SimEvolution

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Act 1: Ok, ich hab jetzt mal eine Weile mich an Spore probiert. Das Evolutions-Spiel, in dem man seine eigene Spezies erstellen und vom Einzeller bis hin zum Weltraumeroberer bringen kann. Und ich war doch… enttäuscht. Zunächst zumindest ziemlich heftig sogar.

Denn irgendwie war doch alles zu einfach und simpel, obwohl fünf verschiedene Stadien in das Spiel verwurstet sind gibt es in den Meisten so gut wie nichts zu tun, und sonderlich viel Spaß macht es auch nicht, sondern ist eher monotone Routinearbeit. Selbst der Punkt mit den eigenen Kreationen ist mäßig ausgearbeitet, denn ich zumindest – der zugegeben auch nicht sonderlich kreativ ist – finde die übersichtliche Anzahl an Körperteilen ernüchternd und wenn man wirklich vom ersten Stadium aus spielt, dann pappt man sowieso immer die gleichen Teile mit den größten Hilfen auf das Vieh. Die letzte Evolution macht man immerhin vor dem Stammespart durch, wo immer noch je nach Ziel entweder viele soziale oder kämpferische Teile benötigt werden. Erst ab dem Zivilisationspart sind die Körperteile unwichtig, wenn man also erst dort einsteigt, kann man wirklich ohne Nachteile machen, was immer man erschaffen will.

Ich mein, natürlich passt es zum Thema Evolution das man letztendlich in den frühen Stadien nur die brauchbaren Teile benutzt, aber dennoch. Und zugegeben, da die Teile zwar übersichtlich in Anzahl sind, aber doch recht stark manipuliert werden können, habe ich kreativere Köpfe unglaubliche Sachen damit kreieren sehen, wobei ich mal davon ausgehe, dass sie die Punkte-Beschränkung wie viele Teile man auf so ein Vieh drauf machen kann, per Cheats umgangen haben. Man muss halt erst mal durch die 90% an Penis- und Vagina-Monster suchen, aber da draußen gibt es echt faszinierende Ergebnisse.

Es ist halt auch so, dass jeder einzelne der 5 Stages zwar nicht unbedingt in ein und demselben Spiel außerhalb Spore zu haben sind, aber als Einzelspiele bessere Varianten aufweisen.

Der Anfang als gerade mit einem Komet in die Ursuppe eingeschlagener Einzeller ist noch ganz ok, da auch ziemlich kurz. Durch die Gegend schwimmen und Zeug fressen, dabei die Upgrades wie Stacheln, Wendeflossen oder Sprintdüsen aufsammeln und ans Vieh stecken, um besser Überleben zu können. Kann man halt in einem meditativ-hübscherem Design auch einfach in flOw haben, welches in der Browser-Version sogar umsonst wäre.

Der Kreaturenteil dann ist monotone Arbeit und wenig mehr, geht dafür wie simpel er ist auch einfach zu lang. Ist man im vorigen Stage als Pflanzenfresser hervorgegangen, müssen andere Nester befreundet werden, in dem man für sie singt, tanzt, posiert und flirtet, alles durch die in Skeletten zu findenden neuen Körperupgrades zu verbessern. Als Fleischfresser muss man nur die kämpferisch besseren Teile anstecken, und alle Nester ausrotten. Der Fleischfresser hat es hier etwas schneller, der Pflanzenfresser muss etwas nerviger lang andere Spezies bespaßen, bis er seine Leiste voll hat. Kreatur ist Cubivore für Arme.

Dann kommt der Stamm, und mit ihm das dritte und letzte Genre im Spiel, ab hier ist alles RTS. Im Falle vom Stamm eine limitierte Version von Populous. Und machen muss man genau das Gleiche wie im vorigen Part: Pflanzenfresser bespaßen und befreunden alle Stämme mit Konzerten, Fleischfresser rotten sie mit Waffengewalt aus. Hier hat es der Pflanzenfresser etwas einfacher/schneller, auch wenn es etwas vom Glück abhängt, bevor man alle Instrumente hat, ob der gegnerische Stamm jetzt häufig genug die hören will, die man auch im Gepäck hat. Der Teil war mir so zu doof, dass ich hier beim ersten Mal aufgehört zu spielen habe… to be continued.

simearth

Intermission: SimEarth. Ein Vögelchen hat mir gezwitschert gehabt, dass Will Wright und Maxis schon 20 Jahre früher ein Spore gemacht haben, genannt SimEarth. Das war zu der Pre-Sims-Zeit, als auf dem Erfolg von SimCity aufbauend geführt hundert SimIrgendwas erschienen sind, vom Städtebau, zur Ameisenkolonie, zum Farmer, zum Krankenhausmanager. SimEarth ist ein Spiel, bei dem man die Evolution auf einem Planeten beeinflusst, beginnend damit aus den Meerestieren die ersten Landwesen zu machen, hin zur industriellen Revolution und zur Planetenflucht mit anschließender Kolonialisierung fremder Welten. Huh… tatsächlich sehr Spore, hmm?

Wo Spore aber in die komplett falsche Richtung rennt, wenn es darum geht ein Spiel möglichst Idiotensicher, Kinderfreundlich und einfach zur Inhaltslosigkeit zu machen, schlägt SimEarth etwas zu sehr in die komplexe und unzugängliche Schiene. Und im Endeffekt ist auch SimEarth vom Spielerischen her schrecklich langweilig.

Hier übernimmt man nicht die direkte Kontrolle über eine Spezies, sondern ist der omnipotente Spieler, der mit dem Planeten fast nur indirekt über diverse Menüs interagiert. Eines direkt für den Planeten, wo die Vulkanaktivität, die Geschwindigkeit der tektonischen Platten, die Spritzigkeit der Erdinneren Magma und so weiter hoch und runter geschraubt werden kann. Die Ozonschicht darf verändert werden, die Errosionsgeschwindigkeit, die Regenhäufigkeit. Wie schnell Lebensformen sich vermehren, mutieren, evolutionieren. Auf welche Energien und sozialen Dinge eine entstandene Zivilisation Wert legt, um sich weiterentwickeln zu können. Sprich so ziemlich alles, was man sich erdenken kann, und einige Dinge, die einem nicht einfallen würden, hat einen Regler in SimEarth, der manipuliert werden kann.

Das macht das Ding wirklich ziemlich umständlich und kompliziert wirkend. Letztendlich kann man das Meiste davon sogar schlicht in Ruhe lassen, um durch das Spiel zu kommen. Überraschend wenige Dinge müssen nur verstellt und angepasst werden, um in jedem Stadium des Spieles dafür zu sorgen, dass der Planet bewohnbar bleibt und sich die Zivilisation schnell entwickelt und ausbreitet.

Das Problem dabei ist, dass dadurch, dass man alles nur so distanziert über Menüs verstellt und man dann sehen muss was für Langzeitauswirkungen dies auf den Planeten hat, wenn auch cooler und seriöser als Spore erscheinend, und SimEarth quasi zu Edutainment machend, fühlt man sich doch etwas zu uninvolviert ins Geschehen. Und alles dauert zu realistisch ewig. Bis Venus abgekühlt ist können schon mal 50 ingame Jahre im Sand verlaufen, obwohl man alles richtig eingestellt hat, und das ist selbst auf der höchsten Geschwindigkeit wesentlich länger, als ich an einer echten Konsole passiv hätte sitzen wollen. Man lernt ja schneller eine neue Sprache beim Warten aufs Fußfassen der Veränderungen in SimEarth. Gottseidank haben Emulatoren fast forward Funktionen.

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Act 2: Zurück zu Spore, welchem ich danach doch noch mal eine Chance gegeben habe. Wie in vielen RTSes sind auch Spores solch modellierten Phasen recht schlicht mit dem „Einheiten/Forschung spammen und der Opposition so früh wie möglich davon rennen“-Prinzip zu schaffen. Im hiesigen Falle keine Forschung, sondern eben sofort den Stamm auf maximale Einheitenzahl bringen, zwei davon zum Ranschaffen von Essen abstellen, um sofort neue zu spammen, falls alte sterben oder ein Stammesupgrade eine höhere Kapazität zulässt, und mit dem Rest sofort beginnen die Feinde zu überrennen oder bespaßen. Ist halt nur etwas langweilig, weil es wirklich keine Nuancen gibt, sondern erneut die beiden – zur Kreaturenphase bereits identischen – Möglichkeiten mit den anderen Stämmen zu interagieren: Ausrotten oder Indoktrinieren.

Dann kommt die Zivilisationsphase. Und Mensch, hier hat man ganze 3(!) Optionen, die einem zur Auswahl stehen. Militärische Zivilisationen erobern alle Städte mit Waffengewalt, religiöse Zivilisationen erobern alle Städte per Indoktrinierung, und ökonomische Zivilisationen kaufen sie schlichtweg auf. Erneut: Einheiten spammen und den anderen immer zehn Schritte voraus bleiben. Im Falle der Zivilisationsphase geht es nicht um DNA-Punkte oder Essen, sondern wer am meisten Spice für sich am Fließen hat. Also schlichtweg ruckzuck alle Geysire für sich selbst einnehmen, wobei hilft wenn man einen Hafen hat und das gleich auch noch mit den Wassergeysiren mit machen kann, und man schwimmt so schnell in Spice, dass man sich ruckzuck die Stadt auf Maximum upgraden kann, und dann einfach wieder Einheiten spammt, die in Windeseile eine andere Stadt erobern, egal ob nun militaristisch oder religiös, kommt ziemlich aufs Gleiche hinaus. Wird eine davon dabei abgeschossen, hat man so viel Spice gesammelt, dass dem gleich zehn weitere nachrücken könnten.

Dann kommt das letzte Stadium: Weltraum. Nach Populous für Arme und Sid Meier’s Civilization für Dummies gibt es nun Alpha Centauri für Kinder. Aber um ehrlich zu sein ist Space nach Cell das Stage, welches mir als einziges etwas Spaß machte. Ist vielleicht auch gut so, denn dies hier ist das Open Ended Finale von Spore, welches an sich nie rum ist und endlos gespielt werden kann. Wobei ein paar Ziele gibt es, denn auch hier kann eine Leiste gefüllt werden, und die Heimatkolonie gibt einem irgendwann den Auftrag das Zentrum der Galaxie zu erreichen. Wer will kann sogar das Sol-System finden und die Erde in die Luft jagen.

Hier gibt es einige Dinge, die man tun kann. Sich mit anderen Zivilisationen befreunden und für sie diverse „Sammle/Liefere/Helfe“-Missionen machen. Eine Sache, an der ich sofort jegliches Interesse verloren hatte, weil es zu viel monotone Arbeit und kopfloses Rumfliegen ist. Man kann natürlich auch andere Zivilisationen angreifen und ihre Planeten übernehmen. Was ich auch nicht mache, da ich in solchen Spielen immer eher den friedfertigen Pfade wähle. Zumindest wenn es mich lässt, wenn die KI entschließt einen Krieg mit mir zu beginnen, bin ich immer persönlich beleidigt und der Typ „Rotte sie aus, salze die Erde, statuiere ein Exempel“, in dem ich jede einzelne Kolonie von ihnen zerstöre, egal ob sie sich ergeben oder nicht, und ihren Heimatplaneten zu einer unbewohnbaren T0-Hölle terraforme. Das hat meinen einen Durchgang als Fleischfresser besonders nervig gemacht, da Militär-Nationen unbeliebt sind und ständig jemand einen Streit/Krieg vom Zaun brechen will. Als Schamane spielt sich das Space Stage viel angenehmer, weil jeder einen von Grund auf schon etwas mag, der Rest ist nur noch regelmäßig jene Freundschaft mit Geldgeschenken aufrecht zu erhalten.

Man kann wie erwähnt noch Planeten terraformen, um sie bewohnbar oder noch paradiesischer zu machen, beginnend bei einem unbewohnbaren T0 hin zu einem Heimatplaneten-gleichen T3. Grundsätzlich recht einfach, aber zunächst, bevor man die besseren Tools freischaltet, etwas arg teuer, denn es muss genug Atmosphäre hinein/raus gepummpt und die Temperatur manipuliert werden, um den T-Score zu erhöhen, und dann noch schnell 3 Pflanzenarten, 2 Pflanzenfresser und 1 Jäger dorthin transferiert werden, um das Ökosystem zu stabilisieren. Hier haben es Zivilisationen einfacher, die das Glück haben, dass in den Sonnensystemen um sie herum schon einige T1-Planeten sind, auf die man schon mal eine primitive Kolonie ohne zusätzliche Vorarbiet abwerfen kann, und sich das Geld fürs teure Terraforming für die T0s aufhebt, die die rareren Spice-Sorten haben.

Denn Kolonien bauen das Spice ab, welches auf dem Planeten zu finden ist, und dies sammeln und an andere Nationen verkaufen kann ziemlich schnell ziemlich reich machen, vorausgesetzt man hat Planeten mit dem besseren Spice statt nur Rot und Gelb.

Das Problem hierbei: Erneut spielt es sich nicht sonderlich spaßig. Das Hauptproblem ist schlichtweg, dass es hier nur die eine selbst kontrollierte Einheit gibt. Ein RTS mit einer Einheit? Was? Denn das fordert, dass man alles manuell selbst macht. Jede Mission, die man vielleicht doch verrichten will, jeden Planeten bewohnbarer machen, jeden feindlichen Nachbarn angreifen, jedem befreundeten aushelfen, eigenen Planeten helfen, und das Spice zu sammeln und verkaufen um flüssig zu bleiben, all dies muss mit der einen Einheit vom Spieler selbst gemacht werden, geht von der Zeit für die anderen Dinge ab. Warum kann ich nicht einfach Handelsrouten einrichten, die automatisch das Spice auf Planet A einsammeln und Planet B für mich verkaufen? Warum keine Armee gründen, um meine Planeten zu verteidigen und aggressive Nachbarn anzugreifen? Während jener Zeit könnte ich nämlich dann Planeten kolonialisieren, was nämlich eigentlich das einzige ist, was ich wirklich im Space Stage machen wollte.

Selbst das galaktische Zentrum zu erreichen, obwohl man permanent von den starken Grox-Einheiten beschossen wird, ist mehr ein Grind denn eine echte Herausforderung. Maximale Flugreichweite, HP- und Energie-Upgrades einkaufen, viele Heilgegenstände ins Gepäck nehmen und die Sache ist geritzt, nur noch eine Frage dessen nervig minutiös eine Route zu finden, die einen überhaupt bis an den Kern führt, und dabei ständig Heilung zu spammen, um den Grox-Schaden zu negieren.

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Epilog: Was halte ich von Spore? Ich weiß es nicht. Ich glaube nicht wirklich, dass es ein gutes Spiel ist. Habe aber mehrmals Laune gehabt im Cell Stage und gern als Schamane viele Planeten im Space Stage kolonialisiert. Das hatte schon einen Suchtfaktor für mich. Ich bin aber auch einfach zufrieden zu stellen, als Kind habe ich in Sid Meier’s Civilization II ständig eigene Planeten erstellt, nur um sie dann mit Städten zuzukleistern, und das ganz ohne Computer-gespielte Opposition, oder in SimCity 2000s Edit-Mode ohne spielerische Begrenzungen Modellstädte gebaut, bin in Creatures 2 oder Sims 3 damit zufrieden gewesen einfach die Generationen wachsen zu sehen. Ich wäre also mit einem Space Stage persönlich für eine Weile zufrieden, welches nichts bietet, außer andere Planeten bewohnbar zu machen, ganz ohne eigentliches Spiel drumherum.

Aber Spore hat nun eben Mal ein Spiel drumherum, nicht nur einen Städtebau-Sandkasten, und eines das sogar richtig geil sein könnte, zumindest auf dem Papier. Ein Spiel, in dem man Lebewesen steuert, die je nachdem wie man spielt von selbst Evolutionen der benötigten Fähigkeiten und Körperteile durchmachen. Wo es mehr als nur 3 Variationen, die kaum variieren, durch das Spiel gibt. Und wo es vor allem wesentlich mehr Nuancen gibt, wie man mit anderen Rassen interagieren kann. Wo man eben nicht alles selbst mit der einen eigens kontrollierten Einheit macht, sondern doch etwas mehr indirekt-globale Steuerung per Menüs und Bataillonen gibt.

Es ist auch einfach zu sehen, was bei Spore schief lief. Das Konzept ist ein erwachsenes. Nicht im Sinne das es nur Erwachsene spielen würden, aber eben im Sinne wie bei vielen anderen seriösen RTSen wie eben die Sid Meier’s, die zwar auch Kinder spielen können, die aber eher an Erwachsene vermarktet sind, weil das strategische Aufbauen einer Zivilisation eher jene zuerst anspricht. Das gleiche mit einem ähnlichen Spiel, welches zusätzlich auf der Evolutionstheorie basiert, die eigene Zivilisation vom Stadium der ersten lebenden Zelle an wachsen zu lassen. Irgendwann kam aber wohl jemand auf die Idee, eben weil man die eigenen coolen und süßen Kreaturen erstellen kann, ließe sich mit Spore mehr Geld machen, wenn man die Pokemon-Demographie stattdessen anspricht, die erst Mal an Kinder vermarktet sind.

Das Spiel simpler und nahbarer zu machen, dagegen habe ich gar nichts. Eben nicht alles nur über trockene Menüs wie in SimEarth zu haben, sondern durchaus auch die direkte Kontrolle über eine zentrale Haupteinheit zu geben. Das Geschehen hinter den Vorhängen, besonders was die KI andere Zivilisationen angeht, vielleicht etwas zu vereinfachen, damit man nicht ständig in irgendwelchen Verhandlungen oder Kriegen steckt. Das Augenmerk mehr auf die Eigenkreationen legen. Aber Spore hat es definitiv übertrieben und wird einfach in allen Belangen dadurch zurückgehalten, dass es sich ausbremst weil es mehr kiddy und simpel sein muss, und letztendlich bleibt dadurch ein Spiel, welches in vier Phasen kaum Content bietet, und in der finalen nicht komplex genug ist, um nicht ständig hier und dort kleine Nervfaktoren zu bieten.

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