Vampire Hunter D XIV&XV

ava-1760Weiter geht es mit der elften Geschichte um Vampire Hunter D, Dark Road, in drei Teilen, die in der amerikanischen Auflage die Bände 14 und 15 einnehmen.

Die Geschichte beginnt damit, dass D ein junges Mädchen rettet. So weit, so gehabt. Rosaria ist allerdings aus einem Opferdorf. Opfer der Nobilität natürlich, die nicht zwangsläufig immer die Menschen leer trinken, sondern durchaus sich als Nahrungsquelle oder Bedienstete halten, von denen immer mal wieder genascht werden kann. Normalerweise hat man als Opfer keine reelle Überlebenschance, denn wenn schon der Vampiradel einen verschont hat, so wird man anschließend von den nächsten Menschen umgebracht, da sie nie wissen, ob ein Opfer nicht irgendwann selbst zum Blutsauger mutiert, oder von Vampiren hypnotisierte Maulwürfe sind, die sie in die Dörfer lassen werden. Bleibt also nur, sich abgeschottet wo in einem Dorf Gleichgesinnter zusammen zu tun. Aber auch diese werden nach Entdeckung dem Erdboden gleich gemacht.

Rosaria ist also eine Überlebende eines solchen Vorfalls. Und irgendwie gerät sie mit D an einen Liefertrupp, der Medizin und anderes Gut an die Dörfer des Grenzgebietes liefert. Die engagierten D als Bodyguard, werden sie doch von mehr und stärkeren Monstern überfallen, als sie das eigentlich von der Region gewohnt sind. Stellt sich raus, sie sind im Gebiet des berüchtigten General Gaskell geraten, dessen Schandtaten selbst für einen Vampir berüchtigt sind. Schandtaten, die er selbst gegen Gleichgesinnte gerichtet hat, weswegen der Heilige Urahn in eigentlich hinrichten lies.

Doch Gaskel ist widererweckt worden, durch die Macht jenes Heiligen Urahns, und mit ihm sieben andere berüchtigte Vampire, alle mit dem Auftrag D im Kampf zu stellen. Doch warum das alles überhaupt? Wir erinnern uns nämlich, was uns ja kein Buch nicht nur ein, zwei oder fünf Mal sagt – mit „Heiliger Urahn“ ist Dracula gemeint, und D ist dessen Sohn.

Was sich in Dark Road entwickelt, würde sich eigentlich auch perfekt für ein Spiel eignen. Die zu neuem Leben erwachten Vampire haben nämlich alle ihr besonderes Gimmick, was sie zu perfekten Bossgegnern machen würde, und genug von ihnen gibt es ja auch. Wir haben eine, die mit parasitären Blumen um sich wirft. Eine, die diverse Gifte nutzt. Einen in einem Powersuit, einer der einen Golem fernsteuert. Einer, der in Schatten verschwinden kann. Eine mit einem Spirit Beast. Dazwischen ein paar Stages mit normalen Gegnern – auf dem Weg in und Flucht aus Gasketls Gebiet diverse Monster, sowie später menschliche Gegner, wie diejenigen, die das Dorf im Befall der Fountain Sickness ausbeuten… strukturell würde das hier echt gut passen.

Macht es natürlich, schon alleine durch die Vielzahl und auch verschiedenen Persönlichkeiten an Gegnern sowie Mitreisenden von D, zu einem der unterhaltsameren und abwechslungsreicheren Geschichten der Reihe. Das alles gewohnt mit dem Melodrama derjenigen, wenn der hundertste blumige Vergleich für Ds Kraft, Coolness oder Schönheit herangezogen wird, der fiese Blick eines Vampir wortwörtlich Vögel tot zu Boden fallen lässt, oder Ds normal-metallisches Schwert ohne Besonderheiten nur durch dessen Führung plötzlich unzerstörbar wird. Herrlich.

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