Circle of the Moon

ava-2632Während ich ehrlich gesagt mit Classic Castlevania nicht so viel anfangen kann, weil ich einfach total unfähig für die bin, clickt Metroidvania Castlevania absolut mit mir. Dennoch habe ich über die Jahre zweien davon keine Aufmerksamkeit geschenkt. Das erste davon auf dem Handheld, Circle of the Moon, und das letzte auf Handheld, Order of Ecclesia. Zum Teil tatsächlich auch, weil beide die Reputation haben etwas schwerer als gewöhnlich zu sein.

Das Launch-Game für den GameBoy Advance hat dabei keine Mitwirkung von Koji Igarashi und sein Team der anderen Metroidvanias gesehen. Und wurde letztendlich von ihm auch, wie so einige Spiele die ihm nicht passten, aus der offiziellen Timeline gestrichen. Nicht, dass die übergeordnette Timeline der Spiele so wichtig oder sonderlich stringent wäre.

Im hiesigen Spiel geht es beispielsweise nicht um die Belmonts. Stattdessen ist die Vampirjäger-Familie hier Morris Baldwin und sein Sohn, plus Baldwins zweiter Schüler Nathan Graves. Carmilla hat Dracula gerade frisch wiedererweckt, da entführt er Morris Baldwin und seine beiden Schüler ziehen aus das Schloss zu stürmen, wobei es zu Rangelei unter den beiden kommt.

Nun geht es durch das gewöhnliche Schloss, mit Glockenturm und Wasserweg, düsteres Dungeon oder herrschaftliche Galerie. Gegen Skelette und Axtrüstungen oder Harpien und Medusaköpfe. And großen und cool designten Bossen vorbei wie dem alten Bekannten Death, dem zweiköpfigen Zombiedrachen oder der auf einem Totenschädel fliegenden Carmilla. Nathan ist dabei ausgerüstet mit seiner Peitsche und Subwaffen wie Äxten und Dolchen. Circle of the Moon ist hauptsächlich erst mal „ich bin Castlevania, aber auf dem Handheld“ und bietet dahingehend wenig Besonderheiten an.

Die Besonderheit im Gameplay, die es dann doch gibt, ist das DSS System. Bestimmte Gegner können nämlich Karten fallenlassen, von denen es insgesamt 20 zu sammeln gibt. Die halten als ein zusätzliches Magiesystem her. Unterteilt sind sie in 2 Kategorien von 10 Haupt- und 10 Subkarten. Je nachdem, wie man sie nun kombiniert, ist eine andere Magie zauberbar, bis die MP-Leiste aufgibt. Merkur als Hauptkarte beispielsweise belegt die Peitsche mit unterschiedlichen Elementen, je nachdem, welche Subkarte mit ihr verwendet wird. Saturn beschwört unterschiedliche Helfer herbei.

Gerade jenes Kartensystem ist das, welches viel vom Schwierigkeitsgrad des Spieles herunterschrauben kann. Gerade die richtigen Statusbuffs zu Beginn und später dann starke Summons können die Bosse in Geschwindigkeit umhauen. Was teils auch ganz gut ist, denn es gibt keinerlei Shops im Spiel. Alles in Circle of the Moon wird über Gegner-Drops gehandelt. Also auch jegliche Heilgegenstände. Und gerade die besten davon sind doch ziemlich umständlich und langfristig zu grinden.

Das hat mich letztendlich auch davon abgehalten 100% Map Completion zu bekommen. Gebündelt mit einer anderen Tatsache. Circle of the Moon hat eine Challenge Arena, bei der man einige Räume direkt nacheinander voller schwerer werdender Monster durchstehen muss. Das geht natürlich auf die HP und MP. Und ich hatte keinen Bock die richtig guten Heilitems zu grinden, um hier durchzukommen. Leider gehören diese Arena-Räume aber zur Hauptkarte und damit zu den 100%, genau wie nur hier die letzten beiden DSS-Karten zu finden sind.

Außerhalb davon hatte ich allerdings eine ganz gute Zeit mit Cirlce of the Moon. Es ist audiovisuell nicht so cool wie die Nachfolger, und es fügt der Formel wenig Besonderes hinzu, aber es führt den Status Quo sehr gut aus, und das reicht manchmal eben einfach auch.

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