AC New Horizons: Museum Updates (Day 24-68)

Etwas verspätet sind wir zurück im Lande New Horizons. Nachdem es im restlichen April nicht so viel gab, habe ich diesmal eineinhalb Monate zusammengenommen und werde jetzt wahrscheinlich mehr oder minder auf einen Post pro Monat einpendeln.

Wobei es im April schon noch Dinge gab, die mir geschehen sind. Beispielsweise fand ich es komisch, dass auf meine letzten zwei Grundstücke einfach kein Bewohner eingezogen sind. Also habe ich mal bei Isabelle nachgefragt. Und et voila, wir hatten schon längst 3 Sterne. Damit kam dann am nächsten Tag K. K. Slider für sein Konzert vorbei, inklusive Credits. Die süß durch alle Jahreszeiten gehen, obwohl ich sie schon nach gerade mal einem Monat erreicht hatte.

Damit war mehr Zeug freigeschaltet. Slider taucht nun samstags auf, um ein Ständchen zu halten. Die beiden letzten Bewohner sind zugezogen. Lucha der rote Luchadore-Vogel und Deli, der beige Affe. Und natürlich ganz groß die Island Designer App, mit der nun Terraforming und Wege gelegt werden dürfen. Da ich fast 100k Meilen hatte, konnte ich mir auch direkt alle Erweiterungen leisten. Obwohl ich dann lange nichts mit gemacht habe.

Mein Problem bei New Horizons ist nämlich aktuell, dass ich ein wenig Choice Paralysis habe. Zum einen gibt es mir zu viel aber auch gleichzeitig zu wenig zu tun. Dass so einige Dinge erst nach und nach via Updates eingespielt werden ist natürlich eine Taktik, um die Lebensdauer des Spieles zu verlängern, find ich aber nicht so toll, weil es dadurch zwischenzeitlich nicht viel Neues gibt. Aber auch so wenn es um das Designen der Insel geht. Was ist Twitter voll mit Leuten, die dort ganze Disneyfilm-Sets, Themenparks oder Gottweiswas umsetzen. Dazu fehlt mir die Kreativität. Aber auch gleichzeitig hat die ganze Insel umgestalten zu können für mich einfach zu viel Freiraum, um mich festlegen zu können, was ich mit ihr machen will. Während die beschränkte Anzahl an Nook-Sachen, die mir zur Auswahl stehen, mich wieder unnötig einschränken. Es ist komisch.

Ansonsten habe ich dank Punchy nun den Spitznamen Boss. Die Able Sisters haben mir die Stoffe beim Umgestalten von Möbeln freigeschaltet. Graham der Hamster wollte nach gefühlten Ewigkeiten, die ich ihn ignorierte, endlich wegziehen. Und nach über einem Monat hatte ich endlich mal Sonntags dran gedacht mir Rüben zu kaufen, damit ich die Ameisen fangen und dem Museum stiften kann. Apropos Museums-Stiftung: Nach knapp 2 Monaten war das Fossilien-Abteil Ende Mai bereits fertiggestellt. Das geht ja immer recht zügig.

Dann kommen wir also zum Mai. Und mit ihm kamen gleich zwei neue Inselgäste. Leif verkauft nun immer mal wieder Blumen und vor allem ganz neu Büsche, die ich echt bisher vermisst habe. Plus Redd ist natürlich jetzt da, um Kunst zu verkaufen. Hab natürlich gleich als zweites Kunstwerk direkt das Mädchen mit dem Perlenohrring erneut gekauft, obwohl das das Eröffnungskunstwerk bereits war, dämlich wie ich war. Aber die Kunstgalerie ist ja der Museumsteil, den ich eh in keinem Spiel vollendet bekomme, weil Redd einfach zu wenig häufig auftaucht und dann teilweise einfach nicht die fehlenden Kunstwerke dabeihat. Irgendwie ist er im Mai dann eh kaum noch aufgetaucht. Wenigstens wissen wir aber jetzt, wofür dieser komische Geheimstrand-Zipfel gedacht ist. Der Nook-Shop ist auch aufgewertet, aber so wirklich viel mehr verkaufen sie eigentlich nicht, habe ich das Gefühl. Mal sehen, was da zukünftig eingespielte Updates noch bringen.

Ach ja, eine spezielle Inseltour gab es im Mai auch. Wo ein Labyrinth durchwandert werden muss, was aber nicht sonderlich schwer ist. Und dann Ende Mai natürlich die Stempeltour im Museum, die noch einfacher gestaltet war und eigentlich auch nur einmalig gemacht wird, weil es nur einen Preis gibt. An den neuen Insekten und Fischen habe ich selbstredend erneut alles innerhalb des ersten Wochenendes gefangen. Immer noch faszinierend, wie einfach Taranteln und Skorpione nun sind, wo man sich anschleichen kann. Dafür war die Libelle nervig, weil sie einfach so schnell ist. Und natürlich dauerten die zwei Fische, die Pier-exklusiv sind etwas.

Mein Haus habe ich auch mehrmals aufgebessert, so dass ich nun 3 zusätzliche Räume habe. Schon etwas schade, dass die Büsche links und rechts verschwinden, die sahen ganz schön aus. Eingerichtet habe ich das Haus erneut aber immer noch nicht wirklich. Fehlt mir ebenfalls die Inspiration und Muse aktuell für. Auch dafür, die neuen Optionen zu nutzen das Äußere ändern zu können.

Habe dann aber doch ab Mitte Mai angefangen etwas an der Insel rumzudekorieren. Ich hatte erneut fast 100k Meilen und hab mir alle Stadtprojekt-DIYs gekauft. Hier nen Leuchtturm hingestellt. Dort ein Windrad. Einen Brunnen oder Wasserspender. Ein paar rudimentären Straßen gepflastert (hasse es, dass Steine und Blumen darauf spawnen können). Ein paar Zäune um die Grundstücke der Inselbewohner gemacht. Aber alles noch sehr Work in Progress und unfertig. Isabelle lässt mich eh nicht von den 3 Sternen weg, weil ich nicht genug Nook-Gegenstände rumstehen habe. Aber wie auch, wenn nichts da ist, was im Vorgarten der Grundstücke gut aussehen würde? Gerade beim Legen der Wege wünschte ich mir auch, wenn es einen Marker gäbe, welches Stück Land man gerade anvisiert. Wie häufig wollte ich den nächsten Teil des Pfades legen und hab stattdessen versehentlich den schon gelegten wieder entfernt, weil ich nicht weit genug nach links gegangen war.

Lucha wollte übrigens wegziehen und war der erste Bewohner, was ich ausnahmeweise zugelassen habe. Meine Camper sind aber alle immer hässlich. Also bin ich mal wieder auf eine Inseltour gegangen. Vielleicht findet man ja Julian oder Stitches oder sogar Raymond. Stattdessen war es die Schneeleopardin Bianca, die ich eingeladen habe, bei mir zu wohnen, weil ich deren Design doch auch ganz nett finde. Ach ja, für Graham war Del das violette Korokodil zugezogen gewesen.

Ansonsten spricht es sich langsam rum, dass ich den Spitznamen Boss habe, plötzlich nennt mich nämlich mindestens die Hälfte der Bewohner so. Außerdem schenken sie mir gerne Anzüge und Polizeiuniformen. Ich habe mich noch nie so gesehen gefühlt, was meine Kinks angeht.

AC New Horizons: Egg Infestation (Day 8-23)

Willkommen zurück. Und das schon so früh. Aber es ist ja auch viel passiert in der ersten April-Hälfte. Zu der Tatsache, dass zu Beginn eines frischen Spielstandes natürlich sowieso alles Neu und potentiell interessant ist.

Aber zunächst einmal möchte ich erwähnen, wie toll ich doch die Animationen der anderen Inselbewohner finde. Die speziellen Besucher, die auf der Plaza eine Bude aufmachen, wühlen in ihrem Inventar rum. Bewohner bleiben stehen, um sich die Sterne anzusehen. Setzen sich hin, um mit einem Getränk oder Essen zu viben. Jagen Insekten hinterher. Riechen an den Blumen. Das macht sie wesentlich lebendiger als bisher.

Dafür wäre etwas mehr Quality of Life schön gewesen. Es ist nett, dass wir nun in der Bestiary sehen, ob ein Tier schon beim Museum eingereicht ist, und auch ein zusätzlich Ausruf, wenn sie zum ersten Mal gefangen wurden. Blathers könnte aber ruhig direkt nach dem Abschätzen der Fossile fragen, ob er die neuen haben darf. Auch wäre es schön, im Shop direkt zu sehen, ob man ein Möbelstück schon besitzt, statt sich da eine eigene Spreadsheet machen zu müssen. Und natürlich das Crafting. Bulk-Crafting, gerade für Sachen wie den Fischköder, wäre toll. Aber auch, vorherige Stufen direkt überspringen zu können. Wenn meine Angel bricht, und ich sowohl 5 Zweige wie auch 1 Iron Nugget habe, lass mich doch gleich die richtige Angel craften, statt erst die Flimsy-Version und die dann upzugraden.

Am neunten Tag war dann das Rathaus der Insel mit der richtigen Plaza gebaut. Was bedeutet das Isabelle jetzt auf der Insel ist. Um die Stadtmelodie oder Flagge zu ändern. Um zu fragen, welche Wertung die Insel hat. Tom Nook lässt einen nun Brücken und Rampen bauen und neue Grundstücke für Häuser hinsetzen. Nachdem man den Campingplatz gebaut hat. Natürlich habe ich erst mal alle Teile der Insel via Brücken und Rampen verbunden über die nächsten Tage. Die nächste Rucksackerweiterung war sofort gekauft, und jetzt gibt es auch die alten Stadtprojekte für Nook-Meilen zu kaufen, um die Insel zu verschönern. Habe ich allerdings noch nicht gemacht, weil ich auf das Terraforming warte. Was der nächste Haupt-Goal ist: Insel auf 3-Sterne-Wertung zu verschönern, um K. K. Slider für ein Konzert anzulocken.

Mabel war übrigens auch wieder da und hat mir angeboten, die Abel-Sister-Schneiderei zu bauen. Was bedeutet, dass ich jetzt auch endlich richtige Outfits kaufen kann! Leider geht ja das Sharen von Custom Designs für mich nicht. Die Nintendo App für die alten QR Codes will mein Smartphone nicht und die In-Game-Methode funktioniert mal wieder nur wenn man Nintendo Online hat. Aber jetzt gibt es auch Anzüge und Westen und allgemein viel mehr gute Sachen schon default im Spiel, es ist also halb so schlimm. Die Umkleidekabine, bei der man gleich mehrere Sachen und auch in unterschiedlichen Farben anprobieren kann, ist ebenso eine tolle Sache. Ich habe mich sowieso ein paar Tage später ruiniert, weil ich das Krönchen für 1 Mille gekauft habe. So viel zu meinem Ersparten.

Andere Besucher waren auch da. Gulliver und Sahara wie immer. Die Sternebeschauende Eule auch, die einem die Zodiac-Möbel als DIYs gibt. Passend, denn Sternenschauer waren eine Konstante in vielen Nächten. Flick und CJ, die NPCs, die auf Fische und Insekten stehen, und bei denen man sie für etwas mehr Geld verkaufen kann, waren ebenfalls sogar mehrmals auf der Insel. Deren Designs sind richtig toll. Ich wünschte fast, sie wären mögliche Bewohner. Label war einen Tag mit einem Stand auf der Plaza. Sie macht jetzt die Fashion-Evaluation. Ihr Thema war „Formal“ was zu meiner Weste eh passte. Kicks hat ebenfalls vorbeigeschaut und verkauft jetzt neben Schuhen auch Taschen.

Den ersten Camp-Bewohner scheint man übrigens nicht los werden zu können. Ich hatte den hässlichen Hamster Graham ignoriert. Aber als er nach ein paar Tagen immer noch da war, hab ich ihn angesprochen, und auch nur die Option gehabt, ihn einzuladen auf der Insel zu wohnen. Der nächste Camper war dafür die tolle rosa Wölfin Freya, gegen die ich aber das Kartenspiel verloren hat, woraufhin sie nicht mehr einladbar war. Ohen Camping sind der Oktopus mit dem Resting Bitch Face Octavian und die Maus mit den grünen Haaren Bree hinzugezogen.

Und nun zum Elefant im Raum. Alles neu macht der April. Es gab ein Dutzend neue Fische und Insekten zu fangen, die ich natürlich direkt in den ersten Tagen abgegrast hatte. Zumal ich auch endlich blaue und schwarze Hybriden hatte, um die Schmetterlinge mit hohen Ansprüchen anzulocken. Für die ersten zehn Tage war die Kirschblüten-Saison. Was ähnlich wie der junge Frühlingsbambus mit seinen eigenen saisonalen DIYs kommt. Am Ende hatte ich den Zauberstab, die Vase mit den Zweigen, der Haufen, den Boden, Teichstein, Uhr, Regenschirm und Tasche. Nett, aber ich hätte echt gern den Bonsai gehabt.

Das richtige Problem ist nämlich der Bunny Day gewesen. Für die ersten 12 Tage im April gab es nun überall Eier. Überall. Alles war Ei. Sie kommen aus den Steinen, sie fallen von den Bäumen, sie werden geangelt, sie sind in den alle zwei Sekunden vorbeihuschenden Ballons. Alles war Ei. Es gibt unglaublich viele DIYs, aber ich wurde so mit denen zugeschissen, dass ich dennoch nach nicht mal einer ganzen Woche alle gecraftet hatte. Es ging mir echt nur noch auf die Nerven. Das erste Fishing Tournament fand statt, und man angelt Eier raus. Ich wollte echt mehr schöne Sakura DIYs haben, aber alles ist Eier DIYs. Dazu kommt dann noch, dass ich irgendwann die ganzen Eier einfach verkauft habe, weil ich hatte ja alles gecraftet und laut dem Osterhasen war das ja das Ziel. Tja, am eigentlichen Bunny Day kommt dann die Retourkutsche: Man muss drei weitere DIYs machen. Viel Spaß die Eier dafür neu zu suchen, wenn man keine aufgehoben hatte. Das hat die erste Hälfte des Aprils ehrlich gesagt mir auf eine sehr saure Note enden lassen. Abgesehen davon, dass das neue Feiertagssystem ordentlich nervte mit all seinen Eiern, ich hätte es schön gefunden, wenn dieses Event und das zur Kirschblüte nicht gleichzeitig stattgefunden hätten.

My First Week with Animal Crossing: New Horizons

Es ist endlich soweit, nach 8 Jahren und dem Überspringen einer gescheiterten Konsole halten wir alle endlich ein neues Animal Crossing in der Hand. Perfekt zu einem Zeitpunkt, bei dem man viel zu Hause zu hocken hat und sich sowieso selbst stresst. Einsinken, Handheld an, Hirn aus, einen virtuellen Alltag in Animal Crossing mit bekannter Struktur geschehen lassen, statt an den unsteten reellen Alltag denken zu müssen.

Der erste Tag ist selbstverständlich wie immer hauptsächlich das Set Up. Immerhin schön, dass man wie in Happy Home Designer endlich direkt sein Aussehen wählen darf, statt luftige Fragen zu beantworten und auf das Beste zu hoffen. Ein direkter Reroll-Button für die anfänglich zur Auswahl stehenden vier Inseln wäre schön, aber ich denke mal, man soll da nehmen, was kommt. Ich habe zumindest nur einmalig von vorn begonnen, weil mir die ersten vier wirklich überhaupt nicht gefallen haben und aus dem zweiten Set dann mein Yumemi herausgesucht. Als erste Bewohner habe ich das Huhn Plucky und das Eichhörnchen Sheldon, während die Frucht Pfirsich ist. Damit kann ich ganz zufrieden sein.

Auch für mein Noch-Zelt habe ich eine nette Stelle gefunden, nachdem ich gar nicht daran dachte, dass zunächst alle Bereiche jenseits der Flüsse gar nicht zur Auswahl stehen. Genau in einer Beuge des Flusses zwischen ihm und einem Teich ist es geworden. Sieht schon ganz schnieke aus. Und boah, das Spiel sieht sowieso super aus, selbst das Unkraut kann sich mittlerweile sehen lassen. Wir sind weit gekommen seit einem N64-Spiel, einem auf GC-Disc geworfenem N64-Spiel, einem DS-Spiel in pixeligerem N64-Look und einem Wii-Spiel in leicht höher aufgelöstem N64-Look. New Leaf und jetzt New Horizons sehen richtig gut aus und ich mag ja auch sehr den im Wind rauschenden Blättern oder Regen auf den Wasseroberflächen zuschauen. Super chillig.

Natürlich sind viele der neuen Mechaniken sehr Smartphon-Gamey. Die Sache mit den Nook Miles neben der eigentlichen Währung, die einem bei gewissen Meilensteinen aber auch durch Daily Tasks zugesteckt werden, sind aber sicherlich eine nette Idee, um die Spielerin bei Stange zu halten und etwas zu tun zu geben, selbst wenn es aktuell nicht viel zu tun gibt. Animal Crossing ist halt bekanntlich sehr langsam und bedächtig. Auch das Crafting soll wahrscheinlich mehr zu tun geben, wobei ich ehrlich gesagt drauf verzichten könnte, dass meine Werkzeuge alle halbe Minute brechen und neu gecraftet werden müssen. Für Möbel und so ist die Idee aber nett. Definitiv eine Verbesserung ist die größere Flexibilität, wo was auf der Insel gebaut wird, und sich vor allem vorher anschauen zu können, wie dies aussieht. Ganz davon zu schweigen, die Häuser der anderen Bewohner selbst hinpflanzen zu dürfen, statt das die sich rücksichtslos dahin setzen, wo ihnen lieb ist.

Das Zeremoniell des Anzündens eines ewigen Leuchtfeuers ist sicherlich auch sehr süß gewesen und passt gut zur Insel-Thematik. Ich persönlich werde jedoch den Stadtbaum etwas vermissen, da ich den nicht nur toll anzusehen fand, sondern auch eine schöne Visualisierung dessen, wie lang die Stadt schon steht und wie viel Lebenszeit man im Spiel verloren hat.

Nach einem kurzen ersten Tag, an dem ich die 5.000 Meilen zur Zeltabbezahlung und die 5 Tiere für Nook überreichte, konnte es mit dem zweiten also etwas mehr losgehen. Nun mit einem hübschen kleinen Häuschen ausgestattet und mit einem Zelt für Eule Blathers, der die ganzen gefangenen Insekten und Fische annimmt. Oder auch nicht, denn nach 15 macht er auch schon wieder dicht, um das vollwertige Museum zu errichten. Aber immerhin konnte die Existenz eines richtigen Hauses gut dafür genutzt werden, um die mittlerweile gefangenen Spezies alle ins Lager zu schmeißen, statt wie einige andere ihre halbe Insel mit Aqua-/Terrarien vollzustellen. Zusätzlich schön, dass kein Schrank im Haus stehen muss, um Lager zu haben, und das dort alles über Icons nun leichter zu finden ist.

Dabei kam es mir so vor, als wären die Wespen nun einfacher zu fangen, solange man das Netz ausgerüstet hat, wenn man den Baum schüttelt. Auch die Maulwurfsgrille war überraschend leicht für mich zu lokalisieren. Was gut ist, jetzt, wo die Schaufel ständig brechen kann. Ganz niedlich ist auch der Einfalls, dass die Werftschaben auf den feuchten Steinen an den Stränden herumliegen. Und der Schillerfalter ist so schön durchringend blau und leuchtend. Der neue Gespensterfisch ist auch total süß. Hach, was eine nette Flora und Fauna. Apropos Flora: Das Geschenk der zweiten Frucht waren bei mir Kirschen.

Heute war zudem Gulliver an den Strand gespült worden. Mittlerweile gibt es aber wohl keine kleine Fragesession zu diversen Ländern mehr, sondern allgemeine Möbel für die Hilfe von ihm. Meine nächsten Meilen nutzte ich dafür, das super praktische Werkzeug-Rad zu kaufen, sowie genauso praktisch die Erweiterung des Inventars. Das ist super nützlich, auch wenn Sachen nun wesentlich größere Stacks haben, einfach weil durch das Crafting natürlich auch viel mehr Slots benötigt werden.

Interessant ist, dass die Nooks nicht mehr für die Nacht schließen, zumindest im ersten Zelt nicht. Es kann also jederzeit Zeug an sie verkauft werden. Beispielsweise die nächtlichen Taranteln, die durch das Anschleichen seit New Leaf glücklicherweise wesentlich einfacher zu fangen sind, und bei mir in New Horizons auch gar nicht mal so selten auftauchen. Zumindest als ich den anfänglich zugänglichen Raum von Unkraut befreit hatte, es also mehr freie Spawn-Fläche für sie gab.

Auch echt nett war, dass sich Bewohner teilweise einfach so auf den Boden setzen, um sich auszuruhen. Keine Ahnung warum, aber das gefiel mir total.

Am dritten Tag hat es dann ganztägig bei mir geregnet. Das bedeutet natürlich, dass es Zeit für die Tradition war, einen Quastenflosser bekommen zu wollen. Ich werde je nie mit bloßem Auge die riesigen Fischschatten von den großen oder gar einigen der medium Schatten unterscheiden können. Viele Seebarsche und Rote Schnapper gingen mir also an die Angel, bis sich zum Tunfisch und Riemenfisch dann tatsächlich ein Quastenflosser gesellte. Und später noch ein zweiter.

Total niedlich sind ja auch die auf den Steinen hockenden Schnecken und wie sie sich in Haus zurückziehen und einfach vom Stein rollen, wenn man ihnen zu nahekommt. Interessant finde ich zudem, dass es den leuchtenden Boden aus dem GC-Spiel wider gibt, bei dem man ein Mal pro Tag Geld ausgraben kann. Zusätzlich zum Geld-Stein natürlich. Der fast nervt, da ich lieber mehr Iron Nuggets aus den normalen Steinen hätte. Das Holz für den Bau des Ladens war nämlich nicht schwer zu bekommen, aber die 30 Nuggets schon.

Deswegen bin ich, nachdem ich die neuen Frisuren und Haarfarben gekauft hatte, für meine Meilen mit Tickets zu randomisierten Inseln geflogen. Auf die anderer Leute kann ich ohne Nintendo Online Subscription ja nicht. Ironischerweise hatten zwei davon meine Starter-Pfirsiche wachsend, die dritte dann immerhin Bambus. Neben dem konnte ich also nur die Kokosnüsse für Palmen mit nach Hause bringen, statt einer weiteren Frucht. Immerhin haben die dort zugänglichen Blumen dazu geführt, dass ich auch die Gottesanbeterin und ihre Orchideen-Variante einsacken konnte. Zusammen zu den nötigen Iron Nuggets.

Als besonderes Schmankerl flog dann am Abend auch noch der Wisp auf der Insel rum, dem man nach dem Erschrecken erst mal seine Seelenteile zurückholen muss. Ich find den ja super sympathisch. Kann ich dem irgendwo ein Grab bauen?

An Tag 4 ging es dann los. Neben dem Museum war auch der Shop der Nooklings geöffnet. Was natürlich auch bedeutet, dass nun nicht mehr rund um die Uhr an sie verkauft werden kann. Wobei es eine nette Verkaufsbox vor dem Eingang gibt, um dort dennoch Dinge abliefern zu können, was dann aber glaube ich einen leicht reduzierten Preis einbringt. Tapeten und Böden nehmen nun keine Verkaufsslots mehr weg, sondern sind mit den Blumen und Werkzeugen in ihrem eigenen Schrank untergebracht, was ich auch sehr angenehm finde. Zunächst einmal war ich eh damit beschäftigt, alles Gefangene ins Museum zu schleppen.

Für mich ist das Museum an sich ja sowieso schon immer das Highlight in den Spielen, aber New Horizons hat sich echt übertroffen. Die Ausstellungen wirken nicht mehr so klaustrophobisch, weil die Räume nun wirklich groß wirken. Und außerdem hat jeder ein eigenes kreatives Design. Bei den Aquarien kann man beispielsweise bei einem in Röhren mitten durchgehen, bei einem anderen durch Bullaugen von hinten reinschauen. Bei den Fossilien gibt es einen Evolutionsraum, bei dem die Schatten der Bewohner-Tierarten auf ihre Vorfahren deuten. Richtig schön verspielt. Auch sind Tiere nicht mehr nur auf ihr eines Getto beschränkt, sondern halten auch andere Räume lebendig. So gibt es im Insektenabteil ein Schmetterlingsrondell mit Brunnen in der Mitte, in dem ein Koi rumschwimmt. Und fliegen aus dem Schmetterlingsraum bekannte dennoch auch teilweise in den anderen Insektenräumen durch die Luft.

Zwei weitere Besucher gab es ebenfalls bereits zu verzeichnen. Sahara war da, um mir den Raum umzugestalten, was ich aber selten annehme. Und Harvey hat mich auf seine Photoinsel eingeladen, dem ich allerdings auch noch nicht nachgegangen bin. Dann haben natürlich die beiden Nachbarn nun endlich ihre eigenen Häuser und ich sollte neben einer Stelle für eine Brücke auch die für drei weitere Hausgrundstücke aussuchen, dem ich natürlich sofort nachgegangen bin. Müssen sogar schon rudimentär eingerichtet werden, bevor neue Bewohner zuziehen wollen.

Ach ja, und da es endlich die Leiter gibt, können nun auch die oberen beiden Plateaus der Insel betreten werden und so dort exklusive Fische wie die Goldforelle oder der am Ende des Monats verschwindende Huchen gefangen werden. Hier oben gibt es auch schon Blumen, bei mir sind es Dahlien. Netterweise scheinen Blumen nicht mehr zerstört zu werden, wenn man drüber rennt, höchsten die Blüte kann zerbrechen. Die auch gesondert gepflückt wird, statt die ganze Pflanze auszureißen.

Zum Start des fünften Tages war der erste neue Bewohner in eines der drei ausgezeichneten Grundstücke eingezogen, nämlich Punchy die Katze, die ich auch sehr hübsch finde. Bisher hatte ich Glück mit meinen Nachbarn. Die Brücke über den Fluss war fertig, wobei mit dem Stab über den Fluss zu springen immer noch schneller und einfacher ist, als zu ihr immer zurückzulaufen.

Tom Nook hat mir gezeigt, wie man nun die einzelnen Möbel ähnlich dem Re-Tail aus New Leaf abändern kann. Beispielsweise beim Schrank die Färbung des Holzes zu bestimmen. Eine der Stachelschweininen war ebenfalls vor Ort, um mir bei einem kleinen Stand etwas an Klamotten zu verkaufen.

Die Dorfbewohner scheinen einem auch immer mal wieder was zuzustecken. Neben DIY-Plänen habe ich beispielsweise einen Emote beigebracht bekommen und da wir nun eine florierend-wachsende Kommune sind, wurde mir heute eine Parkbank und eine Straßenlampe überreicht. Voll nett.

Ansonsten habe ich die Zeit hauptsächlich damit verbracht den Rest der Insel von Unkraut zu befreien. Und da ich Dahlien nicht so schön finde, deren Wuchs auszudünnen und andere Blumen zu pflanzen (Tulpen und Anemonen werden mir verkauft). Außerdem natürlich weiterhin Insekten und Fische gefangen, die aktuell da sind, wobei sich der Ranchu Goldfisch als besonders hartnäckig erwies und ich für den Speerfisch an den Dock einer random Insel musste, weil bei denen dort eher was reinspawned als bei der großen eigenen Insel. Mittlerweile habe ich dann auch eingesehen, dass die randomisierten Inseln wohl zu 90% mit den heimatlichen Früchten/Blumen ankommen und man echt Glück haben muss, mal eine andere zu finden.

Die verbliebenen zwei Tage der Woche waren relativ chillig. Mit dem türkisen Pinguin Sprinkle und dem pinken Vogel Midge sind auch die anderen beiden Häuser bezogen worden. Gulliver wurde erneut angespült und Celeste kam zum Sternenschauen vorbei. Die Kirschen waren ausgewachsen und prompt habe ich eine Insel ohne Pfirsiche bei den Random Islands gehabt. Mit Kirschen. Nook hat angekündigt, dass er das Residetial Services ausbauen wird. Ich gehe davon aus, dass damit sein Zelt kurzzeitig geschlossen wird, und habe dann doch am letzten Tag der Woche schnell meinen ersten Kredit abbezahlt, um das Haus vergrößern zu können. Platz geht mir eh langsam aus. Wobei meine Insel genau wie meine Hauseinrichtung eh noch wild zusammengewürfelt ist. Da mache ich mir erst genauere Gedanken drüber, wenn mehr freigeschaltet wurde und ich mir einen besseren Eindruck eines möglichen Gesamtlooks machen kann.

Animal Crossing: Happy Home Designer

Herzlichen Animal Crossing: New Horizons Release-Tag. Ich habe mir die Wartezeit etwas damit versüßen wollen, das Happy Home Designer Spinoff zu spielen. Immerhin schielte ich da sporadisch immer mal wieder hin, ließ es dann aber doch bleiben. Und jetzt, wo mein 3DS-Backlog sich dem Ende zuneigt, gehörte es ganz wie die Guild-Spiele zu den „das holste dir zum Ende hin noch“-Käufen. Ich konnte ja nicht ahnen, dass mir das Spiel absolut nichts versüßen würde.

Im Prinzip war ja klar, wobei es sich beim Spiel handeln wird: Ein Spinoff, bei dem das Hausdesignen des Hauptspieles abgekapselt ist und als eigenständiges Erlebnis verkauft wird. Nur halt entsprechend aufgebretzelt. Als neuer Angestellter von Tom Nook bekommen wir Klienten vorgesetzt, die ihr Haus in einem generellen Thema, welches von „Bau mir einen Vergnügungspark“ zu schlicht „Ich mag Schwarz und Weiß“ reichen kann, eingerichtet bekommen wollen. Das Ganze entweder unentgeltlich, was man sich bei Nook nicht so recht vorstellen kann, oder er sackt halt alles ein und lässt seine Arbeiter umsonst malochen. Einen Lohn sehen wir zumindest nicht dafür.

Nach und nach schaltet das Spiel mehr Optionen frei. Nach den ersten paar Hauseinrichtungen kommt beispielsweise hinzu, dass auch das Grundstück, auf dem es steht, ausgesucht und dekoriert werden kann. Dann kommt irgendwann Isabelle vorbei und will regelmäßig Stadtprojekte wie eine Schule, Cafe, Krankenhaus und Co. designt bekommen. Später kommt die Option dazu, bereits durchdesignte Projekte wieder ändern zu können. Sind nach wenigen Spielstunden alle Stadtprojekte errichtet, laufen die Credits über den Doppelbildschirm, und die Spielerin wird in die freie Wildbahn des nach Lust und Lauen ohne Ziel spielens entlassen, um mehr und mehr Stadtbewohnern ihr Haus einzurichten. Wenn man das denn überhaupt noch will.

Mir hat das Spiel allerdings tatsächlich nicht sonderlich viel Spaß gemacht. Beispielsweise schaltet es für meine Verhältnisse viel zu langsam Dinge frei, beziehungsweise teilweise gar nicht. Mit jedem neuen Stadtprojekt und mit jedem neuen Bewohnerhaus wird ein neues Set, welches natürlich deren Vorstellungen entspricht, im Katalog hinzugefügt. An diese muss sich nicht strickt gehalten werden, aber es ist natürlich ein netter Leitfaden und in der Suchfunktion netterweise immer gleich als Default angezeigt, um dem Wunsch gerecht werden zu können. Nicht, dass man wirklich ein Haus falsch einrichten könnte, die Bewohner sind immer zufrieden und auch die Stadtprojekte haben nur wenige mandatory Möbel zu Platzieren, wie bei einem Cafe dran zu denken, dass man eventuel zwei Tische und drei Stühle aufstellen sollte, oder bei einem Laden eine Kasse anzubringen. Letztendlich ist es nun aber so, dass wenn man eben von den vorgeschlagenen neuen Möbeln abweichen will, nur die der vorigen Projekte bereits mit freigeschaltet sind. In den frühen Projekten mangelt es also extrem an Auswahlmöglichkeiten und dieses Gefühl hat sich bei mir bis zu den Credits nie ganz revidiert. Man muss wohl schon echt viele zusätzlich Häuser einrichten, bevor es einem so vorkommt, als wären da wirklich viele Möglichkeiten offen.

Weiterhin eingeschränkt ist man allerdings dadurch, dass die Häuser alle die kleinste Raumgröße von Animal Crossing haben und auch keine zusätzlichen Räume beinhalten. Es passt also schlicht und einfach auch nicht viel rein in den kleinen Quadratkasten. Zumal die Bewohner immer bereits ein oder zwei Möbel-Stücke mitbringen, die sie gern platziert haben wollen. Und das man sich keine eigene Wohnung einrichten kann, ist sowieso total komisch.

Manche Dinge wären in meinem Spiel übrigens sowieso nie freigeschaltet gewesen. Nach ein paar Projekten werden nämlich Trainingseinheiten offeriert, die einen zu einem besseren Designer machen sollen. Die erste Lektion ist netterweise umsonst, und schaltet von der Decke hängende Lampen und Dekor frei. Weitere lassen einen beispielsweise die Fenster dekorieren oder schlichtweg die zu Beginn ausgewählte Frisur ändern. Dies kostet allerdings diese dämlichen Coins, und da ich nicht mit dem 3DS in der Hosentasche durch die Gegend laufe, habe ich davon keine. Es ist mir echt schleierhaft, warum man bei einem Spiel, bei dem die Designmöglichkeiten eh schon so limitiert wirken, auch noch was hinter so einer Wand verschließt.

Dabei ist der Spaß am Designen der einzige Grund, warum überhaupt gespielt werden würde. Es gibt nämlich sozusagen keinen Fail State. Niemand ist je damit unzufrieden, was die Spielerin hier produziert, sondern immer von der Einrichtung total begeistert. Wäre vielleicht schöner gewesen, wenn Happy Home Designer hier zwei Modi offerieren würde. Ein Free Play, wo tatsächlich frei nach Lust und Laune seiner Kreativität freien Lauf gelassen werden kann. Und einen Challenge Mode, bei dem gewisse Vorgaben erfüllt und die Einrichtung anschließend gescored wird. Einfach, damit das Spiel nicht so Ziellos wirkt.

Damit wäre dann nämlich auch mehr gerechtfertigt, dies hier als Vollpreis-Spiel auf den Markt zu werfen. Denn bei den limitierten Möglichkeiten, bei so einem eingeschränkten Spielerlebnis, würe Happy Home Designer eher als kleines Budget-Release verständlich gewesen. Ein Spinoff zum kleinen Preis, denn es kommt tatsächlich kaum über das hinweg, was man Haufenweise als Browser- oder Smartphone-Spiel reihenweise aufgetischt bekommt. Ich hätte die Unkenrufe wohl echt nicht ignorieren sollen. Dachte mir so ein chilliges Spielerlebnis für Zwischendurch ist doch auch mal ganz gut, statt immer „seriöse Spielerlebnisse“ haben zu müssen. Doch Happy Home Designer hat mich tatsächlich absolut kalt gelassen.

10 Years Later: Wild World

ava-1981Und ein weiterer Geburtstag in einer Nintendo-Franchise. Legend of Zelda wird 30! Mein ich aber gar nicht. Nämlich diesmal nicht der ganzen Reihe und auch nicht in Japan, sondern Animal Crossing: Wild World wird 10 Jahre jetzt im März, und zwar was das europäische Release angeht, in Japan war der Festtag bereits Ende letzten Jahres gekommen.

Mein Plan war zunächst das Ding für eine Weile zu spielen, vielleicht einen Monat oder so, durchgehalten habe ich dann kaum eine Woche, und davon jeden Tag auch nur kurz gespielt, statt so wie früher die ersten zwei Tage total darinnen verschollen zu gehen, bis ich schon alle Fische der Saison habe. Denn es ist einfach verdammt schwer zu Wild World zurückzugehen, wenn man New Leaf gewohnt ist, das doch so viel verbessert und erweitert hat. Das muss das Gefühl sein, von dem mir Sims-Spieler immer erzählen, wenn ein neuer Teil erscheint und sie von einem mit drölfzillionen Addons in ein Base Game wechseln müssen, und sich dann immer bitterlich beschweren, warum da so viel weniger los ist – weil es über die nächsten Jahre verteilt einzeln verkauft werden wird. Nur das bei Animal Crossing nichts per Addons nachgeschoben wird.

Das Ding ist jedenfalls auch schon mal wesentlich Augen-unfreundlicher, als ich das gewohnt war. Wild World ist doch schon sehr pixelig geraten und die FPS ist auch eher frickelig, da musste ich mich erst mal dran gewöhnen, mit smooth scrolling is da nix. Und die Proportionen sehen jetzt ganz komisch aus, weil das Tal winzig dafür aber die Häuser darin riesig erscheinen.

Dann erst mal Penisse und Vaginas in den Himmel gezeichnet, natürlich nachdem der Mist mit Nook erledigt war, und sich den Rest der Bevölkerung angeschaut, die hier alle noch eher unfreundlich sind. Nen coolen Löwen, ein niedliches Kätzchen und Eichhörnchen und ein Bär waren dabei, eine ganz nette Auswahl, und die Katze hat auch einen guten Einrichtungsgeschmack gehabt – der Löwe hingegen nur Goldmöbel, ächz.

Gefischt hab ich auch, aber das ist hier noch wesentlich schwerer, weil die Mistviecher alle halbe Sekunde ihre Schwimmrichtung ändern, und das Nibbeln keinen Sound macht, sondern erst wenn sie wirklich beißen. Dafür ist es hier schön einfach andere Früchte zu bekommen, da man schlicht den Nachbarn ein paar selbst per Brief schicken muss. Ist auch bitter nötig, denn da es keine Insel gibt, ist hier auch noch der beste Geldmacher tatsächlich fremde Früchtchen zu verkaufen.

Aber naja, irgendwie konnte es mich nicht packen. Nook hat zu wenige Upgrades, und nie das im Verkauf, mit dem ich mein Haus ausstatten wollte. Das Haus auszubauen hat so lang gedauert, weil man es hier schwerer hat Geld zu verdienen. Die Nachbarn sind alle arschig. Es gibt aber sonst irgendwie nichts in der Stadt zu tun, ich vermisse die Dorfverschönerungen schon sehr, und auch die Pläne waren gut, mit denen man Animal Crossing zu seinen eigenen Zeiten aktiv machen konnte. Es gibt tatsächlich keinen Grund von New Leaf zurück auf eine frühere Version zu wechseln, die 3DS-Variante ist das bisher definierende Erlebnis an Animal Crossing.

Animal Crossing Rebound: A Summer with New Leaf

ava-1884So, meine Nichte hat sich Animal Crossing: New Leaf geholt, schon vor einer Weile, nachdem sie mich es hat im vergangenen Jahr beständig spielen sehen. Und ihr gefällt es nicht. Tat Wild World schon nicht, deswegen war ich eh überrascht, dass sie es sich geholt hatte. Wobei es auch Second Hand war und sie nicht wusste, wie man eine Stadt löscht und eine neue macht, somit nicht Bürgermeisterin in ihrem eigenen Ort war etc.

Jedenfalls war es so traurig in der Einkaufsmeile nix außer die Gärtnerei zu sehen, selbst Nooks nicht ein Upgrade zu haben, oder dass es noch nicht mal 100% Bürgermeisterstatus gab, somit noch nichts gebaut werden konnte. Der mickrige Baum und das Fehlen jeglicher Tiere im Museum taten mir natürlich besonders weh. Ach, und kein Café!

Also habe ich es mir mal zur Hand genommen. Erst mal das Rating hochgezogen, damit eine Grüne-Stadt-Verordnung erlassen werden kann, und die von mir gepflückten ewig vielen Unkräuter nicht nach kommen. Dann endlich mal die Insel freigeschaltet, um etwas Kohle machen zu können, und andere Baumsorten außer Äpfel zu sehen. Und natürlich viel dem Museum gespendet. Ganz egoman habe ich auch das Haus meiner Spielfigur vergrößert und ein paar nette Stadtverschönerungen in die Nähe gesetzt.

Ne Tarantel hatte ich übrigens ziemlich schnell mehr zufällig gefangen. Da ich das Ding ja eh nicht das halbe Jahr über spielen werde, hab ich mir nämlich über das Fangen der Viecher nicht zu viele Sorgen gemacht… ein paar aber schon, gehört bei Animal Crossing immerhin dazu. Selbst der Skorpion lief mir irgendwann ganz unkompliziert über den Weg.

Ein paar Dinge sind mir dabei unangenehm aufgefallen. Zum einen sind viele Unlocks Charakter-spezifisch. Es ist schon etwas seltsam, dass die QR-Maschine oder die Fähre zur Insel nicht global verankert sind, sondern für jeden einzeln freigeschaltet werden müssen. Auch sehr schade ist, dass nur der Bürgermeister Stadtverschönerungen vorgeschlagen bekommt. Dass nur jener den Bauauftrag geben kann seh ich ja schon ein, aber die Vorschläge an sich schon exklusiv für ihn habend? Das hat natürlich auch den Bau des wichtigsten Dinges in der Stadt verzögert: Das Café. Dafür muss erst mal das Museum ausgebaut sein. Dafür erst mal genug gespendet, und vor allem aus jeder Kategorie eines. Also war warten angesagt, bis Rainer endlich mal ein Kunstwerk anschafft. Und dann hatte ich prompt vergessen, dass man auch X Tage am Stück mit der Eule gesprochen haben muss, bevor sie es vorschlägt, was ich natürlich nicht mit dem Bürgermeister gemacht hatte, sondern immer mit meinem Charakter spendete.

Vorgenommen hatte ich mir zu spielen bis das Café entweder erbaut ist, oder bis der Stadtbaum groß genug ist, um sich dorthin zu setzen, je nachdem, was später geschieht. Stellt sich heraus der Baum war später, aber nur ein paar Tage nach dem Taubenschlag, von daher ganz gut abgepasst. Die Stadtchronik bekommt übrigens wohl auch nur der Bürgermeister angezeigt, seltsam. Oder ich war nicht geduldig genug. Fossile waren bis dahin sowieso nur ein paar fehlend, die gehen ja immer schnell ziemlich gut, und da es Sommer war, waren Aquarien und Insektenausstellung auch mehr als gut gefüllt, selbst von den Gemälden hatte ich bis dorthin eine Hand voll gestiftet. War also ein erfolgreicher Monat oder anderthalb.

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Animals in a Forest

ava-1882Vor einer Weile habe ich bereits mal in das erste Animal Crossing hineingeschaut. Das ist allerdings nicht wirklich die erste Inkarnation der Serie, wenn auch theoretisch immer noch das erste Spiel, da Doubutsu no Mori ungefähr vier Mal released wurde:

Die erste Version kam bereits im April 2001, ein halbes Jahr vor dem Release vom Gamecube, aufs japanische N64, wurde allerdings dadurch zurückgehalten, dass es auf ein Modul passen musste. Deswegen wahrscheinlich auch kurz darauf erneut als Doubutsu no Mori + auf dem GameCube portiert, um ein paar der Sachen einzufügen, die für die erste Version nicht möglich waren. Das kam dann als Animal Crossing in den Westen, ist allerdings nicht ganz identisch, weil ein paar Westernisierungen reingebracht wurden. Und jene Version kam dann noch mal um Kleinigkeiten erweitert als Doubutsu no Mori e+ zurück nach Japan. Das ist auch einer der Gründe, warum man bei den Versionen für den Cube die Disc entfernen kann, sobald das Dorf geladen wurde – durch die Modulbeschränkung des Originals gibt es gar nicht sonderlich viele Daten, die im Speicher bleiben müssen.

Also wie gesagt, die wahrhaft erste Version des ersten Spieles ist also jene fürs N64. Gespielt habe ich es dennoch nicht lang, sondern nur knapp eine Woche. Denn es ist etwas langweilig, immerhin ist sie eben doch fast identisch zur GameCube-Version, offeriert nur noch weniger. Zudem ist der Großteil des Spieles eben auch mit Fantranslation weiterhin in Japanisch, lediglich ein paar Standardfloskeln werden eingeenglischt. Der größte Unterschied ist natürlich das es kein Museum gibt. Daher ja auch die Notwendigkeit die Fossilien in der GC-Version erst an ein imaginäres Museum einer anderen Stadt zu schicken, um sie schätzen zu lassen, denn dies ist von hier übernommen, wo es kein eigenes gab. Insekten und Fische – davon je 32 nur im Spiel übrigens – werden also auch nur gefangen, um die Liste voll zu haben und sie zu verkaufen, einem Museum stiften und ansehen geht nicht. Auch schien mir Nook häufiger zu zu haben, ich glaub es lag wohl daran, dass er hier seinen Laden auch an dem Tag schließt, wenn er einem das Haus vergrößert hat.

Aber joa, wie gesagt, eigentlich gibt es nicht wirklich einen Grund hier herein zu schauen, wenn man eben auch die übersetzte GC-Version mit mehr Optionen ausprobieren könnte. Selbst wenn man die japanischen Versionen interessant findet, so wäre es da wahrscheinlich auch die zuletzt erhältlich gewesene Version e+, da die den meisten Content hat.

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One Year: AC New Leaf Day 359-366

ava-1727Damit ist es nun offiziell soweit, ein Jahr (plus ein Tag) Animal Crossing: New Leaf ist rum. Was auch das erste Mal ist, dass ich ein Animal Crossing länger als einige Wochen oder wenige Monate gezockt habe, bevor es mir zu doof wurde. 305 Stunden und 42 Minuten sind das. 527 malig wurde das Spiel gestartet. 342 Kaffees und eine heiße Schokolade wurden getrunken. 19 Einträge ins Blog geschrieben, 399 Screenshots gepostet.

Den einen zusätzlichen Tag habe ich noch dran gehängt, weil ich mal sehen wollte, ob es nicht vielleicht ein kleines Präsent gibt, wenn man 1 komplettes Jahr gespielt hat, aber da war leider nichts, nicht mal eine Gratulation vom Hündchen oder eine Nachricht am schwarzen Brett. Außerdem hatte Daniel am 7. Geburtstag, da muss ich ja auch nicht unbedingt den einen Tag vorher genau Schluss machen.

An Stadtprojekten hatte ich über das Jahr hinweg im Prinzip alles bekommen gehabt, was ich bauen wollte, und wie schon bei der Inneneinrichtung schnell gemerkt, dass dies mehr ist, als gut aussieht, und ich mich ganz gemein zurückhalten muss, was ich wirklich alles hinstelle. Den Steingarten und/oder Onsen hatte mir glaube ich keiner vorgeschlagen, für die aber eh kein Platz mehr war. Das Museum habe ich auch fast komplettiert bekommen. Fossilien sind ja immer alle schnell gefunden, diesmal habe ich eben auch lang genug ausgehalten, um alle Tiere zu fangen, nur im Kunstflügel gab es mal wieder Defizite, obwohl es New Leaf einem schon einfacher macht, das Zeug zu bekommen. Genau genommen war Reiner in der letzten Woche noch mal da und hat mir ein Bild mitgebracht, welches ich noch brauchte. Bleibt dennoch eine sträfliche Lücke von gerade mal 3 Gemälden, die mir noch fehlen. Stitches und Julian wollten auch nicht in mein Dorf ziehen, leider. Wobei ich gerade bei Julian ja doof genug war, keinen freien Platz zu haben, zelten war er gekommen.

Einen letzten Festtag habe ich auch noch mitgenommen. Da ich am 7. Dezember begonnen hatte, war also der Nicht-Nikolaus Tugendtag noch auf den „letzten“ Tag anstehend neu. Ist einer jener Tage, bei denen man auf dem Dorfplatz durch einen Pappaufsteller schauen kann und ein Item aufs Auge gedrückt bekommt, hier eine Socke für Geschenke, die an die Wand gehängt wird.

In dem Sinne: Goodbye Yumemi (6200-3283-5687)

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Shroom Season: AC New Leaf Day 330-358

ava-1719Auch im November gibt es zwei neue Möbelsets abzuholen. Zum einen verkaufen die Nooks Teile des extrem hässlichen Herbstsets, und dann wachsen überall Pilze rum, von denen einer sich als Stück des Pilzsets herausstellt, welches ich sogar recht anschaulich finde (und der RNG hat mich bis zum 28. zittern lassen, bis ich endlich alle Teile zusammen hatte). Zusammen mit dem Eis- und Kürbisset definitiv eines der bestaussehendsten der Event-Sets.

Endlich hat mir ein weiterer Bewohner sein Foto für die Galerie im Museum geschenkt: Daniel war so spendierfreudig. Damit sind Gaston und Daune die einzigen zwei, die bisher noch mit ihren zurück halten.

Einen Sondertag gab es im November auch, zumindest in meinem Modul, nämlich mein Geburtstag. Als erstes kann man da K.K.s Geburtstagssong abstauben, der einzige Song, der mir noch gefehlt hat, wenn man am Samstag vor seinem Geburtstag bei ihm rein schaut. Natürlich war ich der Idiot, der dachte es wäre der Sonntag davor, und zwar so felsenfest davon überzeugt, dass ich nicht mal mehr vorsichtshalber gecheckt habe, und somit mit dummen Blick einen Tag zu spät da stand und nix abräumen konnte. Am Geburtstag an sich dann wird einem von ein paar Tieren eine Überraschungsparty geschmissen. Wobei ich davon ausgehen würde, dass es jene sind, mit denen man am besten befreundet ist. Leider war bei mir keine Koko dabei, sondern Gaston hat mich geholt und Adrian und Karen dabei gehabt (als Geschenk gibt es die Partydeko). Auch von den Briefgeschenken waren es Dörte und Daniel. Die restlichen Bewohner gratulieren einem allerdings auch noch, wenn man sie am Tag anspricht. Überrascht war ich auch ein wenig davon, dass weder die Hundesekretärin einen beglückwünscht, noch im Café was spezielles kredenzt wird.

Mit Erntedank gab es im November aber auch sogar noch ein richtiges Fest zu feiern. Hier kommt ein Truthahn in die Stadt und kocht ein Vier-Gänge-Menü… wenn wir ihm denn alle Zutaten herbei schaffen. Das sind zum Großteil Sachen, die man auch in der Stadt haben kann, wie Früchte, Pilze, Fisch und Tauchtiere, jedoch muss man auch den Bewohnern für ihr Essen Fisch fangen, um die Dinge zu bekommen, die einem fehlen (Früchte und Pilze, die man momentan nicht hat, aber auch Milch, Essig und Zucker, die man gar nicht haben kann). Wer Glück hat muss dem Vieh nur Obst und nen Seebarsch und so einfache Sachen bringen, wer wie ich Pech hat wird ständig nach selteneren Zutaten wie Hummer und Zebrabuntbarsch gefragt, die wesentlich länger im Fang brauchen. Bin selbst etwas überrascht, da durchgehalten zu haben. Bekommen tut man einen Fruchtkorb für den ersten Gang, und ein Füllhorn wenn man alle 4 Gänge inklusive Geheimzutat erledigt hat. Für die dazwischen Herbstmöbel, die man bereits den ganzen Monat über kaufen konnte.

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Pumpkin Head: AC New Leaf Day 298-329

ava-1703Diesen Monat hatte ich sogar mal wieder jemanden im Zelt, den ich tatsächlich gern in die Stadt eingeladen hätte. Genau genommen habe ich das sogar, aber die blöde Kuh Huschke wollte dann doch nicht. Bah, auch gut.

Sollte wohl jedem klar sein, unter welchem Festtag der Monat Oktober steht. Und Halloween beginnt früh in Animal Crossing. Bereits am ersten Tag läuft Kürbiskopf Jakob rum, um den Spieler zu rekrutieren, für ihn am Monatsende Leute zu erschrecken. Gibt einem dann auch gleich Tipps, dass man Süßigkeiten und verschiedene Monstermasken für den Tag braucht, die es ab nun in den Shops zu kaufen gibt. Auch zu kaufen gibt es das Kürbisset bei der Einrichtung, welches aber zusätzlich auch an Halloween gegen Bonbons bei Jakob eingetauscht werden kann. Die Bonbons gibt es neben dem Kauf auch bei Bewohnern zu gewinnen.

Denn zu Halloween sind dann immer einige Bewohner draußen und einige bei sich im Haus. Die im Haus können mit der richtigen Maske erschreckt werden, wofür es Lutscher gibt, die Jakob gegen die Grusel-Möbel tauscht. Die draußen befindlichen Bewohner hingegen laufen mit verschiedenen Kürbisköpfen herum, und wollen entweder einen Bonbon, oder einen Streich spielen. Allerdings gibt es ein kleines Minigame, welches wirklich dann erst festlegt, wer wem einen Streich spielt. Gewinnen wir, bekommen wir einen weiteren Bonbon, gewinnen die Tiere, kann verschiedenes geschehen, vorrangig das sie einem ihren Kürbiskopf anziehen,wenn man keine andere Maske trägt.

Von daher ist Halloween eigentlich ganz launig. Ohne allzu viel Arbeitsaufwand lässt sich ein bisschen dran teilhaben, und das Kürbisset kann man ja auch alternativ einfach bekommen, wenn man es wirklich haben will. Solange man zumindest nicht alle Gruselsachen oder Kürbisse haben will, so dass man doch fast die ganze Nacht über checken muss, wann wer draußen ist, versteht sich. Aber solche Zwangsneurotiker sind es ja eh gewohnt entsprechende Zeitinvestitionen zu Feiertagen machen zu müssen.

Leider gibt es keinen Pumpkin Spice Latte im Cafe, Kofi hält es wohl nicht so mit den irisch-importierten Fast-Feiertagen. Auch im TV gibt es keinen Gag, wie plötzlich auf einen Brunnen umzuschalten, aus dem ein Langhaardackel gekrochen kommt.

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