Twenty Twenty-one

Es ist vollbracht, wir haben es doch irgendwie aus 2020 herausgeschafft, obwohl es sich anfühlte, als ginge das Jahr fünf Jahre lang. Auf ein 2021, in dem nicht viel anders sein wird, wir uns aber mittlerweile daran gewöhnt haben, alle paar Wochen einer Depressionsparalyse zu erliegen.

Wobei ich letztes Jahr tatsächlich endlich mal dazu genutzt habe, mich mit ein paar wenigen Leuten zu treffen, die ich schon ewig aus dem Internet kenne. In dem kurzen Zeitfenster, wo das möglich war. Jetzt, kurz vor der Apokalypse, hat man ja nix mehr zu verlieren.

Aktiv in den letzten 365 Tagen war das Blog hier wie eh und jeh. Auf Seiten der Statistik sind die Gesamtaufrufe erneut etwas gesunken, dafür ist die Anzahl an individuellen Besuchern gestiegen. Die beliebtesten Beiträge des Jahres sind Crimson Shroud, der erste Animal Crossing Eintrag und Beastars, auf den Plätzen 2, 5 und 6 mit jeweils Beiträgen aus den Vorjahren dazwischen.

Zu den diesjährigen Posts gehörte unter Anderem die Besichtigung der streng verbotenen Tatorte oder mal wieder etwas mehr Anime. Jede Menge Dating Sims. Dem Versuch die 3DS-Bibliothek aufzuräumen, inklusive dem Kauf der letzten Guild-Teile von Level 5, von dem mich Aero Porter an der 3DS-Komplettion abhielt. Auch die Wii wurde noch mal für eine Runde rausgelassen. Gleich drei Soulsbornes(-likes) wurden beendet. Und natürich startete ein neues Jahres-Tagebuch eines Animal Crossings.

Mit dem Release von letzterem hat Nintendo ja eh ein glückliches Händchen gehabt. In einem Jahr wo die Sozialisierung stark eingeschränkt wird und keiner mehr einen normalen Alltag zu haben scheint, war es das genau Richtige dies zumindest virtuell simuliert zu bekommen. Wenn man gerade mal wieder von der realen Gesamtsituation überfordert ist, brauchts für ne Runde Animal Crossing wenigstens auch nicht viel Hirnschmalz. Ring Fit wollte auch plötzlich jeder haben, um zumindest ein wenig Bewegung zu bekommen. Und wer ein bisschen hartkerniger unterwegs ist, konnte sich letztes Jahr an zwei komplett neuen Konsolen verlustieren, soweit man noch eine abbekam.

Ich war aber tatsächlich nicht nur hier in meiner eigenen Zelle unterwegs, sondern habe auch ein paar andere Seiten belästigt. Beispielsweise habe ich bei den Hashtags des Community Game Alongs mitgemacht, bei dem es monatlich ein Genre-Thema mitzuspielen gab. Das habe ich als ganz angenehm empfunden. Es half mal aus der eigenen Komfortzone herauszukommen und Neues zu probieren. Oder einfach Spielen eine Chance zu geben, die schon ewig auf der Liste sind, aber doch immer von der Priorität her anderen nachgestellt wurden.

Bei RPG-o-Mania steuerte ich Reviews zu Crimson Shroud und Dragon Quest bei, sowie ein Preview zu Shin Megami Tensei III HD. Plus ein paar Era Recomendations und eine zweite Meinung zu Ys VIII und Twilight Princess. Gast der Redaktion im März Quest-Log drüben bei Spielkritik war ich auch.

Auf Videospielgeschichten wurden drei Gastbeiträge von mir über die Four Job Fiesta, Aquanaut’s Holiday & Kaze no Notam, und Survival Horroring via Clock Tower veröffentlicht. Die Videospielmomente des Glücks aus dem Jahr davor sind zudem mittlerweile als e-book erhältlich. Für Hardcore Gaming 101 hab ich auch drei Sachen geschrieben, die werden aber erst demnächst veröffentlicht.

Für 2021 hab ich mir sicherheitshalber lieber mal nix vorgenommen, außer zu überleben und hoffentlich nicht bereits im Februar mein kürzlich angefangenes Studium in den Sand zu setzen, nachdem 2020 mir nicht wirklich viel Fähigkeit zur Konzentration und dem Lernen gab. Animal Crossing wird natürlich noch beendet. Und eventuell gehe ich doch endlich wieder die Trails in the Sky Trilogie an. Ansonsten wars das, wobei ich ab März natürlich auf jeden Fall mein Unwesen in den neuen Monster Hunters treiben werde.

Na dann mal auf ein… erträgliches Neues Jahr meine Lieben.

Waxing Nostalgia: 10 Years on WordPress, a too Personal Account

Das Unvorstellbare ist geschehen. Ich bin seit 10 Jahren hier auf WordPress vertreten. Der eigentliche erste Eintrag war am 27.09.2010. Wo ist nur die ganze Zeit geblieben? Je älter man wird, um so schneller fließt das ineinander. Wer mir auf Twitter folgt, erinnert sich eventuell noch an April. Da hatte ich eine besonders starke Nostalgiephase und mich an all die Zeit erinnert, die im sich ständig wandelnden Internet an mir vorbeigezogen ist, ohne es richtig gemerkt zu haben. Außerdem hatte ich vor 5 Jahren bereits mal einen Beitrag zu meinen 15 Jahren im Internet verfasst.

Nun gehört das Blog auch hierzu. Eigentlich habe ich es einfach mal so bereits in 2004 gestartet, damals war das aber noch ein hauptsächlich persönliches Live Journal, wie das zur Zeit nicht unüblich war, das kaum geupdated wurde, weil ich noch nie viel über mich persönlich gesagt habe. Ich finde mich einfach viel zu langweilig, wen interessiert das also schon? Irgendwann bin ich auf Myblog gezogen und dort gab es ab 2006 etwas mehr zu lesen, richtig durchgestartet hat es aber eher so ab 2008. Sicherlich auch damit einhergehend, dass ich Mitte 2008 offiziell meine Anime-Manga-Homepage schloss. Damit war nur noch das Blog übrig als die Stelle, wo ich meine Gedanken zu meinem viel zu hohen Medienkonsum niederschreiben konnte. Da gab es dann so richtig Reihen wie die Godzilla Mondays, Lone Wolf Wednesdays oder Femal Prisoner Fridays, wo ich mich duch all diese Reihen schaute. Die Superhero Sundays waren ebenfalls ursprünglich von dort. Auch die Adventure (Game) Weeks stammen bereits von hier. Ich weiß gar nicht, ob man das alte Blog und seinen Content überhaupt noch erreichen kann. Seit Jahren wird Myblog als potentiell gefährdent bei mir im Browser abgeblockt. Jedenfalls war ich für einige Jahre dort, über die mir MuadDib schon reichlich dazu geraten hatte, doch mal auf eine bessere Plattform zu ziehen. Kurzerhand war es im September 2010 dann soweit.

Ich habe keine Ahnung, ob ich auf die 10 Jahre wirklich komplett stolz sein sollte. Es ist natürlich schön, dass ich etwas so konstant durchgezogen habe. Aber ob es für mich immer das Beste war, bezweifle ich manchmal. Vielleicht aber doch, lässt sich schlecht sagen. Im Leben kann man sich ja nie die „Was wäre wenn…“-Alternativen ansehen wie das in Videospielen der Fall ist.

Lasst uns nämlich ausnahmsweise Mal zu den Live-Journal-igen Zeiten zurückkehren und doch etwas über mich persönlich schreiben. Ich war schon immer eher introviertiert und habe lieber zu Hause gehockt. Teilweise dank Depression sogar das Haus lange gar nicht verlassen. Bekanntschaften nicht geschlossen oder nicht aufrecht gehalten. Da hat man natürlich viel Zeit für den hobbyistischen Medienkonsum und darüber zu schreiben. Die meiste Zeit war ich auch leidlich zufrieden damit. Insular überlege ich allerdigns auch, ob es wirklich so gut war, mich lange auf sonst nichts konzentriert zu haben. Hat das Bloggen mir also wenigstens irgendwas zu tun gegeben oder mich nur im Fehlverhalten bestärkt? Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.

Ich hatte dazu ehrlich gesagt auch nie besonders hohe Ansprüche oder Ambitionen, sondern schreibe locker von der Leber runter, was mir gerade so einfällt. Ich stamme noch aus Zeiten, als Blogs so eine persönliche Gedankenkotzerei waren. Wo noch nicht ausgeklügelt war, zu welchen Zeiten und wie häufig wie konstant geupdatet werden muss, um möglichst viele Leser zu halten. Mittlerweile gehen viele Blogs ja wesentlich stärker gegen Special Interest oder Essays zur popkulureller Relevanz etc. Das finde ich super und interessant, aber es ist nicht meine Art. Ich habe einfach gern für mich meine Gedanken niedergeschrieben und diese dann online geteilt. Umso besser, falls doch ein oder zwei Persönchen Interesse haben. Das war schon auf meiner privaten Homepage so. Für viele würde es sich sicherlich nicht lohnen ein Blog mit meinen Zugriffszahlen für zehn Jahre aufrecht zu halten.

In den zehn Jahren ist eine Menge Wasser den Bach runtergeflossen. Immerhin hat das Blog über 2000 Posts in der Zeit gesehen. Es gab die Ghibli Sundays, die in Disney und Pixar Sundays übergingen. Wo ich deren ganzes Animations-Ouvre schaute. Wir hatten die mittlerweile eingeschlafenen Universal Monsters, um die klassischen Horrorfilme des Studios zu beschauen. Es gibt Handheldliebe im Sinne der GameBoys Obscurities oder des GameGearings. Und auch die Spiele vom WonderSwan (Color) und VirtualBoy habe ich mir angeschaut. Ich entdeckte Resident Evil für mich, genauso Monster Hunter. Oder Dating Sims. Es gab Star Wars Wochen, Hai Wochen, David deCoteaus Schaffenswerke wurden viele besprochen. Bei der Four Job Fiesta machen ich seit Jahren jeden Sommer mit. Im Sinne von weiteren Challenges gab es ein paar Nuzlocken. Die Halloween-Monate inklusive der Adventure Weeks haben ebenalls weiterhin festen Bestand. Ganz wie zu anderen Feiertagen, aber mindestens Weihnachten, thematisch relevante Horrorfilme zu schauen. Es gab ein Jahr mit Animal Crossing: New Leaf, welches ich gerade versuche mit New Horizons ebenfalls durchzuziehen. Oscar-Wochenenden, Verhoeven und Kubrick Werke, Wizardry, World Masterpiece Serien, Vampire Hunter Ds, die Mother Trilogie, Junji Ito Manga, Buffy und Sailor Moon Rewatches, das Year of Breath of Fire, und und und. Und am Anfang eines jeden Jahres gibt es einen kleinen Rückblickspost über das vorige, an dem man gut nachvollziehen kann, was die Blogschwerpunkte waren.

Deswegen möchte ich mich an dieser Stelle auf jeden Fall noch mal bei allen bedanken. Diejenigen, die das Blog lesen. Diejenigen, auch wenn sie es nicht mehr mitbekommen, die es mal getan haben. Diejenigen, die sporadisch mal lesen, weil ich eh viel zu viel schreibe. Diejenigen, die nur durch eine Suchmaschine mal kurz hier gelandet sind. Diejenigen, die noch immer kommentieren (ich bin da selbst absolut schlecht drin bei den Blogs, die ich lese). Diejenigen, mit denen ich mal Kontakt hatte und der leider abgebrochen ist. Diejenigen, die noch aktiv sind. Die, die es in Zukunft sein werden.

Prost auf diesen 10-Jahre-Monolithen an vergangener Lebenszeit meinerseits mit Namen zuckerl & zynismen.

Twenty Twenty

Ein neues Jahr haben wir, und ein neues Jahrzehnt. Je nachdem, wie man rechnet. Streng genommen zählt man glaub ich von X1 zum nächsten X0, aber das hat niemanden davon abgehalten, Dekadenlisten für die zehn Jahre 2010 bis 2019 zu machen. Die ich aber nicht machen kann, weil ich absolut keinen Überblick habe, was so alles wann rausgekommen ist. Und zu faul bin, da lang an sowieso teils unvollständigen Listen zu recherchieren. Witzigerweise bin ich aber tatsächlich 2010 von Myblog hier nach WordPress migriert. Als noch nicht in jeden Blogpost fünfzig Adds positioniert wurden. Ich bin also mehr oder weniger eine Dekade jetzt hier auf zuckerlundzynismen zu finden gewesen.

Was die Statistiken für letztes Jahr angehen, so gibt es wenig Veränderung in der schwächelnden Blogger-Landschaft. Zumindest die Besucherzahl ist über die letzten Jahre ziemlich konsant geblieben, allerdings sind die Hits etwas zurückgegangen. Macht aber auch Sinn, weil sich bei mir zwei Blogposts pro Woche eingespielt haben. Vorher war es unregelmäßiger aber in der Regel insgesamt mehr. Machte 118 Beiträge über das ganze Jahr gesehen. Bei den meistgeklicktesten Beiträgen im letzten Jahr haben es auf Platz 2 und 3 gleichauf sogar zwei aus 2019 geschafft: Dragon Quest XI und die Dauntless Behemoths. Platz 1 bleibt allerdings der Dauerbrennerin Loving Wife and Dirty Whore Eleanor aus 2017 vorbehalten.

Nur mein eigenes Blog vollzuspammen hat mir allerdings nicht gereicht, ich habe auch die Street Credz einiger anderer Seiten mit Beiträgen von mir verschlechtert. Zwar nicht zum ersten Mal, so hatte ich 2008/2009 bereits zu Greg’s RPG Heaven beigetragen (da war Gregor noch nicht berühmt und das noch ne Ilumnia-HP). Dem schon lang toten DragonQuest.at gab ich eine Rocket-Slime-Sektion. Und auch auf icksmehl waren meine Reviews zu Dragon Quest IX und Final Fantasy XV aufgetaucht. Doch dieses Jahr kamen vier weitere Seiten hinzu.

Beispielsweise ist eine von mir besuchte 2000er-RPG-Seite mit rpg-o-mania wider aufgetaucht und ich habe neben einem Review zu Dragon Quest XI auch Retrospectives zu Persona und Sakura Wars beigetragen. Auf RetroVideoSpiele, die sich vor allem durch ihre Preislisten-Recherche auszeichnen, habe ich bei Spieler Zwei beigetragen, was ich denn davon für ein Budget von 100€ auf dem SNES anschaffen würde. Ins Geburtstagsspecial zum DreamCast von Spielkritik habe ich mich mit einem Beitrag zu Sakura Wars gemogelt, obwohl ich gar kein DreamCast habe oder je hatte. Aber immerhin habe ich mit Sakura Wars 3 dann pro forma ein Spiel für die Konsole erstanden. Japan-Import wie frischgepresst für 8€, da kann man schlecht nein sagen. Übrigens mein erstes DC-Spiel, da ich bisher Zeug wie Shenmue, Grandia II oder Maken Shao natürlich nur in den PS2/4-Ports besessen habe. Zum Schluss kam ich auch bei VideoSpielGeschichten zum 300-Gastbeiträge-Special über Super Mario Land zu Wort. Ich bedanke mich noch mal herzlichst für diese Möglichkeiten und entschuldige mich zutiefst für meine Beiträge.

Ganz wie in 2018 kann ich übrigens über eine Neue Spielplattform in meinem Haushalt berichten. Wo Anfang 2018 noch eine PS4 Pro ins Haus kam, durfte Ende 2019 eine Switch Lite hinzuziehen. Ich wollte ja eigentlich auf Animal Crossing warten, aber da sie dann doch recht Preiswert im Bundle mit Pokemon Schwert angepriesen wurde, wanderte Nintendos neuester Handheld schon etwas früher zu mir. Da mir allerdings aufgefallen ist, dass ich für die PS4 in diesen knappen zwei Jahren fast 50 Spiele erstanden habe, die meisten natürlich durch deren Alter schon Preiswert zu haben, hab ich mir fest vorgenommen, mich bei der Switch mehr zu zügeln. Außer Animal Crossing: New Horizons steht zumindest erst Mal nichts auf den Plan. Eventuell gönne ich mir doch irgendwann mal das Remake von Link’s Awakening. Aber die „sah halbwegs interessant aus und war nicht teuer“-Kaufsucht will ich mir eventuell etwas abgewöhnen. Auch wenn einem dadurch sicherlich viel mögliches Potential entgeht an Spielen, die toll sind aber durch die Raster gefallen sind und deswegen wenig benannt werden.

Wo wir gerade beim Thema Nintendo-Handhelds sind, so habe ich auch mit dem Thema 3DS fast abschließen können. Ich habe zumindest nicht vor, mir noch weitere Spiele zu holen (abgesehen evtl. von den kurzen Guild-Spielen), und im letzten Jahr einige durchgespielt. Es gibt tatsächlich nur noch wenige, die ich besitze, und die nicht beendet sind. Wäre ja mal was auf eine Plattform so komplett was den Backlog angeht den Finish-Stempel drücken zu können. Meine letzten beiden physischen Releases Monster Hunter Generations und Persona Q2 sind zumindest beide schon begonnen und der Rest danach ist nur noch Kleinkram.

Noch mal wieder in die Retrospektive gehend, hat sich an meinem Verhalten letztes Jahr nicht viel geändert, denke ich. Immer noch zu viele Games gezockt und nicht genug Bücher gelesen/Serien und Anime geschaut. Viel Monster Hunter gespielt, gerade durch Iceborne hat MHWorld nun die 400-Stunden-Marke überschritten und ist somit auf dem Weg, meine 431 Stunden mit Animal Crossing: New Leaf als mit Abstand meistgespieltes Spiel der letzten 20 Jahre zu überholen. Mit den MCU-Filmen habe ich endlich aufgeholt, ansonsten gab es glaube ich thematisch wenig Zusammenhang in den Beiträgen. Allerdings bin ich recht froh, dass ich Dragon Quest X, zumindest was den Content von Version 1 angeht, bespielt bekommen habe.

In 2020, wenn ich denn dann mal Dark Souls III durchbekommen sollte, will ich mich zumindest noch einem größeren Zeitaufwändigen PS4 Spiel neben Animal Crossing widmen können. Da stehen viele zur Auswahl, die ich immer wieder gern anfangen würde, aber weiß, dass ich dazu aktuell nicht das Durchhaltevermögen habe. Bloodborne, Dragon’s Dogma, Witcher 3 und Yakuza 0/6 bieten sich an. Neben AC: New Horizons freu ich mich an Neureleases hauptsächlich auf das neue Sakura Wars. Und Ghost of Tsushima sieht interessant aus, wobei ich hoffe, dass es mehr in die Richtung geht, dass man durch eine wunderschöne Open World reitet und immer mal wieder über einen interaktiven Film stolpert – wenn es mehr in Richtung traditionelles Spiel geht bin ich ehrlich gesagt gleich weniger interessiert.

Frohes Neues auf jeden Fall!

Twenty Nineteen

Zeit für den üblichen Jahresrückblick-vorausschau, mit starkem Hang zum Rückblick natürlich. Beginnend mit den üblichen WordPress-Statistiken: Die Besucherzahlen sind etwas gestiegen gegenüber den letzten beiden Jahren, die fetten Jahre 2013/2014 sinds aber freilich nicht mehr. 167k Wörter wurden in 128 Beiträgen veröffentlicht. Die meisten Klicks bekamen die Dauerrenner aus Vorjahren Loving Wife or Dirty Whore: Eleanor und Minecraft Revisited, ab dem dritten Platz (Twenty Eighteen) war dann aber tatsächlich einiges aus dem aktuellen Jahr vertreten.

Was gab es thematisch Wichtiges und weniger Wichtiges, welches ich aber dennoch hier nennen möchte? Ich habe eine neue Konsole. Verlinkt mit der Tatsache, dass ich immer noch eine absolute Obsession mit Monster Hunter habe. Als ich Monster Hunter Tri im Oktober 2017 gespielt hatte, war jegliche News über das bevorstehende Monster Hunter World ehrlich gesagt noch komplett an mir vorbeigegangen. Darauf wurde ich erst gegen Jahreswechsel aufmerksam, nahm mir allerdings schwer vor, bis Ende 2018 oder Anfang 2019 zu warten, bis das Spiel und gegebenenfalls eine anzuschaffende PS4 billiger zu haben sind. Und dann entschied sich Capcom kurzfristig dazu, die Rathalos PS4 Pro mit dem Spiel doch auch in Europa zu veröffentlichen. Nach hin und her und wieder hin hatte ich mich selbst letztendlich dazu überredet, und nur wenige Tage nach Release des Spieles stand die neue Konsole bei mir.

Was natürlich absolut praktisch daran ist, dass sie schon ihre Jahre auf dem Buckel hat, ist die Tatsache, dass somit schon ordentlich viele Spiele raus sind, die mich interessieren, und ich mir nicht einfach einen überteuerten Briefbeschwerer gekauft habe, wie wenn man so eine Konsole zu Release kauft, nachdem man das einzig interessante Launch-Spiel nach zwei Wochen durchhat. Für 20-30 Euro kann man sie mittlerweile auch noch durch die Bank weg haben. Etwas Überhand hat es deswegen vielleicht doch genommen, denn mein Backloggery sagt mir, dass ich in diesem knappen Jahr 28 Spiele für die PS4 gekauft und 13 davon bereits durchgezockt habe. Nicht umsonst hat mir mein #MyPS4Life unterstellt, über 600 Stunden an der Konsole verbracht zu haben, wobei allerdings bereits 350 an die zwei Spitzenreiter-Spiele Monster Hunter World und Persona 5 fallen.

Ach ja, Persona 5 konnte ich also auch endlich bezocken und mich leicht von ihm enttäuschen lassen. Keine Ahnung, Erfolg scheint der MegaTen-Franchise nicht ganz so gut zu tun, auch wenn sich das absolut elitär anhört. Auf die Achterbahnfahrt von Final Fantasy XV konnte ich mich mit der neuen Konsole ebenfalls endlich einlassen. Und mit The Zodiac Age eine mir dieses Jahr erst aufgefallene Lücke in der Reihe stopfen, da ich total vergessen hatte, dass ich die PS2-Version nie besessen sondern immer nur ausgeliehen hatte. Die sollten allerdings nicht die einzigen Final Fantasys bleiben. Neben der obligatorischen Partizipation an der Four Job Fiesta zu Final Fantasy V habe ich auch ein wenig ins Free Trial von A Realm Reborn und das knuffige aber langweilige World of Final Fantasy gespielt, sowie Theatrhythm Final Fantasy durchdirigiert.

Meine große Liebe ist und bleibt allerdings Monster Hunter. Am 13. Oktober 2018 war es erst ein Jahr her, dass ich mit Monster Hunter Tri meine Sucht angefixt habe, seither habe ich allerdings Stories, Freedom 2, 4 Ultimate, World durchgespielt, Monster Hunter Frontier Z kurz eine Runde drehen lassen, und mir mit Monster Hunter PS2 und Monster Hunter Generations bereits Nachschub ins Haus geholt. Ganz zu schweigen bekannter Klone in God Eater 1+2, Toukiden 2 und Lord of Arcana, während ich mich auf das Konsolenrelease von Dauntless dieses Jahr freue.

Allerdings ist es absolut nicht neu, dass ich immer mal wieder einer Franchise oder einem Genre verfalle. Irgendwann war das mal Dragon Quest, von dem ich dieses Jahr XI spielen will. Danach Ys und Megami Tensei. Ich hatte eine Zeit, in der ich absolut viele Dungeon Crawler gespielt habe, und auch eine für Dating Sims. Dann kam Resident Evil und nun halt Monster Hunter. In denen ging es auch allen etwas weiter. Nach gefühlten Ewigkeiten konnte ich in der 3DS-Variante beispielsweise endlich Dragon Quest VII zu Grabe tragen, um auch in dieser Franchise eine Spielelücke zu füllen. Ich hatte einen Rückfall in Dungeon Cralwer mit Sakura Dungeon, Ayakashi no Shiro und Shin Megami Tensei if, während ich Etrian Odyssey V und 7th Dragon 2020-II noch bespiele. In Sachen Resident Evil wurde Deadly Silence und Revelations gespielt, die 2 aktuellsten Filme geschaut, und für dieses Jahr gekauft sind bereits Revelations 2 und Teile 5 sowie 6. Sakura Taisen konnte ich ebenfalls mit den Spielen 3 und 4 beenden, wobei Sega pünktlich einen neuen Teil angekündigte, auf den ich mal gespannt bin. Damit war meine Dreamcast-Jungfräulichkeit übrigens auch zerstört.

Die Nuzlocke zu Pokemon X ist nach langer Pause doch wieder aufgegriffen gewesen. Und auch Might & Magic habe ich mit der World of Xeen erneut besichtigt, wobei ich ungeplant noch immer am Ende von Clouds of Xeen verharre, dieses Jahr folgt also nach Verzögerung sicherlich auch die Darkside of Xeen.

In Harvest Moon wollte ich ebenfalls mal wieder hereinschauen, wobei ich mit Light of Hope und Skytree Village in die „in name only“ Teile nach der Franchise-Spaltung schaute, zur Zeit mit Story of Seasons: Trio of Towns allerdings auch die „richtige“ Seite spiele.

Meine neueste Obsession könnte zudem Souslborne werden, da ich mit Dark Souls Remastered der Reihe ebenfalls zum ersten Mal persönlich begegnete und reichlich Affinität bescheinigen kann. Muss man aber mal sehen, Dark Souls ist halt doch sehr erschöpfend zu spielen. Eher nicht weiter geht’s mit Zelda, bei dem mir Ocarina of Time lediglich das gute Gefühl gab, nach 20 Jahren und in der zweiten besessenen Kopie endlich mal diesen Meilenstein der Videospielgeschichte durchgezockt zu haben… und als nicht meins befinden zu können, wie das bei Zelda und mir leider die Regel ist.

Gab aber nicht nur Games, auch wenn das so mein Hauptaugenmerk ist, und vor allem in anderen Bereichen eher wenig thematisch Zusammenhängendes geschieht. Inu Yasha allerdings ist geschehen. Nämlich alle Staffeln und Filme, die angeschaut wurden. Und zwei weitere Pokemon-Film beim Reboot ankommend gab es auch in Sachen Anime. Sowie sowieso das AotY 2018 bereits im Januar mit Devilman Crybaby über die Bühne gelaufen war. Zusammen mit dem GotY 2018 in Monster Hunter World ebenfalls im Januar ist das ein eher langweiliges verbliebenes Jahr gewesen.

Die Staffeln Doctor Who sind nun alle beendet, abgesehen natürlich von der aktuell neuesten, die noch fürs Heimkino verwertet werden muss. Und eine Shark Week gab es auch mal wieder. Bald haben wir das Ende der Sharknado-Saga erreicht, Kinders!

Eine ebenfalls schon länger im Hinterkopf befindliche Sache durfte ihre Früchte tragen, in dem ich begann und überraschend auch bereits beendete alle Bände der The Five Star Stories zu lesen. Oder besser gesagt all diejenigen, die es in der englischen Auflage gab, die für mich also verständlich sind. War schon interessant, ich hatte des Hypes wegen aber vielleicht etwas mehr erwartet gehabt.

Zwischendurch ist ja immer mal wieder durchgeklungen, was so noch folgen könnte oder woran ich mich gerade so aufhalte. Ansonsten ist das Vorausplanen für nächste Jahre, habe ich so für mich beschlossen, eher Blödsinn, da mein Hamsterhirn sowieso ständig was Andres machen will und die Sachen dann erst zehn Jahre später plötzlich doch auftauchen. In der Geplant-Pipeline stehen allerdings schon Beiträge zu… wer hätte es auch anders gedacht: mehr Monster Hunter. So zum Abschließen von World und Frontier Z je einer. Natürlich steht dann bereits anschließend Dark Souls Remastered in den Startlöchern, welches ich letztes Jahr noch schnell beendet hatte. Und einer zu einer Netflix-Serie. Allgemein gehe ich davon aus dieses Jahr etwas weniger Zeit erübrigen zu können, aber da muss sich noch zeigen, ob dem so ist, und ob ich nicht doch kreativ drumherum timemanagen können werde.

Guter Gaming-Vorsatz fürs Jahr ist sowieso, nie wieder ein Spiel zu beenden, sondern alles nur für 2-5 spaßiges Stunden für die interessante neue Erfahrung anzuspielen, und dann hoffnungslos zu droppen.

In dem Sinne: Ein Frohe Neues und besseres Jahr 2019.

Twenty Eighteen

Traditionell ist der erste Post im neuen Jahr, dass ich mir noch mal ein wenig mein eigenes Horn blase (nicht doppeldeutig gemeint, ich wünschte ich wär so gelenkig). In dem ich noch mal Revue passieren lasse, was so letztes Jahr geschehen ist, und ein wenig dahin schaue, was ich gern im nächsten machen würde, auch wenn dann eh nix draus wird.

Aber vorher natürlich ein wenig die WordPress-Statisitken. Oktober war der meistbesuchte Monat, allerdings auch der mit den Halloween/Hallowiin-bedingt meisten Einträgen mit 22 aus den 157 des Jahres. Der beliebteste Beitrag des Jahres war, ganz nach Sex Sells, Eleanor: Loving Wife or Dirty Whore. Im Gegensatz zu den anderen beiden Plätzen (Minecraft und der Schwulenporno Eingelocht) immerhin auch dieses Jahr online gegangen! Der seit 2013 anhaltende Abwärtstrend an Gesamthits konnte sich übrigens nicht fortsetzen, 2017 sah fast genau gleich viele Hits wie 2016.

Um den Elefant aus dem Raum zu bekommen: HBWTGAK. Außer direkt im Januar gab es das ganze Jahr über keine Reviews. Keine Entschuldigung, mir war einfach nicht danach. Mir ist das immer mal wieder unangenehm aufgefallen, und ich hab mir vorgenommen bestimmt nächste Woche anzufangen, und BAM plötzlich ist 2018. Um ehrlich zu sein bin ich deswegen am Überlegen, ob es sich überhaupt noch lohnt weiterzumachen. Es ist nämlich so, dass das Game-Review-Schreiben ursprünglich damit anfing, dass ich das für Greg’s RPG Heaven gemacht habe, vor gefühlt Millionen Äonen in Internet-Jahren, und sie sozusagen nur so als zweites Sicherheits-Abstellgleis auch noch für mich online stellte. Denn im Prinzip ist es ja so, dass ich das quasi doppelt mache – ein Mal hier relativ lapidar von der Hand runter geschrieben, wie mir gerade danach ist, und dann später erneut etwas im aufgeräumten Gedankengang dann für HBWTGAK für gewisse ausgelesene Spiele. Aber wie gesagt, lohnt sich das überhaupt?

Was irgendwie zufällig sich ergeben hat, ist, dass ich beinahe durch das komplette New Who geschaut hätte. Series One habe ich bereits im Jahr davor angefangen gehabt, allerdings durch eine Pause im Schauen erst 2017 dazu gebloggt… und nach und nach kam es einfach dazu, dass bis einschließlich Series Nine alle auch noch im selben Jahr gelandet sind. Nur das frisch DVDisierte Series Ten, welches durchaus bereits hier ausgeliehen herumliegt, ist noch zu beschnuppern, dann habe ich aufgeholt.

Eine Sache, die ich lange angedroht, aber dann doch nie den Mut zu hatte, ist immerhin 2017 geschehen: Ich habe das komplette erste Golden Sun nochmals gezockt und ich glaube ausgiebig darüber berichtet, warum ich es nicht gut finde. Wobei ich doch etwas geschockt war, denn ganz so dilettantisch gemacht hatte ich das Spiel dann auch wieder nicht in Erinnerung. Wo ich zunächst durchaus noch Spaß hatte, das Spiel zu riffen, so sehr hat es mich zum Ende hin mit seiner schieren wortreichen Dummheit gebrochen – denn eigentlich war geplant die ganze Trilogie direkt hintereinander weg abzuhandeln, dann hatte ich allerdings doch für das Jahr zunächst mehr als genug Golden Sun durchlitten.

Wieder aufgegriffen habe ich Might & Magic III, den letzten Teil, der einfach per Konsolenport zu spielen war, und den ich für über zwei Jahre nach einem Blogeintrag hatte versauern lassen. Dabei hätte ich nur noch ein wenig mehr spielen müssen, und das Ding hätte mit mir geklickt. So wie dann eben im letzten Jahr, als ich dann richtiggehend ein wenig durch gesüchtelt bin. Warriors of Might & Magic gab es dann sozusagen noch als Bonus zum Abschluss der Reihe oben drauf, wobei das nun wirklich nicht gut war.

Das als Stichpunkt nehmend bin ich natürlich auch durch die GameBoy Obscurities und GameGearing weiter. Für die habe ich nämlich sowieso immer mal wieder in Etappen echt Laune. Halt die an mir und eventuell auch einigen anderen komplett vorbei gegangenen Handheld-Spiele zu beschnuppern, als Handhelds noch nicht wirklich weitreichend ernstgenommene Spieleplattformen waren, sondern mehr wie heutzutage die Smartphones gehandelt wurden.

Auch weitere Einträge gab es zu meiner nicht mehr ganz so neuen Leidenschaft der Dating Sims und Romance Visual Novels, wobei das Jahr viele eher in Richtung Indies gehende Einträge gesehen hatte. Und Sakura Wars, die von mir neu entdeckte Franchise, die etwas zwischen den beiden Stühlen sitzt und zusätzlich noch SRPG als Schmiermittel beigibt. Letztendlich hatte mich das einzig bei uns releaste So Long, My Love, welches bereits der letzte und fünfte Teil ist, dazu motiviert sogar die japanischen ersten beiden Teile nachzuholen.

Zudem sehr viel Spaß hatte ich an meinem Hallowiin, wo wir nämlich wieder bei den etwas unterschätzten Plattformen wären, speziell halt das die Wii eben doch eine ziemliche Anzahl an Horror Games spendiert bekommen hatte. Und im Zuge dessen gab es nicht nur ein paar Randerscheinungen des Genres, sondern zwar nicht mein erstes, aber doch das erste ernstzunehmende Aufeinandertreffen mit Resident Evil, dem Popularitätskatalysator des Survival Horrors. Und ein wenig verliebt hatte ich mich schon, vorrangig in den ersten und vierten Teil.

Eine weitere Laune, aus der gar nicht so viel wurde, wie ich zunächst wollte, war der 30. Geburtstag von Final Fantasy. Zu Jahresbeginn gab es ein Replay von Final Fantasy VII und ein Rewatch von Advent Children, zum eigentlichen Geburtstag zu Jahresende dann die ersten beiden Teile. Doch eigentlich wollte ich gerne noch IX spielen und eventuell Tactics und Type-0 durch die PSP jagen. Irgendwie ist mir die Franchise wieder aus dem Blickwinkel verloren gegangen.

Verlorengegangenes wieder aufgegriffen war allerdings im Sinne der Riffs von David DeCoteaus 1313-Filmen. Das Spaghettimonster segne diesen Mann und seine nicht wirklich erotischen homoerotischen Möchtegern-Horror-Filme. Ansonsten hatte die Filmfront als größeres Projekt eher nur noch das komplette Beschauen von Ghost in the Shell zu bieten, wobei hiermit der japanische Part der Franchise gemeint ist, noch nicht die Hollywood-Variante.

Über spontane Launen kam es hingegen dazu, dass ich insgesamt 4 Harvest Moons gespielt habe, zwei davon gegen Anfang des Jahres, zwei gegen Ende, wovon der Blogeintrag zu einem davon erst in dieses Jahr fallen und in den nächsten Tagen folgen wird.

Absolut verliebt habe ich mich natürlich in Monster Hunter, was ich bereits ausgiebig überall preisgegeben habe. Ja, ich bin einer dieser Spieler geworden, einer der auf Monster Hunter steht. Und nicht damit aufhören kann über Monster Hunter zu reden. Hashtag Sorry Not Sorry. Ich kann tatsächlich Skeptikern nur raten sich mal an einem der aktuelleren Teile zu versuchen, sie könnte so wie ich überrascht sein, dass ihnen die Franchise allem Widerstand zum trotz dennoch liegt. Und die Pokemon-Affinen sollten mal einen Blick in Richtung Monster Hunter Stories werfen.

Woran ich auch so richtig meine Freude hatte, war als e7 mich gar nicht mal sonderlich dazu überreden musste, Shining Force zu spielen. Immerhin hab ich aus freiem Willen dann noch GG Shining Force II nachgelegt und Shining the Holy Ark begonnen. Wobei ich letztes Jahr auch echt entdeckt habe, dass ich es wirklich vorziehe in kleineren Etappen zu zocken. Ein oder zwei Kämpfe für den Lagebericht in Shining Force, oder eine Episode in einem Sakura Wars beispielsweise so jeden oder jeden zweiten Tag zu machen. Da wird man das Spiel nicht leid, legt keine größeren Pausen ein, über die man das Weiterspielen gern mal total vergisst.

Pläne für das aktuelle Jahr habe ich so gesehen nicht. Zumindest würde ich es nicht richtig Pläne nennen. Das setzt nämlich voraus, dass man auch versucht die Sachen umzusetzen. Ich hingegen, in meinem wankelmütigen Hamsterhirn, hingegen habe eher diverse Spleens an Sachen, die ich gern machen würde. Und dann kommt es zu den meisten davon doch irgendwie nicht, und ich erwähne sie nächstes Jahr hier an dieser Stelle erneut. Dafür mache ich dann ständig spontan andere Dinge in derer statt.

Wie bereits erwähnt wollte ich ja ursprünglich den anderen beiden Golden Suns auch den Arsch aufreißen, oder mehr Final Fantasy spielen. Shining the Holy Ark habe ich noch nicht beendet und eigentlich hatte ich kurzzeitig richtig Bock sogar alle drei Scenarios von Shining Force III zu spielen. Auf diesem SRPG-Tripp sollte auch Final Fantsy Tactics folgen und ich mir eventuell auch Fire Emblem anschauen, dessen erstes West-Release dieses Jahr übrigens seinen 15-jährigen feiert. Sowohl die Let’s Plays zu The Bard’s Tale und der Pokemon X Nuzlocke liegen momentan noch brach.

Dazu kommt, dass ich auch schon immer mal so richtig die Tales-Serie beschnuppern wollte, und nachdem e7 kürzlich Koudelka beendet hat, wurde ich wieder dran erinnert, dass die komplette Shadow-Hearts-Serie ebenfalls lange überfällig ist – obligatorisch sei im gleichen Atemzug Heaven & Earth genannt. Ocarina of Time wird übrigens auch 20 Jahre und ich habe mir letztes Jahr das 3DS-Remake zugelegt, in meinem nie enden wollenden Fehlverhalten mir weiterhin Zeldas zu kaufen, obwohl ich mit der Franchise nie warm zu werden scheine.

Zudem besitze ich schon länger Monster Hunter Freedom 2, welches ich sogar bereits begonnen und dann kurzzeitig eingeeist habe, sowie seit Weihnachten mit Monster Hunter 4 Ultimate ein weiteres Spiel der Franchise. Kann also genausogut geschehen, dass ihr ab Mitte Januar für ein halbes Jahr gar nichts mehr von mir zu lesen bekommt, und dann plötzlich 50.000 Worte über die Franchise auf 3 Blog-Posts verteilt.

Sakura Wars hat noch zwei Spiele zu bieten, von denen ich auch bereits mitten im nächsten stecke, ich stehe dem also positiv gegenüber, diese Franchise tatsächlich wie gewollt durchgeackert zu haben, bevor wir 2018 beendet sehen. Im Zuge dessen kann ich ja gleich mal auf die zwei Dutzend weitere Sakura [Irgendwas] umsteigen, welche die VN-Listen von Steam unsicher machen. Nur ein Scherz.

Vorher würde es eher via Certainly Simple an D3s Simple-Line Spiele gehen, die besonders auf der PlayStation 2 so einige exotische Früchte getragen hatte, von denen eine große Anzahl sogar nach Europa lizenziert wurden. Man kann doch nicht immer nur über Oneechanbara und Earth Defense Force lesen, oder?

Was ich übrigens auch 2017 immer mal wieder mit großen Pausen dazwischen on-off gespielt habe, war Dragon Quest VII. Bevor XI dann dieses Jahr irgendwann endlich mal das Licht des europäischen Kontinents erblickt, sollte ich vielleicht dies endlich beenden und die Lücke der ersten neun Teile geschlossen haben. Das Spiel ist nur eben so enorm lang und ich nie sonderlich unmotiviert, wann immer ich es anpacke. Dabei fällt es eigentlich ganz gut in mein neu entdecktes Etappen-Spielen von so ca. 2 Stunden am Stück für eine Insel-Vignette.

Hey, wer ist dafür, dass ich mich durch den Klassiker Inu Yasha schaue? Alle 200ish Folgen und die Filme? Keiner? Mir egal.

Übrigens könnte ich es mir echt vorstellen, mir dieses Jahr doch endlich mal eine neue Konsole zuzulegen. Irgendwann im Laufe, nicht jetzt direkt, aber mir wäre durchaus mal nach einer neuen. Das Hirn sagt natürlich, dass die bereits im Schrank stehenden ausreichend Backlog anberaumt haben, und die ROM-Ordner für alte Schinken auch aus allen Festplatten platzen, aber was Neues hat man doch irgendwo immer wieder gern.

Die Switch ist mir persönlich da vom Konsolenprinzip an sich sehr sympathisch, weil es eben nicht nur eine Konsole ist, sondern auch ein Handheld. Denn manchmal, wenn mich wieder ein Konsolenspiel stationär vor den Fernseher kettet, denke ich schon, dass ich jetzt echt Bock hätte, das einfach im Bett oder sonstwo portabel zu spielen. Und bei manchen Handheld-Games denke ich immer mal wieder, wie viel atmosphärischer das Ding auf einem großen Bildschirm wäre. Mit der Switch kann man halt einfach… switchen. Allerdings bin ich mittlerweile weitaus alt genug, um gelernt zu haben, dass es nicht wirklich um die Konsole an sich geht, sondern um die darauf erhältlichen Spiele. Und da hat die Switch eben nichts Exklusives, was mich reizt, stattdessen gibt es Sachen wie die diversen Dragon Quests auch auf der PS4, plus hat die halt für mich weitere interessante Titel wie Nier: Automata, Persona 5, Monster Hunter World, Ys VIII, Witcher III, die Trails of Cold Steels, World of Final Fantasy oder Final Fantasy XV zu bieten. Ein einzelnes Shin Megami Tensei V, bei dem wir noch gar nicht wissen, wann es überhaupt erscheint, oder ob es bei der aktuellen Fahrtrichtung der Hauptfranchise sonderlich gut wird, reißts halt nicht rum.

Frohes Neues Jahr!

Twenty Seventeen

ava-2110Okay, Nostalgie zum gerade erst vergangenen Jahr aufbringen. Kann ja nicht so schwer sein, in einem Jahr wie 2016, wo nur Gutes geschehen ist. Na ja, wenn man mal von wichtigen Sachen aufs unwichtige Gaming ausweicht, so haben die Leute, die sich für Final Fantasy vs XIII und Last Guardian eine PS3 kaufen und dann 10 Jahre und eine weitere Konsolengeneration darauf warten durften, die endlich zu spielen bekommen. Aber was war auf dem Blog so Schwerpunktmäßig los?

Es haben für mich im Nachhinein ein wenig die Bücher, die reinen Filme und die Universal Monsters im Speziellen gelitten gehabt, da es mir so vor kam, als wäre hierzu lange Perioden über nichts geschehen. Immerhin wurden endlich die Witcher-Bücher beendet, viel später als geplant. Aber ansonsten war nicht so viel gelesen, und die lang laufenden Universal Monsters durften sich auch nur kurz aufbäumen. Dafür gab es mal wieder, wenn auch nur zu einem kurzen Zeitraum, so ein paar mehr Anime zu besprechen. Und zwar nicht nur die Pokemon-Filme. Beispielsweise Intensiv-Besprechungen zu den beiden Ikuhara-Shows Mawaru Penguindrum und Yukikuma Arashi.

Da sind wir auch schon beim Stichwort, denn viele hatten dieses Jahr Geburtstag, und zwar große und runde, und ein paar davon waren mir sogar bewusst. Zelda wurde 30, Dragon Quest und Metroid ebenfalls, Super Robot Wars und Seiken Densetsu schon 25, Resident Evil immerhin 20. Theoretisch haben wir davon auch bei allen das allererste Spiel in der einen oder anderen Form gespielt, nur bei Dragon Quest durfte stattdessen die VIII herhalten. Zumal ich Torneko’s Mystery Dungeon abgebrochen habe. Und selbstverständlich wurde Pokemon 20, dazu gab es nicht nur eine der wirklich allerersten Editionen, sondern auch Nuzlocken zu weiteren, ein paar Spinoffs, die Anime-Filme, und sogar die eine oder andere Konkurrenz wie Jade Cocoon, Monster Rancher, und Yo-Kai Watch. Nur zu Pokemon Mystery Dungeon bin ich nicht ganz gekommen, von dem ich auch wieder eines beackern wollte, welches sich dann aber als zu langweilig rausgestellt hat.

Direkt zu Beginn des Jahres hatten wir auch einen kleinen Einblick in dann letztendlich, weil ich es für so launig und kurzweilig hielt, fast alle Spiele des Virtual Boys. Die sind ja nun wirklich nicht alle schlecht gewesen. Und was die GameBoy Obscurities und GameGearing-Einträge angeht, so schien es nach je 2 früh im Jahr erst mal mau zu werden, aber auf das spätere Jahr hinweg gab es doch noch mal 2 auf dem GG und ganze 10 für den GB/C. Bei Handhelds bleibend hatte ich übrigens noch nie so viele PSP-Spiele wie in 2016 besprochen, von den insgesamt 14 Posts seit Blog-Beginn stammen ganze 9 aus dem vergangenen Jahr.

Die Entdeckung und kurzzeitige Extremsucht, weswegen auch zur Mitte des Jahres hin so ein paar andere Sachen auf der Strecke blieben, war natürlich das Genre der Dating Sims, in die ich mich schon ein wenig verliebt habe, mit denen aber in 2017 wenig bis gar nicht zu rechnen ist, da es so gut wie keine außerhalb Japans gibt. Auch kurzfristig begonnen und dann fast nicht aufgehört gekonnt hatte ich mit David DeCoteaus 1313-Filmen, die noch nicht mal unbedingt so unterhaltsam waren.

Weitere Metal Gears, Quest for Glorys oder Marios gab es dieses Jahr entgegen meiner Vorsätze zwar nicht, aber dafür wurde das seit 2012 liegen gelassene Wizardry: Tale of the Forsaken Land wieder aufgegriffen und jener Schandfleck-LP zumindest beendet. Und ich konnte Digital Devil Saga endlich mal wieder spielen, was ich mir auch seit geraumen Jahren immer mal wieder vorgenommen habe. Das einzige MegaTen des Jahres sogar, glaube ich.

Dungeon Crawler sollten viele kommen, es gab auch ein paar Einträge, nämlich für Dragon Crystal, Class of Heroes, Wizardry: Tale of the Forsaken Land und 7th Dragon 2020. Aber da gibt es natürlich eine mittlerweile fast unübersichtlich Anzahl an Auswahlerweiterungen. Angefangen hatte ich auch mehr. Eye of the Beholder allerdings klickte nicht so ganz mit mir, Mind=0 war viel zu langweilig, die zwei aufgegebenen Mystery Dungeons, und Conception II und Ray Gigant hatte ich Stranger of Sword City hinten angestellt. Welches ich dank des Odin-Kampfes auch irgendwann erst Mal unterbrochen und bisher nicht wieder aufgenommen habe. Als nächstes steht sowieso 7th Dragon III an, und Legend of Grimrock II könnte mal passieren. Und dann gibt es mittlerweile ja mehr Fanübersetzungen zu diversen japanischen Wizardrys, als man wirklich spielen will. Wobei zumindest Wizardry Gaiden IV ganz interessant ist. Class of Heroes hat auch noch zwei weitere Teile, sofern Gaijinworks den dritten denn endlich mal auf den Markt bekommen hat.

Und sonst so kommend oder auch nicht? 1987 ist jetzt 30 Jahre her, bedeutend so Serien wie Final Fantasy, Ys, Megami Tensei und Phantasy Star werden ziemlich alt. Zumindest zu Final Fantasy könnte sich was tun. Die Fiesta zu Final Fantasy V mach ich ja eh immer, aber VII ist bereits gezockt, IX könnte ich auch endlich mal wieder spielen, Tactics will ich ewig mal zocken, vielleicht doch mal 4 Heroes of Light beenden, und die PSP bieten dann ja noch Type-0.

Auch schon fertig und auf Veröffentlichung warten ein paar Bücher, beispielsweise die Maze-Runner-Trilogie. Und das eine oder andere GameGearing steht in den Startlöchern. Ein LP zu Golden Sun durchaus auch.

Was immer geht ist Suikoden, Heaven and Earth, oder Shadow Hearts zu beackern. Auch länger auf der Liste und noch nicht geschehen ist den Manga zu Five Star Stories zu lesen. 1313 hat dann tatsächlich noch sechs weitere Teile zu bieten. Und Modern Who liegt hier auch noch rum.

Sollte ich es bis dahin nicht vergessen, wird der Oktober auf jeden Fall Hallowiin bereithalten, in dem sich ein paar der für sie nicht bekannten aber doch nicht wenigen Wii-Horror-Games wiederfinden werden. Und nicht die guten, wie beispielsweise die Resident Evils, die man überall sonst auch bekommt, sondern der exklusive (low to medium budget) Bewegungskontroller-Mist.

Dann noch schnell ein paar WordPress-Statistiken an die Wand geklatscht, halbherzig selbst zusammengesucht, da dieses Jahr scheinbar keine Jahres-Endstatistik-Mails verschickt wurden. Z&Z hat insgesamt 159 neue Beiträge gesehen, wobei ich mich hier irgendwann darauf eingespielt hatte, jeden dritten und dann jeden zweiten Tag einen online gehen zu lassen. HBWTGAK hat nur 16 neue Reviews gesehen, weil ich dort weniger diszipliniert war, und ungefähr noch mal fast genauso viel ausstehen, die ich bisher zu finalisieren zu faul war. Meistgeklickte Beiträge und meistgesuchte Begrifflichkeiten sind bei Z&Z der Evergreen Minecraft, bei HBW hingegen Pokemon und Dragon Quest Monsters. An Kommentaren wird mir leider so spontan nichts im Jahresüberblick des Statistik-Tabs angezeigt, jedoch gab es guten Zuwachs an liebenswerten Subscribern und Kommentatoren, sowie hat https://spielkritik.com/ gut neue Leute hergeschickt hat. Immer schön Danke und Freude und so, nüch :3

Twenty Sixteen

ava-1952So, sind mal wieder die Feiertage gen Jahresende überstanden. Ich hoffe natürlich mal für alle auch ganz gut. Altes Jahr raus, neues Jahr rein, hier mal wieder ein paar Dinge, die sich hindurchgezogen haben, bzw. hindurchziehen sollen.

Es gab natürlich neue Einträge in die bereits Jahresübergreifenden Reihen wie die GameBoy Obscurities, in denen ich dieses Jahr überraschend viele Shmups gepackt hatte; das Durchschauen der Universal Monsters, wo wir nun in den 30ern angelangt sind; und die Bücher des Vampire Hunter Ds sind frisch ausgelaufen. Might and Magic II, welches ich Anfang 2014 bei einem Eintrag verhungern lies, wurde im Januar dieses Jahres beendet, nur um direkt Might and Magic III zu beginnen und ebenfalls nach einem Eintrag versauern zu lassen.

Wiedererweckt haben wir die Superhero Sundays, in denen ich einige Filme geschaut habe, die sich seit 2013 so angesammelt haben. Außerdem die Verhoeven Wednesdays mit dessen kompletten Ouvre füllten. Einige Spiele von Falcom wurden bespielt (darunter sollten dieses Jahr weitere Legend of Heroes folgen), sowie waren die MegaTens (darunter ausgiebige Besprechung der beiden Raidou Kuzunohas) mal wieder präsent. Eine weitere Gaming-Bildungslücke der Ultimas wurde gefüllt, sowohl gleich mit zwei Einträgen in die Franchise. Auch Indie Games habe ich dieses Jahr uncharakteristisch viele gezockt, einige davon sogar gemocht. Die Hauptteile der Ace Attorneys hatten ihre Woche bekommen, die Fantranslation der Investigations 2, die folgen sollten, taten dies biher jedoch noch nicht.

Die Tales from the Crypt haben wir letztes Jahr zum letzten Mal gesehen. Dem WonderSwan-Handheld hatten wir einen Besuch abgestattet und über einen Monat hinweg einige Spiele dazu gezockt, während auch der GameGear begonnen jedoch noch nicht beendet wurde. Auch begonnen habe ich das Lesen der Witchers, wobei hier ebenso noch die letzten beiden Bücher auf mich warten. Level 5s Guild-Spiele habe ich bisher 2 präsentiert, das folgend geplante Crimson Shroud steht immer noch aus. Auch weitere Metal Gears und Quest for Glorys, von denen ich das erste bzw. die ersten beiden Spiele letztjährig beackert habe, während der Rest folgen sollte und dies dieses Jahr hoffentlich dann auch wirklich wird. Ebenfalls begonnen und dann frühzeitig untergegangen sind die Let’s Play Mario, wo eigentlich mehr als Super Mario RPG und New Super Mario Bros.2 hätte kommen sollen.

Etwas Final Fantasy gab es sogar auch, hat mir mit der Four Job Fiesta zu Final Fantay V, die mich so begeisterte, dass ich gleich drei Mal hintereinander durchs Spiel ging, ein Highlight, mit Final Fantasy IV: The After Years einen Totalausfall, und mit Lightning Returns: Final Fantasy XIII ein Mittelding beschert.

Mit Sailor Moon Crystal wandten wir uns dem zweifelhafen Reboot des Klassikers zu, mit Legend of Korra gab es einen aktuelleren Cartoon zu schauen, der sogar gut war.

Und jetzt natürlich noch ein wenig offizielle Statistiken seitens WordPress:
Z&Z hat 217 neue Beträge gesehen, HBWTGAK hingegen 31 neue Reviews. Erneut waren meine beiden bestbesuchten Beträge am bestbestuchten Tag keine Beiträge, sondern Bilder dazu. e7 hat mit Abstand die meisten Kommentare hinterlassen und belegt mit jenen sogar die ersten beiden Plätze, mal als RPG Sektor und dann als sein neues Binary Domain. Die meistbesuchten Beiträge sind mal wieder nicht von diesem Jahr, sondern die üblichen Dauerrenner Minecraft Revisited, Another Relapse: Minecraft, Cities XL, Maestia, und neu dazu der „was ist nicht wie der Rest“-Post Gefangen und eingelocht. An Reviews allerdins immerhin die ersten drei Plätze an die diesjährigen Xenoblade Chronicles, Shin Megami Tensei IV und Persona Q gehend, bevor Dauerrenner Dragon Quest Monsters: Joker 2 und überraschend Azure Dreams (GBC) den Schluss einleuten.

Frohes Neues und all der Kram.

Waxing Nostalgia: 15 Years on the Internet

ava-1872Ich habe mal wieder meine bi-jährliche, nostalgische Phase, und schaue zurück auf die letzte Dekade+ meiner Internetpräsenz Kaoru, und hab mich mal entschlossen, euch mitzunehmen.

Angefangen hat es eigentlich schon ein paar Jahre vor dem Jahrtausendwechsel, ich war also in der ganz jungen Frühzeit des Internets mit dabei, als all dies noch ganz neu und aufregend zumindest was die Verbreitung in privaten Haushalten angeht, war, und alles noch viel kleiner und beschaulicher erschien, dafür natürlich auch schrecklich unaufgeräumt und uninformativ. Heutzutage ist schon vieles besser, aber Nostalgie und so.

Jedenfalls war ich als Teenager noch auf einem Windows-95-Rechner, als meine Familie Internetzugang bekam. Damals musste man sich noch einwählen und konnte nicht gleichzeitig telefonieren. Damals war ich auch noch der Belgarion auf dem über die Bravo Screenfun gefundenen Lernportal Learnix oder so, ich weiß gar nicht mehr wie es hieß. Sowie der Pluto (von Armitage kommend) auf den Foren von Spieletipps. Damals war ich noch ganz frisch in Anime und Manga gerutscht, und fand dort über gleichgesinnte tolle Tipps wie Ranma 1/2 zu lesen oder Neon Genesis Evangelion zu schauen, sowie sich über das damals noch brandheiße Sailor Moon auszutauschen, das in Deutschland langsam auf sein Finale zugeht. Eine der wirklich hilfreichen Seiten, die ich damals gefunden habe, gibt es sogar heute noch: JASMS.de

Den Rest eher nicht mehr. Das hat auch seine Gründe. Internetpräsenzen waren damals noch hauptsächlich die Hobbyprojekte von Privatpersonen. Und es gibt bis Heute gewisse Gruppen, die besonders viel Freizeit haben, um so etwas aufzubauen/zu pflegen, und allgemein viel im Internet zu kommunizieren. Zum einen haben viele Schüler und Studenten die entsprechende Freizeit und den Willen. Teilweise dann noch während der Ausbildung. Und dann wieder in Zeiten von Arbeitslosigkeit. Sobald man eine feste Vollzeitstelle hat, und die Freizeit rar und wichtig wird, nebenher auch so mehr Verantwortung in seinem Leben übernehmen muss, bricht das ganz natürlich und verständlich weg, wie ich über die 15 Jahren wieder und wieder gesehen habe. Man hat dann nicht mehr die Zeit jeden Tag für Stunden in Foren und Chats rumzuhängen und mit Leuten zu reden, die man zwar mag, die man aber nicht „richtig“ kennt. Man verliert gewisse Zeit-intensive Hobbys komplett oder kann zumindest die kleine Privathomepage nicht mehr aufrecht erhalten.

Meine Homepage erwuchs eigentlich auch nur aus Langeweile in meinen letzten Sommerferien vor dem Start der Berufsausbildung. Im Sommer 2000 startete also das schlicht und schlecht benannte Kaoru’s Anime Page, später Anime & Manga Page. Über die nächsten vier Jahre auch stetig ausgebaut, nach ein paar Shrines zu anfänglich Sailor Moon, Armitage III, Neon Genesis Evangelion und Pokemon wurde letzteres irgendwann fallengelassen und von Angel Sanctuary ersetzt, sowie kamen viele viele Reviews über die hunderten an konsumierten Anime, Manga und Artbooks hinzu. Damals hatte noch fast jede Homepage ihre eigenen Chats und Foren, auf die man sich mit einem beständigen Grüppchen getroffen hat. Und um Infos und gleichgesinnte Seiten zu finden, musste man sich durch Linkaustausch und Webring klicken, nie wissend, wie akkurat das, was derjenige dort schrieb, wirklich war. Das waren auch die Jahre wo ich mehrmals auf der AnimagiC war. Auch bei Anime und Manga war ich eigentlich früh dabei, als der Boom so richtig ins Laufen kam, man noch eifrig die AnimaniA und später MangaSzene laß, teilweise nur über das ACOG-Heftchen und den benachbarten Comicladen bestellen konnte, und Vox Anime-Nächte mit häufig zweifelhaften Kandidaten füllte. Ich werde nie meine ersten paar Erfahrungen in den frisch auf VHS eingetroffenen Armitage III (eine Folge pro Kassette!), El Hazard, Tenchi Muyo und die Doppelboxen vom limitierten Evangelion vergessen, die ich teuer auf Ebay aus zweite Hand holen musste.

2004 verlor ich meine Arbeit und hatte plötzlich sogar noch mehr Freizeit. Ich war nie sonderlich der soziale Mensch oder der Party-Gänger, deswegen hatte ich die vorher schon, aber nun war es im Prinzip der ganze Tag. Damals war ich dann wieder mehr im Internet unterwegs und auch ein paar Jahre anschließend echt an Boys Love Games interessiert, zu einer Zeit, als Visual Novels so ziemlich gar nicht in den Westen kamen, und man sich die über Torrents und eMule gezogenen japanischen Dinger durchklickte, ohne was zu verstehen. Aber auch damals gab es schon eine kleine Community dafür, natürlich auch eine allgemein zu Shonen Ai, in der ich sehr aktiv war, besonders auch MistressAlitas Boys Love Game Heaven. In dem Jahr ging ich dann auch overboard an Homepage-Projekten. Ich erschuf ein Blog, in dem ich selten wirklich was zu schreiben hatte, ein nie erfolgreiches Trading Card Game, sowie ein mäßig gefülltes Nebenprojekt exklusiv zu Shonen Ai, und weitere Ideen, die nie was wurden (Schreine zu Das letzte Einhorn oder das SNES Clock Tower beispielsweise). Wenig davon überlebte ins Jahr 2005, zumal ich Ende 2004 auch komplett für mehrere Monate vom MMORPG Final Fantasy XI verschluckt wurde, wo mein Eresion einige gute Zeiten mit zwei Linkshells, allen voran die Pathfinder hatte. An den Namen der deutschen erinnere ich mich gar nicht mehr so sehr. Aulait war eine echt nettes Kätzchen in ihr, der immer weit über unserem Level war, aber das war es auch schon. Die französische TaruTaru aus Pathfinders, die dann nach Japan ging, war auch echt cool.

So richtig Neuland erschlossen habe ich mir dann wieder in 2006, wo ich zum einen ein Teil von Gaia wurde, sowie über Greg’s RPGHeaven, den ich schon seit Jahren laß, auf Ilumnia stieß. Außerdem fing ich ab der Zeit an, etwas mehr auf meinem Blog zu schreiben, zudem hauptsächlich über die von mir frisch konsumierten Medien. Das ging eigentlich bis 2009/2010 ganz gut. Mein schwindendes Interesse an Anime und Manga, die ich mittlerweile nur noch hin und wieder mal anschaue/lese, führte dazu, dass Kaoru’s Anime & Manga abgestoßen wurde, wobei ich ab da an für Greg bereits einige Spiele-Reviews geschrieben hatte, die ich für mich persönlich auch auf ein Abstellgleis stellte, und die nachdem Greg Karriere machte und keine Zeit mehr für seine Homepage hatte, dann auf HBWTGAK landeten. Shin Megaim Tensei Online, die japanische Version lang vor einem West-Release, habe ich über jene Jahre auch on-off gespielt, erinnere mich vor allem an die immer hilfsbereite und wissensstarke Finella. Das Spiel an sich war gar nicht so gut, aber durch die coolen Leute im Clan blieb ich echt lange drin hängen. Ilumnia war ein paar Jahre wirklich spaßig, dann kamen aber die falschen Leute, und die schreckliche Führung sowie der Weggang der guten Leute wurden immer drastischer, was mich und letztendlich auch MuadDib mit seinem Dragon’s Hoard wegziehen ließ.

Der Dragon’s Hoard war glaub ich auch die letzte Community, in die ich mich richtig integriert hatte. Mit der Zeit bin ich einfach etwas alt, um noch auf der gleichen Wellenlänge der meisten Teens und frühen Twens zu sein, und die sind die Hauptzielgruppe meiner jungen Hobbys. Klar, vor allem auch Gamer werden immer älter, aber eben sind Spiele auch zeitintensiv, und sich über sie im Internet auszutauschen dann noch mehr. Als MuadDib dann den Gang aller Dinge ging, nämlich in eine Karriere ohne die Freizeit Dragon’s Hoard am Leben zu halten, war es damit so etwas rum. Zumal das Internet 2.0 sowieso ein ganz anderes ist. Chats sind tot, Foren spärlich besucht und nur für große Seiten tragbar. Man tauscht sich über Facebook und Twitter und Co aus. Man macht keine statischen, kleinen Privathomepages mehr, sondern schreibt schnell alles in einem Blog runter, so wie ich es mittlerweile ja auch exklusiv tue, und tauscht sich mit Gleichgesinnten in den Kommentaren aus. Das ist natürlich etwas unpersönlicher, aber ich glaube auch nicht, dass ich mich noch in eine Forencommunity richtig integrieren könnte, bin auch sonstig eher der Lurker denn der Kommentierer der für mich interessanten Blogs.

Und so schaue ich manchmal etwas nostalgisch zurück. Auf Spieletipps und Gaia. Auf Ilumnia. Auf Final Fantasy XI und MegaTen Online. Auf das Wegsterben vom Sailor-Moon-Webring, Yaoi Heaven, BLG HQ, RPG Heaven, RPG-O-Mania, Dragon’s Tear, Icksmehl, Dragon’s Hoard, dem ersten Reich der Rollenspiele, oder dem Square-Net, Anime-auf-DVD, AnimaniA unter erster Redaktion, und viele andere, die mich jeweils mehrere Jahre über diese Dekade in meinen Hobbys begleitet haben, und nicht mehr da sind. Erinnere mich ein wenig an die guten Zeiten, die Leute dort, und ganz egoman meine eigene Zeit im Internet. Die Anfänge des Endes sehe ich auch beim RPG Sektor und bei den Blogs vom Ikki und Lucas leider. Das, was ich manchmal bereue, ist, dass ich mich nie aufgerafft habe, mich mal privat mit der einen oder anderen Internetbekanntschaft zu treffen, sondern wenn sie ultimativ aus verlorenem Interesse oder rar werdender Freizeit weitergezogen sind, den Kontakt häufig verloren habe. Jedenfalls, wer dies liest und mal eine Zeit auf meinen Etappen durchs Internetleben mit mir verbracht hat: Danke für die schönen Erinnerungen. Auf die nächsten 15 Jahre und ins Internet 3.0?

Twenty Fifteen

ava-1737Willkommen im neuen Jahr und damit auch zum üblichen Aus- und Rückblick, mit starkem Schwerpunkt auf Rückblick. Was beim Blog vor allem auffällt ist, dass ich dieses Jahr so viele neue Subscriber wie nie zuvor erhalten habe (was natürlich geil ist), welches ich mal ganz frech darauf zurückführe, dass jene vom icksmehl und rpgsektor rüber gesprungen sind, bei dem mir die Statistik recht gibt, da sie bei beiden Blogs im „Wie wurde hergefunden“ auftauchen, neben dem jeweilig anderem meiner Blogs, und in zuckerl&zynismen auch dem Blog vom Ikki. Die Meist-kommentierenden sind übrigens, in jener Reihenfolge, die Schätze motherfreak, Ikki, und e7. Neue Beiträge hier gab es 263, neue Reviews bei HBWTGAK 29. Die drei beliebtesten Beiträge waren Dauerrenner Maestia, Minecraft Revisited und Winnie the Pooh (auch immer wider mit dem Zusatz „Geistestkrankenheiten“ in der Suchworte-Liste aufgetaucht). Reviews waren es DQM: Joker 2, Ys V und Endless Ocean 2. Überraschend war, dass auf beiden Blogs der beliebteste Beitrag am meistbesuchten Tag kein Beitrag, sondern ein Bildanhang war.

Größere Themen letztes Jahr waren im cineastischen Sinne beispielsweise gleich 4 Wochen für Haifilme. Stellt sich heraus, die meisten davon sind ziemlich schlecht, was ein Schocker, nich? Bei Monstern bleibend startete das Durchwühlen durch die klassischen Univeral Monsters, auch wenn es ein Jahrzehnt an Filmen gedauert hat, bis wirklich jene auftauchten, die man damit assoziiert. Wird natürlich im nächsten Jahr fortgeführt werden. Die Animationsfront hat ein Sailor-Moon-esques durchgehen der Story Arcs zu Revolutionary Girl Utena und Avatar gesehen, sowie zwei Anime Weeks, eine beendete das nostalgische Trio, die andere thematisierte direkt Anthologien. Auch die westliche Animation war neben Avatar weiter vertreten mit den Disneys CGI-Streifen. Avatars Nachfolgeserie ist ja nun auch beendet, sowie Sailor Moon Crystal endlich laufend, von daher kann es da Follow ups geben.

In geschriebener Form wechselten sich im Monatstakt zum einen L. Frank Baums Klassiker der Oz-Bücher, und als Kontrastprogramm Hideyuki Kikuchis Vampire Hunter Ds ab. Die Reihen sind ebenfalls beide noch nicht abgeschlossen und werden somit in 2015 höchstwahrscheinlichst erneut auftauchen. Oh ja, und die ersten drei Mortal Instrument hab ich gelesen, davon gibt es ja auch noch 3 Bücher und ein halbes Dutzend Spinoffs. Nur ob die auch wirklich nötig werden, wird sich zeigen.

In Sachen Gaming gab es dieses Jahr recht viele Einträge zur MegaTen-Reihe, zu der bisher in der hiesigen Blog-Inkarnation noch nicht so viel zu lesen war, weil ich einen Großteil der Teile noch vor 2010 bespielt habe. Allerdings sahen wir Devil Summoner: Soul Hackers, endlich das europäische Shin Megami Tensei IV und mehrere Einträge zum endlich fanübersetzten Kyuuyaku Megami Tensei, den ersten beiden Spielen der Franchise. Mit Persona Q kann es im nächsten Jahr damit eigentlich gleich weiter gehen. Auch der Castlevania-Reihe hab ich mal wieder zugewendet, in dem ich einige der Metroidvanias gezockt habe, sowie später dann das Remake des Erstlings. Das volle Jahr Tagebucheinträge der (non-)Ereignisse in Animal Crossing: New Leaf, ging ebenfalls im Dezember zu Ende. Die GameBoy Obscurities wurden nach ein paar Monaten Pause abgestaubt, auch wenn mein diesjähriger Batch eher wenige gute Resultate hervorbrachte, und im nächsten Jahr wird es da bestimmt auch neue Einträge zu geben. Das schon lange geplante Reinschauen in die doch sehr beliebte Witcher-Reihe gab es ebenso, welche gleich dazu führte, dass ich beide Spiele durchgeacktert habe, da sie mir doch recht gefällig waren. In 2015 kommt ja bereits Wild Hunt, und in die Romane könnte ich natürlich auch mal einen Blick werfen.

Ansonsten gibt es ein paar Sachen, denen ich mich zuwenden könnte. Beispielsweise sind mittlerweile wieder so viele Superhelden-Filme angelaufen, die ich noch nicht gesehen habe, dass dies alleine wahrscheinlich eine Themenwoche werden könnte. Durch Paul Verhoevens Oeuvre zu schauen hätte ich ja auch mal Bock.

Als spielerische Schwerpunkte kann ich natürlich jetzt auch die üblichen Verdächtigen nennen, die jedes Jahr hier stehen, aus denen dann aber doch nichts wird: The Year of Suikoden, The Year of Shadow Hearts, die Heaven & Earth Trilogie. Erst mal gibt es allerdings auf jeden Fall ein Wiedersehen mit Ace Attorney im Quintett. Und vielleicht spiele ich mich durch eine Reihe an Marios.

Pickled in

ava-1554e7 vom RPG-Sektor hat mich also für den Liebster Award nominiert, den ich vorher gar nicht kannte, weil ich bekanntlich Netzsozial unter einem Stein lebe. Wenn ich das richtig verstehe ist der ein Kettenbrief, nur mit mehr Arbeit dahinter, und der netten Nebeneigenschaft, dass durch das Weiterwerfen des Balles die Leser auf Blogs hingewiesen werden, die sie vielleicht noch gar nicht kannten. Dennoch bin ich natürlich erfreut darüber, dass e7 mich nannte, zumal ich auch recht weit oben in der Liste bin, statt am „scheiße, wen kann ich noch nennen, um elf zusammen zu bekommen“-Ende. Der indivudalisierte Kettenbrief-Teil an sich kommt in Form von elf Fragen, die man beantworten muss, um dann eigens erdachte an die nächsten in der Reihe weiter zu geben. Die Fragen an mich – und zehn weiter – wären da.

  • Was motiviert dich für das Betreiben einer eigenen Website?
  • Meine erste Seite war ganz unspektakulär, wie die der meisten denke ich mal, einfach aus Langeweile als Schüler zusammen gekommen, um in diesem aufregenden World Wide Web auch dabei zu sein. Ein Bastelhobby sozusagen. Darüber habe ich entdeckt, dass ich sogar sehr gerne meine Meinung über die Medien, die ich konsumiere, niederschreibe. Und da konnte ich sie auch genauso gut mit dem anonymen Weiten teilen, wer weiß vielleicht findet sich sogar ein Leser oder zwei. Ja, meine Motivation ist also, dass ich es einfach gern Schwarz auf Weiß habe, wie scheiße ich doch alles mit zunehmendem Alter finde.
  • Final Fantasy? Falls ja, welches am liebsten?
  • Schwere Frage, weil ich so einige davon vor zehn Jahren oder mehr zuletzt gezockt habe, auch wenn ich mich langsam mal wieder durch die Reihe durch wühlen will. Ich bin jetzt mal gar nicht cool und nenne keinen absoluten Spinoff-Außenseiter, sondern gehe tatsächlich davon aus, dass die beiden langweiligen Wahlen VI oder VII mein Favorit sind – müsste beide aber neu durchspielen, um sicher zu sein, denn in V hab ich mich im Nachhinein schon ein wenig verliebt.
  • Wie viele Star Wars Filme gibt es deiner Ansicht nach?
  • Cheeky Answer: 3. Echte Antwort: 3 gute, denn eigentlich bin ich keiner, der den einfachen Weg wählt, Sequels/Prequels/Midquels einfach zu ignorieren, nur weil sie ihm nicht gefallen. Wenn jemand mit seiner Serie scheiße baut, bin ich ihm nicht so entgegenkommend, das willentlich zu ignorieren, weil er vor 30 Jahren mal gute Filme gemacht hat, als andere Leute noch drüber geschaut haben und ihm sagten, welcher Einfall Mist ist und raus editiert gehört. Wartet, ging es hier um Star Wars oder Metal Gear Solid?
  • Castlevania: Lords of Shadows – Wiederbelebung oder Ende der Castlevania Reihe?
  • Nun, Wiederbelebung einer Franchise hat ja mehr mit Verkaufszahlen zu tun, denn mit Qualität. Soweit ich das halb mitbekommen habe, hat sich das erste LoS zwar gut verkauft, bei LoS2 muss sich das aber noch zeigen. Von daher kann man es wohl noch nicht zutreffend sagen. Was natürlich die eigentlich gemeinte, eigene Meinung angeht: Wayne. Da ich mit God of War und seinen spielerischen Klonen nichts anfangen kann, ist mir Lords of Shadow auch egal (die MoF-Demo war allerdings wenig überzeugend, dass die ein klassisches 2D-Castlevania hinbekommen würden). Ob Castlevania nun eingeht, als God of Vania weiter lebt, oder zu jemand neuen geht, der wieder was anderes versucht… ich find die Metroidvanias zwar ganz cool, scher mich aber nicht genug um die Serie an sich, als das mich das wirklich viel interessiert. Ich stänkere nur gern von der Seitenlinie aus mit.
  • Wie old school bist du? Angabe bitte in maximal verfügbarem RAM von allen heimischen PCs, Handhelds oder Konsolen.
  • Als Casual Gamer bin ich hier eindeutig überfragt.
  • Was hat Facebook bloß mit Oculus-Rift vor?
  • Die Welherrschaft natürlich. Über den Weg von interaktivem Porn, der Grund aus dem das Internet überhaupt besteht.
  • Welches Web war/ist besser, 1.0 oder 2.0?
  • Web 2.0 natürlich, ich bekäme Entzugserscheinungen, wenn ich nicht wüsste, immer nur einen Klick von mindestens 3 Tumblr entfernt zu sein, deren einziges Thema Chris Evans Knackarsch ist.
  • Bis zu welchem Alter ist es noch angemessen, Dragonball und/oder Sailor Moon zu gucken?
  • Dragonball sollte man sich zu keinem Alter antun müssen, aber Sailor Moon geht immer.
  • Hast du mal ein Projekt bei Kickstarter unterstützt? Falls ja, welches?
  • Nope, wer nicht bereit ist, seine finanzielle Existenz für sein Traumprojekt aufs Spiel zu setzen, der muss auch gar nicht bei mir nach Geld fragen kommen.
  • Was wird deiner Ansicht nach das nächste große Ding?
  • Der Kingdom Tower in Jeddah soll ziemlich groß werden.
  • Wenn du einen Film, eine Serie oder ein Spiel in ein schwarzes Loch werfen dürftest, welches wäre es?
  • Slender.

So, nun müsste ich eigentlich die Liebe teilen und 11 Fragen an 11 Blogs meiner Wahl stellen. Da ich keine liebende Person bin, tu ich das natürlich nicht. Abgesehen davon, dass bei den paar Blogs, die ich besuche, minus die englischen, minus die von e7 schon selbst genannten, glaub ich nur noch WorlofLucas über bleiben würde, der vor 2016 eh nicht mit 11 Fragen am Stück fertig wäre ;P