1st Love Plus: The Dating Sim Experience

ava-2009Wisst ihr woher Dead or Alive Xtreme Beach Voyeurball eigentlich stammt? Von Dating Sims. Man nehme das Dating und Stat Raising raus, behalte nur die Minispiele und Mädels Geschenke machen, und man landet schon dort. Jedenfalls wollte ich mal ein richtiges Dating Sim spielen. Und da ist das Großväterchen des Genres, Konamis Tokimeki Memorial, welches 1994 auf dem PC Engine ein Überraschungshit war, der die folgenden Jahre auf so ziemlich jede Plattform portiert, ge-spinofft und ge-sequelt wurde, eigentlich der perfekte Einstieg.

Gibt’s aber alle nicht übersetzt, im Gegensatz zu Visual Novels sind Dating Sims durch die ganzen Variablen wesentlich anstrengender zu hacken und übersetzen, sowie das man einen Großteil des Spieles eben nicht auf hübsche Bilderchen von Anime Babes schaut, sondern auf Statuswerte und Statistiken, wie gut man sich hält, nicht ganz so anturnend. Und um beim Stichwort Turnon zu bleiben, ist Tokimeki Memorial zusätzlich auch noch eine absolut prüde Inkarnation, die ganze Arbeit das Spiel zu übersetzen und eines der Mädels dort zu gewinnen, und es gibt noch nicht mal eine Sexszene als Belohnung? Scheint wohl auf eher auf weniger Interesse hier zu stoßen. Wer jedoch schon wesentlich bereitwilliger durch all die Zirkusreifen springt, nur um eine reinweiße verklärte Romanze mit einem einzelnen Kuss ganz am Ende zu erspielen, sind dann wohl anscheinend die Spieler unter uns, die statt XY ein doppeltes X in ihren Chromosomen haben.

Das muss sich natürlich ändern, gell Lil' Bro?

Das muss sich natürlich ändern, gell Lil‘ Bro?

Jedenfalls ist es so, dass doch tatsächlich alle 3 Tokimeki Memorial Girl’s Side Spiele von Fans übersetzt wurden, jeweils in ihrem Erweiterten Port sogar, die das Galge-Original zu einem Otome machen, in dem ein einzelnes Mädchen sich in die Hosen von Bishōnen stalked. Den Anfang macht natürlich auch der Anfang, nämlich (mental Atem holen) Tokimeki Memorial Girl’s Side 1st Love Plus, das erweiterte DS-Rerelease des erweiterten DS-Portes des PS2-Originals. Hübsche Jungs über die Spielstunden ansehen zu dürfen ist sowieso viel besser.

Das Spiel ist dabei von Anfang an für jemanden, der komplett jungfräulich ins Genre abtaucht, am Rande des überforderns, sowie schnell klar machend, warum es keine gute Idee gewesen wäre, eines der Galge-Main-Games ohne Japantischkenntnisse zu spielen, statt zu einer Otome-Version mit englischer Übersetzung zu greifen. Denn sofort kann das eigene Mädel, welches man in diesen Wish-Fullfillment-Spielen natürlich nie zu sehen bekommt, damit man besser in die Fantasiewelt abrutschen kann, stark den eigenen Gefälligkeiten angepasst werden. Name und Vorname ist klar, jedoch darf man hier sogar noch dem primitiven Sprachchip des Spieles anschließend eintrichtern, wie er ausgesprochen wird, damit die Jungs einen später auch während der Dates in der Sprachausgabe entsprechend den Spieler, der sie in den verschwitzen Händen hält, ansprechen können. Zudem kommt noch Geburtstag und ganz japanische die Blutgruppe dazu, und eines von verschiedenen Zimmereinrichtungen darf ausgewählt werden. Von denen hängt auch ab, wie die Starter-Stats von Jane Doe sind und wer ihre beste Freundin ist.

Er kann auch anders, z.B. beim Machen von Valentinsschokolade helfen

Er kann auch anders, z.B. beim Machen von Valentinsschokolade helfen

Und letztendlich ist die Handhabung der einzelnen Statuswerte schon der halbe Weg zum Erfolg im Spiel, sowie das, worauf man gefühlt 80% der Spielzeit schauen wird, denn auf Dates mit den Kerlen zu gehen oder gar ein Spezial-Event-CG zu triggern, macht einen verschwinden geringen Teil eines Dating Sims aus. Unsere Werte sind dabei in 6 Gebiete unterteilt: Intelligenz, Kunst, Fitness, Sozialverhalten, Style und Charme. Das Spiel an sich ist in die drei Jahre der japanischen High School unterteilt, kennen wir ja von Persona 3 und 4 im Prinzip schon, also hat man jetzt einen Kalender abzuarbeiten, der jeweils von April bis April geht, im letzten Jahr etwas kürzer ist. Wobei die Schulwoche von Montag bis Samstag einen kompletten Slot ausmacht. Sprich am Montag wird ausgewählt, welche Aktivität angegangen werden soll, und dies führt das Spiel nun automatisch für die nächsten sechs Tage aus. Je nachdem, ob es beispielsweise in die Schulbücher zu schauen, Bilder malen, Sport treiben, Modemagazine lesen, oder vorm Spiegel posieren ist, werden einige der sechs Statuswerte erhöht, andere dagegen etwas verringert.

Sonntage und Feiertage sind hingegen besonders. Natürlich kann man auch hier eine der üblichen Aktivitäten machen, die dann besonders erfolgreich ist, aber das ist meist eine Verschwendung eines wichtigen Tages. Denn nur an Tagen, an denen keine Schule ist, haben die japanischen Borgs auch mal ein paar Krümel Freizeit. Es sind ausschließlich jene Tage, an denen man mit dem aktuell ausgesuchtem Opfer auf ein Date gehen kann. Und auch nur Sonntags kann man sie überhaupt anrufen, um abzuchecken, ob sie zu einem bereit sind – was seltsamerweise den ganzen Tag einnimmt, zu einem Date einladen und auch noch irgendwas anderes kann nicht am gleichen freien Tag geschehen. Auch nur Sonntags haben wir große Schwester Zeit für unseren kleienn Bruder. Der ist ein enorm wichtiger Charakter – und ganz nett zudem. Als kleiner Bruder ärgert er uns zwar gern mal mit ein paar schneidenden Kommentaren über unser noch nicht aus dem Winterschlaf erwachtes Liebesleben, aber natürlich unterstützt er seine große Schwester eigentlich, wo er nur kann, hilft bei vielen Vorbereitungen und wenn man an einem Feiertag noch keinen Kerl hat, der einen genug mag, um mit einem auszugehen, übernimmt er ganz tapfer die Rolle.

Beim nazisstischen Charme erhöhen schaut einem schon mal das ganze Elend entgegen

Beim narzisstischen Charme erhöhen schaut einem schon mal das ganze Elend entgegen

Lil‘ Bro ist aber auch der Super-Stalker, den es scheinbar immer in diesen High-School-Romanzen gibt. Er ist derjenige, bei dem man nachfragt, um die Statistik gezeigt zu bekommen, wie sehr welcher Charakter einen mag oder verabscheut. Er ist auch derjenige, der alles über jeden Charakter weiß (und wahrscheinlich heimlich auf dem Schulhof Photos von den Bishōnen vertickt). Das ist wichtig, wie ich schnell feststellen musste, denn bei meinem ersten Opfer Suzuka habe ich zunächst Wochen damit verschwendet, darauf zu warten, dass er sich mit mir genug anfreundet, damit ich ihn wie ein normaler Mensch einfach direkt nach seiner Telefonnummer fragen kann, um ihn einen vollen Sonntag lang zu einem Date überreden zu können. So geht das natürlich nicht, wir sind hier in Anime-Archetypen-Land, und dementsprechend weiß unser kleiner Bruder ganz genau die Nummer der Typen, und wir müssen ihn schlichtweg danach fragen, duh!

Es gibt übrigens noch viel mehr, welches das Spiel zunächst überraschend verkompliziert. Beispielsweise hat man noch einen weiteren Statuswert, Stress, der beständig bei allen Aktivitäten sich erhöht, nur dadurch verringert werden kann, dass man mal alle Viere lang macht, was jedoch auch im Umkehrschluss wieder alle anderen Statuswerte leicht verringert (am Besten an einem freien Tag ausruhen, weil es hier am erfolgreichsten ist, statt eine ganze Woche die Status-Downgrades zu haben). Es gibt Feiertage wie Valentinstag, White Day, Schulausflüge, Geburtstage, Sommerfeuerwerk, Sportfest, Weihnachten und Neujahr, zu denen man entweder besonders effektiv einen Kerl daten kann, ihnen ein Geschenk macht oder eines von ihnen bekommt, und deren Erfolg auch schon mal an kleine Touchscreen-Minispiele gekoppelt ist. Zudem ein Horoskop, welches einem sagt, welche Kategorie an Statuswerten (Lernen, Relaxen, Gesundheit, Liebe) gerade besonders hohe Wahrscheinlichkeit haben, sich gut zu erhöhen. E-Mails und Newsletter, in denen neue Dating-Spots freigeschaltet werden. Man kann zwei Tage die Woche einer Teilzeitarbeit und jeden dritten Sonntag einem Schulclub nachgehen, um wieder andere Konfigurationen an Statuswerten zu erhöhen und zu verringern, sowie etwas zusätzliches Taschengeld zu bekommen, oder an sie gekoppelt Jungs schneller zu treffen. Fun Fact: Game Tester ist der einzige Job, der alles verringert und die ganze Woche frisst – man wird also zum dauergestretten, sozialversagenden Idioten durch ihn. Mit den vier Mädels, deren Bekanntschaft ebenfalls gemacht werde kann, abhängen, was erneut eine andere Konfiguration an Statuswertänderungen mit sich bringt. Sonntags shoppen gehen, um fürs Taschengeld Outfits zu kaufen.

Examensergebnisse listen immer alle getroffenen Charaktere

Examensergebnisse listen immer alle getroffenen Charaktere

Ach ja, Outfits. Unterteilt werden die Anziehsachen in die Kategorien elegant, sexy, rein und sportlich. Wobei natürlich jeder Kerl eine besondere Präferenz hat, welche davon er gerne am Mädchen seiner Träume sieht. Und wie wir alle wissen geht es in Dating Sims nicht darum, man selbst zu sein, sondern zu der Person zu werden, die der Mann der Träume bevorzugt. Wichtig hierbei ist auch noch, nie zwei Dates hintereinander das gleiche zu tragen oder zu häufig den gleichen Treffpunkt auszumachen, sonst denkt der Kerl man gäbe sich keine Mühe. Außerdem sehen sie es ungern, wenn man sich im Sommer zu dick oder Winter zu dünn anzieht. Und besondere Bonuspunkte an gewissen Tagen gibt es, wenn man zum Feuerwerk einen Yukata, zu Weihnachen ein Kleid, und zu Neujahr einen Furisode-Kimono anhat. Dazu natürlich immer noch das richtige Accessoire, welches der Junge gern an einem sieht, evtl. auch eines, das er einem zu White Day oder dem Geburtstag selbst geschenkt hat. Es gibt übrigens auch noch ein Fashion-Blog, welches beständig festlegt, was für eine Kleidung oder Farbe aktuell total in ist, und die Jungs verschlingen das Blog mit Begeisterung – sprich eine weitere Variable, die bei der Outfit-Wahl berücksichtig werden kann. Virtuelle Jungs sind echt anspruchsvoll, im wahren Leben reicht es immer aus, gern Blowjobs zu verteilen, und sie sind schon glücklich.

Natürlich stehen regelmäßig Examen an, zwei pro Jahr, in denen je nach Statuswerten (Intelligenz, Kunst und Sozial sind glaub ich die einzig drei hier wichtigen) der Charakter besonders gut oder schlecht sein kann, was wieder die anderen Charaktere gut oder schlecht finden. Je nach Charakter übrigens, denn die beste Leistung zu erzielen ist nicht immer gut, einige der dümmeren Jungs sehen Mädels nicht gern gut abschneiden, weil sie Minderwertigkeitskomplexe haben. Dann müssen auf den Verabredungen natürlich noch die richtigen Antworten gegeben werden, um die Persönlichkeit vorzugaukeln, die er gut findet. Und neu in den DS-Versionen ist Skinship, man kann nämlich die Kerle auch noch ganz fies auf den Dates begrapschen. Je nachdem wann und wo und wie sehr sie einen mögen, muss zwischen nur wenig absichtlich-versehentliches antataschen bis hin zum beständigen Abtasten als wäre man ein aufdringlicher Blinder, gewählt werden, denn der direkte Hautkontakt kann nicht nur Bonuspunkte sonder auch Negativpunkte geben, wenn man einem Kerl, der noch gar nicht richtig mit einem warm geworden ist, direkt einen Handjob zu geben versucht.

Wenn sie einen genug mögen, kommen auch die errötenden Jünglinge von sich aus auf einen zu

Wenn sie einen genug mögen, kommen auch die errötenden Jünglinge von sich aus auf einen zu

Aber das ist noch längst nicht alles, denn dann gibt es noch den Punkt der Eifersucht. Wie bereits erwähnt können im Spiel bis zu vier Mädels getroffen werden, die wie die Jungs über einen Club, eine Arbeit, oder eine Schwellenwertüberschreitung eines Status getriggert werden. Die kann man ignorieren oder sie befreunden, wie gesagt mit ihnen abzuhängen hilft auch wider gewissen Werten. Aber Achtung, jede von ihnen findet auch einen Kerl gut, nämlich denjenigen, der an den gleichen Wert gebunden ist. Und wenn man sich jenen Jungen herauspickt und gleichzeitig mit dem Mädel befreundet ist, kommt es zur Konfrontation, in der sie proklamiert, dass sie nicht aufgeben wird. Sich erneut mit ihr zu befreunden um dies zu de-eskalieren ist nun enorm schwer, und wenn man den Kerl nicht schnell genug in der eigenen Tasche hat, schnappt die Rivalin ihn einem tatsächlich weg.

Aber auch so ist es so das die Jungs sich nicht gerne ignoriert fühlen. Lässt man einen Kerl, dessen Bekanntschaft man gemacht hat, zu lange links liegen, verletzt dass die sensiblen Gefühle der unsicheren Teenager. Visualisiert durch eine Bombe im Tokimeki Panel, welches Lil‘ Bro uns Sonntags zeigen kann, um zu sehen, wie die Charaktere zu uns stehen. Ignoriert man ihn nun weiterhin, statt ihn auf ein Date einzuladen, explodiert die Bombe, und die kleinen Bitches verstreuen Gerüchte über einen in der Schule, was dazu führt das die Zuneigung aller Charaktere einen Negativschlag nimmt. Je mehr Aufmerksamkeit man dem Kerl bisher geschenkt hat/je mehr er einen mag, um so schneller fühlt er sich natürlich auch vernachlässigt und schickt eine Bombendrohung.

Das Outfit auf die Bedürfnisse des Typs, Wetters und Feiertages abgestimmt

Das Outfit auf die Bedürfnisse des Typs, Wetters und Feiertages abgestimmt

Es sollte also mittlerweile klar sein, warum mein Ersteindruck des Spieles etwas bescheiden war. Es wirkt einfach zunächst, wenn dies alles so nach und nach auf einen einprasselt, und man noch gar nicht weiß, wie das jetzt gespielt und unter einen Hut gebracht werden will, total überfordernd. Gleichzeitig sieht das Spiel halt auch so nüchtern aus, statt wie in einem VN ständig die hübschen Jungs vor Augen zu haben, und beständig Event-CGs zu entdecken, sieht man hier viel die gleichen Statistiken, beobachtet repetitiv sich die gleichen Statuswerte erhöhend, scheint sich einen Freund anzulachen einfach so viel mehr Arbeit zu sein, als es vielleicht wert ist, weil so viel im Auge behalten gehört, statt einfach nur durch Text zu klicken und mal hier und dort eine Multiple-Choice-Antwort zu wählen.

Aber nach einer Weile hat es einfach mit mir gelickt. Wenn einem klar wird, dass viel hiervon ziemlich optional ist. Ich habe beispielsweise nie auf das Fashion-Blog geachtet, war nicht wirklich abträglich. Das Horoskop für einen maximalen Statusaufwertungsplan ist auch nur dann nötig, wenn man wirklich alle Statuswerte gleichermaßen erhöhen will, was für die meisten Jungs nicht wichtig ist, da sie nur auf zwei oder drei Werte achten. Als ich merkte, dass Bomben lang zum Explodieren brauchen, und es wesentlich einfacher ist, wenn man eben nicht allen Jungs auf einmal wie so eine läufige Hünding hinterher hechelt, sondern sich auf einen oder wenige beschränkt, denn je weniger Charaktere man trifft und von den getroffenen je weniger Aufmerksamkeit sie von Anfang an bekommen, um so weniger Erwartungen muss man erfüllen, um so weniger Bomben müssen gefürchtet werden. An Kleidung reicht es vollkommen aus zwei Outfits des passenden Stils (und bei den meisten Kerlen ist Sport oder Rein das bevorzugte oder zweitbeste) ein Top mit Hose/Rock für den Sommer, zwei Jacken zum Überziehen im Winter, und zwei Accessoires zu kaufen, zwischen denen man auf den Dates hin und her wechselt. Dazu noch ein Bikini für Strand/Schwimmbad und gut ist. Yukata/Furisode/Kleid sind ganz nett, können aber bis Jahr 2 oder sogar 3 warten, wenn man das Geld dafür gespart hat, da sie nur zu einem Event im Jahr getragen werden können.

Nicht vergessen ihnen ein Mal übers gesicht zu lecken, um sie als Eigentum zu markieren

Nicht vergessen ihnen ein Mal übers Gesicht zu lecken, um sie als Eigentum zu markieren

Wirklich wichtig ist letztendlich nur zu wissen, was das männliche Spielziel mag, um die Persönlichkeit der Spielfigur entsprechend anzupassen. Dann die entsprechenden paar Statuswerte hochhalten, mindestens ein Mal pro Monat auf ein Date gehen (richtiges Outfit tragen, richtige Lokalität wählen, richtige Antworten geben, und an den korrekten Stellen sexuell belästigen) und bei Valentinstag/Geburtstag/Weihnachen Geschenke überreichen, und schon bekommt man den Kerl durch die eigene Omnipräsenz in eine romantische Beziehung mit einem ge-Stockholm-ed. Und natürlich Bomben entschärfen, aber die tauchten bei mir nur rar und erst auf das letzte Schuljahr ein wenig häufiger auf, haben mich jedoch nie in ernste Gefahr gebracht.

Und dann muss ich sagen hat das Spiel schon was. Ich hätte es selbst nicht erwartet, als erwachsener Kerl mit Hang zur Gefühlskälte und zynischen Ader habe ich von Tokimeki Memorial Girl’s Side eigentlich wenig bis gar nichts erwartet gehabt, bin auch gar nicht die Zielgruppe, kam letztendlich aber dennoch reformiert aus dem Spielerlebnis wieder raus. Das Ding spricht halt schon etwas in unseren urinstinktiven Reptilienhirnen an, repetitiv die gleichen Aktivitäten zu erledigen um den Erfolg in beständig erhöhenden Statuswerten zu sehen, den entsprechenden Typen einen mehr und mehr mögen zu sehen, bis er vom kühlen Mitschüler zum Stalker wird, den man kaum noch von der Arschbacke bekommt. Wenn das Spiel niedlicher wird, in dem sich deren Reaktionen zu den Antworten und dem Angrapschen verbessern, wenn sie anfangen einen nach den Dates nach Hause zu bringen, um noch etwas mehr Zeit mit einem verbringen zu können, wenn dann doch mal ein rares CG auftaucht, wenn sie anfangen Kosenamen zu verwenden. Wenn bei den Status-Aktivitäten in den niedlichen SD-Abläufen sie einem zu helfen beginnen. Irgendwie ist das Spiel halt doch schon ganz niedlich und sympathisch designt.

Am Ende bei Lil' Bro abchecken, wie man sich nun steht

Am Ende bei Lil‘ Bro abchecken, wie man sich nun steht

Und auch gut im Feedback, denn durch die Gedanken der eigenen Figur, den Kommentaren der Typen, und der Hilfestellung durch den kleinen Bruder, ist immer sofort klar, wenn man was gut oder schlecht gemacht hat, oder wenn eine Explosion droht etc. Sobald man den Groove des Spieles raus hat eines, dass sich ähnlich anderer repetitiver Genre, die ich ebenfalls mag, wie Dungeon Crawler oder Harvest Moon zu spielen, super nebenher mit halbem Hirn auf die Verbesserung von Status und Romane und halb einem Stream oder sonstigem aufteilend spielen kann. Eigentlich ist TokiMemo GS nämlich ziemlich simpel und relaxed zu spielen, solange man sich nicht zu viel abbeißt und erst spät merkt, dass man 8 Kerle doch nicht auf einmal schlucken kann.

Letztendlich ist es so, dass ich gut die Hälfte der Kerle gewonnen hatte. Ich war kein Gotta catch em all Komplettzionist, der wirklich jeden Kerl bekehren, jedes CG freischalten und jedes Ende sehen musste (pro Charakter gibt es neben dem best-romantischen, welches ich immer erspielt habe, noch eine abgeschwächte Variante und ein Best-Friend-Ende, wenn man die romantischen Gefühle ablehnt)… aber 4 von 8 Hauptcharakteren und 2 von 3 Geheimcharakteren zu erspielen war doch wesentlich mehr, als ich zunächst zu tun bereit zu sein gedacht hätte. Und ganz ehrlich, ich hätte auch noch Bock gehabt weiter zu spielen, wenn mich von den verbliebenen Eroberungen welche optisch angesprochen hätten. Die Reihenfolge meiner romantischen Errungenschaften bzw. die von Ms Dre Ary hat sich wie folgt gestaltet:

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Suzuka zu Weihnachten

Suzuka Kazuma war mein Erster. Wie bereits erwähnt sind alle Kerle im Spiel absolute Anime-Stereotypen (aber durchaus charmant umgesetzt), und er ist der Jock-Charakter, also der Sportler. Am schnellsten getroffen wird er, in dem man dem Basketballteam beitritt, außer Sport und Sozial muss für ihn kein weiterer Status erhöht werden. Suzuka interessiert es einfach nicht, ob man so helle wie ein Bild-Redakteur oder so sexy wie ein Hobbitfuß ist, solange man weiß, wie man mit Bällen umzugehen hat. Ganz seinem Archetypen entsprechend hat Suzuka natürlich absolut kein Auge fürs andere Geschlecht, sondern nur wie er gut eingelocht bekommt, und man muss ihn ordentlich von den eigenen Vorzügen überzeugen. Sprich es dauert lange, bis er von :| auf :) im Tokimeki Panel rutscht, sobald man ihn allerdings auf :D oder gar :3 gebracht hat, ist er einem aber auch treu ergeben und fällt so schnell nicht bei Vernachlässigung wieder runter. Außerdem fragt er von sich aus eher selten nach Dates, sondern selbst ist die Frau im hiesigen Angehen. Suzuka ist eigentlich recht niedlich, mit seinem permanenten Pflaster, und weil er halt total schüchtern ist und ständig rot wird. Dafür ist seine Lieblingsmusik Hip Hop, aber wer ist schon perfekt. Sein Traum ist übrigens in Amerika Basketball zu spielen, beim romantischen Ende nimmt er einen also mit, egal ob man geplant hatte selbst zu arbeiten oder eine Uni zu besuchen.

Madoka beim gemeinsamen Kochen

Madoka beim gemeinsamen Kochen

Kijyou Madoka ist das genaue Gegenteil, der Easy Rider mit dem Motorrad, der sich seines guten Aussehens bewusst ist, gerne rumwitzelt und flirtet, überall relativ beliebt ist, aber seine Beiziehungen auch nie wirklich sonderlich ernst nimmt. Bis die eigene Liebe ihn natürlich stabilisiert und davon überzeugt, dass es sich lohnt, eine feste Exklusivbeziehung einzugehen. Überraschend mochte ich ihn eigentlich sehr, neben Suzuka gefällt mir sein Aussehen am Besten im Spiel, außerdem ist er der erwachsenste der Mitschüler, da er alleine lebt und für sich selbst aufkommen muss. Außerdem mag ich halt seine leichtherzige Art mit den vielen Jokes und dem halbherzigen Flirts. Mit Haaren zusammen ist er sowieso zum anbeißen, und er bekocht einen, was ein ganz großes Plus darstellt. Seiner Persönlichkeit entsprechend geht Kijyous Affinität natürlich im Vergleich zu Suzuka ziemlich schnell hoch, scheint aber auch schneller wieder fallen zu können. Außerdem kommt er von sich auch an, wenn er beim :D Status und darüber der Meinung ist, dass es mal wieder Zeit wird Quality Time miteinander zu verbringen. Seine wichigsten Werte waren glaub ich dann auch etwas oberflächlich Stil und Charme, und man trifft ihn schneller durch die Teilzeitarbeit an der Tanke, wo er auch arbeitet.

Himuro, der glänzende Einskönig

Reiichi, der glänzende Eiskönig

Himuro Reiichi ist der letzte der Hauptcharaktere, denen ich mich ursprünglich widmen wollte, weil der einzig verbliebene, den ich attraktiv fand. Was aber auch daran liegen kann, dass er der eigene Lehrer ist, und verbotene Früchte sind bekanntlich immer schmackhafter. Außerdem mag der sexy ältere Kerl mit dem Silberhaar und stählernem Blick hinter der Brille Horrorfilme, wie kann einer solchen Kombination noch widerstanden werden. Ach ja, Piano spielt er auch noch, um einen weiteren Haken auf der Sexyness-Skala unterbringen zu können. Da er eine Autoritätsperson ist, will er natürlich keine Beziehung zu einer Schülerin eingehen, weswegen er schon sehr Stockholm-Syndrom-en muss, bevor er dem Sündenfall doch nachgibt. Sprich man muss sich ihm allgegenwärtig machen: An der Schulband teilnehmen (er dirigiert sie), an jeder außerschulischen Lernaktivität teilnehmen, zu denen er die Klasse auffordert, immer die richtigen Antworten geben, und bei den Examen gut abschneiden. Ihm sind gleich drei Werte wichtig, ein gesunder Verstand im Sinne von Intelligenz, ein gesunder Körper im Sinne von Fittness, und ein guter Wert im Sozialverhalten. Dennoch dauert es bis in den Winter des zweiten Jahres, bevor er von :| auf :) rutscht, dafür kommen die höheren Affinitätsschritte natürlich entsprechend schnell nach. Reiichi kann man von sich aus dennoch nie auf Dates einladen, es ist also wichtig jede Einladung von ihm kommend anzunehmen, die man bekommen kann.

Als kleines Schmankerl geht Aoki auf die Schule der "Boys Side" TokiMemos

Als kleines Schmankerl geht Aoki auf die Schule der „Boy’s Side“ TokiMemos

Aoki Chiharu ist besonders, denn er ist einer von drei Geheimcharakteren. Geheimcharaktere tauchen nicht im Tokimeki Panel auf. Mit Geheimcharakteren kann man nicht auf Dates gehen. Statuswerte und Kleidung sind irrelevant. Jeder hat genau eine Art und Weise, wie man deren Events triggern kann, und wenn alle Events gesehen sind, ist deren Ende auf jeden Fall im Kasten. Sprich sie sind so ein wenig die Trostpreise für jene, die es nicht schaffen, einen der acht Hauptcharaktere zu bekommen, an denen zu feilschen tatsächlich ein wenig Arbeit hängt. Sobald ein Hauptcharakter einen mag, nimmt dessen Ende dann auch automatisch Vorrang und man kann die Geheimcharaktere nicht mehr bekommen, selbst wenn alle Events getriggert waren. Aoki ist jedenfalls der Geheimcharakter aus der PS2-Version, der fast nur über E-Mails mit einem kommuniziert. Um ihn zu gewinnen muss häufig genug alleine eingekauft und auf seine Mails geantwortet werden, wann immer eine kommt. Mit am wenigsten Screentime und Event-CGs ist Aoki ein wenig langweilig, vor allem wo ihm auch ein wenig selbst die eindimensionale Persönlichkeit der anderen Charaktere fehlt – aber ganz niedlich ist er. Als Ausländer war wohl sein einziges Gimmick in der japanischen Version, dass er beliebige englische Worte eingebaut hat sowie künstlich-formelles Japanisch sprach, was in der englischen Fanübersetzung natürlich zusätzlich noch verloren geht.

NJin Tendo an der schicksalshaften Kapelle

NJin Tendo an der schicksalshaften Kapelle

Tendou Jin ist der zweite der drei Geheimcharaktere, und eine Addition gezielt für die DS-Versionen. Sein Typ ist der blondierte Schulraudi, der ganz (nicht) überraschend eigentlich ein totaler Softi mit einem guten Köpfchen ist, an den jedoch nie jemand geglaubt hat, bis die Heldin um die Ecke kommt und ihn vom Gegenteil überzeugt. Im Prinzip also Kanji aus Persona 4, nur (potentiell) besser in der Schule, sogar mit der Wahl, ob einem das schlecht blondierte Haar besser gefällt, oder nachdem er das Rabauken-Leben hinter sich lässt und dem Ernst des (romantischen) Lebens ins Auge blickt, wieder auf japanisch-schwarz wechselt, also die Eroberung mal sich selbst für den Eroberer in einem Dating Sim ändern muss. Da er auf eine andere Schule geht, kann man ihn halt ebenfalls nicht regelmäßig treffen oder auf Ausflüge zum Riesenrad, Aquarium, Kino etc. einladen, sondern läuft ihm so immer mal wieder zufällig über den Weg (anfangs) bzw. taucht er gezielt nach einem suchend am Schultor auf (später), wenn man nur zu den richtigen Zeiten einen gewissen Schwellenwert an Intelligenz unter dem Pony hat. Ehrlich gesagt habe ich nach Aoki und Jin gemerkt, wie langweilig es doch ist, die Geheimcharaktere zu gewinnen, weil man eben die doch langen 3 Schuljahre mit nicht viel gefüllt bekommt.

Mit Hazuki im Yukata beim Sommerfeuerwerk

Mit Hazuki im Yukata beim Sommerfeuerwerk

Hazuki Kei habe ich mir deswegen auch noch angelacht, eigentlich nur weil ich das Spiel doch noch mal „richtig“ spielen wollte, und weil er nicht total scheiße aussieht. Kei ist der Hauptcharakter des Spieles, von denen die TokiMemos immer einen haben, der/die am meisten Artworks hat, am meisten Screentime in den Openings bekommt, und in den Promo-Shots aller Eroberungen immer den Fixpunkt darstellt. Meist ein perfektes, unerreichbares Idol oder wie bei Hazuki ein Dreamboat-Charakter, die sich dann als doch nicht so unerreichbar herausstellen. Zudem ist Hazuki derjenige, der im Flashback des dürftigen Storyrahmens von TokiMemo GS1 mitmacht. Denn am Anfang gibt es was über eine Legende von liebenden Prinzen und Prinzessinnen und ein Versprechen zwischen der kindlichen Heldin und einem kleinen Jungen an der Kapelle hinter der High School. Am Ende des Spieles trifft man genau in jener Kapelle, ganz wie beim Baum des ersten TokiMemo, dann die romantische Eroberung für die Endszene. Natürlich stellt sich bei Hazuki heraus, das er der Junge aus dem Flashback ist.

Als perfekter Hauptcharakter bringt Hazuki die höchsten Voraussetzungen mit, um ihn für sich zu gewinnen. Ich mein zu daten ist er genauso einfach wie alle anderen, auch wenn er am schnellsten zu Beginn von :| auf :( abzurutschen droht, dafür sobald er mindestens :D ist einen aber auch gut jede zweite Woche von sich aus nervt, ob man ihn nicht mal wieder spazieren führen will. Jedoch verlangt sein Ende danach, dass alle sechs Statuswerte recht gute Höhen erreichen, man muss sie diesmal also sogar relativ ausgewogen balancieren. Und da man dadurch früher oder später alle anderen Mains trifft, hat seine Route natürlich auch das meiste Bombenpotential. Seine Persönlichkeit mag ich immer noch nicht ganz so sehr. Er ist halt der perfekte Kerl, gut im Sport, in den Tests, und Teilzeit-Modell, alles Dinge, für die er sich nicht mal anstrengen muss, sondern die ihm einfach so zugeflogen sind. Entsprechend ist er alledem nicht wirklich bewusst, kümmert sich wenig, und weiß absolut nicht zu schätzen, was für ein Glückslos er doch im Leben gezogen hat, was ich persönlich immer ziemlich unattraktiv finde. Aber natürlich ist er relativ knuffig, wenn vielleicht auch etwas zu clingy, und sogar manchmal beißend-humorig wenn auch meist immer noch etwas langweilig, sobald man in ernsthaft zu daten beginnt.

Niemals nie nicht, Morimura

Niemals nie nicht, Morimura

Und der ganze Rest:
Von den anderen vier Mains hatte mich keiner wirklich interessiert, auch wenn natürlich zwangsläufig hier oder dort zumindest mal ein CG von ihnen abgefallen ist. Morimura Sakuya ist der Bücherwurm des Spieles, der schmächtig-feminine Kerl mit der bescheuerten Frisur und dem Look eines 12-Jährigen Mädchens tut gar nichts für mich, schon gar nicht wenn er ständig in Blumenbeeten rumsitzt, obwohl ich selbst als Kind ein Pflanzennarr war. Mihara Shiki habe ich am wenigsten getroffen. Der ebenfalls für meinen Geschmack zu feminine Kerl, der an den Kunst-Statuwert gebunden ist, ist außerdem so von sich selbst bis hin zur Arroganz überzeugt, dass ich ihn auch gar nicht kennenlernen möchte, um wahrscheinlich herauszufinden, dass dies nur Show ist. Hibiya Wataru hat keine wirkliche Persönlichkeit, sondern ist nach Suzuka die zweite Sportskanone, die zudem Hazuki und Kijyou hinterher hechelt, um sich deren Popularität abzuschauen. Außerdem sieht auch der Mimic wie 12 aus, meh. Der letzte im Bunde der Mains ist die etwas fragwürdige Inklusion von Amanohashi Ikkaku, einer weiteren Autoritätsperson in Form des Schulleiters. Im Gegensatz zum jung-sexy-kalten Lehrer Himuro taucht der an Charme gebundene Charakter allerdings aus dem Nichts auf, lädt die Heldin einfach so in sein Auto ein, oder übergibt ihr rote Rosen, und sein Schnäuzer hilft wirklich nicht, den dabei entstehenden Pedo-Alarm zu senken. Jedoch ist er nicht die fragwürdigste Eroberungsmöglichkeit, denn jene ist definitiv der finale Geheimcharakter Hanatsubaki Goro, der Joke-Charakter des Spieles, mit einem Gesicht das nicht mal eine Mutter lieben kann, stereotyp-tuntigem Verhalten, und einer Nabelfreien pink-violetten Monstrosität eines Outfits mit passend-schrecklichen Plateauschuhen. Er hat eine Boutique in der Stadt und ist der Schreiber des Fashion-Blogs btw. (ein weiterer Grund es zu ignorieren)

Arisawa ist ja schon irgendwo mein Liebling

Arisawa ist ja schon irgendwo mein Liebling

Zudem haben wir natürlich noch die vier Frenemies des Hauptcharakters. Konno leitet das Basketball-Team, ist also die Rivalin ums Herz von Suzuka, was sie bei mir jedoch nie wurde, da ich sie links liegen lies, und die Mädels nur in den Rivalenmodus gehen,wenn man sich sowohl mit ihnen wie dem Kerl anfreundet. In späteren Spielverläufen hab ich das kleine Schusselchen etwas kennenlernen können, und die Interaktionen mit den Mädels, wenn sie denn wirklich Freundin bleiben statt Feindin zu werden, sind doch ganz nett gemacht, muss ich sagen. Kann ich allerdings nicht zu Fujii sagen, denn sie hab ich versehentlich befreundet bekommen, während ich Kijyou gewinnen wollte, dabei brauchte ich doch nur einen Sozialwert, um den Job an der Tanke angeboten zu bekommen. Jedenfalls wurde die etwas vorlaute Tussi relativ schnell deswegen kratzbürstig und deklarierte Rivalen-Modus. Und in Spielen bin ich nachtragen, 300 never surrender never forgive nachtragend. Wenn in Spore beispielsweise eine andere Zivilisationen mich zu sehr mit Kriegsandrohungen nervt, dann können sie auch Krieg haben, und dann gehe ich voll Rom vs Karthago gegen sie vor, sprich ich terraforme (salze) ihre Planeten (den Boden, auf dem sie leben) zu unbewohnbaren T0-Höllen, bis auch das letzte Kind oder Großväterchen der Volkes ausgerottet ist. Egal, jedenfalls sobald Fujii zum Kampf bereit war, hatte ich ihre Niederlage schon längst so zementiert, dass ihre Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl sicherlich nie regneriert sind, und sie anschließend als runtergekommenes Porn-Starlett verzweifelt nach Bestätigung suchen musste.

Mit Arisawa hingegen war ich BFF, denn die Intelligenzbestie mag natürlich das hässliche Weichei Morimura, somit komme ich ihr gar nicht in die Quere. Faszinierende Kontrast auch, denn sie ist leicht maskulin, was ihr natürlich auch zu schaffen macht. Ich bin jedenfalls immer gern mit ihr auf Doppel-Dates gegangen und hab sie und Morimura dann zusammen in die Attraktionen geschoben, während ich mich mit wen auch immer sie sonst eingeladen hat begnügt habe. Sudou… ist die Schnepfe des Spieles. Die an Kunst gebundene Tusse aus reichem Hause mit Butler und französischem Akzent ist so arrogant wie ihr Augapfel Mihara, und genau so viel Interesse konnte ich ihr entgegen bringen.

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