Sheitan

Nachdem wir also den britischen Zombie-Comedy-Horror-Musical-Weinhachtsfilm hinter uns gebracht haben, kommen wir zum französischen Erotik-Comedy-Horror zur Weihnachtszeit mit Sheitan aus dem Jahre 2006.

Der beginnt einen Tag vor Weihnachten im Club Styxx, wo Bart und seine zwei Freunde sich direkt unsympathisch machen. Wollen Party auf lau machen und kloppen sich auch noch, so dass sie rausgeworfen werden. Doch die sexy Bekanntschaft Eve meint, sie können ja einfach zum Haus ihrer Familie auf dem Land fahren.

Das stellt sich als nettes aber nicht ganz unbewohntes Anwesen heraus, da der schräge Haushälter und seine schwangere Frau anwesend sind. Während die Truppe sich wie der Haufen Arschlöcher verhält, der sie sind, müssen sie die Bekanntschaft der sich mehr als merkwürdig verhaltenden Dorfgemeinschaft machen, und sich von der verführerischen Eve am langen Arm halten lassen. Und dann erzählt Haushälter Joseph, der scheinbar einen Narren ausgerechnet am unzufriedenen Bart gefressen hat, eine nette Geschichte, wenn das Abendgespräch plötzlich auf Religion kommt und die Muslimen in der Gruppe den Atheisten vorwerfen, der Sheitan (Satan) spreche aus ihnen.

Es gab einmal einen Mann, der wollte unbesiegbar werden. Also kam der Teufel vorbei und bot ihm einen Pakt an. Der Mann nahm an, wurde überstark, und feierte das, in dem er seine Schwester durchnudelte. Die war nun allerdings geschwängert und das Baby wird das Satans sein, wenn der Mann nicht vor dessen Geburt um 12 Uhr Mitternacht zum Weihnachtsabend ein Opfer bereithält.

Sheitan ist ein französischer Film. Ein sehr fanzösischer Film. Und ich meine das jetzt nicht auf den simplen Fakt bezogen, dass es ein Film aus dem Produktionsland Frankreich ist. Das ist er natürlich auch. Aber er ist halt auch einfach sehr „französisch“, wie das Adjektiv, um ein gewisses Klischee von französischen Filmen zu bezeichnen. Weil es ein wenig mehr als nur „seltsam“ oder „merkwürdig“ mitschwingen lässt. Aber ja, Sheitan ist merkwürdig. Französisch-merkwürdig. Aber nicht das witzige französisch-merkwürdig. Leider. Sondern Sheitan ist eher nervtötend französisch-seltsam.

Das ganze Ding ist laut, und dreckig, und chaotisch, und seltsam. Die Begebenheiten merkwürdig, die Charaktere alle unsymphatisch, die Handlungen nicht nachvollziehbar. Man weiß nicht so recht, warum was gerade geschieht, und einem ist auch egal, was welchen Charakteren potentiell zustoßen könnte. Ich zumindest war mehr überfordert denn unterhalten vom Geschehen. Ich fand das Gezeigte übrigens auch weder sonderlich erotisch noch sonderlich witzig, so mal dabeigesagt, da dies hier ja als Erotic Horor-Comedy deklariert wird.

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