Another Relapse: Minecraft

ava-1510Ok, Minecraft hab ich also auch mal wieder installiert. Weil das macht ja auch mal gar nicht süchtig, gell? Als Seed hab ich einfach mal „zuckerl & zynismen“ eingegeben, und ich will ja nicht prahlen, aber mein Blog ist so ein schlechter gar nicht. Ich kam nämlich direkt in einem NPC-Dorf raus, wenn man also von der ersten Nacht überrascht würde, könnte man direkt wieder hierher fliehen. Natürlich hatte ich kein Interesse am Dorf, aber recht nahe einen interessant geformten Berg gesehen. Und an dessen Fuße war ein beschaulicher See, mit Wald drum herum, verschiedene Baumarten, Kürbisse, natürliche Höhlen, außerdem spawnen hier Tintenfische, Hühner, Kühe, Schafe und Schweine. Na was für ein günstiges Plätzchen, hmm? Allerdings regnet es recht häufig und der Tier-Spawn ist auch etwas derpy – Kühe hängen auf unerreichbaren Klippen fest, Hühner erscheinen im Wasser, Schafe und Schweine sitzen auf den Baumkronen.

Also hab ich mich dort direkt mal niedergelassen, genau genommen im See an sich ein bescheidenes Schlösschen gebaut, und somit hier erst mal mein Watersprout Kingdom errichtet. Damit war es das glaub ich aber auch für mich erst Mal. Zum einen bekomme ich von der PC-Version doch schneller Motion Sickness als von der Konsolenversion (auch immer etwas davon abhängig, wie viel ich die Kamera am Drehen bin). Zum anderen bin ich natürlich immer einer, der sich anschließend im Internet anschaut, was sonst so Leute erbauen, wofür mir einfach Geduld, Können und Kreativität fehlen, und dann bin ich immer etwas demotiviert. Ich denke also tatsächlich nun wieder los kommen zu können. Doch lasst mich euch vorher mal via 43 Bildern durch mein kleines, feines Reich führen, damit sich die Arbeit wenigstens im Sinne eines Blogeintrages gelohnt hat:

Diese beiden Bilder zeigen nicht weit vom Spawn entfernt eine Höhle mit tollen Edelerzen, und nette halbschwebende Inseln – an interessanten Felsformationen fehlt es in allen Himmelsrichtungen eigentlich nicht, überall diese beeindruckenden „angefressenen“ Berge, hoch genug für Schnee, aber eben über Tälern hängend, als hätte jemand unten ein Stück rausgeklopft. Wie gesagt, schlecht war der Seed nicht.

Aber lasst mich nun Watersprout Castle zeigen, das erste Bauwerk in der neuen Welt. Über die Brücke geht es durch Doppeltüren erst mal in die Säulenbestückte Eingangshalle, die direkt weiter in den kleinen Thronraum führt, wo ich Hof halten kann.

All das ist von einem Gang umgeben, der in die vier Türme führt, deren Erdgeschoss Sitzbänke zum Verlustieren lässt, wenn man auf eine Audienz warten muss – abgesehen vom größten Turm, dort gibt es einen Teich und die Leiter ins Obergeschoss, wo die eigentlichen Wohnräume sind.

Allerdings gibt es hinter dem Thronraum im Erdgeschoss noch einen Weg ins Freie, wo ein kleiner Garten mit Laube ist, von der aus man dem Sonnenaufgang über den Bergen zuschauen kann, sowie einen Anleger für eine Bootsfahrt über See und Fluss hat… um mit dem Hofknecht… über Pferderennen und Hundezucht zu reden… sicher nicht für Sodomie genutzt das beschauliche Örtchen, nein nie nicht.

Im Obergeschoss angekommen sind dann die Wohnräume des Herrschers, ein Bad, ein Lagerraum, eine Küche, eine Bibliothek und das Schlafgemacht. Von jenem führt eine Leiter auf den einzig unbedachten Turm, von wo aus man einen Sitz mit schönem Blick übers Dorf hat. Außerdem führt eine andere Leiter in den 2. Stock, der nur im großen Turm existiert, wo der Hofknecht unterkommt.

Wo wir es also schon Mal gesehen haben: Auf der anderen Seite der Brücke ist ein kleines Dorf auf einer (vergrößerten) Insel ansässig. In Watersprout Ville können Gäste sowie weitere Bedienstete unterkommen, damit die Nächte auf dem Schloss König und Hofknecht gehören.

Und natürlich auch bereits am Rande gesehen: Am Ufer liegt eine kleine Kirche, in der wir zu unserer fliegenden Spaghettigkeit beten können, sowie der Friedhof.

Etwas weiter abseits, an einem ganz anderen Ufer, befindet sich dann noch die Farm, in der Tiere und Feldfrüchte hergestellt werden.

Nur dann war es mir ja irgendwo eine Verschwendung, so mal überhaupt nichts mit dem Charakterberg neben dem See zu machen, also hab ich in ihn den Wizard’s Tower gegraben. Ziemlich nah am Fuße des Berges gibt es einen kleinen Eingang, dann geht es eine schwindelnde Treppe hinauf, bis zum kleinen Raum (Zauberer brauchen bekanntlich nur ihre Experimente, keinen Luxus) und obendrauf – denn nur die Spitze ist wirklich zu sehen, das Treppenhaus ist komplett eine Röhre im Berg an sich – ist dann noch ein Leuchtfeuer, damit man immer schön schnell zum See zurückfinden kann.

Hier dann noch mal ein paar Panoramablicke über das ganze Tal.

Ach ja, dies hier ist übrigens das NPC-Dorf nur einen Katzensprung zum Fuße der Ausläufer des Berges, auf dem auch der Wizard’s Tower ist. Und da ich doch etwas mit dem Spawn anfangen wollte, hab ich denen ein Monument in den Berg gegraben, die Hall of Whispers, an deren Ende es in die Nether geht.

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Ein Kommentar

  1. Hey, sind doch einige Bauwerke geworden, die deine neue Welt zieren dürfen und das, obwohl du eine vergleichsweise kurze Suchtphase hattest. Besonders gefällt es mir, dass du dir gewissermaßen Gedanken gemacht und die Welt einigermaßen organisch gestaltet hast. Das ist eine Herangehensweise, die ich ebenfalls anwende. Daher sind alle Bauwerke durchaus charmant, muss aber auch sagen, dass mir der Raum zum Netherportal besonders gut gefällt, da mir sein Design ziemlich zusagt.

    Ich freu mich schon darauf, wenn ich endlich mein Bauwerk fertiggestellt habe und präsentieren darf. Ähnlich wie du habe auch ich versucht, der Welt gewissermaßen eine Geschichte zu verleihen.

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