Let’s Play Lightning Returns – 03. A Most Vanilla Heroine

ava-1797Glorien, das Geistersperma, mit dem die Leute nach erfolgreicher guter Tat Lightning überschütten, zu Yggdrasil gebracht und die Zeit verlängert sich. Deswegen heißt es die Welt geht in 13 Tagen unter, das Spiel zeigt aber 6 bis dahin an, denn wir bekommen die zusätzliche Woche nur, in dem wir Lebenbaum-Bukkake machen, und so die Frist langsam verlängern. Damit Lightning nicht die ersten 5 Tage außer Outfit-Shopping nichts tut, und alles auf den letzten Drücker erledigt.

Gezwungenes Datalog-esques Gerde mit Hope, bevor wir den Tag richtig beginnen können, erklärt auch all die Fragen, die ich hatte. Warum alle so lange leben, und all das Zeug. Weil Chaos. Lightning Returns, du weißt schon, dass „weil halt“ nicht wirklich eine Antwort ist, oder? Außerdem meint Hope es gab mal 13 Stunden auf Uhren, also 26 pro Tag, aber dann wurde uns eine genommen. Etwas random. Ach ja, und das Retten von 5 Personen ist viel wichtiger, als der Rest der Bevölkerung, weil das sind die Hauptmissionen des Spieles, und ich nehme mal an die wiederkehrenden Charaktere (Snow, Fang, Vanille… wen haben wir noch nicht gesehen? Sazh und…).

Ach ja, bevor wir in den Wildlanden ankommen, gibt es noch einen kurzen Exkurs mit vagem Gebrabbel von Lumina, die meint Lightning würde ihre wahren Motive verheimlichen. Dass wir am Ende des Spieles Gott umbringen müssen, weil wir ihm doch nicht trauen? Lumina, jemals ein JRPG gespielt? Das liegt doch auf der Hand. Nicht sehr erleuchtet, diese Lumina.

Ok, der weiße Chocobo, eh? Den retten wir tatsächlich vor einem Chocobofresser, doch ist er verletzt, also Gegenstände sammeln, um ihn aufzupäppeln, denn die Primadonna nimmt nur Nahrung von Gottes Erlöserin an, sprich Lightning. Immerhin haben wir nun einen Chocobo für die Wildlande im Team! Sowohl kämpferisch als auch zum Reiten. So ganz gesund ist er allerdings noch nicht, wir müssen noch ein paar Nebenaufgaben für NPCs erledigen, die Gegenstände offerieren, welche ihn aufpeppeln. Eigentlich ists ja keine Nebenmission, wenn man sie fürs Fortkommen in den Hauptmissionen benötigt werden, aber die Japaner nehmen es da nicht so genau. Endziel ist immerhin der Tempel der Göttin, aus dem angeblich das Chaos der Region dringt, und welcher mich auf den ersten Blick an das Schloss erinnert, dass im Final Fantasy XIV Promo-Material zu sehen war. Das ganz erste, noch bevor die Nulpen-Version 1.0 überhaupt erschien.

Vorerst treffen wir aber auch auf Sazh, der wie alle Charaktere hier auf Brooding-Modus umgeschaltet hat. Weil sein Sohn keine Seele mehr hat, und deswegen im magischen Koma liegt. Doch Lumina meint, wir können doch einfach dessen 5 Seelenfragmente holen und gut ist. Na dann. Etwas weniger ernsthaft eine Note ist das Mogry-Dorf, welches sich im Waldgebiet der Ebene versteckt.

Das bedeutet eine Pause vom Brooding und Whining, welches wir aber sofort in Yusnaan nachholen, Snows nächtlicher Stadt der Festivitäten. Jepp, Snows Stadt. Der hat hier nicht nur einen Club, sondern tatsächlich ist die ganze Ansiedlung auf seinen Mist erbaut worden. Begrüßt wird der Spieler mit mehr Snow-Monolog, in dem er tatsächlich den absolut exemplarisch ausgelutschten Emo-Satz „Wir werden allein geboren und sterben allein“ los lässt. Party hard, huh? Eigentlich sind wir ja nur hier, um das letzte Seelenfragment von Sazhs Sohn zu holen, bevor es wieder nach Luxerion geht. In Yusnaan weden wir übrigens von der Polizei angesprungen, weil wir ja ihren Herrscher Snow im Prolog angegriffen haben. Nach Behemoths in den Wildlanden sind die aber sowas von ein Klacks.

Das Mord-Mysterium in Luxerion also. Wir finden 4 Ziffern, die den Code ergeben, mit dem man in den Friedhof gelassen wird, wo sich die Jünger der Göttin allabendlich versammeln, um eine Frau mit rosa Haaren umzubringen, weil sie Lightning sein könnte. Ach ja, und wir finden heraus, wer der Schattenjäger ist, der die Erlöserin laut Prophezeiung wirklich umgebracht bekommen soll: Noel Kreiss. Später lässt uns übrigens ein Jünger – trotz rosa Haare – dank des Vorzeigen eines Siegels einfach in ein anderes ihrer Gebiete.

Noel liefert uns den härtesten Part im Spiel bisher: Eine Platforming-Challenge über die engen Dächer der Hintergassen. Eine weitere Prophezeiung zeigt übrigens, warum er wirklich gegen Lightning kämpft: Besiegt er sie, führt das zu einer neuen Welt. Einer Welt, in der er mit Jul leben kann. Einen Bosskampf später allerdings ist er drüber hinweg, seine Seele bereit in Lightnings neue Welt überzugehen, die aber anscheinend vielleicht auch Jul beheimaten wird, und diese Luxerion-Haupt-Questline ist abgeschlossen. Besonderes Dialogschmankerl von Noel übrigens ist „Wir hatten gerade mal 5 Jahrhunderte [bevor das Chaos die Welt zerstört]“. Ähm… Schatz… die meisten Leute haben wesentlich kürzer als 500 Jahre, bevor sie mit dem Tod konfrontiert werden, vor allem dann noch 500 Jahre, die man ewig in seinen vitalen 20ern verbringt. Glaube nicht, dies ist ein angemessener Grund zur Angstyness.

Die Nier-esque Musik bei Noel erinnert mich übrigens peinlichst daran, wie viel cooler ein Spiel um das Ende der Welt und den letzten Tagen in einer Vorhöllen-Endwelt wäre, wenn sie von Taro Yoko erzählt würde.

Auch hab ich mal einen Abstecher in die Kathedrale des Ordens gemacht, wo Vanille mit ihrem neuen, dämlichen Hut abhängt. Die ist beste Freundin mit Lumina und zusammen zeigen sie Lightning einen Raum voller Chaos, wo die Seelen aller, die in den letzten 500 Jahren seit die Welt zu zerbrechen begann gestorben sind, umher wirbeln. Sie alle auf einen Schlag freizulassen wäre ganz schlimm. Wird sicher im Spiel nicht noch wichtig, nein überhaupt nicht. Und als kleine Randnotiz hat Hope keine Abhörverbindung zu Lightning wegen all des Chaos gehabt, und Luminar hat ja mal erwähnt, dass Gott alles mitbekommt, was Hope hört, somit also nicht weiß, was Lightning in der Kathedrale herausgefunden hat.

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