Monster Hunter Frontier Z Wrap-up: Short Bonus Showcase (Part 4)

Willkommen zu einer weiteren kleinen Extra-Runde was Monster Hunter angeht, diesmal allerdings zu Frontier Z. Denn man kann ja nie zu viel Monster-Huntern. Dementsprechend bin ich doch noch mal kurz ins Spiel reingesprungen, um mir zumindest diejenigen Monster anzusehen, die Frontier-exklusiv sind, die ich noch nicht durch die Key und Urgent Quests in den letzten beiden Einträgen hatte. So weit, wie man die überhaupt noch Exklusiv-Monster nennen kann, da sie nämlich zwar nicht in der Hauptserie anzutreffen sind, aber dafür zum Teil in Monster Hunter Online vorhanden sind.

Da mein erster Monat nach Anmeldung mittlerweile abgelaufen ist, gab es sowieso nicht mehr so viel zu sehen. Ich hatte ein wenig darauf spekuliet, dass es eventuell irgendwann wieder ein f2p-Event gibt, bei dem kurzzeitig alle Ränge freigeschaltet werden, dem war aber zumindest bisher nicht so. Wäre ich gleich mal weitere Monster angegangen, als ich noch im ersten Monat nach Registration war, aber damals hatte ich eben einfach keinen Bock auf weiteres Frontier Z, nachdem ich bis zum G-Rank schon wesentlich weiter machen konnte, als ich das gedacht und geplant hatte.

Jetzt bin ich eben auf die Free to Start Ränge 1 bis 4 beschränkt, für alles darüber hinaus müsste ich die monatlichen Gebühren zahlen wollen. Was ich nicht will. Capcom hat sich natürlich schon was dabei gedacht, viele der Unikate erst ab HR5 einzubinden. Ein paar wenige gab es dann aber dennoch für mich anzuschauen.

Gogomoa kann sowohl auf Hunter Rank 2 (Low Rank) und auf Hunter Rank 3 (High Rank) gejagd werden, beide Male im Inseldschungel von Freedom 2 beheimatet. Das Monster war die Neu-Addition zu Frontier Forward 2, einem Update von 2011. Das ist dahingehend interessant, als das es von seinem Verhalten her Charakteristiken des Kecha Wacha und Nerscylla zeigt, Frontier hat allerdings mal nicht aus der Hauptserie abgeschaut, denn die beiden gab es erst im 2013 herausgebrachten Monster Hunter 4!

Was damit hauptsächlich gemeint ist, ist die Tatsache, dass der Gogomoa sich gern zwischen den Bäumen hin und her schwingt, und dabei schnell mal aus den Augen verloren gehen kann, um dann von oben herab auf einen zu springen. Daneben hat er auch noch die merkürdige Fähigkeit, Spinnweben im Boden zu verankern, um sich mit ihnen weite Strecken zu katapultieren. Neben ein paar Schlägen mit seinen langen Krallen kommt dazu dann noch der obligatorische Drehungs-Schwanzschlag und zudem ein rückwärts abehender Stupser mit dem Hintern. Schlichtweg ist es er ein ziemlich agiles Monster, was schnell über den Kampfplatz huscht, dafür aber auch gern mal irgendwo umfällt und somit eine Öffnung bietet.

Besonders süß ist auch, dass er ein kleines Baby auf dem Rücken mit sich rumträgt, welches sich teilweise durchs Vergraben in Sicherheit bringt, sollte der Kampf zu hitzig werden. Ganz allgemein muss ich das Design vom imposanten roten Affen mit weißen Dynamostreifen und langen Klauen loben. So inspirier ist Monster Hunter Frontier eindeutig nicht immer, wie leider auch die nächsten drei Monster zeigen werden.

Zumindest optisch gibt es keinen großen Unterschied zwischen den Skorptionen Akura Jebia und Akura Vashimu, die in Update Season 3.0 respektive 3.5 hinzugefügt wurden. Da jene auch nur wenige Monate voneinander getrennt released wurden, stinkt das natürlich erst mal danach, um der Deadline gerecht zu werden, ein vorhandenes Monster zu nehmen, und die Kristalle an Scheren und Schwanz einfach von violett auf blau zu verfärben, plus ihm ein Horn zu geben, welches nicht wirklich in seine Attacken spielt.

Tatsächlich agiert der in Hunter Rank 4 im Sumpf aufgefundene Akura teilweise dennoch anders. Denn er kann was mit seinem Kristall machen. Den pflanzt er entweder gern in den Boden, oder schießt mit Splittern nach einem. Die explodieren nach einer Zeit, was einen in Kristalle hüllt. Das ist im Prinzip wie ein Vorreiter des Slime/Blast-Status, denn sie explodieren am Körpfer des Hunters nach einigen Sekunden, außerdem haben sie den Nebeneffekt, das währenddessen keine Items/Waffen genutzt werden können und die Stamina absolut zerstört wird, um das Herumrollen zu vermeiden. Das ist natürlich schon eine ziemlich gemeine Eigenschaft von ihm.

Ansonsten sind die Attacken allerdings seinem violetten Bruder ziemlich ähnlich. Er kann einen rammen, mit dem langen Schwanz schlagen, aus dessen Ende einen Wasserstrahl feuern. Gern nimmt er auch Schwung und dreht sich dann weitläufig übers Kampfareal oder hüpft kurz in die Luft, um auf einem zu landen.

Wir bleiben im Sumpf und besuchden den Kamu Orugaron. Der ist zusammen mit seiner Liebsten Nono Orugaron in Season 6.0 eingefügt worden. Nono Orugaron haben wir ja ebenfalls im Sumpf bekämpft, allerdings in einem Key Quest. Das optionale Quest gegen Kamu Orugaron beginnt gleich: Wir treffen beide Wölfe an, sie brüllen, und während einer der beiden zum Kampf zurückbleibt, springt der andere davon.

Kamu Orugaron ist die schwarze Variente mit weißer Mähne, im gegensätzlichen Farbschema von Nono, und sein Irokese wird beim Rage-Modus auch nicht gelb sondern rot. Auch hier haben wir es mit viel Herumhüpferei zu tun. Auch rennt er gern über das halbe Kampffeld und kommt dabei gern in den Giftpfützen zum Stehen, wo man ihn nicht erreichen kann. Allerdings scheint er nicht ganz so gut mit den Rammattacken zu zielen wie Nono Orugaron. Besonders unberechenbar sind dabei erneut die drei Hüpfer vor und zurück, die mit Prankenhiebn daher kommen. Aufpassen übrigens, der Brüller, den er zu Beginn des Rage-Modus macht, ist wie beim Tigrex schädigend, steht man ihm zu nahe.

Insgesamt ist er der agressivere der beiden Vertreter, und machen seine Attacken viel mehr Schaden, dafür scheint er etwas schneller zu sterben. Besonders in Acht nehmen sollte man sich, wenn er in die Luft springt, da er nämlich dann in einer geraden Linie hinter sich Stacheln zu Boden schleudert, um diese bei vielen Monstern doch eher siche Annäherungszone von Jägern abzudecken. Auch hat er einen sehr schnellen Biss nach vorn mit etwas Katapultzug in die Richtung.

Als vierten und letzten Frontier-Exklusiven in den ersten vier von mir noch kostenlos spielbaren Hunter Ranks haben wir den Berukyurosu. Der in Season 4.0 eingefügte Drache ist dabei ein verwandter des aus Key Quests bekannten Doragyurosu aus Season 8.0. Sieht man schon an den netten, langen Schweifen an den Flügeln und Schwanz.

Dabei hat der Berukyurosu haupstächlich Elektro-Attacken im Gepäck. Indem er beispielsweise seinen Schwanz zu Boden schlägt, was aus den drei Spitzen auch drei Donnerkugeln auf einen zurasen lässt. Oder sich einfach in die Luft zu begeben und mit einem Elektrostrahl einen weiten Bereich des Bodens zu besprühen. Auch gern ist er in Rage, wodurch seine Mähne von gelb auf rot wechselt. Jetzt kann er AOE-Blitze um sich beschwören, oder sich mit Elektrizität umgeben und über das Areal auf einen zufliegen. Ebenso nicht ohne ist, wenn er nach links und rechts ausbricht, und dabei eine Pfütze Elektrizität über den Boden im langsam hinterherkommt. Gerade wenn er das ständig hin und her macht, so dass zu einer Seite die langsame Elektizität auf eine zu kommt, und er schon wieder von der anderen Seite geflogen kommt.

Natürlich hat er auch dien normalen Attacken seines frostigen Bruders drauf. Wie beispielsweise nach einem zu schnappen oder einen niederzufliegen. Sich aus dem Himmel fallen zu lassen. Oder auch mit dem Flügel nach einem zu Schlagen, wobei die Auswüchse eine besondere Reichweite entwickeln. Immerhin bleibt er weitestgehend im gleichen Areal im Wüstencanyon, zumindest bis er sich in eine Höhle zurückzieht, wenn er fast besiegt ist.

Als Bonusrunde hier dann noch drei weitere Frontier-exklusive Monster aus dem Hunter Rank 4, die nicht ganz neu sind, sondern Subspezies bereits bekannter Viecher darstellen. Den Anfang macht Lavasioth Subspecies im Vulkan. Es ist ein roter Lavasioth. Das war es schon so ziemlich. Stärker und aggressiver, was eigentlich gut ist, denn so chillt er weniger lang in der Lava und kommt mehr für den Kampf an Land. Ansonsten halt Hüftschwung und am Boden schlängeln und in die Luft springen wie der normale Lavasioth. Neben dem Spucken von einer Lavakugel kann er allerdings, wenn er sich in besagte Lava zurückzieht, auch drei Brocken „werfen“, in dem er einen hohen Sprung vollführt.

Ein weiteres nebst Lavasioth aus Season 1.0 stammendes Monster hat in Season 1.5 eine Subspezies bekommen: Die Breeding Season Hypnocatrice! Schwer zu sagen was anders ist, wenn man das Vieh innerhalb von 2 Minuten umbringt. Ich mein, statt Braun mit orangenem Gefieder ist sie… Dunkelbraun mit rotem. Außerdem hat sie den Move, den auch Silver Hypnocatrice hat, wo sie mehrere Schlafbälle in die Luft spuckt, die dann um sie herum herniederregnen. Ansonsten wie die normale Hypnocatrice einen Schlafball spucken, rennen, oder eine Drehung mit Schwanzschlag vollführen.

Den aus Season 2.0 stammenden Espinas hatten wir schon in einem Urgent Quest, und seine aus Season 2.5 stammende Espinas Subspecies in einem Key Quest, nun gibt es noch ein optionales Quest in HR4 gegen die aus Season 5.5 stammende Espinas Rare Species in der Mountain Peak Arena, aus der es kein Entrinnen gibt. Wie alle Espinas beginnt er den Kampf schlafend, hat Gift zu spucken und allgemein eine vergiftende Aura ums Maul, kann weitläufige Schläge mit Kopf und Schwanz nach links und rechts. Neu ist, wenn er in die Luft fliegt, denn dann spuckt er einen Feuerball zu Boden, der gleichzeitig AOE Feuer und Giftaura legt, kurz darauf löscht er ihn und spritzt es in kleiner Pfützen um sich. Ein richtig cooler Kampf muss ich sagen, und der Albino-Look mit den violetten Stacheln ist auch die optisch beste Variante des Espinas.

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