Anime Week – The Girl Who Leapt Through Time

Makoto ist eine relative durchschnittliche Schülerin, sie mag etwas schusselig und verplant sein, aber insgesamt kommt sie doch mit allem ganz gut zurecht, wenn sie auch in nix besonders gut ist. Nur aktuell hat sie gerade einen absoluten Unglückstag erwischt, da ihr ein Missgeschick nach dem anderen geschieht. Den Test verhauen, den Hauswirtschaftsraum in Brand gesteckt, einen ungeschickten Kerl auf sich landen gehabt und auf dem Weg nach Hause gehen die Bremsen ihres Fahrrads nicht, sie wird im hohen Bogen vor einen eintreffenden Zug geschleudert und stirbt…. nicht, denn plötzlich crasht sie 2 Minuten früher in einen Passanten.

Irgendwas ist also passiert, was ihr nun die Fähigkeit gibt, die Zeit durch Sprünge rückwärts zu drehen. Das ist natürlich unglaublich praktisch. So kann man jeden Morgen ausschlafen, in dem man immer einfach noch mal eine Stunde raus holt. Missgeschicke können abgewendet werden. Das Lieblingsessen von gestern Abend noch mal verköstigt werden. Und wenn der beste Freund einen überraschend fragt, ob man mit ihm ausgehen will, kann dies nichtig gemacht werden. Nur muss Makoto, nachdem sie erst mal jede Menge Spaß mit der neuen Kraft hat, feststellen, dass dies natürlich alles auch Konsequenzen hat. Wenn sie einer Gefahr ausweicht, wird vielleicht jemand anderes getroffen. Sich ins Geschick anderer Menschen einzumischen, auch wenn die Intentionen nett gemeint sind, führt nicht immer zum erwünschten Resultat. Und was, wenn man den besten Freund eigentlich doch mochte?

The Girl Who Leapt Through Time baut sich hauptsächlich um seinen besagten Hauptcharakter auf, umso besser, dass das Zeitspringer-Mädel Makoto ein in ihren Manierismen und überhaupt ihrer ganzen sorgenfreien Art ein echt unterhaltsamer und sympathischer Charakter ist. Denn mit ihr steht und fällt der Film. Und mit seiner Atmosphäre, irgendwie nostalgisch, unbeschwerte Schulzeit, Rumhängen in den Sommerferien, beste Freunde, die erste Liebe. Der Film strahlt einfach eine ziemlich herzige und unbeschwerte Atmosphäre aus. Selbst wenn er dramatisch wird, weil Makoto mit den Konsequenzen ihres Handelns konfrontiert wird. Selbst dann wirkt der Film noch ruhig und gelassen.

Über die große Wendungen hingegen denkt man am besten so gut wie gar nicht nach, dass ganze Ding ist echt dämlich und unlogisch und schrecklich forciert, nur um einen großen Konflikt fürs Finale herbei zu beschwören. Den Film macht es einem zum Glück nicht kaputt, aber wie gesagt, am besten das Hirn abschalten und nicht zu genau hin hören.

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3 Kommentare

  1. Ich war bis zum letzten Absatz durchaus interessiert an dem Anime, aber unlogische Wendungen können mir ziemlich schnell einen kompletten Film zerstören.

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  2. Vecrix

     /  9. Februar 2012

    ich musst jetzt echt nochmal länger drüber nachdenken, wie der Film eigentlich geendet hat – hatte ich bis grad eben echt erfolgreich verdrängt.. ^^“

    Das große überdramatische Finale war ja echt ein „what the…!?“ Moment, der den nächsten gejagt hat – allerdings im negativen Sinne. Und leider HAB ich da noch genau zugehört. Abgesehn von Ende fand ich den Film allerdings echt klasse =)

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    • Die Sache ist halt die, dass man da teilweise vielleicht auch einfach mehr erwartet und am Ende war’s „nur“ eine Teenieromanze, mit viel unlogischem Zeitreise-Deus-Ex-Machina xD

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