The Year of Breath of Fire (4) – 17. Awakening

Und los geht es mit Breath of Fire IV. Den habe ich immer als meinen Lieblingsteil der Serie angegeben, allerdings habe ich die Teile immer weit voneinander entfernt gespielt. Mal sehen, ob es noch stimmt, wenn ich wie jetzt alle nacheinander durchnehme. Zudem ist es wie BoF3 ein Spiel, das mich nach längerer Abstinenz wieder auf den Geschmack auf RPGs gebracht hatte, was natürlich auch immer etwas mit schwingt. Solange es im Nachhinein nicht genauso träge ist… zumindest die Spielzeit sollte sich auf einen ähnlichen Brocken von 40-50 Stunden ergeben, wenn ich mich recht entsinne.

Ok, Prinzessin Nina und Leibwächter Cray düsen mit ihrem Gleiter durch die Wüste, auf der Suche nach Ninas Schwester (hätten wie sowas nur in BoF3 schon gehabt :D), als sie von einem Sandwurm angegriffen werden. Auf der Suche nach Ersatzteilen trifft Nina zuerst einen Drachen, der aber verschwindet und stattdessen ein nackter, blauhaariger Bursche vor ihr steht. Ryu meint sich weder verlaufen zu haben, aber dennoch nicht zu wissen, wo er ist, weswegen Nina ihn unter ihre Fittiche nimmt.

Derweil erwacht in einer alten Grabruine das uneheliche Kind von Sephiroth und Teepo: Fou-Lou. Who speaketh in ye olde english. Und wird direkt angegriffen, da das Fou Imperium es gerade nicht so gebrauchen kann, dass ihr allererste Kaiser wie versprochen wieder auferstanden ist. Fou-Lou Segmente sind wie die von Lagune in FF8, wenn es das schon in FF7 mit Sephiroth oder eben BoF3 mit Teepo gegeben hätte, immer mal wieder kurze spielbare Eskapaden des anderen Charakters, der einen Link zu Ryu hat. Nur das Fou-Lou als Epochen-alter Drachen-Kaiser natürlich hoffnungslos überpowert ist. Von daher sind die Segmente eher spielbar, um zu zeigen, wie geil er doch ist, denn wirklich eine Herausforderung.

Nina und Ryu geraten auf der Suche nach Ersatzteilen ans Militär und müssen mit leeren Händen fliehen. Auf dem Weg zurück zu Cray treffen sie auf Ershin, ein schizophrener Steampunk-Mecha, der in der dritten Person von sich redet. Sie hilft ihnen durch eine noch vom Krieg Hex-Verseuchte Stadt voller untoter Gegner. Zurück bei Cray und dem Gleiter aber ohne Reparaturmöglichkeit, geht es halt für alle vier zu Fuß weiter.

Kurz darauf treffen wir endlich den ersten Meister, Magier Rwolf. Meister funktionieren ein klein wenig anders hier, statt Level ups, haben sie diverse Voraussetzungen, um Skills zu erlernen. Rwolf beispielsweise tut dies nach einer gewissen Anzahl an Combos. Außerdem gibt er Auto-Haste, solange ein Charakter bei ihm Schüler ist. Nett von ihm. Zudem geht der Skill nicht automatisch an den Schüler, sondern darf direkt frei im Team verteilt werden. Es muss also ein physischer Charakter nicht mehr zwangsläufig seine guten Stats bei einem Magier kastrieren, nur um ein oder zwei Zauber ins Gepäck zu bekommen.

Anschließend geht es über den Damm, um auf die andere Seite des Schlammflusses zu kommen. Eigentlich nicht der Rede wert, wenn wir hier nicht auf den ersten Drachen treffen würden, der aussieht wie ein Regenwurm. Aber auch noch nicht wichtig ist, wir kommen hier später noch mal her, um uns seine Macht zu holen.

Zwischen IV und III hat sich nicht wahnsinnig viel geändert, was bei der Serie ja üblich ist. IV hat ein paar nette Vereinfachungen. Um Skills von Gegnern zu lernen, müssen jene nicht mehr beobachtet werden, sondern verteidigen tuts auch, zumal die Skills nun color coded sind, um zu zeigen, ob sie überhaupt erlernbar sind. Drachenverwandlungen sind eine Mischung aus I/III und II, Ryu kann sich verwandeln, aber auch diverse Drachen beschwören. Neu in den Kämpfen ist zudem die Möglichkeit der Combos. Die richtigen Skills/Magien hintereinander geworfen, und sie machen per Combo mehr Schaden. Manchmal wird wie in Persona 2 und Phantasy Star IV sogar ein neuer Skill draus. Außerdem sind wie im ersten Teil wieder alle Charakter ständig dabei und so kann in den Kämpfen jederzeit getauscht werden. Kämpfe haben jetzt auch wieder ihren eigenen Bildschirm.

Ich meinte mich übrigens dran zu erinnern, dass die Encounter Rate ziemlich schlimm war. Sowohl in Breath of Fire IV wie in Final Fantasy IX, die ich kurz hintereinander damals gespielt habe. Diesmal kommt sie mir gar nicht so nervig vor. Wahrscheinlich einfach nur „dank“ Breath of Fire II.

Bleibt zu hoffen, dass ich diesmal motivierter bin und nicht wieder 4 Monate zum durchspielen brauche, wie das bei Breath of Fire III der Fall war :D

Advertisements
Nächster Beitrag
Hinterlasse einen Kommentar

3 Kommentare

  1. Breath of Fire IV hatte mich witzigerweise auch nach einer längeren RPG/Gaming Abstinenzphase wieder begeistert. Das waren noch Zeiten, als man mal über ein Spiel gestolpert ist, das Interesse bei einem weckt, es sich besorgt und bis zum Ende durchzockt hat. Und nicht wie jetzt vor einem riesigen Stapel an Spielen zu stehen und nicht zu wissen, von welchem Ende aus man das Ungetüm am besten angehen soll.

    Ershin fand ich saucool <3

    Für mich gab es neben den von dir genannten noch einige weitere Unterschiede zwischen III und IV, wobei aus meiner Sicht eher zum Negativen: Ich fand es sehr schade, dass der originelle Jazz-Soundtrack aus III einem zwar guten, aber doch wieder sehr konservativen symphonischen Soundtrack gewichen ist. Auch hätten sie aus meiner Sicht ruhig die Kämpfe an Ort und Stelle beibehalten können, statt wieder zum separaten Kampfbildschirm zu wechseln. Auch gewöhnungsbedürftig fand ich, dass der Anfang des Spiels hauptsächlich in drögen Sand- und Schlammwüsten stattfindet, was ein ziemlicher Gegensatz zur bunten Märchenwelt des Vorgängers war. Wobei III in der zweiten Hälfte natürlich als unangefochtener König der visuellen Ödnis regierte.

    Trotzdem hätte ich momentan gut Lust auf einen IV Rerun :D

    Antwort
    • Mir persönlich gefällt der OST von IV besser. Der beste ist eh Sakimotos zu V. Wo die Kämpfe stattfinden war mir auch relativ egal, wenn sie eh so oder so random sind. III hat dafür das „Problem“, dass alle Gebiete aus sehr weiten Gängen bestehen müssen, damit die Gruppenaufstellung überhaupt platz hat, da kann IV ein paar interessantere Gänge auffahren.

      Antwort
      • Jazz ist sowieso immer etwas eigen, aber fand das war bei III mal etwas Anderes (und überdies echt gut gemacht). Der OST von V rockt eh alles weg.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: