The Year of Breath of Fire (4) – 21. That Which Passes

War Shout ist der goldigste Skill ever.

Ryu und Trupp, auf ihrem nicht enden wollenden Weg gen Hauptstadt, kommen jetzt langsam in die Gebiete, die bereits von Fou-Lou bekannt sind. Dazu gehört auch, durch seine Grabstädte zu wandern. Ein recht gut gemachtes Dungeon, allerdings mit einem super nervigen Endboss. Zwei Würfel, deren Attacken darauf basieren, was sie würfeln. Eine jener Attacken ist „Revolution“, der die HP umdreht. Sprich bei ungefähr 50% passiert nix, bei fast keinen werden die Charaktere sogar fast komplett geheilt und bei fast vollen auf beinahe nix reduziert. Da man natürlich zwecks der anderen möglichen Skills versucht, die HP immer hoch zu halten, ist das fatal. Zumal ein Würfel vor und einer nach allen Charakteren darf. Macht Würfel 1 nun also Revolution, bringt Würfel 2 mit seinem Skill wahrscheinlich ein bis alle drei aktiven Gruppenmitglieder um. Es sei denn man lässt Nina präventiv jede Runde für den Ernstfall einen Gruppenheilzauber werfen. Arrrrgl.

Da es allerdings rapide aufs Ende von Act III zu geht, bekommt die Gruppe doch endlich mal wieder Handlung serviert, um genau zu sein wird ein Plot beendet, den man leicht schon wieder hat vergessen können, da er seit dem Beginn von Act II nicht mehr angesprochen wurde. Nina und Cray haben ihre Reise ja ursprünglich gestartet, um die verschwundene Schwester Elina zu finden. Lord Yuna meinte doch, er habe sie ins Imperium eingeladen, als er uns zu Beginn von Act II wieder vom Kontinent schmeißen lassen hat.

Nun ja, in der Stadt mit der riesigen Hex-Kanone entdecken wir auf jeden Fall ein Labor voller Raumgroßer Tanks mit pulsierenden, mutierten Organen drin. Lecker. Das ist Lord Yunas kleine Experimentierwerkstadt. Und wen finden wir dort? Elina, oder besser gesagt, was von ihr übrig ist. Die Hex-Kanone wird ja von gefolterten Menschen betrieben, deren Agonie das Ding anfeuert. Nur sterben Menschen unter Folter dummerweise so schnell weg. Also hat Yuna sich Elina geschnappt, etwas rumexperimentiert, bis sie zu einer monströsen Endless mutiert ist, die jegliche Qualen überlebt und so die Kanone schön lang antreiben kann. Cray ist dann so gnädig und gibt seiner Liebe Elena den Gnadenstoß.

Damit ist nun der Weg in die Hauptstadt und zum Showdown mit Fou-Lou geöffnet. Fast zumindest, zuerst geht es noch durch die Monsterverseuchten Straßen der zerstörten Stadt, gipfelnd in einem Bosskampf gegen Fou-Lous zweiten Wächterhund. Der kann etwas haariger werden, bei großen Problemen vielleicht noch ein wenig Leveln, bevor es in den Palast geht.

Denn der ist fieser, als man das vom ansonsten recht einfachen Breath of Fire IV erwarten würde. Bisher waren weder Encounter noch Bosse allzu fordernd (wenn auch seit Fou-Lous Grab etwas angezogen wurde) und die Dungeons nicht sonderlich lang. Der Palast ist riesig und die Gegner wesentlich schwerer, als gewöhnlich. Ist ja auch das finale Dungeon, dennoch erwartet man einen solchen Sprung wohl nicht unbedingt. Dafür gibt es wie bei den ebenfalls langen Enddungeons aus II und III ein paar Heil/Speicherräume.

Endlich unten angekommen treffen also Ryu und Fou-Lou, die zwei Hälften eines Gottes, aufeinander, damit sich das Schicksal erfüllen kann. Fou-Lou hält eine kleine Ansprache, in der er uns noch mal alle Grausamkeiten, die im Spiel geschehen sind, vor Augen führt, als sein Plädoyer dafür, dass Ryu sich mit ihm Vereinigen und die Menschheit ausrotten soll. Wie bei der Serie üblich gibt es hier nämlich zwei Enden. Sagen wir ja zu Fou-Lous Weltbild, verschmelzen die beiden mit Fou-Lou als Ton angebenden Part. Was richtig geil an der Sache ist, ist, dass sich die Restgruppe ihm dennoch in den Weg stellt und ein Bosskampf entfacht… nur das der Spieler den in einen Drachen verwandelten Fou-Lou steuern darf, um die ehemaligen Freunde in Grund und Boden zu stampfen.

Die „richtige“ Entscheidung ist natürlich Fou-Lou abzulehnen, weil die Taten einiger Menschen nicht die ganze Rasse an sich ausmachen und die Welt durchaus noch eine Daseinsberechtigung hat. Zwei Bosskämpfe später, einer gegen Tyrant (Fou-Lous Version vom Kaiserdrachen) und dann Fou-Lou in seiner Astralform, und wir sind siegreich. Die beiden Verschmelzen, nur das Ryu den Ton angibt und der entscheidet, dass die Welt keine Götter nötig hat. Die Drachen verschwinden, Ryu hat den Endless ein Ende gesetzt und ist nun auch selbst kein Gott mehr, sondern ein Normalsterblicher auf dieser Welt, für die er sich so eingesetzt hat.

Und so endet Breath of Fire IV. Fast. Denn in den Credits sehen wir was aus Lord Yuna geworden ist, dem eigentlichen Bösewicht und Drahtzieher hinter allem. Der ist nämlich wohlauf und plant schon weitere Götter zu schaffen, um seine Ziele zu erreichen. Son of a…

Endstats gibt einem das Spiel auch:
Encounters: 572
Max Hit Combo: 70
Max Damage: 21.338
Fishing Points: 2.284
Faeries: 20
Game pts.: 21.740
Time: 35:24

Jetzt noch mal alle (klassischen) Teile der Serie hintereinander gespielt, ist mir Breath of Fire IV immer noch der liebste Teil der Serie. Er ist einfach der rundeste Teil, mit der besten Handlung, wenn auch das Pacing gewohnt holprig ist, nicht so träge wie III und dem Gameplay mit dem meisten Feinschliff, wo man sich beim Spielen nicht hier und da mal an einer Ecke stößt. Ich find ihn definitiv den interessantesten Teil und den, der am angenehmsten zu spielen ist.

Übrigens, ab dem 16. – also Morgen – soll Breath of Fire IV im amerikanischen PSN erhältlich sein. Passt ja :D

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