Even Monsters Won’t Harm Girls in Cute Dresses: Simple Smartphone RPGing

ava-21201bit Rogue: Ist ein ein Rogue-like in komplett monochromer Grafik, die wirklich nur Schwarz und Weiß kennt, darunter nicht mal Graustufen, sondern höchstens Schraffierungen. Ziel des Spieles ist 4 Schätze zu finden, und das eben in einem zufallsgenerierten Dungeon jedes Mal von vorn beginnend, sobald man stirbt. Alles ist natürlich sehr übersichtlich, die ersten Level passen sogar noch auf eine kleinen Handy-Screen, auch später werden sie nicht ausladend groß. Hier gibt’s nur je einen Schatz und einen Gegner plus einen Schalter zum Öffnen der Treppe zum nächsten Stockwerk, erst bei den größeren Leveln hat man es auch schon mal mit 2 Gegnern und Truhen zu tun.

In der Truhe ist entweder eine Waffe, eine Schriftrolle, oder ein Heiltrank, sonst nix. Besiegte Gegner hinterlassen keine Erfahrungspunkte, sondern erhöhen die HP des Charakters um 1 – und zwar die Maximal-HP, nicht die aktuellen. Stärke wird nur durch bessere Waffen besser. Und das war es so ziemlich, abgesehen von Göttinnen- und Dämonenstatuen, die gegen Geld oder einen Fluch nette Boni geben können, wie das man Fallen kommen sieht, oder die Medizin doppelt so viel heilt. Wie schnell man das Zeitliche segnet hängt halt echt davon ab, wie der RNG einem hold ist, was die Inhalte der Truhen angeht. Wer regelmäßig Medizin zum hochheilen findet und immer kurz nachdem die Waffe zerbrochen ist eine neue bekommt, schafft es natürlich viel weiter, als jemand der zwar ständig mit neuen Waffen versorgt wird, aber nie an Heilung kommt.

Wobei nach dem Ableben überschüssiges Gold in einen Pool kommt, mit dem sich etwas ausgeholfen werden kann. Um einen Charakter zu leveln, so dass er mehr HP hat beispielsweise. Oder um sich einen neuen zu kaufen. Die leicht anders funktionieren, aber fundamental im simplen Rogue-like natürlich das Gleiche tun müssen. Nur benutzt die Hexe Schriftrollen zum attackieren statt wie der Ritter physische Waffen, der Kleriker hingegen bekommt bei jedem Gegnertreffer 2HP geheilt und hat somit mehr Halbwertszeit als die beiden anderen. Zudem sind die Göttinnen-Statuen umsonst. Dann gibt es noch einen Dieb oder Ninja. Für ein wenig Abwechslung ist also gesorgt, und das Spiel insgesamt halt wirklich perfekt für das kleine Kerkerkriechen zwischendurch, wenn man echt nur wenige Minuten erübrigen kann.

Fairune mach seine Inspiration ziemlich eindeutig, nämlich eines von Japans absoluten RPG-Klassikern Hydlide – ein solcher nicht weil es ein gutes Spiel war, weit davon entfernt, sondern weil es 1985 einfach keine große Auswahl gab. Die Welt ist wie dort in eine überschaubare (aber höhere) Anzahl an Bildschirmen unterteilt, die Gegner werden einfach überrannt, es sei denn sie sind noch zu stark, und die Puzzle zum Weiterkommen sind teilweise etwas obtus.

Aber moderner ist das Spiel dann schon, sprich nicht so erbärmlich schlecht wie Hydlide. Zum einen macht es sich schon in kleinen nebensächlichen Handy-Spiele-Sessions eh besser, etwas an Hint-losen Rätseln rumzuraten, zumal Fairune nie wirklich so abwegige Lösungen parat hält, wie in besagter Inspiration, sondern die gefundenen Items häufig schnell klar machen, wofür sie eingesetzt werden müssen, und auch die wenigen beliebigen Einlagen eines Steines zu verschieben oder durch falsche Mauer treten meist irgendwie doch sinnig auffällige Stellen auf dem Bildschirm sind. Hängen kann man schon mal bleiben, aber es ist weniger wahrscheinlich oder lang als in Hydlide. Außerdem gibt einem das magische Buch immer an, welche Monster die aktuellen wären, die noch EXP geben aber noch nicht zu stark sind, und der Aufbau an sich ist etwas logischer im Ablauf. Wirklich negativ fand ich nur den finalen Endboss, der aus dem simplen RPG mit Rätseleinlagen plötzlich ein Reflexe forderndes Shmup macht. Der Rest ist aber durchaus kurzweilges Hydlide done right.

Slayin: Ein Sidescroller, der sich auf einen Bildschirm beschränkt. Mit drei einfachen virtuellen Buttons. Entweder ich möchte nach links laufen, nach rechts laufen, oder sogar mal ganz mutig springen. Ende der Optionen. Angegriffen wird automatisch, bzw. einfach direkt mit dem Schwert in die Gegner gelaufen, die dann auch sofort das Zeitliche segnen und eher mit ihrer Überzahl aufzutrumpfen versuchen. Kniffliger wird es eher nur bei Bossen. Das ganze so lange, bis man einen schönen High Score hat und sich eventuell auch eine neue Charakterklasse leisten kann, die leicht oder stark anders funktioniert. Und zur Kurzzeitmotivation gibt es noch sogenannte Quests, a.k.a Spezialaufgaben wie eine gewisse Anzahl an Münzen zu sammeln (mit denen Heilung und Upgrades beim Händler gekauft werden kann, sobald jener auf dem Spielfeld auftaucht), oder X Gegner mit Waffe Y umzunieten. Kurzweilig und launig.

Drancia ist im Prinzip genau das gleiche Spiel wie Slayin, nur im Design von Fairune mit viel überlappenden Gegnern etc. Von daher sieht es für mich persönlich eine Ecke knuffiger und hübscher aus, allerdings lag mir vom Spielerischen Slayin tatsächlich etwas mehr. Groß sind die Unterschiede wie gesagt so oder so aber auch wieder nicht. Hier gibt es keinen Händler, der immer mal wieder auftaucht, sondern Upgrades können übers Menü jederzeit eingekauft werden. Außerdem sind verschiedene Charaktere von Beginn an freigeschaltet. Aber ansonsten halt auch nach links und rechts solange die Gegner schnetzeln, bis ein Boss erscheint, oder der eigene Charakter hinüber ist.

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