Let’s Play Final Fantasy XV – 03. Colossal Headaches

Nach ewigem Sidequesten, bis es nichts mehr im aktuell erreichbaren Gebeiten zu sidequesten gibt, fährt die Truppe um Bachelor Noctis also endlich nach Lestallum, um dort unsere Fag Hag Iris zu treffen. Das Interessanteste an Lestallum ist dabei, dass alle arbeitende Belegschaft aus Lesben-Amazonen besteht, die hier vorrangig als NPCs die Straßen unsicher machen. Frauen-Power!

Außerdem gibt es ein Schwert hinter einem Wasserfall oder so, aber darum kümmern wir uns erst, nachdem wir weitere Stunden an den neuen Sidequests verbracht haben, welche die NPCs in Lestallum uns so aufs Auge drücken. Wer muss schon rechtzeitig zu seiner Hochzeit auftauchen oder das Imperium zurückschlagen?

Ich glaub wer keine Sidequests und Hunts macht, kann Final Fantasy XV auch gut in zehn Stunden oder so beenden, denn bisher waren die einzelnen Kapitel, zumindest was die Mandatory-Sachen angeht, ziemlich schnell rum. Nachdem wir nämlich dann das royale Schwert im Dungeon hinterm Wasserfall geholt und ein paar Kopfschmerzen hatten, trifft die Boy Band zurück in Lestallum auf Ardyn, Noctis hat eine Vision von Titan, und Kapitel 3 ist beendet.

Einen kurzen Ausblick darauf gehabt, dass Lady Lunafreya derweil irgendwo einige Kranke heilt (hieß es in Kingsglaive nicht sie habe keine Kräfte?), muss Ardyn zu Titan gefolgt werden. Eine ziemlich schreckliche Mission, da er mit seinem Auto vor fährt, man selbst ihn weder überholen noch aus den Augen verlieren darf, und selbst gefahren statt Ignis übernehmen lassen zu dürfen man schon mal an einer engen Kurve vorbei rast.

Die Disc im Zentrum der Open World von Final Fantasy XV ist neben dem Vulkan und der Schlucht eine der wenigen Orten darin, deren Design ziemlich cool ist, so mit Titan in der Mitte des Kraters, der den Meteor auf seinen Schultern trägt, ihn vom Aufschlag abhaltend. Wir kriechen nur mit Noctis und Gladiolus hier runter und dürfen uns in einem Bosskampf unserem Kopfschmerz-Verursacher Titan höchstpersönlich stellen, was aber sehr QTE-Stage-Setty ist, sprich cool aussieht, aber man sich hinterher nicht so sicher ist, wie viel man wirklich selbst bewirkt hat, und wie viel gescripted war.

Summon Titan schließt sich Noctis an, das Imperium taucht auf (bzw. taten dies bereits zum Bosskampf, erneut als Spieler schlecht sagen könnend, ob die nur Deko sind oder wirklich was bewirken), klauen unser Auto, und Ardyn darf den Vieren eröffnen, was wir bereits seit Kingsglaive wissen: Er ist der Kanzler des Imperiums. Fliegt die Jungs in einem Luftschiff in Sicherheit und Kapitel 4 ist auch schon rum.

Zu Beginn des nächsten kommt der Brieftauben-Shiba-Inu zusammen mit der mysteriösen Magd von Lunafreya vorbei um ein wenig kryptisch-vage zu Schwafeln (also die Tussi, nicht der Hund). Außerdem finden wir heraus, dass der Kristall von Lucis eigentlich laut Prophezeiung irgendwann den Lichtkönig krönen wird, und die Königsfamilie ihn bis dahin schützen soll, im Austausch der Magie, die sie von ihm beziehen, ihre Lebensenergie verlieren. Deswegen wohl auch der HP-Drain, wenn wir eines der Royal Arms benutzen.

Da wir keinen fahrbaren Untersatz mehr haben, ist es sicherlich ganz praktisch, ein nahe gelegenes Sidequest zu erledigen, bei dem der Behemoth bekämpft wird, um die Chocobos wieder reiten zu dürfen. Hab ich natürlich schon vor einer gefühlten Ewigkeit in der ersten Sidequest-Manie irgendwo in den ersten zwei Kapiteln erledigt.

Nachdem wir zwei Blitzableiter in der Wildnis gefunden haben, geht es in ein weiteres Dungeon. Welches schon ein wenig unheimlich ist, mit seinen plötzlich aus dem Nichts angreifenden Goblins und das Prompto kurz von der Naga entführt wird. Die allerdings ein total einfacher Boss im Level weit unter uns ist, nach der wir den nächsten Summon begrüßen dürfen: Ramuh.

Cindy hat derweil unsere Karre in einer imperialen Basis ausfindig gemacht. Also Metal-Gear-Sneaken wir uns da mal kurz rein, dürfen den Bosskampf mit einem festgelegten Ramuh-Beschwören nach ein paar kleineren Scharmützeln sofort gewinnen, und haben die Regalia zurück. Lunafreyas Bruder Ravus bitched uns noch schnell von der Seite an, Ardyn pfeift ihn jedoch zurück. Zurück in Lestallum ist Iris voll aufgelöst, weil das Imperium vorbeigeschaut hat und einen alten Sack jetzt tot ist, der den Charakteren angeblich viel bedeutet, der aber für vielleicht 2 Minuten im Bild war und einen Satz sagen durfte, so dass dieser emotionale Einschlag für den Spieler absolut unbedeutend ist. Bringt mich aber mit den Rachegelüsten unserer Truppe zum Denken, wie viele imperiale Soldaten ich mittlerweile erlegt habe, und wie viele davon ebenfalls Familie hatten.

Wo wir dabei sind, startet Kapitel 6 auch mit einem Alptraum von Noctis, in dem er jede Menge davon abschlachtet. Die Cutscene war so auch als Bad-Omen-Trailer oder ähnlich von Square Enix rausgebracht. Unser nächster Point of Interest ist allerdings Cape Caem zu erreichen, wofür wir Iris sogar auf unseren Road Trip mitnehmen. Die ist total hyper darauf, und ähnlich wie beim Untergang von Insomnia zu Spielbeginn ist nach dem Tod von Rando Old Guy mal wieder fünf Spielminuten später keiner mehr sonderlich aus der Fassung, sondern bereit einen auf witzelnden Easy Rider zu machen. Final Fantasy XV hat ein ziemliches Problem was tonale Dissonanz angeht.

Auf dem Weg zur Küste stoppen wir kurz bei einer weiteren zu infiltrierenden imperialen Basis, bei dem meine am wenigsten favorisierte Assassin’s Creed Mission aufleben darf: Einem langsamen NPC folgen ohne gesehen zu werden. Am Ende kämpfen wir gegen eine coole Dragoon mit Namen Highwind und einer Rüstung mit Tittenfenster. Wieder auf dem Weg zur Küste möchte Iris weitere Stops einlegen, so wirklich was bei ihnen zu tun scheint es allerdings nicht zu geben, aber vielleicht habe ich das in meinem Sidequest-Wahn schon einfach alles erledigt.

Endlich angekommen schicken uns Cid und Cindy auf die RPG-Standard-Mission doch mal Mithrill holen zu gehen, da wir nur so das Schiff zur Überfahrt in Gang bringen können. Gladiolus verlässt die Truppe, weil er für den nächsten Magic Mike vorsprechen will. Und ein weiteres Kapitel endet ohne das allzu viel geschehen wäre.

In Kapitel 7 fahren wir zum Vesperpool, wo Kanzler Ardyn bereits wartet und uns Söldnerin Highwind aufs Auge drückt, wo wir doch jetzt nur noch zu Dritt sind. Mit der geht es durchs nächste Dungeon, welches wie immer bei den Story-Kerkern, da ich durch die Sidequests so überlevelt bin, sicherlich auch ohne ihre Hilfe einfach gewesen wäre. Währenddessen beschwert sie sich noch reichlich darüber, dass es im Imperium nicht mehr so läuft, wie sie schön findet. Und eröffnet uns, dass die Soldaten alle ein Experiment und aus Dämonen gemacht sind. Dämonen sind die stärkeren und nicht-natürlichen Gegener, die gerne Nachts die Straßen unsicher machen und deswegen während Sidequests ordentlich nerven. Müssen wir uns also doch keine Gedanken machen, dass wir mit den Soldaten Menschen mit Familie meucheln.

Nach dem Erhalt des Mithrills geht es nach Lestallum, um dort dem Kraftwerk einen Besuch abzustatten und damit ist auch Kapitel 7 beendet. Gehen die immer schneller rum, oder kommt mir das nur so vor? Liegt vielleicht daran, dass die letzten drei ziemlich straff waren und ich deswegen nicht je fünf Stunden in neuen Sidequests hing.

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2 Kommentare

  1. Mir waren die ganzen schlecht in die Hauptgeschichte integrierten NPCs ja echt egal, aber Junge war ich sauer als das Imperium meine geliebte Karre geklaut hat!

    Antwort
    • Ich war so froh, dass ich die Chocobos bereits gerettet hatte und direkt aufspringen konnte, statt zu Fuß zum Behemoth-Wald zu laufen und das erst noch alles erledigen zu müssen xD

      Antwort

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