The Year of Breath of Fire (5) – 23. D-Counter

Ryu ist also mit dem Zug abgestürzt, während Bosch Bericht erstattet und einen Anschiss kassiert. Lang muss sich Ryu allerdings nicht allein durch schlagen, da er Nina vor einem Monster rettet, die sich ihm daraufhin anschließt, kurz danach zusätzlich noch Lin, die Terroristin, die den Zug zum Entgleisen gebracht hat, da sie an Nina kommen will. Das ist dann auch schon die komplette Kämpfertruppe in Dragon Quarter. Nina ist übrigens stumm, während Ryu durchaus redet, diesmal sind ihre Rollen also vertauscht.

Mit Lin und Nina im Gepäck, offenbart sich jetzt auch die richtige Strategie hinter dem Kampfsystem. Ryu kann zwar nur normal im Nahkampf um sich schnetzeln, doch Lin schießt um sich, kann damit die Gegner auf dem Kampffeld hin und her werfen und Nina hat Magien drauf, kann zusätzlich Feuerzirkel auf dem Kampffeld verteilen – im Prinzip nur eine andere Form von Fallen. Denn sobald mit einem der sichtbaren Gegner in Dragon Quarter kollidiert wird, geht’s in den Kampf, der im aktuellen Gebiet stattfindet und alle in unmittelbarer Nähe befindlichen Gegner beinhaltet. Charaktere haben AP, die sowohl zum Zurücklegen der Distanz im Kampfgebiet, wie das Angreifen genutzt wird. Das A und O ist also auf dem Kampffeld Fallen/magische Zirkel zu legen, die Gegner in sie hinein zu schießen oder einfach aus der Reichweite der Charaktere, so dass jene ihren Zug mit dem hin laufen erneut vergeuden und nicht zum Angreifen kommen, selbst noch genug AP nach den Angriffen gegebenenfalls übrig behalten, um selbst noch evtl. den Rückzug anzutreten. Momentan sind Nina und Lin in richtiger Zusammenarbeit zumindest noch extrem Pwnage, was sich aber sicherlich demnächst revidieren wird, wenn die Gegnerstärke anzieht.

Gegner respawnen übrigens auch nicht, es hält einen also nichts auf, mitten in der Dungeoncrawler-Arbeit zum letzten Itemshop oder Speicherpunkt zurück zu laufen – abgesehen vielleicht von akutem Geld- und Save-Token-Mangel. Ja, das lässt mich immer noch nicht los. Momentan macht Dragon Quarter, jetzt wo das volle Team nutzbar ist, richtiggehen Spaß, aber mir mein Speichern ständig drei Mal überlegen zu müssen, macht mich noch wahnsinnig. Momentan lebe ich in konstanter Angst, es könne einen Stromausfall geben, die PS2 sich aufhängen oder der Speicherstand korumpieren.

Das Wiedersehen mit Bosch gestaltet sich eher wenig erfreulich, lässt er sich doch von Ryu nicht lang bequatschen, den Auftrag die „Lieferung“ (Nina) zu eliminieren zu vergessen, sondern sticht den im Weg stehenden Ryu einfach kurzerhand ab. Dadurch erwachen dessen Drachenkräfte, mit denen er Bosch und seine zwei Gefährten im Nu besiegt – es ist ein Bosskampf, aber durch die unumgehbare Drachentransformation keine Schwierigkeit zu gewinnen, die Herausforderung ist eher, mit möglichst wenig D-Counter aus der Sache raus zu kommen. Denn der D-Counter tickt nun langsam gegen 100%, wenn diese erreicht sind, heißt es Game Over. Ehrlich gesagt waren Ryus Drachenverwandlungen schon immer reichlich überpowert, in Dragon Quarter hat man daraus quasi gleich einen Instant Win Button/God Mode gemacht, als zweischneidiges Schwert lassen sie aber eben den D-Counter steigen, der auf keine Art und Weise (SOL-Restart/Restore natürlich ausgenommen) wieder zu senken geht. Ich find ihn ja relativ nervig, da ich es hasse, mich unter Zeitdruck gesetzt zu fühlen bei Spielen. Er steigt nämlich nicht nur bei der Verwendung von Ryus Drachenkräften, sondern auch jede Kampfrunde und alle 20 oder so Schritte an. Nur um 0,01 Prozent, also quasi gar nicht, aber es ist eher das Prinzip dahinter, das gehetzt fühlen, dass mich nervt, nicht die wirkliche Gefahr dadurch je die 100% wirklich zu erreichen.

Bosch darf sich ob seines erneuten Fehlschlages mal wieder einen Anschiss abholen und wird erst mal von allen seinen Aufgaben befreit. Als wäre er nicht schon sauer genug, dass ein 1/8192er Ryu es geschafft hat ihn mit seinen 1/64 zu besiegen. Währenddessen haben die Schattenhaften Regenten eine Versammlung um zu besprechen, wie es möglich sein kann, dass es ein verfeindeter Drache geschafft hat mit Ryu zu linken, obwohl Menschen dazu eigentlich nicht mehr fähig sein sollten. Außerdem beschließen sie, unserer Gruppe alle Ranger entgegen zu werfen.

Das traditionelle Städtebau-Minigame eröffnet sich uns nun auch, geleitet wird es weiterhin von einer Fee, auf das Setting von Dragon Quarter angepasst ist’s allerdings eine Ameisenkolonie. Kommt im Prinzip aufs gleiche raus, nur das jetzt nicht neue Bauplätze gerodet und bebaut werden, sondern Gänge und Höhlen gegraben, in denen die Shops etc. untergebracht werden können. Außerdem muss nicht mehr Nahrung herbeigeschafft werden, sondern den Ameisen ein Lohn ausgezahlt – als wären die Zenny in Dragon Quarter nicht schon rar genug. Die Kolonie gehört übrigens zu den Dingen, die bei SOL-Restart/-Restore nicht zurückgesetzt wird.

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