Star Wars Week II – Aftermath

Kommen wir zu Fanboys, der eigentlich der Grund der ersten Star Wars Week war. Ich sollte denn nämlich schauen, musste dann aber zugeben, die Original-Trilogie nie so richtig gesehen zu haben. Was natürlich unbedingt berichtigt gehörte. Ist vielleicht ganz gut, dass es jetzt doch etwas länger mit gedauert hat, denn Star Trek bzw. dessen Rivalität zu Star Wars kommt auch gut genug vor.

Es ist 1998 und die Welt ist noch in Ordnung für George-Lucas-Fans, da sie weiterhin nostalgisch ihren Kindheitserinnerungen an dessen gute Filme nachhängen können, die Prequel-Trilogie und der vierte Indiana Jones sind noch nicht erschienen. Doch Episode I steht kurz bevor und vier SW-Fanboys können es kaum erwarten. Zu dumm, dass einer von ihnen Krebs hat und dessen Release nicht mehr mitbekommen wird. Da packt es sie und sie versuchen ihren dummen Kindheitsplan, auf George Lucas‘ Range einzusteigen zu realisieren, damit sie den Film schon früher zu sehen bekommen.

Was folgt ist ein Road/Buddy Movie mit Verirrungen und Wirrungen, einem Abstecher um Trekkies zu ärgern, das Stranden in einer Schwulenbar, ein Besuch in Vegas, treffen auf Cameos William Schattner und Jay & Silent Bob (hot damn, ich hab Jason Mewes fast nicht wiedererkannt :0 ) und letztendlich, schaffen sie es tatsächlich ans Ziel und Lucas ist so beeindruckt, dass er den Krebs-Kranken den Film sehen lässt, damit er mit dem Gefühl sterben kann, dass SW ruiniert ist.

Ich bin etwas uneinig, was Fanboys angeht. Denn ganz ehrlich gesagt, bis zur Ankunft auf dem Lucas-Anwesen ist er nicht so der Bringer. Ganz unterhaltsam schon, hin und wieder sogar mal witzig, aber viel ist ziemlich gewöhnlicher Standard, aus seiner Prämisse macht er nicht viel, sondern läuft die üblichen Road-Movie-Klischees ab. Aufs Finale wurde er mir dann aber doch etwas sympathischer, bietet wesentlich mehr Charme, und sammelt damit auf der Zielstrecke noch mal Pluspunkte, doch ganz was er verspricht, hält er halt nicht.  Und mehr hab ich zu dem Film eigentlich nicht zu sagen, wie das häufig ist, wenn was sehr durchschnittlich ist.