(눈_눈)

Wieder einmal ist es Dezember. Was natürlich bedeutet, dass Game Awards vergeben werden müssen. Eigentlich ist uns ja allen klar, dass grundsätzlich jeder davon an The Last of Us Part II gehen sollte. Von Bester Indie bis hin zu Bestes Puzzle Game. Jedoch bin ich zu alt und prätentiös dazu, mainstreamigen AAA zu hulding. Bin halt nicht so wie die anderen Mädchen TM. Als solches AndersmädchenTM vergebe ich natürlich nur höchst merkwürdige imaginäre Trophäen und nur an Spiele, die zum Großteil nicht mal in den fünf Jahren, die 2020 angedauert hat, erschienen sind, weil ich kaum aktuelles Zeug spiele. So ganz anders als die anderen Mädchen TM, wie ich nun mal bin.

Most Fluctuating FPS:
Theoretisch hab ich zwar nur die finalen wenigen Stunden davon am ersten Januar gespielt, aber hallo Dark Souls III. Normalerweise bin ich ja jemand, der FPS eher nicht so wahrnimmt. Aber da war es schon merklich, wie häufig sie hin und her schwankt. Shoutout auch zum anderen FromSoft PS4-Spiel Bloodborne, welches weniger häufig aber massivere FPS-Probleme hatte. Inklusive eine Slideshow in Yahar’Gul.

Most Glitchy:
Also ich spiele ja die meisten Spiele erst Jahre später, wenn bereits 50GB an Bugfix-Patches runtergeladen werden können. Und obwohl das auch der Fall mit der Witcher III GotY Edition war, gab es dort ganz Open World RPG immer noch überraschend viele Quirks. Netterweise aber nur welche, die sehr erheiternd waren, so gut wie nix, was dem Gameplay abträglich war. Also fliegende Pferde, animierte Gegnerleichen und so funny Kram.

Most Impressive Port:
Ich bin nach wie vor fasziniert davon, dass Konami es hinbekommen hat Tokimeki Memorial auf den GBC zu bringen. Ein Spiel, das speziell fürs CD-Medium gemacht war, um mit Voice Acting und animierten Sprites die Date-Kandidatinnen interessant zu halten. Und das Ganze mit weiterhin ganz guter Optik, ein paar Sprachsampels und einem Opening. Der Cast mag auf zwei Module gesplittet worden sein, dafür ist es aber auch das einzige der vielen Re-Releases mit exklusiv neuen Mädels.

Game I’m Worst At:
Ich wollte meine 3DS-Bibliothek durchspielen. Und habe da auch alles im letzten Jahr aufgeräumt. Wirklich alles? Nein, ein kleines gallisches Dorf mit Namen Aero Porter bleibt unbesiegt. Das Puzzle-Spiel wird einfach viel zu strickt und baut viel zu viele Mechaniken ein, als das ich da Oberwasser behalten kann. Schade, denn theoretisch bin ich bis zu letzten Challenge gekommen.

My Personal Enemy:
Ich bin eigentlich nicht schlecht in Dating Sims. Und das TokiMemo-Gameplay habe ich über 5 Spiele verinnerlicht. Dennoch blieb mein Nemesis aus den fürhen 2000ern auch 15 Jahre später noch unbesiegt: Tanbi Musou Meine Liebe. Ich check immer noch nicht, was ich überhaupt falsch mache, aber egal wie sehr die Kerle mich mögen, am Ende entziehen sie sich mir dennoch.

Worst Final Boss:
Ich habe nicht gescherzt, als ich gesagt habe, dass Code Vein mich gelehrt hat optionale Bosse nie zu mandatory Bossen zu machen. Wenn man da nicht das Bad Ending bekommt, muss man zusätzlich zum ersten Finalboss noch den zweiten machen. Und Virgin Born hat mich so genervt, ich war kurz davor das Spiel gar nicht zu beenden. Nie wieder mache ich einen Boss, den ich nicht machen muss, der nach Aktivierung aber nicht optional ist.

Most Boring Game:
Ich dachte ich könnte Pre-Release von New Horizons ein wenig Spaß beim Einrichten in Animal Crossing: Happy Home Designer haben. Leider stellte sich das Spiel aber als einzige Schlaftablette heraus.

Most Brown Game:
In seiner Gesamtheit nicht so langweilig mag es gewesen sein, aber es war unglaublich langweilig anzusehen, weil über allem der typische Braun-/Graufilter lag, der Mitt-2000 so viele Spiele optisch absolut ruiniert hat. Ich spreche natürlich von The Legend of Zelda: Twilight Princess in seiner Originalversion.

Weirdest Game:
Das merkwürdigste Spiel, das ich dieses Jahr gespielt habe, war eindeutig Project Rub. Auch bekannt als Feel the Magic XX/XY. Als Minispiele-Sammlung kann es ja sowieso jede inkohärente Scheiße bringen, auf die es gerade lustig ist. Doch was dem so richtig die abschließende Note gibt, ist, dass es dies doch tatäschlich in eine durchgehende Handlung steckt, was die merkwürdigen Einlagen nur umso offensichtlicher macht.

Most Uncompromising:
Breath of Fire ist eine Reihe, die insgesamt sehr traditionell und konservativ geblieben ist. Optisch und vom Gameplay her sind die ersten vier Einträge alle eindeutig aus der gleichen Franchise kommend zu erkennen. Und dann kommt Breath of Fire V: Dragon Quarter um die Ecke und macht alles anders. Eine postapokalyptische Welt mit deprimierender Stimmung, ein experimentelles Gameplay, das sich munter aus Roguelike-Mechaniken bedient und einen modernen Spin gibt. Das Team hinter dem Spiel hat meinen höchsten Respekt es nicht sicher angegangen zu sein, sondern genau ihre einzigartige Vision umgesetzt zu haben.

Most Nostalgic Game:
Dieses Jahr habe ich auch mal wieder Harvest Moon (SNES) und das erste Super Mario Land gespielt. Zwei Spiele, die bei mir absolute Kindheits-Nostalgie hervorrufen. Und obwohl sie etwas barebones in Hindsight sind, mich immer noch ganz Ok heutzutage unterhalten können. Eindeutig die wohligen Spiele-Decken des Jahres.

Best Game For a Simpe Afternoon:
Auch mal wieder gespielt habe ich das erste Dragon Quest in seiner GBC-Version. Wo es nicht ganz so langsam und grindig ist wie in seinem Originalzustand. Aber die gleichen simplen Qualitäten eines der ersten Konsolenrollenspiele beibehält. Sozusagen eine weitere wohlige Spiele-Decke für einen Nachmittag der RPG light Kost darstellte.

Most Wholesome/Relaxing Game:
Dazu gehört natürlich erneut Harvest Moon (SNES). Aber wie 20 Millionen andere Leute habe ich dieses Jahr auch das neue Animal Crossing gespielt. Und besonders in 2020, obwohl es eigentlich ein wenig langweilig ein Spiel ist, selbst für ein Animal Crossing, war es genau die richtige Erfahrung. Täglich einfach mal kurz reinschauen und vorzugeben, wenigstens eine normale Routine zu haben.

Worst Written Game:
Gyakuten Kenji 2, der zweite Miles Edgeworth Ableger, war echt überraschend schlecht geschrieben. Was natürlich besonders auffällt bei einem Spiel, das einen mit so viel Text erschlägt, selbst wenn es nicht viel zu erzählen gibt. Aber auch Corpse Party: Blood Drive ist bestechend miserabel geschrieben gewesen.

Best Written Game:
Ich würde sagen das es eher nicht überrascht, dass dies an ein Visual Novel geht. Aber ich hatte dieses Jahr auch ein paar echt schlecht geschriebene VNs. Die beiden Spiele unter Worst Written sind ja im Prinzip selbst nur wenig Gameplay davon entfernt eines zu sein. Aber absolut positiv umgehauen dieses Jahr hat mich The House in Fata Morgana. Von der Thematik her, von der Einfühlsamkeit der Wortwahl, davon wie es ständig den Status Quo ändert und dennoch in sich stimmig bleibt. Eine Meisterleistung an Script.

Most Faithful Comeback:
Zwei länger tote Sega-Franchises haben in letzter Zeit einen neuen Teil spendiert bekommen. Sowohl Sakura Wars als auch Shenmue III habe ich dieses Jahr gespielt. Und beide sind von ihrerer Art her unglaublich treu ihren lang vergangenen Serien geblieben. Auch wenn Sakura Wars die SRPG-Kämpfe austauscht. Und auch wenn Shenmue III nicht sonderlich gut ist. Im Kern sind sie ihrer Franchise überraschend treu geblieben.

Biggesst Improvement:
Bei The Evil Within gibt es kaum jemanden, der beide Spiele toll findet. Wahrscheinlich, weil sie eben stilistisch tatsächlich sehr unterschiedlich sind. The Evil Within 1 ist ein beschissenes Resident Evil. The Evil Within 2 ist ein dummes Silent Hill. Aber Mensch was unterhält TEW2 einfach so viel besser statt konstant zu nerven wie sein Vorgänger. Kudos zur radikalen Kurskorrektur.

Best OST:
Videospiel-Soundtracks sind selten schlecht. Viele sind noch nicht mal mittelmäßgi, sondern im gehobenen Bereich. Der richtige Banger dieses Jahr für mich war aber eindeutig The House in Fata Morgana. Was ein absolut fantastischer Soundtrack, der die Stimmung der Szenen im Visual Novel viel hinzugefügt hat.

Longest Played:
Jetzt, wo es offiziell tot und begraben ist, darf doch noch mal meine alte Liebe Monster Hunter World erwähnt werden. Base Game und Iceborne-Erweiterung haben es nämlich in den 2.5 Jahren seit Release auf fast 500 Spielstunden gebracht. Uff.

Best Gaming News:
Die coolsten News in diesem Jahr waren beide Switch-lastig. Zum einen die Ankündigung, dass das beste PS2-RPG aller Zeiten nicht mehr trotz 3 Releases auf diese Konsole beschränkt ist, sondern Shin Megami Tensei III: Nocturne auf die Switch und PS4 kommen wird. Und dann natürlich noch, dass es nächstes Jahr gleich zwei Monster Hunter geben wird. Nicht nur ein traditionelles in Rise, sondern vor allem das Stories doch noch ein Sequel haben darf!

Best Video Game Dog:
Repede in Tales of Vesperia ist die coolste Sau, nein der coolste Doggo, den es gibt. Inklusive dem Rauchen einer Pfeiffe und das Kostüme ihn wie ein Maskottchen einer Death Metal Band aussehen lassen.

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