Fire Emblem Jump!

Es scheint ja bei Fans der Franchise etwas Frevelhaftes zu sein, wenn man erst durch das Anime-lastig sich dem Mainstream anbiedernde Fire Emblem Awakening eingestiegen ist, statt schon bei den sich schlecht verkaufenden Vorgängern mit dabei gewesen zu sein. Kann ich nachvollziehen, ich würde glaube ich auch nicht wollen, dass Leute denken, ich kenne die MegaTen-Serie durch Persona. Hat was mit Nischen-Glaubhaftigkeit zu tun, die im Internet besonders wichtig ist. Ich denke das mein allererstes Fire Emblem das Smartphone-Game für Casual Babies Fire Emblem Heroes ist, würde da schon ein Aneurysma verursachen.

Der Hauptgrund, warum ich bisher zu keinem Fire Emblem gegriffen habe, obwohl es tatsächlich zu GBA-Zeiten kurz zusammen mit Tactics Ogre zu den Untergrundhits gezählt wurde, ist das ich es einfach nicht so mit SRPGs habe. Ich bring weder das strategische Denken noch die Geduld mit, mich langwierig auf eine Schlacht vorzubereiten, und jene dann für bis zu eine Stunde schlagen zu müssen. Ganz einfach und simple Vertreter wie ein Super Robot Wars, Another Bible, Zone of the Enders oder Arc the Lad hab ich sogar mal durchbekommen. Aber dem Spieler wirklich etwas abverlangende Einträge wie Final Fantasy Tactics, Kartia, Arc the Lad II, Devil Survivor oder Shining Force liegen hier angespielt und schnell aufgegeben in der Ecke.

Dementsprechend ist es für mich natürlich nur vorteilig, wenn das Ganze in abgespeckter Smartphone-Variante vorliegt. Nachdem ich mich überhaupt sehr Late to the Party dazu überwunden habe, dem doch eine Chance zu geben. In dem nur auf das farbig kodierte Waffendreieck geachtet werden muss, um zu sehen wer gegen wen gut ist. Mit einem schnellen Wischen des Touchscreens ist der Charakter übers Feld geschoben. Die Areale sind klein und mit weniger als einem Dutzend Einheiten ausgestattet, darunter vier Charaktere, die man selbst mitbringen kann. Und was für eine der drei Farben plus neutral die enthaltenen Gegner sein werden, um das eigene Team darauf einzustellen, ist auch vorher angezeigt.

Natürlich gibt es die üblichen Smartphone-Dinge, die zum Investieren echten Geldes anregen sollen. Seltenere Einheiten mit mehr Sternen haben besseres Level-Wachstum. Einheiten können geopfert werden, um andere zu verstärken. Über diverse unterschiedliche Gegenstände können Einheiten auf vielfältige andere Art und Weise verbessert werden. Doch all das ist insgesamt überschaubar, optional, und durch das Bestehen der Kämpfe im Spiel gibt es sie auch, nur halt eben wesentlich langsamer.

Was mir allerdings natürlich etwas abgeht, ist der Fanservice, da ich kein Fan der Franchise bin. Ich meine das Spiel hat über 600MB Platz eingenommen, was schon enorm ist, einfach weil es über 100 Einheiten quer aus der Fire-Emblem-Serie gibt, und die auch noch mit unterschiedlichen Event-Artworks aufwarten müssen. Damit man halt auch immer wieder neue Einheiten beschwören können möchte, selbst wenn man ein starkes Team hat, weil jetzt gibt es auch deinen Lieblingscharakter aus Spiel XYZ, oder die Recken in Badehosen, oder die Mädels mit Hasenohren etc. Mir geht es halt total ab, die Charaktere, die ich beschwöre, auch in der Franchise an sich einordnen zu können und wiederzuerkennen. Genauso habe ich es schnell gelernt, jegliche Story-Szenen zu überspringen, weil der Crossover-Blödsinn einem auch absolut nix bringt, wenn man die Charaktere nicht wiederkennt.

Wo ich natürlich gleich viel schneller hinterher war, war Karpardor Jump. Gerade rechtzeitig erschienen, als ich endgültig mich dazu entschlossen hatte, Pokemon Go vom Gerät zu löschen. Ist natürlich das übliche Aufzuchtspiel, also ganz mein Ding. Füttern, damit es wächst, wenn es ausgewachsen ist durch einige Arena-Sprung-Kämpfe gehen, und dann von vorn beginnen, diesmal mit einem Boost im Wachstum. Und nebenbei auch noch Collectathon-mäßig verschiedene Färbungen und Musterungen sammeln. Was kann man schon mehr wollen? Eine süße Optik und humorige Begleittexte, die gibt es nämlich auch. Herzig und kurzweilig halt, auch wenn nach einer Zeit ermüdend, da der Grind natürlich exponentiell zuzunehmen beginnt.

Aber von daher hat es Nintendo schon drauf ihre Milk-Franchises qualitativ ganz Ok auch auf den Videogame-Markt der Moderne, nämlich das Handy, zu bringen.

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Nuzlocking Pokemon X! Episode 1: Many Bugs and Plenty of Cafés

ava-2142Pokemon X/Y sind für Nuzlocken wohl verpönt und beliebt gleichermaßen. Ein wenig verpönt, da durch die neue Funktionsweise des EXP-Teilers das Ding noch einfacher ist, als es die Spiele eh schon sind. Beliebt allerdings, weil es so viele verschiedene Pokemon gibt, während man bei anderen Edition gern mal – gerade zu Beginn – mit sehr ähnlichen Teams rumläuft, da es auf frühen Routen nur 2 oder 3 Pokemon zur Auswahl gibt. Und hey, wozu gibt es denn tausend verschiedene Sonderregeln, spielt man halt mit einer No-EXP-Share-Rule.

Ok-ok, also sich von Prof Sexy McScruff begrüßen lassen, der typisch nicht sagen kann, ob wir ein Junge oder Mädchen sind, obwohl in X/Y die Charaktermodelle ja erwachsen genug sind, als das dies nun offensichtlich ist. Oder auch nicht, wird könnten ja Crossdresser sein und man will nicht voreingenommen sein, nich? Diesmal schicke ich die arische Version des Hauptcharakters mit Namen Ekkusus durch die 4th Wall nach Pokemon-Frankreich. Mom hat echt extrem was dagegen, im Pyjama zu Hause rumzulaufen, die alte Spießerin. Liegt wahrscheinlich daran, weil sie uns umgehend los werden will, um Me-Time mit Good Vibrations zu haben. Dass ich mich selbst anziehen muss, aber kein Outfit aussuchen darf ist eh Bullshit D; Und dass es im PC im Zimmer keinen Trank abzustauben gibt, ist sowieso der Schock schlechthin.

Da Mom zudem zu geizig ist, um uns das Rihorn mizugeben, das im Vorgarten chillt, müssen wir wohl oder übel über die Route 1, die kein Grass hat, und somit keine Pokemon bereithält, in die Nachbarstadt. Dort so tun, als würden wir die Wildfremden Kids mögen, selbst einen Spitznamen X-kun annehmen, was schon echt aufdringlich ist in einem ersten Aufeinandertreffen, damit die uns einen Starter schenken. Froxy ist eigentlich zu cool, um ihn nicht zu nehmen, und so ist Tenchufrog im Team :3 Schnell noch Mom den Brief vom Prof gegeben, in dem er darum bittet, uns als Boytoy unter seine Obhut nehmen zu können, und schon sind wir auf und davon. Rihorn will sogar mit kommen, aber Mom mischt sich leider ein, blergh T_T Fang ich mir halt mein eigenes!

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Also auf das erste Pokemon zu fangen, Pokebälle natürlich vorher gekauft, da man in X nicht zum Start 5 geschenkt bekommt. Dachte ich zumindest, ein paar Schritte in Route 2 gibt es doch ein Fangtutorial und 10 Gratisbälle. Ein Taubsi ist es, das ich Pecker nennen wollte, aber den Namen lässt Nintendo nicht zu, also heißt das Vieh jetzt langweilig Gust. Wobei ein Taubsi an sich ja auch langweilig als erster Fang war. Im Wald, wo wir noch einen praktischen Healbot dabei haben, war es Cocoon das Raupi geworden, welches ich in den vorigen Nuzlockes echt gern haben wollte, hier aber lieber ein Purmel gehabt hätte. Auch Route 3 gönnt mir keines, sondern Roger das Scoppel, Route 22 nur das Azurill Bounce.

Kommen wir also zur ersten Arena mit Violas Käferpokemon. Davon hat sie nur zwei, wobei Geweiher direkt zu zwei Windstößen von Gust fällt, seine eine Aktion an Regenmacher verschwendet. Durchaus kein schlechter Move, wenn der Gegner versuchen würde, die Käfer mit Feuer zu besiegen. Hauptgegner und schon ihr letztes Pokemon ist das prächtige Vivillon. Ein Härtner, ein Tackle, einen Trank, und zum Schluss Plage, und wiederholte Windstöße befördern auch den Schmetterling in die ewigen Jagdgründe. Der Sieg bringt mir den Krabbelorden ein, und noch viel wichtiger den EXP-Teiler, das rettende Instrument für Raupis, Karpadore etc. >:3

Auf Route 4 gibt es ein Wadribie, genannt Maya. Meh, ein weiterer Käfer, und dann ist es auch noch männlich und kann sich somit nicht entwickeln. In Paris gibt es auch beim Treffen auf Prof SexyGruff ein weiteres Pokemon, zumindest nachdem wir die Kanto-Starter im Kampf besiegt haben. Gust nutzt Windstoß gegen Bisasam, ruchzuckhiebt Shiggy, und den Abschluss macht Tenchufrogs Aquawelle gegen Glumanda. Eines davon schenkt er uns, und eigentlich wäre Bisasam ja ein No-Brainer für mich, ich habe diesmal aber doch mal Glumanda gewählt und Lizzy getauft.

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Ich glaub, ich hätte gar keine Pokebälle je im Spiel für eine Nuzlocke kaufen müssen. Zu Beginn werden 10 geschenkt, hier in der Stadt sind noch ml 5 Luxus-, 3 Timer-, und 3 Flottbälle dazugekommen, dann hier und dort noch mal nen Super- oder Netzball finden, und man hat so viele, wie es Fanggebiete gibt. Was Japaner übrigens mit Frankreich gleichzusetzen scheinen, abgesehen von stylischer Mode, die jeder trägt, was in einem JRPG aber nicht besonders markant anderen Genrevertretern gegenüber ist, sind Cafes. Jede Stadt hat mindestens eines davon bisher gehabt, und Paris gleich an jeder Straßenkreuzung ein neues zu bieten.

Weiter geht es auf Route 5, wo uns Sparks das Plusle in einen Ball läuft. Auf dem Weg zum Schloss auf Route 6 springt mich aus einem Busch spontan ein weiterer Käfer für die Sammlung an: Violet das Toxiped. Der Doppelkampf gegen die Coifwaffs hier war für ihr Level 14 echt hart übrigens, die hätten meine drei Headliner alle beinahe besiegt bekommen. Im Palast an sich, bzw im Vorgarten davon, treffe ich übrigens auf den Fotografen, der an gewissen Stellen im Spiel einen Schnappschuss vom Charakter machen kann. Eine Funktion, die wesentlich besser hätte sein können. Warum nicht wie in Animal Crossing: New Leaf den Spieler jederzeit und überall einen Screenshot machen lassen? Warum nicht zumindest dem Spielercharakter ein Smartphone in die Hand drücken, wodurch jederzeit außerhalb von Kämpfen/Storycutscenes ein Selfie wie in Legend of Zelda: Wind Waker HD gemacht werden kann? Warum nicht zumindest, wenn schon einen auf Earthbound machen, und nur an fixen Touristenplätzen einen Dritten ein Foto produzieren lassen dürfen, zumindest die Option geben, dass man sein aktuelles Pokemon-Team, oder zumindest den Headliner des Teams mit dem Charakter auf dem Bild hat?

Pokémon Mond

ava-2124Ok, sind wir also bei den neuesten Pokemon-Editionen angekommen, nachdem letztjährig ein wenig kreuz und quer durch die Dekaden der Franchise gezockt wurde. Pokemon Mond ist es geworden, weil mir nun der Metalllöwe oder die Vampirfledermaus irgendwo egal sind, aber Mond ist besser als Sonne, feddisch.

Führte witzigerweise auch dazu, dass ich das mit reichlich Bloom überzogenen Tropeninsel-Panorama zum Großteil bei Tageslicht erleben durfte, was dem irgendwo schon besser steht. Obwohl es genau andersrum gedacht ist, zu den wie immer zum Großteil kosmetischen Unterschieden zwischen den Editionen gehört nämlich, dass bei Mond die ingame Uhr gegenüber der realen im 3DS um 12 Stunden verschoben ist, damit die kindliche Zielgruppe, wenn bei ihnen Tag ist, hauptsächlich im Spiel Nacht haben und auch den Titelgebenden Himmelskörper sehen. Ich hab eher nach sechs Uhr abends gespielt, und dementsprechend fast immer Tag gehabt.

Ansonsten, joa, die Inselregion bringt schon frischen Wind in die angestaubte Serie, wobei ich persönlich X/Y im Gegensatz zu so vielen anderen auch nicht als so extrem gehabt empfand, sondern schon meinen Spaß dran hatte. Und letztendlich wirkt Sonne/Mond auch einfach frischer, als es wirklich geworden ist, denn ein Großteil der Struktur und das Gameplay sind gewohnte Kost, die man so schon immer hatte.

Der größte Unterschied ist wirklich, dass die Arenen abgeschafft sind. Stattdessen hat jede der vier Inseln eine bis drei Inselprüfungen, bei denen man in einem überschaubaren Dungeon irgendeine Aufgabe erledigen muss, die in einem Bosskampf kumiliert, also Pokemon RPGiger als bisher macht. Anschließend wird dann allerdings immer noch gegen einen Inselkönig analog zu einem Arenaleiter angetreten. Und eine Top 4, die eigentlich auf fünf Auseinandersetzungen besteht, bildet das Ende, kurz nachdem die eigentliche Handlung um das aktuelle Team abgeschlossen wurde. Mit dem Unterschied, dass das Tropenarchipel keine so Prestige-lastige Region wie bisher ist und deswegen dies erst den Aufbau der Liga darstellt, man den ersten Champion abgibt. Wer weiß, wenn man fünf Jahre später hierher zurückkehrt, gibt es eventuell die altbekannten 8 Arenen mit ihren Orden, statt die Inselreise mit ihren Aufgaben.

Was Sonne/Mond auch mit sich bringen, sind ein paar weitere Benutzerfreundlichkeiten, die streng genommen eh schon lange überfällig sind. Wie blöd war es doch, immer einige Plätze im Team an VM-Sklaven verschwenden zu müssen, weil man in dem einen Dungeon voller Dunkelheit ist, weil es zur Siegesstraße nur über Surfer und Kaskade geht, oder um einfach überall schnell per Flug hinwarpen zu können. Endlich, nach 20 Jahren, ist das abgeschafft. Die Fähigkeiten an sich gibt es immer noch, aber sie sind unabhängig vom aktuellen Kämpferteam. Auch mehr als dankend angenommen ist, dass nachdem ein neues Pokemon bei einem vollen 6er-Team gefangen wird, das Spiel nachfragt, ob man es nicht vielleicht gleich einwechseln oder lieber für den Rest seines Daseins in der Box versauern lassen will. Was ich mir gut vorstellen könnte, was nicht jedem so gefällt, ist das nun, nachdem man einmalig ein Pokemon umgenietet hat, bei den nächsten Kämpfen seine Schwächen angezeigt werden. Ähnlich wie dem universalen EXP-Share, den X/Y eingeführt hat, und der in Sonne/Mond auch dabei ist, finde ich das ganz gut. Letztendlich ist Pokemon so oder so nicht schwer, und ich persönlich hatte eh immer eine Typen-Affinitäts-Liste nebenher offen, falls ich mir mal unsicher bin. So sagt mir das Spiel halt gleich, was geht und was nicht. Oh, und der neue Pokedex zeigt einem immer an, wo der nächste Story-Trigger ist, gut wenn sich ein NPC mal nicht so klar ausgedrückt hat, man nach viel Pokemon-Nachfangen den Faden verliert, oder nach längerem Nicht-Spielen erneut einsteigen will.

Was ich allerdings dann ab der nächsten Generation gern sehen würde, wäre eine Option des Quick-Loads. Wenn ich meinen letzten Speicherstand erneut laden will, muss ich immer noch das Spiel über den Home-Button pausieren, das Spiel beenden, es über das Home-Menü neu starten, und dann meinen Speicherstand laden. Inklusive deutlicher Verzögerung bei jedem dieser Schritte, die bei 3rd-Party-Spielen nicht auftreten. Das ist natürlich immer so eine Sache mit den legendären Pokemon, gerde mit That One Legendary, welches irgendwie immer dabei ist, welches aus dutzenden Hyperbällen springt, nur um nach dem xten Reset im ersten zu bleiben. Plus einige zusätzliche Resets, wenn man es versehentlich totgeschlagen hat. Da merkt man erst mal, wie lange der Neustart des Spieles wirklich dauert und beginnt sich existentielle Fragen zu stellen. Wie ob das Fangen des Legendaries zum Selbstzweck dies wirklich wert ist? Wie lange man noch zu leben hat, und wie viel man davon im Post-Game verschwenden möchte. Und warum es eben keine schnelle Reload/Retry-Funktion im Spiel gibt.

Auch aufgefallen ist mir, dass die Pokemon in dieser Edition echt eine hohe Diversität an Fähigkeiten lernen. Ich persönlich habe ja gleich der Sache abgesagt, alle 300+ Pokemon fangen zu wollen, weil bin ich denn blöd und noch mal 15, und selbst damals waren es nur 150. Stattdessen habe ich den ganzen alten Gesichtern Lebewohl gesagt und beschlossen nur wirklich neue Pokemon der Edition zu fangen. Und die Alola-Formen alter. Deswegen von 245 gesehenen auch nur 80 gefangen, und da sind einige alte dabei, die man geschenkt bekommt, oder die eine Vorstufe zu einer neuen Alola-Form darstellen. Und den Ash-Quajutsu aus der Demo hatte ich übernommen, stimmt schon. Der Rest meines Siegerteams ist allerdings komplett neu gewesen:

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Na ja, auf jeden Fall war mir eben aufgefallen, dass eigentlich jedes dieser Pokemon gute Moves von 3-4 verschiedenen Typen lernen konnte. Ganz ehrlich gesagt habe ich mal wieder den Großteil des Spieles einfach mit meinem Starter platt gewalzt, selten oder nur bei dessen ebenfalls seltenen Ableben ein anderes eingewechselt. Ich meine mit einem Skill vom Typen Unlicht, Pflanze, Geist und Flug deckt der eh schon gut Schwächen ab, und ist irgendwann eh überlevelt stark gewesen. Wobei die Top 5 schon ein wenig knackiger waren, als ich das erwartet hatte, nach einem sehr einfachen Spiel. Das war auch fast das einzige Mal, wo ich die neuen Z-Moves eingesetzt habe, die sozusagen eh ein OHKO-Button sind, herrlich bescheuerte Auslöse-Verrenkungen beim Hauptcharakter mit sich bringen, und ordentlich auf die FPS gehen.

Die sind allgemein ein Problem im Spiel, noch viel mehr als in X/Y, wobei es interessant wäre, ob die auf einem New 3DS gleich viel besser laufen. Jedenfalls wann immer mehr als zwei Pokemon im Kampf stehen, was gerade durch das neue Hilferuf-System, in dem die Dungeon-Bosse aber auch teilweise wilde Pokemon einen Partner herbeirufen, gar nicht so selten ist, sowie wann immer die Partikeleffekte eines Z-Moves augelöst werden, geht das Spiel mal so was von in die Knie. In einem rundenbasierten RPG sind Kampf-FPS natürlich nebensächlich, aber mich würde nicht wundern, wenn einige der Kämpfe mit 3 Pokemon + 3 Trainern + Z-Move gleichzeitig angezeigt im einstelligen Bereich rumdümpeln würden. Das war schon echt hart.

Mir als jemandem, der nur Neues gefangen hat, ist vor allem auch aufgefallen, dass die Pokemon-Verteilung manchmal etwas merkwürdig ist. Viele Areale scheinen nämlich weiterhin hauptsächlich altbekannte Pokemon in den häufigen Encountern zu haben und die Editions-Neulinge entweder in den raren Begegnungen zu verstecken, oder die immer gleiche Hand voll plus ihre Entwicklungen zu führen. Und mit altbekannte Pokemon meine ich richtig altbekannte Pokemon, so aus den ersten drei Generationen und so. Ich müsste wirklich nicht zum xten Mal ewig in Raupis und Wingulls rennen, durch Zubat-infizierte Höhlen gehen oder hauptsächlich Karpadore an der Angel haben. Die Alola-Formen bekannter Pokemon sind da eine echt niedliche Idee gewesen, genauso das Touristen-Trainer ihre gewohnten Formen dabei haben, doch gab es mir von denen ein bisschen wenige. Gerade wo bei ein paar davon auch nur eine von mehreren Entwicklungen bedient wurden, und warum ausgerechnet das Formen-Aushängeschild Evoli keine Alola-Form hat, will sich mir eh nicht erschließen.

Allgemein hat mir das Design der Inselregion sehr gefallen. Wobei ich ja schon etwas aufstöhnen musste, als auch Nicht-Hawaii plötzlich mit einer ostasiatischen Stadt ankommen musste. Aber ansonsten ist das Tropendesign echt schnieke. Die neuen Pokemon sind zum Großteil niedlich oder cool (mit der großen Ausnahme der Ultra-Bestien). Und das Charakterdesign ist auch sehr Augenfreundlich. Nicht nur, weil die Hälfte der Bevölkerung aus DILFs mit V-Torso in engen Shirts oder Pretty Boys auf dem Weg zu einem zu werden besteht. Nicht nur weil Professor Kukui wie die Stripper-Version eines Professors rumläuft und auch noch mehr Pandering eingebaut wurde, in dem er als Lucha Libre hobbyisiert. Sondern beispielsweise auch das Design der Aether-Foundation, welches doch sehr an Osamu Tezuka und Tatsunoko-Serien erinnert ist echt nett, genauso wie das Homie-Design von Team Skull. Und natürlich gibt es wieder Boutiquen voller Kleidung, um den eigenen Charakter zu pimpen. Wobei leider keine Selfies mehr wie in X/Y gemacht werden können, sondern die Kamera stattdessen zu einem Pokemon Snap ähnlichen Minigame genutzt wird. Nett, aber die Photo-Spots für die Selfies haben mir auch gefallen, und ich hätte eher gedacht, das man die diesmal zu mehr und mit den Team-Pokemon aufgenommenen Fotos erweitert, statt sie komplett zu streichen.

Die Handlung ist auch ganz Ok, nehme ich mal an, zumindest für ein Pokemon. Alles in sehr cineastischen Cutscene präsentiert und definitiv eine der besseren Geschichten der Serie. Ich meine es sollte gleich klar sein, dass die Aether-Foundation der wahre Antagonist sein wird, nicht die trotteligen Team Skull. Genauso wie nicht überraschen sollte, dass die einzigen drei Charaktere mit Porzelan-weißer Haut, grünen Augen, und blonder Mähne in ähnlichem Frisurendesigns miteinander verwandt sind. Aber eine gewisse Komplexität und vor allem Präsenz hat die Fabel für ein Kinderspiel durchaus zu bieten und ist definitiv nicht wirklich langweilig, nur halt vorhersehbar. Was nicht überrascht, weil Pokemon, nicht?

Jedenfalls, um mal langsam zu einem Ende zu kommen, hat mir Pokemon Mond schon sehr viel Laune gemacht, und ich das Ding in Windeseile während meines Urlaubs durchgezockt gehabt. Sogar in das Post Game habe ich einige Stunden geschaut. Darin dann hauptsächlich die beiden Geschenk-Pokemon abgeholt, mich beim Kampfbaum kurz Trainer Blau gestellt (20 Jahre älter sind auch die Original-Editions-Trainer ziemlich er-DILF-t), dann aber dort eigentlich nichts mehr gemacht. Die 4 Inselgötter hab ich noch gefangen und sogar das Quest mit den Ultra-Bestien begonnen, aber als ich die zweite davon doch gleich vier Mal fangen sollte, war die Luft irgendwie auch schon wieder raus. Aber nach etwas über 30 Stunden lässt sich da auch nicht meckern, ich hatte meinen Spaß und war gut vom Main Game gefesselt worden.

30 Years Later: Metroid

ava-2108Mensch da hat Nintendo doch neben 30 Jahre Zelda und 20 Jahre Pokemon dieses Jahr auch noch 30 Jahre Metroid zu feiern, da genau wie das erste Legend of Zelda 1986 auf dem Famicom Disk System aufgeschlagen. Metroid hat mich ja als Kind nie so interessiert, als Erwachsener auch nur partiell und ich war immer etwas von meinen nicht existenten Action-Reflexen abgeschreckt. Aber hey, wenn die Mutter der Alien-Kopfgeldjäger schon offiziell ins MILF-Alter kommt, da nehmen wir sie uns doch mal ran. Aber dann doch in später gelifteter Form als Metroid: Zero Mission für GBA, statt wirklich ganz im nostalgischen 80er-Look mit zugehöriger Schwierigkeit.

Meine Ersterfahrung mit Metroid also in deren Nullmission. Ach Quatsch, in Samus Nullmission, die Reihe benennt sich ja nach den paar Quallenaliens, die auf drei Screens des gesamten Spieles zu finden sind, nicht nach dem Hauptcharakter. Jetzt hab ich den gleichen Fehler begangen, wie jene, die meinen die blonde Elfin in der grünen Tunika in The Legend of Zelda sei Zelda. Aber immerhin, wir bleiben bei den femininen Action-Helden, da Samus Aran ja auch ein blondes Mädel unter dem Kopfgeldjäger-Anzug ist.

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Zeigt einem Zero Mission auch. Ok, das Original von 1986 hat einem auch gezeigt, dass Samus eine Frau ist, zumindest wenn man schnell genug durch das Spiel kam, damit sie am Ende ihren Helm oder gar ganzen Kampfanzug auszog. Die gibt es in Zero Mission natürlich weiterhin, abhängig von Zeit und wie viele der Items man gefunden hat, gibt es Samus in verschiedenen Posen und Zuständen der Leichtbekleidung. Oder ziemlich cool komplett im Suit, so wie ich als Spieler vom Easy-Mode einzig sehen konnte. Aber Zero Mission fügt eben nicht einfach nur das Original in hübsche neue Grafik und gibt ein paar weitere Endings drauf, nein Metroud: Zero Mission expandiert auch besagte Mission. Sobald die Schurkin aus Captain N, Mother Brain, vernichtet ist, wird Samus auf ihrem normalerweise das Ende einläutenden Rückflug abgeschossen und hat plötzlich eine Stealth Mission durch das Schiff der Space-Piraten nur im hautengen Zero Suit und wehendem Pferdeschwanz vor sich. Würde mich mal interessieren, was Spieler, die auch das Original kennen, bevorzugen. Mir persönlich war dann beim Endspurt auch langsam die Luft raus, nach Erhalt der Superbomben bin ich zumindest nicht in die alten Gebiete zurück, um weitere Secrets zu suchen, sondern direkt zum Finalboss gegangen.

Ansonsten ist mir das Spielprinzip natürlich durch die eigentlich von Metroid erst inspirierten, aber von mir persönlich in anderer Reihenfolge gespielten, Metroidvanias bekannt. Und damit meine ich jetzt die Castlevanias mit der Struktur von Metroid, nicht wie mittlerweile geläufig das Ding als eigenständiges Genre. Ich mein dafür hatten wir doch eigentlich den Begriff Metroidvania, oder, damit gleich erkennbar ist, dass es sich um ein Caslte_vania_ im Stil von Metroid handelt, alles andere mit der Struktur von Metroid hat ja mit Castle_vania_ nicht viel zu tun. Egal, Korinthen müssen wir ja nicht kacken.

Das Leveln fehlt, aber dafür habe ich ja den Easy Mode gewählt, um nicht irgendwo hängen zu bleiben. Der Rest der Struktur ist wie gewohnt, man läuft das Labyrinth an Höhlen und Stationstunneln entlang, bis man in eine Sackgasse gerät und sich einen neuen Weg suchen muss, um später hier mit einem neuen Item weiter zu kommen. Zero Mission wirkte dabei für mich etwas besser designt als die Castlevanias, es war einfacher herauszufinden wo es weiter geht, als in so manchen davon. Dafür sind die verschiedenen Upgrades teils echt hart und unintuitiv zu finden. Also nicht sie zuerst zu bekommen, die Chzo-Statuen sind schon sehr offensichtlich, aber die Kapazitäts-Upgrades sind halt so eine Sache, da man im Prinzip teils an jeder Wand alles ausprobieren kann, vielleicht öffnet es ja eine Nische zu einem.

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Gefallen hat mir das Spiel insgesamt schon, abgesehen vom Kampf gegen Mother Brain, der mehr nervt als echt schwer war (ernsthaft, wie viele Sachen schießen in dem verdammten Raum gleichzeitig auf einen?) und ein paar echt haarige Shinespark-Momente abgesehen, gab es wenig zu fluchen oder nicht zu mögen. Besonders gefallen hat mir halt auch, dass jeder Bereich im Spiel ein anderes Design hat und durchaus einige hübsche Details bereithält. Der Look der Standbild-Cutins war jetzt nicht immer so meins, hat mir etwas zu sehr von einem spanischen Comic-Look, und plakativ als Hintergründe in Bossräumen sehen sie auch stilistisch falsch zum Pixelart aus, aber wirklich schlecht sind die auch nicht. Die Musik war auch hier und dort etwas komisch, oder besser gesagt in dem einen Areal etwas tonal merkwürdig zum Setting, weil es mich viel zu sehr an Pokemon erinnert hat. Ich würde sogar sagen, dass mir Castlevania weiterhin etwas besser gefällt, auch wenn die sich vom Spielprinzip und der Struktur her nicht viel tun, einfach weil ich das Goth-Horror-Setting gegenüber dem SciFi-Space präferiere.

Zero Mission schaltet einem dann ja auch als Bonus das Original frei, und ich habe kurz reingespielt. Und schnell wieder aufgehört. Ist natürlich eine ganze Ecke schwerer, wie zu erwarten war. Aber eben so direkt nach dem Remake zu spielen versucht, ist mit der steifen Bewegung und dem extrem luftigen Sprung von Alt-Samus mehr als schwer zurecht zu kommen.

Pokemon TCG

ava-2105Kurz vor dem Neujahr noch schnell einen letzten Beitrag zu Pokemon in dessen Geburtstagsjahr rausgehauen. Und zwar zum Pokemon Trading Card Game. TCGs hatten ja um die Jahrtausendwende einen neuen Boom, so dass so ziemlich alles, was auch nur den Hauch von Geldverdienst versprach, zu dessen Merchandising auch eine Karten-Verwurstung bekam. Und das teilweise nicht nur in physikalischer Sammel-Alle-Form, sondern durchaus auch als versofteter Spiele-Form. Monster Rancher, Yu-Gi-Oh, Suikoden, SMT: Devil Children, Kindgom Hearts, Grandia u.v.m. Darunter schafften es auch die Pokemon-Sammelkarten zwei Mal auf ein GBC-Modul und einmalig auf dem DS, wobei allerdings nur die erste Version auch außerhalb Japans erschien.

Das erste Spiel geht dann weitestgehend einer ähnlichen Struktur nach, wie auch die Haupteditionen. Zumindest wenn man dort die eigentliche Reise durch die Region mit einer Übersichtskarte ersetzen würde, auf der man die Arenen einfach nur anklickt, um direkt dorthin zu gehen. Und halt mit Karten kämpft, statt arme Wildtiere in Bälle zu sperren und dann aufeinander zu hetzen.

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Aber ansonsten… joa, ein Professor gibt einem das erste Deck, bei dem man sich zwischen Feuer, Wasser und Pflanze aussuchen kann, und dann werden 8 Arenaleiter besiegt, anschließend die 4 Champions und der ebenfalls just an ihnen vorbei gezogene Rivale, der auch davor schon immer mal wieder dazwischen gesprungen ist. Am Ende gibt es dann halt keinen Eintrag in die Siegeshalle, sondern vier legendäre Pokemon-Karten. Die drei legendären Vögel der Generation Eins… und Dragoran, hm. Kein Mewtwo oder Mew? Ok, auch gut.

Es kann natürlich beliebig oft gegen die Arenaleiter und die ein bis vier anderen in der Arena rumstehenden Trainer gekämpft werden, um weitere Decks zu gewinnen, aus dem man dann früher oder später das eigene Superdeck zusammenstellt. Dennoch ist die Spielzeit selbstredend relativ übersichtlich, wenn nicht wirklich jede einzelne mögliche Karte gesammelt werden soll.

Was die Kartenkämpfe angeht ist das Ding recht simpel gestaltet, zumindest für mich der noch Magic the Gathering kennt, aber Pokemon richtet sich natürlich auch an eine wesentlich jüngere Zielgruppe. Ein Deck besteht aus 60 Karten, darunter Pokemon der verschiedenen Typen, die dazugehörige Energie, und dann noch sogenannte Trainer-Karten, unter die allerdings alles fällt, was sozusagen Extra-Sachen offeriert. Ein Pokemon zu aktivieren kostet keine Energie, und es ist immer nur eines das aktive Kämpferpokemon, die restlichen, soweit man welche auf der Hand gezogen hat, kommen auf die Auswechselbank, von der sie nach dem Tod des aktiven Kämpfers nachrücken. Energie-Karten werden direkt an die einzelnen Pokemon geklatscht, um die entsprechenden Skills von ihnen auch auslösen zu können. Ein Münzwurf ist eventuell notwendig, um so Dinge wie eine Paralyse- oder Schlaf-Nebenwirkung zu aktivieren. So weit so einfach. Ansonsten gibt es wie gesagt noch die Trainer-Karten, die alles beinhalten vom neuen Mischen der Karten, dem Gegner Energie von einem Pokemon abzuziehen, oder schlichtweg zu heilen oder den Angriff in der nächsten Runde zu boosten.

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Gewinnbedingungen gibt es dabei zwei. Die erste wäre, dass eine der beiden Seiten nach dem Ausscheiden des aktiven Kämpferpokemons keine Nachzieher auf der Bank sitzen hat. Ansonsten werden am Anfang des Kampfes, je nachdem gegen wen angetreten wird, zwei bis sechs Gewinnkarten aus dem Stapel gezogen. Wann immer das aktive Pokemon des Gegners besiegt ist, zieht man davon eine, sozusagen als Extra-Zug diese Runde. Wer jedoch alle Gewinnkarten bereits eingesackt hat, hat ebenfalls gewonnen, egal ob noch Pokemon von der Bank des Gegners nachrücken könnten.

Insgesamt ist das Spiel ganz Pokemon nicht allzu schwer, wobei natürlich viel zum einen davon abhängig ist, wie man sein Deck zusammenstellt, aber schlichtweg auch eine gute Portion Glück involviert bleibt, wenn es um das Ziehen der Karten geht. Mal hat man sie fast perfekt so, wie sie gebraucht werden, dann eher wieder nicht. Mal hat der Gegner direkt seine Mörder-Karte auf der Hand, dann zieht er wieder nur zwei Luschen und man gewinnt innerhalb weniger Runden, weil er sonst nix mehr auf der Bank sitzen hat.

Nuzlocking Pokemon FireRed! Episode 5: Final Confrontations

ava-2090Letztendlich wurden die besten fünf Trainer mit folgendem Team angegangen: Coverart das harte Glurak, Splash das scheue Garados, Bud das scheue Giflor, Newzea das zarte Dodri, Beholder das ruhige Magneton, und Digdri der naive Penis… äh andersrum. Irgendwie von den Wesensarten her ein nicht sonderlich imposant klingendes Team, von Headliner Glurak natürlich abgesehen.

Das komödiantische Potential von meinem Digdri ist übrigens unglaublich. Egal ob nun „Los! Penis!“ oder beim Einsetzen von Schaufler „Penis gräbt sich ein“ oder bei einem gegnerischen Gesichte „[Gegner] erkennt Penis“… da bleiben bei keinem 12-Jährigen die Augen trocken sag ich euch :P

Lorelei mit ihren Eis- und Wasserpokemon macht den Anfang. Also hole ich Beholder raus, der mit Donnerschocks und Funkensprüngen ihre ersten drei Pokemon umnietet, allerdings durch einen Surfer von Lahmus auch auf etwas unter halbe HP geworfen wird. Also für Lapras lieber Bud eingewechselt. Zwei Blättertänze erledigen es, sein Eisstrahl hat allerdings auch Bud sehr gut zugesetzt. Also hole ich für Rosanna Coverart mit seinem Flammenwuf raus. Und damit war Lorelei besiegt.

Zweite Runde ist Bruno mit seinen Kampf- und Gesteinpokemon. Sein Onix macht den Anfang, und durch Blättertanz war es das mit der Steinschlange auch schon. Newzea setzt Bohrschnabel gegen die folgenden drei Kampfpokemon ein, von denen zwei sofort dahin sind, während Machomei noch mal eine Runde an Protzer verschwenden darf und ein mal geheiltrankt wird, bevor es auch um ihn nicht besser steht. Zum Abschluss wie zum Anfang ein Onix, das zu einem Blättertanz fällt, und damit ist auch Bruno erledigt.

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Ok, damit geht es in die zweite Hälfte der 4er-Elite, die nun mit den etwas cheatigeren Typen rausrücken, im Falle von Agatha sind das neben Gift- eben die Geistpokemon. Doch immerhin kann Splash ja mit Biss einen Unlicht-Move, den er auch bei Gengar ordentlich einsetzt, da es allerdings nicht der stärkste ist, dennoch ein paar Runden benötigt, nicht geholfen durch den Trank von Agathe und eine Vergiftung durch Gengar. Gegen Golbat benutze ich Beholder und rechnen mit einem schnellen Sieg. Erste Runde verwirrt, verletzt sich selbst. Dann Biss und Beholder schreckt zurück, dies wiederholt sich fünf oder sechs Runden lang, bis der erste Funkensprung endlich mal durch kommt… und Golbat immer noch mit ein paar HP da steht, Beholder mittlerweile selbst im gelben Bereich ist. Also Top-Genesung geworfen… und prompt wieder verwirrt worden, wodurch der Gnadenstoß weitere vier Runden brauchte, und Beholder erneut im gelben Bereich war, bis Golbat endlich ins Nirwana einging. Alpollo wird von Splash gebissen und wirft dann durch Fluch selbst das Tuch. Für Arbok lasse ich endlich mal meinen Penis raus, zwei Erdbeben und eine Lehmschelle bedeuten trotz Top-Genesung von Agathe meinen Sieg. Immerhin hat sie damit keine Heilung mehr für ihr finales Gengar, das dadurch recht schnell in drei Bissen zerstört ist.

Den Abschluss macht Siegfried mit Drachen und Fake-Drachen. Beginnend wäre da Garados, welcher wie ein Drache aussieht, aber Wasser/Flug ist, was ihm eine doppelte Typenschwäche gegenüber unserem Elektro-Beholder verpasst. Er durfte zwar vor dem ersten und finalen Funkensprung, aber sagen wir mal Biss gegen ein Stahlkugel einzusetzen ist jetzt nicht so effektiv. Mit Dragonir kommt der erste Drache ins Rennen, die ironischerweise gegen ihre eigenen Drachenattacken schwach sind, was mein Splash mit Windhose abdeckt. Ist zwar nicht so High-Damage, dadurch hat es ein paar Runden gedauert, aber der Gegner hat auch nichts getan, um an Splashs HP zu kratzen. Aerodactyl ist wieder kein Drache sondern Gestein/Flug, wodurch es keine Doppelschwäche wie Garados hat, aber dafür die Gesteinimunität gegen Elektro durch den Flug-Typen aufgehoben wird, sowie selbst für Gestein anfällig werden lässt. Funkensprung to Victory, da Beholder die Antik-Kraft-Attacke recht unbeeindruckt lässt. Nächstes Dragonir bedeutet wieder zwei Windhosen und fertig. Aber jetzt der echte Knackpunkt seines Dragoran. Zwei Windhosen, sind zwar effektiv, tun ihm aber gar nicht viel. Ein Hyperstrahl ist da schon besser, und ich Idiot vergesse natürlich, dass sich Splash danach eine Runde erholen muss. Hätte Dragoran da angegriffen, wäre es um ihn geschehen gewesen, hat sich aber glücklicherweise verwirrt selbst verletzt. Schnell einen Top-Trank genutzt und zwei weitere Hyperstrahlen nach Siegfrieds Top-Genesung geworfen, und die Top 4 sind besiegt. Yay do.ob

Bleibt aber noch Rivale Grün, der mit seinem Tauboss startet. So einen hätte ich auch haben können ._. Nervt ganz schön mit seinen Sandwirbeln, Funkensprung bringt ihn fast um, und schon wechselt er zu seinem Rizeros aus. Wusste gar nicht mehr, dass er das einfach so mitten im Kampf darf xD Bud rausgeholt, Erdbeben bringt ihn auf weniger als halbe HP, ganz riskant mach ich dennoch die nächste Runde Blättertanz und netterweise ist es auch ein OHKO. Erdbeben kann mein Penis allerdings genausogut, und haut damit Simsala sofort um. Zeit für sein Turtok, dem ich mit einem Blättertanz komme, woraufhin er sofort gegen Arkani auswechselt, und da Blättertanz leider eine Commitment-Attacke ist, die automatisch über mehrere Runden geht, wirft sein Flammewurf mein Bud unter die Radieschen >_< Rache dein Name ist Splash, drei Surfer später war es trotz Top-Genesung rum mit seinem Arkani. Zurück zu Tauboss (nun top-genesen) vs Beholder. Funkensprung paralysiert sogar! Eine dritte Top-Genesung kann zwei Donnerschocks aber auch nicht auscanceln. Zurück zu Turtok. Hehe, Funkensprung erneut, doch dummerweise darf Turtok zuerst und Hydropumpe ist gar nicht mal so schlecht gegen Beholder. Aber dafür hab ich ja selbst Top-Tränke im Gepäck. Grün übrigens auch noch eine vierte Top-Genesung. Regentanz, Funkensprung, verfehlende Hydrpumpe, und der KO-Funkensprung sitzt. Kommt zum Schluss nur noch sein Kokowei, und ich natürlich mit meinem Starter Coverart, der bisher noch gar nicht viel machen musste, weil ich ihn eher als Notfallbutton aufgehoben hatte. Dadurch, dass es noch regnetet, mussten sogar zwei Flammenwürfe herhalten, um mir den finalen Sieg und damit den Titel des Champions einzubringen.

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Irgendwie ist die letzte Ansprache von Eich gegenüber Grün, dass er enttäuscht ist, und der Rivale wegen fehlender Liebe zu seinen Pokemon nie Sieger sein wird, schon etwas seltsam. Der Kerl hat es immerhin bis zur Champion-Position geschafft, auch wenn ich sie ihm nach fünf Minuten Ruhm abgeluchst habe. Das ist schon ganz schön was zu erreichen, statt eine totale Enttäuschung zu sein. Eich ist ein ganz schönes Arschloch, kein Wunder das Rivale Grün so ist, liegt ihm in den Genen.

Und das war das Nuzlocke-Abenteuer durch Pokemon Feuerrot. Natürlich gibt es noch das Post-Game, wo weitere Nummern-Insel und ein Remacht gegen stärkere Top 4 auf uns warten würden, jedoch kann ich das so schnell gar nicht machen, denn nur wenn Eich einem den Nationaldex gibt, ist dies erreichbar, und dafür müssen mindestens 60 Pokemon gefangen sein. Ich bin immer noch bei 50, hätte zwar gerade genug in der Box, die mich per Entwicklung auf die nötige Zahl bringen, aber eh, so richtig Bock hab ich dazu nicht mehr. Dennoch war Nuzlocke Feuerrot ziemlich launig, nicht ganz so sehr wie Silber, aber definitiv mehr als Smaragd. Manchmal merkt man halt doch, gerade zu Beginn, dass es hier teilweise viel die gleichen Pokemon auf den Routen gibt. Generation 1 würde ich glaub ich nicht ohne Dupletten-Klausel spielen wollen, um nicht mit einem Team rein aus Taubsis, Rattfratzen und Zubats zu enden.

Nuzlocking erinnert mich ja immer etwas an Four-Job-Fiesta-ing Final Fantasy V. So wie dort Welt 1 am launigsten ist, weil man noch gespannt auf den nächsten zugeteilten Job sein kann, und sein Team unter den Vorlagen funktionstüchtig machen muss, so macht an einer Pokemon Nuzlocke am meisten Spaß zu sehen, welches Vieh man als nächstes bekommt. Hat man ein eingespieltes Team, verliert die Sache ein wenig an Reiz, und verliert man mehrere auf einmal, kann der Nachgrind von Altlasten ermüden. Bei beiden Challenges hab ich irgendwann den Punkt, wo ich fast lieber das aktuelle Spiel aufgeben und von vorn beginnen/eine andere Edition beginnen wollen würde xD

Nuzlocking Pokemon FireRed! Episode 4: Island Adventures and the Legendary Birds

ava-2088Auf zur nächsten Stadt, die erneut über zwei Routen erreichbar ist, diesmal beide fürs Surfen geeignet. Was natürlich bedeutet, dass wir auf Route 19 erst mal nicht surfen, sondern Angeln, um Horsy das Seeper einzusacken. Auf Route 21 besuchen wir den kleinen Grasbereich für Noodles das Tangela. Denn von Route 19 aus nach Süden auf Route 20 gesurft treffen wir schon noch auf das obligatorische Tentacha Oldone, welches fast exklusiv auf allen drei Wasserwegen anzutreffen ist, und so hab ich einen weiteren Pflanzen- wie Wasser-Ersatz. Doch dazwischen liegen immerhin auch noch die Seeschauminseln, wo wir Bong das Enton fangen. Hmm, Psycho-Ersatz? Oder doch nicht riskieren, denn Erfahrungswerte zeigen, dass meine Psycho-Viecher nicht lang leben >.>;

Die Ernährung ist natürlich auf dem Weg wieder sehr einseitig, bietet nämlich alle existenten Wasserpokemon hoch und runter und dann wieder von vorn, was aber immerhin bedeutet, dass mal nicht Coverart allein hier aufräumt, sondern sich Bud das Giflor leveln kann, bis es sogar mit Blättertanz endlich mal eine anständige Pflanzen-Attacke lernt! Wen es interessiert: Arktos war super einfach, weil das Vieh nach Agilität nichts mehr außer Weißnebel eingesetzt hat. Einer von drei legendären Vögeln down. Wer natürlich erst mal auf den Geschmack gekommen ist, einen Gott umzubringen, dem lechzt es nach mehr, also machen wir anschließend gleich noch einen Abstecher in das Kraftwerk, um dort Zapdos eine Lektion zu erteilen. Zudem fangen wir Beholder das Magnetilo. Zapdos konnte übrigens auch nicht viel machen, hat im Prinzip nur Coverart mal schnell paralysiert, der ihn mit dem ersten Flammenwurf nicht nur etwas über die Hälfte der HP abzog, sondern auch angefackelt hat :D

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So, nach einem Wasser- und einem Elektro-Dungeon machen wir doch das Trio voll mit einem Feuer-Dungeon, wenn auch eines ohne legendären Elementarvogel, in dem wir nämlich zu unserer eigentlichen Ziellokalität der Zinnoberinsel fliegen. Ein echtes Feuer-Dungeon ist die alte Villa dort ja nicht, aber weil in den Originalen so viele Feuerpokemon hier anzutreffen waren, ist das für mich gedanklich immer so ein wenig eines, auch wenn hier auch Giftpokemon rumrennen, im Remake sogar noch wesentlich mehr als früher, wenn ich mich nicht falsch erinnere. Die Zinnoberinsel ist aber auch wo wir uns ein weiteres Pokemon „schenken“ lassen können, nämlich in Form der beiden Fossile, die wiederbelebt werden, bzw. in der Nuzlocke natürlich nur eines davon, und schon haust Ripley das Aerodactyl in der Box. Wasser-Typen habe ich mehr als Flug-Typen, und vielleicht benutze ich die geschenkten Gäule evtl. eh nicht. Glück ist mir hold, und ich renne im Pokemon-Haus doch als erstes tatsächlich Rower dem Fukano über den Weg. Sollte Coverart je sterben, was nicht zu hoffen ist, mir aber in den beiden andren Nuzlocken jeweils mit meinem Starter dennoch geschah, habe ich nun auch einen Feuer-Ersatz.

Die Arena hier, alles basierend auf dem reinen Feuertypus ohne wirkliche Tricks, ist ziemlich schnell mit einem Garados, das Surf beherrscht, ausgeschwemmt. Anschließend gibt es eine große Änderung in dem Remake zu bestaunen. Das Endgame kam mir im Original ja immer etwas überstürzt vor, es geht von Arena 7 direkt zu Arena 8 direkt zu den Top 4, und das dritte Vogelpokemon wird einfach auf die Siegesstraße geworfen, statt wie die zwei Vorgänger ein optionales Dungeon zu haben. Feuerrot/Blattgrün ändert das, denn nach dieser Arena dürfen wir mit Bill auf eine Inselkette reisen, um doch noch eine Station mehr zu bieten, gleichzeitig ist ein Großteil der Inselkette auch fürs neue Post-Game reserviert. Ähnlich wie bei Kanto in Pokemon Silber lasse ich die hiesigen Gebiete mal außen vor, was das Fangen neuer Pokemon angeht.

Hauptattraktion ist hier erst Mal der Vulkan von Insel 1, denn hierhin verfrachtet hat man im Remake den letzten legendären Vogel Lavados, der aber mit zwei Surfern auch schon ganz unlegendär vernichtet ist. Auf Insel 2 ist nicht viel los, das jeweilige Starter kann jedoch eine dieser besonders starken Superattacken lernen, die schlechte Trefferquote und wenige Charges mit sich bringen. Insel 3 befreien wir von einer Biker-Gang und gehen durch ein schnelles Wald-Dungeon… und damit ist das Inselabenteuer vorerst beendet und wir dürfen nach Festland-Kano zurück.

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Wo wir dann doch zur letzten Arena dürfen, in dem sich Giovanni zum dritten und letzten Kampf als Leiter stellt, der erneut mit ein wenig Surfen und ein wenig Flammenwerfen schnell besiegt ist. Mit allen 8 Arena-Orden im Gepäck geht es also schnurrstracks in Richtung Top 4, wobei vorher noch ein vorletzter Kampf gegen den Rivalen ansteht, am Schauplatz des ehemals zweiten gegen ihn. Mein infernalisches Trio an Coverart-Glurak-Flammenwurf, Splash-Garados-Surfer und Bud-Giflor-Blättertanz erledigt allerdings sein sechsköpfiges Team ohne große Probleme.

Und dann noch die letzten beiden Pokemonfänge des Spieles: Tutu das Goldini auf Route 23 und Stoner das Kleinstein auf der Siegesstraße. Auf der steht natürlich auch etwas leveln für die Top 4 an. In der ersten Generation und ihren Remakes ja noch etwas umständlich, da es den EXP-Teiler nur für 50 gefangene Pokemon gibt, was bei einer Nuzlocke nicht unbedingt gegeben sein muss. Ich jedoch war schon bei 48 und habe Beholder zum Magneton und Penis zum Digdri entwickelt, und schon durfte ich ihn mir holen. Während des Grinds bin ich sogar auf ein Shiny Machollo getroffen, auch wenn ich persönlich dem Shiny-Hype nicht unterliege und Machollo auch ein hässliches Farbschema abbekommt, so war es natürlich schon besonders.

Nuzlocking Pokemon FireRed! Episode 3: From the Wild Pokemon Resort to the Skyscraper City

ava-2086Nachdem ich also ein weiteres meiner guten Pokemon, von denen ich erhofft hatte, es bis zum Spielende tragen zu können, verloren habe, geht es weiter nach Fuchsania, welches bekanntlich über zwei Routen erreichbar ist: Route 17 und Route 12. Auf 17, der Fahrradroute, fangen wir uns allerdings erst mal Newzea das Dodu, sollte Birdo doch mal was geschehen, haben wir also Flugersatz. Besagter Moment trifft auch unverzüglich ein, als Birdo mit einem Fliegen das Maschock eines Bikers nur fast tötet, welches via Vergeltung direkt unseren armen Vogel ausknockt. Blergh, fängt ja gut an >.<

Bedeutet aber auch, dass Route 18 nichts für mich zu bieten hat, da im kleinen Grasabschnitt nur Zeug rumläuft, welches ich schon habe, und auf der Fahrradseite vor dem Wachhaus gibt mir Prof Eich telepathisch nen Rüffel, wenn ich die Angel zu benutzen versuche. Arschloch. Dafür bietet die andere Richtung aus der Stadt sofort wieder raus Route 15 mir ein Bluzuk an. Hmm, möglicherweise mein Psycho-Ersatz? Wenn Käferpokemon nur nicht solche Glass Cannons wären – so übrigens auch sein Spitzname. Selbst Route 14 hat ein neues Pokemon für mich auf Lager, nämlich Copycat das Ditto. Dafür wiederum hat nun das Gras auf den Routen 13 und 12, die letzten beiden zwischen Fuchsania und Lavandia nichts mehr zu bieten, was ich nicht schon habe bzw. hatte. Aber es gibt ja nicht nur Gras :D Auf Route 13 die Profiangel ausgeworfen, und Wedgy das Krabby ist unser. Auf Route 12 nehmen wir hingegen die ganz normale Angel und bekommen den längst überfälligen Karpador Splash ins Team. Gefühlt hundert Volgelfänger, fünfzig Biker, Angler und Pfadfinderinnen später, mit einer Blutspur aus fünfhundert Taubsis, Habitaks und Smogmogs hinter uns ziehend, sind somit beide Richtungen gen Fuchsania abgegrast was Trainer angeht.

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Die Hauptattraktion von Fuchsania ist und bleibt natürlich die Safari-Zone, die leider im Remake geändert wurde. Jetzt gibt es in jedem Areal beim Angeln eine gleich hohe Chance auf die selben Pokemon, statt in Areal 4 garantiert zu sein, ein Dratini an die Schnur zu bekommen. Ich will doch aber meinen Liebling im Team, menno! D: Da die Safari-Zone besonderen Regeln unterliegt, gibt es für Nuzlocken auch besondere. Immerhin kämpft man hier nicht, sondern wirft wild Pokebälle nach den Viechern, bis sie entweder abhauen, man sie mit geringer Chance doch gefangen hat, oder das 30-Bälle-Limit ausgeschöpft ist. Deswegen gilt für Nuzlockes aber auch, dass jedes der 4 Areale eine neue Chance bietet, das dort erste Pokemon zu fangen, einfach weil es so unwahrscheinlich ist, dass man überhaupt eines bekommt. Ich hab natürlich doch nach Möglichkeit immer geangelt, und kam aus der Safari-Zone somit mit Rupaul dem Golking. Eh, ein Dratini ist das nicht.

Kogas Gift-Arena mit hauptsächlich Psycho-Pokemon war auf dem GB/C auch einfacher, da man da die Outlines der Glaswände gesehen hat. Ich dachte auch mich dran zu erinnern, dass der mehr Giftkäfer dabei gehabt hätte, statt nur die üblichen Smogon/Sleima und deren Entwicklungen, aber scheinbar war das schon in Rot/Blau so und ich erinnere mich an sein Lineup aus Gelb. Jedenfalls hätte Coverarts Flammenwurf ausgereicht, um ihn im Alleingang zu besiegen. Ich Idiot dachte mir aber, Glasscan – mittlerweile ein Omot in den frühen 30ern – etwas Erfahrungspunkte zu gönnen, und ihn zumindest die einfachen Smogons tot-konsufionieren zu lassen. Tja, ein Finale und das war es mit meinem Glass Cannon Psycho-Käfer. Ich bin verflucht hab ich das Gefühl.

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Damit lässt mich das Remake nun auch endlich nach Saffron, um mit Team Rocket endgültig aufzuräumen. Doch zunächst das Dojo, um für die Box Chunlee das Kicklee zu erkämpfen. Anschließend rein in die Silph Co., dem Wolkenkratzer voller Rocket-Kämpfe gegen die immer gleichen Gift- und Elektro-Pokemon. Bedeutet so ziemlich, dass mein Coverart mit das beste Mittel gegen die in meinem Team ist, was das überlevelte Vieh dem Rest nur noch weiter wegleveln lässt. Zumal ich mit den ganzen Finale/Vergeltung beherrschenden Gegnern eh kein Risiko mehr eingehe. Merke ich besonders am Rivalenkampf, der alle seine Pokemon nahe der 40 hat, während meine 5-10 Level darunter rumdümpeln, abgesehen vom Glurak natürlich, welches wesentlich höher ist und sein ganzes Team massakrieren kann. Flippers das Lapras bekommen wir auch noch geschenkt, aber ich weiß nicht, bedeutet das mit Chunlee nicht, dass wir in einem Areal zwei Pokemon „gefangen“ haben? Oder dürfen wir die Silph Co dank des Umfangs des Unterfangens mal als eigenständiges Dungeon werten, unabhängig von der Stadt drumherum? Ich mach es einfach mal.

Damit es doch nicht ganz ein Alleingang wird, wechsle ich zum Re-Fight mit Giovanni aber auch mal Splash ein, der seine Pokemon ein wenig besurfen darf, abgesehen von Kangama natürlich, da zur Sicherheit doch lieber ein OHKO-Flammenwurf o.ob Spash durfte dann mit Biss und Drachenwut auch in der Psycho-Arena aufräumen, nur für Omot und Simsala musste ich wieder den Pyro raushängen lassen.

Nuzlocking Pokemon FireRed! Episode 2: Flaming Inferno, Ghostly Tower, and Sleeping Ugly

ava-2084Das Team zählt nun also wieder nur 6 Pokemon, nach dem tragischen Verlust von Missy in der Wasser-Arena, weil Criticals voll fies sind. Vielleicht gibt es auf Route 5 einen adäquaten Ersatz zu fangen? Nö, nur Greedy das Mauzi. Blah, wo ist mein Pflanzen-Pokemon? D: Auf Route 6 um genau zu sein, nämlich Bud das Myrapla. Und mit Alf dem Traumato auf Route 11 ist auch ein Psycho-Typ im Team. Für den Boden-Typ gibt’s dann noch Penis das Digda aus der Digda-Höhle.

Mit teilweise neuem Pokemon-Lineup geht es durch die S.S. Anne und auch mal wieder zu einem Sieg über den Rivalen, hauptsächlich zu danken der Dreifaltigkeit aus Glutexo Coverart, Duflor Bud, und Traumato Alf. Ach Quatch, gelogen, Vermin das Rattikarl war auch nützlich. Das Vieh ist mit seinem Hyperzahn echt besser, als ich ihm je zugetraut hätte. Aber das ist ja auch ein Teil so einer Nuzlocke, nämlich Pokemon nutzen zu müssen, die man immer unterschätzt hat. Noch schnell am alten Captain rumgerubbelt und schon gibt der uns ein Geschenk, damit wir davon nichts weiter erzählen: VM Zerschneider, die wir natürlich für die nächsten Spieletappen nutzen müssen, nur damit das Spiel sie aufs Finale komplett vergisst, wie das üblich ist bei den VM – im Kampf fast alle nutzlos, aber trotzdem muss sie jemand gelernt haben, falls doch mal eine der sporadischen Instanzen auftritt, wo ohne sie auf der Oberwelt kein Weiterkommen ist >_> Wo wir grad dabei sind, holen wir uns auch noch VM Blitz, die in jedem Spiel genau bei einer (1) Höhle genutzt wird und sonst nie wieder.

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Ein paar Zerschneider von Bud und Glut von Coverart später, und der Donnerorden war errungen, hier gibt es keine Cockblock-Elektro-Arena a la Smaragd. Route 9 hält kein neues Pokemon parat, dafür Route 10 Redwhite das Voltoball, der Felstunnel dann noch Strongdude das Machollo. Den schnell durchschritten, in der Geisterstadt dürfen wir noch nichts tun, also geht es auf Route 8 weiter, wo Murphy das Rettan sich anschließt, respektive an die Box verfüttert wird. Route 7 offeriert drei Taubsis hintereinander, also geh ich hier leer aus. Schön ist ja auch, dass sich die Remakes nicht so ernst nehmen. Da kommentieren Trainer schon mal, dass es echt scheiße aussehen muss, wie sie so in einer Linie aufgereiht im Weg stehend, nur auf einen Kampf wartend. Oder ein patrouillierender Biker meint, sein Motorrad nicht unter Kontrolle zu haben – denn wer würde sonst schon so stupide die Kreise ziehen ;D

In Prismania City holen wir uns erst mal den Typen-Ersatz Darwin das Evoli, mit dem ich eventuelle Lücken, dich sich noch öffnen könnten schließen kann. Theoretisch hab ich ja noch keinen Wasser-Typen, was aber sicherlich spätestens auf den Surf-Routen noch anders werden wird. Aber sollte mir jemals mein einziges Pokemon eines Typ sterben, kann ich hiermit das Setup aufstocken. Was Erikas Schicksen-Arena voller Pflanzenpokemon angeht, so war endlich mal in einer Arena unser Feuer-Starter im Vorteil, und da besagtes mittlerweile ein Glurak mit Flammenwurf evolviert war, lässt sich der Kampf um den Farborden gut mit den drei Worten Murder, Death, Kill zusammenfassen.

Rein in die Silph Corp., um sie von Team Rocket zu befreien. Mit deren üblichen Nulpen wie Rattikarlen, Zubats, und Smogon/Sleima. Ich bin ja immer wieder überrascht, dass Psycho-Attacken wie Alfs Konfusion super-effektiv gegen Zubat ist, obwohl die doch selbst berühmt-berüchtigt sind, weil ihr Ultraschall einen verwirrt. Die ganzen Laptops hier „angesprochen“ kommt übrigens nur die Info, dass die ganzen Zahlen darauf zu kompliziert sind. Dann wiederum hat uns Pokemon Origins bewiesen, dass Trainer Red ein genauso großer Vollidiot wie Ash ist, von daher, wer weiß was dem schon zu hoch sein könnt :D Ein wenig Schiss hatte ich ja schon, dass eventuell ein Selbstzerstörungs-Sofort-KO kommen könnte, doch auch hier hat Alfs Konfusion volle Arbeit geleistet, und alle Smogons in einem Hit getötet, bevor die mit so einem Mist anfangen konnten, wie mir damals in Pokemon Silber geschah. Da sind die Rattikarl Ruckzuckhiebe wesentlich nerviger. Für Giovanni Runde #1 hab ich Bud hervorgeholt, dessen Absorber auch Onix und Rihorn schnell das Zeitliche haben segnen lassen, bei Kangama aber so gut wie nichts ausrichtete, also musste Notfallplan Coverart herhalten. Vielleicht hat ich sogar Glück, und Kangama, der nur zwei Level unter Bud war, hätte meine Pflanze mit einer besonders guten Attacke vernichten können? Der niedrige Absorber-Schaden hat mich zumindest verunsichert gehabt, dann hatte das Vieh auch noch Silberblick gemacht.

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Weiter geht’s im Pokemon-Turm und mit einem erneuten Rivalenkampf. Eine Psychokinese und sein Tauboga ist futsch. Drei Absorber und es heißt byebye Schillok. Flammenwurf OHKOed Owei. Gleiches gilt für sein Kadabra. Fukano fällt wieder zu einer Psychokinese. Da muss selbst der Großkotz mal zugegen, ich sei eine harte Nuss, statt wie der Silber-Rivale trotz des Xten Verlusts noch ein großes Maul zu haben ;P Was für ein Pokemon fang ich wohl in dem Turm, bei dem man zu 99% auf Nebulaks stößt? Gar keines, weil das blöde Mistvieh sich mit Fluch selbst getötet hat, urks. Den Rest des Turmes darf Birdo mit Fliegen und Flügelschlagen für mich entscheiden, der braucht eh noch ein paar Level.

Ab zu Route 16, um uns dort ein Relaxo zu fangen. Das blöde Mistvieh, dass sich schlecht schädigen lässt und sich ständig selbst hoch heilt, sowie gern mal aus allen Bällen raus springt. Aus 8 Superbällen ist es genauer gesagt gesprungen, bis ich es hatte, und meinen Alf hat die Sau auch noch im Kampf umgebracht bekommen. Klar bekommt Relaxo da den Namen Arsehole 凸(⊙▂⊙ )

Nuzlocking Pokemon FireRed! Episode 1: Smooth Sailing to a Watery Grave

ava-2082So… aller guten Dinge sind drei hab ich im ersten Nuzlocke Emerald geschrieben, hmm? Von Gen1 zu Nuzlocke Gen2 zu Nuzlocke Gen3, gell? Was aber auch gut ist, ist „full circle“ zu gehen, und außerdem machte das ja erst zwei Nuzlocken. Also gehen wir von Gen3 zurück auf Gen1, aber durch Gen3. Nämlich indem wir ein Remake der ersten Editionen auf der Engine der dritten spielen: Pokemon Feuerrot (da ich Grün, Blau, Gelb und Blattgrün schon kenne, diesmal eben zur Vervollständigung die Kommi-Edition). Was kann ich sagen, Special Runs wie die Final Fantasy V Four Job Fiesta und Pokemon Nuzlocken machen mir halt einfach Spaß. Spaß, den ich teilen will, weil ich so ein netter Mensch bin :D

Normalerweise nehm ich ja immer das Pflanzen-Starter, aber nach so vielen Bisasams sollte es diesmal dann doch Glumanda sein, ist ja auch das Poster Child der Edition. Deswegen auch der Spitzname entsprechend Coverart. Aber erst noch schnell mal ein Resümee der Regeln, weil Deutschland ohne Regeln ist Anarchie:

  1. Pokemon gehen nicht KO, Pokemon sterben
  2. Ich präge nur auf das erste Pokemon pro Gebiet, alle andern sind mir schnurz
  3. Duplikate sind voll langweilig, ich hab zwei weitere Chancen was neues zu fangen
  4. Geschenke machen Freude, Legendaries sind dreckiges Cheaten
  5. Geht mein ganzes Team über den Jordan, begehe ich aus Selbsthass Suizid

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So, weiter wie bekannt, nämlich Rivalen Grün umnieten, obwohl der Cheater das Pokemon nimmt, das gut gegen die eigene Wahl ist, und der dennoch so tut, als wäre er hier der Bessere; Päckchen holen; wieder bei Eich abgeben, der Pokedexe verteilt. Und 5 Pokebälle gibt es oben drauf, die gab es im Original nicht umsonst. Damit dürfen endlich auch Pokemon gefangen werden :3 Was werden wir auf Route 1 fangen? Na? Gibt immer hin eine 50/50-Chance zwischen gleich zwei Pokemon! Geworden ist es glücklicherweise ein Taubsi, nämlich Birdo, yay! Route 2 offeriert das andere: Rattfratz. Nur das wir es mit einem Volltreffer sofort tot geschlagen haben, also bietet Route 2 gar nichts an. Vertania Wald gibt leider nur ein Hornliu statt dem viel nüdlicheren Raupi mit der besseren Evolution D: Vielleicht können wir auf Route 22 immerhin ein Menki fangen. Computer sagt Nein. Computer sagt Habitak Lionmane. Na da können wir uns schon auf die Gestein-Arena freuen ò.ó

Ein einfacher Rivalen-Kampf und Trip durch den Wald später (hat man die Häufigkeit von Pikachu-Begegnungen im Remake erhöht?) stehen wir auch schon ohne brauchbares Team vor der Arena von Rocko. Und das Arschloch am östlichen Ausgang der Stadt lässt einen natürlich noch nicht durch, um vielleicht doch noch was besseres fangen zu können. Stellt sich heraus das die Remakes einen doch etwas Erbarmung gönnen, selbst wenn man den Feuer-Starter wählt, denn Glumanda kann hier nun Metallklaue lernen, und Stahl-Attacken sind effektiv gegen Gestein-Pokemon. Hat auch geholfen, dass Onix nur Klammergriff eingesetzt hat, und Coverart noch nicht bereit dazu ist, sich fest zu binden.

Neue Pokemon! Auf Route 3 hab ich nach zwei Habitaks das Glück gehabt doch noch einem ebenso niedlichem wie raren Nidoran♀ über den Weg zu laufen, und somit statt leer auszugehen nun Missy ins Team nehmen zu können. Das Sechserteam komplett macht im Mondberg natürlich Orlok das Zubat, weil wann fängt man hier schon mal nicht ein Zubat als erste Pokemon? Encounter 2 war ein Kleinstein, war also knapp was besseres bekommen zu können. Aus dem Mondberg bringen wir neben ein paar Mondsteinen für Missy auch noch das Domfossil mit. So früh in den Originalen einen Wald und einen Berg durchschreiten zu müssen lässt mich ja immer etwas überlegen, ob in einem früheren Konzept die Pokemon-Reise evtl. etwas klassischer RPG mit mehr Dungeons zwischen den Städten hätte sein sollen, bis jemand aufgefallen ist, dass ständige Random Encounter keinen Spaß machen. Bevor wir Mistys Arena-Stadt betreten hält Route 4 dann doch noch ein gefangenes Rattfratz, Vermin, parat. Was wäre ein Nuzlocke-Team der ersten Generation auch ohne Zubat und Rattfratz? Besser wäre, was es wäre o.ob

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Bevor es allerdings ins feuchte Loch von Misty geht, wird etwas die Umgebung erkundet. Was beispielsweise den dritten Kampf gegen Rivalen Grün einbringt, der jedoch mit Coverarts Glut und Vermins Hyperzahn schnell besiegt ist, obwohl er sein Team ordentlich aufgestockt und gelevelt hat seit seiner letzten Niederlage. Pokemon-Begenungen auf Route 24: Taubsi, Hornliu, Kokuna – somit also nichts, was ich fangen darf. Also kein Pflanzenpokemon für die Wasser-Arena. Noch schnell Bill geholfen, der einen auf Fliege macht, um zum wahren Furry zu werden, und schon geht es ab zum feucht-fröhlichen Ringen mit Misty. Ihr Sterndu war mit einem Hyperzahn besiegt, für Starmie mussten ein paar mehr eingesetzt werden, um ihn auch nach einem Trankeinsatz wieder in den roten HP-Bereich zu bekommen. Derweil war aber auch Vermin mein Rattikarl auf niedrigen HP und von der letzten Aquawelle verwirrt. Also dachte ich das ich mal schnell Missy meine Nidorina einwechsle, um den Kampf zu beenden. Tja, ein Aquawellen-Critical von der dummen Kuh hat ihr doch die volle HP-Leiste auf einen Schlag gekostet (╯°□°)╯︵ ┻━┻ Der Windstoß von Birdo, mittlerweile ein Tauboga, hat es richten können, aber nicht bevor Aquawelle ihn nicht auch die halben HP auf einen Schlag abzogen.