Let’s Play ~ The Loto Trilogy – 05. Pantheon of Evil Spirits

Als ich gesagt habe, dank Silver und Gold Key können wir nun alle Türen öffnen, hab ich übrigens gelogen. Die nächste Stadt, die wir besuchen, ist unterirdisch, um sich vor Hargons Schergen zu verstecken und der Weg nur mit Gold Key zu öffnen. Da wir hier dem finalen Gebiet schon sehr nahe sind, gibt es ordentlich starkes Equip zu kaufen, von dem ich mir noch nicht ein Teil leisten kann. Aber es müssen ja eh noch ein paar Items gesammelt werden, bevor wir wirklich ins Finale können. Auch zu kaufen gibt es hier den Jail Key, der natürlich exklusiv Gefängniszellen öffnet und mit ihm direkt dann noch den Dam Key von einem eingesperrten NPC.

Auf der nahen Inselkette wird die Echo Flute auch endlich nützlich, verhilft sie uns doch zum nächsten Seal und durch den nahen Teleporter gelangen wir an den Loto Helmet, den es im Vorgänger gar nicht gab (also *pssst*), nachdem wir mal wieder dem Wächter dort das Loto Seal vorzeigen. Weiter nach Norden gesegelt finden wir eine große Insel, die fast vollkommen von Bergen umgeben ist. Anlegestelle gefunden und ins Schloss rein, wo der König gerne Leute in der Arena kämpfen lässt. Da machen wir natürlich mit, schlagen den Sabre Lion in einer Runde kaputt und bekommen das nächste Siegel als Belohnung. Wir haben die Dinge wohl ein wenig out of order gemacht, gibt’s doch hier einen NPC, der einen sicherheitshalber noch mal an die Echo Flute erinnert und einen Equipment-Shop, der mit dem in der vorig besuchten Stadt nicht mithalten kann. Ups. Da sparen wir doch lieber gleich auf die anderen Sachen.

Anschließend schippern wir noch ein wenig kreuz und quer durch die Welt zu schon besuchten Orten, um diverse Gegenstände wie weiteres Loto Equip oder Quest-relevante Items hinter diversen Goldtüren und Schadensbodenfließen zu sammeln. Da kann einem die Segel-Musik schon schnell auf den Geist zu gehen beginnen.

Die nächste neue Ortschaft erreichen wir, in dem wir nicht quer um die Welt, sondern kreuz und quer einen Fluss durch einen Kontinent besegeln, was gefühlt genauso lang dauert. Ich bin froh, dass wir uns dem Ende nähern, langsam werd ich Dragon Quest II nämlich gewaltig leid. Damm geöffnet, Items abgegeben, um eine Water Robe zu bekommen… und wieder weg segeln, woanders speichern und resetten und zurückkommen müssen, wenn sie fertig ist… Game Padding Time?

Anschließend noch den Moon Shard aus einem Turm geholt, damit wir an die Lavahöhle kommen (zum Glück kann Eric schon lange Stepguard, womit uns die Lava, die hier überall den Boden bedeckt, nicht mehr schadet – im Gegensatz zu ähnlichen Dungeons im ersten Final Fantasy kann es in DQII auf solchem Boden allerdings dafür zu Encountern kommen), dort die Evil Statue bekommen, mit der wir den Weg nach Rhone auftun können, das Finalgebiet vor Hargons Schloss. Aber brauchen wir nicht vorher alle 5 Seals? Ja sicher, aber das letzte davon ist in Rhone, um das Spiel noch etwas künstlich zu strecken, muss man dort also rein, Siegel holen, wieder raus, die 5 Siegel nutzen um den Rubis Charme zu erhalten, und dann wieder nach Rhone, weil jetzt der letzte Endgegner besiegt werden kann. Komm schon Dragon Quest II, sei einfach rum.

Doch wir sind ja auf dem finalen Weg. Zu dumm, dass DQII einen der nervigsten hat, der je in ein RPG verbaut wurde. Zuerst geht es durch den langen, mehrstöckigen Tunnelweg, voller starker Monster, mit Falltüren und einem Endlabyrinth, das einem bei Begehung des falschen Screens an den Anfang zurück versetzt. Dann sind wir in Rhone, einem Teil der arktisch-eisigen Oberwelt, in dem Monstergruppen frei rum latschen, die schon in Singularität sich zum Teufel scheren dürfen. Immerhin gibt es hier in der Mitte einen Schrein zum Heilen und Speichern. Auch einen Teleport in die Außenwelt wurde geschenkt, falls man doch noch einen Teil der überteuerten besten Rüstung kaufen will (nur blos nicht draußen Speichern, da Teleport in DQII an den letzten Speicherstandort warpt und man den doch gern im Rhone-Schrein behalten will, damit man den ganzen Weg nicht erneut hinlegen darf). Ist auch Rhone irgendwie durchstanden (und die Wahrscheinlichkeit ist nicht so hoch), erreichen wir dort ansässig endlich Hargons Schloss, dem finalen Finale der finalen Wegstrecke.

Das ist überraschend geradlinig, sobald man zumindest durch die offensichtliche Lorasia-Illusion durch und im richtigen Schloss ist (mit seinen Doppeltürmen sieht’s von außen wesentlich schlimmer und länger aus, als es ist). Dafür gibt es fünf Bosse, drei vor Hargon, er selbst und dann den von ihm beschworenen Sidoh. Der auch einen langen Kampf initiiert. In DQI und II sind die meisten Bosse ja nur ein paar Hundert HP stark und selbst Hargon ist nur 400irgendwas. Sidoh hat dann 1800, also eine kleine Steigerung. Ist auch er besiegt, geht es wie üblich Monsterfrei zurück zum Startschloss, wo wir zum neuen König ernannt werden und ein nettes Feuerwerk für uns gestartet wird. Warum haben die Bosse in Hargons Schloss eigentlich nette Kampfhintergründe? Umso seltsamer, dass sie im Rest des Spieles fehlen. Da es sich um DQ handelt, würde ich einfach davon ausgehen, dass man es nicht gemacht hat, weil es auch im Original keine gibt und Tradition halt, jedoch hat das viel ältere SNES-Remake sehr wohl welche.

Während einem das erste Dragon Quest durch seinen simplen Charme doch gegen Ende etwas ans Herz gewachsen ist, ist man von Dragon Quest II zum Ende hin einfach irgendwie genervt und hofft, dass es doch jetzt bald mal rum ist (und damit mein ich schon ein paar Spielstunden, bevor man sich durch Rhone kämpfen muss). Nope, ich mag den zweiten Teil wirklich nicht sonderlich.

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