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ava-1736Niemand hat sie verlangt, doch hier sind sie wieder: Die ganz speziellen End-Jahres-Game-Awards von mir, für jeden, der hierüber stolpert. Alles Sachen, die ich in 2014 bespielt habe, nicht Releases aus 2014, weil das würde ja zu viel Sinn ergeben, und so viel aktuelles zocke ich auch gar nicht. Child of Light, Walking Dead S2, The Wolf Among Us und Shin Megami Tensei IV sind glaub ich die einzigen diesjährigen Releases, die ich durchgezockt habe. Das wären dann auch zwangsläufig meine Top 5 dieses Jahr, bei denen auch noch ein Platz frei bliebe. Ohne Datums-Einschränkung sind es jedoch gleich 47 bis zu den Credits gebrachte Games. Besonders angewachsen ist übrigens mein 3DS-Bereich, der vorher nur drei Spiele zählte. Denn zum einen habe ich die Neuerscheinungen Fantasy Life, Persona Q und Shin Megami Tensei IV hinzugefügt, und dann viele Vorjahres-Releases, die mich interessierten nachgeholt, mit Pokemon X, Bravely Default, Etrian Odyssey IV, Ace Attorney 5, Crimson Shroud, Spaceship Damrey und Attack of the Friday Monsters. Ergibt sich aber wohl auch zwangsläufig, da der 3DS meine einzige Spielplattform der aktuellen Generation ist.

Surprise of awesome:
Wizardry VI: Meine Beziehung zu Dungeon Crawlern ist kompliziert. Irgendwas lässt mich schlecht von ihnen wieder los kommen, selbst wenn ich gar keinen Spaß habe. Oldschool Wizardry gefällt mir vom Gameplay her beispielsweise gar nicht, dennoch habe ich I-III und V gespielt, und mich auch Elminage zugewendet. Bane of the Cosmic Forge hat mich allerdings doch sehr positiv überrascht, da es endlich mit so viel Blödsinn aufräumt, welches mir die Vorgänger vergällt hatte.

Surprisingly addictively simple:
Monster Rancher: Ich bin immer noch überrascht, dass es die Reihe nicht mittlerweile als Smartphone-Renner gibt. Das Tamagotchi-mäßige trainieren und verbessern, allerdings für ein Ziel, nämlich die Arena-Ränge zu bestreiten, ist eigentlich sehr repetitiv, aber auch gerade in kleinen Etappen überraschend spaßig.

Most like a drug addiction:
Ich mag einfach mal die beiden Namen vom letzten Jahr wiederholen. Cookie Clicker ist so doof, aber warum hab ich es dann für viel zu viele Wochen oder gar Monate beständig in einem zweiten Tab aufgehabt? Ist wohl auch bei addictively simple abzustempeln. Und dann Sims 3, welches ich sowohl zu Beginn wie Mitte des Jahres erneut rausgeholt hatte, und anschließend für den Restmonat fast nichts anderes spielte.

Kind of a let down:
Zwei Monsterammel-Spielchen: Pokemon Diamant und Monster Kingdom: Jewel Summoner. Diamant ist nicht schrecklich, aber doch der Eintrag in der Reihe, der für mich zu sehr „same old“ ist. Unterscheiden tun die sich ja nie sehr, aber hier scheint alles ein wenig… müde zu sein. Jewel Summoner hingegen wäre interessanter, wenn er den wichtigsten Punkt, nämlich die Monsterzucht, nicht dadurch versauen würde, in dem sie an echte Zeitspannen gebunden ist, die teilweise Stunden im zweistelligen Bereich erreichen können.

Most soul crushing:
Assassin’s Creed III. Meine Beziehung zu Assassin’s Creed ist kompliziert. Ich mag das Parkouren und die Settings schon sehr, doch die Spiele scheinen nie ganz so viel draus zu machen, und abgesehen von II leiden sie auch an miserablen Handlungen und langweiligen Charakteren. Assassin’s Creed III stellt den unrühmlichen Höhepunkt in diesen Sachen dar, und auch vom Spielerischen nerven viele Missionen diesmal. Es ist in den Grundzügen sicher noch kompetent zusammen gewerkelt, und ich hab es ja auch durchgespielt… aber nach der Beendigung war ich persönlich so durch, dass ich ernsthaft kurz am Überlegen war, ob ich das Hobby Gaming nicht aufgebe. Runner up ist Elminage Original.

Worst aged:
Glory of Heracles. Versteht sich zugegeben auch quasi von selbst, ist es doch ein RPG fürs NES von 1987, die sind im Originalzustand alle heutzutage ziemlich schwer erträglich. Dafür sind sie einfach zu langsam, zu grindy, und die Menüführung zu umständlich.

Least aged:
Final Fantasy VI habe ich dieses Jahr erneut gespielt, und mich erneut in es verliebt. Bei aller zusätzlichen Benutzerfreundlichkeit habe ich bei modernen RPGs häufig sogar das Gefühl, dass sie in einigen Dingen schlechter geworden sind, hauptsächlich weil sie von überstrapazierter Länge sind, die mit zu viel unnötigem Wortbrei gefüllt wird. Final Fantasy VI hingegen ist nicht alt genug, um wirklich benutzerunfreundlich zu sein (die Encounter-Rate geht einem vielleicht mit der Zeit ein wenig auf den Keks, aber auch da gibt es Relics für), und ist vor allem von der Länge her genau auf den Punkt, ohne unnötiges Fett.

Most archaic „modern“ game:
Die Elminage-Reihe hat es zwar bereits auf ein halbes Dutzend Ableger und mindestens genauso viele Ports derer gebracht, aber so lange existiert sie noch gar nicht, denn der erste Teil schlug 2008 auf der PS2 auf, was gerade mal 6 Jahre sind. Aber Mensch, wenn sich Elminage Original nicht mal wie oldschool Wizardry spielt. Immerhin hat Starfish ja auch Wizadry Empire gemacht, und anscheinend einfach für ihre neue IP anders angestrichen. Die schweren, komplexen Dungeons. Die unausgewogenen Encounter. Beim hart erarbeiteten Level up teilweise mit Statusveringerungen „belohnt“ zu werden… das hier spielt sich viel zu sehr wie die ersten drei Wizardry-Teile aus den 80ern, um mir wirklich Spaß zu bereiten. Selbst die Babelfish-Lokalisation schreit nach einem viel älteren Spiel.

Not made for consoles:
Bei Might & Magic II weiß ich immer noch nicht, warum ich es überhaupt begonnen habe. Mein kurzes Reinspielen war dann auch wirklich mehr als ernüchternd. Vor allem weil die SNES-Version auch scheiße bis gar nicht optimiert ist, sondern das Menü quasi 1:1 übernommen wurde, statt es für Controller neu zu designen. Das hier schreit nach etwas, was eine Maus braucht, oder zumindest Hotkey-Shortcuts in die Untermüns, die es aber auch auf den Buttons nicht gibt, ja die meiste Zeit benutzt M&M2 sogar nur 2 Knöpfe der 6-8, die das SNES offeriert. Leichter Runner up ist übrigens Xenoblade Chronicles, was aber an seiner spezifischen Konsole liegt, die nativ einfach für Party-Spiele statt vollwertige RPGs gemacht ist, und das Game deswegen eigentlich erst dann spielbar wird, wenn man sich einen (glücklicherweise existenten) richtigen Controller einstöpselt.

Best written:
The Longest Journey. Manchmal war es mir fast etwas zu textlastig, obwohl man sich darauf bei einem Adventure Game ja eigentlich einstellt, doch Mensch wenn das Setup mal nicht interessant und die Reise nicht wirklich gut geschrieben ist.

Best film camouflaged as a game:
Die Adventure Games von Telltale sind ja schon geraume Weile mehr interaktive Filme/Miniserien, und hier hat mich The Wolf Among Us diesjährig wirklich begeistern können.

Longest played:
Ist natürlich Animal Crossing: New Leaf, welches ich beständig jeden Tag kurz anhatte, um nach dem Rechten zu sehen. Auch wenn das häufig nur ungefähr 15 Minuten sind, sammelt sich da bei über 300 Tagen schon eine beträchtliche Spielzeit an. An Festtagen und zum Fangen neuer Tiere konnte das auch schon mal ein oder zwei Stunden an jenem Tag sein.

Most MMO without the MM or O:
Kingdoms of Amalur: Reckoning habe ich dieses Jahr gespielt, und es spielt sich exakt wie ein WoW-inspiriertes MMORPG, nur eben offline und Singleplayer. Die Welt und der Grafikstil sind gleich, das Kampfsystem ist ähnlich, die Haupthandlung ist dünn, dafür warten an allen Ecken Dutzende Quest hinter !-NPCs auf einen. Dabei hätte ich gedacht, dass Xenoblade hier landen würde, doch Amalur ist dann sogar noch ein Stück MMORPG-iger

Most fun:
Castlevania: Symphony of the Night kann man eigentlich auch bei „least aged“ einreihen, weil es tatsächlich einfach auch jetzt noch super viel Spaß macht, selbst wenn es keine große Herausforderung darbietet. Selbst von der Grafik her ist es von den Nachfolgern nicht wirklich übertroffen worden. Auch sehr einfach aber auch einfach sehr viel Spaß machte mir das Spielen von Pokemon X.

Most charming:
Ich hatte meine kleinen Ecken und Kanten mit Ni no Kuni: Wrath of the White Witch, aber wenn das Ding nicht mal niedlich und charmant ist, dann weiß ich auch nicht. Auch immer noch sehr witzig-charmant sind übrigens die Fälle des Phoenix Wright: Ace Attorney, die ich zurzeit bespiele.

Cutest (but most shallow):
Trip World ist super niedlich, aber einfacher als ein Kirby-Game, und kürzer als eine Runde Mario Kart.

Made me the hungriest:
Ich weiß nicht, was es mit dem Kochen in Innocen Life: A Futuristic Harvest Moon auf sich hat, zumal es ja auch automatisch abläuft, statt die Zutaten sammeln zu müssen, aber viele der Ergebnisse haben mich echt hungrig werden lassen.

Should really finish:
Okamiden: So richtig klicken tut es mit mir nicht, aber ich hab es dieses Jahr bereits zum zweiten Male begonnen und erneut zur Mitte hin eine Pause eingelegt, ich sollte es wirklich diesmal beendet bekommen.
Xenoblade: Dito, bereits im Vorjahr für fast 40 Stunden gezockt und fallengelassen. Im neuen Anlauf hat es mir besser gefallen, bis man bei ca. 70 Stunden auf Mechonis ankommt, und das Spiel aufs Finale hin doch noch etwas nervt.
Kingdom of Amalur: Angefangen, fast bis zum Ende gesüchtelt, und dann nur kurz unterbrechen wollend, aber jetzt doch schon eine Weile nicht weitergespielt. Das bin ich mit ungefähr der Hälfte der Spiele, die ich beginne, aber hier will ich echt mich wieder ran setzen.

2015s hype games:
Öh… was steht für dieses Jahr überhaupt an? Witcher 3, aber ich denk den wird mein Computer gar nicht leisten können. Persona 5, joa das natürlich. Ich denk mal Etrian Odyssey V wird zumindest in Japan in 2015 aufschlagen, aber bei der Reihe kann ich eigentlich auch immer etwas warten, die Wahrscheinlichkeit, dass es früher oder später bei mir aufschlägt, steht jedoch recht gut. Mehr fällt mir spontan auch gar nicht ein.

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8 Kommentare

  1. Ich habe nach den End-Jahres-Game-Awards verlangt! Allein um hier nach langer Zeit endlich mal wieder was über Videospiele zu lesen :P 47 Spiele sind echt beachtlich, hab es dieses Jahr nicht mal auf die Hälfte gebracht.

    Meine Surprise of awesome war für mich Crisis Core. Okay, awesome ist vielleicht etwas übertrieben, aber man erwartet ja nichts mehr von Square Enix, erst recht nicht von einem Final Fantasy VII Spin-off, und dann war es doch nach langer Zeit ein recht gutes Final Fantasy Spiel.

    Mein kind of a let down war Gods will be watching us. Wollte das unbedingt haben, da das sehr hübsch aussah und klang. Aber das Point and Click and Trial and Error Survival gameplay hat nicht unbedingt für Freudentränen bei mir gesorgt.

    Elminage Gothic hat es zum Most archaic „modern“ game und fast zu Most soul crushing und geschafft? Da steht mir ja noch was bevor :D Ein bisschen soul crushing war für mich Resident Evil 5. Hatte nicht einmal großartige Erwartungen daran, die über ein kurzweiliges Co-Op Vergnügen hinaus gegangen wären. Und dann hol ich’s mir, leg es ein und stelle nach zehn Minuten fest, dass es Müll ist. In solchen Momenten will man sich echt dem Gedanken hingeben, dass früher alles besser war, heute nur noch Schrott produziert wird und man am besten bedient wäre, wenn man einfach nur noch seine Lieblingsklassiker bis zum Erbrechen wieder und wieder durchzocken würde. Aber ja, nach einer Weile beruhigt man sich zum Glück wieder :D

    NES RPGs sind natürlich ziemlich chancenlos, wenn es ums würdevolle Altern geht. Action lastigere Titel wie Battle of Olympus (ebenfalls mit griechischem Mythologie Setting) oder Crystalis könnten da etwas besser abschneiden. Falls du nächstes Jahr ein Spiel gerechtfertigt für diese Kategorie in die Pfanne hauen möchtest, würde ich dir empfehlen, mal zu versuchen, Phantasy Star II für das Sega Mega Drive durchzuspielen. Ich find das ist schlechter gealtert als der erste Teil auf dem Master System. Was mich anbelangt, war für mich das 2014 am schlechteste gealtertste Spiel Metroid II für den Game Boy. Auch wenn das linearer ist als der Vorgänger stört das Fehlen einer Karte immer noch erheblich, und auch die Möglichkeit, endlich richtig speichern zu können bringt auch nicht sehr viel Komfort, wenn man zum Auffüllen der Lebensenergie immer noch grinden oder zu einer abgelegenen Energiequelle tracken muss. Vor Super Metroid sollte man heutzutage echt die Finger von der Reihe lassen.

    Am besten gealtert ist für mich tatsächlich Dragon Quest. Von einem Final Fantasy VI natürlich meilenwert entfernt, aber dafür, dass es das allererste JRPG ist, kann man zumindest die Game Boy Color Fassung auch heute noch erstaunlich gut spielen.

    Dieses Jahr habe ich endlich mal Ghost Trick fertig gespielt, das für mich rechtmäßig die Kategorie Best written eingeheimst hat.

    Am längsten gespielt habe ich 2014 Dragon Quest VIII. Mein neu gestarteter Spielstand umfasst bereits über 40 Stunden.

    Castlevania: Symphony of the Night kann man wohl einfach nicht überbieten. Habe dieses Jahr meinen x-ten später abgebrochenen Anlauf des SotN Abklatsches Harmony of Dissonance gestartet. Irgendwie fesseln mich die Nachfolger des Klassikers nicht. Am meisten Spaß hatte ich übrigens mit Batman: Arkham Asylum, das wie die anderen Arkham Spiele für mich einfach makellos ist.

    Ich glaube, mein Favorit für Most charming war Aladdin für das SNES. Im Grunde ein solider, nicht besonders herausfordernder oder umfangreicher Platformer, aber echt charment gemacht. Am besten hat mir eine romantische Bonus-Stage ohne Gegner gefallen, in der Aladdin mit Jasmin auf dem Teppich durch den Abendhimmel fliegt und Juwelen einsammelt <3

    Ich will auf jeden Fall die in diesem Jahr neu gestarteten Anläufe für Dragon Quest VIII und Devil Survivor 2 durchbekommen. Schlimm genug, dass Wizardry: Tale of the Forsaken Land jetzt schon so lange ruht, dass es sich schon für einen Neuanlauf qualifiziert hat. Dragon Quest Monsters hingegen kann ruhig noch eine Weile liegen bleiben :D

    Sei froh, dass du nicht so ein schlimmer Sammler bist dass du wie ich eigentlich noch eine Should really start Kategorie einführen musst. Bei mir hätten sich The Banner Saga, 999, Skyrim und Ys I/II/Origins 2014 dafür qualifiziert, die ich mir alle dieses Jahr zugelegt habe.

    Zum Schluss noch mein Eintrag in meiner persönlichen Kategorie Rightfully aborted: Sakura Wars: So Long, My Love für die Wii. Sakura Wars galt für mich immer als eine der Serien, die endlich mal in den Westen kommen müsse. Viel wusste ich allerdings nicht darüber. Aber was sollte bei einem Mix aus Mecha Strategie RPG und Dating Sim schon schief gehen? Der Dating Sim Teil, wie ich bald herausfand. Die strunzblöden Charaktere würde ich nicht einmal näher kennenlernen wollen, wenn sie die letzten Menschen auf der Erde wären, und die Dialoge lassen Junpei aus Persona 3 wie einen genialen Philosophen erscheinen. Während ich bei Persona 3/4 das Ende der Dungeon Crawling Segmente meist etwas ungeduldig herbeisehnte, um mich reuelos dem sozialen Leben hingeben zu können, klickte ich mich bei Sakura durch den Dauermindfuck an Geschwätz, um endlich mal mit ein paar Mechas übers Schlachtfeld ziehen zu dürfen. Länger als zwei Kapitel habe ich das aber auch nicht ausgehalten.

    Antworten
    • Huh, ist tatsächlich seit Anfang Dezember kein Game-Beitrag gewesen. Das merkt man gar nicht so, wenn man „hinter den Kulissen“ spielt, aber Xenoblade nach 70 Stunden immer noch nicht fertig ist, oder die Ace Attorneys erst zusammen in einer Themenwoche rausgehauen werden :D

      Crisis Core ist echt ziemlich cool. Ich mein, bei der Handlung sollte man nicht immer so genau aufpassen, aber es ist schon ziemlich launig zu spielen.

      Elminage Original, um genau zu sein, von daher könnte sich Gothic verbessert haben – liegen ja 3 oder 4 Spiele dazwischen. Allerdings hab ich so die Vorahnung, dass sich da bestimmt nicht wirklich viel Wesentliches tut, in der Serie.

      Nun gut, Dragon Quest I-III in der GBC-Version ist dann natürlich auch ein netteres Remake. Wobei ich dir zustimme, dass I definitiv einen sehr simplistischen Charme hat, aber eben auch gerade im Remake, wo der Grind etwas zügiger geht. Ich weiß nicht, ob ich das noch mal im Original-Zustand spielen wollen würde.

      Bei Phantasy Star II stimme ich dir auch voll und ganz zu. I-III habe ich vor bereits vielen Jahren im GBA-Modul gezockt, bevor es die MegaDrive Collections überhaupt gab, und fand I überraschend gut gealtert, eines der wenigen 8bit-RPGs, von denen man das wohl im Original noch behaupten kann. Aber II war echt einfach maßlos überzogen und definitiv borderline unspielbar. III – obwohl es wohl damals das uninteressantere Spiel war – ist da Heute eigentlich plötzlich besser, weil das Durchschnitts-Spiel auch nur auf altmodisches Durchschnitts-Spiel gerutscht ist, während II doch tief gefallen ist.

      Ghost Trick ist richtig, richtig geil, mir persönlich gefällt ja auch besonders das Tezuka-esque Design.

      Bei 40 Stunden ist DQVIII auch so in den nächsten 10-15 rum, würde ich mal so frei von der Leber weg tippen. Zumindest wenn du so wie ich nicht so der Allesmacher in einem RPG bist.

      Erzähl mir nichts von Tale of the Forsaken Land – das Ding hab ich Mitte/Ende 2012 bereits bespielt, und will seither eigentlich immer mal wieder weiter machen, tu es dann aber doch nie. Ich glaub Dungeon Crawler funktionieren für mich auch einfach besser auf Handheld oder in einem separaten Fenster am PC, wo man so nebenher sich von was anderem ablenken lassen kann, statt auf stationärer Konsole das TV mit zu blockieren.

      Och du, auch wenn ich weniger Spiele als in deinem Fall besitze, ist es ja nicht so, dass ich nicht dennoch ständig 5 weitere habe, die ich gerne anbrechen würde, obwohl ich aktuell noch 3 bespiele, und 5 abgebrochene doch wieder anfangen will :D

      Bei Sakura Wars muss ich sagen, hab ich auch zu V nie wirklich wahnsinnig viel gehört, alle scheinen immer nur davon zu reden, wie toll I-IV sind. Wäre schön, wenn da die englische Fanübersetzung der PC-Versionen vorran käme, ich würde die nämlich auch ausprobieren, trotz SRPG.

      Antworten
      • Mir ist auch hinterher eingefallen, dass wir von zwei verschiedenen Elminages gesprochen hatten. Nach deinem kritischen Feedback hatte ich mir auch gleich Reviews zu Gothic durchgesehen. Die waren sogar relativ positiv, machten aber auch klar, dass das Spiel vor allem Hardcore, Old School und lang ist.

        Mir gefällt überhaupt alles an Ghost Trick: Grafik, Sounds, Musik, Story, Charaktere, Gameplay, Originalität, Länge und Pacing. Eines der wenigen Spiele, die ich nahezu perfekt finde.

        Bei DQ VIII grinde ich gerade, um Dhoulmagus‘ zweite Form zu besiegen. Nebenher mache ich tatsächlich gar nichts. Sich durch die Pampa abseits des Weges zu schlagen, um irgendwo eine verschlossene Schatztruhe zu finden, die man nicht öffnen kann, finde ich nicht unbedingt motivierend.

        Tale of the Forsaken Land habe ich definitiv nicht aufgegeben. Den eigentlich wesentlich schwächeren PS3 Nachfolger habe ja auch irgendwie bis zum Ende durchgehalten :D

      • Vielleicht ist Gothic auch einfach besser als Original. Oder eben doch in seiner Nische besser aufgehoben, an mich als Casual richtet sich so was auch natürlich nicht. Ich lese ja auch seit Jahren den RPGAddict und find es immer faszinierend, was er zu den alten CRPG-Brocken so alles schreibt, auch wenn ich nie etwas mit jenen anfangen könnte. Was die wenigen überschneidenden Spiele wie Wizardry und Might & Magic auch beweisen.

  2. Ich hab außer Phoenix Wright und Ôkamiden keines der erwähnten Spiele (durch)gespielt. Irgendwie hatte ich aber auch nicht so recht Zeit für ein ausladendes RPG… sprach der, der dachte „Och, ich spiel mal eben Deus Ex durch…“ (60 Stunden später…) „Das ist ja auslandender als gedacht!“^^

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