Blood: The Last Vampire

ava-1419Ich kann mich noch daran erinnern Blood: The Last Vampire zum ersten Mal auf einer Animagic, als er quasi druckfrisch war, gesehen zu haben. Damals fand ich ihn eher „meh“ und hätte nie erwartet, dass aus dem Ding mal eine Multimedai-Franchise wird, die mehrere Filme, TV-Serien, Mangas und Romane spannt (von denen ich nur noch Blood+ kenne, welches ziemlich cool war). Also schauen wir doch mal, ob ich 13 Jahre später mehr mit anfangen kann.

Diesmal mochte ich den Film auch mehr, wenn ich ihn einfach als 50-minütiges Action Fest ansehe. Denn so wirklich eine Story gibt es ja nicht. Es ist ein weiterer Film der Marke „Niedliches, japanisches Schulmädchen mit Superkräften schlitzt hässliche Monster von Kopf bis Fuß auf“. Nur in 1966 auf einer amerikanischen Militärbasis spielend, und die Monster sind eben Vampire – Nosferatu-esque natürlich, nicht hübsch.

Was fast etwas schade ist, denn auch wenn er keine ganze Stunde geht, so wäre vielleicht zumindest etwas Kontext für die ganze Angelegenheit ganz nett gewesen, Blood: The Last Vampire erklärt uns aber nichts. Es ist ziemlich klar, dass Saya auch eine Vampirin ist, und jemand lässt am Anfang fallen, sie sei das letzte „Original“. Das Anime erzählt uns aber nie, was die „Originale“ sind, warum Saya die Letzte davon ist, warum nur sie die anderen Vampire umbringen kann, warum jene überhaupt anders sind, und warum jeder so einen Schiss davor hat, jene könnten ihr entkommen.

Was wir stattdessen bekommen ist ein kurzweiliges Spektakel, bei dem wir zuschauen, wie ein Supermädel mit dem Katana gegen Monster kämpft. Das ganze cool inszeniert, super durchanimiert, mit passendem Soundtrack unterlegt, schön blutig, und durch die kurze Laufzeit auch recht kurzweilig. Unterhalten wird man von Blood: The Last Vampire auf jeden Fall schon, aber eben ein oder zwei Sätze zur Hintergrundgeschichte zu geben wäre vielleicht auch mal ganz nett gewesen.

Ein besonderes Schmankerl hat übrigens der O-Ton zu bieten: Production IG dachte sich, da dies ja auf einer US-Basis spielt, die Amerikaner auch Englisch sprechen zu lassen. Leider nicht ganz mit demselben Resultat wie in Highlander oder Vampire Hunter D: Bloodlust, denn die meisten englischen Sprecher mögen zwar nicht schrecklich klingen, aber doch auch nicht gerade wie Profis.

blood

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