Let’s Raidou Kuzunoha – 10. The Lonely Spirit

ava-1852Raidou Kuzunoha ist einer der Lieblingscharaktere von Kazuma Kaneko, der Hauptmensch hinter der MegaTen-Serie, seit Cozy Okada zu Beginn der PS2-Ära gegangen ist, um seine eigene erfolglose Firma zu gründen. Und als solcher war Kaneko schon immer sehr auf mehr Fälle des Devil Summoners der Taisho Ära erpicht. Neben versus The Soulless Army und versus King Abaddon gibt dann tatsächlich noch drei weitere in anderen Medien: versus The Lone Messenger, ein Roman der noch vor dem ersten Spiel angesiedelt ist; und dann die beiden nach den Spielen kommenden versus The One-Eyed God Drama-CD, sowie versus The Lone Marebito Manga in sechs Bänden.

Sowohl der Manga wie der Roman haben eine Fantranslation… aber ähnlich jener zu den Digital Devil Story Büchern sind sie leider unfertig. Der Roman hat sein ersten Kapitel (bis Seite 15 von 250) in 2009 übersetzt bekommen und dann war nichts mehr. Der Manga ist noch laufend, also nicht in Japan, dort ist er mit Band 6 beendet, aber die englische Fantranslation läuft noch, ist kürzlich bei Kapitel 9 angekommen – was aber auch gerade mal halb durch Band 2 ist, also noch einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Vor allem wenn man bedenkt, dass das Ding seit 3 Jahren ziemlich unregelmäßig rausgehauen wird, 2014 sah gerade mal ein übersetztes Kapitel.

Der Manga ist jedenfalls recht unterhaltsam, und bietet zu Beginn weitestgehend episodische Fälle von Raidou Kuzunoha, in denen die Bevölkerung der Hauptstadt durch einen Dämonen bedroht wird, und er denjenigen ausschaltet. Wobei bereits erste Hints auf eine größer angelegte Handlung erscheinen, da Raidou und Narumi zum einen eine „Prinzessin“ im Auftrag der Yatagarasu verstecken müssen, und eine geheime Organisation scheinbar hinter einigen der neuen Probleme in der Hauptstadt steckt. Genau genommen endet Kapitel 9 genau damit, dass jene und Raidou zum ersten Mal richtig aufeinandertreffen.

Als jemand, der die Spiele gezockt hat, stöhnt man natürlich hier und dort ungewollt etwas auf. Wenn beispielsweise jemand Futsunushi beschwört, und Goutou meint, dies sei ein alter Gott und er könne nicht fassen, dass jemand ihn handhaben kann. Bitch please, Futsunushi ist einer der einfachsten Gegner in den Finaldungeons gewesen und mein Raidou hat fünfzehn Level höhere Beelzebubs und Metatrons dabei gehabt. Oder wenn Anzu auftauchen, und gewarnt wird, dass ihre Winde selbst Stahl schneiden können. Bitch please, Anzu ist Level 20 oder so und kann gerade mal Mazan!

Eigentlich fängt der Manga den Vibe der Spiele, besonders im Falle des erstens, recht gut ein. Es gibt ein wenig Dämonenaction, ein paar coole Posen von Raidou, gleichzeitig bleibt die ganze Sache von Gefühl her aber recht leichtherzig, da es auch viele humorige Einlagen gibt, gerade auch darin, wie die Charaktere miteinander umgehen. Die von Raidou beschworenen Dämonen bekommen sogar auch ein wenig Charakter, denn ihre Manierismen und Geplänkel während der Kämpfe ist schon ganz unterhaltsam, eben nicht unähnlich ihren Sprüchen in den Spielen. Die Poltergeister sind sowieso herzallerliebst.

Joa, ist also doch sehr lesenswert geworden, dieses Raidou Kuzunoha vs. The Lone Marebito. Schon etwas schade, dass man nicht das ganze Ding lesen kann, sondern quasi gerade mal den Beginn, es sei denn man ist des Japanischen mächtig.

raidou00

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