Twenty Nineteen

Zeit für den üblichen Jahresrückblick-vorausschau, mit starkem Hang zum Rückblick natürlich. Beginnend mit den üblichen WordPress-Statistiken: Die Besucherzahlen sind etwas gestiegen gegenüber den letzten beiden Jahren, die fetten Jahre 2013/2014 sinds aber freilich nicht mehr. 167k Wörter wurden in 128 Beiträgen veröffentlicht. Die meisten Klicks bekamen die Dauerrenner aus Vorjahren Loving Wife or Dirty Whore: Eleanor und Minecraft Revisited, ab dem dritten Platz (Twenty Eighteen) war dann aber tatsächlich einiges aus dem aktuellen Jahr vertreten.

Was gab es thematisch Wichtiges und weniger Wichtiges, welches ich aber dennoch hier nennen möchte? Ich habe eine neue Konsole. Verlinkt mit der Tatsache, dass ich immer noch eine absolute Obsession mit Monster Hunter habe. Als ich Monster Hunter Tri im Oktober 2017 gespielt hatte, war jegliche News über das bevorstehende Monster Hunter World ehrlich gesagt noch komplett an mir vorbeigegangen. Darauf wurde ich erst gegen Jahreswechsel aufmerksam, nahm mir allerdings schwer vor, bis Ende 2018 oder Anfang 2019 zu warten, bis das Spiel und gegebenenfalls eine anzuschaffende PS4 billiger zu haben sind. Und dann entschied sich Capcom kurzfristig dazu, die Rathalos PS4 Pro mit dem Spiel doch auch in Europa zu veröffentlichen. Nach hin und her und wieder hin hatte ich mich selbst letztendlich dazu überredet, und nur wenige Tage nach Release des Spieles stand die neue Konsole bei mir.

Was natürlich absolut praktisch daran ist, dass sie schon ihre Jahre auf dem Buckel hat, ist die Tatsache, dass somit schon ordentlich viele Spiele raus sind, die mich interessieren, und ich mir nicht einfach einen überteuerten Briefbeschwerer gekauft habe, wie wenn man so eine Konsole zu Release kauft, nachdem man das einzig interessante Launch-Spiel nach zwei Wochen durchhat. Für 20-30 Euro kann man sie mittlerweile auch noch durch die Bank weg haben. Etwas Überhand hat es deswegen vielleicht doch genommen, denn mein Backloggery sagt mir, dass ich in diesem knappen Jahr 28 Spiele für die PS4 gekauft und 13 davon bereits durchgezockt habe. Nicht umsonst hat mir mein #MyPS4Life unterstellt, über 600 Stunden an der Konsole verbracht zu haben, wobei allerdings bereits 350 an die zwei Spitzenreiter-Spiele Monster Hunter World und Persona 5 fallen.

Ach ja, Persona 5 konnte ich also auch endlich bezocken und mich leicht von ihm enttäuschen lassen. Keine Ahnung, Erfolg scheint der MegaTen-Franchise nicht ganz so gut zu tun, auch wenn sich das absolut elitär anhört. Auf die Achterbahnfahrt von Final Fantasy XV konnte ich mich mit der neuen Konsole ebenfalls endlich einlassen. Und mit The Zodiac Age eine mir dieses Jahr erst aufgefallene Lücke in der Reihe stopfen, da ich total vergessen hatte, dass ich die PS2-Version nie besessen sondern immer nur ausgeliehen hatte. Die sollten allerdings nicht die einzigen Final Fantasys bleiben. Neben der obligatorischen Partizipation an der Four Job Fiesta zu Final Fantasy V habe ich auch ein wenig ins Free Trial von A Realm Reborn und das knuffige aber langweilige World of Final Fantasy gespielt, sowie Theatrhythm Final Fantasy durchdirigiert.

Meine große Liebe ist und bleibt allerdings Monster Hunter. Am 13. Oktober 2018 war es erst ein Jahr her, dass ich mit Monster Hunter Tri meine Sucht angefixt habe, seither habe ich allerdings Stories, Freedom 2, 4 Ultimate, World durchgespielt, Monster Hunter Frontier Z kurz eine Runde drehen lassen, und mir mit Monster Hunter PS2 und Monster Hunter Generations bereits Nachschub ins Haus geholt. Ganz zu schweigen bekannter Klone in God Eater 1+2, Toukiden 2 und Lord of Arcana, während ich mich auf das Konsolenrelease von Dauntless dieses Jahr freue.

Allerdings ist es absolut nicht neu, dass ich immer mal wieder einer Franchise oder einem Genre verfalle. Irgendwann war das mal Dragon Quest, von dem ich dieses Jahr XI spielen will. Danach Ys und Megami Tensei. Ich hatte eine Zeit, in der ich absolut viele Dungeon Crawler gespielt habe, und auch eine für Dating Sims. Dann kam Resident Evil und nun halt Monster Hunter. In denen ging es auch allen etwas weiter. Nach gefühlten Ewigkeiten konnte ich in der 3DS-Variante beispielsweise endlich Dragon Quest VII zu Grabe tragen, um auch in dieser Franchise eine Spielelücke zu füllen. Ich hatte einen Rückfall in Dungeon Cralwer mit Sakura Dungeon, Ayakashi no Shiro und Shin Megami Tensei if, während ich Etrian Odyssey V und 7th Dragon 2020-II noch bespiele. In Sachen Resident Evil wurde Deadly Silence und Revelations gespielt, die 2 aktuellsten Filme geschaut, und für dieses Jahr gekauft sind bereits Revelations 2 und Teile 5 sowie 6. Sakura Taisen konnte ich ebenfalls mit den Spielen 3 und 4 beenden, wobei Sega pünktlich einen neuen Teil angekündigte, auf den ich mal gespannt bin. Damit war meine Dreamcast-Jungfräulichkeit übrigens auch zerstört.

Die Nuzlocke zu Pokemon X ist nach langer Pause doch wieder aufgegriffen gewesen. Und auch Might & Magic habe ich mit der World of Xeen erneut besichtigt, wobei ich ungeplant noch immer am Ende von Clouds of Xeen verharre, dieses Jahr folgt also nach Verzögerung sicherlich auch die Darkside of Xeen.

In Harvest Moon wollte ich ebenfalls mal wieder hereinschauen, wobei ich mit Light of Hope und Skytree Village in die „in name only“ Teile nach der Franchise-Spaltung schaute, zur Zeit mit Story of Seasons: Trio of Towns allerdings auch die „richtige“ Seite spiele.

Meine neueste Obsession könnte zudem Souslborne werden, da ich mit Dark Souls Remastered der Reihe ebenfalls zum ersten Mal persönlich begegnete und reichlich Affinität bescheinigen kann. Muss man aber mal sehen, Dark Souls ist halt doch sehr erschöpfend zu spielen. Eher nicht weiter geht’s mit Zelda, bei dem mir Ocarina of Time lediglich das gute Gefühl gab, nach 20 Jahren und in der zweiten besessenen Kopie endlich mal diesen Meilenstein der Videospielgeschichte durchgezockt zu haben… und als nicht meins befinden zu können, wie das bei Zelda und mir leider die Regel ist.

Gab aber nicht nur Games, auch wenn das so mein Hauptaugenmerk ist, und vor allem in anderen Bereichen eher wenig thematisch Zusammenhängendes geschieht. Inu Yasha allerdings ist geschehen. Nämlich alle Staffeln und Filme, die angeschaut wurden. Und zwei weitere Pokemon-Film beim Reboot ankommend gab es auch in Sachen Anime. Sowie sowieso das AotY 2018 bereits im Januar mit Devilman Crybaby über die Bühne gelaufen war. Zusammen mit dem GotY 2018 in Monster Hunter World ebenfalls im Januar ist das ein eher langweiliges verbliebenes Jahr gewesen.

Die Staffeln Doctor Who sind nun alle beendet, abgesehen natürlich von der aktuell neuesten, die noch fürs Heimkino verwertet werden muss. Und eine Shark Week gab es auch mal wieder. Bald haben wir das Ende der Sharknado-Saga erreicht, Kinders!

Eine ebenfalls schon länger im Hinterkopf befindliche Sache durfte ihre Früchte tragen, in dem ich begann und überraschend auch bereits beendete alle Bände der The Five Star Stories zu lesen. Oder besser gesagt all diejenigen, die es in der englischen Auflage gab, die für mich also verständlich sind. War schon interessant, ich hatte des Hypes wegen aber vielleicht etwas mehr erwartet gehabt.

Zwischendurch ist ja immer mal wieder durchgeklungen, was so noch folgen könnte oder woran ich mich gerade so aufhalte. Ansonsten ist das Vorausplanen für nächste Jahre, habe ich so für mich beschlossen, eher Blödsinn, da mein Hamsterhirn sowieso ständig was Andres machen will und die Sachen dann erst zehn Jahre später plötzlich doch auftauchen. In der Geplant-Pipeline stehen allerdings schon Beiträge zu… wer hätte es auch anders gedacht: mehr Monster Hunter. So zum Abschließen von World und Frontier Z je einer. Natürlich steht dann bereits anschließend Dark Souls Remastered in den Startlöchern, welches ich letztes Jahr noch schnell beendet hatte. Und einer zu einer Netflix-Serie. Allgemein gehe ich davon aus dieses Jahr etwas weniger Zeit erübrigen zu können, aber da muss sich noch zeigen, ob dem so ist, und ob ich nicht doch kreativ drumherum timemanagen können werde.

Guter Gaming-Vorsatz fürs Jahr ist sowieso, nie wieder ein Spiel zu beenden, sondern alles nur für 2-5 spaßiges Stunden für die interessante neue Erfahrung anzuspielen, und dann hoffnungslos zu droppen.

In dem Sinne: Ein Frohe Neues und besseres Jahr 2019.

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Auch dieses Jahr gibt es von mir wieder Auszeichnung für einige der herausstechenden Spiele, die ich dieses Jahr angegangen bin, davon versehentlich vielleicht sogar ein oder zwei, die in 2018 erschienen, statt uralt zu sein. Dies natürlich bestenfalls unter total unsinnigen Kategorien. Damit scheine ich sowieso ein Trendsetter zu sein, wenn ein Action-Game wie Monster Hunter bei hochoffiziellen Award-Verleihungen beispielsweise zum besten RPG gekürt werden kann. Oder wenn wie jedes Jahr wieder bei GameFAQs der komplett ohne eigene Persönlichkeit auskommende Spieler-Avatar Link als bester Charakter gekürt wird – ein fast genauso sinnvoller erster Platz in dieser Kategorie, wie das eine Jahr, als aus Witz einer der Tetris-Blocks gewann.

Game resulting in the longest post:
Meine Let’s-Play-igen Zusammengeschreibsel zu den Monstern in den Monster Huntern sind ja immer extrem lang, wodurch nicht überraschen sollte, dass mit meiner Obsession der Serie die obersten drei Plätze hier alle von jenen eingenommen werden, noch vor ebenfalls viel zu langen von meinen Geschreibseln zu Dating Sims. Monster Hunter Worlds Low Rank beispielsweise kommt mit 5.6k Worten daher, Monster Hunter Freedom 2 mit 6.1k, und die Spitze führt das Ultimate-Update von Monster Hunter 4s Low Rank mit ganzen 7.2k an Worten an, so dass ich zunächst überlegt hatte, ob ich das nicht doch auch noch zweiteile.

Longest played:
Ich bin eigentlich eher ein fixer Spieler. Ich mache in der Regel auch wenig bis teilweise gar kein Post Game oder Nebenaktivitäten. Aber eine Obsession ist ja keine Obsession, wenn man sich zurückzuhalten im Stande wäre. Und somit ist das von mir mit der PS4 zugelegte Monster Hunter World mit seinen laut #MyPS4Life mittlerweile 240 Stunden Spielzeit eindeutig und mit weitem Abstand an der Spitze.

Longest to credits:
Allerdings habe ich, obwohl ich nicht zügig vorgegangen bin, die Credits am Ende von Monster Hunter World bereits nach „nur“ ca. 85 Stunden auf dem Fernsehbildschirm gehabt. Ein Spiel, welches allerdings das Wort „Zurückhaltung“ genauso wenig kennt wie das Sprichwort „In der Kürze liegt die Würze“, und bis zu seinem Storyende ungefähr 1.5x so lang brauchte, als die eh schon überzogen langen beiden Vorgänger, war für mich Persona 5 mit satten 117 Stunden.

Best inconsequential non main activity:
Eigentlich beide Spiele wieder. Ich war beispielsweise überraschend darin involviert, in Persona 5 alle Dekorationen für den Raum des MC zu bekommen. Und noch viel mehr hatte ich einfach den Drang danach, in Monster Hunter World alle Endemic Wildlife Tiere zu sammeln, die man auch dort als Haustiere im eigenen Raum halten kann. Für die zugehörige Guild Card bin ich später sogar durch die irrsinnige Aufgabe gegangen, alle raren Großfische zu angeln. Vielleicht sollte ich mir doch Animal Crossing: Happy Home Designer zulegen.

Most stylish game:
Zum letzten Mal Persona 5. Ich hatte meine Probleme mit dem Spiel. Die engstirnige Sichtweise im Social Sim. Die extreme Länge. Das Aufgeben der interessanten Themen, um am Ende doch nur den Status Quo vor übernatürlichen Einflüssen retten zu müssen. Aber wenn es eines gibt, was Persona 5 noch besser als seine Vorgänger macht, dann ist es absolut punktgenau einen Style zu finden und sich zu einem der stilsichersten Spiele aller Zeiten emporzuschwingen.

Most annoying yet addicting:
Ich habe ein Problem was Monster Hunter angeht. Das ist sicherlich kein Geheimnis, selbst wenn die Franchise nicht in diesem Beitrag gefühlt alle drei Worte erwähnt werden würde. Im Zuge meiner Obsession mit ihr habe ich dieses Jahr das schon ewig hier rumliegende Monster Hunter Freedom 2 gezockt. Und irgendwie hat die Sucht dazu geführt, dass ich es durchgezogen habe, obwohl ich ehrlich gesagt von den archaischen Mechaniken in Generation 2 häufiger genervt war denn Spaß gehabt zu haben. Bei Shin Megami Tensei if kam ich übrigens letztendlich zu einem ähnlich Ergebnis.

Worst decission (probably):
Wieder Monster Hunter. Wenn mich Generation 2 eigentlich schon mehr nervte als unterhielt, so kann ich es nur absolutem Irrsinn zuschreiben, dass ich mir gegen Ende auch ein Spiel von Generation 1 geholt habe, nur um alle fünf MH-Generationen abzudecken. Und dann noch nicht mal das erste Freedom, nein es musste auch glatt das allererste Monster Hunter für die PS2 sein, bei dem man noch mit dem rechten Analogstick angreift.

Best Monster Hunter:
Ausnahmsweise will ich auch mal am Rande Monster Hunter erwähnen dürfen. Ich habe ja, wenn auch bei weitem nicht alle Releases, erschreckend viele in dem knapp über einem Jahr gespielt, seitdem Tri mich zur Franchise brachte. Eines von jeder Generation auf jeden Fall und auch einige Klone. Sollte aber nicht überraschen, dass ich absoluter Normie mich einfach den Verkaufszahlen von über 10 Millionen Einheiten anschließe, und Monster Hunter World mit all seinem Feintuning als eindeutig bestes Spiel der Franchise küre.

Best Sakura Wars:
Eine Mini-Obsession mit Sakura Wars hatte ich ja auch mal, immerhin habe ich mich in 2017 und dem Beginn von 2018 durch alle fünf Hauptspiele gelesen. Hiervon hat mir Sakura Taisen 3 definitiv am besten gefallen. Die klarere Optik und das interessantere SPRG-Gameplay haben definitiv gegenüber den Saturn-Teilen geholfen, und im Gegensatz zu Teil 4 wirkt es nicht so schnell durchgehechtet. Außerdem gefällt mir die Truppe aus Paris etwas besser als die Mädels aus Tokyo oder New York.

Better than expected:
Von Sakura Dungeon hatte ich nicht viel erwartet, immerhin erscheint gefühlt wöchentlich ein schnell dahingerotztes Sakura Irgendwas, welches einem möglichst schnell Schablonentitten unter die Nase hält, damit sich der Kauf gelohnt hat. Ich war dann allerdings doch überrascht, dass wir in Sakura Dungeon zwar einen simplen und durchschnittlichen, aber dennoch recht unterhaltsamen Dungeon Crawler mit attraktiven Designs und sympathischen Charakteren erhalten haben.

Biggest let-down:
Crimson Shroud. Der Beitrag in Level 5s Guild-Minispielesammlung von Gaming-Auteur Yasumi Matsuno, welches ich vor Ewigkeiten gekauft aber nach Chapter 1 wieder liegengelassen hatte. Da ich dieses Jahr mehr Zeit hatte nebenbei Handheld zu spielen, und weniger vor die stationäre Konsole konnte, habe ich auch das Spiel wieder im 3DS Runden drehen lassen. Und ich war überrascht wie absolut genervt ich während Chapter 1 und absolut demotiviert zu Beginn von Chapter 2 vom Gameplay war. Hab es enttäuscht direkt erneut abgebrochen.

Quickest I soured on an otherwise fine game:
Ich mag überrascht gewesen sein, wie wenig mir Crimson Shroud gefiel, war aber auch nie zunächst ihm begeistert. Bei Final Fantasy XV war ich im Open World der ersten Kapitel zuerst dutzende Stunden zufrieden, bevor das schleichend zu kippen begann, und ich das Spiel zu hassen lernte. Der stärkste, krasseste, und plötzlichste Motivationsverlust kam allerdings in Birthdays the Beginnings. Ein davor und auch danach absolut nettes, süßes, kleines Evolutionsspielchen, hat sich mir an einer einzelnen Stelle absolut versaut, weil ich eine ganz spezifische Spezies allen Versuchen zum Trotz für satte 4 Stunden (so lang, wie der ganze Rest des Spieles ungefähr dauerte) nicht triggern konnte und im Stillstand festhing.

Biggest mess:
Hier darf sich dann aber Final Fantasy XV wirklich rühmen an der Spitze zu stehen. Gleichermaßen schockierend wie auch verständlich, dass ein Spiel, welches 10 Jahre in Entwicklung war, so unausgegoren sein kann. Wenn es halt nicht vorangeht, die Plattform und das Team gewechselt werden, bereits geplante und fertige Dinge verworfen oder abgeändert und angepasst werden müssen. Und dann doch das Teil irgendwann in die Regale soll, jetzt aber wirklich und ohne Kompromisse. Da verwundert es gar nicht mehr so sehr, dass einige der besser ausgearbeiteten Dinge wirklich gut sein können, wie beispielsweise die Beziehung der Boy Group untereinander während ihres Road Trips und viele kleine charmante Einfälle währenddessen. Und gleichzeitig das übergeordnete große Ganze, vom Gameplay zu den Nebenaufgaben zu eigentlich jedem anderen Charakter und der Kohärenz der Handlung auf wackeligen Beinen beginnt und ab Spielhälfte komplett zusammenbricht.

Best boi:
Prompto aus Final Fantasy XV noch vor Ryuji aus Persona 5. Ich hatte echt erwartet vom Sidekick-Stereotyp schnell genervt zu werden. Aber wie schon erwähnt, wenn Final Fantasy XV auch sonst fast nichts richtig oder auch nur sonderlich kompetent macht, so hat man bei den vier Jungs echt eine Punktlandung hingelegt. Ich war wirklich überrascht, wie charmant und herzig Prompto für mich über den Spielverlauf war. So ein Haustier wünscht sich heimlich doch jeder.

Prettiest Final Fantasy:
Um das Triumvirat zu beenden, und damit sich das von mir gespielte Final Fantasy XII auch blicken lassen kann. Ich finde immer noch, dass dies das bestaussehende Spiel der Franchise ist. Es ist halt auch bei dem Spät-PS2-Sweetspot, wo die Technik ausgereift genug war, als das es die vorigen übertrumpfen aber später unter besserer Hardware entstandenen Spielen nicht zwangsläufig nachstehen muss, aber durch die noch nicht überzogenen Budgets artistisch und stilistisch sich ordentlich in den Details ins Zeug gelegt werden konnte.

Aiming for the highest skies:
Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Spiele während der Übergangszeit von PS1 auf PS2 doch auch einen Port auf den GBC bekommen haben. Häufig aber in einer gleich komplett abgewandelten oder zumindest ordentlich abgespeckten Version. Wer ordentlich hoch gezielt, wenn auch nicht wirklich getroffen, hat, ist Alone in the Dark: The New Nightmare. Abgespeckt ist es auch, im Kampfsystem ebenfalls stark abgewandelt, aber es ist schon interessant, dass versucht wird so viel wie geht auf das kleine Modul zu packen und der Erkundungsteil selbst mit den „vorgerenderten“ Hintergründen daherkommt.

Worst motion controls:
Und wieder Alone in the Dark, diesmal aber im 2008er Reboot auf der Wii. Ich stehe Motion Controls ja immer skeptisch gegenüber, weil ich finde das sie nur für wenige Genre/Spielmechaniken wirklich dem Erlebnis etwas hinzufügen, und in den meisten Fällen bestenfalls leicht umständlicher als ein traditionelles Kontrollschema und im schlechtesten Fall einfach absoluter Nervfaktor sind. Alone in the Dark 2008 wird Stellenweise auf der Wii durch sie schlicht komplett unspielbar gemacht. Umso unverzeihlicher, da es eine PS2-Version gibt, die Wii-Variante aber eben jenes existente traditionelle Steuerschema nicht optional anbietet.

Most Smartphone game that’s not on one:
Harvest Moon: Light of Hope ist kein besonders gutes Spiel, aber auch nicht so extrem schlecht, wie es gern gesagt wird, sondern ist schon moderat unterhaltsam als Nebenbeschäftigung. Sowohl optisch als auch von der Steuerung her als auch vom Content hätte es allerdings tatsächlich absolut eine Inkarnation für Smartphones für den kleinen Preis sein müssen. Hätte besser gepasst und wäre so vielleicht sogar besser aufgenommen worden. Natsume hat es letztendlich ja dann im Herbst auch wirklich auf jene gebracht.

Most surprised I got into it:
Ich habe immer mal wieder Franchises, an denen hatte ich Interesse, habe sie aber bisher nie angerührt gehabt, weil ich sie für mich als hundsmiserablen Zocker einfach außerhalb der Möglichkeiten sah. Nur um dann überrascht zu sein, wie viel Spaß sie mir doch machen, als ich endlich zu ihnen griff. Vor zwei Jahren war das Resident Evil. Vor einem Jahr Monster Hunter. Und dieses Jahr hat mich überrascht, wie sehr mir Dark Souls Remastered doch liegt. Klar, manchmal hasste ich das Spiel aus tiefster Seele, aber manchmal liebte ich es eben auch mit ganzem Herzen. Übliche Emotionen eines Soulsborne-Zockers, wie ich mir habe sagen lassen.

Twenty Eighteen

Traditionell ist der erste Post im neuen Jahr, dass ich mir noch mal ein wenig mein eigenes Horn blase (nicht doppeldeutig gemeint, ich wünschte ich wär so gelenkig). In dem ich noch mal Revue passieren lasse, was so letztes Jahr geschehen ist, und ein wenig dahin schaue, was ich gern im nächsten machen würde, auch wenn dann eh nix draus wird.

Aber vorher natürlich ein wenig die WordPress-Statisitken. Oktober war der meistbesuchte Monat, allerdings auch der mit den Halloween/Hallowiin-bedingt meisten Einträgen mit 22 aus den 157 des Jahres. Der beliebteste Beitrag des Jahres war, ganz nach Sex Sells, Eleanor: Loving Wife or Dirty Whore. Im Gegensatz zu den anderen beiden Plätzen (Minecraft und der Schwulenporno Eingelocht) immerhin auch dieses Jahr online gegangen! Der seit 2013 anhaltende Abwärtstrend an Gesamthits konnte sich übrigens nicht fortsetzen, 2017 sah fast genau gleich viele Hits wie 2016.

Um den Elefant aus dem Raum zu bekommen: HBWTGAK. Außer direkt im Januar gab es das ganze Jahr über keine Reviews. Keine Entschuldigung, mir war einfach nicht danach. Mir ist das immer mal wieder unangenehm aufgefallen, und ich hab mir vorgenommen bestimmt nächste Woche anzufangen, und BAM plötzlich ist 2018. Um ehrlich zu sein bin ich deswegen am Überlegen, ob es sich überhaupt noch lohnt weiterzumachen. Es ist nämlich so, dass das Game-Review-Schreiben ursprünglich damit anfing, dass ich das für Greg’s RPG Heaven gemacht habe, vor gefühlt Millionen Äonen in Internet-Jahren, und sie sozusagen nur so als zweites Sicherheits-Abstellgleis auch noch für mich online stellte. Denn im Prinzip ist es ja so, dass ich das quasi doppelt mache – ein Mal hier relativ lapidar von der Hand runter geschrieben, wie mir gerade danach ist, und dann später erneut etwas im aufgeräumten Gedankengang dann für HBWTGAK für gewisse ausgelesene Spiele. Aber wie gesagt, lohnt sich das überhaupt?

Was irgendwie zufällig sich ergeben hat, ist, dass ich beinahe durch das komplette New Who geschaut hätte. Series One habe ich bereits im Jahr davor angefangen gehabt, allerdings durch eine Pause im Schauen erst 2017 dazu gebloggt… und nach und nach kam es einfach dazu, dass bis einschließlich Series Nine alle auch noch im selben Jahr gelandet sind. Nur das frisch DVDisierte Series Ten, welches durchaus bereits hier ausgeliehen herumliegt, ist noch zu beschnuppern, dann habe ich aufgeholt.

Eine Sache, die ich lange angedroht, aber dann doch nie den Mut zu hatte, ist immerhin 2017 geschehen: Ich habe das komplette erste Golden Sun nochmals gezockt und ich glaube ausgiebig darüber berichtet, warum ich es nicht gut finde. Wobei ich doch etwas geschockt war, denn ganz so dilettantisch gemacht hatte ich das Spiel dann auch wieder nicht in Erinnerung. Wo ich zunächst durchaus noch Spaß hatte, das Spiel zu riffen, so sehr hat es mich zum Ende hin mit seiner schieren wortreichen Dummheit gebrochen – denn eigentlich war geplant die ganze Trilogie direkt hintereinander weg abzuhandeln, dann hatte ich allerdings doch für das Jahr zunächst mehr als genug Golden Sun durchlitten.

Wieder aufgegriffen habe ich Might & Magic III, den letzten Teil, der einfach per Konsolenport zu spielen war, und den ich für über zwei Jahre nach einem Blogeintrag hatte versauern lassen. Dabei hätte ich nur noch ein wenig mehr spielen müssen, und das Ding hätte mit mir geklickt. So wie dann eben im letzten Jahr, als ich dann richtiggehend ein wenig durch gesüchtelt bin. Warriors of Might & Magic gab es dann sozusagen noch als Bonus zum Abschluss der Reihe oben drauf, wobei das nun wirklich nicht gut war.

Das als Stichpunkt nehmend bin ich natürlich auch durch die GameBoy Obscurities und GameGearing weiter. Für die habe ich nämlich sowieso immer mal wieder in Etappen echt Laune. Halt die an mir und eventuell auch einigen anderen komplett vorbei gegangenen Handheld-Spiele zu beschnuppern, als Handhelds noch nicht wirklich weitreichend ernstgenommene Spieleplattformen waren, sondern mehr wie heutzutage die Smartphones gehandelt wurden.

Auch weitere Einträge gab es zu meiner nicht mehr ganz so neuen Leidenschaft der Dating Sims und Romance Visual Novels, wobei das Jahr viele eher in Richtung Indies gehende Einträge gesehen hatte. Und Sakura Wars, die von mir neu entdeckte Franchise, die etwas zwischen den beiden Stühlen sitzt und zusätzlich noch SRPG als Schmiermittel beigibt. Letztendlich hatte mich das einzig bei uns releaste So Long, My Love, welches bereits der letzte und fünfte Teil ist, dazu motiviert sogar die japanischen ersten beiden Teile nachzuholen.

Zudem sehr viel Spaß hatte ich an meinem Hallowiin, wo wir nämlich wieder bei den etwas unterschätzten Plattformen wären, speziell halt das die Wii eben doch eine ziemliche Anzahl an Horror Games spendiert bekommen hatte. Und im Zuge dessen gab es nicht nur ein paar Randerscheinungen des Genres, sondern zwar nicht mein erstes, aber doch das erste ernstzunehmende Aufeinandertreffen mit Resident Evil, dem Popularitätskatalysator des Survival Horrors. Und ein wenig verliebt hatte ich mich schon, vorrangig in den ersten und vierten Teil.

Eine weitere Laune, aus der gar nicht so viel wurde, wie ich zunächst wollte, war der 30. Geburtstag von Final Fantasy. Zu Jahresbeginn gab es ein Replay von Final Fantasy VII und ein Rewatch von Advent Children, zum eigentlichen Geburtstag zu Jahresende dann die ersten beiden Teile. Doch eigentlich wollte ich gerne noch IX spielen und eventuell Tactics und Type-0 durch die PSP jagen. Irgendwie ist mir die Franchise wieder aus dem Blickwinkel verloren gegangen.

Verlorengegangenes wieder aufgegriffen war allerdings im Sinne der Riffs von David DeCoteaus 1313-Filmen. Das Spaghettimonster segne diesen Mann und seine nicht wirklich erotischen homoerotischen Möchtegern-Horror-Filme. Ansonsten hatte die Filmfront als größeres Projekt eher nur noch das komplette Beschauen von Ghost in the Shell zu bieten, wobei hiermit der japanische Part der Franchise gemeint ist, noch nicht die Hollywood-Variante.

Über spontane Launen kam es hingegen dazu, dass ich insgesamt 4 Harvest Moons gespielt habe, zwei davon gegen Anfang des Jahres, zwei gegen Ende, wovon der Blogeintrag zu einem davon erst in dieses Jahr fallen und in den nächsten Tagen folgen wird.

Absolut verliebt habe ich mich natürlich in Monster Hunter, was ich bereits ausgiebig überall preisgegeben habe. Ja, ich bin einer dieser Spieler geworden, einer der auf Monster Hunter steht. Und nicht damit aufhören kann über Monster Hunter zu reden. Hashtag Sorry Not Sorry. Ich kann tatsächlich Skeptikern nur raten sich mal an einem der aktuelleren Teile zu versuchen, sie könnte so wie ich überrascht sein, dass ihnen die Franchise allem Widerstand zum trotz dennoch liegt. Und die Pokemon-Affinen sollten mal einen Blick in Richtung Monster Hunter Stories werfen.

Woran ich auch so richtig meine Freude hatte, war als e7 mich gar nicht mal sonderlich dazu überreden musste, Shining Force zu spielen. Immerhin hab ich aus freiem Willen dann noch GG Shining Force II nachgelegt und Shining the Holy Ark begonnen. Wobei ich letztes Jahr auch echt entdeckt habe, dass ich es wirklich vorziehe in kleineren Etappen zu zocken. Ein oder zwei Kämpfe für den Lagebericht in Shining Force, oder eine Episode in einem Sakura Wars beispielsweise so jeden oder jeden zweiten Tag zu machen. Da wird man das Spiel nicht leid, legt keine größeren Pausen ein, über die man das Weiterspielen gern mal total vergisst.

Pläne für das aktuelle Jahr habe ich so gesehen nicht. Zumindest würde ich es nicht richtig Pläne nennen. Das setzt nämlich voraus, dass man auch versucht die Sachen umzusetzen. Ich hingegen, in meinem wankelmütigen Hamsterhirn, hingegen habe eher diverse Spleens an Sachen, die ich gern machen würde. Und dann kommt es zu den meisten davon doch irgendwie nicht, und ich erwähne sie nächstes Jahr hier an dieser Stelle erneut. Dafür mache ich dann ständig spontan andere Dinge in derer statt.

Wie bereits erwähnt wollte ich ja ursprünglich den anderen beiden Golden Suns auch den Arsch aufreißen, oder mehr Final Fantasy spielen. Shining the Holy Ark habe ich noch nicht beendet und eigentlich hatte ich kurzzeitig richtig Bock sogar alle drei Scenarios von Shining Force III zu spielen. Auf diesem SRPG-Tripp sollte auch Final Fantsy Tactics folgen und ich mir eventuell auch Fire Emblem anschauen, dessen erstes West-Release dieses Jahr übrigens seinen 15-jährigen feiert. Sowohl die Let’s Plays zu The Bard’s Tale und der Pokemon X Nuzlocke liegen momentan noch brach.

Dazu kommt, dass ich auch schon immer mal so richtig die Tales-Serie beschnuppern wollte, und nachdem e7 kürzlich Koudelka beendet hat, wurde ich wieder dran erinnert, dass die komplette Shadow-Hearts-Serie ebenfalls lange überfällig ist – obligatorisch sei im gleichen Atemzug Heaven & Earth genannt. Ocarina of Time wird übrigens auch 20 Jahre und ich habe mir letztes Jahr das 3DS-Remake zugelegt, in meinem nie enden wollenden Fehlverhalten mir weiterhin Zeldas zu kaufen, obwohl ich mit der Franchise nie warm zu werden scheine.

Zudem besitze ich schon länger Monster Hunter Freedom 2, welches ich sogar bereits begonnen und dann kurzzeitig eingeeist habe, sowie seit Weihnachten mit Monster Hunter 4 Ultimate ein weiteres Spiel der Franchise. Kann also genausogut geschehen, dass ihr ab Mitte Januar für ein halbes Jahr gar nichts mehr von mir zu lesen bekommt, und dann plötzlich 50.000 Worte über die Franchise auf 3 Blog-Posts verteilt.

Sakura Wars hat noch zwei Spiele zu bieten, von denen ich auch bereits mitten im nächsten stecke, ich stehe dem also positiv gegenüber, diese Franchise tatsächlich wie gewollt durchgeackert zu haben, bevor wir 2018 beendet sehen. Im Zuge dessen kann ich ja gleich mal auf die zwei Dutzend weitere Sakura [Irgendwas] umsteigen, welche die VN-Listen von Steam unsicher machen. Nur ein Scherz.

Vorher würde es eher via Certainly Simple an D3s Simple-Line Spiele gehen, die besonders auf der PlayStation 2 so einige exotische Früchte getragen hatte, von denen eine große Anzahl sogar nach Europa lizenziert wurden. Man kann doch nicht immer nur über Oneechanbara und Earth Defense Force lesen, oder?

Was ich übrigens auch 2017 immer mal wieder mit großen Pausen dazwischen on-off gespielt habe, war Dragon Quest VII. Bevor XI dann dieses Jahr irgendwann endlich mal das Licht des europäischen Kontinents erblickt, sollte ich vielleicht dies endlich beenden und die Lücke der ersten neun Teile geschlossen haben. Das Spiel ist nur eben so enorm lang und ich nie sonderlich unmotiviert, wann immer ich es anpacke. Dabei fällt es eigentlich ganz gut in mein neu entdecktes Etappen-Spielen von so ca. 2 Stunden am Stück für eine Insel-Vignette.

Hey, wer ist dafür, dass ich mich durch den Klassiker Inu Yasha schaue? Alle 200ish Folgen und die Filme? Keiner? Mir egal.

Übrigens könnte ich es mir echt vorstellen, mir dieses Jahr doch endlich mal eine neue Konsole zuzulegen. Irgendwann im Laufe, nicht jetzt direkt, aber mir wäre durchaus mal nach einer neuen. Das Hirn sagt natürlich, dass die bereits im Schrank stehenden ausreichend Backlog anberaumt haben, und die ROM-Ordner für alte Schinken auch aus allen Festplatten platzen, aber was Neues hat man doch irgendwo immer wieder gern.

Die Switch ist mir persönlich da vom Konsolenprinzip an sich sehr sympathisch, weil es eben nicht nur eine Konsole ist, sondern auch ein Handheld. Denn manchmal, wenn mich wieder ein Konsolenspiel stationär vor den Fernseher kettet, denke ich schon, dass ich jetzt echt Bock hätte, das einfach im Bett oder sonstwo portabel zu spielen. Und bei manchen Handheld-Games denke ich immer mal wieder, wie viel atmosphärischer das Ding auf einem großen Bildschirm wäre. Mit der Switch kann man halt einfach… switchen. Allerdings bin ich mittlerweile weitaus alt genug, um gelernt zu haben, dass es nicht wirklich um die Konsole an sich geht, sondern um die darauf erhältlichen Spiele. Und da hat die Switch eben nichts Exklusives, was mich reizt, stattdessen gibt es Sachen wie die diversen Dragon Quests auch auf der PS4, plus hat die halt für mich weitere interessante Titel wie Nier: Automata, Persona 5, Monster Hunter World, Ys VIII, Witcher III, die Trails of Cold Steels, World of Final Fantasy oder Final Fantasy XV zu bieten. Ein einzelnes Shin Megami Tensei V, bei dem wir noch gar nicht wissen, wann es überhaupt erscheint, oder ob es bei der aktuellen Fahrtrichtung der Hauptfranchise sonderlich gut wird, reißts halt nicht rum.

Frohes Neues Jahr!

(≧ε≦)

Alle Jahre wieder kommen die von mir höchstpersönlich verliehen Trophäen in weitestgehend für Fremde nichtssagenden Kategorien, die von mir speziell darauf designt sind wenig hilfreich zu sein:

Best game Japan kept for itself:
Weebs behaupten gern zu jedem Spiel, welches den Westen nicht erreicht, sondern im mystischen Lande Japan bleibt, dass dahinter eine Verschwörung steckt, uns die wahren Perlen vorzuenthalten. Als solches wurde beispielsweise auch Final Fantasy Type-0 gehandelt, bis es dann in der HD-Version doch bei uns aufschlug und plötzlich eher lauwarm aufgenommen wurde. Doch Nayuta no Kiseki, irgendwo im endlosen Spinoffgeheimse Falcoms, ist nahe Ys: The Oath in Felghana eines der besten Action-RPGs, die das neue Jahrtausend zu bieten hat. Und netterweise von Fans übersetzt, also ran an die PSP!

Still great:
Dieses Jahr habe ich Shin Megami Tensei III, a.k.a Shin Megami Tensei: Nocturne, a.k.a Shin Megami Tensei: Lucifer’s Call erneut in die PS2 gesteckt. Und ich bleibe dabei, dass es eines der besten RPGs ist, welches man auf der PS2 spielen kann – und die hatte nun wirklich eine reichhaltige Bibliothek im Genre vorzuweisen. Zudem ist es mit Abstand das beste (Hauptserien) Shin Megami Tensei.

Still no good:
Auch erneut gespielt habe ich Golden Sun. Und war doch etwas geschockt. Ich hatte es bereits als mehr als durchschnittlich vom ersten spielen zu Release in Erinnerung. Aber nochmalig gespielt war ich doch überrascht, wie dilettantisch viele Aspekte des Spieles sind. Besonders wenn man bedenkt, dass Camelot durchaus nicht neu am Genre RPG war, sondern an vielen der Shining-Spielen arbeitete.

Much more than the sum of its parts:
Replay die Dritte: Persona 3. Portable um genau zu sein. Was mir diesmal wirklich aufgefallen ist, so viele Jahre nach Erstrelease, so dass es doch nicht mehr so neuartig ist, wie es damals erschien… viele der Aspekte des Spieles auf sich genommen sind gar nicht mal so der Überflieger. Das randomisierte Dungeon Crawling ist eine der schwächsten Parts des Spieles, die Handlung bewegt sich gemächlich und ist gar nicht mal so besonders, und das Dating Sim schon sehr einengend. Aber die Mischung machts eben, und Persona 3 zu so einem tollen Spiel.

Straight up worst game:
Warriors of Might and Magic auf dem GBC ist hundsmiserabel. Keine Handlung, viel zu kurz, und das Gameplay ist absolut ungenau und frustrierend.

Funnest game I’m terrible at:
Mal wieder ein Rhythm Game, nämlich Project Diva: Hatsune Miku. Ich war dem quietischigen Otaku-pandering Vocaloid skeptisch gegenübergetreten, doch das Spiel ist echt launig. Die Musikvideos sind interessant, die synthetische Stimme halb so wild… nur ich kann halt absolut keinen Rhythmus halten und bin deswegen aller Grundmotivation zum trotz hoffnungslos aufgeschmissen wirklich war erreichen zu wollen.

Most unique and interesting:
Hierunter fällt definitiv 46 Okunen Monogatari: The Shinka Ron, der Vorgänger zu E.V.O: Search for Eden. Nur das der noch schräger ist. Ein RPG, bei dem jeglicher Fortschritt über Evolutionen in neue Spezies, teils frei erfundenen, berechnet wird. Milliarden Jahre spannend vom Urknall bis hin zu Cybermage-Zukunftsvisionen, unter Einmischung von Lucifer und schrägen Dead Ends.

Most frustrating:
Ein Spiel hat es tatsächlich geschafft mich mehr zu frusten als Warriors of Might and Magic, und das ist hier sogar integral im Spieldesign verankert: Dragon’s Lair. Was für ein mieses Stück an reinem QTE-Gemasche mit extrem genauem Timing, um das 10-minütige Unterfangen in die Länge eines echten Spieles zu bringen.

Most inclusive:
C-14 Dating ist ein Indie Dating Sim. Und eines, welches sich durchaus in einigen Dingen von der Maße abgrenzt. Spielercharakter ist eine Archäologiestudentin, bei den vier zu umschwärmenden Jungs haben wir einen mit Übergewicht, zwei mit Behinderung, einer davon zusätzlich noch asexuell. Der Geheimcharakter ist eine lesbische Route. Und das, ohne irgendwas davon forciert mit dem Zaunpfahl zu behandeln, sondern die Charaktere einfach Charaktere statt Quoten sein zu lassen.

Simply effective:
Die beiden Staffeln von The Last Door sind extrem minimalistisch. Sowohl was den Pixelart-Look angeht, als auch die Kürze einer einzelnen Episode oder die interaktiven Adventure-Möglichkeiten betrachtend. Aber dennoch bauen sie eine sehr effektive Atmosphäre mit dem auf, was sie einsetzen.

Classiest Resident Evil:
Resident Evil war schon immer der dämliche B-Horror zu Silent Hills psychologischem Horror. Doch das REmake des ersten Teiles ist durch seine extrem schnieke Optik und gar nicht mal mehr so schrecklicher Sprachausgabe doch vom Look erstaunlich edel geraten.

Funnest Resident Evil:
Am meisten Spaß zu spielen macht allerdings dann doch Resident Evil 4, auch einfach durch das, was viele so spätestens als Stilrichtung der beiden folgenden Teile nicht leiden konnten. Alles als Superheld Leon über den Haufen zu schießen ist und bleibt launig, und für Abwechslung ist eindeutig das Spiel über gesorgt, so dass es eigentlich nicht halb so kohärent rüberkommen dürfte, wie es das doch tut.

Most addictive on Smartphone:
Karpador Jump hat mich dieses Jahr in den kleinen Pausen zwischendurch, für die sich kein „echtes“ Zocken lohnt, gut über Wasser gehalten. Weil im Prinzip ein glorifiziertes Tamagotchi, bei dem man sich nie schlecht fühlt nicht mehr Zeit rein zu investieren, im Gegensatz zu aufwändigeren Sachen.

Most fanservicy:
Fire Emblem: Heroes hat mich beispielsweise nicht lange bei Stange gehalten, weil da doch zu viel „echtes“ Spiel drin steckt, welches ich einfach nicht sporadisch zocken möchte, aber dann auf Smartphone nicht genug her macht, um regelmäßig Zeit rein investieren zu wollen. Aber was für ein Fanservice-Supergau das Spiel doch ist, nicht nur als Crossover der Franchise-Einträge, sondern auch in den Designs an sich, allen voran deren Spezialkostüme.

Most surprised I’d ever play it:
Selbst Eleanor: Loving Wife or Dirty Whore biederte sich nicht so extrem an, wie FE Heroes. Dabei ist Eleanor ein simples Browser-Porn-Game. Aber irgendwie war ich doch nicht nur überrascht, als ich mich es spielen erwischte, sondern das ich es ernsthaft bespielt habe, denn irgendwie war es doch schon witzig und unterhaltsam. Ich hatte da viel schlimmeres erwartet, sowohl spielerisch wie auch was die Porträtierung der Charaktere anbelangt.

Most offline MMO:
Dieses Jahr habe ich Might & Magic III: Isles of Terra wieder aufgegriffen und plötzlich absolut gepackt sofort durchgesuchted. Etwas überraschend, weil ich mit den beiden Vorgängern und meinem ersten Versuch am dritten Teil nicht so viel anfangen konnte. Man muss sich halt daran gewöhnen, dass es doch tatsächlich viel von einem Vorreiter an MMOs hat. Eben weil die Welt so offen ist, weil die Haupthandlung zurückgenommen wurde und stattdessen viele Sidequests das Spiel füllen. Der Unterhaltungswert kommt hauptsächlich davon nach eigenem Gutdünken NPCs zu helfen, die Welt zu erkunden, und Monsternester auszurotten.

Most baby’s first RPG:
Klingt nicht gerade wie ein Kompliment, doch kann man in seiner jungen Unerfahrenheit durchaus schlechtere Spiele für gut halten als Knight’s Quest auf dem GameBoy. Das ist nämlich durchaus kompetend und ansehnlich geraten, jedoch eben für Veteranen vielleicht etwas zu simpel. Doch für Neueinsteiger ein netter Anfangsbiss, um sich den Appetit zu holen.

Longest blog post:
Lange Zeit sah es so aus, als wäre dies Sakura Wars: So Long My Love vorbestimmt. Mit knapp 5.000 Worten ist das mal wieder ein Post epischer Länge gewesen, selbst in Anbetracht dessen, dass meine Schreiberei zu Dating Sims allgemein eher langatmig ist, besonders da ich ja auch die Charaktere vorstelle. Doch dann geschah Monster Hunter Tri, dessen 8.000 Worte ich sogar auf zwei Posts aufgesplittet habe, wobei mein Reisebericht von ebenfalls etwas über 5.000 Worten glaube ich doch ein paar mehr zu bieten hat, als Sakura Wars.

My strange new addiction:
Erneut, zunächst sah es so aus, als wäre dies für Resident Evil gedacht. Immerhin habe ich dieses Jahr 4 Spiele der Franchise durchgezockt und mir fürs weitere Spielen bereits Resident Evil: Revelations angelacht. Alternativ vielleicht noch mein Wii-Horror-Game Faible generell gesehen. Doch dann kam Monster Hunter Tri, und ich fühlte mich tatsächlich wie ein Abhängiger, der nur noch an Monster Hunter denken konnte. Gefolgt von Monster Hunter Stories, dem Beginnen von Monster Hunter Freedom 2, und kürzlich habe ich Monster Hunter 4 zu Weihnachten bekommen… ich weiß also, was ich nächstes Jahr ausschließlich bespielen werde.

Twenty Seventeen

ava-2110Okay, Nostalgie zum gerade erst vergangenen Jahr aufbringen. Kann ja nicht so schwer sein, in einem Jahr wie 2016, wo nur Gutes geschehen ist. Na ja, wenn man mal von wichtigen Sachen aufs unwichtige Gaming ausweicht, so haben die Leute, die sich für Final Fantasy vs XIII und Last Guardian eine PS3 kaufen und dann 10 Jahre und eine weitere Konsolengeneration darauf warten durften, die endlich zu spielen bekommen. Aber was war auf dem Blog so Schwerpunktmäßig los?

Es haben für mich im Nachhinein ein wenig die Bücher, die reinen Filme und die Universal Monsters im Speziellen gelitten gehabt, da es mir so vor kam, als wäre hierzu lange Perioden über nichts geschehen. Immerhin wurden endlich die Witcher-Bücher beendet, viel später als geplant. Aber ansonsten war nicht so viel gelesen, und die lang laufenden Universal Monsters durften sich auch nur kurz aufbäumen. Dafür gab es mal wieder, wenn auch nur zu einem kurzen Zeitraum, so ein paar mehr Anime zu besprechen. Und zwar nicht nur die Pokemon-Filme. Beispielsweise Intensiv-Besprechungen zu den beiden Ikuhara-Shows Mawaru Penguindrum und Yukikuma Arashi.

Da sind wir auch schon beim Stichwort, denn viele hatten dieses Jahr Geburtstag, und zwar große und runde, und ein paar davon waren mir sogar bewusst. Zelda wurde 30, Dragon Quest und Metroid ebenfalls, Super Robot Wars und Seiken Densetsu schon 25, Resident Evil immerhin 20. Theoretisch haben wir davon auch bei allen das allererste Spiel in der einen oder anderen Form gespielt, nur bei Dragon Quest durfte stattdessen die VIII herhalten. Zumal ich Torneko’s Mystery Dungeon abgebrochen habe. Und selbstverständlich wurde Pokemon 20, dazu gab es nicht nur eine der wirklich allerersten Editionen, sondern auch Nuzlocken zu weiteren, ein paar Spinoffs, die Anime-Filme, und sogar die eine oder andere Konkurrenz wie Jade Cocoon, Monster Rancher, und Yo-Kai Watch. Nur zu Pokemon Mystery Dungeon bin ich nicht ganz gekommen, von dem ich auch wieder eines beackern wollte, welches sich dann aber als zu langweilig rausgestellt hat.

Direkt zu Beginn des Jahres hatten wir auch einen kleinen Einblick in dann letztendlich, weil ich es für so launig und kurzweilig hielt, fast alle Spiele des Virtual Boys. Die sind ja nun wirklich nicht alle schlecht gewesen. Und was die GameBoy Obscurities und GameGearing-Einträge angeht, so schien es nach je 2 früh im Jahr erst mal mau zu werden, aber auf das spätere Jahr hinweg gab es doch noch mal 2 auf dem GG und ganze 10 für den GB/C. Bei Handhelds bleibend hatte ich übrigens noch nie so viele PSP-Spiele wie in 2016 besprochen, von den insgesamt 14 Posts seit Blog-Beginn stammen ganze 9 aus dem vergangenen Jahr.

Die Entdeckung und kurzzeitige Extremsucht, weswegen auch zur Mitte des Jahres hin so ein paar andere Sachen auf der Strecke blieben, war natürlich das Genre der Dating Sims, in die ich mich schon ein wenig verliebt habe, mit denen aber in 2017 wenig bis gar nicht zu rechnen ist, da es so gut wie keine außerhalb Japans gibt. Auch kurzfristig begonnen und dann fast nicht aufgehört gekonnt hatte ich mit David DeCoteaus 1313-Filmen, die noch nicht mal unbedingt so unterhaltsam waren.

Weitere Metal Gears, Quest for Glorys oder Marios gab es dieses Jahr entgegen meiner Vorsätze zwar nicht, aber dafür wurde das seit 2012 liegen gelassene Wizardry: Tale of the Forsaken Land wieder aufgegriffen und jener Schandfleck-LP zumindest beendet. Und ich konnte Digital Devil Saga endlich mal wieder spielen, was ich mir auch seit geraumen Jahren immer mal wieder vorgenommen habe. Das einzige MegaTen des Jahres sogar, glaube ich.

Dungeon Crawler sollten viele kommen, es gab auch ein paar Einträge, nämlich für Dragon Crystal, Class of Heroes, Wizardry: Tale of the Forsaken Land und 7th Dragon 2020. Aber da gibt es natürlich eine mittlerweile fast unübersichtlich Anzahl an Auswahlerweiterungen. Angefangen hatte ich auch mehr. Eye of the Beholder allerdings klickte nicht so ganz mit mir, Mind=0 war viel zu langweilig, die zwei aufgegebenen Mystery Dungeons, und Conception II und Ray Gigant hatte ich Stranger of Sword City hinten angestellt. Welches ich dank des Odin-Kampfes auch irgendwann erst Mal unterbrochen und bisher nicht wieder aufgenommen habe. Als nächstes steht sowieso 7th Dragon III an, und Legend of Grimrock II könnte mal passieren. Und dann gibt es mittlerweile ja mehr Fanübersetzungen zu diversen japanischen Wizardrys, als man wirklich spielen will. Wobei zumindest Wizardry Gaiden IV ganz interessant ist. Class of Heroes hat auch noch zwei weitere Teile, sofern Gaijinworks den dritten denn endlich mal auf den Markt bekommen hat.

Und sonst so kommend oder auch nicht? 1987 ist jetzt 30 Jahre her, bedeutend so Serien wie Final Fantasy, Ys, Megami Tensei und Phantasy Star werden ziemlich alt. Zumindest zu Final Fantasy könnte sich was tun. Die Fiesta zu Final Fantasy V mach ich ja eh immer, aber VII ist bereits gezockt, IX könnte ich auch endlich mal wieder spielen, Tactics will ich ewig mal zocken, vielleicht doch mal 4 Heroes of Light beenden, und die PSP bieten dann ja noch Type-0.

Auch schon fertig und auf Veröffentlichung warten ein paar Bücher, beispielsweise die Maze-Runner-Trilogie. Und das eine oder andere GameGearing steht in den Startlöchern. Ein LP zu Golden Sun durchaus auch.

Was immer geht ist Suikoden, Heaven and Earth, oder Shadow Hearts zu beackern. Auch länger auf der Liste und noch nicht geschehen ist den Manga zu Five Star Stories zu lesen. 1313 hat dann tatsächlich noch sechs weitere Teile zu bieten. Und Modern Who liegt hier auch noch rum.

Sollte ich es bis dahin nicht vergessen, wird der Oktober auf jeden Fall Hallowiin bereithalten, in dem sich ein paar der für sie nicht bekannten aber doch nicht wenigen Wii-Horror-Games wiederfinden werden. Und nicht die guten, wie beispielsweise die Resident Evils, die man überall sonst auch bekommt, sondern der exklusive (low to medium budget) Bewegungskontroller-Mist.

Dann noch schnell ein paar WordPress-Statistiken an die Wand geklatscht, halbherzig selbst zusammengesucht, da dieses Jahr scheinbar keine Jahres-Endstatistik-Mails verschickt wurden. Z&Z hat insgesamt 159 neue Beiträge gesehen, wobei ich mich hier irgendwann darauf eingespielt hatte, jeden dritten und dann jeden zweiten Tag einen online gehen zu lassen. HBWTGAK hat nur 16 neue Reviews gesehen, weil ich dort weniger diszipliniert war, und ungefähr noch mal fast genauso viel ausstehen, die ich bisher zu finalisieren zu faul war. Meistgeklickte Beiträge und meistgesuchte Begrifflichkeiten sind bei Z&Z der Evergreen Minecraft, bei HBW hingegen Pokemon und Dragon Quest Monsters. An Kommentaren wird mir leider so spontan nichts im Jahresüberblick des Statistik-Tabs angezeigt, jedoch gab es guten Zuwachs an liebenswerten Subscribern und Kommentatoren, sowie hat https://spielkritik.com/ gut neue Leute hergeschickt hat. Immer schön Danke und Freude und so, nüch :3

( ˘ ³˘)

ava-2109Wie jedes Jahr gibt es auch in 2016 zum Ende höchst offizielle und nützliche Awards von mir verliehen, in all den eigentlich selbsterklärenden Standard-Kategorien, für die man sich so interessieren kann. Without further adieu:

Most under-appreciated system: Der Virtual Boy. Hat mal so einen richtig schlechten Ruf abbekommen, weil so ein kolossaler Flopp. Und das bei einem Nintendo-Produkt, denen der harte Stammkern eigentlich fast Kacke abkaufen würde, wenn man sie als exklusiven Nintendo-Schokopudding deklarierte. Die Spiele sind jetzt auch alle keine totalen Überflieger, und über Emulator ist das wohl auch anders gespielt, als mit dem unhandlichen Ding rumzuhantieren, aber so schlecht wie sein Ruf ist der VB zumindest Software-seitig auch nicht wirklich. Runner up ist für mich so ein wenig die PSP, die auch nie so ganz ernst genommen wurde, weil sich gegen die Nintendo-Line eh kein Handheld so richtig durchzusetzen weiß, aber wie mittlerweile eigentlich dann doch bekannt ist, hat Sonys DS-Konkurrenz durchaus eine nicht uninteressante Bibliothek zu bieten.

Best game on Virtual Boy: Wenn ich schon dreist behaupte, dass es keine Überflieger auf dem VB gab, will ich mir das doch direkt selbst wiederlegen. Oder eben zumindest die beiden wirklich aus dem „ganz Ok“-Brei herausstechenden Qualitäten feiern, bei denen es doch vielleicht etwas schade ist, dass die nie mal auf eine andere Plattform gebracht wurden. Jene beiden nämlich doch ziemlich guten VB-Spiele wären zum einen Wario World, und zum anderen Jack Bros.

Most unfinished: Nicht im Titel drin, aber dann doch beim Virtual Boy bleibend. Denn auch wenn die Bibliothek im Schnitt besser als ihr Ruf ist, so sieht man ein paar Spielen des VB doch an, dass sie zum einen nahe am Launch erschienen sind, und teilweise eben auch noch schnell rausgehauen wurden, weil man schon Arbeit in sie investiert hatte, als jener kurzerhand wieder eingestampft wurde. Waterworld und Virtual Lab sind zwei so völlig unfertige Produkte, bei denen ganz eindeutig das immer gleiche Stage auf Score zu spielen nicht ursprünglicher Sinn der Sache gewesen sein konnte. Und dann hätten wir noch SD Gundam, welches immerhin eine ganze SRPG-Kampagne beinhaltet, oder zumindest so tut, aber auch definitiv Story, Gameplay-Rafinesse, und Spielzeitlänge einbüßen durfte, um als letztes Spiel des Systems noch schnell in japanischen Händlerregalen aufzutauchen.

Best dungeon crawler: Ein paar hatte ich ja nun dann doch im letzten Jahr gespielt, und darunter nach langer Auszeit auch endlich Wizardry: Tale of the Forsaken Land abschließen können. Und auch wenn man das vielleicht nicht glauben will, bei einem Spiel, wo ich einfach mal 4 Jahre Pause drin hatte, so ist das wirklich einer der besten japanischen Crawler, die man spielen kann. Lediglich ein weniger schneller könnte er sein, vielleicht in einem Remake oder sonstigem Re-Release, nüch Atlus?

Most beginnger-friendly crawler: Dungeon Crawler sind sicherlich nicht für ihren einfachen Spielverlauf oder leichtem Einstieg bekannt, wobei sobald man sich im Genre auskennt viele dann auch nicht mehr ganz so Furchteinflößend sind. Aber da das Genre gerade in Japan doch eine ganz verkaufsstarke Nische ist, und man sich natürlich irgendwann auch mal von den Wizardry-Klonen weg bewegen muss, gibt es dort auch so einige Vielfalt und Modernisierungen. 7th Dragon 2020 beispielsweise sieht nicht nur super modern und stylisch aus, sondern ist auch sowohl was die Spielsystem angeht simpel und übersichtlich, verwirrt nicht mit arg vielen Jobklassen, und ist im Casual Mode auch zügig und ohne Hänger durchspielbar.

Most boring crawler: Einen gewissen Hang zur Repetition muss man bei Dungeon Crawlern natürlich dann doch mitbringen, da viel durch die gleichen oder ähnliche Gänge erneut gegangen und die langsame Verbesserung der Gruppe sozusagen fast das ganze Spiel ausmachen, es auch nicht immer sonderlich präsente Storylines gibt. Aber dann sollte vielleicht wirklich das Design etwas hermachen, oder das wenn schon gleiche Gameplay doch irgendwo etwas motivieren und Spaß bereiten. Doch Mind=0 ist so ein ödes Stück, dass ich es echt nicht lang ausgehalten habe. Eben weil alles so unspektakulär und 08/15 ist, nicht weil es wirklich ein schlechtes Spiel wäre.

Most generally boring: Da hab ich ein wenig weiter vorn die PSP noch gelobt, aber wenn es um zwei Nicht-Dungeon-Crawler geht, die mich dieses Jahr tödlich zu langweilen wussten, und wo ich weniger weiß, warum ich sie im Gegensatz zu Mind=0 dennoch durchgezockt habe, stammen beide eben von jener Plattform. Da hätten wir zum einen die Nummer Dead or Alive Paradise, das selbst zum Masturbieren zu einschläfernd ist. Und The Legend of Heroes: Prophecy of the Moonlight Witch, ein weiterer Stein in der Zementierung meiner Idee, dass The Legend of Heroes vor dem sechsten Teil, Trails in the Sky, gar nicht so gut war.

Surprisingly addicting: Wenn es allerdings um Spiele geht, bei denen ich auf jeden Fall davon ausgegangen wäre, dass sie total langweilen würden, so hat mich mein erstes Dating Sim, Tokimeki Memorial Girl’s Side, dieses Jahr eines besseren belehrt. Keine Ahnung, warum ich da überhaupt dran zweifelte, Heirat gehört bei mir bei Harvest Moon auf jeden Fall dazu, und das Social Sim ist das, was Persona 3 und 4 absolut für mich ausmacht. Von daher, auch wenn es nur viel Text lesen und repetitiv Statuswerte erhöhen ist, um mit den gleichen Anime-Cutouts auf gleiche Dates zu gehen… mir hat es echt ganz unzynisch total gefallen.

Genre revelation: Und die leitet sich natürlich auch daraus ab, denn es blieb nicht bei dem einen Dating Sim, sondern kamen schon so einige mehr dran, die auch alle das eine oder andere für sich hatten. Von daher habe ich dieses Jahr auf jeden Fall das Dating Sim für mich entdeckt. Ein wenig zwiespältig, denn viele ohne Japanisch-Kenntnisse spielbar sind nun wirklich nicht. Solange man nicht den Fehler begeht jedes VN mit Romantik-Storyline als Dating Sim zu führen, was das Rausfiltern der echten Kandidaten natürlich nicht vereinfacht.

Provoking the longest post evarz: Zum Abschluss der Thematik direkt hier mal so ein paar Beispiele, was dieses Jahr und teilweise auch davor so besonders lange Posts von mir im Blog waren. Dragon Quest VIII und Classic Who stehen bei schon guten 1.700 Worten. Blood Omen 2 sogar bei 1.800. Dead or Alive Paradise und mein Geburtstagseintrag zu Seiken Densetsu haben sogar 2.300 zu bieten, die diesjährige FFV Job Fiesta 2.500. Xenoblade hatte satte 3.000 Worte, und mein Rant zu Catherine 3.300. Das sind so alles eher die Zahlen, bei denen die Dating Sims erst anfangen. Tokimeki Memorial Pocket ist bescheiden bei 1.000, Princess Debut bei 1.400 Worten. Aber schon Huniepop nimmt 2.300 ein, Storm Lover Kai ist bei 3.300, also gleichauf mit dem längsten Eintrag eines Nicht-Dating-Sims. TokiMemo GS2 bringt es locker flockig auf 4.000 Worte, TokiMemo GS3 und Love Revo ein wenig mehr auf 4.100. Und Tokimeki Memorial Girl’s Side 1 hat doch wirklich die 5.000 Worte erreicht. Das ist ungefähr so viel, wie alle 4 auch nicht kurze Einträge zu Revolutionary Girl Utena TV zusammen.

Best fishing game: Legend of the River King 2 hat mich selbst überraschend gut unterhalten, dafür das ich immer mal wieder Lust auf die Serie habe, aber immer wieder mit gemischten Gefühlen aus den anderen Spielen hervorgegangen bin. Aber der zweite GBC-Teil, der eigentlich der vierte der Franchise ist, ist wirklich der bis dato beste Eintrag, und auch das beste Fishing Game, von denen ich zugegeben außerhalb River King auch noch nicht so viel Erfahrung gesammelt habe. Weil mir die meisten anderen glaube ich auch zu technisch wären.

Best Harvest Moon: Stardew Valley macht alles, was Harvest Moon/Story of Seasons macht, nur besser. Abgesehen vielleicht von der Optik, die weniger pralle ist. Aber nach dutzenden Stunden Farmarbeit und Bräutigamschau, wer sieht die da überhaupt noch so wirklich. Die Indie-Überraschung des vergangenen Jahres.

Best Pokemon: Im Jahr, in dem die Franchise 20 war, immerhin das legale Trinkalter in Japan, wurden so einige Einträge bespielt. Etwas überrascht hat mich da wirklich Pokemon Silber, weil das doch für gerade mal die zweite Generation erstaunlich gut gealtert ist. Tatsächlich launiger als so manche wesentlich jüngere Generation.

Best abomination maker: Aber nicht nur Pokemon wurde bespielt, sondern auch ein wenig dessen Konkurrenz. Und nirgends kann man so skurrile und lebensunwürdige Kreaturen erschaffen, durchaus nicht nur gewollt, wie im ziemlich kurzen und launigen Jade Cocoon auf der PlayStation.

Ripe for a new version: Bei Pokemon bleibend hat mir Pokemon Snap ebenfalls sehr gut gefallen, und hat es mich doch gewundert, dass dieses Spielprinzip nicht längst auf Wii, Wii-U oder 3DS neu aufgegriffen wurde. Pokemon-Safari, fuck yeah. Aber ich hab mir sagen lassen Sonne/Mond hat da tatsächlich mittlerweile was in der Richtung zu bieten.

Best casual game: Nicht ganz Un-Pokemon, weil es auch darum geht, alle Farben und Formen zu sammeln. Zen Koi auf Smartphone ist super launige Unterhaltung für Zwischendurch. Egal, ob nun nur 5 Minuten oder doch mal ganze 20 zu überbrücken sind.

Cutest platformer: Wayforward hat mit Wendy: Every Witch Way sowas von einem süßen und putzig durchanimierten Spiel geliefert.

Bigget disappointment: Und wieder Wayforward, denn nach Wendy wollte ich mich doch direkt an dem von allen geliebten Shantae auf dem GBC versuchen, und habe ziemlich schnell abbrechen müssen, da jede Sekunde Spielzeit reinster Frust waren. Dann hatte mich Seiken Densetsu darauf angefixt, doch endlich mal Seiken Densetsu 3 zu bespielen, welches ich aber auch absolut unlustig und nervig finde. Keine Ahnung, was Leute in den beiden Spielen sehen.

Falling short of their ambition: Der Kandidat hierfür schlechthin ist natürlich Resident Evil auf dem GBC, der beeindruckend viel zu replizieren versucht, auch auf dem besten Wege war dies Plattform-bedingt suboptimal zu schaffen. Allerdings wurde das Ding ja auch nie fertig gestellt und herausgebracht. SOS auf dem SNES hingegen schon, und auch hier ist das, was man da auf die Plattform gezaubert hat, sehr interessant, proportional dazu aber auch unspaßig zu spielen.

Best franchise save: Eigentlich etwas gelogen, denn es hat keine Franchise aus der Scheiße gefahren. Aber nach dem schrecklichen Clock Tower: Ghost Head und dem durchwachsenen Clock Tower 3 war Haunting Ground für mich der Beweis, dass sich das Spielprinzip super in ein modernes Suvival Horror hätte bringen lassen, wenn man sich halt nicht vorher schon alles kaputt gemacht hätte.

Twenty Sixteen

ava-1952So, sind mal wieder die Feiertage gen Jahresende überstanden. Ich hoffe natürlich mal für alle auch ganz gut. Altes Jahr raus, neues Jahr rein, hier mal wieder ein paar Dinge, die sich hindurchgezogen haben, bzw. hindurchziehen sollen.

Es gab natürlich neue Einträge in die bereits Jahresübergreifenden Reihen wie die GameBoy Obscurities, in denen ich dieses Jahr überraschend viele Shmups gepackt hatte; das Durchschauen der Universal Monsters, wo wir nun in den 30ern angelangt sind; und die Bücher des Vampire Hunter Ds sind frisch ausgelaufen. Might and Magic II, welches ich Anfang 2014 bei einem Eintrag verhungern lies, wurde im Januar dieses Jahres beendet, nur um direkt Might and Magic III zu beginnen und ebenfalls nach einem Eintrag versauern zu lassen.

Wiedererweckt haben wir die Superhero Sundays, in denen ich einige Filme geschaut habe, die sich seit 2013 so angesammelt haben. Außerdem die Verhoeven Wednesdays mit dessen kompletten Ouvre füllten. Einige Spiele von Falcom wurden bespielt (darunter sollten dieses Jahr weitere Legend of Heroes folgen), sowie waren die MegaTens (darunter ausgiebige Besprechung der beiden Raidou Kuzunohas) mal wieder präsent. Eine weitere Gaming-Bildungslücke der Ultimas wurde gefüllt, sowohl gleich mit zwei Einträgen in die Franchise. Auch Indie Games habe ich dieses Jahr uncharakteristisch viele gezockt, einige davon sogar gemocht. Die Hauptteile der Ace Attorneys hatten ihre Woche bekommen, die Fantranslation der Investigations 2, die folgen sollten, taten dies biher jedoch noch nicht.

Die Tales from the Crypt haben wir letztes Jahr zum letzten Mal gesehen. Dem WonderSwan-Handheld hatten wir einen Besuch abgestattet und über einen Monat hinweg einige Spiele dazu gezockt, während auch der GameGear begonnen jedoch noch nicht beendet wurde. Auch begonnen habe ich das Lesen der Witchers, wobei hier ebenso noch die letzten beiden Bücher auf mich warten. Level 5s Guild-Spiele habe ich bisher 2 präsentiert, das folgend geplante Crimson Shroud steht immer noch aus. Auch weitere Metal Gears und Quest for Glorys, von denen ich das erste bzw. die ersten beiden Spiele letztjährig beackert habe, während der Rest folgen sollte und dies dieses Jahr hoffentlich dann auch wirklich wird. Ebenfalls begonnen und dann frühzeitig untergegangen sind die Let’s Play Mario, wo eigentlich mehr als Super Mario RPG und New Super Mario Bros.2 hätte kommen sollen.

Etwas Final Fantasy gab es sogar auch, hat mir mit der Four Job Fiesta zu Final Fantay V, die mich so begeisterte, dass ich gleich drei Mal hintereinander durchs Spiel ging, ein Highlight, mit Final Fantasy IV: The After Years einen Totalausfall, und mit Lightning Returns: Final Fantasy XIII ein Mittelding beschert.

Mit Sailor Moon Crystal wandten wir uns dem zweifelhafen Reboot des Klassikers zu, mit Legend of Korra gab es einen aktuelleren Cartoon zu schauen, der sogar gut war.

Und jetzt natürlich noch ein wenig offizielle Statistiken seitens WordPress:
Z&Z hat 217 neue Beträge gesehen, HBWTGAK hingegen 31 neue Reviews. Erneut waren meine beiden bestbesuchten Beträge am bestbestuchten Tag keine Beiträge, sondern Bilder dazu. e7 hat mit Abstand die meisten Kommentare hinterlassen und belegt mit jenen sogar die ersten beiden Plätze, mal als RPG Sektor und dann als sein neues Binary Domain. Die meistbesuchten Beiträge sind mal wieder nicht von diesem Jahr, sondern die üblichen Dauerrenner Minecraft Revisited, Another Relapse: Minecraft, Cities XL, Maestia, und neu dazu der „was ist nicht wie der Rest“-Post Gefangen und eingelocht. An Reviews allerdins immerhin die ersten drei Plätze an die diesjährigen Xenoblade Chronicles, Shin Megami Tensei IV und Persona Q gehend, bevor Dauerrenner Dragon Quest Monsters: Joker 2 und überraschend Azure Dreams (GBC) den Schluss einleuten.

Frohes Neues und all der Kram.

(¬‿¬)

ava-1951So, mittlerweile ist uns allen ja hinlänglich bekannt das Undertale das beste Spiel aller Zeiten die da waren und noch kommen werden ist. Aber wie steht es um die Spiele, die zwar dagegen erblassen, aber doch noch ganz brauchbar sind, wenn man halt mal nicht Undertale spielen will, so unwahrscheinlich das auch ist? Hier also was ich dieses Jahr gezockt habe (Undertale war nicht dabei, weil ich nicht zu den coolen Kids gehöre), die erwähnenswert waren:

Longest played:
Xenoblade Chronicles. Nach einem gescheiterten Fehlversuch von 30 Stunden hab ich es Ende des Vorjahres erneut begonnen und zu Beginn dieses durchgehabt. Hat mich über 90 Spielstunden gekostet, eine Zeit, die ich sicherlich in den letzten 10 Jahren in kein anderes Spiel investieren musste, um die Credits zu sehen. Definitiv ein Spiel für das viel Geduld und Sitzfleisch, ganz zu schweigen von Freizeit, mitgebracht werden muss.

Most MMO without MM or O:
Fantasy Life. Es war knapp, denn ach Xenoblade spielt sich sehr MMO-lastig, aber die schiere (von mir nicht genutzte) Möglichkeit Fantasy Life tatsächlich auch im Multiplayer zu spielen, statt nur mit KI-gesteuerten Mitstreitern, macht das hier doch etwas ähnlicher. Fantasy Life ist im Gegensatz zu Xenobalde aber auch kürzer und vor allem in kleineren Happen genießbar.

Genre discovery of the year:
Shmups. Ich bin schrecklich in ihnen. Doch dennoch habe ich einige dieses Jahr gespielt, weil sie schon was ziemlich cooles an sich haben.

Worst game:
DemiKids Light. Ich mag MegaTen, ich mag Pokemon, also her mit den Pokemon-Klonen aus der MegaTen-Franchise! Dummerweise ist das Ding eine absolute Nullnummer.

Worst Final Fantasy ever made:
Final Fantasy IV: The After Years. Langweilige bis nervige Fanfiction in ein Zero-Effort-Spiel gesteckt, das komplett aus Versatzstücken des Originals zusammengeschuster ist? Nein danke.

Whoring out a franchise 101:
Lightning Returns: Final Fantasy XIII. Es ist nicht so schlecht wie die After Years, bei Weitem nicht, denn das Gameplay ist teilweise sogar recht launig. Aber Mensch, wenn Lightning hiernach nicht jede Würde genommen ist.

Most sursprisingly up to hype:
Panzer Dragoon Saga. Einer der heiligen Grale des Gamings, da in extrem kleiner Stückzahl produziert, auf einer Konsole, die keiner hatte. Sowas ist nach Jahren des (Over-)Hypes ja gern mal dann doch nicht ganz so super wie die Wunschvorstellungsschlösser, die man sich eingebildet hat. Doch Panzer Dragoon Saga ist tatsächlich eines der besten RPGs die je programmiert wurden.

Kinda underwhelming:
Super Mario RPG. Hier haben wir es tatsächlich mit einem gehypten Spiel zu tun, welches für mich wenig davon einzulösen versteht. Ich fand es häufig ehrlich gesagt einfach nur langweilig. Runner up ist Spore, welches ganz nett ist, aber so viel besser hätte sein können.

Biggest let down:
Sim City. Der Reboot klingt erst mal, da simpler und einstiegsfreundlicher, wie etwas, was wie für mich gemacht ist, jedoch ist das Ding echt total unspannend.

Best Sim City:
Cities: Skylines. Zum Glück kam das Spiel raus, welches ein modernes Sim City ist, wie ich es mir wünsche. Große, wunderschöne Städte bauen zu können, dabei aber nicht so extrem komplex ins Micro-Managing zu gehen wie das Sim City 4 tat.

Best game I’m terrible at:
Banished. Fortress Builder sind immer recht hoch in der Schwierigkeit, aber Banished zeigte mir wirklich, wie schlecht ich darin bin sie zu spielen. Zumal teilweise erst Jahre nach dem Fehler die Ergebnisse reinkommen und man erst dann merkt, dass man bereits seit einer halben Dekade in einer „walking dead“-Szenerie war, aus der man sich gar nicht mehr graben konnte. Aber wenn’s läuft, was sind die charmanten kleinen Siedlungen dann nett.

Easisest Dungeon Crawler:
Persona Q. In einem Genre, das nicht unbedingt für leichte Schwierigkeitsgrade oder Benutzerfreundlichkeit bekannt ist, kommt die Mischung aus Persona und Etrian Odyssey daher, und könnte kaum einfacher sein. Ich mein nerven kann es immer noch, dank zu puzzligen Dungeon-Layouts, aber wirklich schwer sind die mandatory Kämpfe so gut wie nie.

Easiest to break:
Might & Magic II. Wow, wenn man erst mal mit Teleport, Warp, Fly ausgerüstet hat, steht einem die ganze Welt offen, und man kann das Spiel in Rekordzeit beenden, dabei 90% davon umgehen. Runner up: Final Fantasy V. Die Four Job Fiesta hat mir mal wieder gezeigt, wie einige Skill-Kombinationen das Spiel absolut trivialisieren können.

Most unconventional:
Ultima IV. Ein RPG, in dem man den rettenden Helden spielt, der tatsächlich gute Taten vollbringen muss, statt Dungeons zu plündern und alles was ihm im Weg steht zu ermorden? Und das noch in den 80ern? Wow, Hut ab, Herr British.

Most charming:
Drill Dozer. Das Design ist einfach super niedlich und die kleinen Animationen für die Hauptakteurin sind schlicht herzallerliebt.

Best written:
Legacy of Kain: Soul Reaver 2. Keine Überraschung, die Legacy of Kains sind alle super geschrieben und super vertont, selbst wenn hier die Story bereits etwas zu hinken beginnt.

Most archaic:
Romancia: Dragon Slayer Jr. Ein Spiel, das einem keine Tipps gibt, wie was wo zu machen ist, und einen permanent in unwinable-Situationen bringen kann, dazu selbst wenn es läuft bestenfalls mit „clunky“ zu bezeichnen ist? Blergh. Das Original lief dann sogar noch auf Zeit.

Most jarring tonal shifts
Clock Tower 3. Ein mysteriöser Mann stellt der Schülerin Alessa nach, die zwei brutalen Killern begegnet. Und dann Magical Girl Transformationen, Disco-Rave Clock Tower Entstehung, und zwei schrille Kefkas als neue Mörder…

Least game-y:
The Path. Es gibt Spiele, die sich noch häufiger anhören müssen, eigentlich keine „echten“ Spiele zu sein, als das die interaktiven Filme von Quantic Dream und Telltale Games dies schon tun müssen. Man nennt sie gern Walking Simulator, denn das ist alles was man in ihnen tut: Rumlaufen und über Storyfetzen stolpern, ohne wirklich selbst groß interagieren zu müssen. The Path ist ein solches Puppentheater, jedoch dennoch ein interessantes.

Addictingly simple, simply addicting:
Dieses Jahr habe ich einige kleine Indie-Games gezockt, die super simpel aufgebaut sind, aber dennoch unglaublich launig waren. Als da wären: Mini Metro, Game Dev Tycoon, und Cook, Serve, Delicious.

How can this be fun?:
Papers, Please. Als Grenzbeamter im Kalten Krieg die immer komplizierter werdenden Einreisepapiere auf Richtigkeit untersuchen zu müssen? Total unterhaltend, auch wenn es nicht danach klingt.

Best Zombie-Game:
Typing of the Dead. Mittlerweile erscheint im Wochenrhythmus ein Zombiespielchen, aber die witzigen Typing of the Deads sind und bleiben die Besten.

Jazz-iest:
Devil Summoner: Raidou Kuzunoha. Launigster Soundtrack den ich dieses Jahr zu hören bekommen habe.

Highest curse density:
Ax Battler: A Legend of Golden Axe. Ich fluche viel beim Zocken. Eigentlich immer wenns nicht sofort klappt ein wenig, und wenn es dann immer noch nicht klappt auch gern mal mehr. Ich glaub so konstant wie in diesem 2-Stunden-Spiel hab ich es jedoch noch nie gemacht.

Twenty Fifteen

ava-1737Willkommen im neuen Jahr und damit auch zum üblichen Aus- und Rückblick, mit starkem Schwerpunkt auf Rückblick. Was beim Blog vor allem auffällt ist, dass ich dieses Jahr so viele neue Subscriber wie nie zuvor erhalten habe (was natürlich geil ist), welches ich mal ganz frech darauf zurückführe, dass jene vom icksmehl und rpgsektor rüber gesprungen sind, bei dem mir die Statistik recht gibt, da sie bei beiden Blogs im „Wie wurde hergefunden“ auftauchen, neben dem jeweilig anderem meiner Blogs, und in zuckerl&zynismen auch dem Blog vom Ikki. Die Meist-kommentierenden sind übrigens, in jener Reihenfolge, die Schätze motherfreak, Ikki, und e7. Neue Beiträge hier gab es 263, neue Reviews bei HBWTGAK 29. Die drei beliebtesten Beiträge waren Dauerrenner Maestia, Minecraft Revisited und Winnie the Pooh (auch immer wider mit dem Zusatz „Geistestkrankenheiten“ in der Suchworte-Liste aufgetaucht). Reviews waren es DQM: Joker 2, Ys V und Endless Ocean 2. Überraschend war, dass auf beiden Blogs der beliebteste Beitrag am meistbesuchten Tag kein Beitrag, sondern ein Bildanhang war.

Größere Themen letztes Jahr waren im cineastischen Sinne beispielsweise gleich 4 Wochen für Haifilme. Stellt sich heraus, die meisten davon sind ziemlich schlecht, was ein Schocker, nich? Bei Monstern bleibend startete das Durchwühlen durch die klassischen Univeral Monsters, auch wenn es ein Jahrzehnt an Filmen gedauert hat, bis wirklich jene auftauchten, die man damit assoziiert. Wird natürlich im nächsten Jahr fortgeführt werden. Die Animationsfront hat ein Sailor-Moon-esques durchgehen der Story Arcs zu Revolutionary Girl Utena und Avatar gesehen, sowie zwei Anime Weeks, eine beendete das nostalgische Trio, die andere thematisierte direkt Anthologien. Auch die westliche Animation war neben Avatar weiter vertreten mit den Disneys CGI-Streifen. Avatars Nachfolgeserie ist ja nun auch beendet, sowie Sailor Moon Crystal endlich laufend, von daher kann es da Follow ups geben.

In geschriebener Form wechselten sich im Monatstakt zum einen L. Frank Baums Klassiker der Oz-Bücher, und als Kontrastprogramm Hideyuki Kikuchis Vampire Hunter Ds ab. Die Reihen sind ebenfalls beide noch nicht abgeschlossen und werden somit in 2015 höchstwahrscheinlichst erneut auftauchen. Oh ja, und die ersten drei Mortal Instrument hab ich gelesen, davon gibt es ja auch noch 3 Bücher und ein halbes Dutzend Spinoffs. Nur ob die auch wirklich nötig werden, wird sich zeigen.

In Sachen Gaming gab es dieses Jahr recht viele Einträge zur MegaTen-Reihe, zu der bisher in der hiesigen Blog-Inkarnation noch nicht so viel zu lesen war, weil ich einen Großteil der Teile noch vor 2010 bespielt habe. Allerdings sahen wir Devil Summoner: Soul Hackers, endlich das europäische Shin Megami Tensei IV und mehrere Einträge zum endlich fanübersetzten Kyuuyaku Megami Tensei, den ersten beiden Spielen der Franchise. Mit Persona Q kann es im nächsten Jahr damit eigentlich gleich weiter gehen. Auch der Castlevania-Reihe hab ich mal wieder zugewendet, in dem ich einige der Metroidvanias gezockt habe, sowie später dann das Remake des Erstlings. Das volle Jahr Tagebucheinträge der (non-)Ereignisse in Animal Crossing: New Leaf, ging ebenfalls im Dezember zu Ende. Die GameBoy Obscurities wurden nach ein paar Monaten Pause abgestaubt, auch wenn mein diesjähriger Batch eher wenige gute Resultate hervorbrachte, und im nächsten Jahr wird es da bestimmt auch neue Einträge zu geben. Das schon lange geplante Reinschauen in die doch sehr beliebte Witcher-Reihe gab es ebenso, welche gleich dazu führte, dass ich beide Spiele durchgeacktert habe, da sie mir doch recht gefällig waren. In 2015 kommt ja bereits Wild Hunt, und in die Romane könnte ich natürlich auch mal einen Blick werfen.

Ansonsten gibt es ein paar Sachen, denen ich mich zuwenden könnte. Beispielsweise sind mittlerweile wieder so viele Superhelden-Filme angelaufen, die ich noch nicht gesehen habe, dass dies alleine wahrscheinlich eine Themenwoche werden könnte. Durch Paul Verhoevens Oeuvre zu schauen hätte ich ja auch mal Bock.

Als spielerische Schwerpunkte kann ich natürlich jetzt auch die üblichen Verdächtigen nennen, die jedes Jahr hier stehen, aus denen dann aber doch nichts wird: The Year of Suikoden, The Year of Shadow Hearts, die Heaven & Earth Trilogie. Erst mal gibt es allerdings auf jeden Fall ein Wiedersehen mit Ace Attorney im Quintett. Und vielleicht spiele ich mich durch eine Reihe an Marios.

(╯°□°)╯︵ ┻━┻

ava-1736Niemand hat sie verlangt, doch hier sind sie wieder: Die ganz speziellen End-Jahres-Game-Awards von mir, für jeden, der hierüber stolpert. Alles Sachen, die ich in 2014 bespielt habe, nicht Releases aus 2014, weil das würde ja zu viel Sinn ergeben, und so viel aktuelles zocke ich auch gar nicht. Child of Light, Walking Dead S2, The Wolf Among Us und Shin Megami Tensei IV sind glaub ich die einzigen diesjährigen Releases, die ich durchgezockt habe. Das wären dann auch zwangsläufig meine Top 5 dieses Jahr, bei denen auch noch ein Platz frei bliebe. Ohne Datums-Einschränkung sind es jedoch gleich 47 bis zu den Credits gebrachte Games. Besonders angewachsen ist übrigens mein 3DS-Bereich, der vorher nur drei Spiele zählte. Denn zum einen habe ich die Neuerscheinungen Fantasy Life, Persona Q und Shin Megami Tensei IV hinzugefügt, und dann viele Vorjahres-Releases, die mich interessierten nachgeholt, mit Pokemon X, Bravely Default, Etrian Odyssey IV, Ace Attorney 5, Crimson Shroud, Spaceship Damrey und Attack of the Friday Monsters. Ergibt sich aber wohl auch zwangsläufig, da der 3DS meine einzige Spielplattform der aktuellen Generation ist.

Surprise of awesome:
Wizardry VI: Meine Beziehung zu Dungeon Crawlern ist kompliziert. Irgendwas lässt mich schlecht von ihnen wieder los kommen, selbst wenn ich gar keinen Spaß habe. Oldschool Wizardry gefällt mir vom Gameplay her beispielsweise gar nicht, dennoch habe ich I-III und V gespielt, und mich auch Elminage zugewendet. Bane of the Cosmic Forge hat mich allerdings doch sehr positiv überrascht, da es endlich mit so viel Blödsinn aufräumt, welches mir die Vorgänger vergällt hatte.

Surprisingly addictively simple:
Monster Rancher: Ich bin immer noch überrascht, dass es die Reihe nicht mittlerweile als Smartphone-Renner gibt. Das Tamagotchi-mäßige trainieren und verbessern, allerdings für ein Ziel, nämlich die Arena-Ränge zu bestreiten, ist eigentlich sehr repetitiv, aber auch gerade in kleinen Etappen überraschend spaßig.

Most like a drug addiction:
Ich mag einfach mal die beiden Namen vom letzten Jahr wiederholen. Cookie Clicker ist so doof, aber warum hab ich es dann für viel zu viele Wochen oder gar Monate beständig in einem zweiten Tab aufgehabt? Ist wohl auch bei addictively simple abzustempeln. Und dann Sims 3, welches ich sowohl zu Beginn wie Mitte des Jahres erneut rausgeholt hatte, und anschließend für den Restmonat fast nichts anderes spielte.

Kind of a let down:
Zwei Monsterammel-Spielchen: Pokemon Diamant und Monster Kingdom: Jewel Summoner. Diamant ist nicht schrecklich, aber doch der Eintrag in der Reihe, der für mich zu sehr „same old“ ist. Unterscheiden tun die sich ja nie sehr, aber hier scheint alles ein wenig… müde zu sein. Jewel Summoner hingegen wäre interessanter, wenn er den wichtigsten Punkt, nämlich die Monsterzucht, nicht dadurch versauen würde, in dem sie an echte Zeitspannen gebunden ist, die teilweise Stunden im zweistelligen Bereich erreichen können.

Most soul crushing:
Assassin’s Creed III. Meine Beziehung zu Assassin’s Creed ist kompliziert. Ich mag das Parkouren und die Settings schon sehr, doch die Spiele scheinen nie ganz so viel draus zu machen, und abgesehen von II leiden sie auch an miserablen Handlungen und langweiligen Charakteren. Assassin’s Creed III stellt den unrühmlichen Höhepunkt in diesen Sachen dar, und auch vom Spielerischen nerven viele Missionen diesmal. Es ist in den Grundzügen sicher noch kompetent zusammen gewerkelt, und ich hab es ja auch durchgespielt… aber nach der Beendigung war ich persönlich so durch, dass ich ernsthaft kurz am Überlegen war, ob ich das Hobby Gaming nicht aufgebe. Runner up ist Elminage Original.

Worst aged:
Glory of Heracles. Versteht sich zugegeben auch quasi von selbst, ist es doch ein RPG fürs NES von 1987, die sind im Originalzustand alle heutzutage ziemlich schwer erträglich. Dafür sind sie einfach zu langsam, zu grindy, und die Menüführung zu umständlich.

Least aged:
Final Fantasy VI habe ich dieses Jahr erneut gespielt, und mich erneut in es verliebt. Bei aller zusätzlichen Benutzerfreundlichkeit habe ich bei modernen RPGs häufig sogar das Gefühl, dass sie in einigen Dingen schlechter geworden sind, hauptsächlich weil sie von überstrapazierter Länge sind, die mit zu viel unnötigem Wortbrei gefüllt wird. Final Fantasy VI hingegen ist nicht alt genug, um wirklich benutzerunfreundlich zu sein (die Encounter-Rate geht einem vielleicht mit der Zeit ein wenig auf den Keks, aber auch da gibt es Relics für), und ist vor allem von der Länge her genau auf den Punkt, ohne unnötiges Fett.

Most archaic „modern“ game:
Die Elminage-Reihe hat es zwar bereits auf ein halbes Dutzend Ableger und mindestens genauso viele Ports derer gebracht, aber so lange existiert sie noch gar nicht, denn der erste Teil schlug 2008 auf der PS2 auf, was gerade mal 6 Jahre sind. Aber Mensch, wenn sich Elminage Original nicht mal wie oldschool Wizardry spielt. Immerhin hat Starfish ja auch Wizadry Empire gemacht, und anscheinend einfach für ihre neue IP anders angestrichen. Die schweren, komplexen Dungeons. Die unausgewogenen Encounter. Beim hart erarbeiteten Level up teilweise mit Statusveringerungen „belohnt“ zu werden… das hier spielt sich viel zu sehr wie die ersten drei Wizardry-Teile aus den 80ern, um mir wirklich Spaß zu bereiten. Selbst die Babelfish-Lokalisation schreit nach einem viel älteren Spiel.

Not made for consoles:
Bei Might & Magic II weiß ich immer noch nicht, warum ich es überhaupt begonnen habe. Mein kurzes Reinspielen war dann auch wirklich mehr als ernüchternd. Vor allem weil die SNES-Version auch scheiße bis gar nicht optimiert ist, sondern das Menü quasi 1:1 übernommen wurde, statt es für Controller neu zu designen. Das hier schreit nach etwas, was eine Maus braucht, oder zumindest Hotkey-Shortcuts in die Untermüns, die es aber auch auf den Buttons nicht gibt, ja die meiste Zeit benutzt M&M2 sogar nur 2 Knöpfe der 6-8, die das SNES offeriert. Leichter Runner up ist übrigens Xenoblade Chronicles, was aber an seiner spezifischen Konsole liegt, die nativ einfach für Party-Spiele statt vollwertige RPGs gemacht ist, und das Game deswegen eigentlich erst dann spielbar wird, wenn man sich einen (glücklicherweise existenten) richtigen Controller einstöpselt.

Best written:
The Longest Journey. Manchmal war es mir fast etwas zu textlastig, obwohl man sich darauf bei einem Adventure Game ja eigentlich einstellt, doch Mensch wenn das Setup mal nicht interessant und die Reise nicht wirklich gut geschrieben ist.

Best film camouflaged as a game:
Die Adventure Games von Telltale sind ja schon geraume Weile mehr interaktive Filme/Miniserien, und hier hat mich The Wolf Among Us diesjährig wirklich begeistern können.

Longest played:
Ist natürlich Animal Crossing: New Leaf, welches ich beständig jeden Tag kurz anhatte, um nach dem Rechten zu sehen. Auch wenn das häufig nur ungefähr 15 Minuten sind, sammelt sich da bei über 300 Tagen schon eine beträchtliche Spielzeit an. An Festtagen und zum Fangen neuer Tiere konnte das auch schon mal ein oder zwei Stunden an jenem Tag sein.

Most MMO without the MM or O:
Kingdoms of Amalur: Reckoning habe ich dieses Jahr gespielt, und es spielt sich exakt wie ein WoW-inspiriertes MMORPG, nur eben offline und Singleplayer. Die Welt und der Grafikstil sind gleich, das Kampfsystem ist ähnlich, die Haupthandlung ist dünn, dafür warten an allen Ecken Dutzende Quest hinter !-NPCs auf einen. Dabei hätte ich gedacht, dass Xenoblade hier landen würde, doch Amalur ist dann sogar noch ein Stück MMORPG-iger

Most fun:
Castlevania: Symphony of the Night kann man eigentlich auch bei „least aged“ einreihen, weil es tatsächlich einfach auch jetzt noch super viel Spaß macht, selbst wenn es keine große Herausforderung darbietet. Selbst von der Grafik her ist es von den Nachfolgern nicht wirklich übertroffen worden. Auch sehr einfach aber auch einfach sehr viel Spaß machte mir das Spielen von Pokemon X.

Most charming:
Ich hatte meine kleinen Ecken und Kanten mit Ni no Kuni: Wrath of the White Witch, aber wenn das Ding nicht mal niedlich und charmant ist, dann weiß ich auch nicht. Auch immer noch sehr witzig-charmant sind übrigens die Fälle des Phoenix Wright: Ace Attorney, die ich zurzeit bespiele.

Cutest (but most shallow):
Trip World ist super niedlich, aber einfacher als ein Kirby-Game, und kürzer als eine Runde Mario Kart.

Made me the hungriest:
Ich weiß nicht, was es mit dem Kochen in Innocen Life: A Futuristic Harvest Moon auf sich hat, zumal es ja auch automatisch abläuft, statt die Zutaten sammeln zu müssen, aber viele der Ergebnisse haben mich echt hungrig werden lassen.

Should really finish:
Okamiden: So richtig klicken tut es mit mir nicht, aber ich hab es dieses Jahr bereits zum zweiten Male begonnen und erneut zur Mitte hin eine Pause eingelegt, ich sollte es wirklich diesmal beendet bekommen.
Xenoblade: Dito, bereits im Vorjahr für fast 40 Stunden gezockt und fallengelassen. Im neuen Anlauf hat es mir besser gefallen, bis man bei ca. 70 Stunden auf Mechonis ankommt, und das Spiel aufs Finale hin doch noch etwas nervt.
Kingdom of Amalur: Angefangen, fast bis zum Ende gesüchtelt, und dann nur kurz unterbrechen wollend, aber jetzt doch schon eine Weile nicht weitergespielt. Das bin ich mit ungefähr der Hälfte der Spiele, die ich beginne, aber hier will ich echt mich wieder ran setzen.

2015s hype games:
Öh… was steht für dieses Jahr überhaupt an? Witcher 3, aber ich denk den wird mein Computer gar nicht leisten können. Persona 5, joa das natürlich. Ich denk mal Etrian Odyssey V wird zumindest in Japan in 2015 aufschlagen, aber bei der Reihe kann ich eigentlich auch immer etwas warten, die Wahrscheinlichkeit, dass es früher oder später bei mir aufschlägt, steht jedoch recht gut. Mehr fällt mir spontan auch gar nicht ein.