Let’s Play Megami Tensei II – 02. Lucifer on the Rocks

ava-1668So, nachdem Nakajima also seinen „Titten > langjährige Freundschaft“-Moment hatte und wir deswegen nun Yumiko bei uns im Team haben, kann es so richtig los gehen. Mal sehen wer uns als nächstes sagt, dass Gott vielleicht ein wenig fishig ist. So Shin Megami Tensei II, nur früher, aber später, weil Remake.

Ich muss ja schon sagen, so cool die Designs der Gegner im ersten Teil bereits waren, so noch mal interessanter sind die hier. Ob nun Blondinen in Lingerie, die eine Tsk-Tsk-Geste machen; eine riesige Masse an schreienden Gesichtern; oder Blumen mit Rocky-Horror-Vampirmündern. Alles im nächsten Tunneldungeon angetroffen. Corpse-Gegner dabei besonders nervig, da in Gruppen von 8 kommend und regelmäßig Unterstützung herbei rufend, so dass ihre Zahl scheinbar unendlich ist.

In Shibuya angekommen sagen uns die NPCs, dass Balaam die Stadt beschützt und deswegen Menschen und Dämonen hier koexistieren. Bullshit, ich werde hier genauso angegriffen wie überall anders auch. Oder ist das Auserwähten-ismus? Also gehen wir ihm doch mal eines auf die Nuss geben, oder? Geht leider nicht, Nakajimas Intellekt ist zu niedrig, weswegen er von Balaam auch in die Anbetung gehirngewaschen wird. Ups, da die MCs keine Magien lernen, lass ich sie natürlich immer Stroh-dumm, was hier wohl nachteilig ist.

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Also zunächst nach Ginza, wo wir den Basilisk umbringen sollen, wie uns gleich ein NPC entgegen plärrt. Das geht auch mit einem „Bitte“ mehr, aber Japaner sind nicht für ihre Freundlichkeit bekannt, eh? Praktischerweise gibt es hier die nächsten Shops, worunter auch ein Helm für Nakajima gehört, der auch einen Intellekt-Bonus gibt. Also erst schnell Balaam für einen Moon Pillar besiegt, und dann Basilisk gestellt. Basilisk hat Level drain. Ugh. Die Tunnel unter Ginza führen in zwei andere Stadtteile – und an einem im Eis eingeschlossenen Lucifer vorbei (ein wenig Dante’s Inferno zum Paradise Lost gegeben). Außerdem haben wir ein Gespräch mit dem Präsidenten der Suzuki Company, der meint nur dessen Erwachen kann den Machtstillstand zwischen Bael und Pazuzu in Ungleichgewicht bringen. Hmm. Zuletzt entsteinern wir noch einen Atlas, der sich zum Dank anschließt.

In Ikebukuro gibt es erst mal eine Nachricht von Asmodai das er Izanami und Izanagi gefangen genommen hat. Auf 5F im hiesigen Dungeon finden wir einen Mund der Wahrheit, wo wir doch gleich mal unseren Arm rein stecken, der uns prompt abgebissen wird. Nakajima kann also nicht mehr kämpfen, verliert mit jedem Schritt HP und der Arm mit dem COMP war es auch (also keine Dämonen beschwören oder Map aufrufen können). In dem Zustand müssen wir zurück nach Ginza, wo wir im Labor gegen Bares einen Cyber-Arm installiert bekommen, wodurch nun auch 10 statt 7 Dämonen verstaut werden dürfen. Mit dem neuen Arm können wir nun auch den Merkury Pillar aus dem Mund ziehen. Anschließend geht es wieder quer durch Tokyo nach Uena, wo ein Bosskampf um den Jupiter Pillar wartet.

Baels Untergebenen Mammon besucht, delegiert jener den Auftrag an uns, dass wir ihm Pazuzus Kopf bringen sollen. Warum auch nicht, der geht mir eh auf den Keks mit seinen ständigen COMP-Nachrichten, dass wir doch die Hexe aufgeben und zu ihm zurück kommen sollen. Kommen werden wir, aber für sein Kopfgeld. Neben Pazuzus Kopf bekommen wir auch den Mars Pillar, außerdem stellt sich unser Ex-Freund in den Weg, der sich optisch leicht verändert hat, mit seiner 80er-Hair-Metal-Mähne und so. Nachdem wir Mammon den Kopf gebracht haben, greift der uns aber dennoch an. Dämonen kann man halt doch nicht trauen.

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Bevor wir jedoch seinen Tunnel in die Wüste nehmen, gehen wir in ein Gebäude, für das wir das Password bekommen haben. Dort können wir erneut Devil Buster spielen, diesmal mit einem Daedalus Tower von 8 Stockwerken, an dessen Ende sich Cerberus anschließt. Der ist stark genug, um uns die Arena-Kämpfe zu gewinnen, wo man einen Dämon gegen die Gegner auswählt, der dann allerdings von sich aus kämpft, statt das man Befehle erteilen kann. Prototyp DQMonsters also. Hauptpreis ist der Sun Pillar. Dämonen, die sich freiwillig anschließen, sind echt billig in der Haltung. Level 25 Atlas kostet 1CP, Level 40 Cerberus 23CP. Im Vergleich dazu kosten meine gezüchteten in den 20er-Leveln zwischen 20 bis 40 Magnite per Schritt.

Auf der anderen Seite der Wüste wartet bereits der Venus Pillar auf uns, nachdem wir einem Mönch unseren Wert bewiesen haben, in dem wir den Endgegner in einem komplett dunklen Dungeon finden und erledigen. Als RE nahe der Wüste gibt es übrigens auch endlich Jack Frosts! Die scheinen in der Hitze etwas unpassend, aber dafür hat er ja auch einen Schirm und Sonnenhut dabei. Weiter südlich, durch Giftsümpfe, liegt übrigens Baels Schloss, allerdings haben wir keine Erlaubnis über die Brücke zu gehen. Seltsam, Bael ist doch unser Auftraggeber, und wir haben seine Opposition Pazuzu getötet. Der sollte uns mit offenen Armen empfangen. Na ja, also wieder einen Dämon mit VM Surfer genommen, der aber leider von einem größeren Meeresungeheuer gefressen wird. Leviathan-Dungeon Ahoy! Ein ziemlich fieses Dungeon, voller schwabbelnder Innereien-Wände und ordentlich Autsch machender Bodenfliesen, von denen nicht umgangen werden können, da man zwei mal durchs halbe Dungeon muss, um zunächst den Saturn Pillar einzustecken, und dann zum Ausgang zu kommen, wo ein NPC einem nur gegen die Hälfte der Ersparnisse raus lässt. Aber anschließend stehen wir immerhin vor Baels Schloss.

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