Legends of the Titan

ava-1741Mit Etrian Odyssey V und EO Mystery Dungeon bereits angekündigt, und Persona Q sogar frisch im Westen erschienen, wird es doch für mich mal Zeit, mit der Serie aufzuschließen. Immerhin habe ich die DS-Trilogie bereits beendet, somit kann das auch nicht mehr ganz frische 3DS-Debüt angegangen werden.

Etrian Odyssey IV ist wohl der beste Einstiegsteil der Serie, hat es doch noch mal ordentlich Streamlining gegeben, durch das der hiesige Eintrag von allen am Benutzerfreundlichsten und Modernsten wirkt. Das fängt schon bei der Struktur an sich an. Es gibt nicht mehr ein großes Dungeon von 20-25 Stockwerken, das in thematische Blocks unterteilt ist. Stattdessen gibt es jetzt eine Oberwelt, und zwar nicht wie in III, wo dort nur Nebensachen waren, sondern richtig ins Spiel integriert. Mit dem Luftschiff geht es also von der Starterstadt aus gen Norden zu Yggdrassil, durch abgegrenzte Länder, in denen die Hauptdungeons liegen. Die haben nun jeweils nur 3 Stockwerke, sind also nach dem Finden von Shortcuts recht schnell begangen. Nebenbei können jeweils noch 2 oder 3 Nebendungeons von nur einem Stockwerk, von denen allerdings häufig eines zum Weiterkommen nötig ist, durchkrochen werden. Aber jene Struktur macht das Spiel eben schon wesentlich offener und kurzweiliger, als einen 5-Stockwerk-Block nach dem anderen zu haben.

Weitere Nettigkeiten sind beispielsweise, dass Hints auf die Shortcuts nun mit dem bloßen Auge gesehen werden können, statt wild alle Wände manuell zu untersuchen. Harvest Skills fallen ganz flach, es kann also so alles abgearbeitet werden, statt eine zweite Party nur dafür erstellen zu müssen. Selbst die Skillbäume sind aufgeräumter, nämlich nun direkt ersichtlich, was auf welches Level gebracht werden muss, um die Folgeskills erreichen zu können, zudem sie in 3 Stufen unterteilt sind, die hinter Level-Hürden hängen, um nicht von Anfang an mit zu viel Auswahl zu verwirren. Ein Re-Skill kostet auch nur noch 2 Level downs.

Sogar NPCs gibt es im zweiten bis vierten Dungeon zu finden, die für das finale Stockwerk sich dem Team anschließen, und nach dem Besiegen des Bosses sogar in der Gilde freigeschaltet sind, falls man sie permanent mitnehmen will. Neu im vierten Eintrag ist zudem die Möglichkeit der Schwierigkeitsgrad-Auswahl. Auf Casual sind die Gegner leichter, wenn auch immer noch eine gewisse Opposition darstellend – wesentlich interessanter an jenem ist hingegen, dass ein Game Over keinen Fortschrittsverlust bedeutet, sondern man einfach mit ihm intakt zurück in die Stadt gewarpt wird. Nicht mal das halbe Geld a la Dragon Quest oder Mother wird einem abgezogen.

Optisch schaut das alles auch sehr viel frischer aus, einfach dadurch, dass die Gegner in den 1st-Person-Kämpfen nun keine starren Artworks mehr sind, sondern animierte 3D-Modelle. Man mag kaum glauben, wie viel dynamischer die Auseinandersetzungen dadurch schon wirken. FOEs sieht man nun auch direkt durchs Dungeon wandeln btw.

Und das war es im Prinzip, der Rest ist erwartungsgemäß typisch Etrian Odyssey: Dungeon Crawling in der Egoperspektive, mit einem selbst erstellten Team an Job-Archetypen plus Subklassen. Nur hier eben einfach etwas modernisiert, wer natürlich schon III zu einfach fand, mag es auch causalisiert nennen.

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