Let’s Play ~ Azure Dreams – 01. Welcome to Monsbaiya

ava-1299Yepp, die GBC-Version hat mich dazu verleitet, meiner Kopie vom Original erneut einen Versuch zu geben. Ich hab das Ding damals, kurz nachdem es erschien, spontan gekauft, weil es nach Pokemon aussah und das Artwork schön war (wer ist dieser Koji Yamada? GameFAQs kennt ihn nur für das Spiel hier und die drei weiteren Konami-Games, die Mobygames listet, haben ihn dann aber nicht in den Creditsektionen. Seine Charaktere erinnern mich frappierend an Armitage III, welches allerdings als Charakterdesigner Hiroyuki Ochi listet).

Storyabriss (ist in der GBC-Version übrigens identisch und komplett): Monsbaiya ist eine Wüstenstadt am Fuße eines mysteriösen Monsterturms. Ein beliebtes Ziel für Schatzsucher, da der Turm zwar gefährlich ist, jedoch die Monster und Eier für enorme Summen verkauft werden können (in Realität übrigens bringen die gebrüteten Monster nur ein Bruchteil von ihrem Preis als Ei). Ein besonders tolliger Monstertrainer war Guy, der allerdings eines Tages im Turm verschwand, weswegen seine Frau die beiden Kinder in Armut alleine großziehen musste. Wir sind sein Sohn und haben nur darauf gewartet, bis wir endlich 15 werden, womit wir hier als erwachsen gelten und Zugang zum Turm erlangen.

Azure Dreams war 1997, als Konami noch nicht die Silent-Hill-Metal-Gear-Castlevania-Corp war, sondern auch das eine oder andere Projekt finanzierte. In diesem Fall der Versuch, auf den Pokemon-Hype aufzuspringen, was eine etwas seltsame Wahl ist, wenn man bedenkt, dass sie es mit dem etwas unbeliebteren und alles andere als Anfängerfreundlichem Genre des roguelike Dungeon Crawlers gemixt haben. Und glaubt mir, die PSX-Version ist nicht so lächerlich einfach, wie der spätere GBC-Port. Aber mal sehen, zusammen mit dem Dating- und Building Sidegames ist es vielleicht die größere Herausforderung, die die Turmkriecherei weniger monoton gestalten. Wir werden sehen.

Bevor wir unseren ersten Trip beginnen machen wir doch zunächst eine Führung durch die städtischen Highlight, was Gebäude sowie Mädels angeht.

Unser eigenes Haus ist winzig und der Stall für die Monster kann nur 4 halten, was bedeutet, dass dies zu upgraden ziemlich die oberste Priorität ist und am wenigsten kostet.

Im Tempel bekommen wir bisher nur erklärt, wie der Turm funktioniert, später unterbreitet uns der Priester allerdings diverse Gebäudevorschläge für die Stadt.

Das Schwimmbad hat noch geschlossen, da die Wasserreinigende Medaille von einem Monster geklaut wurde. Bis wir das Stockwerk erreichen, auf dem sie zu finden ist, wird es noch dauern, es kann aber natürlich nicht schaden, dieses Quest schon zu initiieren, denn sonst spawned sie nicht und später könnten wird das vergessen (und wir wissen nie, wann wir es wirklich so weit schaffen, da der Turm und Fortschritt in ihm etwas… unbeständig sind).

Ein alter Kerl hat derweil in seinem Haus eine behelfsmäßige Bibliothek eingerichtet, die keiner nutzt. Natürlich werden wir ihm später eine richtige bauen können.

In der Bar dürfen wir, da wir ja in dieser Welt nun offiziell volljährig sind, abhängen, allerdings haben die keinen Alkohol zu bieten. Ich frage mich, ob das so nur in der Lokalisation ist und man in Japan Bier und Sake haben kann, statt Milch und Cola. Die Besitzerin der Bar erzählt uns, dass sie auf ihren Krieger mit dem blauen Umhang wartet, der vor geraumer Zeit in den Turm ging. Quest #2 initiated.

Das größte Wohnhaus, nicht unweit unserem schäbig-kleinstem, gehört übrigens der reichsten Familie der Stadt, deren Sohn unser Rivale ist. Gary in blond steht gern in den Läden und nahe den Mädels rum, um uns wegen unserer Armut zu dissen. Dann wiederum hated die ganze Stadt ziemlich auf Koh herum – dies ändert sich, je höher er im Turm kommt, da er sich so den Respekt der Stadt verdient, mit der einzigen Ausnahme von Gary natürlich.

Dann wären da noch ein paar nutzlose Einrichtungen. Beispielsweise die Wahrsagerin. Aber auch alles, wo wir was kaufen können (sollten). Das Krankenhaus wird noch wichtig, aber nicht als Ort, in dem wir Medicinal Herbs bekommen. Auch der Laden wird noch wichtig, aber erneut werden wir hier genauso wie im Rüstungsshop nichts kaufen. Die Sache ist die, man kann in Azure Dreams nur 5 Gegenstände mit in den Turm nehmen. Minus 2 Monster, minus Waffe, minus Schild bleibt noch ein Platz frei, den wir sicherlich an nichts verschwenden, was es in der Stadt zu kaufen gibt. Der Monsterladen übrigens hat gleich gar nichts im Sortiment. Übrigens kann alles in allen Läden verkauft werden, genau wie direkt bei Kohs Mutter.

Mädel #1 ist Nico, unsere Kindheitsfreundin, die Koh jeden Morgen mit einem Dropkick weckt. In diesem Wüstennest und recht burschikos von einem alleinerziehenden Vater aufgezogen zu werden, hat dazu geführt, dass sie eine Obsession mit „Kultur“ hat und leicht zu begeistern ist, wenn man sie eine Lady nennt.

Mädel #2, Patty, arbeitet im Restaurant der Stadt als Kellnerin. Statt zu bezahlen, können wir übrigens auch einfach wegrennen, nachdem wir eines der zahlreichen Gerichte gegessen haben, was sie allerdings selbstredend sauer macht und bevor wir das nächste Essen bestellen können, müssen wir natürlich die Schulden zahlen (selbst wenn wir es mit Tellerwäscherei abgearbeitet haben).

Mädel #3 ist die Ladenbesitzerin Fur. Übrigens mit Nico und Selfie das einzige Mädel, welches es in die GBC-Version schaffte, wenn auch zum normalen, Gesichtslosen NPC degradiert. Es heißt gern, um sie zu gewinnen, muss bei ihr regelmäßig Deko fürs Haus gekauft werden, es reicht aber auch, einfach bei ihr nach jedem Turmbesuch allen Loot zu verkaufen.

Weiter geht es Morgen mit dem ersten Besuch im Turm. Stay tuned.

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Ein Kommentar

  1. Azure Dreams PSX Let’s Play? My body is ready.

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