Quickies Return

ava-2029The Peanuts Movie. Den habe ich Anfang des Jahres im Kino geschaut. Ist kein Film, für den man extra ins Kino gehen müsste. Nicht das dies jetzt noch von Relevanz ist, wo er nicht mehr in Kinos gezeigt wird. Ich glaube der Film wurde mit viel Skepsis angesehen, schon alleine weil er CG-Animation ist, statt genau so auszusehen, wie wir es von den alten Cartoons gewohnt sind. Aber eigentlich fängt der Film das Original recht gut ein, behaupte ich zumindest mal, ich war als Kind nie ein großer Peanuts-Fan und hab es auch seither nie wieder gesehen.

Zumindest ist der Film ganz niedlich, ziemlich harmlos, und ultimativ ein wenig unaufregend. Nicht direkt langweilig, so weit würde ich nicht gehen, sondern einfach sehr low key. Und genau so hab ich die Peanuts von meiner Kindheit in Erinnerung: Nett aber unspektakulär. Die Animationen fangen übrigens die Charakterdesigns doch sehr gut ein. Als einziges gestört haben mich die Snoopy-Segmente. Dabei ist der doch der heimliche Star der Peanuts. Hier sind es aber fast vollzählig ein imaginärer Subplot zum Roten Baron, und passen ungefähr so wie das WWII-esque Flasback des einen Fliegers in Disney’s Planes. Nämlich nicht so recht zum Hauptfilm, den sie auf Feature Length strecken sollen.

Alice Behind the Looking Glass. Auch hier war ich im Kino, was noch nicht mal ganz so lange her ist. Und es ist ein weiteres Alice von Tim Burton. Sprich wie der erste Film ist es optisch sehr imaginativ geraten, wirklich cool anzusehen, und das sogar noch etwas mehr als im Vorgänger, weil man den Auswasch-Farb-Filter rausgenommen hat, womit das Underland im hiesigen Teil ein wenig mehr Farbe versprühen darf. Die Handlung ist hingegen sehr bei den Haaren herbeigezogen, und hat mit Through the Looking Glass eigentlich auch herzlich wenig am Hut.

Aber die Handlung war schon beim ersten Teil nicht gerade dessen Stärke. Die Hauptdarstellerin ist übrigens ebenfalls gleich gecastet, und kann immer noch nicht schauspielern, oder zumindest nicht in einem Film, bei dessen Dreh man 90% vor einem Green Screen steht und mit nichts interagiert, weil die komplette Welt und meisten Charaktereaus dem Computer kommen. Aber wer das Hirn nicht einschaltet, sondern sich lieber von Style over Substance berauschen lassen will, kann es wesentlich schlechter treffen als im Wunderland.

Legally Blonde. Eine recht harmlose und durchschnittlich-unterhaltsame Komödie. Ich find es sogar ganz nett, dass es weder penetrant gen Publikum augenzwinkert, noch super fies-humorig wird, beides etwas, was leicht hierbei hätte geschehen können. Dennoch fehlt es der Sache eventuell etwas an Biss, da es sich beispielsweise nicht mal zu einem absoluten Antagonisten traut. Der Ex-Freund läuft so ein wenig nebenbei, dessen neue ist zuerst die Zicke, wird aber dann doch eine gute Freundin… es gibt keinen im Film zum wirklich Hassen. Ansonsten klappert das Ding, gerade auf die zweite Hälfte, jedes erdenkliche Klischee ab, aber Legally Blonde ist einfach mit zu viel Einsatz und Herz gemacht, als dass man den Film wirklich nicht mögen würde. Halt ganz niedlich, aber auch sonst nicht viel mehr.

Modern Family S7. Modern Family bleibt Modern Family, auch im mittlerweile siebten Jahr. Ich finde es immer noch sehr charmant und witzig, wenn auch natürlich nicht mehr so extrem wie noch zu Beginn, was durch die Länge bedingt einfach mit jeder Serie geschieht. Die Rolle eines jeden Charakters ist mittlerweile so gut wie in Stein gemeißelt, zum Punkt wo sie quasi ihre eigenen Stereotypen sind, aber wenns weiterhin Laune macht… warum auch nicht? Mission accomplished.