Let’s Play Megami Tensei – 05. Infini and Beyond

ava-1665Ok, weiter geht es durch das Höllenfeuer. Wo wir beispielsweise einen Pferdedämonen erledigen, der uns Purski Neights hinterlässt. Das Boss-Item des hiesigen Dungeons, wie uns eine Statue verrät, da es Seth einfrieren kann. Außerdem finden wir einen Mini-Dämon in einer Flasche. Boss-Item #2, da er es ist, der versteckte Türen aufspürt, und Seth steckt mal wieder hinter einer. Seth selbst kann Feuer- sowie Eiszauber, außerdem normal attackieren natürlich. Dies kann bis zu die ganze Truppe treffen und bis zu 100HP abziehen. Außerdem kann er lächeln, was bisher bei Gegnern immer permanenter Level drain bedeutete, wenn es funktionierte. Von daher ist es ganz praktisch, dass die Neights ihn immer mal wieder eine Runde aussetzen lassen.

Nach dem Sieg über ihn gibt es keinen Orb, weil Izanami haben wir ja bereits befreit, sondern den besten Schild im Spiel. Die beste Waffe für Nakajima können wir uns auch gleich holen gehen, in dem der Dämon im Einmachglas nämlich eine versteckte Türe in Bien entdeckt, wo wir sowieso hin zurück gehen, um die Stadt direkt ins finale Gebiet, Infini Palace zu fliegen. Kann ja nie schaden die dabei zu haben, nicht? In einem kleinen Anflug an Redundanz kommt man genau auf dem Stockwerk raus, wo auch in Infini die Stadt (erneut hier mit Encountern) zu finden ist. Bien ist dennoch gut hier geparkt, denn einen Heiler und Speicher-NPC gibt es dort nicht (die sind zwei Stockwerke tiefer angesiedelt), nur Shops und eine Fusionskathedrale. Und einen NPC, der uns einen Tipp zum White Dragon Orb gibt.

kyuuyaku09

Das ist natürlich das hiesige [Item für Boss], allerdings im Sea of Flames zu finden. Und zwar in der Heiligen Urne, die ich dort zwar gefunden habe, allerdings nichts mit tun durfte, bevor ich nicht den NPC in Infini angesprochen habe. Mit Rick’s Bracelet – das haben wir dafür bekommen den Dämon zu Beginn in den Valhalla Corridors gerettet zu haben – können wir da nun den Orb herausfischen. Den Rest von Infini Palace zu durchsuchen, statt direkt zur Spitze zu Lucifer zu gehen, ist übrigens dennoch ertragreich, weil ein paar der besten Equips in Schatztruhen zu finden sind.

Der Weg zu Lucifer besteht im Prinzip daraus bis ganz nach 1F runter zu gehen, dort dann den Weg in den neuen Bereich zu finden, wo die blauen Wände zu einem ominösen Rot wechseln, und von dort dann jeweils die Treppen Stockwerk per Stockwerk bis 8F ausfindig zu machen. Natürlich ist das Layout nicht ganz so einfach, es gibt Teleporter, dunkle Areale, und Falltüren. Gerade 8F ist freaky, da die engen Gänge plötzlich in einen riesigen, offenen Raum münden.

Sind wir dann beim Bildschirmfülenden Lucifer angekommen, versiegelt der Orb erst mal seinen Diarahan-Zauber, somit kann er keinen auf Chaos machen und beliebig seine kompletten HP heilen. Wie alle Bosse in Megami Tensei kann Lucifer ordentlich austeilen, und man hat Glück wenn die Attacken nicht gleich die ganze Truppe treffen. Dieses Damage Output kann gefährlich sein, wenn man es nicht rechtzeitig unter Kontrolle bekommt, denn im ersten Teil gibt es keinen Massen-Heilzauber, der viel heilt, sondern entweder Medium-Alle oder Viel-Solo. Ist er besiegt hinterlässt uns Lucifer mit der kryptischen Nachricht, dass „Er“ wohl eingegriffen hat, und dies nicht das Ende der Dämonen ist, und beim nächsten Mal „Er“ mit von der Partie sein wird. Danach versinkt der Dungeon-Komplex wieder, Izanamis Seele fährt gen Himmel, und Nakajima und Yumiko werden ein Pärchen. Doch dann… beginnt direkt Megami Tensei II.

kyuuyaku10

Gut, das allererste Megami Tensei also. Es ist ein fieses Stück Dungeon Crawler, und heutzutage eigentlich nur noch bedingt empfehlenswert. Das ist natürlich nicht wirklich überraschend, ich glaube kein RPG, welches Original vor 1990 erschienen ist, macht heutzutage wirklich noch sonderlich Spaß, außerhalb der Kuriosität Serienanfänge zu erschnüffeln. Das Remake ist wohl einfacher, schon alleine wegen der Speicherbatterie aber wohl auch simplerem Stockwerke-Layout, doch es ist halt immer noch so, dass ziemlich schnell jeder beliebige Zufallskampf einem ordentlich die Suppe zu versalzen weiß. Die Strafe für den Tod ist wie erwähnt nicht sonderlich hoch – halbes Geld ist im Spiel kaum was – und es ist gerade durch Bien auch nie der letzte Speicherort zu weit weg, als das das Backtracking super lang wird. Aber ja… ich denke ohne Emulator mit Rückfall auf Save States hätte ich es nicht spielen wollen. So war es ganz interessant, um natürlich im Kontext mit seinem ursprünglichen Erscheinungsjahr gesehen sicherlich auch ein ganz cooles Konzept mit dem Dämonenbeschwören und dem dunkleren Setting. Von daher, alle „Aber“s in Betracht genommen, isses eigentlich ganz cool gewesen für seine Zeit.

Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: