A Repentant Revisited: 15+ Levels with A Realm Reborn

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So, Final Fantasy XIV hatte free 2 play Wochenende fürs Schnuppern verlorener Spieler. Ich hab dann mal mitgemacht, denn verlorener als ich konnte man gar nicht sein, hab ich das Original bereits kurz nach Release zum Spottpreis erstanden, und nach 3 Spielstunden direkt keinen Bock mehr gehabt. Wir alle erinnern uns ja noch an das Debakel: Im katastrophalen Zustand released hat SE erst mal die PS3-Version um 3 Jahre verschieben und die PC-Version für 2 Jahre f2p machen müssen, damit ihnen die Zentrale vom Lynchmob nicht abgefackelt wird. Doch *le gasp* der Reboot ist tatsächlich ein launiges MMORPG geworden! Sollte nicht überraschen, mittlerweile hat sich eigentlich zur Genüge rumgesprochen, dass SE das Ruder noch mal rumgerissen bekommen hat, obwohl es ihnen niemand zugetraut oder gegönnt hatte, und hat das schlechteste Final Fantasy aller Zeiten angeblich doch in einen der besten Einträge der letzten zehn Jahre gewandelt – die Messlatte haben sie aber zugegebenermaßen eh ziemlich tief gelegt.

Mir hat die Sache dann auch tatsächlich sehr gut gefallen, von 2 oder 3 kleineren Dingen vielleicht mal abgesehen. Ich hab mir natürlich ein Kätzchen erstellt, weil wenn es jetzt schon die Fanservice-Rasse endlich auch in männlich gibt, muss das doch ausgenutzt werden, gell? Und Monk hab ich erneut als Beruf gewählt, weil die Faust-Nahkämpfer cool sind, und außerdem Karate-Kätzchen!

Beim ersten Versuch mit Final Fantasy XIV war es ja so, dass ich schnell gelangweilt war, weil ich es alles leer und gleichzeitig unübersichtlich fand. Die Menüstruktur war eine Katastrophe, ich wusste nie wo was zu finden ist. Ich hatte keine Ahnung, wo ich Quests bekomme, wo ich Quests erledige, wo ich hin muss, oder wie das Spiel bedient wird. Denn es gab schlichtweg kein ausreichendes Tutorial, dürftige Helfsmakierungen, und die Welt war riesig aber sah überall gleich aus.

Da hat sich bei A Realm Reborn doch tatsächlich viel getan. Bis Level 15 gab es in und um meine Starterstadt jede Menge Quests zu erledigen, so dass ich eigentlich immer ein paar zu tun hatte, was beim Leveln auch unglaublich nützlich ist, da das Monsterschnetzeln an sich gar nicht so lukrativ ist. Und alle davon haben reichlich Tutorials zu bieten. Es gibt Teleportsteine an allen Hotspots der Stadt, sowie pro Außenareal eigentlich mindestens ein, wenn nicht zwei, Camps mit weiteren. Die Karte ist geradezu voll mit Markierungen, sowie ein Quest-Tracker immer aktiv. Auch wenn ich es ganz schön gefunden hätte, wenn jener noch ein wenig besser gewesen wäre. So sind alle Quests immer gleichzeitig aktiv, man kann keinem Priorität über die anderen geben. Außerdem markiert das Spiel die Questhotspots nur auf der Karte des Gebiets, in der sie sind, gibt einem keinen der üblichen „Brotkrumenwege“, der einem zeigt wie man jetzt von dort, wo man steht, dahin kommt, was am Anfang, wenn man seinen Weg zwischen den einzelnen Arealen noch nicht kennt, unnötig verwirrt.

Ab Level 15 kamen die Quests erst mal nur tröpfelnd, was aber nicht bedeutet, dass es nicht weitere Sachen zu tun gibt. Beispielsweise gibt es ein Jagdlogbuch, dass einem eine Liste an Monstern gibt, die in gewisser Anzahl erlegt werden sollen, was natürlich auch Kompensation mit sich bringt. Oder die FATEs, von denen eigentlich immer mehrere pro Karte aktiv sind, und in denen für eine bestimmte Zeit Monster verstärkt auftauchen, sich an deren Ausrottung zu beteiligen natürlich auch was bringt. Levequests, die besondere Hunts darstellen, wären dann natürlich auch noch. Ist also nicht so, als gäbe es nichts zu tun, selbst wenn die Haupt-/Nebenquests etwas rarer kommen.

Natürlich muss man wie bei jedem MMORPG einen Sinn für „stupides“ Questen haben. Es gibt zwar eine Handlung, die sogar recht anständig zu sein scheint und zumindest zu Beginn auch gute Präsenz hat (wenn die Levelspannen später größer wird, kann sich das natürlich gut ändern), aber die (Langzeit-)Motivation bei einem MMO liegt natürlich hauptsächlich immer noch daran, die vielen NPC-Quests zu erledigen, spezielle Ungetüme zu suchen und zu erledigen, sowie allgemein die Welt zu erkunden. Und immerhin gibt es hier auch wirklich ein paar hübsche Ortschaften zu entdecken, statt die langweilige Welt von 1.0, sowie das Ding allgemein natürlich grafisch viel hübscher ist (auch wenn ich an einem 2 Jahre alten Laptop sitze, weswegen ich für die Performance die Settings natürlich ganz runtergedreht hatte – ich fand es immer noch ein hübsches Spiel).

Und alleine kommt man, zumindest zu Beginn, auch ganz anständig zurecht. Ich hatte zumindest die ersten 15 Level absolut keine Schwierigkeiten, lediglich zwei Story-basierenden Bosskämpfe anschließend haben mich tatsächlich umgebracht bekommen. Mir ist FFXI/XIVs Charakterfortschritt eh immer sympatisch gewesen – es werden geradlinig die Jobs gelevelt, ohne dass man selbst Punkte in Attribute verteilen oder sich zwischen Skills entscheiden müsste. Von daher gibt keine „falschen“ Builds. Was die Belebtheit des Spieles angeht, so war das Wochenende natürlich schon was los, allerding überrannt würde ich FFXIV nicht gerade nennen.

Wie gesagt, ich hatte eigentlich wirklich gut Spaß dabei, mich durch A Realm Reborn zu kämpfen, wäre es f2p würde ich es definitiv weiterspielen, so für Zwischendurch immer mal wieder, wenn mir der Sinn nach dem Questen steht. Aber ja, bezahlen für ein MMO hab ich schon lang aufgegeben, dafür halten die mich nämlich dann letztendlich doch nie lang genug stark genug in ihrem Bann.

Anschließend wieder eine „kleine“ Galerie. Übrigens echt seltsam, wann einen das Spiel Screenshots machen erlaubt, und wann nicht. Charakterkreation ist tabu. Normales Spiel natürlich nicht. Cutscenes sind tabu, außer diejenigen, die es nicht sind (die meisten Story-relevanten Sachen verbieten es):

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