Brotherhood of Assassins

Und schon ging die Videospielserie mit der längsten Credit Roll aller Zeiten (unskippable und weißer Text auf schwarzem Hintergrund, statt zumindest Concept Art einzublenden) in die nächste Runde. Mit Assassin’s Creed: Brotherhood, dem Mittelteil der Ezio Auditore da Firenze Trilogie, obwohl doch schon in Assassin’s Creed II eigentlich alles erzählt wurde, was man über Ezio wissen müsste.

Dementsprechend ist die Handlung hier auch tatsächlich nicht viel wert, sondern eine sehr durchsichtige Entschuldigung, um ihn irgendwie doch weiter als Protagonist haben zu können. Nachdem Ezio also am Ende vom letzten Teil schnell beschloss, er ist über die ganze Sache mit dem Meuchelmord hinweg und bringt nicht mal den jahrelangen Antagonisten, der hinter allem Übel steckte, um, kehrt er in sein Hauptquartier zurück. Welches prompt von den Borgia überfallen wird, was Ezio dazu bringt, zu beschließen, dass tödliche Rache doch total wieder sein Ding ist. Und tatsächlich gibt es im Spiel keine größeren Komplikationen oder Verschwörungen, sondern geht nur darum, irgendwie einen Weg zu finden, an die Borgia ranzukommen und sie zu ermorden.

Spielerisch war ich sogar recht genervt diesmal, muss ich zugeben, obwohl es eigentlich sich gar nicht anders spielt, als die Vorgänger. Zugegeben, ein wenig genervt war ich an insolierten Punkten der Vorgänger auch, aber diesmal war es echt häufig, dass es vor kam, dass ich Sachen dachte, wie…

Warum rennst du jetzt da hoch, wo ich gar nicht hin wollte? Warum springst du wohin ab, wo du gar nicht hin solltest? Warum haben mich die Wachen jetzt doch schon wieder entdeckt? Warum schon wieder Desynchronized? Warum der Konter fehlgegangen? Warum kannst du da nicht hoch, obwohl es total kletterbar aussieht? Warum war das jetzt, wo ich hoch sollte, obwohl es total unkletterbar aussieht? Warum dies, warum das, nerv, nerv.

Besonders schlimm ist mir das wahrscheinlich einfach in Erinnerung geblieben, weil es gegen Ende echt super nervig wird. Verfolgungsjagden durch halb Rom, dabei Notorious, so dass jede Wache auf einen anspringt. Und dann anstatt sie recht normal bekämpfen zu können, hat man diesen verdammten Appel of Eden in der Hand, mit dem man sie ausschalten muss, obwohl man sich wünschte, dass es auf die viel besseren, herkömmlichen Wege ginge. Allgemein ist Rom kein so toller Ort, um ihn zu durchstreifen. Die bekannten sieben Hügel, auf dem die Tibermetropole erbaut ist, sind nämlich alle ständig im Weg, wenn man schnell wohin will, aber natürlich alle nicht erklimmbar. Wieso sollte so ein Super-Assassine, der überallhin parkouren und überall hoch klettern kann, auf so einem unebenen Felsen genug Halt finden, gell? Übrigens ist das ruinöse Rom eh kein so ansehnlicher Schauplatz, wie Florenz oder Venedig im Vorgänger (und diesmal der einzige).

Doch es gibt auch einen Pluspunkt am Horizont, nämlich das Gimmick diesen Spieles: Die Bruderschaft. Diverse Assassinen können rekrutiert werden. Zunächst dachte ich, dass dies recht unnötig ist und ich doch lieber alles selbst erlege, doch es wurde überraschend spaßig, aus dem Schatten heraus meine Brüder und Schwestern auf diverse nichtsahnende Wachen zu schicken und dabei zuzusehen, wie jene sie um die Ecke bringen. Unnötig, aber spaßig. Und manchmal doch ganz nützlich, wenn man die Wachen ablenken oder aus dem Weg haben will.

Und auch Rom wieder aufzubauen hat mir natürlich echt gefallen, so als alter Aufbausim-Freak. Ist auch ein besserer Money Sink, wie der Aufbau des HQ im Vorgänger. Denn abgesehen davon, dass die Geschäfte zu erbauen natürlich auch Spielvorteile offeriert, hat man diesmal nicht schon früh alles erbaut und generiert mehr Geld, als man je ausgeben können würde. Allgemein sind die Nebentätigkeiten diesmal besser mit Dingen verknüpft, die zumindest den Anschein erwecken, Auswüchse des Hauptgeschehens zu sein.

Ach so, ja, die Haupthandlung um Desmand, hehe. Die geht wie immer nirgendwohin. Man spielt ihn erneut an zwei Stellen, diesmal sogar etwas mehr als gewohnt, da man mit ihm tatsächlich Platformingpassagen bestehen muss. Aber wirklich was passieren tut hier Storytechnisch nicht, abgesehen natürlich mal wieder von einem dicken Cliffhanger am Ende, der den Schein vortäuscht, dass im nächsten Teil endlich mal die Schoße ins Rollen kommt. Tut es aber nie.

Ja, also so richtig klicken wollte Brotherhood tatsächlich häufiger mal nicht mit mir. Was wie gesagt etwas befremdlich ist, denn objektiv gesehen ist’s eben nicht wirklich viel anders, viel schwächere Handlung natürlich mal abgesehen. Mal sehen, ob Revelations da subjektiv besser wird.

Bromance Week – Sisterhood

Christine (schlechteste Schauspielerin bisher) ist neu am College und so rein wie man nur sein kann, jungfräulich, trinkt keinen Alkohol und lernt fleißig. Außerdem hat sie übersinnliche Fähigkeiten, was die BAT-Schwesternschaft, die angesagteste Studentenverbindung des Campus, auf sie aufmerksam macht. Und ihre Professorin, die möchte, dass sie jene infiltriert. Tut sie auch und die Oberschwester Devon zieht sie auf die dunkle Seite, in dem sie sie dazu bringt Unterricht ausfallen zu lassen, Alkohol zu trinken und lesbische Stelldicheins zu haben. Also eigentlich alles… nicht sonderlich bösartig und Dinge, die viele Studenten machen. Doch nachdem sie Christine ihren Freund Josch ausspannt, ist diese plötzlich davon überzeugt, dass die Schwesternschaft von Grund auf böse ist. Ihre Professorin erzählt Christine dann auch, dass sie aus einem Geschlecht von Vampirjägern stammt, Devon schon 400 Jahre lebt und Christines Eltern ermordet hat. Nur am Tag des Initiationsritus ist sie verletzlich und das nutzt Christine dann natürlich auch, um sie zu besiegen.

The Sisterhood ist im Prinzip ein Best of The Brotherhood. Alle üblichen Geschütze warden aufgefahren, nur diesmal nicht mit knackigen Jungs in Unterwäsche und homoerotischen Szenen, sondern eben mit Mädels. Was die ganze Sache seltsamerweise gleich eine ganze Ecke weniger unfreiwillig komisch macht. Leider. Eine gewisse Quote an halbnackten Kerlen wird allerdings dennoch erfüllt. Einrehen tut sich das irgendwo im oberen Feld der schlechteren Brotherhood-Filme: Nicht extrem schlimm, aber doch ziemlich unbesonders und langweilig. So wirklich angekommen sind die Lesben-Vampire dann wohl auch nicht, gibt es doch keinen Nachfolger und DeCoteau ging wieder zu den Jungs über.

Bromance Week – Initiation

Eintrag Nummer Sechs in die Reihe beginnt erschreckend wie Nummer Fünf: 10 Minuten, die jemand durch die Gegend (diesmal ein Wald und eine Hütte) wandert, bis der Killer ihn endlich umbringt. Kurz darauf treffen dann auch die restlichen Jungs ein. Die sind für ein Aufnahmeritual einer Studentenverbindung hier raus gefahren. Und der Ritus fängt auch gleich an. Den Prüflingen wird es erst mal verboten, mehr als ihre Unterwäsche zu tragen. Anschließend gibt es eine kalte Dusche und Paddel-Spanking. Joa, und den Rest laufen sie eigentlich mehr oder weniger motivationslos durch den Wald und werden einer nach dem anderen vom Killer gepflückt.

Letztendlich kommt raus, dass jener selbst vor drei Jahren bei einem grausamen Aufnahmeritual, bei dem er lebendig begraben wurde, verschwand und nun mit seinem Bruder, der diesmal mit macht, Rache nehmen will. Nur bringt er seinen Bruder seltsamerweise auch um. Tja, ist wohl ein wenig verrückt oder so. Letztendlich schafft es der einzig Überlebende die Polizei zu rufen aber da die beim Eintreffen nur ihn und eine Menge Leichen finden, halten sie ihn für den Mörder.

Oh Brotherhood VI: Initiation, warum nur? Du bist doch einer der geraden Filme, die dämlichen Spaß bieten, aber dennoch fällt es zu den ungeraden einfach nur langweiligen. Ähnlich wie in Brotherhood III und V passiert eigentlich nicht wirklich was, außer das Leute endlos lang durch die Gegend laufen, dazu der nervige Herzschlag ständig eingespielt, und erst viel zu spät dann auch wirklich mal irgendwo da umgebracht werden. Dazu ist die Laufzeit auch noch künstlich aufgebläht mit sich wiederholenden Shots. Und von den Nachtszenen, die eindeutig am Tag gedreht wurden und nur einen extrem faken blauen Filter übergelegt bekommen haben, reden wir besser gar nicht erst. Für einen Killer, der voll Kanne mit einer Axt trifft, hinterlässt er lächerlicherweise, da die Reihe sich ja an ein junges Publikum richtet und entsprechend unblutig ist, damit keinerlei sichtbare Wunden auf den Opfern.

Immerhin ist es schon ganz dämlich-witzig mit anzusehen, wie ein Haufen Jungs den ganzen Film nur in Unterwäsche zubringen darf. Wenn sich die Serie so weiter entwickelt, findet spätestens The Brotherhood VIII in einer Nudistenkolonie statt. Immerhin weiß die Reihe wohl mittlerweile, dass sie sich nur über hübsche halbnackte Kerle verkauft, die eine Kleidungsphobie haben, denn davon gibt es hier mehr zu sehen, als in allen anderen Einträgen. Nach dem Anschauen kann man sich zumindest sehr schlecht fühlen, was den eigenen Körper angeht :D

Bromance Week – Alumni

Der Film beginnt damit, dass sich ein Schüler in der Nacht nach dem Abschlussball in die Sunnydale High (Buffy-Referenz? Immerhin erwähnte Young Demons auch Mazes and Monsters) schleicht, weil sich da ein Weib mit ihm verabredet hat. Er durchsucht also die Schule, während ihm extrem langsam jemand mit einem Messer folgt. Die ganze Sache zieht sich gut 10 Minuten so. Dann wird dem Schüler langweilig und er entschließt, es ist an der Zeit sich auszuziehen und eine Dusche zu nehmen. Die dann noch mal 5 Minuten dauert, bis uns der Killer endlich erlöst und ihn absticht. Tja, hät ihm mal jemand sagen sollen, dass in einem Brotherhood-Film unter die Dusche zu gehen so ziemlich ein Todesurteil dartstellt.

Ein paar andere Schüler finden kurz darauf seine Leiche und einer von ihnen kommt auf den abwegigen Gedanken das nur, weil sie die gefunden haben, dies ihre komplette Zukunft ruinieren würde und es die viel bessere Entscheidung ist, abzuhauen und nie jemandem davon zu erzählen. Höh?

Ein Jahr später sind alle, Betty, Schwartz, Amy, Ted und Randall plötzlich eingeladen worden, wieder in die Schule zu kommen. Nur Holden fehlt, weil der im Knast sitzt. Der komplette Rest des Filmes besteht daraus, dass die alle einzeln oder in kleinen Gruppen die Schule durchsuchen und ihnen überhaupt nichts passiert. Nun gut, nach und nach werden sie schon umgebracht. Schwartz (wer nennt eigentlich seinen einzigen schwarzen Charakter im Film so?) begeht beispielsweise ebenfalls den großen Fehler, plötzlich eine 5-minütige Dusche nehmen zu wollen. Aber die meisten Szenen bestehen daraus, dass sie leere Räume und Hallen lang gehen, während dieses nervige Herzklopfen aus Young Demons eingespielt wird, letztendlich aber nichts passiert, die Durchsuchung des Zimmers aber dennoch gut 10 Minuten dauern muss.

Und gegen Ende wird Amy von Holden angegriffen, der eine Rechnung mit allen offen hatte, da er bei der Polizei wegen des Mordes in der Schule von einem von ihnen angeschwärzt wurde. Doch Randall rettet sie und filmt sie dann dabei, wie sie den spontanen Einfall hat, einfach mal so vor sich hin zu reden, sie wäre die echte Mörderin. Nur was es Randall, der ihr zuvor kam, während sowohl Amy als auch Schwartz und Betty nach und nach ebenfalls mit dem Mordgedanken auf die Leiche einstechen. Anscheinend ohne zu merken, dass der irgendwie schon recht tot ist. Aber jetzt hat er ja Amys „Geständnis“ und ist fein raus.

The hell? Boah, macht der Film mal so überhaupt gar keinen Sinn. Zudem ist er mal wieder einer der langweiligen Einträge in die Reihe, da er sich viel zu ernst nimmt und einfach nicht genug dämlicher Blödsinn passiert. Genau genommen passiert nämlich die meiste Zeit rein gar nix, dass aber dann in viel zu langen Szenen. Scheint sich bei Brotherhood ja so ein Muster abzuzeichnen, dass die ungerade Nummern sterbenslangweilig sind, während die geraden recht unterhaltsamen Blödsinn liefern.

Es ist auch witzig, dass David DeCoteau angeblich immer felsenfest über die Serie behauptet, die Rollen sollen alle heterosexuelle Jungs sein, sie sind für ein heterosexuelles Publikum gedacht und er selbst sei auch hetero. Nun gut, vielleicht ist er das auch (oder bisexuell, gibt ja nicht nur entweder oder) und hat nur ein Erfolgskonzept für sich zu nutzen entdeckt: Homoerotische Horrorfilme. Denn die Filme sind definitiv nicht vorrangig mit einem heterosexuellen Publikum im Hinterkopf gemacht, dafür bekommt man zu sehr das Gefühl Filme von Jean-Daniel Cadinot vor sich zu haben, wenn der auch non-Pornos gemacht hätte. Höchstens für heterosexuelle Mädels, die gern dabei zusehen, wie hübsche schwule Kerle ungewöhnlich körperlich miteinander sind. Was auch erklären würde, warum es zwischen dem ganzen durchtrainierten Männerfleisch auch immer ein oder zwei Alibi-Mädels gibt, die es zwar brav auch auf das Cover schaffen (btw, warum sehen die Schauspieler auf dem Cover der Brotherhood-Filme immer so anders aus, als dann im Film an sich… und auch noch meist schlechter?), aber letztendlich zehnmal weniger Screentime als die Kerle haben, zehnmal unwichtiger für die Handlung sind und zehnmal weniger gut aussehen. Durchschnittsmädels umgeben von heißen Kerlen, die miteinander kuscheln.

In The Brotherhood V: Alumni scheint er das Vorgeben zumindest leid geworden zu sein, denn ungefähr zur Filmmitte entschließen sich zwei der Kerle es wäre nun Zeit Zungenküsse auszutauschen und sich dabei bis auf die Unterwäsche auszuziehen. Das Ganze geht die üblich viel zu langen 5 Minuten + und wird doch tatsächlich damit beendet, dass einer der beiden sich abwendet und meint, er währe wohl doch noch nicht über seine Freundin weg. Der einzige Moment des Filmes, wo ich tatsächlich was zu Lachen hatte. Diesmal gibt es ganz erstaunlicherweise zum Ausgleich dann auch ein Mädel in Unterwäsche zu bestaunen, als Betty davon träumt, wie sie mit zwei der Kerle rum macht, während die Kamera recht obsessiv jedes Mal eine Großaufnahme liefert, wenn sich die Hände der beiden Typen „aus versehen“ dabei treffen :D Nicht ganz so witzig wie die andere Szene, aber fast, kommt sie doch so total random aus dem Nichts kurz vor Filmende.

Bromance Week – The Complex

Lee ist neu an einer Militärakademie, die ihn Mittsemester angenommen hat, weil er so ein militärisches Genie ist oder wie auch immer, aber nicht gerade von der Aussicht begeistert, dort unterzukommen, weil er damit nix zu tun haben will und eh alle wie Sowjetsoldaten gekleidet sind. Sein Zimmergenosse erzählt ihm erst mal freudig von den Black Skulls, einer super geheimen Organisation, die landesweit operiert, aber hier ihren Ursprung fand und vor dessen Macht sich selbst der Rektor beugen muss. Lee stellt die angebrachte Frage, warum er so viel über sie weiß, wenn die doch so geheim sind. Er ist Anwärter. Gut, erklärt aber nicht wirklich, warum er dem Neuling, keine 5 Minuten nachdem der an der Schule ist, alles über sie sagt, wenn die doch so super geheim sind :D

Lee folgt ihm zum Initiationsritus, bei dem Victor, deren Anführer, irgendeinen Unsinn darüber zusammen erzählt, dass Amerika den Bürgerkrieg gewonnen hat, weil sie sich mit Piraten eingelassen haben, die dann die Black Skulls wurden und so was. Zusätzlich wird die Gewichtigkeit der Ansprache damit unterminiert, dass er sie mit „und jetzt zieh deine Klamotten aus“ endet. Wie immer in den Brotherhood-Filmen ist es natürlich essentiell, dass die Zeremonien nur in weißer Unterwäsche durchgeführt werden, die bei etwaigen Duschszenen so schön durchsichtig wird.

Lee schnüffelt ihnen etwas hinterher, während Victor ihn als neues Mitglied werben will. Um ihn zu überreden, entführt er ihn in einen Traum, der so ziemlich die schwulste Szene in der Serie bisher ist. Es beginnt damit, dass alle Black Skulls in Unterwäsche auf einem Bett posiert liegen. Sie stehen auf, entkleiden Lee, ziehen ihn aufs Bett und legen sich dabei. Sicher, die übliche Alibi-Frau des Filmes ist auch anwesend und so, aber das ändert nix dran, dass die Szene hauptsächlich aus 5-6 durchtrainierten Kerlen besteht, die einander ausziehen und sich gemeinsam in einem Bett räkeln xD

Anyways, von der ganzen schwülen Homoerotik in seiner Sexualität verstört, beschließt Lee den Black Skulls ein Ende zu setzten, in dem er einen Sprengsatz stiehlt und ihre Höhle, die das Zentrum ihrer Macht darstellt, in die Luft jagt. Vorher kommt aber noch der Plottwist: Die Dominatrix-Lehrerin, die ihm dabei hilft, ist eigentlich ein Succubus-Dämon, denen die Black Skulls unterstehen. Lee ist davon total überrascht, obwohl er doch ein Genie sein soll und man als Zuschauer dies schon lang weiß, wo die Black Skulls doch schon seit einigen Szenen immer wieder eine Succubus erwähnen und die Lehrerin die Alibi-Frau in der Bettszene war und so. In die Luft jagen tut Lee alles natürlich dennoch.

Eine Militärakademie ist der perfekte Schauplatz für einen Brotherhood-Film. DeCoteau kann nach Herzenslust durchtrainierte Jungs filmen, die in Unterwäsche in ihren Unterkünften rum sitzen und etwas trainieren, sich in der Wrestling-Klasse aneinander reiben oder nach dem Training lange Duschen in durchsichtig werdender Unterwäsche nehmen. Ansonsten ist The Brotherhood IV: The Complex eben wie alle anderen Filme der Reihe: Letztendlich passiert sehr wenig und der Plot ist extremer Standard und zuviel denken sollte man bei der ganzen Sache sowieso nicht, doch dieser hier ist immerhin halbwegs unterhaltsam und die ganze aufgesetzt dicke Homoerotik so lächerlich, dass er doch gut Spaß macht. Oh, und er hat Bösewichte, die ihre Pullis hochziehen, um aus den Bauchnabeln schlechte Special Effekt Blitze zu schießen. Herrlich.

Bromance Week – Young Demons

Eine Sache, die ich an der Reihe mag: Die Filme sind jeweils komplett neue Plots mit komplett neuen Charakteren, die absolut rein gar nix mit den anderen Filmen zu tun haben. Das hält sie etwas frischer, als jedes Mal einfach das gleiche Konzept erneut durchzukauen. Wo die Bruderschaft im ersten Film eine Studentenverbindung von Vampiren und im zweiten ein Hexerzirkel war ist sie diesmal… eine RP-Gruppe…

Die kommen ein Mal die Woche des Nachts in die Schule, um das langweiligste RP aller Zeiten unter der Führung von Lex zu veranstalten. Ernsthaft, die sind zwar alle entsprechend verkleidet (nennt man es dann LARP?), aber in der Schule ist trotz der Erwähnung von „Fallen und anderen Überraschungen“, die auf sie warten wollen, überhaupt nichts zu sehen und Lex gibt ihnen auch überhaupt gar keine Anweisungen, außer das es ihr Ziel ist, den Schatz zu finden. Sprich wir haben ein kleines Grüppchen wie für einen Mittelaltermarkt angezogenen Kids, die wie die letzten Trottel ziellos durch die immer gleichen dunklen Schulflure laufen. Kein Wunder, dass das Hobby verschrien ist, langweilig zu sein.

Aber Lex basiert das RP diesmal auf einem alten Zauberbuch, dass sein älterer Bruder ihm geschenkt hat, und somit ist diesmal alles was passiert real. Ohoho, wie gefährlich – wenn denn überhaupt was passieren würde. Denn unser Bösewicht in Rüstung tut letztendlich nichts, außer extrem langsam durch die Gegend zu laufen, während seine Opfer ebenso langsam vor ihm weg joggen. Powerwalking trifft’s schon eher. Das die nicht entkommen können, sondern letztendlich von ihm immer eingeholt werden, ist ein Wunder. Und was passiert dann? Er legt ihnen die Hand auf den Kopf und drückt sie nach unten aus den Shot, als wäre es jetzt Blowjob-Zeit. Verwandelt sie aber wohl in Dämonen oder so, auf jeden Fall haben sie beim nächsten Mal, wenn wir sie beim Nichtstun sehen, entsprechend zurecht gemacht Gesichter und tragen SM-für-Arme-Outfits. Alle sind übrigens erstaunlich schreckhaft, selbst wenn ihnen noch nichts passiert, dafür, dass sie es ja eigentlich gewöhnt sein müssten, durch eine verlassene dunkle Schule zu geistern, wo sie das doch wöchentlich machen und so. Dennoch erschreckt sich jeder ständig vor seinem eigenen Schatten.

Und der Plan hinter der ganzen Angelegenheit? Irgendein ein enorm ausgemachter Unsinn des älteren Bruders, der seinen RP und Wirklichkeit nicht mehr voneinander unterscheiden könnenden Bruder dazu ausnutzt, an diese Opfer zu kommen, um Ramses wiedererwecken zu können oder irgendein Schwachsinn in der Art, den er schnell auf die letzte Minute in drei Sätzen erklärt, bevor er ganz unspektakulär ausgeschaltet wird.

The Brotherhood III: Young Demons ist definitiv der langweiligste der Filme bisher. Es passiert wirklich überhaupt nichts. Endlos lange Szenen, in denen die Kids vor dem Kerl davon laufen, dabei ständig höchst dramatische Musik, ein nerviges Herzschlag-Geräusch, und alles, als ob die Szene nicht eh schon viel zu lang wäre, in Slow Motion. Musik und Slow-Mo werden selbst dann reichlich eingesetzt, wenn der Film einem eigentlich nichts zu zeigen hat, was groß dramatisch wäre. Da hat wohl jemand vorher 300 geschaut. Ernsthaft, ohne den ständigen Einsatz von Slow Motion wäre Brotherhood III gerade mal 30 Minuten lang.

Auch das Schauspiel ist das bisher schlechteste, und das bei den sowieso nicht gerade hohen Standards der Vorgänger. Und überhaupt fehlt einfach der Witz und Spaß an der ganzen Sache. Selbst hübsche Kerle und Shirtless-Time gibt es für einen Brotherhood diesmal erstaunlich wenig zu sehen, im Prinzip nur eine nennenswerte, und doch etwas seltsam-komische Szene: Einer von nur zwei sexy Kerlen des Filmes, der einen Barbaren oder so verkörpert und deswegen eh kaum mehr als einen Fell-Lendenschurz und –kniewärmer trägt, rutscht auf Blut aus, so dass sein ganzer Rücken voll ist. Da es ein RP ist, denkt er natürlich, es ist nur Fake und denkt sich nichts weiter dabei, aber unangenehm isses natürlich schon. Also geht er in die Turnhalle, zieht seine wenigen Klamotten auch noch aus und stellt sich mit seiner weißen Unterhose unter die Dusche. Übertrieben lange Slow-Mo-Duschszene beginnt. Dort bekommt er vom Bösewicht übrigens einen Dolch in den Arm gerammt, auch wenn man anschließend nicht wirklich groß ne Wunde sieht, was bedeutet, dass es anschließend einen weiteren ewig langen Slow-Mo-Shot gibt, wie er langsam erfolglos vor ihm weg powerwalked, nur in seiner vom Wasser halb durchsichtig gewordenen Unterwäsche, und dabei keuchend und seinen Arm mit der kleinen Schramme haltend, als ob er ihm abzufaulen drohe.

Aber ansonsten ist es wie gesagt ein erstaunlich langweiliger und unspektakulärer Film. Hoffentlich wird’s hiernach wieder besser.

Bromance Week – Young Warlocks

John und seine zwei Kumpels sind die unbeliebten Kids an der Schule. Warum die Brotherhood-Charaktere immer die unbeliebten Kids sind, versteh ich allerdings nicht, haben sie doch eine ganz normale Persönlichkeit und sind unglaublich gut aussehend. Oder warum John so überrascht ist, dass das Mädel, in das er sich verguckt hat, sogar bereit ist, mit ihm auszugehen, wo er doch ein echt netter Kerl ist und mindestens 10x besser aussieht als die Alte. Eigentlich reagiert im Film auch keiner der Mitschüler sonderlich abwertend auf sie, abgesehen von den drei Schulschlägern. Aber angeblich sind sie es, weil sie die einzigen nicht reichen Kids der Privatschule sind. Muss wohl was damit zu tun haben, dass sich die Teenager-Zielpublikum besser mit ihnen identifizieren kann.

Doch der neue Schüler Luc macht ihnen ein Angebot, er ist ein Warlock und wenn er mit den dreien einen Zirkel gründet, werden sie zu den beliebtesten Schülern. Das tun sie dann auch und das kommt dann auch so. Doch dies fordert einen Preis: Sie müssen sich ein Opfer erwählen und es umbringen. Die drei Peiniger sind natürlich ein schnell gefundenes Ziel. Doch während die anderen beiden damit keine großen Probleme haben, ist Hauptcharakter John natürlich viel zu gewissenhaft, um wirklich bei irgendeiner ihrer Schandtaten mitzumachen, ganz zu schweigen davon, jemanden umzubringen. Er stellt Luc, besiegt ihn und seine zwei Kumpels sind vom Bann befreit.

The Brotherhood 2: Young Warlocks ist definitiv um Meilen besser, als sein Vorgänger. Einen guten Film würde ich ihn zwar immer noch längst nicht nennen, aber es ist immerhin schon mal ein sehr unterhaltsamer. Zudem erzählerisch und inszenatorisch wesentlich besser.

So gibt es hier sogar reichlich witzige Sprüche, die es im Vorgänger begrenzt zwar auch gab, dort aber von den viel zu langen und sinnlosen Gesprächen erdrückt wurden. Überhaupt scheint man diesmal mehr Spaß mit sich zu haben und die Sache nicht allzu ernst zu nehmen. Brotherhood 2 hält die Szenen nicht mehr zu lang, schwafelt nicht mehr ganz so viel und die Gespräche sind zumindest ein bisschen weniger künstlich. Außerdem passiert endlich mal was, wenn auch immer noch nicht übertrieben viel. Im ersten Film ging es letztendlich um Vampire, die von willigen Opfern das Blut bekommen, die diese Prozedur überleben, nur um endlos feiern zu können. Nicht gerade sonderlich interessant oder ein Gefühl von Gefahr vermittelnd. In Brotherhood 2 werden immerhin schon mal Leute umgebracht (auch wenn eine Gruppe Puppengesichtiger Jungs, die in Unterwäsche in einem Pentagramm sitzen und Blödsinn brabbeln nicht zwangsläufig sehr viel mehr Gefahr vermittelnd sind :D). Auch wenn das „Unbeliebte Kids gelangen an übernatürliche Kräfte, die sie beliebt macht, aber zum Bösen wendet“-Thema ausgelutscht und dem Vorgänger ähnlich ist. Immerhin ganz clever umgesetzt: Sobald unsre uncool Kids die cool Kids geworden sind, sieht man sie in den ersten paar Szenen genau dem nachgehend, was auch die gehassten Schulschläger vorher getan haben.

Was die homoerotischen Untertöne des Vorgängers angeht, davon gibt es in Brotherhood 2 nichts mehr. Der Film ist durch und durch schwul, von Untertönen kann da keine Rede mehr sein. Luc sieht mit einem freudigen Lächeln zu, wie die anderen drei sich zum Schwimmen ausziehen und beim Schwimmen liegen sie sich ständig in den Armen und begießen sich mit Sekt. Während Luc ein Mädel vernascht, schaut er dabei ständig auf John, der anfängt, sich zu begrabschen, bis er sich dann schließlich zu den beiden gesellt. Sowas ist nicht mal annähernd subtil. Aber macht den Film auch wesentlich sexier, als den Vorgänger. Natürlich ist es meist eher unfreiwillig komisch, dass die Kerle genauso häufig voll bekleidet wie unbekleidet zu sehen sind und sich so verhalten, wie sie sich verhalten (ich kann zwar nicht aus Erfahrung reden, aber ich glaube nicht, das Hetero-Kerle sich so zueinander verhalten – selbst ich käme mir dabei zu blöd vor und ich BIN schwul). Auch ein Highlight, wenn die drei Schulschläger sich einen von Johns Freunden unter der Dusche vornehmen. Ihr schrecklicher Plan? Ihm mit Permanentmarker was auf den Hintern schreiben. Wie dämlich ist der Plan denn mal? Und dabei benehmen sie sich, als wäre dies das schrecklichste, was man jemandem antun könnte. Aber hin und wieder ist es überraschend sexy, wie in der besagten Ménage à trois Szene. Die ziehen dem Mädel das Höschen sogar mit den Zähnen aus. Rawrrrr!

Aber wie gesagt, obwohl Brotherhood 2 von der filmischen Seite sehr wesentlich kompetenter ist, ist es immer noch kein guter Film, sondern schon insgesamt ziemlich dämlich (mehr war allerdings von der Serie eh nie zu erwarten). Aber diesmal eben auf eine wirklich überraschend unterhaltsame zum Lachen Art und Weise. Selbst das schlechte Schauspiel ist hier eher witzig, denn schmerzhaft wie im Vorgänger. Ich kann nicht behaupten, mich gelangweilt oder keine gute Zeit gehabt zu haben. Warum nicht gleich so?

Bromance Week – I’ve been watching you

David DeCoteau hat seine Karriere darauf aufgebaut B-Horror zu drehen. Schnell und billig gemacht, kann er so jährlich durchaus drei bis fünf Filme auf den Markt bringen, die noch nicht mal allzu viel einspielen müssen, um sich zu rentieren. Sagen tun die mir alle nicht wirklich was, abgesehen von der Puppet-Master-Franchise, der er den einen oder anderen Eintrag eingefügt hat. Sind alles so Filme, zu denen Wikipedia entweder gar keinen Eintrag hat, oder nur 3 Sätze zu verliert.

Aber wie gesagt, gut genug Gewinn scheinen sie abzuwerfen. So hat es die Brotherhood-Serie innerhalb des letzten Jahrzehnts beispielsweise auf sechs Filme gebracht. Nun haben die, wie die meisten seiner Filme ab 2000, anscheinend den selben Vibe: Billiger B-Horror für Teenies, sprich es „Horror“ zu nennen ist reichlich großzügig, so handzahm wie sie sind, häufig nur deswegen gesehen, weil die Chance besteht, vielleicht einen Blick auf eine Darstellerin in Unterwäsche oder sogar bei einer Duschszene zu erhaschen. Nur bei David DeCoteau mit einem Twist zu diesem Klischee: Ersetzte die Mädels mit heißen Kerlen. Wenn bei fast allen ab 2000 Filmen von ihm die zwei mageren Sätze mit „[Title] is a homoerotic horror movie…“ beginnt, tja…

Und genau das klingt so schlecht, dass es doch was haben muss. Ich zumindest bin fasziniert genug, mir mal die Brotherhood-Serie zu gönnen. Wohl wissen, dass es bestimmt ein Fehler ist, die Filme schrecklich scheiße sein werden und ich besser gleich richtigen Gay Porn sehen sollte, wo man wenigstens alles zu sehen bekommt, statt nur 2 halbnackte Kerle, die sich zweideutige Blicke zuwerfen.

Hauptcharakter des ersten Filmes ist Chris (Namen dank IMDB – ich hab den Film gerade gesehen und schon wieder alle vergessen, kein gutes Zeichen), der zwar der typische High School Supertyp ist, gut aussehend und durchtrainiert, aber wegen einem Alkoholkranken Vater nie wirklich auf Partys gegangen ist und viele Freunde hatte. Auch von den Studentenverbindungen am College hält er nicht viel, sind die doch auch nur auf Party aus. Zumindest bis der hübsche Devon mit seiner Albert Wesker Fanclub Bruderschaft auf ihn aufmerksam wird und dazu bringt, bei einer ihrer Partys aufzutauchen. Devon füllt Chris ab, penetriert ihn und tauscht Köperflüssigkeiten (Nadel in die Hand, Blut). Als Chris wieder aufwacht, beginnt er sich ziemlich arschig zu seinem nerdigen Zimmergenossen, mit dem er bisher immer eine Alte-Ehepaar-Routine hatte, zu verhalten und ganz der Bruderschaft alike wie ein Mitglied einer Boy Band der frühen 90er anzuziehen (homoerotische Untertöne in The Brotherhood? Pah! Kein Schwuler, der was auf sich hält, wäre 2001 auch nur in die Nähe von diesen Outfits gekommen, außer um sie zu verbrennen).

Chris kehrt zu Devon zurück, der ihm was davon erzählt, dass sie dank Blut unsterblich sind und das es Chris, egal ob er das Gegenteil behauptet, doch auch nur genauso beliebt sein will, wie alle anderen. Die beiden beschließen, sich auszuziehen (ca. 50 Minuten oder so im Film und erst die zweite Shirtless Szene, false advertisement!) und zusammen ins Bett zu steigen. Um dort von einem Mädel zu trinken. Doch Devon ist ein ganz ein hintertückischer: Alle 100 Jahre muss er den Körper wechseln, um unsterblich zu bleiben und nun will er den Körper von Chris infiltrieren! Was er natürlich nicht schafft, sondern stirbt und mit ihm alle seine Untergebenen.

The Brotherhood war wirklich ziemlich… schmerzhaft. 85 Minuten klingt nicht so lang, aber alles zieht sich. Viele Szenen gehen ungefähr drei Mal länger, als ein Editor, der halbwegs was von seiner Arbeit versteht, zugelassen hätte. Die Gespräche sind langweilig, und schrecklich unnatürlich. So reden Menschen nicht miteinander. Die Hälfte der Zeit sind es noch nicht mal richtige Konversationen, sondern Charaktere werfen sich einfach unzusammenhängende Sätze an den Kopf, die nichts miteinander zu tun haben. Außerdem passiert den ganzen Film nichts. Lediglich in den letzten 10 Minuten oder so. Als Teen-Horror gibt es halt keinen Horror, noch nicht mal irgendeine anderweitige Action. Und für einen Film über Quasi-Vampire auch fast nie Blut zu sehen und wenn könnte es unechter nicht aussehen. Selbst die eine Axt, die in der letzten Szene gebraucht wird, um Devon zu töten, ist so was von billig (wobei er visuell kaum mehr als eine Schramme auf dem Sixpack abbekommt – aber viel Schaden richtet so eine Gummiaxt halt auch nicht an).

Und die homoerotischen Untertöne? Ja, die sind tatsächlich sogar da, anstatt einfach von ein paar Heten, die halbnackte Kerle gesehen haben, überdramatisiert zu werden. Bei jeder Szene zwischen Chris und Devon oder Chris und seinem Zimmergenossen denkt man sich, dass sie es endlich hinter sich bringen und miteinander treiben sollen, wenn das doch nur die künstlichen Gespräche zwischen ihnen beendet, die so tatsächlich perfekt in einen Schwulenporno passen würden. Dafür den Film zu schauen lohnt sich freilich nicht, nicht nur wie bereits Eingangs erwähnt, weil man an jeder Ecke des Internets gleich richtigen Gay Porn finden kann, bei dem man nicht durch endlose Gespräche aufgehalten wird und saftige, penetrierende Erektionen zu sehen bekommt, sondern auch, weil es ganz allgemein kaum nackte Haut in The Brotherhood gibt. Es ist, wie zu Twilight zu hören, dass es doch so lächerlich viele Szenen mit hübschen Kerlen, die ihren nackten Oberkörper in die Kamera halten gibt, und die Filme sich quasi nur dadurch verkaufen und dann Twilight zu schauen und festzustellen, dass das alles erst in New Moon anfängt.

Der Plot macht auch überhaupt gar keinen Sinn. Unsterblich seit Ewigkeiten, ungebrochen mächtig… und alles, was die Kerle tun, ist eine Studentenverbindung gründen und alle 4 Jahre das College zu wechseln, um ewig das Leben eines Party feiernden Studenten zu leben? Ich mein, so auf Anhieb klingt das gar nicht halb übel, aber wird das nicht schnell langweilig? Sollte man nicht irgendwie einen größeren Masterplan haben, als das?

Zwei oder drei Mal ist das ganze Packet tatsächlich so herrlich dämlich und einfach grundauf falsch, dass man sich ein Lachen wirklich nicht verkneifen kann. Leider bleibt das aber die Ausnahme und wird nie zur Regel. Schade drum.

So, The Brotherhood Numero Uno war also ein Reinfall, da nicht witzig dämlich, sondern nur schlecht dämlich. Aber an Aufgeben ist noch nicht zu denken!