Plump and Juicy: Monster Hunter Rise Village Story (Part 2)

Endlich war es da, das neue Monster Hunter. Da wird doch erst Mal der gewohnte rotbeschopfte Hunter erstellt. Diesmal direkt mit den etwas asiatischeren Gesichtszügen, damit es thematisch schön passt. Immerhin sind wir ja hier im Dorf Kamura inmitten der japanischen Kirschblüte aufgewachsen und müssen da optisch zu passen.

Dann noch eine Katze und zum ersten Mal in der Geschichte von Monster Hunter einen Hund erstellt, und zu dritt kann es losgehen. Nachdem wir uns die Jäger-Lizenz geholt haben und ein Langschwert zugesteckt bekamen, was aber alles erfreulich schnell geht. Rise hält einen nicht so lange auf, wie World das zu Spielbeginn noch tat.

Wir sind also bereit mal wieder Monster zu schnetzeln oder alternativ zu fangen, zwischdurch ordentlich Dango-Stäbchen schaufeln, Hunde und Katzen hinter den Ohren kraulen, und unsere eigene Eule zum Scouting ausfliegen zu lassen. Immerhin haben sich Magnamalo und die Rampage nach 50 Jahren wieder gezeigt und dass gehört doch aufgehalten, so wie man in Monster Hunter alles aufzuhalten weiß: Draufknüppfeln.

Also das asiatische Dorf Kamura erkundet und im ersten Gebiet der Shrine Ruins im ersten Rang mit ein paar der üblichen Einstiegsquests kennengelernt. Gegenstände sammeln und kleine Monster erlegen, das Übliche also. Erst als Urgent am Ende des ersten Ranges kommt wie immer die erste große Jagd um die Ecke. Und zwar gegen den Great Izuchi, im Intro auch als Trinity of Terror betitelt.

Der Titel kommt von daher, dass er wie alle Great Irgendwas in der Regel zwei kleinere Izuchi-Raptoren an seiner Seite hat. Von denen der Great Izuchi auch immer wieder mal neue hinzuruft, wenn man die aktuellen besiegt hat. Die verkomplizieren den Kampf ein klein wenig, aber nicht wesentlich. Der Great Izuchi an sich hat eher wenige Attacken drauf, wie nach einem zu springen, mit dem Sichelschwanz zu schlagen oder einen anzuspucken. Er ist halt relativ wendig und ein kleines Ziel, weswegen gern mal ein Angriff danebengeht.

Leicht ist das Einstiegsmonster natürlich dennoch, zumal er auch immer zwischendurch mal außer Atem ist und dann ohne Rücksicht auf ihn eingeschlagen werden kann. Schaden kann er für einen Starter allerdings schon austeilen, wobei ich allerdings auch noch in der Anfangs-Ausrüstung hier war.

Mit dem Sieg über den Great Izuchi ist offiziell der zweite Rang geöffnet. In dem geht es auch gleich weiter gegen dan Bären Arzuros (Bloodlust Incarnate), der ebenfalls die Bambuswälder um die Shrine Ruins unsicher macht.

Weiterhin ein relativ simpler Kampf mit wenigen Moves in seinem Repertoire. Wenn er sich imposant auf die Hinterbeine stellt, dann schlägt er gern mehrmals mit seinen Pranken um sich. Oder versucht einen in die Zwickmühle zu nehmen. Ist er hingegen auf allen Vieren, kann er eine Rammattacke ausführen. Von daher ist es allgemein natürlich eine gute Taktik zu versuchen eher hinter im zu bleiben und Arzuros den Arsch zu versohlen. Aber Achtung wenn er sich hinsetzt, denn er kann nach hinten eine Arschbombe ausführen.

Wird man allerdings getroffen, sollte der Schaden nicht unterschätzt werden. Mir war es tatsächlich geschehen, dass ich einen Knockout einkassieren musste. Aber die Anfangsrüstung hat natürlich auch nur einen Punkt an Defensivwert zu bieten.

Für den nächsten Kampf geht es in eine neues Gebiet. Die schneebedeckten Frost Islands werden vom Great Baggi (Cunning Usurper) unsicher gemacht. Damit is also auch ein Raptor aus Monster Hunter Tri zurück, um sich bei den einfachen Einstiegsmonstern breit zu machen.

Diese Raptoren ähneln sich im Kampf immer stark, weswegen auch viel aus dem Kampf gegen den Great Izuchi Anwendung findet. Er ist ein schlankes und viel hüpfendes Ziel, das deswegen nicht immer ganz einfach zu treffen ist. Die Spucke des Great Baggis hat allerdings noch den Nebeneffekt, dass sie einen einschläfert. Zudem hat er weniger einen Schwanzschlag und vielmehr einen seitlichen Hüftsprung drauf. Natürlich kommt auch der Great Baggi mit einem Rudel an kleinen Baggis um die Ecke.

Sollte allerdings dennoch nicht lange dauern, bis man ihm den Gar ausgemacht hat. Ich fand ich zumindest wesentlich einfacher zu besiegen, als den vor ihm in der Liste stehenden Arzuros. Dennoch habe ich mir Sorgen um meine Defensive zu machen begonnen. Desegen auch direkt das Set des Great Izuchis geschmiedet, um das Starter-Set auszutauschen.

Für das letzte Monster im zweiten Rang bleiben wir auf den Frost Islands. Hier bekommen wir es nun mit dem Schneehasen Lagombi (Silver Slider) zu tun.

Ähnlich wie der Arzuros kann er sich auf die Hinterbeine aufrichten und dann mit den Pranken um sich schlagen. Auf allen Vieren verhält er sich dann allerdings leicht anders. Denn er schliddert über das Eis, statt nur zu rennen, weswegen seine Bahn nicht immer ganz so einfach abzuschätzen ist. Außerdem rollt er gern einen Schneeball zusammen, den er dann nach dem Jäger schmeißt.

Erneut ist hinter ihm zu bleiben eine ganz gute Taktik, wobei gewohnt auf eine Rückwärtsrolle geachtet werden muss. Ansonsten habe ich hier so richtig schön merken können, wie viel weniger Schaden so ein Monster austeilt, wenn Rüstung angezogen wurde, die 10 statt 1 Punkt Defensive hat.

Es geht zurück in die Shrine Ruins für das Urgent des Ranges. Bekämpft wird Aknosom (Feathered Frenzy), der Vogel, der einem Regenschirm gleicht. Mit deutlicher Inspiration vom bekannten Schirm-Yokai Kasa-obake.

Es ist dann auch besonders darauf zu achten, wenn Aknosom sich auf ein Bein stellt und eine Tänzer-artige Haltung mit den Flügeln einnimmt, denn anschließend wird er mit genau jenen um sich schlagen. Desweiteren kann er kurz auffliegen oder schnell auf einen zurennen. Gern dabei in einer Pickattacke mit dem Schnabel endend. Sogar Feuer spucken kann der Vogel, dem etwas schwerer auszuweichen ist, weil es sich als Feuerpfütze auf dem Boden verbreitet.

Vom ziemlich schnellen und wendigen Monster kann man natürlich schon die eine oder andere Attacke einstecken müssen, bis sich an ihn gewöhnt wurde. Mit der aufgebesserten Ausrüstung war Aknosom aber letztendlich auch kein allzu großes Problem.

Zurück ins feuchte Schneegebit der Frozen Island bekommen wir es mit Tetranadon (Amphibious Wrestler) zu tun. Und sind offiziell im dritten Rang angekommen. Die Inspiration des Monsters kommt eindeutig von Wassertieren wie Fröschen und Schnabeltier, hat aber als Yokai-Bezug auch etwas vom Kappa.

Tetranadon kann auf einen zurennen, in die Höhe springen und dann niederregnen, oder seitlich umkippen. Auch kann er einen aufgreifen und dann an einem rumbeißen. Als Besonderheit ist Tetranadon zudem das Monster des Spieles, welches sich ungemein aufblasen kann a la Zamtrios und Great Jagras. Damit wird er langsamer und behäbiger, die Erschütterungen seiner besonders einschlagkräftigen Attacken werfen allerdings auch Steinschlag auf.

Das Monster kann definitiv hart reinhauen, wenn es einen trifft, wie man das von einem neuen Rang auch erwarten sollte. Allzu schwer ist es aber dennoch nicht. Besonders dann, wenn man ihn relativ schnell wieder aus seinem aufgeblähten Stadium herausgeschlagen bekommt.

Nun geht es in ein neues Gebiet, nämlich der Wüstensteppe der Sandy Plains. Dort treffen wir einen aus World bekannten Vogelraptor wieder, nämlichden den Kulu-Ya-Ku (Ovivore Outlaw).

Auch jener kann einen wie üblich anspringen, zusätzlich auch noch mit seinen Klauen um sich hieben. Besonders an ihm ist, dass er mit jenen auch Gegenstände aufheben kann. Hat er einen Stein in den Händen, ist er ein Stück vorderndern, denn frontale Attacken auf ihn werden davon geblockt. Während seine Hiebe und Sprünge mit dem Felsen natürlich mehr Schaden anrichten. Neu ist, dass er nun auch einen Krug aufheben kann, der sich aber auch wesentlich einfacher aus seinen Armen schlagen lässt als die Steine.

Besonders an seinen Seitenlagen hat man allerdings vergleichsweise wenig zu befürchten, da fast alle seine Attacken nach vorne abgehen. Muss halt darauf geachtet werden bei dem wendigen Raptor auch seitlich zu verbleiben. Dennoch war er für mich wesentlich einfacher als der Teranandon.

Wir bleiben in den Sandy Plains und kommen zum Chu-Chu-Zug aus Monster Hunter Tri: Barroth (Wasteland Warrior). Der wird ja seither auch recht häufig rausgekramt.

Barroth ist ein Dickschädel. Sein Kopf hat besonders harte Hornplatten, dementsprechend benutzt er auch vornehmlich jenen, um anzugreifen. Ihn beispielsweise hin und her zu schwingen oder auf den Boden zu rammen. Manchmal macht er auch ein Geräusch wie ein Zug und versucht einen dann niederzurennen und dabei mit dem Kopf zu rammen. Wer hinter ihm stehen bleibt, kann sich noch einen Schwanzschlag einfangen. Barroth wälzt sich außerdem gerne im Schlamm und schleudert jenen dann von sich. Das hinterlässt Pfützen, in denen man kleben bleibt und die Water Blight verursachen, was hart auf die Stamina geht.

Insgesamt sind die meisten Attacken von Barroth nämlich eigentlich gar nicht so schwer auszuweichen, wenn er allerdings trifft, dann macht er schon ordentlich Schaden. Dementsprechend sollte man sich natürlich möglichst vom Schlamm fernhalten, um nicht unnötig in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt zu werden.

Ein weiteres neues Gebiet geht nun mit dem Flooded Forest auf, einem Dschungel mit Aztekenpyramiden. Hier stellt sich ein besonderes Monster in den Weg. Besonders in dem Sinne, als dass es aus einem vorigen Teil stammt, mir allerdings noch komplett neu war: Great Wroggi (Venomos Comander).

Ganz so interessant ist er dann allerdings doch nicht. Denn es ist ein weiterer Raptor, und die kämpfen bekanntlich alle etwas ähnlich. Er springt einen an, er springt aus dem Weg. Er macht eine Schwanzdrehung oder einen Hüftsprung zur Seite. Außerdem hat er kleine Wroggi dabei, die das Geschehen chaotischer gestalten. Die Besonderheit beim Great Wroggi ist, dass er vergiften kann. Und das nicht einfach, wenn er einen anspuckt, sondern er hinterlässt eine Giftschwade auf dem Kampffeld.

Damit ist er das erste Monster in Rise, für das besser mal Gegengifte mit ins Gepäck gepackt werden. Wobei es meist nicht super schwer ist zu sehen, wann der Great Wroggi sein Gift macht, um dem auszuweichen. Aber die kleinen Wroggi von den Seitenlinien vergiften einen auch schon schnell mal. Den Kopf des Great Wroggi zu brechen hält ihn zusätzlich vom Giftspeien ab.

Wir bleiben im Flooded Forest und bei altbekannten Gesichtern aus der dritten Generation. Der Royal Ludroth (Mane Contender) stellt den ersten Leviathan in Monster Hunter Rise dar, nachdem sie Monster Hunter World aussetzen mussten.

Als solcher benutzt der Royal Ludroth gern mal die Länge seines Körpers, um Schaden zuzufügen. Beispielsweise mit einer Rolle oder einer Drehung. Auch rennt er gern mehrmals auf dem Kampffeld vor und zurück. Wasserkugeln kann er auch spucken, mehrere oder einzeln. Wird man von denen getroffen, verursacht das wieder Water Blight. Der Royal Ludroth ist zudem ebenfalls eine große Variante einer kleineren Monsterart, es ist also nicht unüblich, dass sich die ohne Mähne ausgestatteten normalen Ludroth in den Kampf einmischen.

Ehrlich gesagt finde ich den Royal Ludroth allerdings erneut ziemlich einfach zu besiegen. Da so viel an senem Körper so stark sichtbar zerstört werden kann, wie beispielsweise den Schwanz abzuschlagen oder die Mähne zu brechen, sieht der nach kurzer Zeit auch ziemlich mitgenommen aus. Da fühlt man sich fast schlecht dafür, was man ihm so antut.

Mit einem Schrei meldete er sich im Trailer an und kurz darauf war die Gewissheit gebracht, auch Meme-Monster Khezu (Blank Stare) ist mit von der Partie. Ich weiß ja bis Heute nicht, warum der beliebt ist, außerhalb von ausgelutschen „lulz der sieht aus wie ein Penis“ oder „lol beste Musik im Spiel“ (Khezu ist das einzige Monster, welches keine Kampfmusik hat). Bekämpft wird er in den Frost Islands.

Khezu ist ein Elektromonster. Er kann mit ihr nach einem Spucken, er kann ein ganzes Schild aus Elektrizität um sich herum beschwören, und er kann beim Springen auch eine elektrische Ladung absondern, wenn er in Rage ist. Zudem ist der Hals verlängerbar, er kann also mit gewisser Reichweite nach einem beißen. Wahlweise auch von der Decke hängend. Und die Sprünge nach einem hat er, wenn nicht in Rage, natürlich auch ohne Blitzbegleitung drauf.

Khezu ist wirklich nicht sonderlich schwer. Seitlich reinrollen, drauf klöppeln, bereit sein wieder rauszurollen, sollte er blau zu leuchten beginnen, was sein schadendes Schild ankündigt. So toll wie die Kämpfe der neueren Monster in Rise sind, merkt man so richtig deutlich, wie langweilig der Kampf gegen einen Altbestand aus der allerersten Generation mittlerweile geworden ist.

Den Vergleich an sich bekommen wir auch direkt mit dem Urgent geliefert, welches diesen Rang beenden und den nächsten aufmachen wird. Zurück in den Shrine Ruins stellt sich nämlich das frischgebackene Monster Bishaten (Frenetic Ascetic). Was ein wenig wie ein geflügelter Affe aussieht ist von den Tengu-Yokai inspiriert.

Besagt Flügel benutzt Bishaten allerdings hauptsächlich dazu, um seinen Bewegungsabläufen unberechenbaren Schwung zu verleihen. So kann er nämlich schon mal mit Drehungen über das ganze Kampffeld wedeln. Gern auch abschließend mit einem seiner Schwanzschläge. Jener endet auf einen Griff, der Bishaten besonders Halt verleiht, ihn bei wiederholtem Angriff aber auch umwirft, wodurch er seine Früchte fallen lässt, die nun gegen ihn verwendet werden können. Er selbst benutzt sie, um mit ihnen um sich zu werfen, gelb schadet, pink vergiftet. Hebt Bishaten eine gelbe Frucht hoch und verdeckt sich mit den Flügeln die Augen, muss aufgepasst werden, denn beim Wurf kommt es zu einem Lichtblitz, der den Jäger offen für Angriffe lässt.

Die einzige Art und Weise, die ich bemerkt habe, durch die es keine Blendung durch den Lichtblitz gibt, ist rechtzeitig den sogenannten Superman Dive zu machen. Währenddessen hat man nämlich Invisibility Frames. Insgesamt ein wirklich spaßiger und aufregender Kampf.

Ach ja ein Rampage-Urgent, welches mehr als Tutorial für diese Missionen gilt, inklusive einem ersten Blick auf das Flagship von Monster Hunter Rise gab es auch noch, um den dritten Rang zu beenden. Das erste reguläre Monster im vierten is Somnacanth (Soporific Siren), inspiriert von Meerjungfrauen. Die japanischen Ningyo sind allerdings häufig bestialischer dargestellt als ihre traditionel westliche Variante.

Beim Leviathan ist es erneut teils nicht einfach, sich vor den Attacken des langreichenden Körpers in Schutz zu begeben. Wenn Somnacanth beispielsweise mit dem Kopf um sich peitscht, auf einen zugleitet, oder nach einem springt. Nebenbei kann sie auf Distanz auch noch Stacheln nach einem werfen. Eine Statusveränderung hat Somnacanth ebenfalls drauf: Schlafgas, welches als Strahl ausgestoßen, weitreichend im Kreis um das Monster rum, oder in Pfützen auf dem Kampffeld hinterlassen werden kann. Auf dem Rücken schwimmend holt Somnacanth gern mal eine Muschel hervor, die entweder zu einer Explosion oder einen Lichtblitz führt.

Das ziemlich cool designte Monster hat also eine ganze Menge Attacken drauf, die einen beständig während des Kampfes auf trab halten. Besonders hart auszuweichen ist dabei dem im Kreis ausgestoßenen Schlafgas, über welches sich im Prinzip nur per Wirebug-Sprung hinweggerettet werden kann.

In den Frost Islands wartet als nächstes Barioth (Flurry of Frosted Fangs) auf uns. Die geflügelte Säbelzahnkatze ist ja vom Design her eines meiner liebsten Monster. Bin natürlich auch etwas dadurch vorgeprägt, dass er mit Tri in meinem ersten Monster Hunter war.

Barioth ist schnell. Sehr schnell sogar. Er springt viel über das Kampffeld, um aus dem Weg zu kommen, wenn man ihm eins überzigehen will, und wieder nahe zu sein, um einen eins auszuwischen. Gern mal durch diverse Prankenhiebe. Oder auch einen Schwanzschlag, der im weiten Halbkreis um ihn herum angesaust kommt. Manchmal springt er auch in die Luft und macht eine Arschbombe auf einen. Wenn er kurz auffliegt, führt das in der Regel zum Spucken eines Einswirbels, der mit Ice Blight erneut die Stamina kastriert.

Es ist tatsächlich schwer beim sich ständig bewegenden Ziel mit guten HP-Puffer die Oberhand zu behalten. Fühlt sich aber auch unglaublich gut an, wenn man anfängt ihm Teile zu brechen. Wie beispielsweise den Schwanz abzuschlagen (was auch dessen Attacke ungefährlicher macht), die Zähne auszuschlagen, oder die Flügel zu brechen (was Barioth einen Teil seiner Agilität raubt).

Vom kühlsten Gebiet des Spieles geht es mit den Sandy Plains wieder in das wärmste. Hier wartet nämlich ein absoluter Main Stay auf uns. Denn Rathian (Queen of the Land) ist bisher in jedem Monster Hunter seit dem allerersten auf der PS2 vertreten gewesen.

Rathian ist zwar geflügelt, bewegt sich aber häufiger an Land. Beispielsweise, um einem den Schwanz mit einer Doppeldrehung ums Ohr zu hauen. Oder einen niederzurennen. Gern mal wiederholt hin und her. Auch zu beißen weiß sie. Und Feuerbällen können gespuckt warden, entweder einzeln oder drei kurz hintereinander. In die Luft begeben wird sich Rathian dennoch immer mal wieder kurzzeitig. Das führt meistens zu einem Salto-Schwanzschlag. Der auch vergiftet, ein Status, der in Monster Hunter Rise nicht zu unterschätzen ist. Und leider ist es wieder so, dass sie einen selbst dann mit der Attacke noch vergiften kann, wenn man ihr den Schwanz abgetrennt hat.

Tatsächlich hat mich Rathian so gut bearbeitet bekommen, dass ich zwei Knockouts hatte, bevor ich den Kampf für mich entscheiden konnte. Immerhin gab es zur Konsolidierung direkt eine Rathian Plate in den Questgewinnen überreicht. Ich habe mich dann dazu entschieden, Bishaten etwas das Leben schwer zu machen, bis ich seine Ausrüstung komplett hatte. Der Defensiv-Wert vom Great Izuchi Set hinkte langsam einfach hinterher.

Nach der Jagd eines Monsters, das seit der allerersten Generation dabei ist, geht es nun gegen eines, welches erst diese Generation hinzugestoßen ist. Im Flooded Forest wartet nämlich Tobi-Kadachi (Flying Sparks) darauf, filletiert zu werden, der urpsrünglich aus World stammt.

Die Flughörnchen-Echse zeichnet sich übrigens hauptsächlich durch ihre Geschwindigkeit aus. Permanent hüpft und rennt Tobi-Kadachi auf dem Kampffeld hin und her, was es entsprechend schwer macht, ihn immer im Blickfeld zu haben. Da steckt sich schon schnell mal eine Attacke aus dem Nichts ein. Wenn er beispielsweise nach einem beißt oder einen Schwanzschlag ausführt. Oder einen Gleitsprung mit abschließendem Schwanzhauerei vollführt. Gern das auch alles, nachdem er sich elektrisch aufgeladen hat, was den Schaden selbstreden entsprechend erhöht.

Ich weiß nicht, aber mit dem Tobi-Kadachi bin ich noch nie wirklich gut fertig geworden. Das war schon in World und Iceborne so. Und auch in Rise ist das nicht viel besser. Ich stecke einfach sehr häufig Attacken ein, denen ich versucht habe auszuweichen, oder Tobi-Kadachi ist schon wieder weggesprungen, wenn ich ihm eins überziehen will. Von daher ist es gut, dass wir ein Equip Upgrade vollführt hatten.

Von den Feuchtgebieten kommen wir wieder in die heiß-trockenen Lava Caverns. Wo wir uns der roten Kugel an Ameisenbär Volvidon (Crimson Cannonball) gegenüberfinden.

Da er das Azuros-Skelett benutzt, kann auch er sich wahlweise auf allen Vieren bewegen oder auf die Hinterbeine stellen. Wenn er steht die üblichen Prankenhiebe regnen lassen, auf allen Vieren hingegen hin und her rennen. Außerdem benutzt er die lange Zunge, um Jäger zu sich zu ziehen, damit sie sich plötzlich in Reichweite seiner Nahkampfattacken wiederfinden. Volvidons ganz besondere Besonderheit ist allerdings, dass sich das Monster zu einem Ball zusammenrollen kann. Um aus dem Weg weg respektive Jäger zu überrollen, auch gern mit einem vorherigen Sprung wie eine Kanonenkugel herabregnend.

Ich fand den Volvidon tatsächlich einfacher als den vorigen Tobi-Kadachi zu besiegen. Den Kampf an sich allerdings dennoch etwas nervig. Haupstsächlich deswegen, weil ich nie gut sehen konnte, in welche Richtung das Monster nun rollt, so das er mich damit echt häufig erwischt hatte.

Wir bleiben in den Lava Caverns und wenden uns wieder einem Monster aus der allerersten Generation zu, dem Basarios (Bellowing Boulder). Wer auch immer diesen Langweiler von einem Kampf zurückhaben wollte. Im Gegensatz zum Khezu hat Basarios ja nicht mal unlustige Memes auf seiner Seite.

Der lebendig gewordene Steinhaufen ist natürilch entsprechend schwer zu schädigen, denn abgesehen von Beinen und Bauch prallen Waffen viel von ihm ab. Wobei er „weicher“ wird, sobald er sich erhitzt hat und teilweise rot glüht. Um beispielsweise einen Feuerstrahl nach einem zu spucken oder feuriges Gas um sich herum auszustoßen. Alernativ hat er auch noch Schlafgas oder Giftgas im Gepäck, um mit diesen zwei Statusveränderungen zu kommen. Eine Rolle oder Ramme kann er vollführen. Und sich vergraben und einen dann von unten aus dem Boden anzugreifen versuchen.

Ich fand Basarios allerdings tatsächlich ungemein einfach und simpel. Schon alleine deswegen, weil er nicht sonderlich schnell ist. Natürlich ist es auch sehr nützlich, wenn eine Waffe mit hoher Schärfe mitgebracht wird, um das Abprallen und den verringerten Schaden zu minimieren.

Ein Monster hat der vierte Rang allerdings noch zu bieten, bevor wir das Urgent machen. Und zwar wartet nach einem Monster aus der allerersten Generation wieder eines der neuesten auf uns. Im Flooded Forest stoßen wir nämlich auf Pukei-Pukei (Gluttonous Gullet) aus World.

Der hat sich noch nicht verändert, als recht aktuelles Monster ist der Kampf ja weder öde noch hatte sein Moveset großartig Zeit zu altern. Das geflügelte Chamäleon kämpft mit Gift. Welches er vorzugweise vor sich spuckt. Ist der Schwanz allerdings aufebläht, kann er es auch nach hinten aussondern. Desweteiteren kann er eine Drehung vollführen, um einen mit dem Schwanz zu schlagen, einen niederrennen, oder kurz in die Luft gehen um mehrere kleine Sprungattacken auszuführen. Zudem ist die Lange Zunge dazu geeignet, mit ihr nach einem zu hauen.

Auch den Pukei-Pukei fand ich insgesamt nicht so schlimm zu bekämpfen, habe das aber natürlich  ausreichend kürzlich erst in World/Iceborne gemacht. Wobei ich schon häufiger von ihm vergiftet wurde, als mir das lieb war, und ich natürlich wie immer notorisch die Gegengifte vergesse. Zum Glück wachsen Herbs und Antidote Herbs ziemlich großzügig auf den Maps in Rise.

Damit sind wir angekommen, und zwar nicht nur beim Urgent, welches Rang 4 beendet, sondern dem Flagship von Monster Hunter Rise. Magnamalo (Barbarous Beast) stellt sich in den Shrine Ruins zum Kampf. Und der Jäger sich ihm, um die Gefahr, die dem Dorf Kamura von ihm droht, auszuschalten.

Der Höllenfeuer-Hund kann dann tatsächlich auch einige Attacken, die dem Zinogre sehr ähneln. Beispielsweise mit der Pranke um sich schlagen, beißen, oder direkt zu Boden boxen. Zustäzlich hat er es drauf seinen Schwanz vor sich in den Boden zu rammen. Besonders ist Magnamalo aber durch sein Höllenfeuer, welches in Rage sogar noch potenter und heller wird. Das kann er nutzen, in dem er es als Strahl vor sich abfeuert, oder in kleineren Orbs. Oder als Pulver in der Luft zerstreut, welches dann explodiert. Oder als spontane Explosion direkt um sich herum losgehen zu lassen. Wird man von einer Höllenfeuer-Attacke getroffen, führt das zu einer neuen Status-Blight, die allerdings wie der Blast-Status dazu führt, dass er nach einer gewissen Zeit explodiert.

Dem kann sich beispielsweise entledigt werden, in dem mit Wirebug weggesprungen wird, was eine Höllenfeuer-Bombe für Magnamalo hinterlässt. Magnamalo ist schon ziemlich ehrfurchtgebietend, sowohl vom Design, wie von der geilen Mucke, die während des Kampfes spielt. Aber auch weil er hohe Geschwindigkeit und hohen Schaden verbindet. Er war tatsächlich das erste Monster, das ich in einer Falle gefangen habe, um den Kampf zu verkürzen, weil er im Rage-Modus echt höllisch wird. Anschließend wird einem dann dazu gratuliert, dass man es zum Held des Dorfes gebracht hat, und die Credits laufen. Village Quest Line sozusagen beendet, zumindest den Story-Part davon.

Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: