Sichlor Reaper, geht es damit auch schon an die Siegesstraße. Wo mir Georok um die Ohren explodiert, statt sich fangen zu lassen. Allgemein sollte man auf diese Attacke acht geben, denn über Robustheit bleiben sie gern mit 1HP stehen, um dann mit Explosion ordentlich Kamikaze-Schaden zu machen. Oder man rennt wie ich halt allen Encountern davon, weil die eh nur unglaublich aufhalten, und es noch genug Trainer gibt, für die man sich die Ressourcen aufheben kann. Netterweise ist Surf und Stärke übrigens alles, was man an VMs braucht, um hier durch zu gelangen, solange der geradlinige Hauptweg einem genug ist, statt Umwege zu jedem Kampf und jedem Item machen zu wollen. Mittig gibt’s dann noch mal einen für die Rivalin auf den Deckel, netterweise direkt nach einem Heiler-NPC, und diesmal gibt sie auch endgültig auf.

Damit sind wir dann bei der Liga angekommen, um uns der finalen Herausforderung zu stellen. Mit dem Team Tenchufrog das Kalos-Starter Quajutsu, Lizzy das Kanto-Starter Glurak, Bigmouth das Libelldra, Emo das Zoroark, Free Hugs das Siberio, und Duckface das Morbitesse. Schnell noch ein Foto schießen lassen und reichlich Heilgegenstände gekauft, und los kann es gehen in die letzten Kämpfe des Spieles! Das Gebäude ist ja schon extrem designt, um zu zeigen, dass Pokemon nun endlich 3D ist.

Den Start macht der Stahl-Nutzer Thymelot. Clavina unterliegt Lizzy, Voluminas nach ein wenig Robustheit zu Bigmouth, Durengard wieder Lizzy, genau wie Scherox. Weiter geht es mit Pachira der Feuer-Nutzerin. Pyroleo hat keine Chance gegen Tenchufrog, Fiaro durch dessen Katapult-Gesteinsangriff ebenso, Qurtel und Skelabra wieder durch seine Aquawelle. Der prätentiöse Schönling Narcisse ist mit seinen Wasser-Pokemon das direkte Kontrastprogramm. Wummer ist dabei mit seinen Finsterangriffen genauso effektiv gegen Duckface, wie die es mit dem Donnerblitz gegen ihn ist. Thanatora bin ich dann auch lieber mit Bigmouths Erdangriffen angegangen, Garados durch seinen Doppelschwäche dann wieder mit Donnerblitz von Duckface, Starmie mit dem Nachthieb von Bigmouth. Gutes Team, die beiden und Narcisse besiegt. Die mütterliche Dracena bleibt zum Schluss und sollte wegen ihrer Dachen-Pokemon natürlich nicht unterschätzt werden. Tandrak bekommt von Duckface Psychokinese um die Ohren gehauen, Altaria von Tenchufrog ein paar Katapulte, Shardrago und UhaFnir hingegen Eisstrahle von Free Hugs. Bei letzterem etwas riskant, da der auch Feuerattacken beherrscht, die stark gegen das Eispokemon sind. Dennoch besiegen wir die Top 4 ohne einen Verlust im eigenen Team. Huzzah! (/^▽^)/

Wie immer ist es damit natürlich noch nicht durch, sondern es gibt einen aktuellen Champion, der ebenfalls besiegt werden will. In Pokemon X halt nicht der Rivale, der einen das ganze Spiel über in den Weg gesprungen ist, sondern dem Kalos-Superstar Diantha, die bisher drei mal im Hintergrund durchs Bild schlurfen durfte. Mit einem vollen 6er-Team natürlich, statt ein abgespecktes wie die Top 4 zu haben. Sie startet mit Luchador-Vogel Resladero, dem ich Duckface mit Psychokinese entgegenwerfe. Geisterkürbis Pumpdjinn den Flammenwurf von Lizzy, T-Rex Monargoras die Erdkräfte von Bigmouth, Missgeburt Amagarga die Aquawelle von Tenchufrog, dem nicht hübscheren Viscogon den Eisstrahl von Free Hugs. Der ihn netterweise in der ersten Runde einfriert, nachdem Vicogon zuerst dran durfte und direkt mal über die Hälfte von Free Hugs Lebensleiste runtergehauen bekam, so dass der zweite Eisstrahl ihn Gefahrlos ausschaltete, statt Pokemon auswechseln zu müssen. Guardevoir hat seine erste Runde an eine Mega-Evolution „verschwendet“, so dass mein riskant eingesetztes Emo (dessen Unlichttyp schwach gegen Guardevoir ist), es mit seinem Geistangriff Dunkelklaue ausschalten konnte.

Das war es aber immer noch nicht. Nach der Eintragung in die Ruhmeshalle, wird eine Feier für uns als Champion und Retter der Region vor Team Flare geworfen, bei der seltsamerweise auch die untätigen Freunde mit geehrt werden, und Azett, der bisher vielleicht ein Mal durch den Hintergrund gehuscht ist, stellt sich zum Kampf. Qurtel macht den Start und Tenchufrog ihn ordentlich nass. Für Golgantes müssen wir das Pokemon gar nicht wechseln. Und Symvolara schmeißt Tenchufrog auch einfach sein Katapult an den Kopf.

Jetzt ist das Spiel aber wirklich rum, mit einem emotionalen Moment, der nicht so ganz funktioniert, weil dazu die Geschichte zu dünn und die wichtigsten Charaktere zu unwichtig waren, aber der nett gemeint ist. Damit ist auch der Deckel zu meiner letzten Nuzlocke, die ich im Jahr des Pokemon-Geburtstags 2016 begonnen und dann lang liegengelassen hatte, endlich geschlossen.

Nuzlocking Pokemon X! Episode 3: Team Flare’s Boss Revealed

Auf dem Weg Tempera City nach Süden zu verlassen, wird noch mal kurz darüber geredet, dass ja noch immer ein Stromausfall herrscht. Statt sich um die Problematik zu kümmern, sollen wir aber lieber mal die Gebirgsrouten unsicher machen. Also auf zur Route 13 mit Bodenpokemon, bei dem wir uns Bigmouth das Knacklion fangen. Gerade so, denn mit einem Feuerangriff haben wir es in den roten HP-Bereich geschlagen, aber auch zum Brennen gebracht. Das hätte also schnell ins Auge gehen können.

Ehrlich gesagt ist die Route ziemlich nervig. Normalerweise sind die Encounter-Raten der Pokemon-Spiele nicht so übel, weil sie ja nur im hohen Gras angesiedelt sind, welches Stellenweise umgangen werden kann. Nervig wird’s halt in Höhlen und ähnlichen Gebieten, wo dann wirklich konstant Gegner erscheinen können. So wie hier, wo die Staubwolken einem sogar nachstellen, so dass man gefühlt alle 3 Sekunden einen Gegner vor sich halt. Dafür gibt’s im nahen Kraftwerk, welches wir vom stylishen Team Flare befreien, keinerlei normale Gegner. Somit allerdings auch kein neues wildes Pokemon zu fangen. Und da der Strom jetzt doch wieder geregelt ist, können wir auch den Rest von Route 13 begehen und zurück nach Illumina City.

Dort gehen direkt die Lichter zum Eiffelturm an, in dem auch die nächste Arena ist, in der die Companions der Anime-Staffel abhängen. Abgesehen davon nervt mich Illumina City ziemlich an. Endlich gibt es eine Boutique mit anständier Auswahl an Klamotten, aber dort wird man erst reingelassen, wenn man genug Style hat. Wofür jede Menge kleine Scheißarbeiten in der Stadt erledigt werden müssen, die teilweise selbst erst mit Style möglich zu machen sind. Und die Arena ist eine Quiz-Show, wobei man, wenn man für Erfahrung und Geld jeden Trainer bekämpfen will, natürlich alle Fragen erst mal falsch beantworten muss. Inklusive Lichtshow und all dem Drum und Dran einer Quizshow jede Runde. Obendrauf ist das hier eine Elektro-Arena, also kann sich drauf eingestellt werden, dass die Pokemon alle Nase lang paralysiert sind und geheilt gehören (; ̄д ̄)

Da Lizzy beim Erklimmen allerdings Flammenwurf gelernt hat, und alles eigentlich zu ein bis zwei Einsätzen davon fällt, dachte ich zunächst doch kein so großes Problem zu bekommen. Bis das Ampharo eines stinknormalen Trainers mit Juwelenkraft sie fast in einem Schlag KO geschlagen hätte. Vielleicht bereite ich mich doch etwas besser auf den Leiter vor, statt mit 3 Flug-(Hybrid-)Pokemon, dem Wasser-Starter, einem Elektro-Hasen und einem Drachen zu kommen? Wozu habe ich denn erst kürzlich mit Bigmouth ein Boden-Pokemon bekommen? Ich hatte etwas Angst, dass es über Evolution in die Libellen-Formen ganz wie Lizzy einen Flug-Typus gewinnt, aber scheinbar ist es trotz des Aussehens nur Boden/Drache, also nicht schwach gegen Elektro. Trainingsmontage von Bigmouth, der auf Route 13 alles mit Schaufler ausmerzt, ausgerüstet mit Glücks-Ei, welches wesentlich einfacher wird, sobald er in seinen Evolutionen schneller als die Gegner ist und durch Schwebe die meisten Boden-Attacken fehl laufen.

Zurück nach Paris mit einem Libelldra. Emolga vs Tenchufrogs Katapult = Insta-KO. Magneton vs Lizzys Flammenwurf wäre fast ein Insta-KO, jedoch hat Magneton Robustheit, bleibt also mit 1HP stehen. Netterweise macht er ein Elektrofeld, statt anzugreifen und Super Effektiv gegen Lizzy zu sein. Hypertrank, Flammenwurf, Robustheit, Hypertrank, Flammenwurf, Robustheit, Flammenwurf, endlich KO. Elezard vs Bigmouths Erdkräfte = Insta-KO. Tja, nicht schwer, aber wie gesagt, wären die Gegner zuerst dran gekommen, hätte ich ohne auf Bigmouth zurückfallen zu können, durchaus Probleme haben können. Die Schwierigkeit von Pokemon X ist ist da nämlich ziemlich binär. Noch kurz vom Professor und seinem Lebensgefährten etwas Lore erhalten, und wir dürfen gen sechsten Orden ziehen.

Auf Route 14 gibt es einen weiteren einfachen Freundschaftskampf gegen die Rivalin, die immerhin endlich ihr Starter auf der dritten Stufe hat, anschließend fangen wir mit Blue dem Morlord unser hießiges Pokemon. Kulminiert in Romantia City, einer romantischen Waldstadt, in der man auf Pilzen sitzen kann. Und gegen die Feen-Arena, was der neue Pokemon-Typus der Generation ist, antreten darf. Mit Feuer und Blitz schaffen wir es durchs Puppenhaus und können die zweite Sehenswürdigkeit der Stadt besuchen: Die Pokeballfabrik. Dort gibt’s ein paar Kämpfe gegen Team Flare, einen der raren Doppelfights, und am Ende haben wir den Meisterball mit seiner 100% Fangrate!

Auf Route 15 stößt Shaggy das Magnayena zur Frischhaltebox, auf Route 16 Sora das Clavion. Interessant hier ist, dass es gleich mehrere Flug- und Doppelkämpfe gibt. Außerdem wird aus Ryu endlich ein Brutalanda. In den Tunneln des verlassenen Hotels, die den Untergrund der zwei Routen bilden, sprang mir drei Mal Clavion entgegen, von daher kein Pokemon für mich. Somit geht es auf der Reise weiter ins verschneite Frescora. Aus der nahegelegenen Frosthöhle nehmen wir uns, nachdem er endlich in einem Superball zu bleiben gedenkt, Free Hugs das Siberio mit. Juwelenkraft bleibt übrigens weiterhin Lizzys Achillesverse, erneut wäre sie im Doppel-Trainerkampf beinahe dran verreckt.

Pläne von Team Flare wie gewohnt vereitelt und Route 17 ist angesagt. Pokemon gibt es hier keines, da ich das Schneebedeck leider totgeschlagen habe. Dafür kommen wir aber in Fluxia City an, in der die nächste Arena wartet. Vorher allerdings noch ein paar Infos über das Legendary abstauben und die Rivalin nass machen, die mit Aquana zumindest endlich mal wieder Team-Zuwachs bekommen hat. Die bisher optisch am meisten aufs neue 3D geehende Arena ist schnell durchschritten, der Orden nach zwei OHKOs durch Pikachus Donner und einem weiteren durch Ryus Knirscher gewonnen. Nur noch ein Orden übrig bis zum kompletten Set ᕙ(⇀‸↼‶)ᕗ

Danach gibt’s eine Nachricht von Flordelis über das Holo-Telefon, in dem er erklärt, dass er Team Flare angehört und sie mit einer ultimativen Waffe eine bessere Welt erschaffen werden. Trainer bitte zurückhalten und sich einfach vernichten lassen. Dun dun dun!

Nuzlocking Pokemon X! Episode 2: Make Monsters Mega!

Ist eine Weile her, nicht? Zuletzt waren wir im Palast, um uns dort die Pokeflöte zu holen, mit der wir das Route 7 blockierende Relaxo aufwecken können. Das ich nicht gefangen habe – ich habe es weder in Grün noch Feuerrot genutzt gehabt. Stattdessen habe ich so noch was auf der Route wild fangen können, und Utena das Roselia bekommen, somit endlich ein Pflanzen-Pokemon fürs Team.

Die Geolinkhöhle bietet leider keinen Drachen dar, sondern nur eine Horde Flurmels, von denen ich mir eines mitnehme: Angsty. Ist aber halb so wild, denn bereits Route 8 läuft mir Ryu das Kindwurm über den Weg und wird gefangen. Die nächste Stadt ist übrigens eine volle Enttäuschung. Es gibt ein Fossilienlabor, wir haben aber noch keine zum Wiedererwecken, außerdem ein Aquarium, in dessen Becken nicht ein Fisch(-Pokemon) zu sehen ist. Betrug ヽ(ಠ_ಠ)ノ

Und gleich die nächste Enttäuschung auf Route 9: Hippopotas totgeschlagen, also kein neues Pokemon für mich. Weiter geht es in der Leuchthöhle und mit Solidsnake dem Onix. Außerdem gibt es hier das Kiefernfossil, welches zurück in der Stadt zu Balgoras wird. Ohne Spitznamen, denn das Spiel fragt keinen ab. Beide Fossile bekomme ich wiederbelebt in der nächsten Stadt zu Gesicht, denn der zweite Arenaleiter Lino für den Wallorden nutzt sie. Tenchufrog mit Aquawelle und Lizzy mit Drachenwut sind echt effektiv gegen die zwei Viecher, aber Felsgrab sollte auch nicht unterschätzt werden, gerade gegen Lizzy wäre es beinahe zum OHKO gekommen.

Route 10 bringt dem Team, bzw der Box, Unstable das Evoli ein. An den Steinfeldern von Carnac vorbei, und schon ist Route 11 erreich, und mit ihr Pikachu das Dedenne gefangen. Sieht ein wenig aus, als wäre besagtes Pikachu mit einem Felino untreu geworden :D Kann ich auch direkt ins Team einwechseln, denn es wurde ein Platz frei: Das Pantimos im Doppelkampf auf der Route hat mit seinem Psystrahl nämlich Utena totgeschlagen ;_; Die nahe Spiegelhöhle derweil hält Pebble das Kiesling für uns bereit, welches ja dank Robustheit im Kampf nervt, aber schön einfach zu fangen ist, da 1HP garantiert ist.

Eine nicht so tolle Sache daran, dass Pokemon X eigentlich ziemlich einfach ist: Man wird schnell nachlässig und dadurch gern mal von Dem Einen Trainer alle paar Routen überrascht. So sehr wie die beiden Pudel-Pokemon vorm Chateau nämlich plötzlich ordentlich reingehauen haben, hätte doch das Jiutesto mit seinem Überwurf hier in der Spiegelhöhle fast das Ende des Runs einläuten können. Also etwas übervorsichtig gelevelt, bevor es weiter nach Yantara City ging. Wobei Gust zu einem Tauboss, Lizzy zu einem Glurak und Ryu zu einem Draschel mutierten. Dabei nerven übrigens vor allem die Horden, da es ewig dauert bis man alle Pokemon tot hat, die alle aber nicht wahnsinnig viel EXP generieren.

In der Stadt gibt es erst Mal einen kurzen und nicht allzu fordernden Kampf gegen die Rivalin Serena, bevor die städtische Arena angesagt ist. Auch nicht sonderlich schwer mit einem Glurak, dass die ganzen Kampf-Pokemon der Arena mit einem Flügelschlag ausknockt. Der Flug-Hybrid Resladero wird mit Feuerzahn ausgeschaltet. Und et voila haben wir den dritten Orden in der Tasche. Einen Refight mit der Arenameisterin gibt es gleich anschließend auf dem Turm der Erkenntnis, was allerdings nur ein Mega-Evolutions-Tutorial ist. Gleichzeitig aber auch beinahe ein Verlust war. Sie drückt einem nämlich ein Lucario auf und lässt es gegen ihr eigenes antreten. Beide gleiches Level und beide unter Mega. Der Schwerttanz meines hat ihres nicht in einem Schlag besiegt, dessen Schwerttanz meines auf 8HP reduziert. Wäre das ein Critical gewesen, hätten wir den Kampf verloren gehabt. Aber so stauben wir Freebie das Lucario ab, sowie den Ring, um demnächst auch andere Pokemon zu Megasieren.

Geschenke kann man nie genug haben, und so bekommen wir auf dem Weg aus der Stadt raus nicht nur die VM Surf geschenkt, sondern vom ersten NPC auf der Route 12 auch ein Lapras, das wir Surfboard taufen. Damit ist das mein Pokemon dieses Areals, kein wildes mehr fangbar. Dafür surfen wir dann allerdings in die optionale, nördlich gelegene Azurbucht, um uns Hearto das Liebiskus zu angeln. Pikachu räumt hier gut auf, und da ich ihn zum ersten Mal richtig nutzte, konnte ich zur freudigen Überraschung feststellen, dass es seine wenigen HP damit wett macht, dass jede Runde einige davon heilen kann, wenn wir Parabolladung einsetzen.

Mit Tempera City kommen wir auch schon in die nächste Stadt, inklusive Nachricht-Herausforderung der Rivalin. Viel wichtiger ist allerdings, dass uns der Professor hier die VM Fliegen übergibt, welches wir Gust beibringen, auf das er uns jederzeit in bereits besuchte Städte bringen kann! Auch Diantha droht uns mit einem baldigen Kampf. Sogar das Glücksei bekommen wir überreicht, welches erhaltene EXP erhöht. Der Rivalen-Kampf ist erneut ein No-Brainer mit einem starken Genarations-Starter und dessen Schwäche ausbessernden Kanto-Starter. Die örtliche Arena ist ein auf Pflanzen-Pokemon spezialisiertes Baumhaus. Was bedeutet, dass Lizzy mit Feuerzahn und Funkenflug im Alleingang das Unkraut jätet. Mit dem Blattorden haben wir nicht nur den vierten und damit die Orden-Halbzeit erreicht, sondern dürfen VM Flug jetzt tatsächlich als Warp zwischen den Städten nutzen. Huzzah Ψ(゚∀゚)Ψ

Fire Emblem Jump!

Es scheint ja bei Fans der Franchise etwas Frevelhaftes zu sein, wenn man erst durch das Anime-lastig sich dem Mainstream anbiedernde Fire Emblem Awakening eingestiegen ist, statt schon bei den sich schlecht verkaufenden Vorgängern mit dabei gewesen zu sein. Kann ich nachvollziehen, ich würde glaube ich auch nicht wollen, dass Leute denken, ich kenne die MegaTen-Serie durch Persona. Hat was mit Nischen-Glaubhaftigkeit zu tun, die im Internet besonders wichtig ist. Ich denke das mein allererstes Fire Emblem das Smartphone-Game für Casual Babies Fire Emblem Heroes ist, würde da schon ein Aneurysma verursachen.

Der Hauptgrund, warum ich bisher zu keinem Fire Emblem gegriffen habe, obwohl es tatsächlich zu GBA-Zeiten kurz zusammen mit Tactics Ogre zu den Untergrundhits gezählt wurde, ist das ich es einfach nicht so mit SRPGs habe. Ich bring weder das strategische Denken noch die Geduld mit, mich langwierig auf eine Schlacht vorzubereiten, und jene dann für bis zu eine Stunde schlagen zu müssen. Ganz einfach und simple Vertreter wie ein Super Robot Wars, Another Bible, Zone of the Enders oder Arc the Lad hab ich sogar mal durchbekommen. Aber dem Spieler wirklich etwas abverlangende Einträge wie Final Fantasy Tactics, Kartia, Arc the Lad II, Devil Survivor oder Shining Force liegen hier angespielt und schnell aufgegeben in der Ecke.

Dementsprechend ist es für mich natürlich nur vorteilig, wenn das Ganze in abgespeckter Smartphone-Variante vorliegt. Nachdem ich mich überhaupt sehr Late to the Party dazu überwunden habe, dem doch eine Chance zu geben. In dem nur auf das farbig kodierte Waffendreieck geachtet werden muss, um zu sehen wer gegen wen gut ist. Mit einem schnellen Wischen des Touchscreens ist der Charakter übers Feld geschoben. Die Areale sind klein und mit weniger als einem Dutzend Einheiten ausgestattet, darunter vier Charaktere, die man selbst mitbringen kann. Und was für eine der drei Farben plus neutral die enthaltenen Gegner sein werden, um das eigene Team darauf einzustellen, ist auch vorher angezeigt.

Natürlich gibt es die üblichen Smartphone-Dinge, die zum Investieren echten Geldes anregen sollen. Seltenere Einheiten mit mehr Sternen haben besseres Level-Wachstum. Einheiten können geopfert werden, um andere zu verstärken. Über diverse unterschiedliche Gegenstände können Einheiten auf vielfältige andere Art und Weise verbessert werden. Doch all das ist insgesamt überschaubar, optional, und durch das Bestehen der Kämpfe im Spiel gibt es sie auch, nur halt eben wesentlich langsamer.

Was mir allerdings natürlich etwas abgeht, ist der Fanservice, da ich kein Fan der Franchise bin. Ich meine das Spiel hat über 600MB Platz eingenommen, was schon enorm ist, einfach weil es über 100 Einheiten quer aus der Fire-Emblem-Serie gibt, und die auch noch mit unterschiedlichen Event-Artworks aufwarten müssen. Damit man halt auch immer wieder neue Einheiten beschwören können möchte, selbst wenn man ein starkes Team hat, weil jetzt gibt es auch deinen Lieblingscharakter aus Spiel XYZ, oder die Recken in Badehosen, oder die Mädels mit Hasenohren etc. Mir geht es halt total ab, die Charaktere, die ich beschwöre, auch in der Franchise an sich einordnen zu können und wiederzuerkennen. Genauso habe ich es schnell gelernt, jegliche Story-Szenen zu überspringen, weil der Crossover-Blödsinn einem auch absolut nix bringt, wenn man die Charaktere nicht wiederkennt.

Wo ich natürlich gleich viel schneller hinterher war, war Karpardor Jump. Gerade rechtzeitig erschienen, als ich endgültig mich dazu entschlossen hatte, Pokemon Go vom Gerät zu löschen. Ist natürlich das übliche Aufzuchtspiel, also ganz mein Ding. Füttern, damit es wächst, wenn es ausgewachsen ist durch einige Arena-Sprung-Kämpfe gehen, und dann von vorn beginnen, diesmal mit einem Boost im Wachstum. Und nebenbei auch noch Collectathon-mäßig verschiedene Färbungen und Musterungen sammeln. Was kann man schon mehr wollen? Eine süße Optik und humorige Begleittexte, die gibt es nämlich auch. Herzig und kurzweilig halt, auch wenn nach einer Zeit ermüdend, da der Grind natürlich exponentiell zuzunehmen beginnt.

Aber von daher hat es Nintendo schon drauf ihre Milk-Franchises qualitativ ganz Ok auch auf den Videogame-Markt der Moderne, nämlich das Handy, zu bringen.

Nuzlocking Pokemon X! Episode 1: Many Bugs and Plenty of Cafés

ava-2142Pokemon X/Y sind für Nuzlocken wohl verpönt und beliebt gleichermaßen. Ein wenig verpönt, da durch die neue Funktionsweise des EXP-Teilers das Ding noch einfacher ist, als es die Spiele eh schon sind. Beliebt allerdings, weil es so viele verschiedene Pokemon gibt, während man bei anderen Edition gern mal – gerade zu Beginn – mit sehr ähnlichen Teams rumläuft, da es auf frühen Routen nur 2 oder 3 Pokemon zur Auswahl gibt. Und hey, wozu gibt es denn tausend verschiedene Sonderregeln, spielt man halt mit einer No-EXP-Share-Rule.

Ok-ok, also sich von Prof Sexy McScruff begrüßen lassen, der typisch nicht sagen kann, ob wir ein Junge oder Mädchen sind, obwohl in X/Y die Charaktermodelle ja erwachsen genug sind, als das dies nun offensichtlich ist. Oder auch nicht, wird könnten ja Crossdresser sein und man will nicht voreingenommen sein, nich? Diesmal schicke ich die arische Version des Hauptcharakters mit Namen Ekkusus durch die 4th Wall nach Pokemon-Frankreich. Mom hat echt extrem was dagegen, im Pyjama zu Hause rumzulaufen, die alte Spießerin. Liegt wahrscheinlich daran, weil sie uns umgehend los werden will, um Me-Time mit Good Vibrations zu haben. Dass ich mich selbst anziehen muss, aber kein Outfit aussuchen darf ist eh Bullshit D; Und dass es im PC im Zimmer keinen Trank abzustauben gibt, ist sowieso der Schock schlechthin.

Da Mom zudem zu geizig ist, um uns das Rihorn mizugeben, das im Vorgarten chillt, müssen wir wohl oder übel über die Route 1, die kein Grass hat, und somit keine Pokemon bereithält, in die Nachbarstadt. Dort so tun, als würden wir die Wildfremden Kids mögen, selbst einen Spitznamen X-kun annehmen, was schon echt aufdringlich ist in einem ersten Aufeinandertreffen, damit die uns einen Starter schenken. Froxy ist eigentlich zu cool, um ihn nicht zu nehmen, und so ist Tenchufrog im Team :3 Schnell noch Mom den Brief vom Prof gegeben, in dem er darum bittet, uns als Boytoy unter seine Obhut nehmen zu können, und schon sind wir auf und davon. Rihorn will sogar mit kommen, aber Mom mischt sich leider ein, blergh T_T Fang ich mir halt mein eigenes!

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Also auf das erste Pokemon zu fangen, Pokebälle natürlich vorher gekauft, da man in X nicht zum Start 5 geschenkt bekommt. Dachte ich zumindest, ein paar Schritte in Route 2 gibt es doch ein Fangtutorial und 10 Gratisbälle. Ein Taubsi ist es, das ich Pecker nennen wollte, aber den Namen lässt Nintendo nicht zu, also heißt das Vieh jetzt langweilig Gust. Wobei ein Taubsi an sich ja auch langweilig als erster Fang war. Im Wald, wo wir noch einen praktischen Healbot dabei haben, war es Cocoon das Raupi geworden, welches ich in den vorigen Nuzlockes echt gern haben wollte, hier aber lieber ein Purmel gehabt hätte. Auch Route 3 gönnt mir keines, sondern Roger das Scoppel, Route 22 nur das Azurill Bounce.

Kommen wir also zur ersten Arena mit Violas Käferpokemon. Davon hat sie nur zwei, wobei Geweiher direkt zu zwei Windstößen von Gust fällt, seine eine Aktion an Regenmacher verschwendet. Durchaus kein schlechter Move, wenn der Gegner versuchen würde, die Käfer mit Feuer zu besiegen. Hauptgegner und schon ihr letztes Pokemon ist das prächtige Vivillon. Ein Härtner, ein Tackle, einen Trank, und zum Schluss Plage, und wiederholte Windstöße befördern auch den Schmetterling in die ewigen Jagdgründe. Der Sieg bringt mir den Krabbelorden ein, und noch viel wichtiger den EXP-Teiler, das rettende Instrument für Raupis, Karpadore etc. >:3

Auf Route 4 gibt es ein Wadribie, genannt Maya. Meh, ein weiterer Käfer, und dann ist es auch noch männlich und kann sich somit nicht entwickeln. In Paris gibt es auch beim Treffen auf Prof SexyGruff ein weiteres Pokemon, zumindest nachdem wir die Kanto-Starter im Kampf besiegt haben. Gust nutzt Windstoß gegen Bisasam, ruchzuckhiebt Shiggy, und den Abschluss macht Tenchufrogs Aquawelle gegen Glumanda. Eines davon schenkt er uns, und eigentlich wäre Bisasam ja ein No-Brainer für mich, ich habe diesmal aber doch mal Glumanda gewählt und Lizzy getauft.

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Ich glaub, ich hätte gar keine Pokebälle je im Spiel für eine Nuzlocke kaufen müssen. Zu Beginn werden 10 geschenkt, hier in der Stadt sind noch ml 5 Luxus-, 3 Timer-, und 3 Flottbälle dazugekommen, dann hier und dort noch mal nen Super- oder Netzball finden, und man hat so viele, wie es Fanggebiete gibt. Was Japaner übrigens mit Frankreich gleichzusetzen scheinen, abgesehen von stylischer Mode, die jeder trägt, was in einem JRPG aber nicht besonders markant anderen Genrevertretern gegenüber ist, sind Cafes. Jede Stadt hat mindestens eines davon bisher gehabt, und Paris gleich an jeder Straßenkreuzung ein neues zu bieten.

Weiter geht es auf Route 5, wo uns Sparks das Plusle in einen Ball läuft. Auf dem Weg zum Schloss auf Route 6 springt mich aus einem Busch spontan ein weiterer Käfer für die Sammlung an: Violet das Toxiped. Der Doppelkampf gegen die Coifwaffs hier war für ihr Level 14 echt hart übrigens, die hätten meine drei Headliner alle beinahe besiegt bekommen. Im Palast an sich, bzw im Vorgarten davon, treffe ich übrigens auf den Fotografen, der an gewissen Stellen im Spiel einen Schnappschuss vom Charakter machen kann. Eine Funktion, die wesentlich besser hätte sein können. Warum nicht wie in Animal Crossing: New Leaf den Spieler jederzeit und überall einen Screenshot machen lassen? Warum nicht zumindest dem Spielercharakter ein Smartphone in die Hand drücken, wodurch jederzeit außerhalb von Kämpfen/Storycutscenes ein Selfie wie in Legend of Zelda: Wind Waker HD gemacht werden kann? Warum nicht zumindest, wenn schon einen auf Earthbound machen, und nur an fixen Touristenplätzen einen Dritten ein Foto produzieren lassen dürfen, zumindest die Option geben, dass man sein aktuelles Pokemon-Team, oder zumindest den Headliner des Teams mit dem Charakter auf dem Bild hat?

Pokémon Mond

ava-2124Ok, sind wir also bei den neuesten Pokemon-Editionen angekommen, nachdem letztjährig ein wenig kreuz und quer durch die Dekaden der Franchise gezockt wurde. Pokemon Mond ist es geworden, weil mir nun der Metalllöwe oder die Vampirfledermaus irgendwo egal sind, aber Mond ist besser als Sonne, feddisch.

Führte witzigerweise auch dazu, dass ich das mit reichlich Bloom überzogenen Tropeninsel-Panorama zum Großteil bei Tageslicht erleben durfte, was dem irgendwo schon besser steht. Obwohl es genau andersrum gedacht ist, zu den wie immer zum Großteil kosmetischen Unterschieden zwischen den Editionen gehört nämlich, dass bei Mond die ingame Uhr gegenüber der realen im 3DS um 12 Stunden verschoben ist, damit die kindliche Zielgruppe, wenn bei ihnen Tag ist, hauptsächlich im Spiel Nacht haben und auch den Titelgebenden Himmelskörper sehen. Ich hab eher nach sechs Uhr abends gespielt, und dementsprechend fast immer Tag gehabt.

Ansonsten, joa, die Inselregion bringt schon frischen Wind in die angestaubte Serie, wobei ich persönlich X/Y im Gegensatz zu so vielen anderen auch nicht als so extrem gehabt empfand, sondern schon meinen Spaß dran hatte. Und letztendlich wirkt Sonne/Mond auch einfach frischer, als es wirklich geworden ist, denn ein Großteil der Struktur und das Gameplay sind gewohnte Kost, die man so schon immer hatte.

Der größte Unterschied ist wirklich, dass die Arenen abgeschafft sind. Stattdessen hat jede der vier Inseln eine bis drei Inselprüfungen, bei denen man in einem überschaubaren Dungeon irgendeine Aufgabe erledigen muss, die in einem Bosskampf kumiliert, also Pokemon RPGiger als bisher macht. Anschließend wird dann allerdings immer noch gegen einen Inselkönig analog zu einem Arenaleiter angetreten. Und eine Top 4, die eigentlich auf fünf Auseinandersetzungen besteht, bildet das Ende, kurz nachdem die eigentliche Handlung um das aktuelle Team abgeschlossen wurde. Mit dem Unterschied, dass das Tropenarchipel keine so Prestige-lastige Region wie bisher ist und deswegen dies erst den Aufbau der Liga darstellt, man den ersten Champion abgibt. Wer weiß, wenn man fünf Jahre später hierher zurückkehrt, gibt es eventuell die altbekannten 8 Arenen mit ihren Orden, statt die Inselreise mit ihren Aufgaben.

Was Sonne/Mond auch mit sich bringen, sind ein paar weitere Benutzerfreundlichkeiten, die streng genommen eh schon lange überfällig sind. Wie blöd war es doch, immer einige Plätze im Team an VM-Sklaven verschwenden zu müssen, weil man in dem einen Dungeon voller Dunkelheit ist, weil es zur Siegesstraße nur über Surfer und Kaskade geht, oder um einfach überall schnell per Flug hinwarpen zu können. Endlich, nach 20 Jahren, ist das abgeschafft. Die Fähigkeiten an sich gibt es immer noch, aber sie sind unabhängig vom aktuellen Kämpferteam. Auch mehr als dankend angenommen ist, dass nachdem ein neues Pokemon bei einem vollen 6er-Team gefangen wird, das Spiel nachfragt, ob man es nicht vielleicht gleich einwechseln oder lieber für den Rest seines Daseins in der Box versauern lassen will. Was ich mir gut vorstellen könnte, was nicht jedem so gefällt, ist das nun, nachdem man einmalig ein Pokemon umgenietet hat, bei den nächsten Kämpfen seine Schwächen angezeigt werden. Ähnlich wie dem universalen EXP-Share, den X/Y eingeführt hat, und der in Sonne/Mond auch dabei ist, finde ich das ganz gut. Letztendlich ist Pokemon so oder so nicht schwer, und ich persönlich hatte eh immer eine Typen-Affinitäts-Liste nebenher offen, falls ich mir mal unsicher bin. So sagt mir das Spiel halt gleich, was geht und was nicht. Oh, und der neue Pokedex zeigt einem immer an, wo der nächste Story-Trigger ist, gut wenn sich ein NPC mal nicht so klar ausgedrückt hat, man nach viel Pokemon-Nachfangen den Faden verliert, oder nach längerem Nicht-Spielen erneut einsteigen will.

Was ich allerdings dann ab der nächsten Generation gern sehen würde, wäre eine Option des Quick-Loads. Wenn ich meinen letzten Speicherstand erneut laden will, muss ich immer noch das Spiel über den Home-Button pausieren, das Spiel beenden, es über das Home-Menü neu starten, und dann meinen Speicherstand laden. Inklusive deutlicher Verzögerung bei jedem dieser Schritte, die bei 3rd-Party-Spielen nicht auftreten. Das ist natürlich immer so eine Sache mit den legendären Pokemon, gerde mit That One Legendary, welches irgendwie immer dabei ist, welches aus dutzenden Hyperbällen springt, nur um nach dem xten Reset im ersten zu bleiben. Plus einige zusätzliche Resets, wenn man es versehentlich totgeschlagen hat. Da merkt man erst mal, wie lange der Neustart des Spieles wirklich dauert und beginnt sich existentielle Fragen zu stellen. Wie ob das Fangen des Legendaries zum Selbstzweck dies wirklich wert ist? Wie lange man noch zu leben hat, und wie viel man davon im Post-Game verschwenden möchte. Und warum es eben keine schnelle Reload/Retry-Funktion im Spiel gibt.

Auch aufgefallen ist mir, dass die Pokemon in dieser Edition echt eine hohe Diversität an Fähigkeiten lernen. Ich persönlich habe ja gleich der Sache abgesagt, alle 300+ Pokemon fangen zu wollen, weil bin ich denn blöd und noch mal 15, und selbst damals waren es nur 150. Stattdessen habe ich den ganzen alten Gesichtern Lebewohl gesagt und beschlossen nur wirklich neue Pokemon der Edition zu fangen. Und die Alola-Formen alter. Deswegen von 245 gesehenen auch nur 80 gefangen, und da sind einige alte dabei, die man geschenkt bekommt, oder die eine Vorstufe zu einer neuen Alola-Form darstellen. Und den Ash-Quajutsu aus der Demo hatte ich übernommen, stimmt schon. Der Rest meines Siegerteams ist allerdings komplett neu gewesen:

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Na ja, auf jeden Fall war mir eben aufgefallen, dass eigentlich jedes dieser Pokemon gute Moves von 3-4 verschiedenen Typen lernen konnte. Ganz ehrlich gesagt habe ich mal wieder den Großteil des Spieles einfach mit meinem Starter platt gewalzt, selten oder nur bei dessen ebenfalls seltenen Ableben ein anderes eingewechselt. Ich meine mit einem Skill vom Typen Unlicht, Pflanze, Geist und Flug deckt der eh schon gut Schwächen ab, und ist irgendwann eh überlevelt stark gewesen. Wobei die Top 5 schon ein wenig knackiger waren, als ich das erwartet hatte, nach einem sehr einfachen Spiel. Das war auch fast das einzige Mal, wo ich die neuen Z-Moves eingesetzt habe, die sozusagen eh ein OHKO-Button sind, herrlich bescheuerte Auslöse-Verrenkungen beim Hauptcharakter mit sich bringen, und ordentlich auf die FPS gehen.

Die sind allgemein ein Problem im Spiel, noch viel mehr als in X/Y, wobei es interessant wäre, ob die auf einem New 3DS gleich viel besser laufen. Jedenfalls wann immer mehr als zwei Pokemon im Kampf stehen, was gerade durch das neue Hilferuf-System, in dem die Dungeon-Bosse aber auch teilweise wilde Pokemon einen Partner herbeirufen, gar nicht so selten ist, sowie wann immer die Partikeleffekte eines Z-Moves augelöst werden, geht das Spiel mal so was von in die Knie. In einem rundenbasierten RPG sind Kampf-FPS natürlich nebensächlich, aber mich würde nicht wundern, wenn einige der Kämpfe mit 3 Pokemon + 3 Trainern + Z-Move gleichzeitig angezeigt im einstelligen Bereich rumdümpeln würden. Das war schon echt hart.

Mir als jemandem, der nur Neues gefangen hat, ist vor allem auch aufgefallen, dass die Pokemon-Verteilung manchmal etwas merkwürdig ist. Viele Areale scheinen nämlich weiterhin hauptsächlich altbekannte Pokemon in den häufigen Encountern zu haben und die Editions-Neulinge entweder in den raren Begegnungen zu verstecken, oder die immer gleiche Hand voll plus ihre Entwicklungen zu führen. Und mit altbekannte Pokemon meine ich richtig altbekannte Pokemon, so aus den ersten drei Generationen und so. Ich müsste wirklich nicht zum xten Mal ewig in Raupis und Wingulls rennen, durch Zubat-infizierte Höhlen gehen oder hauptsächlich Karpadore an der Angel haben. Die Alola-Formen bekannter Pokemon sind da eine echt niedliche Idee gewesen, genauso das Touristen-Trainer ihre gewohnten Formen dabei haben, doch gab es mir von denen ein bisschen wenige. Gerade wo bei ein paar davon auch nur eine von mehreren Entwicklungen bedient wurden, und warum ausgerechnet das Formen-Aushängeschild Evoli keine Alola-Form hat, will sich mir eh nicht erschließen.

Allgemein hat mir das Design der Inselregion sehr gefallen. Wobei ich ja schon etwas aufstöhnen musste, als auch Nicht-Hawaii plötzlich mit einer ostasiatischen Stadt ankommen musste. Aber ansonsten ist das Tropendesign echt schnieke. Die neuen Pokemon sind zum Großteil niedlich oder cool (mit der großen Ausnahme der Ultra-Bestien). Und das Charakterdesign ist auch sehr Augenfreundlich. Nicht nur, weil die Hälfte der Bevölkerung aus DILFs mit V-Torso in engen Shirts oder Pretty Boys auf dem Weg zu einem zu werden besteht. Nicht nur weil Professor Kukui wie die Stripper-Version eines Professors rumläuft und auch noch mehr Pandering eingebaut wurde, in dem er als Lucha Libre hobbyisiert. Sondern beispielsweise auch das Design der Aether-Foundation, welches doch sehr an Osamu Tezuka und Tatsunoko-Serien erinnert ist echt nett, genauso wie das Homie-Design von Team Skull. Und natürlich gibt es wieder Boutiquen voller Kleidung, um den eigenen Charakter zu pimpen. Wobei leider keine Selfies mehr wie in X/Y gemacht werden können, sondern die Kamera stattdessen zu einem Pokemon Snap ähnlichen Minigame genutzt wird. Nett, aber die Photo-Spots für die Selfies haben mir auch gefallen, und ich hätte eher gedacht, das man die diesmal zu mehr und mit den Team-Pokemon aufgenommenen Fotos erweitert, statt sie komplett zu streichen.

Die Handlung ist auch ganz Ok, nehme ich mal an, zumindest für ein Pokemon. Alles in sehr cineastischen Cutscene präsentiert und definitiv eine der besseren Geschichten der Serie. Ich meine es sollte gleich klar sein, dass die Aether-Foundation der wahre Antagonist sein wird, nicht die trotteligen Team Skull. Genauso wie nicht überraschen sollte, dass die einzigen drei Charaktere mit Porzelan-weißer Haut, grünen Augen, und blonder Mähne in ähnlichem Frisurendesigns miteinander verwandt sind. Aber eine gewisse Komplexität und vor allem Präsenz hat die Fabel für ein Kinderspiel durchaus zu bieten und ist definitiv nicht wirklich langweilig, nur halt vorhersehbar. Was nicht überrascht, weil Pokemon, nicht?

Jedenfalls, um mal langsam zu einem Ende zu kommen, hat mir Pokemon Mond schon sehr viel Laune gemacht, und ich das Ding in Windeseile während meines Urlaubs durchgezockt gehabt. Sogar in das Post Game habe ich einige Stunden geschaut. Darin dann hauptsächlich die beiden Geschenk-Pokemon abgeholt, mich beim Kampfbaum kurz Trainer Blau gestellt (20 Jahre älter sind auch die Original-Editions-Trainer ziemlich er-DILF-t), dann aber dort eigentlich nichts mehr gemacht. Die 4 Inselgötter hab ich noch gefangen und sogar das Quest mit den Ultra-Bestien begonnen, aber als ich die zweite davon doch gleich vier Mal fangen sollte, war die Luft irgendwie auch schon wieder raus. Aber nach etwas über 30 Stunden lässt sich da auch nicht meckern, ich hatte meinen Spaß und war gut vom Main Game gefesselt worden.

Pokemon TCG

ava-2105Kurz vor dem Neujahr noch schnell einen letzten Beitrag zu Pokemon in dessen Geburtstagsjahr rausgehauen. Und zwar zum Pokemon Trading Card Game. TCGs hatten ja um die Jahrtausendwende einen neuen Boom, so dass so ziemlich alles, was auch nur den Hauch von Geldverdienst versprach, zu dessen Merchandising auch eine Karten-Verwurstung bekam. Und das teilweise nicht nur in physikalischer Sammel-Alle-Form, sondern durchaus auch als versofteter Spiele-Form. Monster Rancher, Yu-Gi-Oh, Suikoden, SMT: Devil Children, Kindgom Hearts, Grandia u.v.m. Darunter schafften es auch die Pokemon-Sammelkarten zwei Mal auf ein GBC-Modul und einmalig auf dem DS, wobei allerdings nur die erste Version auch außerhalb Japans erschien.

Das erste Spiel geht dann weitestgehend einer ähnlichen Struktur nach, wie auch die Haupteditionen. Zumindest wenn man dort die eigentliche Reise durch die Region mit einer Übersichtskarte ersetzen würde, auf der man die Arenen einfach nur anklickt, um direkt dorthin zu gehen. Und halt mit Karten kämpft, statt arme Wildtiere in Bälle zu sperren und dann aufeinander zu hetzen.

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Aber ansonsten… joa, ein Professor gibt einem das erste Deck, bei dem man sich zwischen Feuer, Wasser und Pflanze aussuchen kann, und dann werden 8 Arenaleiter besiegt, anschließend die 4 Champions und der ebenfalls just an ihnen vorbei gezogene Rivale, der auch davor schon immer mal wieder dazwischen gesprungen ist. Am Ende gibt es dann halt keinen Eintrag in die Siegeshalle, sondern vier legendäre Pokemon-Karten. Die drei legendären Vögel der Generation Eins… und Dragoran, hm. Kein Mewtwo oder Mew? Ok, auch gut.

Es kann natürlich beliebig oft gegen die Arenaleiter und die ein bis vier anderen in der Arena rumstehenden Trainer gekämpft werden, um weitere Decks zu gewinnen, aus dem man dann früher oder später das eigene Superdeck zusammenstellt. Dennoch ist die Spielzeit selbstredend relativ übersichtlich, wenn nicht wirklich jede einzelne mögliche Karte gesammelt werden soll.

Was die Kartenkämpfe angeht ist das Ding recht simpel gestaltet, zumindest für mich der noch Magic the Gathering kennt, aber Pokemon richtet sich natürlich auch an eine wesentlich jüngere Zielgruppe. Ein Deck besteht aus 60 Karten, darunter Pokemon der verschiedenen Typen, die dazugehörige Energie, und dann noch sogenannte Trainer-Karten, unter die allerdings alles fällt, was sozusagen Extra-Sachen offeriert. Ein Pokemon zu aktivieren kostet keine Energie, und es ist immer nur eines das aktive Kämpferpokemon, die restlichen, soweit man welche auf der Hand gezogen hat, kommen auf die Auswechselbank, von der sie nach dem Tod des aktiven Kämpfers nachrücken. Energie-Karten werden direkt an die einzelnen Pokemon geklatscht, um die entsprechenden Skills von ihnen auch auslösen zu können. Ein Münzwurf ist eventuell notwendig, um so Dinge wie eine Paralyse- oder Schlaf-Nebenwirkung zu aktivieren. So weit so einfach. Ansonsten gibt es wie gesagt noch die Trainer-Karten, die alles beinhalten vom neuen Mischen der Karten, dem Gegner Energie von einem Pokemon abzuziehen, oder schlichtweg zu heilen oder den Angriff in der nächsten Runde zu boosten.

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Gewinnbedingungen gibt es dabei zwei. Die erste wäre, dass eine der beiden Seiten nach dem Ausscheiden des aktiven Kämpferpokemons keine Nachzieher auf der Bank sitzen hat. Ansonsten werden am Anfang des Kampfes, je nachdem gegen wen angetreten wird, zwei bis sechs Gewinnkarten aus dem Stapel gezogen. Wann immer das aktive Pokemon des Gegners besiegt ist, zieht man davon eine, sozusagen als Extra-Zug diese Runde. Wer jedoch alle Gewinnkarten bereits eingesackt hat, hat ebenfalls gewonnen, egal ob noch Pokemon von der Bank des Gegners nachrücken könnten.

Insgesamt ist das Spiel ganz Pokemon nicht allzu schwer, wobei natürlich viel zum einen davon abhängig ist, wie man sein Deck zusammenstellt, aber schlichtweg auch eine gute Portion Glück involviert bleibt, wenn es um das Ziehen der Karten geht. Mal hat man sie fast perfekt so, wie sie gebraucht werden, dann eher wieder nicht. Mal hat der Gegner direkt seine Mörder-Karte auf der Hand, dann zieht er wieder nur zwei Luschen und man gewinnt innerhalb weniger Runden, weil er sonst nix mehr auf der Bank sitzen hat.

Mewtwo! I Am Here & The Terrifying Mirage Pokemon

ava-2104aZwei weitere Specials können wir noch beackern, dann haben wir alles in Über-Normal-Folgen-Länge abgearbeitet. Denn Pokemon Origins gab es bereits vor geraumer Weile (und genau genommen ist das eine 4-teilige Miniserie und kein durchgängiger Film). Den Anfang macht das allererste solche Langfassungs-Special Mewtwo! I Am Here! aus 2000. Das ist der Fernsehfilm, der ein direktes Sequel zum allerersten Kinofilm darstellt, und im Westen auch direkt auf DVD vermarktet wurde.

Startet dann auch mit ein paar Minuten Recap-Szenen aus besagtem Film, deutlich abgesetzt da immer noch in 16:9 im Gegensatz zum Haupt-Fernsehfilm in 4:3. Nur das es keine Narration zu den fast beliebig gewählt zu scheinenden Szenen gibt, weswegen derjenige, der den ersten Kinofilm nicht geschaut hat, keine Ahnung hat, was er da sieht und geschieht. Immerhin hat man die blöde Zum-Leben-Heulerei rausgelassen.

Und natürlich laufen Satoshi, Kasumi, Takeshi und unser reguläres Team Rocket aus Musashi, Koshiro und Nyarth direkt Mewtwo erneut über den Weg, der jetzt mit seinen Klon-Pokemon irgendwo auf einer Insel chillt und pseudo-philosophischen Mist vor sich hin labert, statt wirklich was zu tun.

Da sind seine Klon-Pokemon schon seltsamerweise viel aggressiver, dafür das die es im ersten Film eigentlich nur durch seine Fremdsteuerung waren. Oder auch nicht. Je nach Szene. Das Klonkatchu beispielsweise meint zu Mewtwo das Pokemon, auch geklonte, in die Außenwelt bei die Menschen gehören, sobald unser Trupp an Menschen und Nicht-Klonen auf der Insel eintrifft, schreit er allerdings Krieg und Mord, nur um anschließend mit Nyarth und Pikatchu zusammen zu arbeiten. Schon etwas schizo.

Jedenfalls will Rocket-Häuptling Sasaki immer noch Mewtwo kontrollieren und kommt deswegen mit seiner Armee vorbei, nimmt die Klonmons als Geiseln. Mewtwo vergisst, dass er mächtig genug ist, um seinen ihm direkt gegenüberstehenden Erpressern via Psychokinese den Kopf explodieren zu lassen, das Gedächtnis zu löschen plus sie weit weg zu warpen, oder einen Berg auf sie zu platzieren, sondern lässt sich fangen. Aber na ja, so kann er halt ein wenig verletzt werden, so dass Satoshi ihn mit dem reinen Wasser der nahen Quelle, über die die Charaktere den ganzen Film über zu labern nicht aufhören wollen, wieder heilen kann, bevor er wirklich Team Rocket weg beamt und deren Gedächtnis löscht. Und alle lernen die Lektion, die sie eigentlich am Ende des ersten Kinofilms bereits gelernt haben sollten.

Das war es auch schon mit Mewtwo! I Am Here! ein recht simples Konstrukt, das viel Zeit an Gelaber über Wasserquellen und Mewtwos Monologe darüber, ob auch Klone einen Platz in der Welt hätten, verschwendet. Dafür ein sehr launiges Team Rocket und eine nett-schnippische Kasumi, die man so aus den Filmen gar nicht mehr richtig kennen mag.

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Mit The Terrifying Mirage Pokemon gelangen wir zu einem weiteren Special mit Mewtwo und eines zum 10-jährigen Bestehen der Franchise. Welches sogar im Westen vor Japan ausgestrahlt wurde. Im Gegensatz zu den anderen Fernsehfilmen ist es auch relativ kurz geraten, mit 45 Minuten knapp von doppelter Folgenlänge statt die Stundenmarke zu durchbrechen.

Jedenfalls ist Satoshi mit seinem Trupp – er hat hier neben Takeshi die beiden Nerv-Geschwister Haruka und (ugh) Mastao dabei -, sowie Professor Oak und Kasumi von einem anderen Prof eingeladen, um Freundschaftskämpfe gegen dessen Mirage-Pokemon zu machen. In seinem Labor, welches aussieht wie ein Schloss, was natürlich total vertrauenswürdig ist, der Dr. Yung ist garantiert kein Fiesling.

Mirage-Pokemon sind übrigens im Prinzip Cheats, denn das sind nur virtuelle Versionen statt echte Viecher, von daher kann man nicht nur nach Belieben jedes Legendary beschwören, sondern auch mal locker flockig jeden Typus geben oder jede mögliche Attacke draufziehen, so dass das Vieh im Prinzip komplett unantastbar wird. Sofern man die Daten hat. Und die will das Phantom der Oper für Arme, Mister Mirage, von Professor Oak haben, um das ultimative Pokemon zu beschwören. Denn ganz logischerweise bedeutet ein Zutritt zu Oaks Database auch, dass er darüber auf alle Pokemon-Forschungseinrichtungen und Poke-Center der Welt zugreifen kann. Macht Sinn. Stellt sich jedenfalls raus das perfekte Pokemon ist ein Mirage-Mewtwo, weil hier gab es Arceus wohl noch nicht.

Aber Oak ist ja nicht auf den Kopf gefallen, sondern macht den unglaublichen Logiksprung, dass die Tatsache, dass der maskierte Mr. Mirage Mew als Fehlexperiment bezeichnet, was Dr. Yung nie machen würde wenn er ein guter Professor wäre, bedeutet das Dr. Yung hinter der Maske stecken würde. Häh? Na ja, Mew besiegt Mewtwo, Yung verschwindet, und der Film endet mit einem to be continued, ist aber im Prinzip auch ganz brauchbar so abgeschlossen.

Eh, war jetzt nicht so der Renner, aber mit 45 Minuten immerhin überschaubar und schnell rum. Netterweise war der Film schlau genug, Masato für weite Teile aus der Handlung zu entfernen, außerdem ist Satoshi mal nicht der Allesretter-Jesus sondern Mew macht das so ziemlich im Alleingang. So wirklich spannend war das Ding allerdings auch nicht, obwohl eigentlich viel gekämpft wird. Liegt vielleicht auch daran, dass das Budget non-existent war und ich noch kein Stück animiertes Pokemon zu sehen bekommen habe, welches so billig und schlecht gezeichnet ausschaut. Da hilft es auch nicht in jeder zweiten Szene Dutch Angles zu nutzen, um Spannung zu suggerieren, die einfach nicht existiert.

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The Archdjinni of the Rings & The Legend of Thunder

ava-2102Kommen wir mit The Archdjinni of the Rings: Hoopa also zum letzten Kinofilm. Oder besser gesagt zum vorletzten, nur dem letzten hier jetzt zu besprechenden, da die Japaner wie immer Jahres-pünktlich im Juli bereits die Nummer 19 in die Lichtspielhäuser gebracht haben.

Diesmal befinden wir uns in der arabisch angehauchten Region der Pokemon-Welt, in der nach Anime-Standards alle Turban tragen und in Lehmhäusern wohnen. Abgesehen von Möchtegern-Dubais Glasfassaden-Downtown natürlich, aber selbst da sind die Vororte lehmig.

Jedenfalls geriet die Bevölkerung von Nicht-Dubai an Hoopa, ein Legendary mit dem Intellekt eines Kleinkindes, welches etwas zu häufig auf den Kopf gefallen ist, der im Gegenzug zu bereitgestelltem Essen deren Wünsche-Erfüller wurde. Da die Bewohner per Pokemon-Welt-Standard auch nicht unbedingt mit viel IQ gesegnet sind und sich in einer reichen Stadt voll langweilig leben lies, änderten sich die Wünsche irgendwann von „im Wohlstand leben“ und „nicht hungern oder dursten müssen“ und „keinen Krieg zu fürchten haben“ in eher schaulustige „Hey zeig uns deine Legendary-Stärke, in dem du gegen andere Legendaries kämpfst“, was ob deren Brawl beinahe die Stadt wieder gepättet hätte, wenn nicht jemand die Macht von Hoopa in eine Flasche gesperrt hätte.

Bis jetzt dessen Enkel so dämlich sind, und Klein-Hoopa dessen Kraft zurückgeben wollen, weil sie so nett mit ihm als Spielgefährten aufgewachsen sind, und natürlich prompt alles schief läuft. Satoshi und Co. sind auch da, weil die Stadt das Zentrum der Donuts ist – hey das mag vielleicht nicht mit dem arabischen Thema einhergehen, aber man wollte halt das mit den Ringen auch nutzlos kulinarisch fortführen.

Meine Güte was nervt Hoopa, sowohl in seiner vollen wie in seiner kindlichen Gestalt ist das Vieh die absolute Nervensäge. Ich bin ja auch nicht so der Freund davon, dass die zahlreich vorkommenden anderen Legendaries hier zu reinen Bauern in einem Kampf der beiden verkommen. Warum sollten die für die kämpfen wollen? Umso mehr, nachdem sie unfreiwillig plötzlich hergewünscht sind. Deren Kämpfe sind nicht mal besonders interessant gestaltet. Aber man wollte halt alle in den aktuellen Editionen/Remakes vorkommenden Legendaries und ihre Mega-Evolutionen zeigen, nehme ich mal an.

Wer Team Rocket in den letzten Filmen vermisst hat, bekommt hier allerdings mal wieder, gerade in der ersten Filmhälfte, eine gute Anzahl an Szenen mit denen geboten. Wäre vielleicht eh nicht schlecht gewesen, die zweite Hälfte zu kürzen, essentiell ist der Film nach 65 Minuten bei einem guten Abschluss und verlängert sich dann noch mal künstlich auf 80.

Und so unbegeistert endet mein Durchschauen der Kinofilme. Die meisten davon sind das Ansehen nun ehrlich wirklich nicht wert, und auch die Nummer 18 kann getrost übersprungen werden, ohne dass man im Leben was missen würde.

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Aber hey, nur weil es keine Kinofilme mehr gibt (die mit englischen Untertiteln für mich schaubar vorliegen), bedeutet nicht, dass wir auch wirklich schon durch sind. Da gibt es ja noch ein paar Specials von mehr oder weniger Spielfilmlänge. Das zweite solche bereits aus 2001 aber dem Westen lang vorenthaltene wäre Pocket Monsters Crystal: Raikou – Legend of Thunder.

Der Fernsehfilm macht natürlich direkt mal starke Abstriche in der Animationsqualität, die ja häufig selbst bei den Kinofilmen gern mal schwächelt. Man muss sich also auf viele Speedlines und neutrale Hintergründe vorbereiten. Dafür gibt es im TV in 2001 allerdings noch kein kotzhässliches CG zu ertragen.

Eigentlich ist es ja sogar mal ganz schön nicht Satoshi folgen zu müssen. Wobei Kenta jetzt zwar grundsätzlich mir schon so vorkam, als hätte er etwas mehr Persönlichkeit zu bieten, allerdings kann das selbstverständlich auch daran liegen, dass hier keine tausende Folgen an TV-Serie vorausgesetzt werden, durch die man die Charaktere schon kennen würde. Wobei die Dynamik jetzt auch nicht viel anders ist in Crystal. Kenta ist der gutherzige Idiot, der so toll ist, dass selbst bei einer Typenschwäche seines Feuer-Starters gegen ein Wasser-Pokemon der Sieg winkt. Das gehört sich bei einem Pokemon-Protagonisten wohl so, Satoshi ist ein gutherziger Idiot, der Probleme damit aus dem Weg räumt, etwas über Freundschaft und Ehrgefühlt dem entgegen zu schreiben, und Kenta in Crystal sowie Red in Origin sind auch nicht sonderlich anders. Dazu kommt noch Marina, in die er ein wenig verschossen ist, und Junichi, der für Slapstick herhalten muss. Also im Prinzip das Original-Pokemon-Trio geklont aber mit dämlicheren Frisuren weil die in Pokemon Crystal bei allen Charakteren so ein wenig merkwürdig ausschauen.

Jedenfalls geht es um Raikou, dem legendären Elektro-Hund. Und zwar wollen Team Rocket den fangen. Team Rocket hier sind das Pärchen Basho (top) und Buson (power-bottom), die ihn mit irgendeinem Kristall-Gerät anlocken und fangen wollen. So schlau sind die beiden jedoch auch nicht, denn das Gerät ist zwar gegen jegliche Elektro-Attacke immun, dafür von jedem anderen Typus einfach zerstörbar. Somit haben Kenta und Co. jetzt auch nicht so viel Probleme Raikou da rauszuboxen. Zumindest sobald sie das Ding auch mal angreifen statt nur über Gutmenschentum rumzuschreien.

Und dann darf Raikou noch lernen Menschen wieder zu vertrauen, weil Kenta und Trupp so nett zu ihm waren, obwohl gleich zwei andere Menschen ihn ja fangen und quälen wollten, und rum sind die knapp 70 Minuten. Was bleibt ist ein TV-Film der sich halt auch sehr wie ein überlanges Special anfühlt, welches er auch ist, da eigentlich gar nicht so viel geschehen ist, dafür nur alles drei Mal.

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