The Year of Breath of Fire – 05. The Dragon Warrior

Einer im ewigen Winter gefangenen Stadt helfen wir, in dem wir dank des nahe gelegenen Turms, der das Wetter beeinflusst, wieder Frühling machen. Wobei uns einer von Jades Generälen vorher aber durch eine Traumwelt schickt, bis wir ihm dort endlich den Gar ausgemacht haben. Bleiben nur noch zwei. Die nächste davon hat natürlich auch eine Stadt in ihren Fängen, in dem sie dort die Zeit einfach angehalten hat. Angeblich ist sie dort aufgewachsen und man war fies zu ihr, weil sie nicht menschlich ist. Seltsam, wo bei BoF die Heldenteams immer zu 100% nicht aus reinrassigen Menschen bestehen, man sollte meinen, in diesen Welten wären Halbmenschen kein Ding. Ihr Kindheitsfreund eilt uns übrigens zur Hilfe und am Ende stirbt er mit ihr. Macht nur noch einen General.

Dummerweise fallen wir in einen Raum-Zeit-Riss und verlieren so Nina. Die steht jetzt mit Amnesie in einer Stadt, in der mir schon vorher ein Mädel auffiel, das gefährlich nach Nina Palete Swap aussah. Also das Heilmittel besorgt und schon haben wir Nina zurück. Nur jetzt in blauer Klamotte, was auch bewirkt, dass sie sich wie die anderen Wyndianer in einen großen Vogel verwandeln kann und uns sozusagen das Flugschiff macht. Damit holen wir uns erst Mal den Rest des Drachen-Equips (wie immer alle aus verfallenen Brunnen zu angeln) und bestehen die letzte Drachenprüfung, was uns die letzte Verwandlung einbringt. Nur nicht wirklich, denn versteckt in einem früheren Dungeon nahe Romero kann nun ganz ohne weitere Prüfung auch die finale Cheat-Verwandlung Agni geholt werden, die die finalen Bosse um so einiges vereinfachen wird.

Also ab ins Hauptquartier des Klans der Dunklen Drachen und ihren Anführer Zog konfrontiert, der sich in einen großen Drachen verwandelt, so dass nur sein Kopf im Kampfbildschirm zu sehen ist und Super-Lag auslöst. Dacht ich mir, ich verwandle Ryu halt auch einfach in einen großen Drachen, doch hatte ich vergessen, dass Agni mit einem fusionierten Karn nicht funktioniert – auf herkömmliche Weise ging er aber auch ganz gut. Anschließend finden wir Ryus Schwester Sara wieder, die uns bittet die Göttlichen Schlüssel, die wir gesammelt haben, zu übergeben, damit sie sie zerstören kann. Stattdessen taucht Zogs Untergebener Jade, verkündet, dass er der seltsame Mann war, der uns immer mal wieder auf unsrer Reise geholfen hat und bedankt sich, dass wir Zog für ihn besiegt und die Schlüssel für ihn gefunden haben. Damit macht er sich auf, die Göttin Myria zu erwecken. Fun Fact: Im japanischen Original heißt Jade übrigens Judas.

Wir natürlich hinter ihm her, was zur finalen Konfrontation mit unsrer von Jade kontrollierten Schwester führt, die sich natürlich auch in einen Drachen verwandelt. Diesmal Ryu zu Agni werden lassen und sie ist Geschichte. Dankend stirbt sie uns weg, nur hat Jade die Macht der Göttin bereits erlangt. Agni ist übrigens wirklich sehr cheap, verwandelt Ryu sich doch in einen Drachen, der 999HP hat und mit jeder Attacke 999 Schaden macht. Dafür verschwinden zwar die anderen drei Teammitglieder aus dem Kampf, aber so muss man immerhin auch nicht darauf achten, diese am Leben zu halten. Im finalen Dungeon also nur noch Jade verprügeln und anschließend zur Göttin Myria. Die macht auf Unschuld vom Lande – und wenn man sie normal besiegt führt es auch zum Bad End – zeigt nach einer Runde mit Agni drauf hauen aber ihre wahre Alien-esque Form. Die in einem Super-Lag-Battle noch besiegt und et voila Breath of Fire ist bestanden. Credits bei solch alten Spielen find ich immer niedlich, zum einen listen sie nicht die wahren sondern irgendwelche Spitznamen für die Macher und vor allem danken sie dem Spieler auch noch fürs Spielen.

War nett, natürlich ist Breath of Fire nach all den Jahren eher Standard-Oldschool, aber irgendwie mag ich es immer noch sehr. Sehen wir uns also nächsten Monat wieder bei Breath of Fire II. Bis dahin muss ich mir dann noch überlegen, ob ich den benutzerfreundlicheren GBA-Port oder das SNES-Original mit Fan-Retranslation spielen werde.

The Year of Breath of Fire – 04. Fishing for a Sword

Nachdem Ox‘ Freunde gerettet sind, ist diese Episode aber noch nicht beendet, denn die Geheimwaffe ist abgeschlossen und die Dunklen Drachen werden mit ihm die Unterwasserstadt angreifen. Hilfe brauchen wir von Bleu, der Schlangenfrau, die vor Ewigkeiten Myria versiegelt hat. Bleu schläft in einer Stadt, die sich durch die Wüste bewegt und bevor wir sie wecken dürfen, müssen erst ihre Wächter vermöbelt werden. Danach gibt sie uns ein Ei, das wir in einen Vulkan werfen, und irgendwie hilft das die Dunklen Drachen zurück zu schlagen. Bleu schließt sich an und Gobi bekommt seine Spezialfähigkeit: Er kann sich in einen großen Fisch verwandeln und uns so Encounter frei unter Wasser transportieren. Ich mag die Musik, die dabei spielt.

Nach dieser Episode sehen wir übrigens eine kurze Szene zwischen Bösewicht Zog und seinem General Jade. Und ich will nur mal erwähnen, dass es total aussieht, als würde Zog eine FF-Dragoon-Rüstung tragen – ein wenig was von Lassic hat er auch.

Als nächstes müssen wir Ryu erst mal neue Drachenverwandlungen beibringen, da die alten zu schwächeln beginnen. Dafür brauchen wir das Drachenschwert, da wir sonst nicht in den zweiten Tempel zur Prüfung gelassen werden. Und wo findet man so ein legendäres Schwert? Na wir angeln es einfach aus einem verlassenen Brunnen auf der Weltkarte. Das ist übrigens Ryus Spezialfähigkeit: Angeln.

Die nexte Episode ist die übliche “Bekomme die kaputte Brücke repariert” Sache. Dabei stellt sich uns Jades erster General, Cort, entgegen. Zuerst macht er uns klein, was dazu führt, dass wir Mäusen im Kampf gegen Schaben helfen müssen (pfui), dann den Brückenbauer retten und letztendlich eine Giftblume zerstören plus Cort besiegen. Außerdem müssen wir einem Frosch in diesem Verlauf eine Fliege bringen, die wir ganz heroisch und fair im 4 Leute vs. 1e Fliege Kampf besiegen.

Fehlt uns nur noch das letzte Teammitglied, der Maulwurf Mog. Der ist dummerweise in einem Traum gefangen. Über das Bespannen einer Prinzessin beim Baden, einen Cat Fight zwischen jener, ihren Amazonen-Wachen und Nina und Bleu, einen Trip durch die Traumwelt, inklusive die Mut-Persönlichkeit Mogs finden, durch zwei nervige Dungeons gehen und den Mottenboss Mothro besiegen, haben wir aber auch ihn letztendlich im Gepäck. Auf mit seiner Spezialfähigkeit ein paar Schätze abstauben und Karns letzte zwei Fusionen holen. Die Puka-Fusion könnte davon gut die beste sein, da sie immerhin als einzige ihn mit drei anderen Mitgliedern fusioniert, aber meine Güte, sieht sie scheiße aus. Wie eine fette Echse mit Schnabeltierkopf wahlweise ein verkrüppelter Kappa, und Libellenflügel. Ansehnlich ist anders.

Eine nette Sache bei Breath of Fire ist auch, dass auch die nicht aktiven Charaktere passiv EXP erhalten. Somit sind immer alle gelevelt. Und man kann seine Charaktere vor einem Bosskampf entsprechend austauschen, wenn man beispielsweise die fragile Bleu nicht auf dem Weg zum Boss im Team haben will, ihre starken Zauber dann aber nutzen will, um dem Boss schneller den Gar aus zu machen. Oh, Heilzauber scheinen bei Breath of Fire übrigens immer als allererstes in der Runde los zu gehen. Schon praktisch. Bei vielen oldschool RPGs lässt es sich ja, trotz Agility-Wert, schlecht abschätzen, wann wer in der nächsten Runde dran kommen wird und man hat häufig das Gefühl, dass der Heiler immer genau dann heilt, wenn man es gerade nicht gebraucht hatte. Das immer noch ein einfacher Gruppen-Heilzauber fehlt, ist hingegen weniger erfreulich.

Was mir diesmal aber auffällt, ist ein wenig Lag. Nicht wesentlich, vielleicht ist es auch nur, wenn man das GBA-Modul im DS hat… aber bei den Kämpfen, bei großen Zaubern oder sonstigen Gruppenattacken gibt es Lag, wäre fast nicht zu bemerken, wenn man es nicht an der plötzlich disharmonischen Musik gut hören würde.

The Year of Breath of Fire – 03. City of Gold, City of Thieves

Weiter auf der Reise gen Süden kommen wir in eine Stadt, die komplett aus Gold besteht. Gut, um einiges Geld von den Bewohnern zu sammeln, auch wenn Nina dafür jemandem eine Pat-Pat-Massage geben muss :D Hier wollen wir gern eigentlich ein Schiff chartern. Aber in (oldschool) RPGs kommt man ja nie so einfach an was, stattdessen löst das eine neue Quest-Chain aus. Der Bürgermeister lässt und nur das Schiff nutzen, wenn wir seine Tochter aus dem Safe befreien, die sich da freiwillig eingeschlossen hat. Dafür brauchen wir einen Meisterdieb aus der benachbarten Stadt der Diebe. Der ist aber nicht dort, sondern in einer Wüstenkrypta auf Schatzjagd. So bekommen wir unser viertes Teammitglied Karn. Wie alle Gefährten hat natürlich auch er besondre Spezialfähigkeiten. Bo lässt uns beispielsweise Wälder auf der Landkarte durchqueren (und kann Wild jagen, aber das ist mir zu nervig), Karn kann nun verschlossene Türen öffnen und die Fallen an Schatzkisten umgehen. Die Krypta gibt btw gut EXP durch die Gold Slimes und Schatztruhen-Monster.

Fertig sind wir damit dann aber noch lang nicht, im Safe weigert sich die Tochter weiterhin, heraus zu kommen, da ihr Vater den Dunklen Drachen das Lichtschild geben will. Also holen wir einen Gegenstand aus dem benachbarten Turm, und kurieren so auch gleich die ständige Nacht, die über der Diebesstadt herrscht, und überzeugen ihn davon, dies nicht zu tun. Gleichzeitig nehmen wir den Gegenstand, der den ständigen Tag über der Goldstadt besorgt, an uns. Nun dürfen wir also endlich mit dem Schiff fahren. Das wird aber von den Dunklen Drachen einfach versenkt, bevor wir noch einen Schritt drauf machen können. Schweinehunde, die. Was also tun? Ganz einfach, wir dringen in ihr nahes Hauptquartier ein und stehlen uns eines ihrer Schiffe. Hah!

Doch auch dieses Schiff wird, während wir gerade rüber segeln, versenkt und wir mit dem neuen Teammitglied Gobi auf einer einsamen Insel angespült. Gobi muss uns erst mal ein Gegenstand aus der unter Wasser gelegenen Stadt holen, damit auch der Rest unter Wasser reisen kann. Übrigens ein sehr nerviger Teil, weil Gobi alleine doch mehr als schwach ist. Gleichzeitig retten wir auch Ox, der in besagter Stadt in einem Alptraum gefangen ist und der unser nun sechstes Teammitglied ergibt. Er kann die großen Steine zerstören und Dogi-Style durch brüchige Wände rammen. Seine Heimatstadt hat natürlich auch ein Problem: Die Dunklen Drachen haben die Männer entführt, damit sie an einer Geheimwaffe bauen und so retten wir alle Bewohner. Karn bekommt hier übrigens auch seine erste Fusion, die ihn mit Bo und Gobi verbindet. Praktisch, nun haben wir wieder 4 Charaktere, genau so viel, wie in ein Team passen.

Ryus Drachenkräfte sind übrigens ein wenig überpowered. In Teil 2 sind sie Summons. In Teil 3 verwandelt er sich in einen mächtigen Drachen, aber in der Verwandlung zu bleiben, kostet jede Runde MP und in Teil 4 sind sie beides. Im Erstling hingegen sind die MP-Kosten nur an die Erstverwandlung gebunden, es kostet nichts weiter, während des Kampfes in der Drachenform zu bleiben. Macht die Bosse wesentlich einfacher.

Und erneut fallen mir so viele Details im Spiel auf. Das ich Fische auf Küchentresen oder Äpfel in Körben, die sich in den Häusern befinden, einfach essen kann. Die Fledermäuse, die an manchen Durchgängen von Dungeons hängen. Oder auch, dass sich der Winkel, in dem Bumerangwaffen geworfen werden, ändert, je nachdem wo die Gegner stehen/wie viele es sind, sprich welche Fläche er treffen muss.

The Year of Breath of Fire – 02. Saving the Princess

In Windia angekommen, macht das Spiel erst mal eines auf Dragon Quest IV und wechselt uns den Charakter aus. Wir spielen nun also als Nina, die Prinzessin des geflügelten Volkes. Ihr Königreich widersetzt sich Zog, also wurde ihr Vater vergiftet. Nina macht sich auf den Weg, ein Gegengift zu besorgen, begleitet von zwei Soldaten, da weibliche RPG-Protagonisten ja grundsätzlich erst mal schwache Magie-Nutzer sind. Die Episode dauert gar nicht so lang und letztendlich wird Nina, ganz weibliche RPG-Protagonistin, dann natürlich doch gefangen genommen, so dass wir uns nun wieder als Ryu doch zu ihrer Rettung aufmachen müssen.

Mit ihr als zweites Teammitglied geht es auch gleich ein drittes einsacken, nämlich den Bogenschützen Bo, dem wir helfen müssen, seinem Dorf wieder Wasser zu beschaffen, da ihnen einfach der ganze Fluss trocken gelegt wurde. Das erreichen wir, in dem wir einen uralten Steingolem wieder erwecken, der einfach den Damm sprengt. Um an ihn zu kommen, müssen wir übrigens auch dem Dorf Romero bei seinem Zombieproblem helfen. Doch da wir den Golem für die Hochzeit der Kinder der beiden Dorfältesten dummerweise ganz unbewacht in der Gegend rum stehen lassen, benutzen die Bösewichte ihn einfach, um eines der Dörfer zu zerstören (macht Nr.4). Also rein und die Kontrolle zurück erobern. Oder auch nicht, denn der Golem übernimmt von selbst und läuft in einen Vulkan, damit er nicht mehr missbraucht werden kann.

Hat auch was Gutes, denn dies lässt den Lavastrom versiegen und wir können uns auf den weiteren Weg machen, der vorher praktisch versperrt war. So kommen wir auch zu einem Tempel des Lichtdrachenklans, wo Ryu eine Aufgabe erledigen muss (der übliche Solo-Bosskampf, der etwas langweilig ist, da Ryu ja wie gesagt nur normal angreifen und sich mit Kräutern heilen kann) und et voila, seine Drachenkräfte sind erweckt. Somit kann sich Ryu nun im Kampf in diverse Drachen verwandeln.

Etwas weiter südlich treffen wir übrigens auf Elfen, wusste gar nicht mehr, dass es die vor Teil 3 schon gab, ab dem sie dann das Städtebau-Sidequest übernehmen. Hier tun sie noch nichts wirklich, sondern haben einen NPC verzaubert, der in ihrem Wald Bäume gefällt hat. Der Verzauberte läuft nun ständig ohne unterlass einen Blumenkreis ab. Fand ich ganz nett zu entdecken, da Breath of Fire III dann ja solche Blumenkreise nutzen wird, um einen zur Feenstadt zu warpen.

The Year of Breath of Fire – 01. Village on Fire

Legen wir also los mit der Serie, GBA-Modul rausgekramt, in den DS gesteckt und aufi gehts.

Standard-Plot so far: Das Dorf unsres Helden wird abgefackelt (ausnahmsweise mal nicht, während er eine unnötige Besorgung erledigt, sondern direkt über seinen Kopf weg), denn Zog, der Anführer des Dunklen Drachenklans will die Welt beherrschen (of course!) und deswegen fürchtet er den Klan der Lichtdrachen, nicht wissend, dass sie die Macht des Drachen bereits nicht mehr besitzen. Nur unsre Schwester Sara stellt sich mit ihrer Magie in den Weg, um den Rest des Dorfes zu retten. Was sie auch schafft. Zudem findet sie heraus, dass der Dunkle Drachenklan die Göttlichen Schlüssel besitzt. Denn einst, als die Drachenklans noch in voller Blüte standen, erschien die Göttin Myria, um die sie sich stritten, die dies noch anfachte und letztendlich mit jenen Schlüsseln versiegelt werden musste.

Dorf also in Schutt und Asche, Schwester weg und wir ziehen aus, was gegen den anderen Klan zu unternehmen. Wäre doch nur der Drachenkrieger da, von dem die Legende erzählt. Da wir ein Hauptprotagonist eines RPGs sind, zu Beginn von einem Drachen träumten und den nicht sehr subtilen Namen Ryu tragen, ist ja wohl klar, dass auf Kurz oder Lang wir das sein werden.

Und das sind im Prinzip gerade mal die ersten 5 Minuten von Breath of Fire. 1993er RPGs waren noch schnell, was das Pacing anging. Ein Golden Sun bräuchte für die gleiche Handlung ein ganzes 20-stündiges Halb-Spiel mit 3 Enzyklopädien an nutzloses Geschwafel drum herum.

Direkt die nächste Stadt liegt by the by auch in Schutt und Asche, dennoch können wir noch helfen, in dem die sich im Schloss eingenisteten Monster ausgeräuchert werden. Witzig, wie die Dorfbevölkerung Ryu auch einfach nur Abwandlungen von „Tu was gegen die Monster im Schloss“ an den Kopf werfen. Ob die von jedem vorbei kommenden Wanderer eine schnelle Heldentat verlangen, so ganz selbstverständlich. Doch wir sind in noch größerer Gefahr, wie uns der König anschließend erzählt: Die nächste Stadt ist vom D2-Klan besetzt und dort befindet sich eine Erdbebenmaschine, die sie missbrauchen können. Wirklich jetzt, eine Maschine, die auf Knopfdruck Erdbeben erzeugt. Wer baut so was? Also schalten wir sie aus, was auch jene Stadt zerstört. Somit sind im Spiel schon 3 Städte dem Erdboden gleich gemacht worden, eine davon rein aufs Konto vom Helden gehend.

Langsam wird es etwas langweilig, für so lange Zeit nur Ryu steuern zu können, der außer normale Angriffe noch nichts beherrscht. Aber glücklicherweise ist das nächste Ziel auch schon Windia, die Stadt der geflügelten Menschen.

Auch wenn Breath of Fire natürlich grafisch nicht allzu viel herausholt, auch für seine Zeit nicht, gibt es zumindest ein was Nettes: Animationen. Jeder Gegner hat eine Animationssequenz, teilweise sogar Attack & Idle, und das war eben bei SNES-RPGs durchaus nicht unbedingt immer üblich. Dragon Quest beispielsweise erst ab VI und Final Fantasy gar nicht. Auch ein nettes Detail: Wenn ein Charakter fast tot ist, verändert sich seine Battle Stance entsprechend. Oder ein spezielles Geräusch, wenn man im ersten Dungeon über die Knochen läuft. Oder das die Ladenbesitzer sich verbeugen, wenn man was bei ihnen gekauft hat (wenn natürlich auch sehr japanisch). Tag- und Nacht-Wechsel gibt es übrigens auch. Als einziges etwas Gewöhnungsbedürftig – neben der Breath of Fire üblichen starken Buchstabenlimitation bei Gegenständen, die extreme Krüppelwörter entstehen lassen – ist, dass bei der Ausrüstung eine Statussteigerung in Rot angezeigt wird. Wo das doch so in ziemlich jedem anderen Spiel für Verminderung genommen wird (hier Grau).