Twenty Nineteen

Zeit für den üblichen Jahresrückblick-vorausschau, mit starkem Hang zum Rückblick natürlich. Beginnend mit den üblichen WordPress-Statistiken: Die Besucherzahlen sind etwas gestiegen gegenüber den letzten beiden Jahren, die fetten Jahre 2013/2014 sinds aber freilich nicht mehr. 167k Wörter wurden in 128 Beiträgen veröffentlicht. Die meisten Klicks bekamen die Dauerrenner aus Vorjahren Loving Wife or Dirty Whore: Eleanor und Minecraft Revisited, ab dem dritten Platz (Twenty Eighteen) war dann aber tatsächlich einiges aus dem aktuellen Jahr vertreten.

Was gab es thematisch Wichtiges und weniger Wichtiges, welches ich aber dennoch hier nennen möchte? Ich habe eine neue Konsole. Verlinkt mit der Tatsache, dass ich immer noch eine absolute Obsession mit Monster Hunter habe. Als ich Monster Hunter Tri im Oktober 2017 gespielt hatte, war jegliche News über das bevorstehende Monster Hunter World ehrlich gesagt noch komplett an mir vorbeigegangen. Darauf wurde ich erst gegen Jahreswechsel aufmerksam, nahm mir allerdings schwer vor, bis Ende 2018 oder Anfang 2019 zu warten, bis das Spiel und gegebenenfalls eine anzuschaffende PS4 billiger zu haben sind. Und dann entschied sich Capcom kurzfristig dazu, die Rathalos PS4 Pro mit dem Spiel doch auch in Europa zu veröffentlichen. Nach hin und her und wieder hin hatte ich mich selbst letztendlich dazu überredet, und nur wenige Tage nach Release des Spieles stand die neue Konsole bei mir.

Was natürlich absolut praktisch daran ist, dass sie schon ihre Jahre auf dem Buckel hat, ist die Tatsache, dass somit schon ordentlich viele Spiele raus sind, die mich interessieren, und ich mir nicht einfach einen überteuerten Briefbeschwerer gekauft habe, wie wenn man so eine Konsole zu Release kauft, nachdem man das einzig interessante Launch-Spiel nach zwei Wochen durchhat. Für 20-30 Euro kann man sie mittlerweile auch noch durch die Bank weg haben. Etwas Überhand hat es deswegen vielleicht doch genommen, denn mein Backloggery sagt mir, dass ich in diesem knappen Jahr 28 Spiele für die PS4 gekauft und 13 davon bereits durchgezockt habe. Nicht umsonst hat mir mein #MyPS4Life unterstellt, über 600 Stunden an der Konsole verbracht zu haben, wobei allerdings bereits 350 an die zwei Spitzenreiter-Spiele Monster Hunter World und Persona 5 fallen.

Ach ja, Persona 5 konnte ich also auch endlich bezocken und mich leicht von ihm enttäuschen lassen. Keine Ahnung, Erfolg scheint der MegaTen-Franchise nicht ganz so gut zu tun, auch wenn sich das absolut elitär anhört. Auf die Achterbahnfahrt von Final Fantasy XV konnte ich mich mit der neuen Konsole ebenfalls endlich einlassen. Und mit The Zodiac Age eine mir dieses Jahr erst aufgefallene Lücke in der Reihe stopfen, da ich total vergessen hatte, dass ich die PS2-Version nie besessen sondern immer nur ausgeliehen hatte. Die sollten allerdings nicht die einzigen Final Fantasys bleiben. Neben der obligatorischen Partizipation an der Four Job Fiesta zu Final Fantasy V habe ich auch ein wenig ins Free Trial von A Realm Reborn und das knuffige aber langweilige World of Final Fantasy gespielt, sowie Theatrhythm Final Fantasy durchdirigiert.

Meine große Liebe ist und bleibt allerdings Monster Hunter. Am 13. Oktober 2018 war es erst ein Jahr her, dass ich mit Monster Hunter Tri meine Sucht angefixt habe, seither habe ich allerdings Stories, Freedom 2, 4 Ultimate, World durchgespielt, Monster Hunter Frontier Z kurz eine Runde drehen lassen, und mir mit Monster Hunter PS2 und Monster Hunter Generations bereits Nachschub ins Haus geholt. Ganz zu schweigen bekannter Klone in God Eater 1+2, Toukiden 2 und Lord of Arcana, während ich mich auf das Konsolenrelease von Dauntless dieses Jahr freue.

Allerdings ist es absolut nicht neu, dass ich immer mal wieder einer Franchise oder einem Genre verfalle. Irgendwann war das mal Dragon Quest, von dem ich dieses Jahr XI spielen will. Danach Ys und Megami Tensei. Ich hatte eine Zeit, in der ich absolut viele Dungeon Crawler gespielt habe, und auch eine für Dating Sims. Dann kam Resident Evil und nun halt Monster Hunter. In denen ging es auch allen etwas weiter. Nach gefühlten Ewigkeiten konnte ich in der 3DS-Variante beispielsweise endlich Dragon Quest VII zu Grabe tragen, um auch in dieser Franchise eine Spielelücke zu füllen. Ich hatte einen Rückfall in Dungeon Cralwer mit Sakura Dungeon, Ayakashi no Shiro und Shin Megami Tensei if, während ich Etrian Odyssey V und 7th Dragon 2020-II noch bespiele. In Sachen Resident Evil wurde Deadly Silence und Revelations gespielt, die 2 aktuellsten Filme geschaut, und für dieses Jahr gekauft sind bereits Revelations 2 und Teile 5 sowie 6. Sakura Taisen konnte ich ebenfalls mit den Spielen 3 und 4 beenden, wobei Sega pünktlich einen neuen Teil angekündigte, auf den ich mal gespannt bin. Damit war meine Dreamcast-Jungfräulichkeit übrigens auch zerstört.

Die Nuzlocke zu Pokemon X ist nach langer Pause doch wieder aufgegriffen gewesen. Und auch Might & Magic habe ich mit der World of Xeen erneut besichtigt, wobei ich ungeplant noch immer am Ende von Clouds of Xeen verharre, dieses Jahr folgt also nach Verzögerung sicherlich auch die Darkside of Xeen.

In Harvest Moon wollte ich ebenfalls mal wieder hereinschauen, wobei ich mit Light of Hope und Skytree Village in die „in name only“ Teile nach der Franchise-Spaltung schaute, zur Zeit mit Story of Seasons: Trio of Towns allerdings auch die „richtige“ Seite spiele.

Meine neueste Obsession könnte zudem Souslborne werden, da ich mit Dark Souls Remastered der Reihe ebenfalls zum ersten Mal persönlich begegnete und reichlich Affinität bescheinigen kann. Muss man aber mal sehen, Dark Souls ist halt doch sehr erschöpfend zu spielen. Eher nicht weiter geht’s mit Zelda, bei dem mir Ocarina of Time lediglich das gute Gefühl gab, nach 20 Jahren und in der zweiten besessenen Kopie endlich mal diesen Meilenstein der Videospielgeschichte durchgezockt zu haben… und als nicht meins befinden zu können, wie das bei Zelda und mir leider die Regel ist.

Gab aber nicht nur Games, auch wenn das so mein Hauptaugenmerk ist, und vor allem in anderen Bereichen eher wenig thematisch Zusammenhängendes geschieht. Inu Yasha allerdings ist geschehen. Nämlich alle Staffeln und Filme, die angeschaut wurden. Und zwei weitere Pokemon-Film beim Reboot ankommend gab es auch in Sachen Anime. Sowie sowieso das AotY 2018 bereits im Januar mit Devilman Crybaby über die Bühne gelaufen war. Zusammen mit dem GotY 2018 in Monster Hunter World ebenfalls im Januar ist das ein eher langweiliges verbliebenes Jahr gewesen.

Die Staffeln Doctor Who sind nun alle beendet, abgesehen natürlich von der aktuell neuesten, die noch fürs Heimkino verwertet werden muss. Und eine Shark Week gab es auch mal wieder. Bald haben wir das Ende der Sharknado-Saga erreicht, Kinders!

Eine ebenfalls schon länger im Hinterkopf befindliche Sache durfte ihre Früchte tragen, in dem ich begann und überraschend auch bereits beendete alle Bände der The Five Star Stories zu lesen. Oder besser gesagt all diejenigen, die es in der englischen Auflage gab, die für mich also verständlich sind. War schon interessant, ich hatte des Hypes wegen aber vielleicht etwas mehr erwartet gehabt.

Zwischendurch ist ja immer mal wieder durchgeklungen, was so noch folgen könnte oder woran ich mich gerade so aufhalte. Ansonsten ist das Vorausplanen für nächste Jahre, habe ich so für mich beschlossen, eher Blödsinn, da mein Hamsterhirn sowieso ständig was Andres machen will und die Sachen dann erst zehn Jahre später plötzlich doch auftauchen. In der Geplant-Pipeline stehen allerdings schon Beiträge zu… wer hätte es auch anders gedacht: mehr Monster Hunter. So zum Abschließen von World und Frontier Z je einer. Natürlich steht dann bereits anschließend Dark Souls Remastered in den Startlöchern, welches ich letztes Jahr noch schnell beendet hatte. Und einer zu einer Netflix-Serie. Allgemein gehe ich davon aus dieses Jahr etwas weniger Zeit erübrigen zu können, aber da muss sich noch zeigen, ob dem so ist, und ob ich nicht doch kreativ drumherum timemanagen können werde.

Guter Gaming-Vorsatz fürs Jahr ist sowieso, nie wieder ein Spiel zu beenden, sondern alles nur für 2-5 spaßiges Stunden für die interessante neue Erfahrung anzuspielen, und dann hoffnungslos zu droppen.

In dem Sinne: Ein Frohe Neues und besseres Jahr 2019.

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar

3 Kommentare

  1. Dir auch ein erfolgreiches 2019! Ich bin schon gespannt, welche Netflix-Serie du da angeteasert hast… Wir werden ja sehen, was für eine Serie du ins Auge gefasst hast.

    Meinen Jahresrückblick habe ich übrigens auch schon längst fertig und dürfte morgen irgendwann veröffentlicht werden. Ich frage mich, was das neue Bloggerjahr so bringen wird.

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: