Predator Week – Predator 2

ava-1188Zehn Jahre sind vergangen, was bedeutet, dass wir nun in der leicht cyberpunkischen Zukunft des fernen Jahres 1997 sind. Los Angeles steckt mitten in Smog, Hitze und offenen Gangkriegen fest, wie das für die Stadt so üblich ist. Danny Glover ist der schwarze Cop, der sich nicht von Regeln fesseln lässt und gegen jede Autorität sein Ding macht, um das Überleben der Bevölkerung zu gewährleisten, begleitet von seinen Kollegen, der Tough Bitch und dem New Guy. Damit eckt er natürlich an, besonders bei einem neuen Mitspieler, der durch eine Reihe seltsamer Morde, die besonders um die Drogenlords und Danny passieren, auf der Bühne des Geschehens aufgetaucht ist, was natürlich bestimmt nur totaler Zufall ist.

Stellt sich raus, ein Predator ist auf Trophäenjagd in der Metropole und Danny der Einzige, der tough genug ist, ihn zu stoppen. Wer hätte das gedacht.

Ich fand den ersten Predator, eigentlich ganz Ok. Sicher, er gehört immer noch zu einer Art von Film, die mir nicht so liegen, aber anschaubar ist er und weitestgehend kurzweilig. Der Showdown sogar ganz nett. Predator 2 hat mir hingegen überhaupt nichts gebracht. Irgendwie finde ich den Predator an sich fehl am Platze in LA. Weiß gar nicht mal, warum. Ich mein, im Hochhausdschungel, gerade dank seiner Camouflage-Ausrüstung, kann er trotz der großen Bevölkerung unentdeckt bleiben. Und mit den Drogenlords, die Kriege führen, hat er wohl auch bessere Gegner, als durch den Dschnungel zu laufen, in der Hoffnung, irgendwer wirft dort mal einen Militärtrupp ab. Dennoch, irgendwie würde man in dem Setting eher einen Terminator erwarten, denn einen Predator. Oder ich zumindest. Gleiches gilt für Danny Glover, der eher den „too old for this shit“-Kollegen in einer Buddy Comedy spielen sollte, denn der Held in einem Actionfilm zu sein.

Ein weiteres, hochgradiges Problem sind hingegen die Charaktere. Und wie sehr mich jeder einzelne von ihnen genervt hat. Dieser Haufen an eindimensionalen Klischees ist das Äquivalent zu den typischen Teenie-Gruppen in Slasher-Filmen, die auch alle gleich sind und so nervig, dass man hofft, der Killer erwischt sie bald in möglichst hoher Anzahl. Ging mir hier nicht anders, jeder Charakter ging mir auf den Keks und die meisten Dialoge haben mich regelmäßig zum Augenrollen und Aufstöhnen gebracht. Ich war dadurch tatsächlich einfach froh, als das überlange Finale endlich rum war.

predator2

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