Free to Play Quickies

Anfang 2018 habe ich ja meine PS4 bekommen, und da man sich nicht nur mit Monster Hunter World oder gefühlt hunderten Remasters interessanter Spiele verpasster Konsolengenerationen beschäftigen kann, habe ich die Bibliothek auf der Festplatte auch mit dessen Free to Play bzw. Free to Start Spielen aus dem PSN-Store aufgestockt. Die ich dann wie üblich teilweise gar nicht gespielt habe, wie das bei Fishing Planet oder Gwynt bis heute der Fall ist.

Das richtige zu Hause dieses Spielmodels ist aber natürlich das Smartphone, von daher kommen wir vor den PS4-Einträgen doch zunächst in diesem kurzen und Ereignislosen Post zu zwei Vertretern darauf.

Shin Megami Tensei: Liberation Dx2, welches merkwürdigerweise sich nicht beim wesentlich Verkaufsträchtigeren Persona betitelt, wäre da natürlich naheliegend, bei meiner Affinität zur Franchise und da es damals das heißeste neue Ding für ein paar Wochen war. Und immerhin bietet sich SMT mit den vielen Dämonen absolut für diese Gacha-Spiele an, bei denen man verschiedene Einheiten verschiedenen Qualitätsgrades beschwören muss. Ganz wie alles natürlich Energie kostet, die man durch Warten wie Geld auffüllt, genau wie sich neue Beschwörungen zukaufen zu können. Tatsächlich bietet das Spiel ziemlich viel, neben täglichen und Event-Missionen, die teilweise gemacht werden müssen, um weiter der unterhaltsam geschriebenen Story zu folgen, zu einem Dungeon-Crawler-esquen Aspekt und natürlich jede Menge Systeme, um mehr Feintuning ins Team zu bringen oder „Freunden“ auszuhelfen, die ebenfalls spielen. Ich muss schon sagen, dass es für ein paar Wochen sehr launig war, jeden Tag mal reinzuspringen und die Energie aufzubrauchen, auch wenn es mir dann irgendwann doch zu viel Partizipation abverlangte.

Tabi Kaeru geht da nämlich wesentlich besser in meine Smartphone-Mentalität. Ich hab es einfach nicht so wirklich damit „vollwertige“ Spiele, die mir viel Spielerinterkation abverlangen, darauf zu zocken. Und Tabi Kaeru ist der Nachfolger von Neko Atsume gewesen – dem Spiel, bei dem man einen Hinterhof einrichtet, um dann möglichst viele verschiedene Katzen anzulocken. Auch bei Tabi Kaeru macht man nicht viel außer Warten. Diesmal geht es allerdings darum, dass ein Frosch in der Gegend herumreist und einem Fotos davon mitbringt. Als Spieler wird nur zwischen den Trips die Verpflegung und Ausrüstung bereitgestellt, um ihn in verschiedene Gebiete locken zu können. Dann drauf warten, bis er wiederkommt. Leider bringt mir mein Frosch, da ich nicht nahe weltbekannter Attraktionen leben, eher Bilder von generischen Steinmauern und Seeufern mit.

TERA war dann das erste MMORPG, welches ich Anfang 2018 auf die PS4 lud, da es damals sogar ziemlich aktuell in seiner Konsolenversion erschien. Man muss es dem Spiel auf jeden Fall zugutehalten, dass es immer noch aktiv ist, obwohl bereits 2011 gestartet, und sogar beliebt genug, um 7 Jahre später noch eine Konsolenversion zu rechtfertigen. Damals war es auch das ganz große Ding, wie viele koreanische MMORPGs natürlich hauptsächlich durch die aktuellst-hübscheste Grafik protzend, aber auch das die Positionierung während der Kämpfe wichtig ist und für damalige Verhältnisse mehr Action reinbrachte. Heutzutage ist das ein Standard geworden und ganz ehrlich TERA auf der PS4 gar nicht mal so hübsch anzusehen. Ich hab mir natürlich einen Kerl aus der gehörnten Fanservice-Rasse gezimmert, der mal wieder zeigt, dass die Designer nur sexy Babe-Kostüme zu entwerfen wissen, denn bei der männlichen Variante sind dann lediglich zufällig Löcher in die Tops geschnitten, was absolut dämlich aussieht. Laut Trophies habe ich es sogar bis Level 20 im Spiel geschafft, aber so wirklich begeistert hat es mich ehrlich gesagt nicht. Es ist kompetent, sicherlich, aber der Reißer halt nicht mehr. Zum Halloween-Event wollte ich dann noch mal wieder rein, aber da waren die Mobs so viele Level über mir, dass ich eh nix machen konnte, und habe es seither nicht mehr angepackt.

Final Fantasy XIV: A Realm Reborn hingegen ist ein Spiel, bei dem ich immer mal wieder bereue, es nicht von Anfang an gezockt zu haben, also seriös gezockt zu haben, statt das schreckliche 1.0 sofort aufzugeben und ARR nur kurz anzutesten. Denn das Spiel soll ja schon richtig geil sein, nur ist der Content mir mittlerweile natürlich hoffnungslos davongelaufen. Dennoch habe ich es erneut auf PS4 gestartet, jetzt wo man unbegrenzte Zeit umsonst spielen kann, man nur ein Levellimit gesetzt bekommt. Es ist tatsächlich immer noch ziemlich spaßig, und ganz hübsch anzusehen, und diesmal habe ich es sogar etwas weiter wie beim letzten Mal geschafft, so dass die Story, die ordentlich Bezug zu 1.0 nimmt, sogar richtig interessant anzufangen begann. Auch beim Halloween-, Weihnachts-, und Neujahresevent war ich dabei, weil das hier netterweise schon ziemlich Low Level geht. Doch auch bei FFXIV:ARR letztendlich das Problem, dass mir auch teilweise bei TERA in den Weg kam: Es gibt einfach mittlerweile zu viel Spiel und alle sind zu weit vorangeschritten, so dass es mir nicht so vorkommt hier aufschließen zu können, und ich mich auch von den Möglichkeiten schlicht überfordert fühlte.

Dauntless ist dann der neueste Darling, dem allerdings Monster Hunter World etwas übel mitgespielt hatte, da es sich daran versuchte diese Nische auf dem PC zu füllen, und prompt von Capcoms neuesten Ableger eingeholt wurde. Dennoch läuft es seit Anfang 2018 ganz gut auf PC und seit diesem Monat auch auf Konsolen, dessen Launch so erfolgreich war, dass die Server permanent überfordert waren. Doch seit letztem Wochenende ist dies besser geworden und auch ich habe mich eingeklinkt, und direkt am Samstag mehrere Stunden dran verloren. Es ist halt ein Hunting-Game, bei dem Rüstung und gutes Spiel zählt, weil es keine Level Ups gibt. Auf einer Biom-Insel mit einem Behemoth ausgesetzt, darf dieser mit bis zu vier Spielern angegangen werden. Das Framework ist halt wesentlich stärker gen f2p-Spiel. Es gibt eine zentrale Stadt voller mit Ausrufe- und Fragezeichen ausgestatteter NPCs, die einem je nach Rang reichlich Quests entgegenwerfen, um die Motivation zu halten. Es darf ordentlich gegrindet werden, um für schwerere Behemoths die richtige Elementarausrüstung dabeizuhaben und jene auch aufgelevelt zu halten. Und es gibt ein Gacha-Element in den darauf ziehbaren Skills. Bisher kann ich allerdings noch sagen, dass es ordentlich Bock macht und sich gut spielt. Etwas Sorgen mache ich mir nur dahingehend, dass ich mir nur schwerlich vorstellen kann, viel Solo oder in 2er-Gruppen reißen zu können. Noch findet man (fast) volle Gruppen en masse (schlauerweise ist das Matchmaking cross-platform), aber ob das anhält ist halt die Frage.

A Repentant Revisited: 15+ Levels with A Realm Reborn

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So, Final Fantasy XIV hatte free 2 play Wochenende fürs Schnuppern verlorener Spieler. Ich hab dann mal mitgemacht, denn verlorener als ich konnte man gar nicht sein, hab ich das Original bereits kurz nach Release zum Spottpreis erstanden, und nach 3 Spielstunden direkt keinen Bock mehr gehabt. Wir alle erinnern uns ja noch an das Debakel: Im katastrophalen Zustand released hat SE erst mal die PS3-Version um 3 Jahre verschieben und die PC-Version für 2 Jahre f2p machen müssen, damit ihnen die Zentrale vom Lynchmob nicht abgefackelt wird. Doch *le gasp* der Reboot ist tatsächlich ein launiges MMORPG geworden! Sollte nicht überraschen, mittlerweile hat sich eigentlich zur Genüge rumgesprochen, dass SE das Ruder noch mal rumgerissen bekommen hat, obwohl es ihnen niemand zugetraut oder gegönnt hatte, und hat das schlechteste Final Fantasy aller Zeiten angeblich doch in einen der besten Einträge der letzten zehn Jahre gewandelt – die Messlatte haben sie aber zugegebenermaßen eh ziemlich tief gelegt.

Mir hat die Sache dann auch tatsächlich sehr gut gefallen, von 2 oder 3 kleineren Dingen vielleicht mal abgesehen. Ich hab mir natürlich ein Kätzchen erstellt, weil wenn es jetzt schon die Fanservice-Rasse endlich auch in männlich gibt, muss das doch ausgenutzt werden, gell? Und Monk hab ich erneut als Beruf gewählt, weil die Faust-Nahkämpfer cool sind, und außerdem Karate-Kätzchen!

Beim ersten Versuch mit Final Fantasy XIV war es ja so, dass ich schnell gelangweilt war, weil ich es alles leer und gleichzeitig unübersichtlich fand. Die Menüstruktur war eine Katastrophe, ich wusste nie wo was zu finden ist. Ich hatte keine Ahnung, wo ich Quests bekomme, wo ich Quests erledige, wo ich hin muss, oder wie das Spiel bedient wird. Denn es gab schlichtweg kein ausreichendes Tutorial, dürftige Helfsmakierungen, und die Welt war riesig aber sah überall gleich aus.

Da hat sich bei A Realm Reborn doch tatsächlich viel getan. Bis Level 15 gab es in und um meine Starterstadt jede Menge Quests zu erledigen, so dass ich eigentlich immer ein paar zu tun hatte, was beim Leveln auch unglaublich nützlich ist, da das Monsterschnetzeln an sich gar nicht so lukrativ ist. Und alle davon haben reichlich Tutorials zu bieten. Es gibt Teleportsteine an allen Hotspots der Stadt, sowie pro Außenareal eigentlich mindestens ein, wenn nicht zwei, Camps mit weiteren. Die Karte ist geradezu voll mit Markierungen, sowie ein Quest-Tracker immer aktiv. Auch wenn ich es ganz schön gefunden hätte, wenn jener noch ein wenig besser gewesen wäre. So sind alle Quests immer gleichzeitig aktiv, man kann keinem Priorität über die anderen geben. Außerdem markiert das Spiel die Questhotspots nur auf der Karte des Gebiets, in der sie sind, gibt einem keinen der üblichen „Brotkrumenwege“, der einem zeigt wie man jetzt von dort, wo man steht, dahin kommt, was am Anfang, wenn man seinen Weg zwischen den einzelnen Arealen noch nicht kennt, unnötig verwirrt.

Ab Level 15 kamen die Quests erst mal nur tröpfelnd, was aber nicht bedeutet, dass es nicht weitere Sachen zu tun gibt. Beispielsweise gibt es ein Jagdlogbuch, dass einem eine Liste an Monstern gibt, die in gewisser Anzahl erlegt werden sollen, was natürlich auch Kompensation mit sich bringt. Oder die FATEs, von denen eigentlich immer mehrere pro Karte aktiv sind, und in denen für eine bestimmte Zeit Monster verstärkt auftauchen, sich an deren Ausrottung zu beteiligen natürlich auch was bringt. Levequests, die besondere Hunts darstellen, wären dann natürlich auch noch. Ist also nicht so, als gäbe es nichts zu tun, selbst wenn die Haupt-/Nebenquests etwas rarer kommen.

Natürlich muss man wie bei jedem MMORPG einen Sinn für „stupides“ Questen haben. Es gibt zwar eine Handlung, die sogar recht anständig zu sein scheint und zumindest zu Beginn auch gute Präsenz hat (wenn die Levelspannen später größer wird, kann sich das natürlich gut ändern), aber die (Langzeit-)Motivation bei einem MMO liegt natürlich hauptsächlich immer noch daran, die vielen NPC-Quests zu erledigen, spezielle Ungetüme zu suchen und zu erledigen, sowie allgemein die Welt zu erkunden. Und immerhin gibt es hier auch wirklich ein paar hübsche Ortschaften zu entdecken, statt die langweilige Welt von 1.0, sowie das Ding allgemein natürlich grafisch viel hübscher ist (auch wenn ich an einem 2 Jahre alten Laptop sitze, weswegen ich für die Performance die Settings natürlich ganz runtergedreht hatte – ich fand es immer noch ein hübsches Spiel).

Und alleine kommt man, zumindest zu Beginn, auch ganz anständig zurecht. Ich hatte zumindest die ersten 15 Level absolut keine Schwierigkeiten, lediglich zwei Story-basierenden Bosskämpfe anschließend haben mich tatsächlich umgebracht bekommen. Mir ist FFXI/XIVs Charakterfortschritt eh immer sympatisch gewesen – es werden geradlinig die Jobs gelevelt, ohne dass man selbst Punkte in Attribute verteilen oder sich zwischen Skills entscheiden müsste. Von daher gibt keine „falschen“ Builds. Was die Belebtheit des Spieles angeht, so war das Wochenende natürlich schon was los, allerding überrannt würde ich FFXIV nicht gerade nennen.

Wie gesagt, ich hatte eigentlich wirklich gut Spaß dabei, mich durch A Realm Reborn zu kämpfen, wäre es f2p würde ich es definitiv weiterspielen, so für Zwischendurch immer mal wieder, wenn mir der Sinn nach dem Questen steht. Aber ja, bezahlen für ein MMO hab ich schon lang aufgegeben, dafür halten die mich nämlich dann letztendlich doch nie lang genug stark genug in ihrem Bann.

Anschließend wieder eine „kleine“ Galerie. Übrigens echt seltsam, wann einen das Spiel Screenshots machen erlaubt, und wann nicht. Charakterkreation ist tabu. Normales Spiel natürlich nicht. Cutscenes sind tabu, außer diejenigen, die es nicht sind (die meisten Story-relevanten Sachen verbieten es):

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Final Fantasy XIV – Summer Time

Genau, Mitte August fällt Final Fantasy XIV plötzlich ein, dass ja Sommer ist. Reichlich spät, aber wahrscheinlich war man zu sehr mit dem Groß-Patch 1.18 beschäftigt, der das Spiel endlich mal… spielbar machen soll. Ich hat kurz darauf mal rein geschaut, und überraschenderweise gab es sogar recht viele Leute, die in der Stadt rumgesprungen sind. Einen kurzen Boost hat es dem Verrecker also gegeben, ob’s anhält wird sich zeigen. Ich hab nicht wirklich gespielt, deswegen kann ich nicht sagen, was sich so alles verbessert hat. Allerdings gibt es jetzt schon mal Auto-Battle, statt für jeden normalen Schlag erneut auf die Tastatur hämmern zu müssen. Und angeblich jetzt auch ein wenig ein Tutorial, wodurch man nicht so wie ich ins Spiel geworfen wird, keine Ahnung hat, wo was geht und auch nicht weiß, wo man jene Infos herbekommen soll.

Fürs Sommerevent bin ich dann aber auch noch mal kurz rein gesprungen und wurde erst mal mit neuer, karibischer Musik begrüßt. Catchy. Beim Event-NPC bekommt man einen glänzend-silbernen Badeanzug ausgehändigt. Für die Mädels sieht’s sogar wie einer aus, aber dadurch, dass man für die Kerle auch einen Zweiteiler gemacht hat, sehen die eher wie Edelstripper drin aus, denn als würden sie an den Strand wollen. Ich weiß noch, dass es damals bei Final Fantasy XI auch ein Zweiteiler war, Shorts und Weste, deren Design eher an 1001 Nacht denn Schwimmen gehen erinnerte.

Die Aufgabe besteht nun darin, die Bomb-NPCs zum heiligen Feuer zu locken, in dem man sie mit Emotes reizt. Also erst mal eine gefühlte halbe Stunde dorthin gelatscht. Und dabei gesehen, dass nun auch das Gegneraufkommen anders arrangiert sind. Ob es so eine gute Wahl war, in einem Spiel, bei dem die Wege sowieso ewig und langweilig erscheinen, höher levelige Monster noch weiter von den Städten weg zu platzieren, sei mal dahin gestellt. Angekommen seh ich natürlich nirgendwo einen Bomber noch den NPC, der mir helfen soll. Bis dann von irgendwo ein kleines Grüppchen anderer Spieler gelaufen kommen, die das Vieh schon zum Feuer lotsen. Anscheinend spawnt immer nur ein Bomber, dafür kann sich aber jeder die Belohnung holen, der beim Feuer steht. Denn als ich den NPC ansprach, nachdem der Bomber in die Flamme eingegangen ist, hat der mir auch, obwohl ich ja total unbeteiligt war, die blaue Asche gegeben. Damit zurück zur Stadt und das Quest beendet, leider konnte ich für eine Asche aber nur Handfeuerwerk holen, großes verlangt 3 Einheiten. Wenn Feuerwerk bei der Festbühne gezündet wird, bekommt man die Bademode noch mal in anderer Farbe ausgehändigt. Nur natürlich beim Handfeuerwerk nicht. Also wieder zum Feuer gelaufen, gewartet, bis ich dort 3 Aschen hatte und dann wieder zurück, Feuerwerk eingesackt, abgefackelt und blauen Stripper-Dress bekommen. Der sieht etwas besser aus, auf der Hautfarbe meines Charakters.

Eigentlich eine ziemlich langweilig Aktion, da ja wahrscheinlich immer schon jemand mit den Bombern beschäftig ist, man also nicht wirklich groß beteiligt ist, außer auf jene am Feuer zu warten. Viel Geschmückt ist in den Städten auch nicht und groß Feuerwerk gibt es nicht, nur was die Spieler zünden, wobei mir nicht aufgefallen wäre, dass die das auch machen, als hier und da mal, um den Badeanzug abzustauben. Je nachdem, wo man die Bomber besiegt, hat die Asche übrigens unterschiedliche Farben, die für entsprechend farbiges Feuerwerk und dann Bademode eingetauscht werden kann. Wer aber wirklich die genau identischen Klamotten nur mal in Silber, Blau, Rot, Grün, Schwarz und Gold besitzen will… na ja, immerhin haben die Spieler mal wieder was zu tun, nehm ich an, aber ich fand den Start des Events jetzt nicht so begeisterungswürdig.

Ein paar Mickerbilder nach dem Jump.

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Final Fantasy XIV: Ridiculous Hats

Das Oster-Event. Teil 1 bestand daraus, einen NPC alle 12 Stunden anzusprechen, um ein neues Ei zu bekommen und jene dann dem zwei Schritte entfernten anderen NPC zu übergeben. Teil 2 lässt einen wenigstens Spriggans killen, um geklaute Eier wieder zu bekommen. Alles, um Eierkappen zu bekommen, von denen es verschiedene gibt. Ich konnte nur die normale bekommen, denn die Spriggans für die anderen hatten ziemlich leichtes Spiel mit mir auf Level 8 :D (Level der Spriggan wird btw nicht angezeigt wie bei den normalen Gegnern). War sowieso eine massive Rumrennerei, bis man dann endlich beim Spriggan-Aufenthaltsort angekommen ist (den ich auch erst übers Internet rausgefunden habe, denn bei der tollen Questbeschreibung auf die Karte zu klicken zeigt einem nur den Aufenthaltsort des doofen NPCs, von dem man es gerade bekommen hat, und nicht wie viel praktischer gewesen wäre den Aufenthaltsort der zu erledigenden Monster), dann ein schneller Fight und den ganzen blöden Weg wieder zurück in die Stadt zu laufen. Die Rennerei nimmt also den Großteil der Zeit ein, sonst nix. Und das für Eierkappen, die an einem Elvaan eh scheiße aussehen :D

Doch irgendwie muss ich mich echt dazu durchringen, wirklich hin und wieder mal FFXIV zu spielen. Es ist so langweilig. Noch nicht mal die Gegend etwas auf Sightseeing Tour erkundet habe ich. Wobei die sowieso zwar technisch toll aussieht, aber gestalterisch nicht so viele Highlights bietet. Bei einem WoW gab es immer mal was Hübsches am Wegesrand zu sehen. Kann natürlich auch dran liegen, dass ich ausgerechnet in der Wüstenstadt angefangen habe :D

The fourteenth Final Fantasy or How bad can it be?

Jaha, da man’s so billig hinterher geworfen bekommt, wollt ich mich doch mal dran versuchen – solange es noch kostenlos ist und so. Die Legende besagt, dass, nachdem Square Enix Final Fantasy XIII released hat und die Welt unisono „Was’n das für ein Müll“ rief, die Leutz mit XIV beweisen wollten, was mal so ein wirklich extrem mülliges Spiel ist. Die Welt war sprachlos. Und SE fährt ordentlich Verlust ein. Immerhin ist das Spiel schon ein gutes halbes Jahr raus und immer noch free to play, obwohl das ursprünglich gar nicht vorgesehen war.

Installiert, drauf geklickt. Geht nicht. Driver geupdatet (FFXIV scheint besonders die ATI-Serie nich so zu mögen). Patches geupdatet, umständliche Registrierung gemacht (3 Anmeldeformulare ausfüllen, nach FFXIV-Aktvierung extra noch einen Charakterslot dazu „kaufen“, selbst wenn’s der allererste ist, ohne den es sich schlecht spielen würde) und ich hatte auch schon keine wirkliche Zeit mehr was zu machen. Nur mal schnell einen Charakter zu erstellen, bin mit Elzen gegangen, weil ich bei XI auch Elvaan war. Gibt halt die schon daraus bekannten Rassen, allerdings diesmal mit mehr Einstelloptionen, wenn auch immer noch nicht übermäßig vielen. Und Catboys sind immer noch ein No Go D: Als Heimatstadt hab ich Ul’dah genommen… einfach, weils die Vergnügungsstadt ist :D Oh, ist übrigens Faustkämpfer, aber wenn ich das richtig mitbekommen habe, lässt sich das wie bei XI sehr bequem jederzeit wechseln. Gibt übrigens ein nettes kleines Sequenzchen, wie man ankommt. Screenshots machen ist leider nicht sonderlich einfach, da es über eine Taste geht, die bei Laptops idR weg rationalisiert ist. Und mit externen Programmen is man halt sehr langsam. Aber echt verdammt hübsch das Spiel, wie natürlich zu erwarten war. Ruckelt auf meinem Laptop natürlich auch gleich entsprechend, weswegen ich morgen mal die die Settings runterdrehen muss, bevor ich los lege.

So, endlich mal was gespielt. Zunächst geht’s auf ne Parade, wo aber ein gezähmtes Monster ausrastet = Kampftutorial. Anschließend geht es mit der „Die Goldene Stadt“-Questchain weiter, weiterhin alles Tutorial. Zuerst mal raus in die Wildnis geschickt, um den ersten Auftrag anzunehmen. Diese gibt es über Karten bei den Gilden, dann zum Zielort, am Kristall aktivieren und unter einer Zeitvorgabe dann erledigen. Beim Level up können mittlerweile übrigens Statuspunkte verteilt werden, ganz MMO-üblich, aber bei XI ging dies nicht. Übrigens: Riesige, schwebende Ostereier! Osterquest ist auch aktiviert, geht irgendwie ums Eiersammeln. NPC anreden, Ei bekommen, drauf aufpassen, später ein weiteres bekommen, bis alle zusammen sind. Auf jeden Fall sind die Tutorial-Quests echt verdammt langwierig. Der nächste Punkt führt einen quer durch die Stadt und zu den Gilden. Dann eine Einführung in die Emotes. Ist das wirklich alles nötig? Zumal das Emote-Quest sehr dämlich gemacht ist, da ein NPC einen vor macht und man ihn nachmachen soll – dummerweise gibt es da so einige und das Spiel sagt einem nicht direkt, welcher es nun sein soll. Weiter übrigens sehr nervig: Beim Kämpfen der normale Kampfbefehl muss tatsächlich über den Nummernblock aktiviert werden. Kontinuierlich! Ist also nicht wie in jedem anderen MMO, wo der Standardangriff automatisch permanent erfolgt und nur für die Spezialattacken gedrückt werden muss, nein, jeder einzelne stinknormale Angriff muss erneut manuell aktiviert werden. Wer kommt auf so eine Idee? Vorher muss zudem erst in die Fighting Stance gegangen werden. Und erst wieder in die Normal Stance, damit die HP sich anschließend wieder regenerieren. Spezialattacken kosten übrigens TP, was nicht das gleiche wie MP ist, sondern durch kontinuierliches Angreifen steigen. Handlungstechnisch geht’s bisher um die Auswirkungen der Zwischenfalls bei der Parade. Hoffnungslos offensichtlich, dass es eine Verschwörung ist und wer dahinter steckt.

Ich hab geschrieben, dass die erste Auftragskette nur Tutorial ist, um zu zeigen, wo was ist. Dennoch weiß man anschließend erschreckend wenig darüber, wie das Spiel funktioniert. Es hilft nicht, dass die – mit Verzögerung öffnenden und schließenden – Menüs echt unübersichtlich sind. Wo sehe ich meine aktuellen XP und wie viel ich noch benötige? Warum braucht es so viele Klicks, nur um einen Gegenstand auszurüsten und woher bekomme ich überhaupt weiteres Equip? Wie lange, bis in der Gilde endlich wieder neue Aufträge vorliegen? Zu viele Klicks, um neue Auftraggeber-Nachrichten zu sehen, nach dem Level up die Punkte zu verteilen oder auf der Karte das Ziel des Quests angezeigt zu bekommen. Stellenweise ist FFXIV aufgebaut, als wäre es ein MMO aus den späten 90ern, nicht 2010. Offen gestanden habe ich immer noch keinen Schimmer, wie ich was und wo mache.

Here we go!

Komme mir so vor, als wär ich in einem Ghibli-Film gelandet.

Klick 1 zum schlagen, und dann 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, bis die (zu) vielen HP irgendwann zur Neige gehen. Spannend.

Auftrag erledigt, und das in 6 von 30 Minuten. Kommt einem aber länger vor. Muss am stupiden 1-Drücken liegen. Es können sowieso nur 8 Auftrage alle 48 Stunden oder so erledigt werden. Spannend²

[Vorpupertären Witz über dicke Eier bitte hier einfügen]