Let’s Play Ni no Kuni – 02. How to Train Your Familiar

ava-1579Hmm, vielleicht ist der Twist auch, dass der Dunkle Dschinn der Vater von Olli ist? Mal sehen was die nächsten kryptischen Träume so an vagen Satzversatzstücken so bringen werden. Irgendwas fischiges ist da zumindest.

Das Spiel strotzt übrigens nur so vor charmanten Wortspielen a la Dragon Quest. Nicht nur in Namen von Gegnern und Gegenständen, sondern auch in der Sprechart der verschiedenen Rassen etc. Der Katzenkönig wird von allen beispielsweise als „His Meowjesty“ angesprochen, oder der Laden der Eule „Hootique“ genannt. Herrlich. Das Spiel gibt allgemein viele DQ-Vibes von sich, wenn es nicht gerade Ghibli-Vibes ausstrahlt. Das sind so eindeutige Dinge wie wiederverwendete Sounds oder eine ähnlich aussehende Weltkarte, sowie unterschwelligere Dinge, wie die Enormität der Welt oder dass selbst Ghibli-Komponists Joe Hisashis Soundtrack manchmal an einen Sugiyama erinnert.

Bisher macht es mir übrigens recht Spaß die Nebenaufgaben zu erledigen. Das ist nicht in jedem RPG der Fall, aber ich denke hier sind hauptsächlich 2 Dinge zuträglich. Ich mache Sidequests gerne in den Spielen, in denen die Welt wirklich wie eine massive, atmente Welt wirkt, die zu entdecken wirklich interessant ist. Wie in einem Dragon Quest VIII oder Xenoblade oder Final Fantasy XII das der Fall ist. Allerdings hat Ni no Kuni den Vorteil, dass im Gegensatz zu Xenoblade das Questsystem wirklich benutzerfreundlich geraten ist und im Gegensatz zu den Hunts in Final Fantsy XII die Dinger auch nie schon freigeschaltet werden, wenn man noch gar keine Chance auf Überleben hat.

Ok, wo waren wir stehen geblieben? Ah ja, beim Reich des Katzenkönigs. Von dem haben wir, nach ein wenig Questing hier, einer Tripp zurück in unsere Welt zum Parallelen-Fixen, und einem kurzen Dungeon mit Rattenboss später, seinen alten Zauberstab bekommen, damit Olli bessere Spüche beherrschen kann. Anschließend ging es durch einen Wald, der wesentlich länger war, als das vorige Dungeon, und auch einen wesentlich Respekt einflösenderen Boss enthielt, ins Wüstenkönigreich – zwei neue Vertraute auch im Gepäck. Ich muss ja sagen, ans Kampfsystem muss ich mich immer noch etwas gewöhnen. Das Ding ist, es gibt durchaus die Möglichkeit des Ausweichens, Konterns und der Unterbrechung, was aber vom Timing her etwas iffy ist, da man ja nicht einfach zum Boss rennt und einen Knopf drückt, sondern eine Menüoptoin auswählt und hofft die Verzögerung zur Ausführung/Positionierung haut einem nicht dazwischen.

In der Wüstenstadt angekommen will uns der Sage zunächst nicht helfen, überlegt es sich dann aber anders, nachdem wir seine herzgebrochene Tochter retten, in dem wir mal wieder ihrem Gegenstück in der unsrigen Welt helfen – was damit zusammen hängt, ihrem dortigen herzgebrochenen Vater den Alptraum zu entfernen. Hmm… kingdom-hearts-iger and kingdom-heats-iger. Egal, mit seiner Tochter haben wir nun einen neuen Mitstreiter im Team und sukzessive machen die Kämpfe gleich wesentlich weniger Laune. Bereits im Tutorial-Kampf hat die blöde Kuh sich alle ihre MP verbraucht gehabt, ist anschließend ständig tot geschlagen worden, so dass es eigentlich eine reine Verschwendung war, Ollies MP für ihre Regeneration zu verschwenden. Worin sie aber wirklich gut ist, ist mir die HP/MP-Heilkugeln, die während des Kampfes gedroppt werden, wegzuschnappen. Schreckliche, schreckliche AI hat Ni no Kuni, ich will echt wieder allein kämpfen. Na ja, ich nehm mal an dafür gibt es den Easy Mode und die Taktik-Einstellung keine MP zu verbrauchen (wobei es unnötig umständlich ist das die Taktiken erst im Kampf umgestellt werden können, nicht irgendwo im Menü). Sie ist halt bei den Bossen meist ziemlich schnell tot und nutzlos, aber na ja…

Ok, mit Blondie geht es jetzt erst Mal eine Prüfung betehen, nach der wir zwei besondere Dinge freigeschaltet bekommen: Vertraute per Gegenstand ab einem gewissen Level in bessere Formen evolutionieren lassen zu können, sowie jegliche (normale) Monster überhaupt ab nun fangen zu dürfen. Anschließend müssen wir noch den nahen Vulkan vorm Ausbruch bewahren, damit Ni no Kuni, wo wir schon mal beim Heißgebiete-Thema sind, auch jenes Lokalitäten-Klischee abhaken kann… und joa, jetzt sollen wir die beiden anderen Sages suchen gehen, wofür wir aber erst Mal ein Schiff finden müssen, das uns zu einem neuen Kontinent schippert (Wo wir gerade am JRPG-Klischee abhaken sind, nich? – – Ich würde einen Witz reißen, wann wir wohl die erste Brücke reparieren müssen, aber tatsächlich kamen wir in den Vulkan nur durch den Bridge-Spell)

Vertraute fangen ist erneut etwas unnötig kompliziert in Ni no Kuni. Zunächst einmal gibt es kein System wie in den meisten Spielen, wo man aktiv ihnen etwas an den Kopf wirft, und direkt die Rückmeldung bekommt, ob es geklappt hat. Ni no Kuni ist näher an Dragon Quest V und Final Fantasy XIII-2, wo man einfach die Gegner normal besiegt und eine gewisse Wahrscheinlichkeit hat, dass sie sich anschließen oder nicht. Um das unnötig kompliziert zu machen fragt das Spiel aber nicht einfach am Ende vom Kampf, ob man Monster X mitnehmen will oder nicht. Nein, in Ni no Kuni erscheint für einen kurzen Zeitrahmen ein Herz über dem besiegten Monster, und nur Esther kann sie dann per Menübefehl einfangen. Das ist ein 100% Sache, von daher weiß ich wirklich nicht, warum man das nicht automatisiert hat, statt das der Spieler es im Gerangel versehentlich verpassen kann.

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Ein Kommentar

  1. Das Mädel fand ich auch echt nutzlos :D Dabei hatte ich mich erst gefreut, nicht mehr alleine unterwegs zu sein, da das hier wie in den meisten RPGs auch gerne mal haarig geworden ist.

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