Let’s Play ~ The Loto Trilogy – 06. Quizzes, Personalities, Jobs and Gambling

Starten wir nun also Dragon Quest III, der erste gute Teil der Reihe. Begrüßt werden wir direkt mit einem mehrminütigen Intro: Ortegas Sohn ist endlich zur Welt gekommen (bzw. Tochter, wenn man denn so wählt) und damit kann er sich endlich auf den Weg machen, gegen den Bösewicht Baramos zu ziehen. Wir sehen ihn etwas die Welt erkunden und dann in einer Auseinandersetzung auf einem Vulkan, die er nicht überlebt.

Anschließend gibt es ein kleines Quiz mit mehreren Fragen, die die Persönlichkeit des Helden/der Heldin analysieren und ein finales Traumszenario bestimmen. Genau wie damals in 2007 habe ich wieder das Mann/Fels/Wald-Szenario bekommen. Da ich ihm diesmal sogar ein paar Mal den Felsen zugeschoben habe, statt einfach den Wald zu verlassen, ist meine Persönlichkeit diesmal „diligent“ statt wie damals „lazy“ (wobei zweiteres besser auf mich passt). Wir erwachen, es ist unser 16. Geburtstag und somit können wir beim König vorsprechen, um die Erlaubnis zu erhalten, in unseres Vaters Fußstapfen zu treten. Die bekommen wir auch, zusammen mit einer Grundausrüstung. Wie nett.

Danach geht es direkt erst mal in die Taverne, denn Dragon Quest III ist der erste Teil mit Jobsystem. Also drei weitere Abenteurer rekrutiert aus den Berufsklassen Warrior, Fighter, Mage, Cleric, Dealer, Jester und Thief. Jester und Dealer sind im Kampf praktisch unnütz. Mage ist Angriffsmagier, Cleric der Heiler. Warrior sind stark gerüstete Kämpfer, Fighters leicht gerüstete Faustkämpfer. Thief sind schnell und wenig mehr, ein Job den es eh erst seit den Remakes gibt. Das ausgewogenste Team, das einem auch das Spiel vorschlägt, ist Warrior, Mage und Cleric. Allerdings mag ich Magier nicht sonderlich und so greife ich wie beim letzten Mal statt zum Mage zum Thief. Mein Warrior ist ein Jock, Thief ein Meddler und der Cleric Logical. Ich würd mal sagen, dass sind mehr oder weniger gute Persönlichkeiten für den jeweiligen Beruf. Persönlichkeiten haben einen Einfluss darauf, welche Stats wie schnell beim Level up erhöht werden. Um sie nachträglich zu ändern, können diverse Bücher gelesen werden.

Was direkt auffällt ist natürlich, wie schön das Spiel ist, holt es doch aus dem GBC an Detailgrad so ziemlich alles raus, was rauszuholen ist. Kampfhintergründe gibt es zwar erneut nicht, dafür hat allerdings jeder Gegner einer Angriffsanimation, was den Gefechten wieder mehr Leben einhaucht. Tag- und Nachtwechsel gibt es ebenfalls, was sogar Auswirkung auf das Stadtleben hat und glücklicherweise sehr schnell geht. Lange warten darauf, dass ein Nachtaktiver NPC raus kommt, muss man also nicht. Die Jobs scheinen übrigens unterschiedlich schnell zu leveln, so ist der Thief dem Rest meist etwas voraus und der Hero immer etwas hinterher (wahrscheinlich um zu kompensieren, dass man ihm als Einzigen den Job später nicht ändern kann, somit also dann die anderen nicht mehr so hinterher hinken).

Weiteres Nettes: Fortbewegungsgeschwindigkeit ist glücklicherweise nicht mehr so kriechend langsam. Außerdem gibt es nun einen Beutel, das Inventar ist also nicht mehr nur auf die paar Items beschränkt, die die Charaktere tragen können (allerdings können nur die im Charaker-Inventar im Kampf genutzt werden). Dragon Quest III führt übrigens die Minimedaillen ein, die überall rum liegen und am richtigen Ort eingetauscht werden können. Direkt zu Beginn schon 5 gefunden, im Brunnen der Starterstadt gegen eine Peitsche eingetauscht und die dem Thief gegeben. Peitschen treffen Gegnergruppen – nicht ALLE Gegner im Kampf, sondern jene, die zusammengruppiert sind, heißt das. Stellen sich im Kampf also Slime x2, Raven x2 und Raven können damit beide Schleime oder Raben gleichzeitig getroffen werden. Apropos nett: Das Starterdungeon gibt uns bereits den Diebesschlüssel, um hinter diverse Türen zu kommen und eine Gaststädte ist auch darin untergebracht, um sich zwischenzeitlich heilen zu können, sowie zwei Shortcuts zurück zu den Städten.

Dank des Schlüssels kommen wir an die Magic Bombs und dank denen durchs nächste Dungeon. Das zieht die Beginner-Handschuhe dann auch gleich mal aus mit Truppen aus Schmetterlingen, welche die ganze Gruppe mit „Fog“ belegen, wodurch die kaum noch treffen zusammen mit Hasen, die sie im Kollektiv noch zusätzlich einschläfern können. Auf der anderen Seite wartet in Romalia der nächste König auf uns, der die Quest seine Krone von Dieben zurück zu stehlen offeriert. Etwas nördlich hiervon ist zudem das erste Pachisi-Spiel anzutreffen, in den späteren Remakes als T&T-Bretter bekannt. Yuji Horii ist ja dafür bekannt, das Glücksspiel zu mögen, hat er doch bereits zu NES-Tagen die Itadaki Street Reihe von Monopoly-esquen virtuellen Brettspielen erschaffen (der Wii-Vertreter ist aktuell das erste westliche Release jener Serie als Fortune/Boom Street/Straßen des Glücks). Meinen persönlichen Nemesis Casinos, hat er auch gern in den Dragon Quests und in der Zenitia-Trilogie (IV-VI) und nachträglich dem hiesigen Remake eben auch diese eher an Fortune Street erinnernden Würfelspielbretter.

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