Twenty Eighteen

Traditionell ist der erste Post im neuen Jahr, dass ich mir noch mal ein wenig mein eigenes Horn blase (nicht doppeldeutig gemeint, ich wünschte ich wär so gelenkig). In dem ich noch mal Revue passieren lasse, was so letztes Jahr geschehen ist, und ein wenig dahin schaue, was ich gern im nächsten machen würde, auch wenn dann eh nix draus wird.

Aber vorher natürlich ein wenig die WordPress-Statisitken. Oktober war der meistbesuchte Monat, allerdings auch der mit den Halloween/Hallowiin-bedingt meisten Einträgen mit 22 aus den 157 des Jahres. Der beliebteste Beitrag des Jahres war, ganz nach Sex Sells, Eleanor: Loving Wife or Dirty Whore. Im Gegensatz zu den anderen beiden Plätzen (Minecraft und der Schwulenporno Eingelocht) immerhin auch dieses Jahr online gegangen! Der seit 2013 anhaltende Abwärtstrend an Gesamthits konnte sich übrigens nicht fortsetzen, 2017 sah fast genau gleich viele Hits wie 2016.

Um den Elefant aus dem Raum zu bekommen: HBWTGAK. Außer direkt im Januar gab es das ganze Jahr über keine Reviews. Keine Entschuldigung, mir war einfach nicht danach. Mir ist das immer mal wieder unangenehm aufgefallen, und ich hab mir vorgenommen bestimmt nächste Woche anzufangen, und BAM plötzlich ist 2018. Um ehrlich zu sein bin ich deswegen am Überlegen, ob es sich überhaupt noch lohnt weiterzumachen. Es ist nämlich so, dass das Game-Review-Schreiben ursprünglich damit anfing, dass ich das für Greg’s RPG Heaven gemacht habe, vor gefühlt Millionen Äonen in Internet-Jahren, und sie sozusagen nur so als zweites Sicherheits-Abstellgleis auch noch für mich online stellte. Denn im Prinzip ist es ja so, dass ich das quasi doppelt mache – ein Mal hier relativ lapidar von der Hand runter geschrieben, wie mir gerade danach ist, und dann später erneut etwas im aufgeräumten Gedankengang dann für HBWTGAK für gewisse ausgelesene Spiele. Aber wie gesagt, lohnt sich das überhaupt?

Was irgendwie zufällig sich ergeben hat, ist, dass ich beinahe durch das komplette New Who geschaut hätte. Series One habe ich bereits im Jahr davor angefangen gehabt, allerdings durch eine Pause im Schauen erst 2017 dazu gebloggt… und nach und nach kam es einfach dazu, dass bis einschließlich Series Nine alle auch noch im selben Jahr gelandet sind. Nur das frisch DVDisierte Series Ten, welches durchaus bereits hier ausgeliehen herumliegt, ist noch zu beschnuppern, dann habe ich aufgeholt.

Eine Sache, die ich lange angedroht, aber dann doch nie den Mut zu hatte, ist immerhin 2017 geschehen: Ich habe das komplette erste Golden Sun nochmals gezockt und ich glaube ausgiebig darüber berichtet, warum ich es nicht gut finde. Wobei ich doch etwas geschockt war, denn ganz so dilettantisch gemacht hatte ich das Spiel dann auch wieder nicht in Erinnerung. Wo ich zunächst durchaus noch Spaß hatte, das Spiel zu riffen, so sehr hat es mich zum Ende hin mit seiner schieren wortreichen Dummheit gebrochen – denn eigentlich war geplant die ganze Trilogie direkt hintereinander weg abzuhandeln, dann hatte ich allerdings doch für das Jahr zunächst mehr als genug Golden Sun durchlitten.

Wieder aufgegriffen habe ich Might & Magic III, den letzten Teil, der einfach per Konsolenport zu spielen war, und den ich für über zwei Jahre nach einem Blogeintrag hatte versauern lassen. Dabei hätte ich nur noch ein wenig mehr spielen müssen, und das Ding hätte mit mir geklickt. So wie dann eben im letzten Jahr, als ich dann richtiggehend ein wenig durch gesüchtelt bin. Warriors of Might & Magic gab es dann sozusagen noch als Bonus zum Abschluss der Reihe oben drauf, wobei das nun wirklich nicht gut war.

Das als Stichpunkt nehmend bin ich natürlich auch durch die GameBoy Obscurities und GameGearing weiter. Für die habe ich nämlich sowieso immer mal wieder in Etappen echt Laune. Halt die an mir und eventuell auch einigen anderen komplett vorbei gegangenen Handheld-Spiele zu beschnuppern, als Handhelds noch nicht wirklich weitreichend ernstgenommene Spieleplattformen waren, sondern mehr wie heutzutage die Smartphones gehandelt wurden.

Auch weitere Einträge gab es zu meiner nicht mehr ganz so neuen Leidenschaft der Dating Sims und Romance Visual Novels, wobei das Jahr viele eher in Richtung Indies gehende Einträge gesehen hatte. Und Sakura Wars, die von mir neu entdeckte Franchise, die etwas zwischen den beiden Stühlen sitzt und zusätzlich noch SRPG als Schmiermittel beigibt. Letztendlich hatte mich das einzig bei uns releaste So Long, My Love, welches bereits der letzte und fünfte Teil ist, dazu motiviert sogar die japanischen ersten beiden Teile nachzuholen.

Zudem sehr viel Spaß hatte ich an meinem Hallowiin, wo wir nämlich wieder bei den etwas unterschätzten Plattformen wären, speziell halt das die Wii eben doch eine ziemliche Anzahl an Horror Games spendiert bekommen hatte. Und im Zuge dessen gab es nicht nur ein paar Randerscheinungen des Genres, sondern zwar nicht mein erstes, aber doch das erste ernstzunehmende Aufeinandertreffen mit Resident Evil, dem Popularitätskatalysator des Survival Horrors. Und ein wenig verliebt hatte ich mich schon, vorrangig in den ersten und vierten Teil.

Eine weitere Laune, aus der gar nicht so viel wurde, wie ich zunächst wollte, war der 30. Geburtstag von Final Fantasy. Zu Jahresbeginn gab es ein Replay von Final Fantasy VII und ein Rewatch von Advent Children, zum eigentlichen Geburtstag zu Jahresende dann die ersten beiden Teile. Doch eigentlich wollte ich gerne noch IX spielen und eventuell Tactics und Type-0 durch die PSP jagen. Irgendwie ist mir die Franchise wieder aus dem Blickwinkel verloren gegangen.

Verlorengegangenes wieder aufgegriffen war allerdings im Sinne der Riffs von David DeCoteaus 1313-Filmen. Das Spaghettimonster segne diesen Mann und seine nicht wirklich erotischen homoerotischen Möchtegern-Horror-Filme. Ansonsten hatte die Filmfront als größeres Projekt eher nur noch das komplette Beschauen von Ghost in the Shell zu bieten, wobei hiermit der japanische Part der Franchise gemeint ist, noch nicht die Hollywood-Variante.

Über spontane Launen kam es hingegen dazu, dass ich insgesamt 4 Harvest Moons gespielt habe, zwei davon gegen Anfang des Jahres, zwei gegen Ende, wovon der Blogeintrag zu einem davon erst in dieses Jahr fallen und in den nächsten Tagen folgen wird.

Absolut verliebt habe ich mich natürlich in Monster Hunter, was ich bereits ausgiebig überall preisgegeben habe. Ja, ich bin einer dieser Spieler geworden, einer der auf Monster Hunter steht. Und nicht damit aufhören kann über Monster Hunter zu reden. Hashtag Sorry Not Sorry. Ich kann tatsächlich Skeptikern nur raten sich mal an einem der aktuelleren Teile zu versuchen, sie könnte so wie ich überrascht sein, dass ihnen die Franchise allem Widerstand zum trotz dennoch liegt. Und die Pokemon-Affinen sollten mal einen Blick in Richtung Monster Hunter Stories werfen.

Woran ich auch so richtig meine Freude hatte, war als e7 mich gar nicht mal sonderlich dazu überreden musste, Shining Force zu spielen. Immerhin hab ich aus freiem Willen dann noch GG Shining Force II nachgelegt und Shining the Holy Ark begonnen. Wobei ich letztes Jahr auch echt entdeckt habe, dass ich es wirklich vorziehe in kleineren Etappen zu zocken. Ein oder zwei Kämpfe für den Lagebericht in Shining Force, oder eine Episode in einem Sakura Wars beispielsweise so jeden oder jeden zweiten Tag zu machen. Da wird man das Spiel nicht leid, legt keine größeren Pausen ein, über die man das Weiterspielen gern mal total vergisst.

Pläne für das aktuelle Jahr habe ich so gesehen nicht. Zumindest würde ich es nicht richtig Pläne nennen. Das setzt nämlich voraus, dass man auch versucht die Sachen umzusetzen. Ich hingegen, in meinem wankelmütigen Hamsterhirn, hingegen habe eher diverse Spleens an Sachen, die ich gern machen würde. Und dann kommt es zu den meisten davon doch irgendwie nicht, und ich erwähne sie nächstes Jahr hier an dieser Stelle erneut. Dafür mache ich dann ständig spontan andere Dinge in derer statt.

Wie bereits erwähnt wollte ich ja ursprünglich den anderen beiden Golden Suns auch den Arsch aufreißen, oder mehr Final Fantasy spielen. Shining the Holy Ark habe ich noch nicht beendet und eigentlich hatte ich kurzzeitig richtig Bock sogar alle drei Scenarios von Shining Force III zu spielen. Auf diesem SRPG-Tripp sollte auch Final Fantsy Tactics folgen und ich mir eventuell auch Fire Emblem anschauen, dessen erstes West-Release dieses Jahr übrigens seinen 15-jährigen feiert. Sowohl die Let’s Plays zu The Bard’s Tale und der Pokemon X Nuzlocke liegen momentan noch brach.

Dazu kommt, dass ich auch schon immer mal so richtig die Tales-Serie beschnuppern wollte, und nachdem e7 kürzlich Koudelka beendet hat, wurde ich wieder dran erinnert, dass die komplette Shadow-Hearts-Serie ebenfalls lange überfällig ist – obligatorisch sei im gleichen Atemzug Heaven & Earth genannt. Ocarina of Time wird übrigens auch 20 Jahre und ich habe mir letztes Jahr das 3DS-Remake zugelegt, in meinem nie enden wollenden Fehlverhalten mir weiterhin Zeldas zu kaufen, obwohl ich mit der Franchise nie warm zu werden scheine.

Zudem besitze ich schon länger Monster Hunter Freedom 2, welches ich sogar bereits begonnen und dann kurzzeitig eingeeist habe, sowie seit Weihnachten mit Monster Hunter 4 Ultimate ein weiteres Spiel der Franchise. Kann also genausogut geschehen, dass ihr ab Mitte Januar für ein halbes Jahr gar nichts mehr von mir zu lesen bekommt, und dann plötzlich 50.000 Worte über die Franchise auf 3 Blog-Posts verteilt.

Sakura Wars hat noch zwei Spiele zu bieten, von denen ich auch bereits mitten im nächsten stecke, ich stehe dem also positiv gegenüber, diese Franchise tatsächlich wie gewollt durchgeackert zu haben, bevor wir 2018 beendet sehen. Im Zuge dessen kann ich ja gleich mal auf die zwei Dutzend weitere Sakura [Irgendwas] umsteigen, welche die VN-Listen von Steam unsicher machen. Nur ein Scherz.

Vorher würde es eher via Certainly Simple an D3s Simple-Line Spiele gehen, die besonders auf der PlayStation 2 so einige exotische Früchte getragen hatte, von denen eine große Anzahl sogar nach Europa lizenziert wurden. Man kann doch nicht immer nur über Oneechanbara und Earth Defense Force lesen, oder?

Was ich übrigens auch 2017 immer mal wieder mit großen Pausen dazwischen on-off gespielt habe, war Dragon Quest VII. Bevor XI dann dieses Jahr irgendwann endlich mal das Licht des europäischen Kontinents erblickt, sollte ich vielleicht dies endlich beenden und die Lücke der ersten neun Teile geschlossen haben. Das Spiel ist nur eben so enorm lang und ich nie sonderlich unmotiviert, wann immer ich es anpacke. Dabei fällt es eigentlich ganz gut in mein neu entdecktes Etappen-Spielen von so ca. 2 Stunden am Stück für eine Insel-Vignette.

Hey, wer ist dafür, dass ich mich durch den Klassiker Inu Yasha schaue? Alle 200ish Folgen und die Filme? Keiner? Mir egal.

Übrigens könnte ich es mir echt vorstellen, mir dieses Jahr doch endlich mal eine neue Konsole zuzulegen. Irgendwann im Laufe, nicht jetzt direkt, aber mir wäre durchaus mal nach einer neuen. Das Hirn sagt natürlich, dass die bereits im Schrank stehenden ausreichend Backlog anberaumt haben, und die ROM-Ordner für alte Schinken auch aus allen Festplatten platzen, aber was Neues hat man doch irgendwo immer wieder gern.

Die Switch ist mir persönlich da vom Konsolenprinzip an sich sehr sympathisch, weil es eben nicht nur eine Konsole ist, sondern auch ein Handheld. Denn manchmal, wenn mich wieder ein Konsolenspiel stationär vor den Fernseher kettet, denke ich schon, dass ich jetzt echt Bock hätte, das einfach im Bett oder sonstwo portabel zu spielen. Und bei manchen Handheld-Games denke ich immer mal wieder, wie viel atmosphärischer das Ding auf einem großen Bildschirm wäre. Mit der Switch kann man halt einfach… switchen. Allerdings bin ich mittlerweile weitaus alt genug, um gelernt zu haben, dass es nicht wirklich um die Konsole an sich geht, sondern um die darauf erhältlichen Spiele. Und da hat die Switch eben nichts Exklusives, was mich reizt, stattdessen gibt es Sachen wie die diversen Dragon Quests auch auf der PS4, plus hat die halt für mich weitere interessante Titel wie Nier: Automata, Persona 5, Monster Hunter World, Ys VIII, Witcher III, die Trails of Cold Steels, World of Final Fantasy oder Final Fantasy XV zu bieten. Ein einzelnes Shin Megami Tensei V, bei dem wir noch gar nicht wissen, wann es überhaupt erscheint, oder ob es bei der aktuellen Fahrtrichtung der Hauptfranchise sonderlich gut wird, reißts halt nicht rum.

Frohes Neues Jahr!

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Twenty Seventeen

ava-2110Okay, Nostalgie zum gerade erst vergangenen Jahr aufbringen. Kann ja nicht so schwer sein, in einem Jahr wie 2016, wo nur Gutes geschehen ist. Na ja, wenn man mal von wichtigen Sachen aufs unwichtige Gaming ausweicht, so haben die Leute, die sich für Final Fantasy vs XIII und Last Guardian eine PS3 kaufen und dann 10 Jahre und eine weitere Konsolengeneration darauf warten durften, die endlich zu spielen bekommen. Aber was war auf dem Blog so Schwerpunktmäßig los?

Es haben für mich im Nachhinein ein wenig die Bücher, die reinen Filme und die Universal Monsters im Speziellen gelitten gehabt, da es mir so vor kam, als wäre hierzu lange Perioden über nichts geschehen. Immerhin wurden endlich die Witcher-Bücher beendet, viel später als geplant. Aber ansonsten war nicht so viel gelesen, und die lang laufenden Universal Monsters durften sich auch nur kurz aufbäumen. Dafür gab es mal wieder, wenn auch nur zu einem kurzen Zeitraum, so ein paar mehr Anime zu besprechen. Und zwar nicht nur die Pokemon-Filme. Beispielsweise Intensiv-Besprechungen zu den beiden Ikuhara-Shows Mawaru Penguindrum und Yukikuma Arashi.

Da sind wir auch schon beim Stichwort, denn viele hatten dieses Jahr Geburtstag, und zwar große und runde, und ein paar davon waren mir sogar bewusst. Zelda wurde 30, Dragon Quest und Metroid ebenfalls, Super Robot Wars und Seiken Densetsu schon 25, Resident Evil immerhin 20. Theoretisch haben wir davon auch bei allen das allererste Spiel in der einen oder anderen Form gespielt, nur bei Dragon Quest durfte stattdessen die VIII herhalten. Zumal ich Torneko’s Mystery Dungeon abgebrochen habe. Und selbstverständlich wurde Pokemon 20, dazu gab es nicht nur eine der wirklich allerersten Editionen, sondern auch Nuzlocken zu weiteren, ein paar Spinoffs, die Anime-Filme, und sogar die eine oder andere Konkurrenz wie Jade Cocoon, Monster Rancher, und Yo-Kai Watch. Nur zu Pokemon Mystery Dungeon bin ich nicht ganz gekommen, von dem ich auch wieder eines beackern wollte, welches sich dann aber als zu langweilig rausgestellt hat.

Direkt zu Beginn des Jahres hatten wir auch einen kleinen Einblick in dann letztendlich, weil ich es für so launig und kurzweilig hielt, fast alle Spiele des Virtual Boys. Die sind ja nun wirklich nicht alle schlecht gewesen. Und was die GameBoy Obscurities und GameGearing-Einträge angeht, so schien es nach je 2 früh im Jahr erst mal mau zu werden, aber auf das spätere Jahr hinweg gab es doch noch mal 2 auf dem GG und ganze 10 für den GB/C. Bei Handhelds bleibend hatte ich übrigens noch nie so viele PSP-Spiele wie in 2016 besprochen, von den insgesamt 14 Posts seit Blog-Beginn stammen ganze 9 aus dem vergangenen Jahr.

Die Entdeckung und kurzzeitige Extremsucht, weswegen auch zur Mitte des Jahres hin so ein paar andere Sachen auf der Strecke blieben, war natürlich das Genre der Dating Sims, in die ich mich schon ein wenig verliebt habe, mit denen aber in 2017 wenig bis gar nicht zu rechnen ist, da es so gut wie keine außerhalb Japans gibt. Auch kurzfristig begonnen und dann fast nicht aufgehört gekonnt hatte ich mit David DeCoteaus 1313-Filmen, die noch nicht mal unbedingt so unterhaltsam waren.

Weitere Metal Gears, Quest for Glorys oder Marios gab es dieses Jahr entgegen meiner Vorsätze zwar nicht, aber dafür wurde das seit 2012 liegen gelassene Wizardry: Tale of the Forsaken Land wieder aufgegriffen und jener Schandfleck-LP zumindest beendet. Und ich konnte Digital Devil Saga endlich mal wieder spielen, was ich mir auch seit geraumen Jahren immer mal wieder vorgenommen habe. Das einzige MegaTen des Jahres sogar, glaube ich.

Dungeon Crawler sollten viele kommen, es gab auch ein paar Einträge, nämlich für Dragon Crystal, Class of Heroes, Wizardry: Tale of the Forsaken Land und 7th Dragon 2020. Aber da gibt es natürlich eine mittlerweile fast unübersichtlich Anzahl an Auswahlerweiterungen. Angefangen hatte ich auch mehr. Eye of the Beholder allerdings klickte nicht so ganz mit mir, Mind=0 war viel zu langweilig, die zwei aufgegebenen Mystery Dungeons, und Conception II und Ray Gigant hatte ich Stranger of Sword City hinten angestellt. Welches ich dank des Odin-Kampfes auch irgendwann erst Mal unterbrochen und bisher nicht wieder aufgenommen habe. Als nächstes steht sowieso 7th Dragon III an, und Legend of Grimrock II könnte mal passieren. Und dann gibt es mittlerweile ja mehr Fanübersetzungen zu diversen japanischen Wizardrys, als man wirklich spielen will. Wobei zumindest Wizardry Gaiden IV ganz interessant ist. Class of Heroes hat auch noch zwei weitere Teile, sofern Gaijinworks den dritten denn endlich mal auf den Markt bekommen hat.

Und sonst so kommend oder auch nicht? 1987 ist jetzt 30 Jahre her, bedeutend so Serien wie Final Fantasy, Ys, Megami Tensei und Phantasy Star werden ziemlich alt. Zumindest zu Final Fantasy könnte sich was tun. Die Fiesta zu Final Fantasy V mach ich ja eh immer, aber VII ist bereits gezockt, IX könnte ich auch endlich mal wieder spielen, Tactics will ich ewig mal zocken, vielleicht doch mal 4 Heroes of Light beenden, und die PSP bieten dann ja noch Type-0.

Auch schon fertig und auf Veröffentlichung warten ein paar Bücher, beispielsweise die Maze-Runner-Trilogie. Und das eine oder andere GameGearing steht in den Startlöchern. Ein LP zu Golden Sun durchaus auch.

Was immer geht ist Suikoden, Heaven and Earth, oder Shadow Hearts zu beackern. Auch länger auf der Liste und noch nicht geschehen ist den Manga zu Five Star Stories zu lesen. 1313 hat dann tatsächlich noch sechs weitere Teile zu bieten. Und Modern Who liegt hier auch noch rum.

Sollte ich es bis dahin nicht vergessen, wird der Oktober auf jeden Fall Hallowiin bereithalten, in dem sich ein paar der für sie nicht bekannten aber doch nicht wenigen Wii-Horror-Games wiederfinden werden. Und nicht die guten, wie beispielsweise die Resident Evils, die man überall sonst auch bekommt, sondern der exklusive (low to medium budget) Bewegungskontroller-Mist.

Dann noch schnell ein paar WordPress-Statistiken an die Wand geklatscht, halbherzig selbst zusammengesucht, da dieses Jahr scheinbar keine Jahres-Endstatistik-Mails verschickt wurden. Z&Z hat insgesamt 159 neue Beiträge gesehen, wobei ich mich hier irgendwann darauf eingespielt hatte, jeden dritten und dann jeden zweiten Tag einen online gehen zu lassen. HBWTGAK hat nur 16 neue Reviews gesehen, weil ich dort weniger diszipliniert war, und ungefähr noch mal fast genauso viel ausstehen, die ich bisher zu finalisieren zu faul war. Meistgeklickte Beiträge und meistgesuchte Begrifflichkeiten sind bei Z&Z der Evergreen Minecraft, bei HBW hingegen Pokemon und Dragon Quest Monsters. An Kommentaren wird mir leider so spontan nichts im Jahresüberblick des Statistik-Tabs angezeigt, jedoch gab es guten Zuwachs an liebenswerten Subscribern und Kommentatoren, sowie hat https://spielkritik.com/ gut neue Leute hergeschickt hat. Immer schön Danke und Freude und so, nüch :3

Twenty Sixteen

ava-1952So, sind mal wieder die Feiertage gen Jahresende überstanden. Ich hoffe natürlich mal für alle auch ganz gut. Altes Jahr raus, neues Jahr rein, hier mal wieder ein paar Dinge, die sich hindurchgezogen haben, bzw. hindurchziehen sollen.

Es gab natürlich neue Einträge in die bereits Jahresübergreifenden Reihen wie die GameBoy Obscurities, in denen ich dieses Jahr überraschend viele Shmups gepackt hatte; das Durchschauen der Universal Monsters, wo wir nun in den 30ern angelangt sind; und die Bücher des Vampire Hunter Ds sind frisch ausgelaufen. Might and Magic II, welches ich Anfang 2014 bei einem Eintrag verhungern lies, wurde im Januar dieses Jahres beendet, nur um direkt Might and Magic III zu beginnen und ebenfalls nach einem Eintrag versauern zu lassen.

Wiedererweckt haben wir die Superhero Sundays, in denen ich einige Filme geschaut habe, die sich seit 2013 so angesammelt haben. Außerdem die Verhoeven Wednesdays mit dessen kompletten Ouvre füllten. Einige Spiele von Falcom wurden bespielt (darunter sollten dieses Jahr weitere Legend of Heroes folgen), sowie waren die MegaTens (darunter ausgiebige Besprechung der beiden Raidou Kuzunohas) mal wieder präsent. Eine weitere Gaming-Bildungslücke der Ultimas wurde gefüllt, sowohl gleich mit zwei Einträgen in die Franchise. Auch Indie Games habe ich dieses Jahr uncharakteristisch viele gezockt, einige davon sogar gemocht. Die Hauptteile der Ace Attorneys hatten ihre Woche bekommen, die Fantranslation der Investigations 2, die folgen sollten, taten dies biher jedoch noch nicht.

Die Tales from the Crypt haben wir letztes Jahr zum letzten Mal gesehen. Dem WonderSwan-Handheld hatten wir einen Besuch abgestattet und über einen Monat hinweg einige Spiele dazu gezockt, während auch der GameGear begonnen jedoch noch nicht beendet wurde. Auch begonnen habe ich das Lesen der Witchers, wobei hier ebenso noch die letzten beiden Bücher auf mich warten. Level 5s Guild-Spiele habe ich bisher 2 präsentiert, das folgend geplante Crimson Shroud steht immer noch aus. Auch weitere Metal Gears und Quest for Glorys, von denen ich das erste bzw. die ersten beiden Spiele letztjährig beackert habe, während der Rest folgen sollte und dies dieses Jahr hoffentlich dann auch wirklich wird. Ebenfalls begonnen und dann frühzeitig untergegangen sind die Let’s Play Mario, wo eigentlich mehr als Super Mario RPG und New Super Mario Bros.2 hätte kommen sollen.

Etwas Final Fantasy gab es sogar auch, hat mir mit der Four Job Fiesta zu Final Fantay V, die mich so begeisterte, dass ich gleich drei Mal hintereinander durchs Spiel ging, ein Highlight, mit Final Fantasy IV: The After Years einen Totalausfall, und mit Lightning Returns: Final Fantasy XIII ein Mittelding beschert.

Mit Sailor Moon Crystal wandten wir uns dem zweifelhafen Reboot des Klassikers zu, mit Legend of Korra gab es einen aktuelleren Cartoon zu schauen, der sogar gut war.

Und jetzt natürlich noch ein wenig offizielle Statistiken seitens WordPress:
Z&Z hat 217 neue Beträge gesehen, HBWTGAK hingegen 31 neue Reviews. Erneut waren meine beiden bestbesuchten Beträge am bestbestuchten Tag keine Beiträge, sondern Bilder dazu. e7 hat mit Abstand die meisten Kommentare hinterlassen und belegt mit jenen sogar die ersten beiden Plätze, mal als RPG Sektor und dann als sein neues Binary Domain. Die meistbesuchten Beiträge sind mal wieder nicht von diesem Jahr, sondern die üblichen Dauerrenner Minecraft Revisited, Another Relapse: Minecraft, Cities XL, Maestia, und neu dazu der „was ist nicht wie der Rest“-Post Gefangen und eingelocht. An Reviews allerdins immerhin die ersten drei Plätze an die diesjährigen Xenoblade Chronicles, Shin Megami Tensei IV und Persona Q gehend, bevor Dauerrenner Dragon Quest Monsters: Joker 2 und überraschend Azure Dreams (GBC) den Schluss einleuten.

Frohes Neues und all der Kram.

Waxing Nostalgia: 15 Years on the Internet

ava-1872Ich habe mal wieder meine bi-jährliche, nostalgische Phase, und schaue zurück auf die letzte Dekade+ meiner Internetpräsenz Kaoru, und hab mich mal entschlossen, euch mitzunehmen.

Angefangen hat es eigentlich schon ein paar Jahre vor dem Jahrtausendwechsel, ich war also in der ganz jungen Frühzeit des Internets mit dabei, als all dies noch ganz neu und aufregend zumindest was die Verbreitung in privaten Haushalten angeht, war, und alles noch viel kleiner und beschaulicher erschien, dafür natürlich auch schrecklich unaufgeräumt und uninformativ. Heutzutage ist schon vieles besser, aber Nostalgie und so.

Jedenfalls war ich als Teenager noch auf einem Windows-95-Rechner, als meine Familie Internetzugang bekam. Damals musste man sich noch einwählen und konnte nicht gleichzeitig telefonieren. Damals war ich auch noch der Belgarion auf dem über die Bravo Screenfun gefundenen Lernportal Learnix oder so, ich weiß gar nicht mehr wie es hieß. Sowie der Pluto (von Armitage kommend) auf den Foren von Spieletipps. Damals war ich noch ganz frisch in Anime und Manga gerutscht, und fand dort über gleichgesinnte tolle Tipps wie Ranma 1/2 zu lesen oder Neon Genesis Evangelion zu schauen, sowie sich über das damals noch brandheiße Sailor Moon auszutauschen, das in Deutschland langsam auf sein Finale zugeht. Eine der wirklich hilfreichen Seiten, die ich damals gefunden habe, gibt es sogar heute noch: JASMS.de

Den Rest eher nicht mehr. Das hat auch seine Gründe. Internetpräsenzen waren damals noch hauptsächlich die Hobbyprojekte von Privatpersonen. Und es gibt bis Heute gewisse Gruppen, die besonders viel Freizeit haben, um so etwas aufzubauen/zu pflegen, und allgemein viel im Internet zu kommunizieren. Zum einen haben viele Schüler und Studenten die entsprechende Freizeit und den Willen. Teilweise dann noch während der Ausbildung. Und dann wieder in Zeiten von Arbeitslosigkeit. Sobald man eine feste Vollzeitstelle hat, und die Freizeit rar und wichtig wird, nebenher auch so mehr Verantwortung in seinem Leben übernehmen muss, bricht das ganz natürlich und verständlich weg, wie ich über die 15 Jahren wieder und wieder gesehen habe. Man hat dann nicht mehr die Zeit jeden Tag für Stunden in Foren und Chats rumzuhängen und mit Leuten zu reden, die man zwar mag, die man aber nicht „richtig“ kennt. Man verliert gewisse Zeit-intensive Hobbys komplett oder kann zumindest die kleine Privathomepage nicht mehr aufrecht erhalten.

Meine Homepage erwuchs eigentlich auch nur aus Langeweile in meinen letzten Sommerferien vor dem Start der Berufsausbildung. Im Sommer 2000 startete also das schlicht und schlecht benannte Kaoru’s Anime Page, später Anime & Manga Page. Über die nächsten vier Jahre auch stetig ausgebaut, nach ein paar Shrines zu anfänglich Sailor Moon, Armitage III, Neon Genesis Evangelion und Pokemon wurde letzteres irgendwann fallengelassen und von Angel Sanctuary ersetzt, sowie kamen viele viele Reviews über die hunderten an konsumierten Anime, Manga und Artbooks hinzu. Damals hatte noch fast jede Homepage ihre eigenen Chats und Foren, auf die man sich mit einem beständigen Grüppchen getroffen hat. Und um Infos und gleichgesinnte Seiten zu finden, musste man sich durch Linkaustausch und Webring klicken, nie wissend, wie akkurat das, was derjenige dort schrieb, wirklich war. Das waren auch die Jahre wo ich mehrmals auf der AnimagiC war. Auch bei Anime und Manga war ich eigentlich früh dabei, als der Boom so richtig ins Laufen kam, man noch eifrig die AnimaniA und später MangaSzene laß, teilweise nur über das ACOG-Heftchen und den benachbarten Comicladen bestellen konnte, und Vox Anime-Nächte mit häufig zweifelhaften Kandidaten füllte. Ich werde nie meine ersten paar Erfahrungen in den frisch auf VHS eingetroffenen Armitage III (eine Folge pro Kassette!), El Hazard, Tenchi Muyo und die Doppelboxen vom limitierten Evangelion vergessen, die ich teuer auf Ebay aus zweite Hand holen musste.

2004 verlor ich meine Arbeit und hatte plötzlich sogar noch mehr Freizeit. Ich war nie sonderlich der soziale Mensch oder der Party-Gänger, deswegen hatte ich die vorher schon, aber nun war es im Prinzip der ganze Tag. Damals war ich dann wieder mehr im Internet unterwegs und auch ein paar Jahre anschließend echt an Boys Love Games interessiert, zu einer Zeit, als Visual Novels so ziemlich gar nicht in den Westen kamen, und man sich die über Torrents und eMule gezogenen japanischen Dinger durchklickte, ohne was zu verstehen. Aber auch damals gab es schon eine kleine Community dafür, natürlich auch eine allgemein zu Shonen Ai, in der ich sehr aktiv war, besonders auch MistressAlitas Boys Love Game Heaven. In dem Jahr ging ich dann auch overboard an Homepage-Projekten. Ich erschuf ein Blog, in dem ich selten wirklich was zu schreiben hatte, ein nie erfolgreiches Trading Card Game, sowie ein mäßig gefülltes Nebenprojekt exklusiv zu Shonen Ai, und weitere Ideen, die nie was wurden (Schreine zu Das letzte Einhorn oder das SNES Clock Tower beispielsweise). Wenig davon überlebte ins Jahr 2005, zumal ich Ende 2004 auch komplett für mehrere Monate vom MMORPG Final Fantasy XI verschluckt wurde, wo mein Eresion einige gute Zeiten mit zwei Linkshells, allen voran die Pathfinder hatte. An den Namen der deutschen erinnere ich mich gar nicht mehr so sehr. Aulait war eine echt nettes Kätzchen in ihr, der immer weit über unserem Level war, aber das war es auch schon. Die französische TaruTaru aus Pathfinders, die dann nach Japan ging, war auch echt cool.

So richtig Neuland erschlossen habe ich mir dann wieder in 2006, wo ich zum einen ein Teil von Gaia wurde, sowie über Greg’s RPGHeaven, den ich schon seit Jahren laß, auf Ilumnia stieß. Außerdem fing ich ab der Zeit an, etwas mehr auf meinem Blog zu schreiben, zudem hauptsächlich über die von mir frisch konsumierten Medien. Das ging eigentlich bis 2009/2010 ganz gut. Mein schwindendes Interesse an Anime und Manga, die ich mittlerweile nur noch hin und wieder mal anschaue/lese, führte dazu, dass Kaoru’s Anime & Manga abgestoßen wurde, wobei ich ab da an für Greg bereits einige Spiele-Reviews geschrieben hatte, die ich für mich persönlich auch auf ein Abstellgleis stellte, und die nachdem Greg Karriere machte und keine Zeit mehr für seine Homepage hatte, dann auf HBWTGAK landeten. Shin Megaim Tensei Online, die japanische Version lang vor einem West-Release, habe ich über jene Jahre auch on-off gespielt, erinnere mich vor allem an die immer hilfsbereite und wissensstarke Finella. Das Spiel an sich war gar nicht so gut, aber durch die coolen Leute im Clan blieb ich echt lange drin hängen. Ilumnia war ein paar Jahre wirklich spaßig, dann kamen aber die falschen Leute, und die schreckliche Führung sowie der Weggang der guten Leute wurden immer drastischer, was mich und letztendlich auch MuadDib mit seinem Dragon’s Hoard wegziehen ließ.

Der Dragon’s Hoard war glaub ich auch die letzte Community, in die ich mich richtig integriert hatte. Mit der Zeit bin ich einfach etwas alt, um noch auf der gleichen Wellenlänge der meisten Teens und frühen Twens zu sein, und die sind die Hauptzielgruppe meiner jungen Hobbys. Klar, vor allem auch Gamer werden immer älter, aber eben sind Spiele auch zeitintensiv, und sich über sie im Internet auszutauschen dann noch mehr. Als MuadDib dann den Gang aller Dinge ging, nämlich in eine Karriere ohne die Freizeit Dragon’s Hoard am Leben zu halten, war es damit so etwas rum. Zumal das Internet 2.0 sowieso ein ganz anderes ist. Chats sind tot, Foren spärlich besucht und nur für große Seiten tragbar. Man tauscht sich über Facebook und Twitter und Co aus. Man macht keine statischen, kleinen Privathomepages mehr, sondern schreibt schnell alles in einem Blog runter, so wie ich es mittlerweile ja auch exklusiv tue, und tauscht sich mit Gleichgesinnten in den Kommentaren aus. Das ist natürlich etwas unpersönlicher, aber ich glaube auch nicht, dass ich mich noch in eine Forencommunity richtig integrieren könnte, bin auch sonstig eher der Lurker denn der Kommentierer der für mich interessanten Blogs.

Und so schaue ich manchmal etwas nostalgisch zurück. Auf Spieletipps und Gaia. Auf Ilumnia. Auf Final Fantasy XI und MegaTen Online. Auf das Wegsterben vom Sailor-Moon-Webring, Yaoi Heaven, BLG HQ, RPG Heaven, RPG-O-Mania, Dragon’s Tear, Icksmehl, Dragon’s Hoard, dem ersten Reich der Rollenspiele, oder dem Square-Net, Anime-auf-DVD, AnimaniA unter erster Redaktion, und viele andere, die mich jeweils mehrere Jahre über diese Dekade in meinen Hobbys begleitet haben, und nicht mehr da sind. Erinnere mich ein wenig an die guten Zeiten, die Leute dort, und ganz egoman meine eigene Zeit im Internet. Die Anfänge des Endes sehe ich auch beim RPG Sektor und bei den Blogs vom Ikki und Lucas leider. Das, was ich manchmal bereue, ist, dass ich mich nie aufgerafft habe, mich mal privat mit der einen oder anderen Internetbekanntschaft zu treffen, sondern wenn sie ultimativ aus verlorenem Interesse oder rar werdender Freizeit weitergezogen sind, den Kontakt häufig verloren habe. Jedenfalls, wer dies liest und mal eine Zeit auf meinen Etappen durchs Internetleben mit mir verbracht hat: Danke für die schönen Erinnerungen. Auf die nächsten 15 Jahre und ins Internet 3.0?

Twenty Fifteen

ava-1737Willkommen im neuen Jahr und damit auch zum üblichen Aus- und Rückblick, mit starkem Schwerpunkt auf Rückblick. Was beim Blog vor allem auffällt ist, dass ich dieses Jahr so viele neue Subscriber wie nie zuvor erhalten habe (was natürlich geil ist), welches ich mal ganz frech darauf zurückführe, dass jene vom icksmehl und rpgsektor rüber gesprungen sind, bei dem mir die Statistik recht gibt, da sie bei beiden Blogs im „Wie wurde hergefunden“ auftauchen, neben dem jeweilig anderem meiner Blogs, und in zuckerl&zynismen auch dem Blog vom Ikki. Die Meist-kommentierenden sind übrigens, in jener Reihenfolge, die Schätze motherfreak, Ikki, und e7. Neue Beiträge hier gab es 263, neue Reviews bei HBWTGAK 29. Die drei beliebtesten Beiträge waren Dauerrenner Maestia, Minecraft Revisited und Winnie the Pooh (auch immer wider mit dem Zusatz „Geistestkrankenheiten“ in der Suchworte-Liste aufgetaucht). Reviews waren es DQM: Joker 2, Ys V und Endless Ocean 2. Überraschend war, dass auf beiden Blogs der beliebteste Beitrag am meistbesuchten Tag kein Beitrag, sondern ein Bildanhang war.

Größere Themen letztes Jahr waren im cineastischen Sinne beispielsweise gleich 4 Wochen für Haifilme. Stellt sich heraus, die meisten davon sind ziemlich schlecht, was ein Schocker, nich? Bei Monstern bleibend startete das Durchwühlen durch die klassischen Univeral Monsters, auch wenn es ein Jahrzehnt an Filmen gedauert hat, bis wirklich jene auftauchten, die man damit assoziiert. Wird natürlich im nächsten Jahr fortgeführt werden. Die Animationsfront hat ein Sailor-Moon-esques durchgehen der Story Arcs zu Revolutionary Girl Utena und Avatar gesehen, sowie zwei Anime Weeks, eine beendete das nostalgische Trio, die andere thematisierte direkt Anthologien. Auch die westliche Animation war neben Avatar weiter vertreten mit den Disneys CGI-Streifen. Avatars Nachfolgeserie ist ja nun auch beendet, sowie Sailor Moon Crystal endlich laufend, von daher kann es da Follow ups geben.

In geschriebener Form wechselten sich im Monatstakt zum einen L. Frank Baums Klassiker der Oz-Bücher, und als Kontrastprogramm Hideyuki Kikuchis Vampire Hunter Ds ab. Die Reihen sind ebenfalls beide noch nicht abgeschlossen und werden somit in 2015 höchstwahrscheinlichst erneut auftauchen. Oh ja, und die ersten drei Mortal Instrument hab ich gelesen, davon gibt es ja auch noch 3 Bücher und ein halbes Dutzend Spinoffs. Nur ob die auch wirklich nötig werden, wird sich zeigen.

In Sachen Gaming gab es dieses Jahr recht viele Einträge zur MegaTen-Reihe, zu der bisher in der hiesigen Blog-Inkarnation noch nicht so viel zu lesen war, weil ich einen Großteil der Teile noch vor 2010 bespielt habe. Allerdings sahen wir Devil Summoner: Soul Hackers, endlich das europäische Shin Megami Tensei IV und mehrere Einträge zum endlich fanübersetzten Kyuuyaku Megami Tensei, den ersten beiden Spielen der Franchise. Mit Persona Q kann es im nächsten Jahr damit eigentlich gleich weiter gehen. Auch der Castlevania-Reihe hab ich mal wieder zugewendet, in dem ich einige der Metroidvanias gezockt habe, sowie später dann das Remake des Erstlings. Das volle Jahr Tagebucheinträge der (non-)Ereignisse in Animal Crossing: New Leaf, ging ebenfalls im Dezember zu Ende. Die GameBoy Obscurities wurden nach ein paar Monaten Pause abgestaubt, auch wenn mein diesjähriger Batch eher wenige gute Resultate hervorbrachte, und im nächsten Jahr wird es da bestimmt auch neue Einträge zu geben. Das schon lange geplante Reinschauen in die doch sehr beliebte Witcher-Reihe gab es ebenso, welche gleich dazu führte, dass ich beide Spiele durchgeacktert habe, da sie mir doch recht gefällig waren. In 2015 kommt ja bereits Wild Hunt, und in die Romane könnte ich natürlich auch mal einen Blick werfen.

Ansonsten gibt es ein paar Sachen, denen ich mich zuwenden könnte. Beispielsweise sind mittlerweile wieder so viele Superhelden-Filme angelaufen, die ich noch nicht gesehen habe, dass dies alleine wahrscheinlich eine Themenwoche werden könnte. Durch Paul Verhoevens Oeuvre zu schauen hätte ich ja auch mal Bock.

Als spielerische Schwerpunkte kann ich natürlich jetzt auch die üblichen Verdächtigen nennen, die jedes Jahr hier stehen, aus denen dann aber doch nichts wird: The Year of Suikoden, The Year of Shadow Hearts, die Heaven & Earth Trilogie. Erst mal gibt es allerdings auf jeden Fall ein Wiedersehen mit Ace Attorney im Quintett. Und vielleicht spiele ich mich durch eine Reihe an Marios.

Pickled in

ava-1554e7 vom RPG-Sektor hat mich also für den Liebster Award nominiert, den ich vorher gar nicht kannte, weil ich bekanntlich Netzsozial unter einem Stein lebe. Wenn ich das richtig verstehe ist der ein Kettenbrief, nur mit mehr Arbeit dahinter, und der netten Nebeneigenschaft, dass durch das Weiterwerfen des Balles die Leser auf Blogs hingewiesen werden, die sie vielleicht noch gar nicht kannten. Dennoch bin ich natürlich erfreut darüber, dass e7 mich nannte, zumal ich auch recht weit oben in der Liste bin, statt am „scheiße, wen kann ich noch nennen, um elf zusammen zu bekommen“-Ende. Der indivudalisierte Kettenbrief-Teil an sich kommt in Form von elf Fragen, die man beantworten muss, um dann eigens erdachte an die nächsten in der Reihe weiter zu geben. Die Fragen an mich – und zehn weiter – wären da.

  • Was motiviert dich für das Betreiben einer eigenen Website?
  • Meine erste Seite war ganz unspektakulär, wie die der meisten denke ich mal, einfach aus Langeweile als Schüler zusammen gekommen, um in diesem aufregenden World Wide Web auch dabei zu sein. Ein Bastelhobby sozusagen. Darüber habe ich entdeckt, dass ich sogar sehr gerne meine Meinung über die Medien, die ich konsumiere, niederschreibe. Und da konnte ich sie auch genauso gut mit dem anonymen Weiten teilen, wer weiß vielleicht findet sich sogar ein Leser oder zwei. Ja, meine Motivation ist also, dass ich es einfach gern Schwarz auf Weiß habe, wie scheiße ich doch alles mit zunehmendem Alter finde.
  • Final Fantasy? Falls ja, welches am liebsten?
  • Schwere Frage, weil ich so einige davon vor zehn Jahren oder mehr zuletzt gezockt habe, auch wenn ich mich langsam mal wieder durch die Reihe durch wühlen will. Ich bin jetzt mal gar nicht cool und nenne keinen absoluten Spinoff-Außenseiter, sondern gehe tatsächlich davon aus, dass die beiden langweiligen Wahlen VI oder VII mein Favorit sind – müsste beide aber neu durchspielen, um sicher zu sein, denn in V hab ich mich im Nachhinein schon ein wenig verliebt.
  • Wie viele Star Wars Filme gibt es deiner Ansicht nach?
  • Cheeky Answer: 3. Echte Antwort: 3 gute, denn eigentlich bin ich keiner, der den einfachen Weg wählt, Sequels/Prequels/Midquels einfach zu ignorieren, nur weil sie ihm nicht gefallen. Wenn jemand mit seiner Serie scheiße baut, bin ich ihm nicht so entgegenkommend, das willentlich zu ignorieren, weil er vor 30 Jahren mal gute Filme gemacht hat, als andere Leute noch drüber geschaut haben und ihm sagten, welcher Einfall Mist ist und raus editiert gehört. Wartet, ging es hier um Star Wars oder Metal Gear Solid?
  • Castlevania: Lords of Shadows – Wiederbelebung oder Ende der Castlevania Reihe?
  • Nun, Wiederbelebung einer Franchise hat ja mehr mit Verkaufszahlen zu tun, denn mit Qualität. Soweit ich das halb mitbekommen habe, hat sich das erste LoS zwar gut verkauft, bei LoS2 muss sich das aber noch zeigen. Von daher kann man es wohl noch nicht zutreffend sagen. Was natürlich die eigentlich gemeinte, eigene Meinung angeht: Wayne. Da ich mit God of War und seinen spielerischen Klonen nichts anfangen kann, ist mir Lords of Shadow auch egal (die MoF-Demo war allerdings wenig überzeugend, dass die ein klassisches 2D-Castlevania hinbekommen würden). Ob Castlevania nun eingeht, als God of Vania weiter lebt, oder zu jemand neuen geht, der wieder was anderes versucht… ich find die Metroidvanias zwar ganz cool, scher mich aber nicht genug um die Serie an sich, als das mich das wirklich viel interessiert. Ich stänkere nur gern von der Seitenlinie aus mit.
  • Wie old school bist du? Angabe bitte in maximal verfügbarem RAM von allen heimischen PCs, Handhelds oder Konsolen.
  • Als Casual Gamer bin ich hier eindeutig überfragt.
  • Was hat Facebook bloß mit Oculus-Rift vor?
  • Die Welherrschaft natürlich. Über den Weg von interaktivem Porn, der Grund aus dem das Internet überhaupt besteht.
  • Welches Web war/ist besser, 1.0 oder 2.0?
  • Web 2.0 natürlich, ich bekäme Entzugserscheinungen, wenn ich nicht wüsste, immer nur einen Klick von mindestens 3 Tumblr entfernt zu sein, deren einziges Thema Chris Evans Knackarsch ist.
  • Bis zu welchem Alter ist es noch angemessen, Dragonball und/oder Sailor Moon zu gucken?
  • Dragonball sollte man sich zu keinem Alter antun müssen, aber Sailor Moon geht immer.
  • Hast du mal ein Projekt bei Kickstarter unterstützt? Falls ja, welches?
  • Nope, wer nicht bereit ist, seine finanzielle Existenz für sein Traumprojekt aufs Spiel zu setzen, der muss auch gar nicht bei mir nach Geld fragen kommen.
  • Was wird deiner Ansicht nach das nächste große Ding?
  • Der Kingdom Tower in Jeddah soll ziemlich groß werden.
  • Wenn du einen Film, eine Serie oder ein Spiel in ein schwarzes Loch werfen dürftest, welches wäre es?
  • Slender.

So, nun müsste ich eigentlich die Liebe teilen und 11 Fragen an 11 Blogs meiner Wahl stellen. Da ich keine liebende Person bin, tu ich das natürlich nicht. Abgesehen davon, dass bei den paar Blogs, die ich besuche, minus die englischen, minus die von e7 schon selbst genannten, glaub ich nur noch WorlofLucas über bleiben würde, der vor 2016 eh nicht mit 11 Fragen am Stück fertig wäre ;P

Twenty Fourteen

ava-1476Es ist soweit, wir sind mal wieder ein Jahr weiter, ein Jahr älter, viele Blogposts reicher. Genau genommen sagt mir die Statistik 308 satte Beiträge im Blog, und 29 neue Reviews drüben in HBWROFLBBQ. Die beliebtesten Beiträge waren das irreführend betitelte What is love? Baby, don’t hurt me. Don’t hurt me no more. (hey so bekommt man Hits, genau wie Titten in YT-Thumbnails zu stecken), Dauerbrenner Maestia und Minecraft Revisited, bei den Reviews Pokemon Gelb, Azure Dreams (GBC) und Earthbound. Der Top-Kommentator an Quantität ist erneut der liebreizende Ikki mit 48 an der Zahl, ganz dicht gefolgt vom knuffigen e7 und 47 Kommentaren.

Rückblickend, was waren denn die größeren Dinge im Blog in 2013? Was Bücher angeht wurden die Narnias endlich beendet, außerdem durch doch die ganze Fifty Shades Trilogie geackert, endlich die Harry Potters nachgeholt, und auch auf den Hunger-Games-Zug aufgesprungen. Auch gelesen wurden Graphic Novels, was ich eigentlich nicht tue, denn die ganzen Buffys waren auch dran, und da wurde die TV-Serie eben so weitergeführt, auch wenn man das besser übersieht. TV-technische Neuentdeckungen hingegen waren endlich in die Lobeshymnen von Game of Thrones einsteigen zu können, Shameless für mich zu entdecken, und Glee zu erleben, letzteres kann ich erneut nicht unbedingt empfehlen. Von der filmischen Seite her gab es sowohl alle Aliens und Predators; auch ordentlich gegruselt wurde in den Ju-ons, Nightmare on Elm Streets und Friday the 13ths; ordentlich Trash gab es in den Gameras; und die eher nicht so gute Entscheidung, mich durch alle Bonds zu schauen, wurde ebenfalls getroffen. Sailor Moon wurde mal wieder erneut hinterher nostalgiert, auch so gab es zwei nostalgisch angehauchte Anime Weeks.

Spiele sind mal wieder jede Menge gezockt worden, erneut über 40 zum Ende, plus wie üblich viele angefangen, die abgebrochen und vergessen wurden, sowie Lebenssimulationen, bei denen es so gesehen kein Ende gibt. Wenn ich nur aus dem Backlog ziehen und nie was Neues kaufen könnte, wäre jenes wohl locker sogar in einigen Jahren zu beenden. Unter jenen Spielen war zumindest endlich das Beenden der Mother-Trilogie, dessen dritter Teil und große Teile des zweiten in dieses Jahr gefallen sind. Auch habe ich den Versuch gestartet mal ein Animal Crossing für ganze 365 Tage zu bespielen, wofür mich City Folk letztendlich allerdings nicht genug packen konnte, aber vielleicht tut es das ja jetzt New Leaf. Auch Sims 3 war ich eine Weile ziemlich am Süchteln und hat ebenfalls zu einigen schnell fabrizierbaren Blogeinträgen geführt. Ach ja, auch der Beginn der etwas hochtrabend benannten GameBoy Obscurities sahen wir, in denen ich in ein paar GB-Spiele geschaut habe, die zumindest nicht jeder zweite kennt, und die mich bereits eine Weile interessieren. War zumindest eine gute Ausrede, mich diesem „Kleinkram“ mal zuzuwenden.

Was kann dieses Jahr so alles passieren? Eine Rückkehr des Disney Sundays, sobald all die Bonds aus dem Weg sind. Oder vielleicht endlich das seit Jahren in diesen Posts erwähnte Year of Shadow Hearts oder Bespielen der Heaven & Earth Trilogie. Allerdings hätte ich vielleicht auch Bock auf ein Year of PSX Classics, in dem ich eine Reihe PSX-RPGs (re-)zocke. Da ich 2013 nicht ein Dragon Quest gespielt habe, könnte ich davon auch mal wieder eines reinzwängen (evtl. endlich Dragon Quest Monsters 3). Mehr Dungeon Crawler gehen immer – Baroque? Arcana? Wizardry VI? Oder ein Torneko-Game um DQ und Dungeon Crawl zu verbinden! Wer weiß, vielleicht wird sogar irgendwann mal die Fantranslation für Megami Tensei, Shin Megami Tensei if oder Wizardry Gaiden IV fertig! Auf der Liste, die ich mir damals zu Beginn der „Obscure GameBoy Games“ schnell zusammengetippt habe, sind auch noch ein paar Titel, zu denen ich noch kommen könnte. Beides lässt sich selbstverständlich auch in Wizardry Gaiden I verbinden. Natürlich gibt es da auch noch 9 weitere Might & Magics

Außerdem gibt es da jede Menge Buchreihen auf meinem Kindle, die ich ebenso teilweise schon seit über einem Jahr drauf hab, aber bisher noch nicht gelesen habe. Die Oz-Bücher beispielsweise, oder die Vampire Hunter Ds. The Mortal Instruments als Follow up zu Twilight und Fifty Shades vielleicht. Die Ender Saga, ebenfalls Jugendliteratur, aber mal nicht spezifisch an Mädels gerichtet (da Jahrzehnte alt). Was natürlich auf jeden Fall passieren muss, ist Eternal Pleasures (Twilight with Dinosaurs!) und Awoken (Twilight with Cthulhu!?). Anschauen von mehr (Oldschool)-Horror oder trashigen Monsterfilmen geht natürlich immer. Universal Monsters, Hammer Horror, Shark Week anyone? Außerdem steht noch mindestens eine WMT-Serie aus und auf Sailor Moon soll Utena folgen. Die letzte Nostalgic Anime Week steht natürlich in den Starlöchern. Und auch eine Serie, die zumindest krampfhaft versucht, wie Anime auszusehen, Avatar, hab ich schon etwas länger im Auge. Ikki wartet natürlich ebenfalls bereits ungeduldig auf die Porn Spoof Wochen :D

Danken möchte ich hier natürlich, weil obligatorisch, meinen treuen Lesern und Kommentatoren. Besonders natürlich DarkIkkarus, der in seinem Blog auch viel Lesenswertes postet, darunter kürzlich seine traditionelle Zock-Session; Motherfreak, dessen Output eher etwas dahingewelkt ist, was sich hoffentlich wieder gibt (Spam them Minecraft-Screenshots!); und neu hinzugekommen im letzten Jahr e7, dessen RPG-Sektor wahrscheinlich eh jeder kennt. Also dann, auf ein zynisches 2014!

Nerd Chic

lacoste

Nach Jahren des Bloggens ist kürzlich etwas ganz erstaunliches passiert. Man wurde auf mich aufmerksam. Nicht im Sinne eines weiteren Mitglieds meiner geliebten Otto-Normal-Leserschaft, sondern als Konzern, der etwas mit der Verbreitung meiner diversen gecoverten Thematiken zu tun hat. Präzise geschrieben kam es mir zu Gute, dass Osamu Tezuka in Deutschland unbekannt genug ist, dass meine Blog-Einträge zu einigen seiner Serien Aufmerksamkeit fanden. Wer weiß, wenn irgendwer mal Urotsukidoji rebootet, bin ich vielleicht demnächst auch dabei, da die deutschen Homepages zur Serie abgestorben zu sein scheinen, und jener Begriff eigentlich Dauergast in meinen Suchtreffern ist.

Aber weg von den etwas schmuddeligeren Videotheken-Jahren zurück zum Godfather of Manga & Anime, der die Industrie von Beginn an mitgeprägt hat. Das Design-Label mit dem Krokodil, Lacoste, hat mich anschreiben lassen, da sie eine Kollektion zum Vater Astro Boys herausgebracht haben. Da mittlerweile jeder Mögchtegern-Hipster Shirts mit 8bit-Figuren oder Hello Kitty (natürlich nur auf ironische Weise) trägt, wird es Zeit für einen neuen Trend. Und was ist schon trendiger, als der ikonische, simpel-klare Zeichenstil von Osamu Tezuka, der Legende des Business? Wer also schon immer mal den niedlichen Astro Boy oder den gequälten Black Jack auf der Brust tragen wollte, dem erfüllt Lacoste L!ve nun den Herzenswunsch. Ist auch der perfekte Eisbrecher, denn wenn euch jemand auf das coole Shirt, dass ihr da tragt, anspricht, dabei wohl sogar noch weiß, was es darstellt, denjenigen sollte man nicht so schnell gehen lassen. Mein Interesse hat Lacoste L!ve auf jeden Fall nun, und mir als Schwulen, der die Top Models und Runways schaut, kann man trauen zu wissen, was trendy ist, im Austausch dafür, dass ich nie einen Autoreifen wechseln können werde.

Bilder sagen sowieso mehr als hundert Worte, die eh nur wiederholen, wie toll Tezuka ist und dass die Shirts ziemlich cool sind, weswegen es bei bungalow Stuttgart auch eine nette Eröffnungspräsentation gab, also am besten einfach mal selbst virtuell vorbei schauen unter:

Lacoste L!ve Osamu Tezuka Collection

Twenty Thirteen

ava-1175Ein weiteres Jahr bricht an, ein weiteres liegt hinter uns allen. Was war denn 2012 noch mal alles passiert? Abgesehen vom Weltuntergang natürlich, auch wenn es etwas enttäuscht, dass das Leben nach dem Tod genauso langweilig zu sein scheint, wie das davor.

Was Gaming angeht habe ich mal wieder nicht ganz eine halbe Hundertschaft, aber doch fast (45), dieses Jahr beendet – und viele mehr angefangen und aus diversen und auch ganz ohne Gründen nicht fortgesetzt. Guter Schnitt, eh? Wenn ich keine alten Schinken emulieren oder Fantranslations ziehen, sowie kaum noch neue Releases kaufen würde, könnte ich mein Backlog vielleicht sogar eines Tages bezwingen. Wird aber wohl eher nicht passieren. Zu lesen, gerade motiviert durchs neue Kindle, genau wie zu schauen, diesmal sogar wieder ein paar Anime, gab es auch wieder viel.

Thematisch ging im Blog diesmal viel ab. Zum einen sind die Disney-Thementage beendet worden, prompt mit Ghibli und dann Pixar abgelöst. Auch durch Stanley Kubricks Portfolio habe ich mich geschaut, sowie die komplette Halloween-Franchise. Wo wir schon bei Horror sind, auch die Silent Night, Deadly Night Reihe wurde beendet, sowie die Masters of Horror Staffeln durchgezogen. Eine ganze Reihe an Alice in Wonderland und Wizard of Oz Medien wurden konsumiert, durch ihren 200sten Geburtstag auch noch eine Trilogie an Snow Whites. Bereits früh im Jahr gab es eine Anime Week, über das Jahr verteilt nostalgisch (und moderner) ein paar weitere Serien des World Masterpiece Theaters und auch die Filme zu The Garden of Sinners. Superhelden durften erneut verstärkt auftreten, beispielsweise in der X-Men Week, The Avengers mit seinen Prequels oder dem Batman-Finale.

An schriftstellerischer Front war ich nach langjähriger mentaler Vorbereitung nun so weit, dass ich mir Stephenie Meyers Twilight-Saga antun konnte, nur um sicher zu gehen, dass mein ganzes Gemotze dahingehend überhaupt halbwegs gerechtfertigt ist. Junji Itos Mangas waren eine der spontanen Thema-Entscheidungen des Jahres. Die Chronicles of Narnia habe ich begonnen, die gehörten hingegen zu den vielen Sachen, die ich diesjährig begonnen habe, die dann aber irgendwo einfach auf der Strecke blieben.

Wo wir auch schon beim Thema wären, denn überraschend habe ich zwei Let’s Plays bisher nicht beendet. Es ist alles andere, als ungewöhnlich, dass ich Spiele beginne, mir fest vornehme, sie auch zu beenden, sie aber dann wegen dem nächstbesten glitzernden Spielecover vergesse. Normalerweise bekommt man das nicht mit, weil ich erst über sie blogge, wenn ich auch fertig bin. So hab ich beispielsweise immer noch nicht aufgegeben fast zehn angebrochene Spiele eigentlich beenden zu wollen (Dragon Age II, Solatorobo, Final Fantasy X, Phantasy Star: Generation 1, Assassin’s Creed: Revelations, Dissidia 012, Ar tonelico und natürlich besagte zwei LPs), in den letzten Monaten aber einfach keinen großen Bock auf Gaming allgemein gehabt und wenn, dann nicht aufs Fortführen, sondern Neuanfangen eines anderen Spieles. Wenn ich sie aber als LP anfange, war ich bisher immer dazu in der Lage, mich durchzubeißen und das Teil fertig zu bekommen. Die einzige Ausnahme bisher war da damals Devil Survivor, mal sehen, ob es dabei bleibt und ich Earthbound und Wizardry: Tale of the Forsaken Land tatsächlich wieder aufgreife, oder sie irgendwo vergessen werden. Apropos Wizardry, irgendwo auch eine spontane Entscheidung gewesen, die erste Trilogie zu LPen, was dann mit Heart of the Mealstrom, Tale of the Forsaken Land und Shining in the Darkness diesjährig einen leichten Dungeon-Crawler-Einschlag gab (Legend of Grimrock hatte ich auch begonnen, aber schnell als nicht mein Ding abgestellt, zudem hab ich mir The Dark Spire geholt und darauf gehofft, die Übersetzung von Shin Megami Tensei if würde irgendwann noch fertig) – dieses Jahr kommt dann dort Etrian Odyssey IV, Devil Summoner: Soul Hackers und zwar noch nicht angekündigt aber mehr als wahrscheinlich Shin Megami Tensei IV dazu (wobei bei jenem noch nicht so sicher ist, wie Dungeon-Crawler-ig es wirklich wird), die drei Kaufgründe, mir einen 3DS aus Nordamerika demnächst mal zu importieren (Crimson Shroud ist bereits raus, ein weiterer wäre Slime Mori Mori 3 gewesen, aber SquareEnix scheint die paar wenigen guten Spiele, die sie noch hinbekommen, eher nicht rüberbringen zu wollen). 2012er-Releases waren bei den Spielen wieder fast gar keine dabei. Lediglich Mass Effect 3, Final Fantasy XIII-2, Pokemon Weiß 2 und The Walking Dead waren aus diesem Jahr.

WordPress gibt einem ja auch so eine nette Statistik. Laut dem gab es 294 neue Einträge, die fünf meistbesuchten waren: Maestia, Zoophile Boyfriend, Ghibli Sunday – Fireflies, In the Realm of the Senses und Maestia II. Maestia ist auch einer der meistgesuchten Begriffe und die Top-Kommentator was Quantität angeht sind – es sollte nicht überraschen – der Herzchen DarkIkarus und Motherfreak. Das diesjährig nach WordPress umgezogenen HBWTGAK hat übrigens 25 neue Reviews bekommen, die meistbesuchten sind: Final Fantasy XIII-2, Pokemon Weiß 2, Dragon Quest VI, Persona 3P und Dragon Quest Monsters 2.

Sachen für dieses Jahr? Immer schwer zu sagen, weil das meiste spontan kommt und das angedachte dann spontan doch nie. Die 25 Maneater-Filme? Sicher nicht. Angedacht war beispielsweise eine Nostalgic Anime Week, in der ich mir eventuell dann ein paar der Klassiker, die ich zu Anfang meiner damaligen Sucht geschaut habe, ansehe. Es könnte immer noch ein „Year of Shadow Hearts“ geben, wobei ich da angestrengt nachdenken muss, ob ich mir Koudelka und From the New World wirklich antun will. Genau wie die letztjährig angedachte Heaven and Earth Trilogie, daraus könnte auch was werden. Releases in 2013, die mir spontan gehyped im Gedächtnis wären? An der Spielefront würden mir da spontan neben den drei obrigen erst Mal nichts einfallen. An Filmen bin ich mal auf Iron Man 3 gespannt, sowie Pacific Rim. Die thematisch ähnlichen Hansel & Gretel: Witch Hunters und Jack the Giant Slayer könnten ganz witzig werden.

Anways, Frohes Neues.

Twenty Twelve

Ein weiteres Jahr liegt hinter uns allen, zumindest jenen von uns, die es überlebt haben, was eigentlich fast alle einschließen sollte, die dies hier lesen können. Was das Blog angeht, so gibt einem WordPress ja netterweise direkt einen schönen Jahresendbericht. Posts erstellt habe ich ganze 292 und der meistbesuchte Tag war dies mit ganzen 243 Leuten, dank dem, was sowohl meistbesuchter Post des Jahres sowie meistgesuchter Begriff ist: Maestia. Irgendwann Zwanzigzwölf wird übrigens mein tausendster Blogeintrag evarz aufschlagen.

Was Gaming angeht, hab ich mir wie immer mal wieder einige Game of the Year Awards angeschaut, find ich immer ganz nett. Abgesehen davon, dass es einen häufig daran erinnert, dass man ja Titel XYZ eigentlich haben wollte, aber irgendwie wieder vom Schirm verschwunden ist. Darunter beispielsweise die von Gametrailers. Die haben ja immer massenhaft an verschiedenen Kategorien. Schon etwas seltsam, wenn ausgerechnet ein Zelda bei „Most Innovative“ auftaucht, gerade wo ich momentan Twilight Princess spiele, das am wenigsten innovative Spiel seit Golden Sun. Hatten die eigentlich schon früher eine „Best Motion Controls“ Kategorie, oder haben die die nur aus dem Boden gestampft, weil Skyward Sword weder innovativstes Spiel noch bestes Action-Adventure gewonnen hat und man ein Zelda ja irgendwo gewinnen lassen muss, damit einem die Bude nicht abgefackelt wird (es gewinnt natürlich auch Best Wii Game – on default, da NoAs diesjähriges Lineup für die Konsole ziemlich mau war)? Ghost Trick ist auch überraschend häufig nominiert worden, nicht nur bei Gametrailers, hat mich überrascht.

Was mein eigenes Gaming angeht, hab ich erstaunlich viel durch bekommen, mit 47 sind wir fast bei der halben Hundertschaft an Spielen. Davon wie immer kaum diesjährige Releases, da ich a) ziemlich cheap bin und mir Spiele erst kaufe, wenn sie ordentlich runtergesetzt sind und b) durch mein enormes Backlog sowieso nicht alles sofort spiele, nur weil ich es mir besorge. Waren diesmal sogar erstaunlich viele relativ aktuelle Spiele dabei, aber dann doch meist 2009/10. Zwanzigelfer waren glaub ich nur Pokemon Weiß, Dragon Quest Monsters: Joker 2, The Legend of Heroes: Trails in the Sky und Saints Row: The Third. Die waren sogar alle ziemlich gut, mein Favorit ware aber wohl der absolute Überraschungshit Saints Row. Dragon Quest VI hab ich auch, allerdings erst kurzzeitig und noch nicht weit gespielt und bisher packt es mich ehrlich gesagt auch noch nicht so wirklich.

Welche Releases dieses Jahr mich interessieren wären wohl… hmm… The Last Story sieht ganz interessant aus und vielleicht auch Pandora’s Tower. Und natürlich Mass Effect 3, davon hab ich die beiden Vorgänger letztes Jahr endlich gespielt (wie überhaupt einige PC-Games nachgeholt, jetzt wo mein neuer Laptop dazu führt, dass ich doch mal ein oder zwei etwas aktueller Sachen schultern kann) und die sehr gemocht. Dann kommen noch Catherine und natürlich Trails in the Sky: Second Chapter. Ansonsten werden dann wohl wahrscheinlich endlich 2011er Releases wie Okamiden, Solatorobo, Xenoblade, El Shaddai und Yakuza 4 Spottbillig werden. Final Fantasy XIII-2 kommt ja auch und mir keinesfalls ins Haus, bevor es nicht auf 15€ oder weniger fällt. Doch mittlerweile kann ich mich mit dem Spiel sogar in der Theorie anfreunden. Nachdem XIII alles raus geworfen hat, was man nur raus nehmen konnte, scheint XIII-2 ein Clusterfuck an Ideen zu werden, wo alles rein geworfen wurde, was irgendjemandem irgendwann irgendwo mal eingefallen ist. Mehr als ein heilloses, inkohärentes Durcheinander kann das Ergebnis kaum werden, aber unterhaltsam klingt es allemal. Wie X-2 halt, Gulity Pleasure Gaming. Man weiß, eigentlich ist’s nicht sonderlich gut, aber irgendwie genießen tut man den Blödsinn dennoch.

Ansonsten gab es ja mal das Durchlesen aller Vampire Chronicles Romane und durch Zufall auch aller bisher erschienen Southern Vampire Mysteries. Mit den vielen Vampirfilmen im Halloween Month war das fast ein Schwerpunkt hier dieses Jahr xD war definitiv mal interessant, die wieder alle zu lesen. Die Wochentage sind mit Disney wieder auferstanden, was mir auch sehr gut gefallen hat, die alle mal zu sehen, da ich ja auch viele davon bisher gar nicht mal kannte. Und ja… das Jahr von Breath of Fire, da war ich zunächst recht begeistert von, aber mit Dragon Quarter wurde es dann ja leider doch nix, was ich immer noch ein bissarl schade finde. Ansonsten gab es noch die ganzen Hellraisers, die Living Deads, die Star Treks und drei Seasons bei Telltale etc.

Dieses Jahr, hohum, was das Blog angeht, geht Disney natürlich weiter und danach hab ich mir überlegt, die Sonntage entweder die Pixars oder Ghiblis zu schauen. Ich würde mich vielleicht sogar noch mal an einem „The Year of“ versuchen, weiß noch nicht so genau. Müsste halt eine Serie sein, die ich vollständig habe (Suikoden oder Wild Arms fielen somit schon mal flach) und die so 4-5 Spiele umfasst, alles andere wäre etwas kurz (Atelier Iris oder Mother mit nur 3) oder lang. Vielleicht spiel ich die Shadow Hearts (wobei ich da schon beim ersten Spiel, Koudelka, bezweifle, den Mist durchgespielt zu bekommen). Ich nehm an Phantasy Star ginge somit auch, aber den zweiten Teil würd ich glaub ich nicht nochmal durchstehen. Oder es gibt Dragon Quest VII, das ist ja so lang, wie 5 normale RPGs. Auch die Loto-Trilogie würd ich glatt mal wieder spielen, genau wie die Heaven and Earth Trilogie oder ein paar der älteren Final Fantasies, statt dann halt ein Year of. Mal sehen.