Let’s Play Shin Megami Tensei III – 05. Rise and Fall of Reasons

Im Amala Network gibt es nicht viel neues, es ist erneut ein Puzzle-Labyrinth und die Gegner sind so einfach wie eh und je, abgesehen von sporadischen Aufkommen von Legion und dessen Mamudoon. Am Ende treffen wir auch Isamu, der sich mittlerweile dazu entschieden hat, dass er lieber für sich alleine ist. Wir werden alle alleine geboren und sterben alleine, warum also nicht auch jedem seine eigene Welt, in dem nur derjenige als Mittelpunkt existiert, schaffen und so. Er hat also seine Reason gefunden. Außerdem jede Menge Shadows in sich aufgenommen, denn sein Körper ist nun mit Gesichtern übersät. Ähnlich wie Takaos neues Batik-Gesicht nicht unbedingt ein guter neuer Look.

Da wir uns nun eh erst Mal quer durch die Welt fragen müssen, bis NPCs den richtigen Hint fallen lassen, wo es demnächst weiter geht, damit dort einer auftaucht, der uns zum nächsten Ort hintet, gehen wir doch mal nach Shibuya. Dort wartet nämlich jedermanns Lieblingsdämon Mara auf uns. Denn Manikin haben einen Baphoment beauftragt, den fiesen Schwanz zu beschwören, damit er sich für deren schlechte Behandlung rächt. Nur geht was schief und es kommt nur der Kopf des Penis als Slime an. Mara kann Hades Blast und heilt sich nach jeder Runde, wenn er Schaden genommen hat, mit Diarahan seine vollen 2300 HP. Ein Tic Tac gegen ihn ist MP Lockdown, sprich ihm seine MP abzusaugen, bis er nicht mehr heilen kann, was ich über Meditation und Mana Drain machen könnte. Aber so viel Zeit haben wir nicht, stattdessen seinen Hades Blast mit Fog Breath und War Cry unschädlich machen, anschließend seine Abwehr x4 debuffen und unsere Attacke x4 buffen, und dann mit Focus und anschließend Divine Shot 2600 HP abziehen und Mara in einem Angriff besiegen.

Kurzer Abstecher nach Ikebukuro, wo wir Hikawa wieder treffen, der uns seine Shijima-Reason in einer dieser coolen Cutscenes näher erklärt. Im Prinzip geht es darum, dass eine höhere neutrale Macht die Dinge der Menschheit regeln soll, da die es selbst nicht können. Ist also nahe dem generellen Law Ending der anderen Teile. Übrigens die erste „wie sieht’s du das“-Frage, der wir nur zustimmen oder ablehnen können, keine Wischiwaschi „Ich halt mich da raus“ mehr.

Zurück in Mifunashiro hat die wilde Schnitzeljagd ein Ende, denn Futomimi erzählt seinen Manikin davon, dass sich in Yoyogi Park was zusammenbraut, womit wir endlich unser nächstes Einsatzgebiet gefunden haben. Yoyogi Park ist ein weiteres Dungeon, welches mir 4 Level Ups beschert hat, weil es eine Weile zu Durchlaufen braucht. Wir haben es mit einem weiteren Labyrinth zu tun, in dem Sinne, als das es mehrere Wege und Abzweigungen gibt, von denen einige von Pixies bewacht werden, die den MC wieder zu einer vorigen Stelle teleportieren. Hier treffen wir auch Takao wieder, und zwar gleich zu Beginn. Auch sie darf uns was über ihre Reason erzählen, oder besser gesagt das sie gar keine hat, sondern darauf hofft ihr Gott würde ihr eine geben. Hikawas Welt der Stille will sie jedenfalls schon mal nicht. Außerdem sind alle in Yoyogi Park, weil hier der Yahirono Himorogi ist, ein Stein gefüllt mit Magatsuhi, welches man bekanntlich benötigt, um eine neue Welt zu erschaffen. Sie will das wir ihr diesen bringen, ist sogar bereit uns das Magatsuhi darin zu geben. Aber da ihr Gott Aradia bereits von ihr Besitz ergriffen hat, braucht sie wahrscheinlich auch gar keine Energie mehr, um einen Gott zu beschwören.

Am Ende des Yoyogi Parks sitzt übrigens der verrückt Manikin Sakahagi, der zunächst Girimehkala beschwört, damit wir ihm den Stein nicht wegnehmen, denn bekanntlich will auch Sakahagi eine neue Welt schaffen, um nicht mehr wie die anderen Manikin misshandelt zu werden. Girimehkala ist ein trickreicher Kampf, da der Dämon komplett immun gegen physische Attacken ist, wer also keine guten Magier dabei hat, kann in Probleme laufen. Direkt anschließend wird noch der super schwache Sakahagi von uns umgebracht, und schon haben wir den Yahirono Himorogi, dem allerdings bereits alles Magatsuhi entzogen wurde.

Zurück in Ikebukuro auf der Spitze des Mantra-HQ sitzt übrigens Chiaki rum. Die war wohl auch im Yoyogi Park, um an den Stein zu kommen, um ihre Yosuga-Reason des Stärkeren durchzubringen. Hat aber von Sakahagi einfach den Arm abgeschnitten bekommen und sich hierher geflüchtet, wo die zerstörte Statue von Gozu-Tennoh sie hin geflüstert hat. Chiaki nimmt dessen Geist in sich auf, ihr wächst der Arm eher suboptimal nach, und somit hat der nächste Charakter sein Extreme Makeover hinter sich. Jetzt springen überall im Mantra-HQ auch Engel herum, da sie Yosuga für richtig halten. Was interessant ist, weil Chiakis Reason näher dem Chaos statt Law der früheren MegaTens ist.

Puh, so viele Cutscenes und Veränderungen des Status Quo, scheint wohl gen Ende des Spieles zu gehen, ne? Geht auch direkt weiter. Oder fast, vorher killen wir noch den Bonus-Boss Black Frost in Kabukicho Prison, der super einfach ist, wenn man sich vor seinem Mamudoon schützt. Jedenfalls gibt uns Hijiri in Asakusa noch mal sozusagen einen Recap darüber, was alle menschlichen Charaktere gerade so tun auf ihrem Weg eine neue Welt zu errichten. Und erleidet dann dem Größenwahn mit der Macht des Amala Netzwerkes wäre er doch auch der perfekte Kandidat dafür, wobei ihm da Isamu reinpfuscht und ihn den Amala Tempel entführt.

Der Amala Tempel ist, was ich das erste Dungeon auf die Final-Strecke nennen würde, da es nicht nur wichtige Cutscenes gibt und die Schwierigkeit anzieht, sondern es auch mehrere Bosse gibt. Außerdem ist das Design phänomenal. Vom Einganggebäude mit seinen schwarzen Säulenhallen auf blutroten Wänden. Hin zum großen Hof mit Teich und drei Pyramiden plus einer über Kopf darüber hängend. Bis hin zu den abgedunkelten und in einer Farbe leuchtenden Innenseite der Pyramiden. Bosse gibt es dadurch auch drei.

Aciel und Skadi haben jeweils eine telegraphierte Superattacke. Aciel nutzt eine Runde, um MP der Truppe abzusaugen, und benutzt dann in der nächsten eine Almighty Attacke, welche die HP der Gruppe auf 1 reduziert, gefolgt von einer normalen Attacke, um einen Charakter umzubringen. Dies kann man per Attack Mirror abwenden, oder seine Trefferquote über Fog Breath zerstören und dann mit eigenen geboosteten Attacken ihn schnell umbringen. Skadi boostet ihre Attacke zweifach und wird in der nächsten Runde eine besonders Starke Gruppenattacke werfen. Auch hier geht Attack Mirror natürlich, wobei allerdings schon ein Dekaja oder War Cry ihre Boost-Mühen zunichte macht. Zudem negiert Skadi physische Attacken, und ich habe nicht ganz die Magie, sie schnell in ihr Grab zu befördern. Also bin ich mit der MP-Shutdown-Taktik gekommen, die fast immer wirkt, wenn auch eher Zeitaufwendig ist. Albion ist besonders, denn der Kampf ist gegen einen großen Hauptboss von 2700HP und vier kleine Freunde von je 1300HP. Sind alle Kleinen tot, belebt der Große sie wieder. Fällt der Große, beleben die restlichen Kleinen ihn wieder. Also eigene Attacke buffen, deren Abwehr debuffen, dann drei der Kleinen umbringen und dafür sorgen, dass in der nächsten Runde sowohl der verbliebene Kleine wie der Große das Zeitliche segnet.

Anschließend haben wir eine Cutscene mit Isamu in der herabgelassenen Mittelpyramide, wobei die kurz ausfällt, da wir nicht genug Musubi-Punkt haben, um seiner Reason zustimmen zu können. Letztendlich lässt er Hijiri in den See aus angesammeltem Magatsuhi fallen, was seinen namenlosen Gott beschwört. Den er Noah nennt, um sich dann in einem Ei einzuigeln und mit ihm zu verschwinden. Auf das seine Welt, in der jeder für sich alleine ist, ohne von anderen angefeindet werden zu können, die neue wird.

Weiter geht es in Mifunashiro, dem geheiligten Land der Manikin, in das wir bisher nicht gelassen worden sind. Jetzt sind die Türen offen, denn Chiaki und ihre Engelshorde sind eingefallen und haben alle Manikin massakriert, um das hier angestaute Magatsuhi für sich zu beanspruchen. Angeblich sind die Manikin eh nicht in der Lage eine Reason zu bilden, auch wenn sie das versucht haben. Eine Welt, in der alle einfach glücklich miteinander leben ist auch irgendwo ein wenig generisch eine Ideologie. Jedenfalls hetzt uns Chiaki die drei Erzengel Uriel, Gabriel und Raphael auf den Hals, die sehr einfach mit physischen Attacken zu besiegen sind, wenn man die Tetrakan-Runden von ihnen zum Boosten jener verwendet. Anschließend steigt Baal Avatar herab und nimmt Besitz von Chiaki, um die Yosuga-Welt des Naturgesetztes des Stärkeren zu erschaffen.

Bleibt nur noch Hikawa einen Besuch im Parlamentsgebäude abzustatten. Wofür wir durch einen weiteren U-Bahn-Schacht müssen. Beim Betreten würde der letzte Fiend Trumpeter sich uns zum Kampf stellen, wenn wir die vorigen besiegt hätten. Allerdings hab ich ja die vier Reiter der Apokalypse nie befreit und somit weder jene noch Mother Harlot erlegt. Zumindest dachte ich, dass dies so läuft, musste aber feststellen, dass Trumpeter die anderen Fiends scheißegal sind, denn er taucht trotzdem auf. 11000 HP hat er und macht alle vier Runden abwechselnd eine Melodie, die entweder den Charakter mit den meisten HP umbringt oder mit den wenigsten komplett heilt. Also ist ordentlich buffen und debuffen angesagt, um ihn möglichst schnell zu erlegen. Tatsächlich hat er sich einmal komplett über die Melodie geheilt bekommen und meinen MC mit der Todes-Melodie getroffen, wobei Endure ihn mit 1HP hat gnädigerweise stehen lassen. Und in acht Runden kann man voll geboostet und unter Focus + Divine Shot auch Trumpeters nicht unbeträchtliche HP ausmerzen.

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