10 Years Later: Wild World

ava-1981Und ein weiterer Geburtstag in einer Nintendo-Franchise. Legend of Zelda wird 30! Mein ich aber gar nicht. Nämlich diesmal nicht der ganzen Reihe und auch nicht in Japan, sondern Animal Crossing: Wild World wird 10 Jahre jetzt im März, und zwar was das europäische Release angeht, in Japan war der Festtag bereits Ende letzten Jahres gekommen.

Mein Plan war zunächst das Ding für eine Weile zu spielen, vielleicht einen Monat oder so, durchgehalten habe ich dann kaum eine Woche, und davon jeden Tag auch nur kurz gespielt, statt so wie früher die ersten zwei Tage total darinnen verschollen zu gehen, bis ich schon alle Fische der Saison habe. Denn es ist einfach verdammt schwer zu Wild World zurückzugehen, wenn man New Leaf gewohnt ist, das doch so viel verbessert und erweitert hat. Das muss das Gefühl sein, von dem mir Sims-Spieler immer erzählen, wenn ein neuer Teil erscheint und sie von einem mit drölfzillionen Addons in ein Base Game wechseln müssen, und sich dann immer bitterlich beschweren, warum da so viel weniger los ist – weil es über die nächsten Jahre verteilt einzeln verkauft werden wird. Nur das bei Animal Crossing nichts per Addons nachgeschoben wird.

Das Ding ist jedenfalls auch schon mal wesentlich Augen-unfreundlicher, als ich das gewohnt war. Wild World ist doch schon sehr pixelig geraten und die FPS ist auch eher frickelig, da musste ich mich erst mal dran gewöhnen, mit smooth scrolling is da nix. Und die Proportionen sehen jetzt ganz komisch aus, weil das Tal winzig dafür aber die Häuser darin riesig erscheinen.

Dann erst mal Penisse und Vaginas in den Himmel gezeichnet, natürlich nachdem der Mist mit Nook erledigt war, und sich den Rest der Bevölkerung angeschaut, die hier alle noch eher unfreundlich sind. Nen coolen Löwen, ein niedliches Kätzchen und Eichhörnchen und ein Bär waren dabei, eine ganz nette Auswahl, und die Katze hat auch einen guten Einrichtungsgeschmack gehabt – der Löwe hingegen nur Goldmöbel, ächz.

Gefischt hab ich auch, aber das ist hier noch wesentlich schwerer, weil die Mistviecher alle halbe Sekunde ihre Schwimmrichtung ändern, und das Nibbeln keinen Sound macht, sondern erst wenn sie wirklich beißen. Dafür ist es hier schön einfach andere Früchte zu bekommen, da man schlicht den Nachbarn ein paar selbst per Brief schicken muss. Ist auch bitter nötig, denn da es keine Insel gibt, ist hier auch noch der beste Geldmacher tatsächlich fremde Früchtchen zu verkaufen.

Aber naja, irgendwie konnte es mich nicht packen. Nook hat zu wenige Upgrades, und nie das im Verkauf, mit dem ich mein Haus ausstatten wollte. Das Haus auszubauen hat so lang gedauert, weil man es hier schwerer hat Geld zu verdienen. Die Nachbarn sind alle arschig. Es gibt aber sonst irgendwie nichts in der Stadt zu tun, ich vermisse die Dorfverschönerungen schon sehr, und auch die Pläne waren gut, mit denen man Animal Crossing zu seinen eigenen Zeiten aktiv machen konnte. Es gibt tatsächlich keinen Grund von New Leaf zurück auf eine frühere Version zu wechseln, die 3DS-Variante ist das bisher definierende Erlebnis an Animal Crossing.

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Animal Crossing Rebound: A Summer with New Leaf

ava-1884So, meine Nichte hat sich Animal Crossing: New Leaf geholt, schon vor einer Weile, nachdem sie mich es hat im vergangenen Jahr beständig spielen sehen. Und ihr gefällt es nicht. Tat Wild World schon nicht, deswegen war ich eh überrascht, dass sie es sich geholt hatte. Wobei es auch Second Hand war und sie nicht wusste, wie man eine Stadt löscht und eine neue macht, somit nicht Bürgermeisterin in ihrem eigenen Ort war etc.

Jedenfalls war es so traurig in der Einkaufsmeile nix außer die Gärtnerei zu sehen, selbst Nooks nicht ein Upgrade zu haben, oder dass es noch nicht mal 100% Bürgermeisterstatus gab, somit noch nichts gebaut werden konnte. Der mickrige Baum und das Fehlen jeglicher Tiere im Museum taten mir natürlich besonders weh. Ach, und kein Café!

Also habe ich es mir mal zur Hand genommen. Erst mal das Rating hochgezogen, damit eine Grüne-Stadt-Verordnung erlassen werden kann, und die von mir gepflückten ewig vielen Unkräuter nicht nach kommen. Dann endlich mal die Insel freigeschaltet, um etwas Kohle machen zu können, und andere Baumsorten außer Äpfel zu sehen. Und natürlich viel dem Museum gespendet. Ganz egoman habe ich auch das Haus meiner Spielfigur vergrößert und ein paar nette Stadtverschönerungen in die Nähe gesetzt.

Ne Tarantel hatte ich übrigens ziemlich schnell mehr zufällig gefangen. Da ich das Ding ja eh nicht das halbe Jahr über spielen werde, hab ich mir nämlich über das Fangen der Viecher nicht zu viele Sorgen gemacht… ein paar aber schon, gehört bei Animal Crossing immerhin dazu. Selbst der Skorpion lief mir irgendwann ganz unkompliziert über den Weg.

Ein paar Dinge sind mir dabei unangenehm aufgefallen. Zum einen sind viele Unlocks Charakter-spezifisch. Es ist schon etwas seltsam, dass die QR-Maschine oder die Fähre zur Insel nicht global verankert sind, sondern für jeden einzeln freigeschaltet werden müssen. Auch sehr schade ist, dass nur der Bürgermeister Stadtverschönerungen vorgeschlagen bekommt. Dass nur jener den Bauauftrag geben kann seh ich ja schon ein, aber die Vorschläge an sich schon exklusiv für ihn habend? Das hat natürlich auch den Bau des wichtigsten Dinges in der Stadt verzögert: Das Café. Dafür muss erst mal das Museum ausgebaut sein. Dafür erst mal genug gespendet, und vor allem aus jeder Kategorie eines. Also war warten angesagt, bis Rainer endlich mal ein Kunstwerk anschafft. Und dann hatte ich prompt vergessen, dass man auch X Tage am Stück mit der Eule gesprochen haben muss, bevor sie es vorschlägt, was ich natürlich nicht mit dem Bürgermeister gemacht hatte, sondern immer mit meinem Charakter spendete.

Vorgenommen hatte ich mir zu spielen bis das Café entweder erbaut ist, oder bis der Stadtbaum groß genug ist, um sich dorthin zu setzen, je nachdem, was später geschieht. Stellt sich heraus der Baum war später, aber nur ein paar Tage nach dem Taubenschlag, von daher ganz gut abgepasst. Die Stadtchronik bekommt übrigens wohl auch nur der Bürgermeister angezeigt, seltsam. Oder ich war nicht geduldig genug. Fossile waren bis dahin sowieso nur ein paar fehlend, die gehen ja immer schnell ziemlich gut, und da es Sommer war, waren Aquarien und Insektenausstellung auch mehr als gut gefüllt, selbst von den Gemälden hatte ich bis dorthin eine Hand voll gestiftet. War also ein erfolgreicher Monat oder anderthalb.

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Animals in a Forest

ava-1882Vor einer Weile habe ich bereits mal in das erste Animal Crossing hineingeschaut. Das ist allerdings nicht wirklich die erste Inkarnation der Serie, wenn auch theoretisch immer noch das erste Spiel, da Doubutsu no Mori ungefähr vier Mal released wurde:

Die erste Version kam bereits im April 2001, ein halbes Jahr vor dem Release vom Gamecube, aufs japanische N64, wurde allerdings dadurch zurückgehalten, dass es auf ein Modul passen musste. Deswegen wahrscheinlich auch kurz darauf erneut als Doubutsu no Mori + auf dem GameCube portiert, um ein paar der Sachen einzufügen, die für die erste Version nicht möglich waren. Das kam dann als Animal Crossing in den Westen, ist allerdings nicht ganz identisch, weil ein paar Westernisierungen reingebracht wurden. Und jene Version kam dann noch mal um Kleinigkeiten erweitert als Doubutsu no Mori e+ zurück nach Japan. Das ist auch einer der Gründe, warum man bei den Versionen für den Cube die Disc entfernen kann, sobald das Dorf geladen wurde – durch die Modulbeschränkung des Originals gibt es gar nicht sonderlich viele Daten, die im Speicher bleiben müssen.

Also wie gesagt, die wahrhaft erste Version des ersten Spieles ist also jene fürs N64. Gespielt habe ich es dennoch nicht lang, sondern nur knapp eine Woche. Denn es ist etwas langweilig, immerhin ist sie eben doch fast identisch zur GameCube-Version, offeriert nur noch weniger. Zudem ist der Großteil des Spieles eben auch mit Fantranslation weiterhin in Japanisch, lediglich ein paar Standardfloskeln werden eingeenglischt. Der größte Unterschied ist natürlich das es kein Museum gibt. Daher ja auch die Notwendigkeit die Fossilien in der GC-Version erst an ein imaginäres Museum einer anderen Stadt zu schicken, um sie schätzen zu lassen, denn dies ist von hier übernommen, wo es kein eigenes gab. Insekten und Fische – davon je 32 nur im Spiel übrigens – werden also auch nur gefangen, um die Liste voll zu haben und sie zu verkaufen, einem Museum stiften und ansehen geht nicht. Auch schien mir Nook häufiger zu zu haben, ich glaub es lag wohl daran, dass er hier seinen Laden auch an dem Tag schließt, wenn er einem das Haus vergrößert hat.

Aber joa, wie gesagt, eigentlich gibt es nicht wirklich einen Grund hier herein zu schauen, wenn man eben auch die übersetzte GC-Version mit mehr Optionen ausprobieren könnte. Selbst wenn man die japanischen Versionen interessant findet, so wäre es da wahrscheinlich auch die zuletzt erhältlich gewesene Version e+, da die den meisten Content hat.

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One Year: AC New Leaf Day 359-366

ava-1727Damit ist es nun offiziell soweit, ein Jahr (plus ein Tag) Animal Crossing: New Leaf ist rum. Was auch das erste Mal ist, dass ich ein Animal Crossing länger als einige Wochen oder wenige Monate gezockt habe, bevor es mir zu doof wurde. 305 Stunden und 42 Minuten sind das. 527 malig wurde das Spiel gestartet. 342 Kaffees und eine heiße Schokolade wurden getrunken. 19 Einträge ins Blog geschrieben, 399 Screenshots gepostet.

Den einen zusätzlichen Tag habe ich noch dran gehängt, weil ich mal sehen wollte, ob es nicht vielleicht ein kleines Präsent gibt, wenn man 1 komplettes Jahr gespielt hat, aber da war leider nichts, nicht mal eine Gratulation vom Hündchen oder eine Nachricht am schwarzen Brett. Außerdem hatte Daniel am 7. Geburtstag, da muss ich ja auch nicht unbedingt den einen Tag vorher genau Schluss machen.

An Stadtprojekten hatte ich über das Jahr hinweg im Prinzip alles bekommen gehabt, was ich bauen wollte, und wie schon bei der Inneneinrichtung schnell gemerkt, dass dies mehr ist, als gut aussieht, und ich mich ganz gemein zurückhalten muss, was ich wirklich alles hinstelle. Den Steingarten und/oder Onsen hatte mir glaube ich keiner vorgeschlagen, für die aber eh kein Platz mehr war. Das Museum habe ich auch fast komplettiert bekommen. Fossilien sind ja immer alle schnell gefunden, diesmal habe ich eben auch lang genug ausgehalten, um alle Tiere zu fangen, nur im Kunstflügel gab es mal wieder Defizite, obwohl es New Leaf einem schon einfacher macht, das Zeug zu bekommen. Genau genommen war Reiner in der letzten Woche noch mal da und hat mir ein Bild mitgebracht, welches ich noch brauchte. Bleibt dennoch eine sträfliche Lücke von gerade mal 3 Gemälden, die mir noch fehlen. Stitches und Julian wollten auch nicht in mein Dorf ziehen, leider. Wobei ich gerade bei Julian ja doof genug war, keinen freien Platz zu haben, zelten war er gekommen.

Einen letzten Festtag habe ich auch noch mitgenommen. Da ich am 7. Dezember begonnen hatte, war also der Nicht-Nikolaus Tugendtag noch auf den „letzten“ Tag anstehend neu. Ist einer jener Tage, bei denen man auf dem Dorfplatz durch einen Pappaufsteller schauen kann und ein Item aufs Auge gedrückt bekommt, hier eine Socke für Geschenke, die an die Wand gehängt wird.

In dem Sinne: Goodbye Yumemi (6200-3283-5687)

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Shroom Season: AC New Leaf Day 330-358

ava-1719Auch im November gibt es zwei neue Möbelsets abzuholen. Zum einen verkaufen die Nooks Teile des extrem hässlichen Herbstsets, und dann wachsen überall Pilze rum, von denen einer sich als Stück des Pilzsets herausstellt, welches ich sogar recht anschaulich finde (und der RNG hat mich bis zum 28. zittern lassen, bis ich endlich alle Teile zusammen hatte). Zusammen mit dem Eis- und Kürbisset definitiv eines der bestaussehendsten der Event-Sets.

Endlich hat mir ein weiterer Bewohner sein Foto für die Galerie im Museum geschenkt: Daniel war so spendierfreudig. Damit sind Gaston und Daune die einzigen zwei, die bisher noch mit ihren zurück halten.

Einen Sondertag gab es im November auch, zumindest in meinem Modul, nämlich mein Geburtstag. Als erstes kann man da K.K.s Geburtstagssong abstauben, der einzige Song, der mir noch gefehlt hat, wenn man am Samstag vor seinem Geburtstag bei ihm rein schaut. Natürlich war ich der Idiot, der dachte es wäre der Sonntag davor, und zwar so felsenfest davon überzeugt, dass ich nicht mal mehr vorsichtshalber gecheckt habe, und somit mit dummen Blick einen Tag zu spät da stand und nix abräumen konnte. Am Geburtstag an sich dann wird einem von ein paar Tieren eine Überraschungsparty geschmissen. Wobei ich davon ausgehen würde, dass es jene sind, mit denen man am besten befreundet ist. Leider war bei mir keine Koko dabei, sondern Gaston hat mich geholt und Adrian und Karen dabei gehabt (als Geschenk gibt es die Partydeko). Auch von den Briefgeschenken waren es Dörte und Daniel. Die restlichen Bewohner gratulieren einem allerdings auch noch, wenn man sie am Tag anspricht. Überrascht war ich auch ein wenig davon, dass weder die Hundesekretärin einen beglückwünscht, noch im Café was spezielles kredenzt wird.

Mit Erntedank gab es im November aber auch sogar noch ein richtiges Fest zu feiern. Hier kommt ein Truthahn in die Stadt und kocht ein Vier-Gänge-Menü… wenn wir ihm denn alle Zutaten herbei schaffen. Das sind zum Großteil Sachen, die man auch in der Stadt haben kann, wie Früchte, Pilze, Fisch und Tauchtiere, jedoch muss man auch den Bewohnern für ihr Essen Fisch fangen, um die Dinge zu bekommen, die einem fehlen (Früchte und Pilze, die man momentan nicht hat, aber auch Milch, Essig und Zucker, die man gar nicht haben kann). Wer Glück hat muss dem Vieh nur Obst und nen Seebarsch und so einfache Sachen bringen, wer wie ich Pech hat wird ständig nach selteneren Zutaten wie Hummer und Zebrabuntbarsch gefragt, die wesentlich länger im Fang brauchen. Bin selbst etwas überrascht, da durchgehalten zu haben. Bekommen tut man einen Fruchtkorb für den ersten Gang, und ein Füllhorn wenn man alle 4 Gänge inklusive Geheimzutat erledigt hat. Für die dazwischen Herbstmöbel, die man bereits den ganzen Monat über kaufen konnte.

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Pumpkin Head: AC New Leaf Day 298-329

ava-1703Diesen Monat hatte ich sogar mal wieder jemanden im Zelt, den ich tatsächlich gern in die Stadt eingeladen hätte. Genau genommen habe ich das sogar, aber die blöde Kuh Huschke wollte dann doch nicht. Bah, auch gut.

Sollte wohl jedem klar sein, unter welchem Festtag der Monat Oktober steht. Und Halloween beginnt früh in Animal Crossing. Bereits am ersten Tag läuft Kürbiskopf Jakob rum, um den Spieler zu rekrutieren, für ihn am Monatsende Leute zu erschrecken. Gibt einem dann auch gleich Tipps, dass man Süßigkeiten und verschiedene Monstermasken für den Tag braucht, die es ab nun in den Shops zu kaufen gibt. Auch zu kaufen gibt es das Kürbisset bei der Einrichtung, welches aber zusätzlich auch an Halloween gegen Bonbons bei Jakob eingetauscht werden kann. Die Bonbons gibt es neben dem Kauf auch bei Bewohnern zu gewinnen.

Denn zu Halloween sind dann immer einige Bewohner draußen und einige bei sich im Haus. Die im Haus können mit der richtigen Maske erschreckt werden, wofür es Lutscher gibt, die Jakob gegen die Grusel-Möbel tauscht. Die draußen befindlichen Bewohner hingegen laufen mit verschiedenen Kürbisköpfen herum, und wollen entweder einen Bonbon, oder einen Streich spielen. Allerdings gibt es ein kleines Minigame, welches wirklich dann erst festlegt, wer wem einen Streich spielt. Gewinnen wir, bekommen wir einen weiteren Bonbon, gewinnen die Tiere, kann verschiedenes geschehen, vorrangig das sie einem ihren Kürbiskopf anziehen,wenn man keine andere Maske trägt.

Von daher ist Halloween eigentlich ganz launig. Ohne allzu viel Arbeitsaufwand lässt sich ein bisschen dran teilhaben, und das Kürbisset kann man ja auch alternativ einfach bekommen, wenn man es wirklich haben will. Solange man zumindest nicht alle Gruselsachen oder Kürbisse haben will, so dass man doch fast die ganze Nacht über checken muss, wann wer draußen ist, versteht sich. Aber solche Zwangsneurotiker sind es ja eh gewohnt entsprechende Zeitinvestitionen zu Feiertagen machen zu müssen.

Leider gibt es keinen Pumpkin Spice Latte im Cafe, Kofi hält es wohl nicht so mit den irisch-importierten Fast-Feiertagen. Auch im TV gibt es keinen Gag, wie plötzlich auf einen Brunnen umzuschalten, aus dem ein Langhaardackel gekrochen kommt.

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Golden Season: AC Neaf Leaf Day 268-297

ava-1671Das letzte Insektengetier kommt also diesen Monat raus. Der unentfliehbare Krach der Zikaden hat endlich aufgehört, dafür hört man nun den ganzen Tag über die neuen Grillen, von denen es allerdings dann doch nur zwei Sorten gibt: Grille und Singgrille. Beide waren schnell gefangen, genau wie die letzte Libellensorte der Feuerlibelle. Dafür gibt es natürlich auch ein Abzeichen und theoretisch das goldene Netz. Theoretisch. Ich fand es ja schon immer doof, dass man goldenes Netz und Angel erst bekommt, wenn man schon alles gefangen hat, sie also kaum noch braucht, aber New Leaf setzt eines drauf, in dem man sie nämlich nicht im Museum bekommt, sondern bei den Turnieren abholen muss. Das Insektenturnier findet glücklicherweise diesen Monat noch Mal statt, bevor es wieder Angelturniere bis zum nächsten Sommer sind. Aber wer dieses Zeitfenster verpasst – und kein TT-Untermensch ist – hat die Arschkarte gezogen.

Bei den finalen drei Fischen gibt es hingegen was Besonderes, da sich das Vorkommen über den Monat hinweg verändert. Lachse wandern nämlich, in der ersten Monatshälfte sind sie beim Wasserfall, wo der Fluss ins Meer mündet, später dann überall im Fluss zu finden. Und wieder typisch Animal Crossing: Genauso viele Leute, wie erwähnen, dass sie eher spawnen, wenn man am Strand steht statt an der Klippe, meinen dies sei Humbug und sie finden gleich viele von beiden Stellen. Ich kann nur sagen, dass ich über eine Stunde von der Klippe geangelt habe, ohne das einer auftauchte, sobald ich dann am Strand stand tauchten sie alle paar Minuten auf. Zumindest der normale Lachs, auf den Königslachs habe ich dann doch „ganze“ 20 Minuten warten müssen – am Strand zumindest. Auch ab der zweiten Septemberhälfte im Fluss aufzufinden ist die Wollhandkrabbe, und damit dann die Fischliste komplett. Beim nächsten Angelturnier kann ich mir also die goldene Rute holen, die ich nicht mehr brauche.

Ich find es ja auch echt ganz schnuckelig, dass die Jahreszeiten sich nun fließend ändern. Die Bäume und das Gras gehen vom Frühling in den Sommer über von einem hellen Grün in ein saftigeres (mit Japan-üblichen Interlude der Kirschblüten), und nun wo wir uns auf den Herbst zu begeben, werden sie langsam wieder heller, gelblicher, bis sie ins Gold geraten. Macht die Welt einfach ein wenig dynamischer aussehend. Auch wenn ich damit Leben könnte, dass der Stadtbaum nicht ganz so ewig braucht, bis er nach dem Winter seine volle Baumkrone zurück bekommt.

Wo wir gerade von Herbst reden, es gab Anfang September auch einen Nicht-ganz-Feiertag-aber-Spezialtag, nämlich den des Herbstmondes, was einen Gemüsekorb und den üblichen Plaza-Aufsteller mit sich brachte.

Mit Gulliver bin ich jetzt übrigens durch, er hat angefangen seine Quizze zu wiederholen. Ich fand die ja alle nicht schwer, da bei den drei Tipps mindestens eine Offensichtlichkeit drin ist, aber als Kind, dass sich in der Welt noch nicht auskennt, kommt wohl Google vielleicht doch hier und dort mal zum Zuge. Um ehrlich zu sein bei mir dann doch auch mal, ich glaub es war Vietnam und… Thailand? Zwei Ostasiatische Länder zumindest, dessen Cuisine ich nicht wirklich kenne, und bei denen das Landesgericht der große Hint war, statt einen bekannten Krieg in den 70ern oder eine königliche Affinität zu Staudämmen und Golfplätzen fallen zu lassen. Gullivers Reise-Souvenirs stehen jetzt alle bei mir im Museum, abgesehen von besagten Speisen und die Sandalen, weil das sieht doof aus. Ich find es ja immer noch dämlich, dass man Sachen wie die Miniaturen, die Matroschka, oder den Gaudi-Salamander nicht auf Anrichten oder Tische stellen kann, so am Boden sehen die so unmotiviert hingestellt aus.

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Hanabi: AC New Leaf Day 237-267

ava-1647Hochsommer in Japan bedeutet nicht nur Nervenaufreibender Zikadenlärm aus allen Winkeln, sondern ist auch die Zeit für Feuerwerk. So auch in Animal Crossing, welches durch den August hindurch jeden Sonntag besagte feurige Himmelsblumen erblühen lässt. Selbst kleine Fontänen kann man bei den Nooklings kaufen, um sie Festigkeit versprühen zu lassen. Ist aber eigentlich nicht nötig, da Issabelle einem auch während des Feuerwerks welche gibt, zusammen mit einem Accessoire und der Option, ein eigenes Design ins Feuerwerk einzubinden. Reiner schlägt natürlich auch wieder etwas Gewinn raus, in dem er Glückskekse verkauft.

Der einzige neue „Fisch“ des Monats ist die Weichschildkröte, die etwas trickiger zu fangen ist, da sie sich in Medium-Schatten verbirgt, in dem so einige wesentlich häufiger auftauchende Fische wie die Barben, Barsche und Karpfen sein können, von denen man wahrscheinlich mehrere Inventories voll bekommt, bevor die Schildkröte anbeißt. Man sollte wirklich meinen die hätte einen eigenen Schatten, aber nope.

Heuschrecke dauerte auch etwas, besonders mit der Tendenz des Spieles lieber 300 Zikaden zu spawnen, die Grashüpfer leicht verwechselbar zu machen, und da die Viecher eh ziemlich schnell von einer Klippe springen. Die Riesenlibelle wiederum, die man kaum übersehen kann, hat sie doch die Ausmaße eines Hubschraubers, kommt lediglich in einem Zeitfenster von 2 Abendstunden heraus. Der Spinnenläufer war schnell aus einem Stein geschlagen, hat mir allerdings die Erkenntnis über ein neues Ekeltier beschert, welches ich hoffentlich niemals wirklich zu Gesicht bekomme – bah!

Und… das wars für diesen Monat. Im September jeweils noch 3 neue Spezies und das Museum ist komplett.

Was das Dorf angeht, so bin ich glaub ich mit dessen Gestaltung durch. Koko hat mir nun auch noch das Blumenbeet vorgeschlagen, welches ich wirklich haben wollte, bei dem ich aber schon nicht wirklich mehr eine gute Stelle finden konnte, um es unterzubringen. So wie es jetzt aussieht, gefällt mir die Landschaft eigentlich. Der Onsen und der Steingarten gefallen mir zwar auch wirklich, aber um ehrlich zu sein hätte ich keine Ahnung, wo ich die überhaupt hinsetzen würde. Ich glaub die sehen wirklich hauptsächlich in einer Stadt gut aus, die sich komplett im Zen-Set gestaltet, oder zumindest ein einer Ecke Bambus mit einigen Zen-Sachen stehen hat. Sozusagen einen japanischen Garten beinhaltet. Auch was die Bewohner angeht lasse ich glaub ich keinen mehr weg ziehen, weniger weil ich sie alle so toll finde, und mehr weil ich recht zufrieden mit dem Layout der Häuser bin.

Diesen Monat gab es übrigens eines jener seltenen Aufkommen, wenn Reiner doch tatsächlich zwei echte Kunstwerke gleichzeitig im Sortiment hat. Und dann auch noch zwei die ich noch nicht hatte, statt zum gefühlt hundertsten Mal die Kapitolinische Wölfin oder Statue des Kamehameha. Hat sich also ausgezahlt einen zweiten Charakter in der Stadt zu haben, da ja jeder Bewohner nur ein Kunstwerk kaufen darf. Die Woche davor hatte er den David dabei, den ich noch nicht hatte, die Woche danach ein weiteres Gemälde, das mir neu war – was ein glücklicher Monat.

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Cicada Concert: AC New Leaf Day 206-236

ava-1631Willkommen im japanischen Hochsommer, in dem man sein eigenes Wort nicht höhren kann vor lauter Zikaden-Kakophonie. Zumindest wenn man Anime glauben darf. Tatsächlich ist der Geräuschpegel in der Stadt, wenn sie loslegen, um einiges höher. Jede Sorte gibt übrigens ihren eigenen Ton von sich.

Die Abendzikade (die ich entgegen ihres Namens direkt den Morgen erwischt hatte), Erdzikade, Mannazikda, Riesenzikade und Bergzikade waren dann auch ziemlich schnell alle gefangen. Und da das eindeutig nicht genug Zikadenarten sind, musste für New Leaf auch noch die Zikadenlarvenhaut herhalten, welche sogar noch einfacher zu fangen ist, da der leere Kokon schlecht abhauen kann. Zuerst dachte ich noch, die Zikaden wären umso zahlreicher, weil es regnete, und daher die fliegenden Insekten nicht spawnen. Als es zwischendurch für eine Stunde mal aufgeklärt war, wurde ich eines besseren belehrt, da immer noch so gut wie nichts außer der Zikaden auftauchte. Hat dann also etwas gedauert, bis ich die Blattschrecke hatte, obwohl ja jene im Regen spawnen kann, dahingehend bessere Möglichkeiten hätten bestehen müssen (gefangen hab ich sie dann ausgerechnet in der einen Stunde, in der es mal zu regnen aufgehört hatte, und das ganz knapp, da sie schon am in den Fluss fallen war, als ich gerade so noch den Kescher geschwungen bekam).

Mit dem Skorpion hatte ich überraschend viel Glück, hat nur 1.5 Stunden gedauert, bis ich den ersten gesehen und gefangen hatte (ist ja nicht so schwer, wenn man sie sieht, bevor man sie vertrieben hat, da man nun mit A auf sie zuschleichen kann, wodurch sie weder angreifen noch wegrennen). Hab bis dahin sogar ein paar weitere Arapaima, ein halbes Dutzend Riesen-Hirschkäfer, und eine Tarantel gefangen. Also gut Geld gemacht in jener Nacht.

Von daher hat überraschend am Längsten gedauert, hauptsächlich eben dadurch, dass es den ersten Tag quasi durchgeregnet hat, die Quelljungfer zu fangen. Aber auch die war irgendwann eingetütet, womit noch 6 Insekten übrig sind, bis das Museum fertig ist.

Was das Fischen angeht, so hat mir der Regen natürlich geholfen, der sowieso omnipräsente Ayu-Fisch war eh gleich eingetütet, aber auch der seltenere Arapaima kam innerhalb der ersten halben Stunde Jagd heraus. Bleiben noch 4 Fische übrig, bis ich den Flügel vervollständigt habe.

Und vom Tauchen her fehlte mir sowieso nur noch der Pfeilschwanzkrebs, der tatsächlich das erste Tauchvieh war, welches ich aus den Tiefen geholt habe. Damit ist endlich die Tiefseeliste komplett gefüllt (allerdings kein Museumsabteil, weil die marinen Lebensformen alle ein Flügel sind, die Tiefseekreaturen also nur einen neuen Raum bei den Fischen ausmachen). Schon witzig, da ich im Winter begonnen hatte, hatte ich dank winterlicher Stadt und sommerlicher Insel innerhalb der ersten zwei oder drei Monate fast alle Tiefseetiere, nur auf die Risenkrabbe und nun den Pfeilschwanzkrebs hatte ich noch eine ganze Weile ausharren müssen.

Freddy ist mittlerweile weggezogen, da mir der grüne Frosch eher egal war, und ich seine extreme Nähe zum Rathaus eh nicht mochte. Eingezogen ist für ihn Daniel, der sein Haus immerhin genau richtig gesetzt hat – nirgendwo zu nahe dran, noch nicht mal irgendwelche Bäume oder Blumen mussten glaub ich weichen. Da könnte ich fast übersehen, dass er ein Affe ist. Aber so… nujo, immerhin ist er einer der ansehnlicheren Vertreter, ich mag seinen derpy Look fast.

Übrigens habe ich dann endlich mal in meinem Haus aufgeräumt und die einzelnen Zimmer so ausgestattet, wie ich das haben will, so für die verbleibenden sechs Monate… und wie zu erwarten war sieht a) das nur halb so gut aus, wie ich gern hätte, und b) hatte ich doppelt so viel Asseccoires und Nippes angehortet, als ich wirklich unterbringen konnte. Der einzige Raum, der natürlich noch fehlt, ist der mit dem Fischset, da es momentan keine Turniere gibt und ich bei den vorigen noch nicht alle Möbel zusammen bekommen habe. Ich glaub die schmeiß ich eh bald einfach weg und warte stattdessen auf die Kürbis- oder Pilzserie, die ich auch recht schön finde, je nachdem dann, welche einfacher zu bekommen ist.

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Tarantula Time: AC New Leaf Day 176-205

ava-1617Es ist soweit, ich habe offiziell ein halbes Jahr hinter mich gebracht. Und damit City Folk übertrumpft. Doch nun kommen wir in die Zeit, die mir City Folk vergällt hat, die Sommermonate, wenn so viel neues Krabbelzeug auftaucht, dass dann doch nicht auftaucht oder sich partout nicht fangen lässt. Namentlich die Tarantel und der Skorpion, die mich in City Folk letztendlich gebrochen haben (zusammen damit, dass das Ding auf der Wii ist).

Wobei natürlich die Tropeninsel bereits geholfen hat, da ich so einen Teil der Sommerinsekten fangen konnte, besonders welche von denen, die an Palmen hängen und selten auftauchen/schlecht zu sehen sind, bevor sie weg fliegen, wenn man nur einen horizontalen Strand hat.

Gefangen war dann der auf dem Baumstumpf sitzende Laufkäfer, die nachts omnipräsenten Leuchtkäfer, die winzige Mücke, und ja, auch die Tarantel. Nachdem für satte 3 Stunden nicht mal eine gespawned ist, ich somit für die Nacht nichts vorzuweisen hatte, außer dass meine Runden durchs Dorf den Boden in eine Wüstenlandschaft verwandeln, war ich mal wieder kurz davor aufzugeben, als zwei innerhalb einer halben Stunde ankamen. Die erste kam von unter den Bäumen rausgeschossen und war auch schon weg, in die zweite bin ich auch voll rein gerannt, allerdings hat die mich glücklicherweise komplett ignoriert, selbst als ich mit gehaltenem A-Knopf mit den Netz auf sie zu geschlichen kam, hat sie mich nur doof angeschaut, statt anzugreifen.

Geangelt wurde der mit einem klar abgesetzt einzigartigen Schatten ausgestattete Aal, der riesige Knochenhecht, der mich im Aquarium anzugreifen versuchende Piranha, die Goldmakrele, der mindestens ebenso golden aussehende Arowana, und nach längerer Suche auch der Schlangenkopf und ewig viele Barsche, Karpfen und den ein oder anderen weiteren Knochenhecht später zum Abschluss auch der Flösselhecht.

Damit hab ich noch 1 Tauchviech, 6 Flussfische und 15 Insekten (von denen alleine schon 9 im Juli auftauchen werden) bis inklusive September vor mir, bis das Museum komplettiert ist. Mal schauen, ob ich den Skorpion nächsten Monat überstanden bekomme. Die Nachbarn waren gerade in der ersten Sommernacht übrigens auch unglaublich aktiv, überall standen sie am Angeln rum, schüttelten die Bäume, und liefen mit dem Netz durch die Gegend.

Apropos Krabbeltiere, der 21. war ein besonderer Tag. Zum einen war Mittsommer, weswegen es rund um die Uhr hell war und einem Melinda eine hässliche Sonnenbrille andreht. Aber gleichzeitig war auch noch das nächste Turnier. Und in den drei Sommermonaten wird das Angelturnier vom Bug-Off abgelöst. Größe, Farbe, Seltenheit spielen eine Rolle und ich habe direkt den Goldpokal abgeräumt. Rajah Brooke hat netterweise ausgereicht, Koko hatte die gleiche Idee, mit ihrem aber nur die Hälfte der Punktzahl hingelegt.

Vervollständigt ist nun auch meine Einkaufsmeile, da ich der Wahrsagerin genug eingebracht habe, als das sie sich hier niederlassen muss. Dafür, dass es eine kleine, zwischen zwei andere Läden eingepferchte, Kaschemme ist, und ich eigentlich sowieso in Animal Crossing die Wahrsagerin komplett ignoriere, hat es mich genug gekostet. Das Ding ist nämlich eine Stadtverschönerung für happige 340.000!

Anfang des Monats hatte ich auch meinen ersten richtigen Online-Besuch, nämlich vom Phil, mit dem ich ein paar Gegenstände ausgetauscht habe (ich hab definitiv den besseren Deal gemacht, da ich nun die Sets, die ich im Haus haben will, vollständig habe, sowie einige neue Kunstwerke abstauben konnte)… und dann hier und dort kurz abgehangen habe – in Animal Crossing kann man ja Multiplayer nicht wirklich viel miteinander anfangen, wenn man nicht auf die blöden Minigames der Insel steht.

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