The Year of Breath of Fire (5) – 24. SOL

Der nächste Bosskampf ist gegen ein Ranger-Trio, das Giftgas einsetzt. Zum einen bedeutet das, dass die Truppe den ganzen Kampf über vergiftet ist (und auch danach noch, da einige Statusveränderungen bei Dragon Quarter nicht automatisch nach Kampfende geheilt werden), sondern führt anschließend auch zu einer interessanten Cutscene mit Nina, deren Flügel zu leuchten beginnen und so die Luft wieder reinigen. Um Antworten auf das Geheimnis Nina zu finden, geht es in die BioCorp.

Dort gibt es auch gleich mal ein Gespräch mit einem Wissenschaftler, der Licht auf Ninas Herkunft leuchtet: Sie ist ein künstlich geschaffener Genic (Dragon Quarter Fancy Talk für die Monster im Spiel), der dazu erschaffen wurde, die Luft zu filtern, was erklärt, wie sie die Luft reinigen konnte. Dummerweise ist sie nur ein Prototyp, was bedeutet, dass sie bei der schlechten Untergrundluft in naher Zukunft sterben wird. Also beschließt Ryu sie an die Oberfläche zu bringen, wo es diesen Sagenumwobenen „Himmel“ geben soll, voller sauberer Luft. Leichter gesagt als getan, befinden wir uns am Ende des BioCorp-Bereichs doch immer noch 970m unter der Erde, ein kurzer Nachmittagsspaziergang wird das also nicht.

Gnah, ich hasse Magie nutzende Gegner, die sind voll fies und so D; Gerade die blöden Goos, die ja bisher eher Cannon Fodder in den Breath of Fires waren (und das Serien-Äquivalent zum Slime sind). Überhaupt ist Dragon Quarter eines jener Spiele, die unglaublich launig sein können, wenn alles super zu Gunsten des Spielers läuft, aber ziemlich schnell frusten kann, wenn irgendwas schief läuft, da dies hier meist alles andere als glimpflich abläuft. Jeder kleine Fehler ist sofort stark bemerkbar. Das führt dazu, dass man nach einer Stunde Dragon Quarter echt richtiggehend ausgelaugt ist – und durch so einen Abschnitt zu gehen dauert meist 2-3 Stunden. Ich nehm mal an, dies ist gut wie schlecht. Immerhin bedeutet das, das einen das Spiel tatsächlich gefangen hält, wenn es sogar eine solche Reaktion hervorruft. Gleichzeitig ist es natürlich auch nicht so super toll, vom reinen Videogaming total geistig ausgelaugt zu werden und hindert einen häufiger daran, Dragon Quarter in längeren Sitzungen spielen zu wollen – genau das, was man eigentlich tun müsste, dank dem Speichersystem.

Weiter als bis zum Ende von BioCorps habe ich es bisher glaube ich auch nie geschafft gehabt, weil mich da die Gegner immer so nerven. Überraschenderweise sind die in der nächsten Sektion wieder wesentlich einfacher. Das Spiel hat sich entschlossen, dass immer die gleichen Höhlen-/Tunnelkomplexe und Laborgänge doch etwas langweilig sind und so geht es ins Eisdungeon. Ein obligatorisches Feuerdungeon gibt es glaube ich allerdings nicht, dabei würde eine unterirdische Lavahöhle doch durchaus auch Sinn machen. Die Schatztruhen-Mimics hier sind übrigens wirklich gute Zenny-Schleudern, am Ende des Abschnittes hatte ich plötzlich 100.000 davon, wo auch immer so viel plötzlich hergekommen ist. Ameisenkolonie geht auch gut voran, es war also ein motivierender Abschnitt.

Und nun stehe ich vor einem Problem. Dort war ich Ende September, anschließend habe ich ganze drei Monate lang keine Lust gehabt, weiter zu machen und nun kurz vor Jahresende dann wieder begonnen. Das Ding ist, nun kommt ein dreistufiger Bosskampf, welcher auch die erste gute Grinding-Stelle sein soll. Also ohne Rücksicht auf Verluste Ryu in einen Drachen verwandeln und sie schnell fertig machen (dabei steigt sein D-Counter von 10 auf ganze 60ish Prozent!), die Party-XP und Zenny einsacken und dann SOL-Restore machen. Der Kampf scheint echt schwer zu sein, selbst mit Ryu sie zu überrollen dauert seine Zeit und Nina und Lin fallen echt schnell, ich kann mir noch gar nicht richtig vorstellen, wie ich das ganz legal ohne Drachenkräfte schaffen solle, selbst wenn ich dank Party-XP-Farmen ein paar Level zulege. Und so lang, wie die Kämpfe in Dragon Quarter gehen, habe ich eigentlich auch keine große Lust, überhaupt zu Farmen.

Ohne komme ich bestimmt aber nicht mehr weit. Ich muss nämlich eingestehen, dass ich ein miserabler Gamer bin und schwere Spiele eigentlich mal so gar nicht meins sind, weswegen ich welche mit Schwierigkeitssettings immer auf dem leichtesten Spiele. Und ein bockschweres Dragon Quarter, das einem für jeden kleinen Fehler die nächste Spielstunde zur Hölle macht… ja, ich bin ehrlich gesagt momentan nicht mehr so sicher, ob ich es nicht doch eigentlich ganz lassen soll. Dabei hätte ich mein Year of Breath of Fire eigentlich schon gern durchgezogen (was dank meiner Faulheit jetzt eh nicht mehr zu schaffen wäre auf die letzte Woche, es sei denn ich spiele Dragon Quarter und um die Uhr) und wüsste gern, wie es weiter geht. Nur das Ganze auch zu spielen… ich weiß ja nicht. Wie es ausgeht kann ich ja auch auf Youtube schauen. Jepp, vielleicht bin ich so feige, wir werden sehen. Momentan steh ich zumindest noch vor der Entscheidung, bin momentan aber nicht sonderlich auf Dragon Quarter motiviert.

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3 Kommentare

  1. Jillia

     /  27. Dezember 2011

    Wollte auch schon mal anmerken, dass das Jahr fast vorüber ist und du deine Breath of Fire nicht beendet hast *fg* Ich hatte es ja innerhalb von 2 Wochen oder so durch aber dafür auch sehr sehr lange pro Tag gespielt. Es dauert halt immer so ewig, bis man mal einen Speicherpunkt findet und dann ist man erstmal am überlegen, ob sich das speichern lohnt wegen den wenigen Marken die man hat. Viel schlimmer fand ich aber immer, dass der blöde Beutel viel zu schnell voll war und man auf halber Strecke manchmal keine Heilitems mehr hatte. Ganz zu schweigen davon, dass man die MP Punkte (waren das Punkte?) nicht für normale Gegner benutzen wollte um für den Boss noch was zu haben. Diesen Neustart mit dem SOL habe ich erst kurz vor Ende ein paarmal benutzt, Ryu habe ich aber hinterher in fast jedem Bosskampf einmal kurz verwandelt. Ging nicht anders und ich bin trotzdem durchgekommen. Habe ihn halt sonst nicht gebraucht und bin halt keine Wege doppelt. Weiss allerdings auch gerade nicht, von welchem Bosskampf zu redest. Ist alles schon so ewig her. Immerhin kann ich mich aber an das Eisdungeon erinnern.
    Falls ich das Spiel jemals nochmal anpacken sollte dann nur mit Emulator. Da kann man jederzeit speichern und neu laden, falls man einen Fehler gemacht hat. Sehr praktisch.

    Antworten
    • Ich hab halt immer das Problem, dass ich Dragon Quarter zwar in der Theorie echt interessant finde, sowohl von der Handlung wie auch vom Gameplay, aber dann in der Praxis tierisch unmotivierend zu spielen. Dafür ist es mir einfach zu schwer und jeder kleine Fehler wird zu stark bestraft. Und zu langsam, nicht nur das zwischen zwei Speicherpunkten gut 2-3 Stunden liegen, sondern auch die langen strategischen Kämpfe, die ja im Prinzip jedes mal eine Mini-SRPG-Schlacht sind, find ich tierisch ermüdend.

      Was du jetzt mit den Punkten meinst, weiß ich allerdings nicht. Charaktere haben AP, aber die werden für jeden Kampf komplett aufgefrischt, weil man sie hier ja für alles nutzt, jede Attacke und sogar die Bewegung auf dem Kampfbildschirm.

      Den Bosskampf, den ich meinte ist, wenn einen Bosch und Zeno (die silberhaarige Tussi mit Brille, die einem am Anfang die Aufträge erteilt, wenn man noch zu den Rangern gehört) stellen. Zuerst kämpft man geggen 3 Rangergruppen, die von allen Seiten kommen; dann gegen einen Mech und dann gegen Zeno.

      Ich fänd Dragon Quarter glaub ich echt launig, wenn es schneller voran gehen würde, es mehr Speicherpunkte gäbe und ich das Ding auf Easy Mode stellen könne :D Aber so wie es ist, verlier ich einfach jedes Mal die Lust dran (auch immer witzigerweise ungefähr zum gleichen Zeitpunkt, nämlich den BioCorp – bin ja auch diesmal nur unwesentlich weiter gekommen). Und so wie ich das sehe, bin ich ja mal maximal halb durch das Spiel, was mich auch nicht gerade dazu verleitet, die Zähne zusammen zu beißen, und einfach den Rest noch irgendwie durchzustehen.

      Antworten
  2. Jillia

     /  27. Dezember 2011

    Ah okey, dann hatte ich das falsch in Erinnerung. Aber da die Kämpfe so lange waren, musste man die AP Punkte halt richtig einsetzen. Ich glaube, den Kampf habe ich noch so geschafft. Ich habe die Drachenpower das erste Mal bewusst eingesetzt bei dem Kampf, wo man mit einer Art Aufzug fährt. Hinterher gegen Bosch auch ständig, da der echt hammerschwer ist. Das Lösungsbuch fand ich allerdings sehr hilfreich. Ohne wäre ich nicht durchgekommen.

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