10 Years Later: Wild World

ava-1981Und ein weiterer Geburtstag in einer Nintendo-Franchise. Legend of Zelda wird 30! Mein ich aber gar nicht. Nämlich diesmal nicht der ganzen Reihe und auch nicht in Japan, sondern Animal Crossing: Wild World wird 10 Jahre jetzt im März, und zwar was das europäische Release angeht, in Japan war der Festtag bereits Ende letzten Jahres gekommen.

Mein Plan war zunächst das Ding für eine Weile zu spielen, vielleicht einen Monat oder so, durchgehalten habe ich dann kaum eine Woche, und davon jeden Tag auch nur kurz gespielt, statt so wie früher die ersten zwei Tage total darinnen verschollen zu gehen, bis ich schon alle Fische der Saison habe. Denn es ist einfach verdammt schwer zu Wild World zurückzugehen, wenn man New Leaf gewohnt ist, das doch so viel verbessert und erweitert hat. Das muss das Gefühl sein, von dem mir Sims-Spieler immer erzählen, wenn ein neuer Teil erscheint und sie von einem mit drölfzillionen Addons in ein Base Game wechseln müssen, und sich dann immer bitterlich beschweren, warum da so viel weniger los ist – weil es über die nächsten Jahre verteilt einzeln verkauft werden wird. Nur das bei Animal Crossing nichts per Addons nachgeschoben wird.

Das Ding ist jedenfalls auch schon mal wesentlich Augen-unfreundlicher, als ich das gewohnt war. Wild World ist doch schon sehr pixelig geraten und die FPS ist auch eher frickelig, da musste ich mich erst mal dran gewöhnen, mit smooth scrolling is da nix. Und die Proportionen sehen jetzt ganz komisch aus, weil das Tal winzig dafür aber die Häuser darin riesig erscheinen.

Dann erst mal Penisse und Vaginas in den Himmel gezeichnet, natürlich nachdem der Mist mit Nook erledigt war, und sich den Rest der Bevölkerung angeschaut, die hier alle noch eher unfreundlich sind. Nen coolen Löwen, ein niedliches Kätzchen und Eichhörnchen und ein Bär waren dabei, eine ganz nette Auswahl, und die Katze hat auch einen guten Einrichtungsgeschmack gehabt – der Löwe hingegen nur Goldmöbel, ächz.

Gefischt hab ich auch, aber das ist hier noch wesentlich schwerer, weil die Mistviecher alle halbe Sekunde ihre Schwimmrichtung ändern, und das Nibbeln keinen Sound macht, sondern erst wenn sie wirklich beißen. Dafür ist es hier schön einfach andere Früchte zu bekommen, da man schlicht den Nachbarn ein paar selbst per Brief schicken muss. Ist auch bitter nötig, denn da es keine Insel gibt, ist hier auch noch der beste Geldmacher tatsächlich fremde Früchtchen zu verkaufen.

Aber naja, irgendwie konnte es mich nicht packen. Nook hat zu wenige Upgrades, und nie das im Verkauf, mit dem ich mein Haus ausstatten wollte. Das Haus auszubauen hat so lang gedauert, weil man es hier schwerer hat Geld zu verdienen. Die Nachbarn sind alle arschig. Es gibt aber sonst irgendwie nichts in der Stadt zu tun, ich vermisse die Dorfverschönerungen schon sehr, und auch die Pläne waren gut, mit denen man Animal Crossing zu seinen eigenen Zeiten aktiv machen konnte. Es gibt tatsächlich keinen Grund von New Leaf zurück auf eine frühere Version zu wechseln, die 3DS-Variante ist das bisher definierende Erlebnis an Animal Crossing.

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