Let’s Play Lightning Returns – 04. Snowy Reception

ava-1799Zurück in den Wildlanden können wir die 5 Seelenfragmente von Dajh übergeben, was nach einer viel zu langen Szene dazu führt, dass der endlich erwacht und Sazh wieder gut drauf ist. Damit ist auch die Hauptmission der Wildlande abgeschlossen. Boom Baby! Als ich einen seltsam leuchteten Gegner gefunden, bekämpft, und besiegt hatte, habe ich übrigens offiziell meine erste Monsterspezies ausgerottet: Nie mehr Mini-Mouse.

Aber was war denn mit dem Tempel der Göttin? Keinen Plan, schweben wir mit unsrem weißen Chocobo doch mal hin! Auch hier wird uns gesagt, würden sich die Seelen der Toten ansammeln, von niemand anderem als Caius Ballad und seiner sexy Stimme. Pro: Als BGM läuft die geile Mucke aus seinen Bosskämpfen in XIII-2, Contra: Während des Tempelaufenthalts verringert sich langsam ganz automatisch Lightnings HP. Den Chocobo, der normalerweise kämpferische Unterstützung gibt und auch heilt, durfte natürlich nicht mit hier rein. Ach und fyi, die wieder und wieder gestorbene Seherin Jul ist es, aus der das Chaos entstand.

Erinnern sich Spieler von Final Fantasy XIII-2 an den Kampf gegen Caius, den man beim ersten Mal verlieren soll und erst im NG+ für ein alternatives Ende zu schaffen eingeplant war? So ungefähr gestaltet sich auch der Bosskampf gegen ihn in Lightning Returns… nur das man hier nicht verlieren darf. Ugh. Nichts schöner als ein Boss, der so gut wie keine Pausen in seinen Angriffen hat, Sachen wie Flare und Graviton schmeißt, die selbst beim Blocken noch gut schädigen, der keine echte Schwäche hat, sich immer mal wieder bufft und gegen Ende noch schneller wird. Und dann erlösen wir ihn und Jul nicht mal. Ach ja, und der weiße Chocobo, der Engel Walhallas, ist eigentlich Odin. Blagh.

Ich denk Perfect Guard – Blocken genau zum Zeitpunkt des Aufschlags einer Attacke für noch mehr Schadensreduktion – wäre eine ganze Ecke einfacher, wenn im Kampf die Kamera nicht so viel schwenken und Effektpartikel durch die Gegend schweben würden, so das man auch immer sehen könnte, wenn der Gegnerangriff aufprallt.

Mir fällt übrigens auch auf, wie viel Detail in Unnötigkeiten gesteckt wurde. Beispielsweise haben die verschiedene Kostüme von Lightning unterschiedliche Posen – sowohl die Standardpose in der Anziehansicht, sowie Siegesposen am Kampfende. Auch ändern sich basierend auf ihnen die Battle Quotes von Lightning. Jetzt, wo sie weiß, dass der Chocobo Odin ist, erwähnt sie ihn auch teilweise zu Kampfbeginn. Nett, hätte man aber in einem Spiel, bei dem so viele Nebenaufgaben erledigt gehören, in mehr Diversität in den NPCs stecken können.

Zurück in Yusnaan müssen wir eine seltsame Touristentour mitmachen, an dessen Ende Lumina mal einfach so einen Cyclops beschwört, der zwar cool aussieht, aber nach dem bockschweren Caius Ballad und den von mir einfach abgebrochenen Versuch den Chaos-Chocobofresser zu besiegen, ein Zuckerschlecken darstellte. Hier gibt es übrigens auch das Nebenquest, welches das FFXIV-Mito’que Outfit bereithält, für das Lightning einen dämlichen Spruch rezitieren muss, der eindeutig unter ihrer Würde ist („Miau Miau Choco-Wow“ oder so). Das ist etwas seltsam in Anbetracht dessen, dass man sie währenddessen ohne Murren ein solches Outfit tragen lassen kann.

Behemoth sind mittlerweile übrigens meine Lieblingsgegner, da sie nämlich ordentlich EP auffüllen, so das man permanent eine Chronostasis nach der anderen aktivieren kann, was das Zeitlimit essentiell aushebelt. Ohne das immer im Hinterkopf haben zu müssen, macht Lightning Returns gleich mehr Spaß. Und ihre coole Raspelklinge habe ich mittlerweile auch dreimalig zum Ausrüsten.

Aber wie sollen wir nur an Snow herankommen, der sich in seinem Party-Palast verkrochen hat? Na in dem wir an den Feierlichkeiten im Vorhof teilnehmen, das Feuerwerk so manipulieren, bis die Statue, die wie ein Relikt aus PS2-Tagen ausschaut, umstürzt, und uns somit einen Weg bahnt. Snow hat sich übrigens hier eingeschlossen, damit der Chaosherd nicht ausbrechen kann und weil er zum Monster mutiert und blah blah. Also macht Lightning das, was sie bei Snow schon immer gemacht hat: Ihm Verstand einprügeln. Ich muss tatsächlich Lightning Returns zugestehen, dass die Dynamik der beiden funktioniert, war schon ganz erheiternd, wenn Lightning ihn zurückholt, weil sie an Serah appelliert, und er trocken-flapsig meint, es ginge ihr also mal wieder nicht um ihn. Yusnaan Hauptmission abgeschlossen.

Lumina wirft Lightning derweil mal wieder ein paar unangenehme Wahrheiten entgegen. Wie das sie gar nicht wissen kann, was Serah gewollt hätte, und ihre Motivationsansprachen sich aus dem Arsch zieht. Oder das sie gar nicht nachvollziehen kann, was es für die anderen bedeutete die letzten 500 Jahren in der starren Vor-Endwelt verbracht zu haben, sie ist ja abgehauen und hat in ihrem Kristall geschlafen.

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