Pixar Sunday – Cars 2

Kommen wir also zum Ende der Pixar-Sonntage mit Cars 2, zumindest bis ihr neuester Film Brave, der ja immerhin schon in den Kinos ist, dann seine Auswertung fürs Heimkino hat. Cars 2 ist ein ganz besonderer Film, ist es doch der erste Pixar, der es geschafft hat, überwiegend negative Kritik einzuheimsen. Selbst der erste Cars, der mir schon nicht gefiel, wenn auch der bis dahin schlechtbewerteste Pixar, lies die Leute noch zu einem Ok hinreißen, Cars 2 nicht. Also rein in den zweiten Teil über die lebendigen Fortbewegungsmittel, in dem die Automobile die Herrenrasse darstellen, um die sich alles dreht.

Der Film startet dabei in bester Pixar-Manier, mit einem Opener, der gut als Kurzfilm funktionieren würde und wenig mit dem Rest des Filmes zu tun hat. Nämlich ein Spion-Auto, dass gegen Ze Evil Bad Guys auf einer Ölplattform kämpft. Mit reichlich 70er-James-Bond-Vibes.

Danach geht es leider wieder zu McQueen und seinem besten, aber nicht hellsten, Hinterwäldlerfreund Mater. Jemand hat einen erneuerbaren Treibstoff erfunden und schmeißt einen World Grand Prix, bei dem er alle berühmten Rennwagen einlädt, um sich auf eben jenem laufend zu beweisen. Natürlich ist McQueen eingeladen und da er so begeistert ist, nimmt er sogar Mater mit. Der sich natürlich wie ein Trottel aufführt, was natürlich zu einem Krach führt, was natürlich dazu führt, dass ausgerechnet Mater für einen der Superspione gehalten wird und es natürlich nicht hinbekommt dem Spionagewagen aus dem Opener zu verklickern, dass er tatsächlich ein Idiot ist, statt dies als Tarnung zu benutzen. Und natürlich schafft er es dennoch, den Tag und McQueen zu retten und wird von der richtigen Queen sogar zum Ritter geschlagen. Warum auch nicht.

Jepp, Cars 2 dreht sich voll und ganz um Mater, den Unlikely Hero, dessen weltfremde Blödheit genau das ist, was ihm aus den Gefahren hilft, weil es so unerwartet für alle kommt. Schade, denn ein so wirklich richtig nostalgisch-parodistischer Agentenfilm in eben bester oldschool James-Bond-Manier a la des Openers um die trocken-britischen Spionagewagen wäre doch mal so viel interessanter gewesen.

Aber was soll’s, wir haben was anderes bekommen und ich muss ehrlich sagen, wenn auch Cars 2 kein grandioser oder auch nur wirklich guter Film ist, wenn er auch a la Toy Story 2 mehr wie ein Direct-to-DVD Sequel denn eine Leinwandproduktion wirkt, so fand ich ihn doch zumindest besser als das Schnarchfest, das der erste Film war. Die Handlung mag so mickrig und vorhersehbar sein, wie in jenem, aber wenigstens habe ich mich nie während der Spielzeit wirklich gelangweilt. Dafür ist der Film viel zu bunt, rasant, Explosionen, Verfolgungsszenen, Karatekämpfe, die illustren Schauplätze der Welt, aufs Auge gibt er einem schon.

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Ein Kommentar

  1. Neben Merida habe ich diesen Film noch nicht gesehen, doch im Gegensatz zu erstgenanntem Beispiel möchte ich das auch gar nicht. Schließlich hat mir der erste Film mit seinen Albernheiten gereicht und da möchte ich nicht auch noch den Volltrottel im gesamten Film sehen. Irgendwann in Gesellschaft vielleicht – aber nicht momentan.

    So, das war meine Komentarwelle. :P Ich möchte noch was zu FFXIII-2 schreiben – vielleicht später, wenn mir nicht der Animaniacs-Clip im Kopf herumschwirrt, wenn ich an Noel denke.

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